Sonntag, 30. November 2008
FU18: TV Zofingen - HCDU 13:13 (3:6)
Entgegen den ungünstigen Vorzeichen zeigte der HCDU vor allem in der Verteidigung eine sehr solide Leistung. Es ging kaum ein Zweikampf verloren, den Gegnerinnen wurden nur schlechte Wurfpositionen ermöglicht. Hinzu kam, dass sich Stehrenberger im Tor sehr gut zurechtfand und so die besten Chancen der Gastgeberinnen zunichte machte. Es dauerte aber wieder etwas länger, bis sich der Angriff auf die Gegnerinnen eingestellt hatte. Sehr lange stand es 3:3 bis endlich etwas Tempo ins Spiel der Zürcherinnen kam und sie mit einem kurzen Zwischenspurt auf 6:3 davonzogen.
Nach der Pause stellte der TV Zofingen die Verteidgung um und liess die 3 Rückramspielerinnen Polozani, Zbinden und Wehrli beinahe manndecken. Die Massnahme verfehlte ihre Wirkung nicht: plötzlich stand es 6:8 aus Sicht des HCDU. Gleichzeitig brachte das Spiel mit Linsi und Cubrilo am Kreis nicht den gewünschten Effekt. Zuviel Klein-Klein-Spiel und zu wenig clever gingen die Dietikerinnen immer wieder in den Abschluss, anstelle den Ball und auch die Spielerinnen laufen zu lassen. Weil auch der TV Zofingen das Tempo nicht hoch halten konnte, schlossen die kämpferisch gut eingestellten Dietikerinnen wieder auf 10:10 auf und hätten mehrere Chancen gehabt, um die Führung wieder zu übernehmen.
Mit viel Kampfgeist erreichte der HCDU doch noch das verdiente Unentschieden, wobei aus der Partie mehr hätte resultieren müssen als bloss 13 Tore und ein Punkt. Stehrenberger hielt alle möglichen Würfe inklusive allen vier Penalties. Die Abpraller fanden jedoch immer den Weg zu einer gegnerischen Spielerin, die nicht mehr viel Mühe hatten, ein Tor zu markieren. Das dürfte der Hauptgrund sein, weshalb die Dietikerinnen nicht beide Punkte aus dem Aargau mit nach Hause nehmen konnten.
TV Zofingen - HCDU 13:13
HCDU: Stehrenberger (1.-60.); Clematide (2), Zbinden (3), Plozani (4/1), Wehrli (2), Linsi (1), Cubrilo (1), Baumgartner
Bemerkungen: Stehrenberger hält alle vier Penalties; Zbinden schiesst Penalty an den Pfosten (46.; 10:10)
Freitag, 28. November 2008
Handball Limmattaler Sieg im Trainingsspiel
HSG Limmattal - Wasserschlos 31:25 (13:11)
HSG Limmattal: Arnet, Simic, Assenberg (1), Beltrami, Grond, Hari (6), Lanz (1), Lohner (1), Schlienger (1), Rösli (1), Senn (3),Tremp (6), Romer (6/1), Wüthrich (5/1), Wicki.
Mittwoch, 26. November 2008
Diesmal keine Steigerung
Muotathal - HSG Limmattal: 37:24 (17:10)
Muotathal: M. Betschart; A. Betschart (1), T. Andrey (6), Bächtold (1), H. Betschart (2), Christen (2), Föhn (6), S. Heinzer (1), M. Heinzer (7), Huwiler (11), Imhof, Oechslin, Schelbert. Limmattal: Arnet, Simic (ab 31.); Assenberg, Beltrami, Chan, Hari, Lanz (2), Romer (4/2), Rösli, Senn (8), Tremp (2), Wicki (4/2), Wüthrich (4).
Montag, 24. November 2008
HCDU gibt rote Laterne ab
NLB-Handball 35:29-Sieg gegen Grauholz zum Abschluss der Vorrunde
Der HC Dietikon-Urdorf kann also doch gewinnen. Gestern meldeten sich die Limmattaler mit einem verdienten Heimsieg zurück im Geschäft.
RUEDI BURKART Achtung, fertig, los! Trotz der brisanten Ausgangslage hielten sich beide Mannschaften nicht lange mit Abtasten auf. Besonders gut aufgelegt auf Limmattaler Seite waren in der Startphase vor allem Jonas Affentranger (trotz zeitweiser Manndeckung) und Andreas Jenni. Die beiden sorgten mit ihren Treffern für erste Jubelstürme. Ein Aufreger dann in der 9. Minute – HCDU-Youngster Tarek Grendelmeier sah nach einer «Notbremse» zu Recht die rote Karte. Die Gastgeber liessen sich darob nicht beirren, langten vor dem eigenen Tor weiterhin kompromisslos zu. Eine kurze Schwächephase vor dem Seitenwechsel steckten sie weg. Und bauten den Vorsprung auf 18:14 aus.
Nach dem Seitenwechsel machten die Limmattaler kurzen Prozess. Mit einem hervorragend agierenden Goalie Carlo Filippi im Rücken konterten sie die behäbig wirkenden Berner förmlich aus. Daniel Imhof und der aus der 2. Mannschaft aufgebotene Flügelspieler Rinaldo Ruffiner sorgten quasi im Alleingang für die Zehntore-Führung nur sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff (26:16). Als ob sie den zweiten Sieg der Saison bereits im Trockenen hätten, liessen die Limmattaler in ihrer Konzentration nach. Sie konnten sich bei ihrem glänzend disponierten Goalie Filippi bedanken, dass Grauholz 13 Minuten vor Schluss nur auf 30:24 verkürzen konnte. Fast schon unglaublich, was der Teufelskerl im HCDU-Kasten alles hielt. Schliesslich war es Spielertrainer Sascha Schoenholzer vorbehalten, die siebenminütige Torflaute der Limmattaler mit dem Treffer zum 31:24 zu beenden (49.). Und die Partie endgültig zu entscheiden. Nach dem Schlusspfiff war auf Limmattaler Seite vor allem eines zu spüren – Erleichterung. «Hätten wir nochmals verloren, dann wäre es ziemlich schwierig geworden», so Schoenholzer. Und mit Blick auf den aus den Ferien zurückgekehrten Kreisläufer Marcel Scheuer: «Man hat wieder einmal gesehen, wie wichtig er für uns ist.» Still und leise genoss ein anderer den Sieg. Flügelspieler Rinaldo Ruffiner, normalerweise in der 2. Mannschaft im Einsatz, brachte mit seinen Rushes viel Bewegung in die Offensive. Auf die Frage, ob er nun definitiv in die 1. Mannschaft zurückkehrt, meinte Schoenholzer schmunzelnd: «Also, ich hätte ihn gerne dabei.»
Dietikon-Urdorf - Grauholz 35:29 (18:14) Stadthalle, Dietikon – 150 Zuschauer – SR: Wick, Bernet.
Dietikon-Urdorf: Filippi, Katicic; Baumgartner, Affentranger (8/3), Rüegg (2), Wiederkehr (2), Jenni (2), Grendelmeier, Albrecht, Ruffiner (4), Schoenholzer (6/2), Imhof (7/1), Scheurer (4).
Grauholz: Weber, Baillif; Baumgartner (5), Brechbühl (1), Graf, Hutmacher (2), Mühlemann, Othman, Rosser (7), Sieber (11/6), Stiffeler (3), Weingart, Zehnder.
Torfolge: 1:0, 1:1, 3:1, 5:2, 5:4, 6:5, 8:5, 9:6, 11:8, 12:9, 12:13 (23.), 16:13 (27.), 16:14, 18:14, /20:14, 20:16, 26:16 (37.), 26:18, 28:19, 30:20 (43.), 30:24, 32:24, 32:27 (56.), 34:28, 34:29, 35:29.
Strafen: 6 x 2 Minuten plus rote Karte (Grendelmeier, 8./5:4) gegen Dietikon-Urdorf – 2 x 2 Minuten gegen Grauholz.
Bemerkungen: Dietikon-Urdorf ohne Anderegg, Barben, Tiefenauer und Wüthrich sowie Polozani (nur auf der Bank), dafür erstmals in dieser Saison mit Rinaldo Ruffiner (2. Mannschaft) – Baillif hält Siebenmeter von Affentranger (19./12:9).
Sonntag, 23. November 2008
FU18 vs. HSC Suhr Aarau Buchs 2
In den ersten Minuten konnte sich vor allem die junge Lea von Mühlenen immer wieder gut in Szene setzen. Mit ihren Täuschungen und präzisen Würfen war sie bis zum Ende der Partie eine der Stützen des Teams. Nicht zu den Stützen gehörte an diesem Nachmittag die Verteidigung. Die fehlende Aggressivität in der Verteidigung führte dazu, dass der Gegner meist aus zu guten Positionen zum Wurf kam und Wehrli im Tor keine Abwehrchance liess. Trotzdem schaffte es der HCDU, mit einem Vorsprung von 5 Toren in die Pause zu gehen.
Nach sehr schwachen 10 Minuten im 3:3-Verteidigungssystem, in welchen der vermeintlich laufschwächere HSC wieder bis auf 2 Tore aufschliessen konnte, wurde wieder auf ein defensives 6:0 umgestellt. Dennoch konnte sich der HCDU vorerst nicht entscheidend absetzen. Nach wie vor fehlte es der Deckung an Aggressivität. Erst eine etwas unorthodoxe 4:2-Deckung verschaffte den Dietikerinnen den nötigen Schwung, um die vorentscheidenden 4 Tore Differenz zu schaffen.
Besonders positiv aufgefallen waren Jefimija Cubrilo, die mehrere verloren geglaubte Bälle zurückerobern konnte wie auch Lea von Mühlenen, die endlich zeigte, wie gross ihr Potential ist. Mit der Teamleistung insgesamt kann man trotzdem nicht nur zufrieden sein. Hätte der Gegner heute nicht HSC Suhr Aarau Buchs 2 geheissen sondern HV Olten oder TSV Frick hätte es wohl eine klare Niederlage abgesetzt.
HCDU - HSC Suhr Aarau Buchs 25:23
HCDU: Wehrli (1.-60.); Brajkovic, Clematide (3), Cubrilo (2), Zbinden (5/1), Polozani (6/1), Stehrenberger (2), Linsi (1/1), von Mühlenen (6)
Bemerkungen: Brajkovic und Polozani verschiessen je einen Siebenmeter - Abwesend: Kevic und Nocco (Arbeit)
Mittwoch, 19. November 2008
U21-Team: Der erste Teilerfolg
Die Schaffhauser Erni, Miletic und Mustapic besuchten die Zentrumshalle innert Wochenfrist zum zweiten Mal. Am Sonntag vor sieben Tagen spielten und siegten sie mit den Kadetten Espoirs in der Nationalliga B gegen den HC Dietikon-Urdorf. Diesmal spielten sie für die Schaffhauser U21-Mannschaft in der Elite-Meisterschaft gegen die noch punktelose HSG Limmattal. So viel zum Kräfteverhältnis. Die Führung zur Pause Die Anfangsphase verlief für die Gastgeber alles andere als vielversprechend. Im Angriff scheiterten sie gleich acht Mal in Serie, und in der Verteidigung wurde die gute Arbeit jeweils im letzten Moment durch kleine Unaufmerksamkeiten zunichte gemacht. So stand es bald 5:0 für die Kadetten. Dann eröffnete Lohner das Skore für die HSG Limmattal. Beim Stande von 8:13, nach etwas mehr als einer Viertelstunde, stellte HSG-Trainer Stefan Maag das Verteidigungsystem von einem offensiven 3:3 auf ein agressives 6:0 um. Mit Erfolg. Denn die Gastgeber kamen auch dank Torhüter Arnet Tor um Tor näher. Kurz vor der Pause erzielte Ramon Wicki gar die 16:15-Führung.
Eine erfreuliche Premiere. Erstmals in dieser Saison gingen die Limmattaler mit einer Führung in die Halbzeitpause.
... und dann kam Mustapic
Nach dem Seitenwechsel übertölpelte vor allem Mustapic immer wieder die Deckung der Limmattaler. Trotz allem glich Senn in der 48. Minute erneut aus. Danach schien die Kraft der Gastgeber aufgebraucht zu sein. Und als auch noch der siebenfache Torschütze Bühlmann aufgrund einer leichten Verletzung ausgewechselt werden musste, gerieten die Gastgeber immer mehr in Rückstand. Schliesslich war der Sieg der Schaffhauser sicher verdient, fiel aber mit 36:29 ein wenig zu hoch aus. Nun gilt es für die HSG Limmattal auf dieser Leistung aufzubauen. Dann liegen in den nächsten Partien gegen Muotathal und Basel vielleicht auch die ersten Punkte drin. (MAG/RUBU.)
HSG Limmattal – Kadetten Schaffh. 29:36 (16:15) Zentrumshalle, Urdorf
– SR: Bisang, Selimi.
HSG Limmattal: Arnet, Simic (41. bis 50.); Assenberg, Bühlmann (7), Chan, Grond, Hari, Lohner (2), Romer (4), Rösli (3), Senn (7), Tremp (4), Wicki (1), Wüthrich (1).
Kadetten Schaffhausen: Meier; Erni (7), Ganz (1), Jäger (2), Merki (1), Miletic (10), Mustapic (10/2), Telecab (1), Wilpshaar (1), Wipf (2).
Strafen: Je 3 x 2 Minuten.
Bemerkungen: Simic hält Penalty (45.) – gute Schiedsrichterleistung.
Junioren U21, Elite
GAN Foxes - Muotathal 44:21
HSG Limmattal - Kadetten Schaffh. 29:36
Montag, 17. November 2008
«Wir sind nicht blauäugig»
RUEDI BURKART
Acht Runden sind in der Meisterschaft der höchsten Nachwuchs-Liga der Schweiz, der U21-Elite, gespielt. Als einziges Team noch ohne Punkt steht die Handball-Spielgemeinschaft Limmattal da. Trotzdem sieht Trainer Stefan Maag viel Positives.
Null Punkte und pro Spiel 41 Gegentore. Machts noch Spass, Stefan Maag?
Stefan Maag: (überlegt kurz) Nicht immer.
Jedes Wochenende eine klare Niederlage. Wie verkraften Sie und Ihre Mannschaft dies?
Maag: Wir sind nicht blauäugig in diese Saison gegangen. Wir haben gewusst, dass wir «beissen» müssen. Wenn wir als HSG Limmattal beispielsweise gegen ein Team wie die GAN Foxes antreten, dann ist dies, wie wenn eine NLB- gegen eine NLA-Mannschaft spielt.
Inwiefern?
Maag: Von meinen Leuten standen mit Cédric Romer und Ramon Wicki zwei Akteure schon einmal zumindest im Kader unserer NLB-Mannschaft. Bei GAN spielen etliche in der NLA bei GC und Amicitia. Das sind gänzlich verschiedene Ausgangslagen.
Wie stehts um die Motivation Ihrer Spieler? Die Resultate müssen doch Spuren hinterlassen.
Maag: Die Trainings machen mir viel Freude. Am vergangenen Mittwoch standen beispielsweise 19 Mann in der Halle. Es wird konzentriert gearbeitet.
19 Spieler ist eine imposante Zahl.
Maag: Ja, es ist sehr erfreulich. Seit den 80er-Jahren spielten nie mehr so viele Junioren dieses Alters beim HCD.
Trotzdem, die vielen Niederlagen . . .
Maag: Natürlich drückt dies beim einen oder anderen kurzzeitig aufs Gemüt. Das ist nicht mehr als versändlich. Aber grundsätzlich stimmt es im Team. Auch der Spassfaktor scheint mir noch relativ hoch zu sein.
Ziehen Sie aus der Niederlagenserie auch positive Schlüsse?
Maag: Ja, sicher. Wir verbessern uns meiner Ansicht nach mit jedem Spiel. Letzte Woche gegen die GAN Foxes lief beispielsweise der Angriff gut, ein anderes Mal steht die Abwehr besser.
Und irgendwann gibts das erste Erfolgserlebnis in Form eines Punktgewinns.
Maag: Das ist unser Ziel. Aber in erster Linie will ich sehen, wie sich das Team mit jedem Spiel steigert. Das war bislang der Fall.
Knapp drei Viertel der Saison stehen noch bevor. Was muss geschehen, dass Sie am 16. Mai des nächsten Jahres nach dem letzten Meisterschaftsspiel gegen St. Otmar ein positives Fazit ziehen können?
Maag: Wie schon erwähnt will ich Fortschritte erkennen. Ich will die Akteure spielerisch näher an unser Fanionteam heranführen. Wenn das klappt, dann ist es eine erfreuliche Saison.
Und wie viele Punkte müssen es sein?
Maag: Grundsätzlich kann ich, wenn alles andere klappt, auch mit null Punkten leben. Aber klar, wir wollen nicht nur verlieren. Ich hoffe auf acht Punkte.
Sie haben es angetönt, Sie wollen Spieler an die Nationalliga B heranführen. Cédric Romer und Ramon Wicki spielten schon im Fanionteam. Wer ist sonst noch ein Kandindat?
Maag: Rückraumspieler Stefan Senn wird von Sascha (Schoenholzer, Spielertrainer der 1. Mannschaft, Anm. d. Red.) beobachtet.
Am Samstag (also heute, Anm. d. Red.) kommt um 13.30 Uhr der Schaffhauser Nachwuchs nach Urdorf. Ihr Tipp?
Maag: Wenn sie, wie auch schon in dieser Saison, mit nur acht Akteuren antreten, dann könnten wir durchaus eine Chance haben. Aber wenn sie in Vollbesetzung kommen, dann wird es schon sehr, sehr schwierig.
H1: HCDU jetzt Tabellenletzter
Trotz einer ansprechenden ersten Halbzeit gabs erneut nichts zu feiern für die Limmattaler. Als Steffisburg nach dem Seitenwechsel aufdrehte, wars um den HCDU geschehen.
VON RUEDI BURKART
Jetzt stecken sie vollends im Sumpf. Nichts geht mehr bei den Limmattaler Handballern. Das 27:33 gegen Steffisburg war die achte Niederlage im zehnten Spiel. Und bedeutete den Fall ans Ende der Tabelle.
DABEI HATTE GESTERN in der Fremde alles so gut angefangen. Der HCDU nützte die schwache Deckung der Gastgeber in den ersten Minuten aus und spielte sich nach Belieben durch die gegnerischen Reihen. Mit dem Erfolg, dass man nach acht Minuten mit 7:3 in Führung lag. «Das reicht», dachte man sich auf der Steffisburger Bank, nahm ein Time-out, stellte auf HCDU-Shooter Jonas Affentranger eine Manndeckung ab – und die Partie begann nun mit jeder Minute mehr gegen die Limmattaler zu laufen.
ZWAR GING DAS TEAM um Spielertrainer Sascha Schoenholzer mit einer Ein-Tor-Führung in die Pause. Doch man spürte in der engen Halle, dass das Ende nahe ist. Technische Fehler in der Offensive luden die Gastgeber immer wieder zu Tempogegenstössen ein. «Defensiv standen wir nicht schlecht», so Schoenholzer, «aber im Angriff fehlte es überall ein bisschen.» Spätestens Mitte der zweiten Halbzeit hatten die Berner die Partie definitiv gedreht. Und spielten die beiden Punkte locker nach Hause.
AM KOMMENDEN SONNTAG geht der Abstiegskampf weiter. Zum Ende der Vorrunde spielt der HCDU in Dietikon gegen das erstarkte Handball Grauholz. Der kecke Aufsteiger aus dem Bernbiet hat in den letzten drei Partien Lyss und Stans (gestern mit 35:28) geschlagen und gegen Steffisburg mit viel Pech verloren. Klar, dass die Berner mit viel Selbstvertrauen ins Limmattal reisen.
Steffisburg - Dietikon-Urdorf 33:27 (13:14)
Musterplatz – 150 Fans – SR: Bernhard, Rutishauser.
Steffisburg: Gugger/Zimmermann; Badertscher (5/2), Blaser (1), Burquin, Dähler (6), Hess (3), Rathgeb (2), Schär (9), Trachsel, Feller (5), Zwahlen (2).
Dietikon-Urdorf: Filippi/Katicic; Affentranger (8), Albrecht (2), Baumgartner, Galli (1), Grendelmeier (3), Imhof (2), Jenni (3), Polozani, Rüegg (3), Schoenholzer (4/2), Wicki, Wiederkehr (1).
Torfolge: 2:3, 3:7, 7:8, 10:10, 12:12, 13:14 / 17:15, 20:17, 23:20, 26:22, 30:23, 33:27.
Strafen: Je 5 x 2 Minuten.
Bemerkungen: Steffisburg ohne Giannoni, Reusser (beide verletzt) – Dietikon-Urdorf ohne Scheurer (Ferien), Wüthrich, Tiefenauer, Anderegg, Barben (alle verletzt).