Sonntag, 24. Januar 2010

Espoirs: 13:13 - Erfolg oder nicht?

13:13 klingt nach einem eher langweiligen, trägen und vom Niveau her eher bescheidenen Spiel. Beim 13:13 der Espoirs gegen Stäfa war das aber anders. Einmal mehr zahlenmässig unterlegen (8 Spielerinnen beim HCDU gegen 12 bei Stäfa), zeigten die Espoirs vor allem ab Minute 40, wieso der Name "Espoirs" trotz allem gut gewählt ist. Zudem stand heute ein Gegner auf dem Feld, der wesentlich besser spielte als das Stäfa aus der letzten Begegnung der beiden Teams. Trotzdem reüssierte der HCDU und hatte sogar gute Chancen zum Sieg.

Die Espoirs starteten gut, begingen aber im Angriff zu viele einfache Fehler. Kein Wunder, denn sie mussten sich jedes Tor hart erkämpfen. Wer nun aber davon ausgeht, dass es dem Gegner einfacher fiel Tore zu erzielen, täuscht sich gewaltig. Die beiden Defensiven standen hervorragend, auf der einen Seite das gewohnte aggressive 6:0 der Dietikerinnen, auf der anderen die gut disponierten Stäfnerinnen in ihrem beweglichen 3:2:1. Und die beiden Teams schenkten sich nichts. Zwar kam Stäfa immer wieder zu Torwürfen, aber meist aus grosser und gefahrloser Distanz. Die Espoirs hingegen nahmen kaum Würfe aus der zweiten Reihe, sondern kombinierten sich teilweise sehr gut durch die Reihen des Gastes. So betrug die Differenz zwischen den beiden Teams ausser zur Pause nie mehr als ein Tor und die Führung wechselte ständig. Stäfa führte zur Halbzeit wegen weniger Fehlern und etwas mehr Glück im Abschluss mit 6:8 aus Sicht des Heimteams.

In der Pause wurde besprochen, dass das 3:2:1 des Gegners vor allem durch Passtäuschungen und gute Sperren zu knacken sei. Und siehe da, aus dem 6:8 wurde auch dank einer grossartig aufspielenden Svenja im Tor schnell ein 8:8. Obwohl es wenig Tore gab, war das Spiel sehr unterhaltsam und enorm spannend. Es hätte jederzeit auf die eine oder andere Seite kippen können, tat es aber nicht. Beim Stande von 8:9 erlebten die Dietikerinnen einen kleinen Energieschub: obwohl nur mit einer Auswechselspielerin angetreten steigerten Sie das Tempo und gingen mit 11:9 in Führung. Dann drehte auf Seiten der Gäste die Spielerin auf Halbrechts auf und erzielte aufgrund ihrer technischen Überlegenheit drei Tore am Stück. Erst danach liess Trainer Wyttenbach die Spielerin enger bewachen. Wie sich herausstellen sollte, hätte das bereits früher zum Erfolg geführt. Das Team von Stäfa schaffte mit der Manndeckung auf ihre beste Spielerin nicht mehr viel im Angriff. Der HCDU ging folglich noch einmal mit 13:12 in Führung, kassierte aber den Ausgleich und vergab die eine oder andere Chance auf den Siegtreffer.

Die Punkteteilung erscheint mehr als gerecht. Es standen sich zwei Juniorinnen-Teams gegenüber, die sich nichts schenkten und ein spannendes Spiel boten. Mit der Gewissheit, dass ein Sieg durchaus möglich gewesen wäre, kann das Team mit der Leistung zufrieden sein. Gegen Stäfa, das letztes Jahr die Aufstiegsrunde zur 2. Liga nur knapp verpasste, hat der HCDU drei Punkte erzielt. Die letzten beiden Spiele werden die Espoirs ebenfalls zuhause bestreiten können. Natürlich hoffen die Spielerinnen auf die Unterstützung des Publikums beim Vorhaben, die beiden letzten Partien siegreich zu beenden.


HCDU - HC GS Stäfa 13:13 (6:8)
HCDU: Svenja (1.-60.), Astrid (4), Andrea (5), Lorena (1), Yasmine, Julia (1), Maja, Martina (2/1)

Dienstag, 19. Januar 2010

2 Spielerinnen des FU16 neu in der RA!

Der HCDU gratuliert Mara und Rebeka zur Qualifikation für die Regionalauswahl des Zürcher Handballverbandes!

Montag, 18. Januar 2010

Der HCDU zerlegt Romanshorn

Für die 1.-Liga-Handballer gabs einen lockeren 31:21-Heimsieg

VON RUEDI BURKART

Zwei schnelle durch Jenni abgeschlossene Gegenstösse und Tiefenauers erfolgreicher
Schuss aus der zweiten Reihe – der HCDU lag in dieser wegweisen den
Partie nach drei Minuten mit 3:0 in Front. Dann traf Barben in Unterzahl
zum 4:0. Es lief alles nach Plan. Romanshorns Trainer Slavoljub Vulovic nahm in
der 12. Minute beim Stande von 8:2 entnervt sein Time-out.
KNAPPE ZEHN MINUTEN später war die Reihe an HCDU-Coach Markus Portmann,
mittels Unterbruch die Reissleine zu ziehen. Seinem Team unterliefen plötzlich in
der Offensive Fehler. Der einst stolze Vorsprung (10:2 nach 16 Minuten) rann wie
Sand durch die Finger. Der negative Höhepunkt: Wiederkehrs unfreiwillige Vorlage
für Romanshorns Treffer zum 11:6. Welche Art von Straftraining Portmann seinem
Team für die kommende Woche angedroht hatte, ist nicht bekannt. Fakt ist
allerdings, dass der HCDU bis zur Pause wieder in die Gänge kam und mit verdientem
16:6-Vorsprung die Seite wechselte.
ZU BEGINN der zweiten Halbzeit kämpften sich die Limmattaler heroisch durch
eine knapp zweiminütige doppelte Unterzahl und sorgten durch Barben mit
dem herrlich herauskombinierten 21:11 nach 42 Minuten für die Vorentscheidung.
In der Folge hatten sie keine Mühe, mit 31:21 den zweiten Sieg im neuen
Jahr ins Trockene zu bringen.

Dietikon-Urdorf - Romanshorn 31:21 (16:6)

Zentrumshalle, Urdorf – 80 Zuschauer – SR: Bernet, Wick

Torfolge: 4:0, 4:1, 6:1, 6:2, 8:2, 10:2, 10:4, 11:6: 16:6 / 17:6, 17:7,18:7, 18:11, 21:11, 25:13, 26:17, 27:18, 30:21, 31:21.

Strafen: 8 x 2Minuten (inkl. Disqualifikation Jenni) gegen Dietikon-Urdorf - 2x2 Minuten gegen Romanshorn.

Dietikon-Urdorf: Katicic, Filippi; Anderegg (2), Barben (2),Grendelmeier (2), Imhof (8), Jenni (2), Polozani (2/1), Rüegg (3), Schoenholzer (2/1), Senn, Tiefenauer (5), Wüthrich (1).

Romanshorn: Buff, Hubmann; Von Ow, Florian (1), Geser (1),Himmelbeger (1), Kaddour (6/1), Müller, Elias Raggenbass (2),Lukas Raggenbass (1), Schneider (5), Strasser (4), Zeller

Nach guter 1. Halbzeit leider verloren

In der 1. Halbzeit spielte das MU16 der HSG Limmattal gegen das starke Stäfa sehr souverän. Hätte man noch alle 100% Chancen ausgewertet hätte man locker mit 10 Toren geführt. Aber auch so ging man mit einer schönen 16:10 Führung in die Pause. In der zweiten Halbzeit baute man aber immer mehr ab. Klaute man im 1. Durchgang dem Gegner häufig den Ball, war man nun meist einen Schritt zu spät. Auch im Angriff kam man den hart aber fair verteidigenden Stäfern immer selterern vorbei. Schlussendlich reichte die Kraft der Limmattaler nicht mehr und man verlor mit 31:27. Die 1. Halbzeit hatte aber absolut eine Qualität auf der man aufbauen kann.

Es spielten: Kushtrim Aziri, Marjan Dujak, Egzon Ameti, Lirak Bunjaku, Diserens, Gilles, Brian Schlatter, Oliver von Atzigen, Burla Daniel, Ensslin Jonathan, Furrer Pascal, Gretler Rico

Sonntag, 17. Januar 2010

Espoirs: 2010 beginnt sehr gut - überzeugender Auftritt beim 22:9 Sieg gegen züri birch

Die Erfahrung aus dem letzten Aufeinandertreffen dieser beiden Teams versprach eigentlich, dass es heute ein Gemurkse auf dem Feld geben würde mit einem Happy End für den HCDU. Bis zum 1:1 war auch noch alles offen - aber danach "isch der Mischt gfüehrt gsi". Wir schauen uns die Details zum Match an.

Der Aufmarsch der Gladiatorinnen dauerte beim Gegner heute fast doppelt so lang wie beim HCDU. Nicht weniger als 13 Spielerinnen waren dabei auf Seiten von züri west. Das Grüppchen der Espoirs war da mit acht Spielerinnen wesentlich straffer gehalten. Und schliesslich zählt ja die Qualität der Spielerinnen und nicht nur die Quantität. Zum Glück. Die Espoirs hielten denn auch das Tempo enorm hoch, dafür dass sie nur gerade eine Auswechselspielerin auf der Bank sitzen hatten. Und - oh Überraschung - der Gegner vermochte das Tempo nur zu Beginn mitzugehen. Nach dem 1:1 in der zweiten Minute liess der HCDU nichts mehr anbrennen und nahm in der Defense den dicken Knüppel hervor. Die Gäste mussten sich in Form eines Zeitspiels Mal für Mal anzählen lassen, die deswegen erzwungenen Würfe von 12 Metern nahm Svenja dankend entgegen und lancierte jeweils umgehend einen Gegenstoss. Näher als 12 Meter kamen die Gäste nur selten - und wenn, war Svenja auch dann auf ihrem Posten. So kams, dass die Gäste innerhalb der ersten 30 Minuten nur gerade zwei Tore werfen konnte. Der HCDU hingegen "brannte" heute an allen Ecken und Enden. Astrid warf von neun Metern in den Angel, Maja von sechs Metern zwischen den Beinen hindurch und Andrea vom Siebenmeter-Punkt immer rechts tief. Beinahe jeder Wurf auf den Kasten von züri birch war ein Tor. Hätte die Fehlerquote noch tiefer gehalten werden können und wären die Gegenstösse noch etwas konsequenter gelaufen worden, hätte sich züri birch nicht über ein 17:2 beschweren können. So stand es aber zur Pause "nur" 12:2. Man bedenke hierbei, dass der HCDU beim Hinspiel mit 12:11 nach 60 Minuten gewonnen hatte.

In der zweiten Halbzeit wurde weiter gekämpft und nichts verschenkt. Das ganze Team brillierte auf der ganzen Linie. Egal wer wo spielte, sie spielte und kämpfte für und mit dem Team. Und die Fehlerzahl konnte nochmal reduziert werden gegenüber der ersten Halbzeit. Nun wurde aber im Abschluss mehr gesündigt als noch in der ersten Halbzeit. Alleine Martina buchte in dieser Halbzeit drei Metalltreffer. Nachdem es in der 45. Minute 18:6 stand, begannen die Spielerinnen die Strapazen zu spüren und verloren etwas an Tempo. Dennoch zeigte das Team vor allem im Angriff und in der Gegenstossauslösung teils Unglaubliches. Als Beispiel: eine Passtäuschung von Astrid und ein blitzschnelles ändern des Laufwegs verschafften ihr eine Lücke von rund drei Metern. Als zweites Beispiel liess sich Julia, die für das Spiel ein Skiwochenende absagte, einen Treffer notieren, den sie via Pfosten auf der für sie alles andere als gewohnten Position vom linken Flügel ins Tor zimmerte. Die zweite Halbzeit war im Angriff vom Gezeigten her mehr "WOW", als die erste, ging aber dennoch nur mit 10:7 an den HCDU. Schlussstand: Espoirs 22, züri birch 9.

Den Espoirs gelang es heute zum ersten Mal in dieser Saison, die Trainingsform ins Spiel mitzunehmen. Und sofort ist der HCDU eine Klasse besser als der Gegner. Natürlich wird es gegen andere Teams nicht ganz so einfach, aber dennoch ist man jetzt einen Schritt in die richtige Richtung gegangen. Dass das angeschlagene Tempo mit nur gerade sieben Feldspielerinnen und Svenja im Tor durchgehalten wurde, spricht sehr für den Fitnessstand der Espoirs. Auch hervorzuheben ist Isabelle, die ihre Arbeit zwar unauffällig, aber dennoch ansprechend erledigte: sie kassierte kein einziges Tor an ihrem Flügel und spielte grösstenteils fehlerfrei. Auf der heute gezeigten Leistung lässt sich sehr gut aufbauen. Nun bleiben drei Heimspiele, wovon alle drei gewonnen werden wollen. Einfach wirds nicht, aber Spass wirds machen.


HCDU Espoirs - züri birch 22:9 (12:2)
Espoirs: Svenja (1.-60.), Astrid (6), Andrea (8/4), Julia (3), Isabelle, Maja (2), Yasmine (1), Martina (2)
Bemerkungen: Andrea und Martina verwerfen je einen Penalty; Espoirs ohne Lorena (verletzt)

Montag, 11. Januar 2010

MU16: Eine klare Niederlage und ein klarer Sieg

Im Promotionsspiel gabe es eine klare 42:26 Niederlage gegen den zweitplatzierten Birch. Dies war keine Überraschung handelte es sich um eine sogenannte Sternlimannschaft welche mit Jahrgang 93 spielete während unsere Mannschaft mit zwei 96 und einem 97 spielte.
Neben der körperlichen Überlegenheit des Gegners war es aber auch die mangelende Laufbereitschaft in der Verteidigung und Kampfeswillen vor allem der älteren Spielere welche das Resultat so deutlich werden liess.

Das Meister liess ein wenig vom Promotion anstecken und beschränkte sich in der 1. Halbzeit auf gute Aktionen im Angriff. Zwar resultieret eine klare 22:15 Führung. 15 Tore in eienr Halbzeit gegen den Tabellenletzten ist aber zuviel. Mit verbesserter Einstellung legte das Meister in der zweiten Halbzeit einen 15:1 Run hin. Schlussendlich gewann man dank einer guten zweiten Halbzeit sehr klar mit 51:20.

Es spielten: Renato Romer, Kushtrim Aziri, Arif Satan, Marco Lemos, Marjan Dujak, Egzon Ameti, Jeffrey Miao, Severin Rüttimann, Florian Haban, Diserens, Gilles, Brian Schlatter, Damian Biffiger, David Röthlisberger, Burla Daniel, Ensslin Jonathan, Furrer Pascal, Gretler Rico

Der HCDU siegt wieder

Die Handballer schlagenWädenswil in der 1. Liga 25:23
Selbstvertrauen ist ein fragiles Gut. Im Handball ist das sehr gut ersichtlich, in einer Begegnung zweier Teams aus derAbstiegszone sowieso. Ein Musterbeispiel dafür gab es gestern Abend. Der seit vier Spielen sieglose HC Dietikon-Urdorf führte in Wädenswil nach 10 Minuten 6:1 – nach 20 Zeigerumdrehungen hiesses 7:10 aus Sicht der Limmattaler. So kaltschnäuzig und schnörkellos der HCDU in der Anfangsphase zu Werke ging, so umständlich und gehemmt war sein Spiel später. Weil auch Wädenswil die Pace nicht durchhalten konnte, war die Partie ein Abbild des ersten Aufeinandertreffens, das Dietikon-Urdorf 23:20 gewonnen hatte: Ein Hin und Her mit grossem Kampf und hohem Unterhaltungswert.Bei den «Seebuben» spielte der Slowake Milan Kozak, der in der Weihnachtspausevon Gruppengegner Romanshorn zum Spielgemeinschaftspartner Horgen gewechselt hat. Er war Denker und Lenker bei den Wädenswilern und der auffälligste Akteur der Partie. Die Gäste hielten das Kollektiv dagegen. Mit Erfolg. In der ausgeglichenen zweiten Halbzeit – nie lag ein Team mit mehr als zwei Toren vorn – gehörtendem HCDU die entscheidenden Momente. In den letzten Minuten überstanden die Gäste eine doppelte Unterzahl ohne Gegentreffer. Und Torhüter Carlo Filippi parierte kurz nach seiner Wiedereinwechslung gegen den allein vor ihm auftauchenden Kozak. Auf der Gegenseite markierte Philipp Albrecht das vorentscheidende22:24, am Ende lautete das Skore 23:25.«Die Mannschaft hat mir heute bewiesen, dass sie weiss, worum es geht. Jeder hat grossartig gekämpft», freute sich HCDU-Spielertrainer Sascha Schoenholzer,«nächste Woche können wir zeigen, was dieser Sieg wert ist.» Dann empfangendie Limmattaler mit Romanshorn einen weiteren Kontrahenten in Reichweite. Mit zwei weiteren Punkten würde der HCDU der Abstiegszone vorläufig entfliehen.