Heute spielte das FU17I gegen Brühl, die Nummer zwei der Gruppe. Das Hinspiel ging mehr als diskussionslos mit 9:38 verloren. Aber heute wollte das Team wieder zeigen, dass man Fortschritte macht.
Los gings, wie man es nicht erwarten durfte. Die Gastgeber spielten sehr gut mit und hatten bis zur 15. Minute gute Chancen, in Führung zu gehen. Vor allem aufgrund von mangelhafter Chancenauswertung - insbesondere vom Siebenmeter-Punkt - lagen die Limmatwaves 2:4 hinten. Die Anweisungen des Trainers wurden allerdings hervorragend umgesetzt: man liess fast keine Gegenstösse zu und spielte über den eigenen Kreis. Arlinda (heute mit leichtem Fieber im Tor, aber wie immer grossartig) leistete ihren grossen Beitrag dazu, dass die Verteidigung bis zur Pause nur 13 Tore zulassen sollte. Blöd allerdings, dass man nur noch eins warf. Die Limmatwaves zogen zehn ganz unterdurchschnittliche Minuten ein und lagen plötzlich mit 2:9 hinten. Plötzlich war alles, was so hervorragend klappte, wie weggewischt. Immerhin fing man sich wieder in den letzten fünf Minuten, rein vom Resultat her wurde es aber nicht besser. Die Waves gingen mit einem Resultat von 3:13 in die Pause.
Nach der Pause zeigten die jungen Limmattalerinnen die bisher beste Saisonleistung. Man lag rein auf die Halbzeit gerechnet teilweise sogar mit drei Toren vorn. Das Spel über den Kreis funktionierte sehr gut, Livia und auch Casy konnten immer wieder angespielt werden und setzten sich sehr gut in Szene. Nicht weniger als drei Siebenmeter haben die Kreisläuferinnen herausgeholt, nochmal deren drei die blendend gelaunten Aufbauerinnen. Wermutstropfen: von den sechs Penalties konnte nur einer verwertet werden. Trotzdem gelang es gegen diesen Klassegegner, eine Halbzeit Unentschieden zu spielen. Mit der sehr guten Leistung und einem 13:13 in der zweiten Halbzeit endete das Spiel mit 16:26 aus Sicht der Limmatwaves - also 19 Tore weniger Differenz als im Hinspiel.
Die Leistung macht Mut! Die bisher beste Saisonleistung jeder einzelnen Spielerin kam zustande durch beherztes Spiel, vollen Einsatz und sehr gute Stimmung auf der Spielerbank. Selina hatte Zug aufs Tor, Seraina und Rebi nutzten ihre guten Täuschungen, Blini zeigte insbesondere in der Defensive eine sehr tolle Leistung - die Liste liesse sich beliebig weiterführen. Zusammenfassend: jede im Team ging für die andere. Jedes Tor wurde gefeiert, jede gute Verteidigungsaktion ebenso. Der TV Uster wird sich warm anziehen müssen, die Limmatwaves haben sich endich gefunden! Einen besonderen Erfolg gab es heute für Casy und Selina, die beide ihr erstes Tor im FU17 Inter erzielen konnten.
Limmatwaves - Brühl Handball 16:26 (3:13)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.); Rumer (4/1), Gina (5), Linda, Sabi, Blini, Selina (1), Casy (1), Livia (3), Rebi (2), Seraina
Bemerkungen: die Limmatwaves verwerfen 5 Siebenmeter; Limmatwaves ohne Bettina (J+S Kurs), Moni und Michelle (beide Familienanlass)
Sonntag, 13. November 2011
Montag, 7. November 2011
Auf dem Weg Richtung Tabellenspitze
Die 1.-Liga-Handballer vom HC Dietikon-Urdorf bezwingen Wetzikon mit 27:25 und gewinnen damit das dritte Spiel in Folge.
Der HCDU scheint sein Erfolgsrezept gefunden zu haben: Kampfgeist und Katicic. Dank diesen beiden «Ks» konnten sich die Limmattaler gegen Wetzikon durchsetzen und feierten den vierten Sieg im sechsten Spiel.
Beim HC Dietikon-Urdorf ist die Trainerfrage noch immer oder, besser gesagt, schon wieder nicht geklärt: Interimstrainer Felix Erzinger, der vergangene Woche seinen Rücktritt bekannt gab, stand gestern im 1.-Liga-Spiel HC Dietikon Urdorf gegen HC KZO Wetzikon bereits nicht mehr als Trainer im Einsatz. HCDU-Spieler Ricardo Rüegg übernahm den Posten an der Seitenlinie. Und das äusserst erfolgreich: Sein erster Einsatz als Trainer wurde mit einem 27:25-Sieg gekrönt. War das die Premiere eines zukünftigen Erfolgstrainers beim Limmattaler Verein? «Dass ich eingesprungen bin, war bloss die Notlösung. Natürlich macht es mir Spass, doch wie es weitergeht, wird der Vorstand bestimmen», erklärte Rüegg nach der gestrigen Partie.
Zufrieden mit seinem Einsatz dürften auch die Spieler des HCDU sein. Nach der roten Karte gegen Yves Barben in der 33. Minute musste Rüegg umstellen. Die darauffolgenden Wechsel bereiteten ihm jedoch keine Mühe. Das Team zeigte über die gesamte Spielzeit hinweg eine souveräne Leistung. Nur beim Start hatten die Limmattaler etwas Mühe. Vor dem Tor gingen sie unsorgfältig mit dem Ball um und wurden in der Folge immer wieder von schnellen Angriffen der Wetziker geplagt.
GLÜCKLICHERWEISE KONNTEN die Gastgeber auf ihren Torhüter setzen, der eine Parade nach der anderen lieferte. Laut Rüegg ist die gestrige Leistung von Keeper Josip Katicic Standard, er spiele konstant in dieser Form und sei eine wichtige Teamstütze. In den letzten fünf Spielminuten konnte Katicic dann nochmals sein ganzes Können präsentieren, denn beim Stand von 25:23 wenige Minuten vor Schluss waren Nerven aus Stahl gefragt. Die Limmattaler starteten einen Angriff nach dem anderen, konnten durch unsaubere Abschlüsse jedoch nicht mehr gross überzeugen. Ganz anders die Gäste aus Wetzikon: Sie holten nochmals ihre letzten Energiereserven hervor. Nach schönen Kombinationen und guten Abschlüssen war es aber auch in der Schlussphase wieder Katicic, der den Ball bloss noch zweimal im Netz zappeln liess.
MIT DEM KNAPPEN SIEG ist Interimstrainer Rüegg zufrieden: «Wir wussten, dass es ein harter Kampf werden würde. Doch in der zweiten Halbzeit hatten wir den Gegner im Griff. Dann hiess das Ziel ‹Vorsprung ausbauen›, was uns aber nur mässig gelungen ist.» Auch der Mann, der das Spiel von hinten betrachtete, Josip Katicic, fand lobende Worte für die Leistung seines Teams: «Heute haben die Einstellung und der Fightspirit unseren Sieg ausgemacht. Wir hätten nur etwas präziser sein und sorgfältiger mit dem Ball umgehen müssen, dann hätten wir auch den Vorsprung noch ausbauen können.»
Dietikon-Urdorf ist mit dem dritten Sieg in Folge nun auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt. Bleibt zu hoffen, dass das Leistungshoch nun anhält – vielleicht sogar mit einem neuen Trainer.
(Melanie Wirz, Limmattaler Zeitung, 06.11.11)
Der HCDU scheint sein Erfolgsrezept gefunden zu haben: Kampfgeist und Katicic. Dank diesen beiden «Ks» konnten sich die Limmattaler gegen Wetzikon durchsetzen und feierten den vierten Sieg im sechsten Spiel.
Beim HC Dietikon-Urdorf ist die Trainerfrage noch immer oder, besser gesagt, schon wieder nicht geklärt: Interimstrainer Felix Erzinger, der vergangene Woche seinen Rücktritt bekannt gab, stand gestern im 1.-Liga-Spiel HC Dietikon Urdorf gegen HC KZO Wetzikon bereits nicht mehr als Trainer im Einsatz. HCDU-Spieler Ricardo Rüegg übernahm den Posten an der Seitenlinie. Und das äusserst erfolgreich: Sein erster Einsatz als Trainer wurde mit einem 27:25-Sieg gekrönt. War das die Premiere eines zukünftigen Erfolgstrainers beim Limmattaler Verein? «Dass ich eingesprungen bin, war bloss die Notlösung. Natürlich macht es mir Spass, doch wie es weitergeht, wird der Vorstand bestimmen», erklärte Rüegg nach der gestrigen Partie.
Zufrieden mit seinem Einsatz dürften auch die Spieler des HCDU sein. Nach der roten Karte gegen Yves Barben in der 33. Minute musste Rüegg umstellen. Die darauffolgenden Wechsel bereiteten ihm jedoch keine Mühe. Das Team zeigte über die gesamte Spielzeit hinweg eine souveräne Leistung. Nur beim Start hatten die Limmattaler etwas Mühe. Vor dem Tor gingen sie unsorgfältig mit dem Ball um und wurden in der Folge immer wieder von schnellen Angriffen der Wetziker geplagt.
GLÜCKLICHERWEISE KONNTEN die Gastgeber auf ihren Torhüter setzen, der eine Parade nach der anderen lieferte. Laut Rüegg ist die gestrige Leistung von Keeper Josip Katicic Standard, er spiele konstant in dieser Form und sei eine wichtige Teamstütze. In den letzten fünf Spielminuten konnte Katicic dann nochmals sein ganzes Können präsentieren, denn beim Stand von 25:23 wenige Minuten vor Schluss waren Nerven aus Stahl gefragt. Die Limmattaler starteten einen Angriff nach dem anderen, konnten durch unsaubere Abschlüsse jedoch nicht mehr gross überzeugen. Ganz anders die Gäste aus Wetzikon: Sie holten nochmals ihre letzten Energiereserven hervor. Nach schönen Kombinationen und guten Abschlüssen war es aber auch in der Schlussphase wieder Katicic, der den Ball bloss noch zweimal im Netz zappeln liess.
MIT DEM KNAPPEN SIEG ist Interimstrainer Rüegg zufrieden: «Wir wussten, dass es ein harter Kampf werden würde. Doch in der zweiten Halbzeit hatten wir den Gegner im Griff. Dann hiess das Ziel ‹Vorsprung ausbauen›, was uns aber nur mässig gelungen ist.» Auch der Mann, der das Spiel von hinten betrachtete, Josip Katicic, fand lobende Worte für die Leistung seines Teams: «Heute haben die Einstellung und der Fightspirit unseren Sieg ausgemacht. Wir hätten nur etwas präziser sein und sorgfältiger mit dem Ball umgehen müssen, dann hätten wir auch den Vorsprung noch ausbauen können.»
Dietikon-Urdorf ist mit dem dritten Sieg in Folge nun auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt. Bleibt zu hoffen, dass das Leistungshoch nun anhält – vielleicht sogar mit einem neuen Trainer.
(Melanie Wirz, Limmattaler Zeitung, 06.11.11)
Samstag, 29. Oktober 2011
FU17I mit verbesserter Defensive
Gegen Ami gabs im ersten Spiel und beiden Teams in Vollbesetzung eine gnadenlose 9:39-Niederlage. Heute sollte das Team nicht auf das Resultat achten, sondern die Fortschritte zeigen. Leichter gesagt als getan. Während bei den Limmatwaves fünf Akteurinnen nicht dabei waren, stand die Ami-Wand unverändert zum Hinspiel da.
Und trotzdem liess sich viel Positives erkennen, begonnen damit, dass man bis zur 15. Minute nur 6:0 hinten lag. Die "6" für Ami war aus Sicht der Limmattalerinnen sensationell gut, die "0" allerdings sehr schlecht und darauf zurückzuführen, dass man in den ersten Minuten nur gerade drei Mal auf das Tor geschossen hatte. Alle anderen Angriffe gingen in technischen Fehlern auf. Wiederum positiv: die ehemalige HCDU-Akteurin Mara Beck - mittlerweile Teil der U17 Nationalmannschaft - wurde von der Defensive dominiert und brachte kein Bein vor das andere. Selbst zwei freie Würfe und einen Penalty hielt die überragende Arlinda im Tor der Limmatwaves von Mara. Die letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit gewann der HCDU sogar noch mit 4:3, ging aber trotzdem mit 15:4 in die Pause. Die einzigen Tränen gab es aber auf Seiten des Favoriten, die schier an der Abwehr verzweifeten. Leider konnte man nur zu selten 6:6 verteidigen, weil man immer wieder Gegenstösse wegen einfachen Ballverlusten ermöglichte.
Die zweite Halbzeit lief genau gleich wie die erste, aber Ami schaltete nochmal einen Gang zu und begann, in der Defensive Bälle zu erobern. Die technischen Fehler und die Ratlosigkeit bei den Limmatwaves blieben. Damit ist die zweite Halbzeit schnell erzählt: obwohl man Mara Beck sensationell gut im Griff hatte und Ami sichtlich schockiert war ob der Tatsache, das sie niemanden mehr haben, der sonst von hinten trifft, liess man die einzige Waffe zu, die Ami noch spielen konnte - die Gegenstösse. Mal für Mal tauchten alleine vor Arlinda eine oder zwei orange Spielerinnen auf, die natürlich nicht mehr viel Mühe hatten zu skoren. Arlinda konnte sich auch immer seltener auszeichnen, hielt ihren Kasten aber so rein wie möglich. Zum Schluss stand es ohne Leistungsträgerinnen auf Seiten der Limmatwaves und ohne grosse Auswechselmöglichkeiten im Aufbau 6:33.
Heute wäre gegen Ami kein Sieg, aber definitiv viel mehr dringelegen, aber der Grundsatz gilt eisern: die Limmatwaves haben nur Chancen im Inter, wenn das ganze Team dabei ist. Immerhin: die Tränen flossen nicht bei den Limmatwaves, sondern auf der anderen Seite.
GC Ami Zürich - Limmatwaves 33:6 (15:4)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rebi (1), Bettina (1), Livia (2), Michelle (1), Sabi, Casy, Linda (1), Moni, Selina
Bemerkungen: Arlinda hält in den ersten 15 Minuten alle Würfe von Mara Beck (inkl. 1 Penalty); Limmatwaves ohne Rumer, Gina, Blini (Konfirmations-Anlass), Manu (Arbeit), Seraina (Match mit Berikon); Michelle und Bettina spielen trotz leichten Verletzungen sehr gut mit
Und trotzdem liess sich viel Positives erkennen, begonnen damit, dass man bis zur 15. Minute nur 6:0 hinten lag. Die "6" für Ami war aus Sicht der Limmattalerinnen sensationell gut, die "0" allerdings sehr schlecht und darauf zurückzuführen, dass man in den ersten Minuten nur gerade drei Mal auf das Tor geschossen hatte. Alle anderen Angriffe gingen in technischen Fehlern auf. Wiederum positiv: die ehemalige HCDU-Akteurin Mara Beck - mittlerweile Teil der U17 Nationalmannschaft - wurde von der Defensive dominiert und brachte kein Bein vor das andere. Selbst zwei freie Würfe und einen Penalty hielt die überragende Arlinda im Tor der Limmatwaves von Mara. Die letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit gewann der HCDU sogar noch mit 4:3, ging aber trotzdem mit 15:4 in die Pause. Die einzigen Tränen gab es aber auf Seiten des Favoriten, die schier an der Abwehr verzweifeten. Leider konnte man nur zu selten 6:6 verteidigen, weil man immer wieder Gegenstösse wegen einfachen Ballverlusten ermöglichte.
Die zweite Halbzeit lief genau gleich wie die erste, aber Ami schaltete nochmal einen Gang zu und begann, in der Defensive Bälle zu erobern. Die technischen Fehler und die Ratlosigkeit bei den Limmatwaves blieben. Damit ist die zweite Halbzeit schnell erzählt: obwohl man Mara Beck sensationell gut im Griff hatte und Ami sichtlich schockiert war ob der Tatsache, das sie niemanden mehr haben, der sonst von hinten trifft, liess man die einzige Waffe zu, die Ami noch spielen konnte - die Gegenstösse. Mal für Mal tauchten alleine vor Arlinda eine oder zwei orange Spielerinnen auf, die natürlich nicht mehr viel Mühe hatten zu skoren. Arlinda konnte sich auch immer seltener auszeichnen, hielt ihren Kasten aber so rein wie möglich. Zum Schluss stand es ohne Leistungsträgerinnen auf Seiten der Limmatwaves und ohne grosse Auswechselmöglichkeiten im Aufbau 6:33.
Heute wäre gegen Ami kein Sieg, aber definitiv viel mehr dringelegen, aber der Grundsatz gilt eisern: die Limmatwaves haben nur Chancen im Inter, wenn das ganze Team dabei ist. Immerhin: die Tränen flossen nicht bei den Limmatwaves, sondern auf der anderen Seite.
GC Ami Zürich - Limmatwaves 33:6 (15:4)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rebi (1), Bettina (1), Livia (2), Michelle (1), Sabi, Casy, Linda (1), Moni, Selina
Bemerkungen: Arlinda hält in den ersten 15 Minuten alle Würfe von Mara Beck (inkl. 1 Penalty); Limmatwaves ohne Rumer, Gina, Blini (Konfirmations-Anlass), Manu (Arbeit), Seraina (Match mit Berikon); Michelle und Bettina spielen trotz leichten Verletzungen sehr gut mit
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