Montag, 30. November 2009

Souveräner Sieg des MU16P

Dass es am Schluss ein solch deutlicher Sieg 35:23 resultieren sollte war nicht von Beginn weg klar. Aufgrund diverser Absenzen aus Krankheitsgründen oder familiären Feierlichkeiten waren gerade mal 7 Feldspieler und ein Torwart anwesend. Aufgrund nachlässiger Verteidigungsarbeit lag man zur Pause nur mit 16:14 in Führund. Dank einer verbesserten Deckungsarbeit zu Beginn der 2. Halbzeit zog man rasch davon. Bis man in der 50. Minute mit 31:17 in Front lag. Nun war die Puste der 7 Feldspieler aufgebraucht und der Gegner kam wieder zu ein paar einfachen Toren.

Es spielten: Renato Romer, Diserens Gilles, Marjan Dujak, Egzon Ameti, Adonis Dedushi, Brian Schlatter, Damian Biffiger, David Röthlisberger.

Samstag, 28. November 2009

Espoirs: Trotz Sieg in der Krise

Es will einfach nicht mehr so, obwohl im Training seit Wochen immer wieder Fortschritte zu sehen sind. Schnelles Spiel sollte die Waffe der Espoirs sein, im Training ist sie es auch. Aber im Wettkampf wills nicht so, wie der Trainer es gerne hätte. Auch heute war das schnellste des ganzen Abends der rote Volvo vom Trainer. Immerhin gibts davon ein Beweisfoto...

Die Espoirs starteten verhalten in die Partie, konnten aber im Gegensatz zu den bisherigen Spielen schneller gefährlich auf das gegnerische Tor werfen. Etwas unglücklich war jedoch, das die ersten fünf Würfe allesamt am Tor vorbeizischten, wohlgemerkt allesamt halbhoch. Und wenn der Ball trotzdem hinter der Linie lag, wurde zuvor eine übertreten. Aber heute lag durchaus ein Sieg drin, weil handball züri birch spielerisch limitiert und dem HCDU auf keiner Position ebenbürtig war. Dass es nach rund 20 Minuten trotzdem nur 2:2 stand (!!!), lag einerseits an der miserablen Chancenauswertung und an den falschen Entscheidungen, die ständig getroffen wurden. Nach dem Timeout mit der einfachen Predigt, ob das bisher gezeigte eine - pardon - Verarsche sei und ob überhaupt etwas vom Training der letzten Woche hängen geblieben sei, löste sich die Verkrampfung beim HCDU etwas und innerhalb von 5 Minuten machte der HCDU aus dem 2:2 ein 6:3. Wieder waren es individuelle Fehler und Unkonzentriertheiten, die züri birch wieder auf ein Tor aufschliessen liessen. Zur Pause stand es somit 6:5 aus Sicht des Gastes.

Nach der Pause dümpelte das Spiel vor sich hin. Der HCDU spielte stets auf der Kippe zwischen Genie und Wahnsinn, wobei sich das Genie mehrheitlich zu verstecken wusste. Dennoch konnte immer ein Vorsprung von zwei Toren gehalten werden, bis rund zehn Minuten vor Schluss beim Stand von 11:9. Danach verlor das Team wieder komplett den Faden und nur wegen einer grossartig gelaunten Svenja im Tor wurde aus dem Vorsprung kein Rückstand. Ein Zückerli von Svenja's Big Saves in dieser Phase: zwei Minuten vor Schluss entschärfte sie einen Siebenmeter in numerischer Unterzahl, der das 11:12 bedeutet hätte. Aber auch ein 11:11 war ein lausiges Resultat aus Sicht des HCDU. Als noch 30 Sekunden zu spielen waren, gelang es Andrea, einen technischen Fehler des Gegners auszunutzen. Sie schnappte sich den Ball und skorte 20 Sekunden vor Schluss zum 12:11 für den HCDU.

Die Espoirs entwickeln sich zur Minimalistenmannschaft. Jeder Sieg ausser gegen Pfäffikon wurde mit dem kleinstmöglichen Vorsprung von einem Törchen erreicht. Deswegen ziert man auch mit einem grösseren negativen Torverhältnis (minus 15) den zweiten Rang in der Gruppe. Als wirklich negativ hervorzuheben bleibt die Auswertung der Penalty-Chancen. Von total sechs Penalties verwertete nur gerade Martina deren zwei. Dies ist symptomatisch für die geistige Blockade, die die Mädchen in den letzten drei Wochen oder seit dem Spiel gegen Pfäffikon aufgebaut haben. Diese Ladehemmung wieder abzubauen ist theoretisch einfach: das Team muss verstehen, dass Handball nicht dazu da ist, um noch mehr Druck auf sich selber aufzubauen, sondern um den bereits gestauten Frust rauszulassen. Oder anders: auf dem Feld wird zuviel studiert.


handball züri birch 2 - HCDU Espoirs 11:12 (5:6)
HCDU: Svenja (1.-60.), Andrea (4), Martina (2/2), Astrid (3), Maja (2), Julia, Yasmine, Lorena (1), Isabelle, Jefi
Bemerkungen: Svenja hält drei Siebenmeter (einen inkl. Nachschuss); der HCDU verwirft vier Siebenemter

Montag, 23. November 2009

Der HCDU verliert 22:25

In der 1. Liga gabs eine weitere Pleite
Die dritte Niederlage in den letzten vier Meisterschaftspartien kassierten die Handballer des HC Dietikon-Urdorf mit dem 22:25 gestern beim bisherigen Tabellenletzten Kloten.
In der Tabelle bleibt der HCDU auf Rang 7, Kloten kletterte auf den 10. Platz. Die Partie begann mit einem Paukenschlag: Nach 13 Minutenlagen die Limmattaler mit 4:0 in Führung. «Es hätten aber zehn Tore sein müssen», so HCDU Spielertrainer Sascha Schoenholzer, «wenn wir nur eine Spur konsequenter im Angriff gespielt hätten.» Taten sie aber nicht. Und so kamen die Klotener zurück in die Partie. Nach 30Minuten stand die Partie 10:10 remis. In der zweiten Halbzeit war der Mist dann rasch geführt. Kloten zog in den ersten Minuten auf 15:11 davon und hielt die Limmattaler in der Folge tief. «Uns unterliefen schlicht zu viele technische Fehler», so Schoenholzer. Panik sei jetzt aber nicht angebracht. «Klar hätte ich in Kloten lieber gewonnen. Aber wir werden zurückkommen», so Schoenholzer. Der Handball-Club Dietikon-Urdorf hat nun zwei Wochen Zeit, sich auf den Jahresendspurt mit drei Partien vorzubereiten.
(RUBU. ) Kloten - Dietikon-Urdorf 25:22 (10:10)
Ruebisbach – 60 Zuschauer –
SR: Iseli, Rytter.
Dietikon-Urdorf: Filippi, Katicic; Barben (1),Bühlmann, Grendelmeier (3), Jenni (1), Polozani(1), Rüegg (1), Schoenholzer (6/2), Senn, Tiefenauer(2), Wiederkehr (3), Wüthrich (4).
Kloten: Tschumi, Binder; El-Nashar (2), Wilkinger(4), Högger (3), Rothlin (1), Meyer (1), Oberli,Schmid (4/1), Tynovski (3/1), Wallisch (6/3).
Strafen: 4x2 Minuten gegen Kloten plus direkterote Karte gegen Wallisch (57.) – 3x2 Minutengegen Dietikon-Urdorf.
Bemerkungen: Dietikon-Urdorf u. a. ohne Galliund Anderegg (beide verletzt).

MU16 Sieg gegen GAN Foxes

Vorallem dank einer konzentrierten Verteidigungsleistung konnten die Stadtzürcher relativ klar mit 29:21 bezwungen werden. Die Zürcher Füchse sind ein Team welches den jüngereren Spielern der MU17 Elite und allen Spielern der MU15 Inter zusätzliche Spielpraxis ermöglicht. Mit einer agressiven Deckung konnten die Limmattaler schnell mit 3:0 in Führung gehen. Leider ermöglichte man den Gästen aus Zürich danach ein paar einfache Gegenstosstore. Zur Pause lag man daher nur 12:11 in Front. In der zweiten Halbzeit lief es den Gastgebern nun auch im Angriff, vor allem aus dem Rückraum besser. Kombiniert mit den eigenen Gegenstössen welche aus der kompakten Verteidigungsleistung resultierten, konnte nun rasch ein komfortabler Vorsprung herausgespielt werden.
Es spielten: Vlad Agrakov, Renato Romer, Bunjaku Lirak, Burla Daniel, Diserens Gilles, Ensslin Jonathan, Furrer Pascal, Gretler Rico, Marjan Dujak, Wiesner Marius, Oliver von Atzigen, Egzon Ameti

Sonntag, 22. November 2009

Espoirs: Sehr schwacher Auftritt im Spiel gegen züri west

Dass es vor dem Anstoss eine grössere Diskussion um die Auslegung von "strikes Harzverbot" gab (o-Ton: "es herrscht striktes Harzverbot, ausser für interregionale Spiele" -> o-Ton zurück: "wenn es Ausnahmen gibt, ist das Verbot nicht strikt"), war durchaus symptomatisch für den noch bevorstehenden Auftritt der Espoirs. Die Konzentration galt zwar dem Ziel, einen Sieg zu erzielen, aber darob vergass man, Handball zu spielen.

Begonnen hats ganz schlecht und mittlerweile schon fast traditionell mit einem 0:3 Rückstand und dem ersten Wurf aufs gegnerische Tor nach 8 Minuten. Zwar wurde die Anweisung gelebt, die erste Welle im Gegenstoss zu machen. Die Pässe waren aber alle mitten ins Gewühl gespielt und lebten von der Hoffnung. Das Spiel glich in den ersten 15 Minuten eher einem Pingpong-Spiel als Handball. Danach raffte sich das Team auf, gelangte ein ums andere Mal in gute Abschlussposition und nur der Pfosten verhinderte eine Führung mit vier bis fünf Toren. In dieser Phase vermochte der HCDU mit 5:4 in Führung zu gehen, wobei der Gegner vor allem wegen Rückfällen des HCDU zum Pausenstand von 6:6 ausgleichen konnte.

Die Lösung schien einfach, um den Gegner zu schlagen: mehr Tempo, mehr Kreuzen, mehr Sperren, mehr Zug aufs Tor und mehr laufen ohne Ball. Umgesetzt wurde zur Überraschung aller überhaupt nichts davon. Wenn doch, wars meistens der Gegner, der genau das umsetzte, womit der HCDU zum Erfolg kommen wollte. Zudem gelang es auch in der Defensive nicht mehr, gut genug zu stehen. Unerklärlich bleibt, dass ein ums andere Mal plötzlich der Flügel der Gegner frei zum Wurf kam und jeweils präzise den Ball im Tor versenkte. Es ging relativ schnell und der Rückstand wuchs von 6:7 auf 7:14 an. In dieser Halbzeit zeigten die Espoirs die überhaupt schlechteste Leistung der ganzen Saison. Da lief gar nichts mehr. Sämtliche Umstellungen personeller oder taktischer Art halfen überhaupt nichts, wobei das einzige was der Gegner machte war, noch offensiver zu verteidigen als in der ersten Halbzeit. Rein optisch hätte das dem HCDU entgegenkommen sollen, weil man definitiv über die schnelleren Leute verfügte. Rein spielerisch sahs aber anders aus. Logische Konsequenz: 9:19 für züri west. Die letzten drei Tore buchte der HCDU dann noch im Stile, wie man es ab der ersten Sekunde hätte tun müssen: durch Gegenstösse.

Eine absolut ernüchternde Leistung der Espoirs, die eine etwas flaue Leere in der Magengegend hinterlässt. So oft spielt man im Training Basketball mit offensiver Verteidigung, so oft Linienball, so oft Schnappball, und im heutigen Spiel war alles vergessen. Ähnlich wie bei Monopoly: "Gehe zurück zum Start".


HCDU Espoirs - handball züri west 12:21 (6:6)
HCDU: Mirjam (1.-60.), Andrea (5/1), Lorena (1), Maja (1/1), Astrid (4), Martina, Julia (1), Isabelle, Jefi

Donnerstag, 19. November 2009

HC Dietikon-Urdorf verliert das 1.-Liga-Duell gegen Frauenfeld mit 25:27 (10:11)

Gerade mal 20 Zuschauer verlorensich in der Dietiker Stadthalle. Ob dieLimmattaler Handballer deshalb den Start verschliefen?RUEDI BURKARTNach exakt 11 Minuten und 59 Sekunden hatte Markus Portmann genug. Der HCDU Coach konnte der uninspirierten Vorstellung seiner gedanklich abwesend wirkendenMannschaft nicht mehr zuschauen und nahm sein Time-out. Frauenfeld führte zu jenem Zeitpunkt mit 7:3 und der HCDU warnicht fähig dagegenzuhalten. Vor allem inder Offensive klappte gar nichts zusammen. Der Höhepunkt: Grendelmeiers Katastrophenpass über das halbe Spielfeld ins Out. Der Gegenstoss führte zum 3:7 und indirekt zu Portmanns Notbremse mittels Spielunterbruch.
Portmann wechselte, der HCDU erwachte
Was brachte das frühe Time-out? Nichts. Zumindest vorerst. Denn der HCDU patzerte weiterhin in der Offensive und lud die Gäste freundlich zu einem Gegenstossfestival ein. Nach drei weiteren Gegentreffern bis zur 17. Minute beorderte Portmann Mitte der ersten Halbzeit Polozani, Imhof und Schoenholzer aufs Feld. Und siehe da – mit dem neugestalteten Rückraum klopften die Limmattaler den Gästen eins ums andere Mal auf die Finger. Frauenfeld kam gegen die erstarkte Defensive zu keinen billigen Treffern mehr und die jetzt entfesselten Limmattaler startetenzur Aufholjagd. Gestoppt wurden sie erst von der Pausensirene. Mit 10:11 wechselte man die Seiten.Ob die Frauenfelder ahnten, was sie inden zweiten 30 Minuten erwarten würde?Sie blieben jedenfalls gemütlich in der Kabine sitzen, während die Spieler des HCDUs chon längst auf dem Feld bereit standen. Schliesslich wurde die zweite Halbzeit dochnoch angepfiffen. Und nach einer kurzen Anlaufzeit machte der HCDU mit der Aufholjagd weiter. Gefährlich wurde es für Frauenfeld immer dann, wenn HCDU-Spielertrainer Schoenholzer Grendelmeier auf dem rechten Flügel lancierte. Grendelmeiers beide Treffer waren die Initialzündung, Imhof gelang nach 37 Minuten der erstmalige Ausgleich(zum 14:14). Und der Rückraum-Shooter war es auch, welcher 12 Minuten vor Schluss den HCDU in numerischer Überlegenheit mit 21:20 erstmals in Führung brachte.
Frauenfeld im Kopf ein wenig frischer
Auch dank Goalie Carlo Filippi verteidigten die Limmattaler bis in der 55. Minute die knappe Führung. Dann zeigte sich Frauenfeld als die vor allem mental frischere Mannschaft und drehte die Partie noch. Der HC Dietikon-Urdorf verlor mit 25:27 und schied im Schweizer Cup aus.
Dietikon-Urdorf - Frauenfeld 25:27 (10:11)
Stadthalle – 20 Zuschauer – SR: Bätschmann, Schlegel.
Dietikon-Urdorf: Katicic, Filippi; Barben (1), Bühlmann, Grendelmeier(6), Imhof (7), Jenni, Polozani (6/2), Schoenholzer, Senn (1),Tiefenauer (1), Wiederkehr, Wüthrich (3).
Frauenfeld: Odermatt, Andreas Schläfli, Iacopetta; Frei (9), Hasanovic, Haussener (3), Christian Hug (1), Nathanael Hug, Mathis(8/4), Fabian Schläfli (1), Sutter (3), Fabio Tschirren (2), Manuel Tschirren, Mayer.
Torfolge: 0:3, 1:3, 1:4, 3:4 (8.), 3:10 (17.), 8:10 (25.), 8:11, 10:11 / 10:13,12:14, 14:14 (37.), 14:16, 16:18, 17:18, 17:20, 21:20 (49.), 21:21, 22:21,24:23 (55.), 24:26 (58.), 25:26, 25:27.
Strafen: 4x2 Minuten gegen Dietikon-Urdorf – 7x2 Minuten gegen Frauenfeld.
Bemerkungen: HCDU ohne Rüegg (Militär) und Galli (verletzt),dafür erstmals wieder mit dem langjährigen Masseur Walti Herzig

Dienstag, 17. November 2009

Der HCDU im Cup

Heute kommt Frauenfeld nach Dietikon
Nach einem spielfreien Wochenende stehen die 1.-Liga-Handballer des HC Dietikon-Urdorf heute Abend wieder im Einsatz. In der Dietiker Stadthalle treffen sie im Rahmen der
2. Runde des Schweizer Cups um 20.30 Uhr auf Meisterschaftsgegner Frauenfeld. Bei den Limmattalern fehlen werden Ricardo Rüegg (Militär) und Stefan Galli (brach sich im Training
den Fuss) und eventuell auch Daniel Imhof (Militär im Welschland). Mit den Thurgauern hat der HC Dietikon-Urdorf nach der 25:30-Pleite in der 6. Meisterschaftsrunde noch eine
Rechnung offen. «Wir waren damals chancenlos nach der Halbzeitpause», so HCDU-Spielertrainer Schoenholzer, «und wir wollen es diesmal besser machen. » (RUBU. )
LiZ-Tipp: 30:25

Montag, 16. November 2009

Trotz Grippewelle zwei Siege der beiden MU16

Aufgrund Grippekranken und Verletzten musste im MU16 Promotion ein Feldspieler ins Tor. Trotzdem gewann die HSG Limmattal souverän gegen den TV Thalwil mit 32:20.
Das MU16 Meister hatte auch Grippeabsenzen und Spieler welche die ganze Woche krankheitshalber im Bett lagen. Der Gegner lag in Reichweite, hatte er doch gegen Albis verloren, hingegen aber Stäfa bezwungen. Nach einer schwachen Startphase, steigerten sich die Limmattaler und konnten vermehrt aus einer starken Verteidigung, inklusive Torwart Agarkov, agieren und viele schnelle Gegenstosstore schiessen. Fast alle Feldspieler konnten sich als Torschützen betätigen, als sehr treffsicher erwies sich Furrer mit 11 Toren. Am Schluss führte dies zu einem 31:25 Sieg.
Es spielten: Vlad Agrakov, Aziri Kushtrim, Bunjaku Lirak, Burla Daniel, Diserens Gilles, Ensslin Jonathan, Furrer Pascal, Gretler Rico, Lemos Marco, Satan Arif, Marjan Dujak, Wiesner Marius, David Röthlisberger, Oliver von Atzigen, Adonis Dedushi, Jeffry Miao.

Dienstag, 10. November 2009

Espoirs: Die erste echte Niederlage schmeckt bitter

Die Vorgabe ans Team war klar, nachdem die Stäfnerinnen am Vortag ihre Führung in der Tabelle wieder ausbauen konnten: "Drannebliibe" musste die Devise gegen Adliswil lauten, um wieder auf einen Punkt aufschliessen zu können. Nicht ganz einfach, denn Adliswil war bereits im Hinspiel mit Glück nur knapp bezwungen worden. Gleichzeitig dürfte Adliswil in der bisherigen Meisterschaft eher unter Wert geschlagen worden sein.

Bei Spielbeginn wurde auch schnell klar, dass es kein Spaziergang werden würde. Adliswil spielte den Kraftvorteil in der Defensive sehr gut aus, während der HCDU ganz einfach zu viele Fehler machte. Aus den ersten vier Angriffen resultierte kein einziger Wurf aufs Tor. Die Defensive der Dietikerinnen war hingegen einmal mehr gut organisiert und sie hatten mit Svenja einen starken Rückhalt im Tor. Dennoch konnte nicht an die Leistung und an das Tempo vom Spiel gegen Päffikon angeknüpft werden, und zwar aus einem einfachen Grund: der Gegner vermochte das Tempo problemlos mitzugehen und die Fehlerquote der Dietikerinnen war wie bereits erwähnt zu hoch. Überraschend war allerdings, dass der HCDU trotz sichtlicher Probleme aus einem 2:4-Rückstand ein 6:5 machen konnte. Unglücklicherweise verlor man ob der Führung gleich wieder den Faden und aus dem Vorsprung wurde bis zur Pause wieder ein Rückstand - 6:7 aus Sicht des HCDU.

Nach der Pause begann Marcella für Svenja im Tor. Sie vermochte aber ebenfalls nicht an die Leistung vom Donnerstag anzuknüpfen und musste nach 10 glücklosen Minuten wieder ausgewechselt werden. Der HCDU kämpfte in der zweiten Halbzeit zunächst gegen den Gegner. Der Abstand wurde von 6:10 auf 8:10 verkürzt mit der Chance auf den Anschlusstreffer, als der Kampf plötzlich wieder sich selber galt. Aus dem Nichts wurden Bälle anstelle tief wieder hoch aufs Tor geworfen, Abschlüsse wurden zu früh grnommen, etc. Aus der Chance zum 9:10 wurde so leider rasch ein 10:14. Dann entschloss sich die Bank, offensiv zu verteidigen. Mit Erfolg: der Gegner machte Fehler, der HCDU nutzte sie und kam auf 12:14 mit der Chance zum 13:14 heran. Déja-vu? Ja genau, denn plötzlich klappte wieder gar nichts mehr. Den Schlusspunkt setzten die Gäste mit zwei Toren in der letzten Minute.

Die Niederlage ist bitter, insbesondere weil Leistungsträgerinnen gut gedeckt wurden oder einfach mit den Erwartungen nicht umgehen konnten. Zudem kam der Wechsel von der 6:0-Deckung auf eine offensive Abwehr viel zu spät. Plus fehlt es dem Team an gemeinsamen Trainings. Coach Wyttenbach ist aber nach wie vor überzeugt, dass sich dieses Team in näherer Zukunft durchaus für höhere Aufgaben empfehlen könnte. Weitere Niederlagen sind zumindest nicht geplant und Überzahlsituationen werden sicher noch trainiert.

HCDU Espoirs - Adliswil/Kilchberg 12:16 (6:7)
HCDU: Svenja, Marcella; Andrea (3), Astrid (3), Martina (1/1), Lorena (3), Maja (1), Alex (1), Manu, Jefi, Isabelle, Julia

Montag, 9. November 2009

Der HCDU jubelt wieder

Spektakulärer 32:31-Heimsieg gestern in der 1. Liga gegen Appenzell

Festhütte Zentrumshalle.

Gestern Abend versöhnten sich die HCDU-Handballer mit ihren Fans. Daniel Imhofs Siegtreffer fiel mit der Schlusssirene.

RUEDI BURKART

Solche Szenen nach Spielschlusshat man in den letzten Wochen vermisst. HCDU-Spieler, die sich herzen und strahlend ins Publikum winken. «Hauptsache gewonnen. Wie, ist egal», lächelte Goalie Giusi Katicic. Denn der Zwang, endlich wieder einmal eine Partie gewinnen zu müssen, um in der Tabelle nicht noch ganz nach hinten durchgereicht zu werden, lähmte den HCDU zu Beginn. Die Hände der Limmattaler waren zittrig. Bis Mitte der ersten Halbzeit unterliefen ihnen in der Offensive so viele Ballverluste wie normalerweise während 60 Minuten. Zur Pause lagen die Gäste denn auch mit15:13 in Front. Das Plus der Appenzeller: Der 33-jährige, ehemalige NLA-Handballer Rolf Erdin war kaum zu stoppen. Er war immer wieder für die wichtigenTreffer zuständig.Lange sah es nicht nach einer dramatischen Schlussphaseaus. Nach 55 Minuten erzielte Erdinin doppelter nummerischer Appenzeller Unterzahl(!) das30:28 für die Gäste. Doch die Moral bei den Limmattalern stimmt seit dem Abgang von Coach Stephan Höhn wieder. Höhns Nachfolger, Markus Portmann, flösst der Mannschaft das Selbstvertrauen ein, das für Siege nötig ist. Und er stellte Tiefenauer als Bewacher zu Erdin (Portmann: «Der war müde.»).

Imhofs Exploit im Endspurt

Die Massnahme war der eine Grund für die Wende. Der andere war der Exploit von Daniel Imhof. Von seiner Rückenverletzung scheint der Shooter überhaupt nichts mehr zu spüren. Erst erzielte er zwei Tore, dann holte er jenen Penalty heraus,welchen Polozani abgezockt zum 31:31 in die Maschen hämmerte. Und mit der Schlusssirene traf er zum 32:31. Nun brachen alle Dämme. Die Limmattaler jubelten, die Appenzeller trotteten enttäuscht von dannen. Und HCDU Präsident Martin Romer durfte wieder einmal strahlen.

Dietikon-Urdorf - Appenzell 32:31 (13:15)

Zentrumshalle – 80 Zuschauer – SR: Iseli, Ryter.

Dietikon-Urdorf: Katicic (1.23./ab 50.), Kilchenmann;Anderegg (3), Barben, Bühlmann, Grendelmeier(6), Imhof (12), Polozani (3/3), Schoenholzer(3), Senn (1), Tiefenauer (2), Wiederkehr,Wüthrich (2), Jenni.

Appenzell: Masina, Busa; Christ, Erdin (8), Geisser(8), Andreas Inauen (4), Daniel Inauen,Künzler (6/1), Mathies, Marco Sutter (3), SvenSutter (1), Tobias Sutter (1), Walker.

Torfolge: 1:0, 1:2, 2:2, 2:6, 4:6, 4:9 (14.), 9:9 (19.),9:12, 10:13, 11:14, 13:14, 13:15 / 15:15, 15:18, 16:19,18:19, 19:22, 20:24, 22:25, 23:25, 24:26, 25:27, 26:29(54.), 28:30, 30:31, 32:31.

Strafen: 2x2 Minuten gegen Dietikon-Urdorf –6x2 Minuten inkl. Disqualifikation Geisser gegenAppenzell.

Bemerkungen: Polozani schiesst Siebenmeter an den Pfosten (5./2:5).

Niederlagen für beide MU16

Das MU16 Meister verlor in Stäfa klar mit 30:22. Die offensive Verteidigung "verschlief" den Anfang und begann erst ab etwa der 20 Minute die nötigen Bälle zu erobern, leider verhinderten dann die mangelhafte Chancenauswertung bei den sogenannten 100% und über 20 technische Fehler eine erfolgreiche Aufholjagd.
Das MU16 Promotion verlor zwar nur knapp 27:25 gegen Stäfa, kämpfte dabei aber sehr mit dem rutschigen Ball. Nur ein Teil der Mannschaft konnte sich auf diesen äusseren Umstand einstellen, die anderen haderten und so verlor man das Spiel.

Es spielten: Renato Romer, Damian Biffiger, Vlad Agrakov, Aziri Kushtrim, Bunjaku Lirak, Burla Daniel, Diserens Gilles, Ensslin Jonathan, Furrer Pascal, Gretler Rico, Lemos Marco, Satan Arif, Schlatter Brian, Wiesner Marius, David Röthlisberger, Oliver von Atzigen.

Donnerstag, 5. November 2009

Espoirs: Sieg gegen Pfäffikon Fehraltorf

Am Donnerstag um ca. 17:50 abfahren um den Stau zu vermeiden am Brüttiseller Kreuz war Teil eins des Plans. Teil zwei war, mit Fehraltorf einen weiteren Konkurrenten in der Liga zurückzubinden. Der erste Teil des Planes hat ziemlich gar nicht geklappt, Von Limmattaler Kreuz bis und mit Brüttiseller Kreuz war Sense mit jedem Tempo schneller als 60. Rechtzeitig in der Halle war man aber dennoch, um wenigstens Teil 2 des Planes in die Tat umzusetzen.

Begonnen hat es ziemlich vielversprechend. Hinter dem Limmattaler Angriff war viel Druck und in der Defensive stand man sehr sicher, obwohl der Gegner einmal mehr körperlich deutlich überlegen war. Die Überlegenheit konnte Pfäffikon aber nicht ausnutzen. Nach einer kurzen Angewöhnungsphase bis zum Stand von 2:2 nach 5 Minuten löste der HCDU die Handbremse auf eindrückliche Art und Weise. Ein Gegenstoss nach dem anderen wurde gefahren, Spielzüge klappten wunderbar, Penalties wurden versenkt, Kreisanspiele gelangen wie noch nie. Der Gegner war mit dem 10:5 nach 20 Minuten noch sehr gut bedient, leistete sich die junge Equipe um Astrid, Maja und Andrea doch einige Fehlschüsse aus 100%-Chancen. Gleichzeitig fiel das eine oder andere Ei ins Tor der Dietikerinnen, die mit der Führung von schlussendlich "bloss" 11:7 in die Pause gehen durften. Sehr schön mit anzusehen war indes, dass Marcella und Svenja einen "Goaliefight" auf hohem Niveau zeigten, wobei Marcella die erste Halbzeit für sich entscheiden konnte.

In der Pause galt es, die Emotionen wieder flach zu halten und die Euphorie etwas zu brechen. Der bis zu diesem Zeitpunkt gnadenlos überforderte Gegner sei noch nicht geschlagen, das Spiel dauere nochmal 30 Minuten. Und prompt kam es, wie es nicht kommen sollte. Bei jedem angesagten Spielzug wurde Stehrenberger umgehend manngedeckt, während die Kreisanspiele mittlerweile so durchsichtig waren, dass ein Ball nach dem anderen verloren ging. Die Pfäffikerinnen konnten in dieser Phase ohne eigentlich zu glänzen zum 11:11 aufschliessen. Dann hatte der ansonsten gute und unauffällige Schiri seine schwächeren fünf Minuten. Nachdem Astrid eine Gegnerin im Gegenstoss erfolgreich gestört hatte, reklamierte das Publikum ein "grobes Foul" und "einen Angriff auf die Gesundheit der Spielerin". In Tat und Wahrheit traf Astrid den Ball und berührte die Gegnerin überhaupt nicht. Die Krux: Der Schiri hatte das Spiel laufen gelassen, reagierte aber auf die Proteste der Zuschauer. Nach kurzer Konsultation mit dem Schiritisch (der dem Schiri seine Version mitteilen durfte, obwohl der Schiri keine 3 Meter vom Tatort weg war) zeigte er Astrid die rote Karte. Selbst der gegnerische Trainer riet Coach Wyttenbach, hier einen Spielfeldprotest einzulegen, weil das ein krasser Fehlentscheid des Unparteiischen war. Wyttenbach beschloss, dies zu machen, sollte das Spiel zu Ungunsten der Limmattalerinnen ausgehen. Nach diesem kleinen Skandal zeigte das Team aber Moral und legte wieder los wie die Feuerwehr. Innerhalb von 10 Minuten lag man wieder fünf Tore vorne und konnte sich wieder den Luxus leisten, schöne Durchbrüche gleich selber zu sabotieren mit zum Teil unmöglichen Fehlwürfen. Das Spiel wurde schlussendlich mit 18:13 gewonnen, wobei hier sehr wohl ein deutlicheres Resultat zugunsten des HCDU dringelegen wäre.

HSG Pfäffikon-Fehraltorf - HCDU Espoirs 13:18 (7:11)
HCDU: Svenja (1.-15. und 46.-60.), Marcella (16.-45.); Astrid (2), Martina (3/2), Maja (4), Andrea (5/2), Lorena (3), Alexandra (1), Manuela, Isabelle
Bemerkungen: Julia (krank) und Yasmine (verletzt) als Zuschauerinnen auf der Tribüne

Dienstag, 3. November 2009

U13 gewinnt 1. Turnier!


Es ist zwar schon über eine Woche her, aber Grund zur Freude ist es trotzdem noch immer (und die Jungs können ja nichts dafür, dass der Trainer im Geschäft nicht bloggen kann): Am vorletzten Sonntag hat das U13 den Spieltag in Schlieren souverän gewonnen und damit gezeigt, dass sich Bütschwil lohnt! Herzliche Gratulation!

Montag, 2. November 2009

HCDU in der 2.Hauptrunde

27:26-Sieg im 1.-Liga-Duell gegen Olten
RUEDI BURKART
Die Meldung des Tages vorweg: Beim HC Dietikon-Urdorf ist der nach dem Rauswurf von Stephan Höhn verwaiste Posten des Coaches wieder besetzt. Der neue Mann wurde erwartungsgemäss aus den eigenen Reihen rekrutiert. Bis Ende Jahr wird Markus Portmann, aktuell auch Assistenztrainer bei den U18-Junioren, Spielertrainer Sascha Schoenholzer zur Hand gehen. Gestern gab «Porti», wie ihn im Verein alle nennen, beim 27:26-Sieg im Schweizer Cup gegen Olten seinen Einstand.

Guter Beginn, Baisse – Sieg Die Limmattaler starteten trotz der aktuellen Baisse in der Meisterschaft alles andere als verunsichert in die Partie und steckten auch Wüthrichs Penalty-
Fehlschuss nach 44 Sekunden weg. In der Defensive langten sie zu wie selten zuvor in dieser Saison, und Goalie Kilchenmann zeichnete sich ein ums andere Mal aus. In der Offensive brillierten die Limmattaler mit herrlich herausgespielten Gegenstoss-
Toren, mit brachialer Gewalt (Senns Treffer zum 7:4) oder auch mit überlegten Abschlüssen aus der zweiten Reihe (Rüeggs Hammer zum 8:5). Mitte der ersten Halbzeit kam der Bruch im Spiel des HCDU. Die Zuordnung stimmte nicht mehr, Chancen wurde fahrlässig vergeben – und Olten lag Sekunden vor dem Pausenpfiff mit 12:10 in Führung.

Imhofs starke Leistung
In der zweiten Halbzeit entwickelte sich das erwartete Spiel.
Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen,
der Ausgang blieb lange Zeit offen. Dank einer erneut konzentrierten Defensivarbeit kamen die Limmattaler ins Spiel zurück, und dank einem Daniel Imhof in Hochform hielten sie
sich die Solothurner (angetrieben vom 40-jährigen, ehemaligen Nationalspieler André Bichsel) vom Leib. Beeindruckend, wie stark Imhof nach seiner Rückenverletzung schon wieder
aufspielte. Mal verwertete er einen Tempogegenstoss, mal lancierte er einen Mitspieler, dann traf er aus dem Rückraum. Total markierte er zehn Tore.

Nach dem Schlusspfiff freute sich Neo-Coach Portmann: «Es ist noch nicht alles super. Aber wichtig ist der Sieg.» Vereinspräsident Martin Romer. «Es war offensichtlich, dass das Team jetzt wieder Freude am Handballspielen hat.»
In der 2.Cuprunde greifen die NLA-Teams erstmals ein.

Dietikon-Urdorf (1. Liga) - Olten (1.) 27:26 (10:12)
Zentrumshalle, Urdorf – 100 Zuschauer – SR:
Barthelet, Spielmann.
Dietikon-Urdorf: Kilchenmann/Filippi; Anderegg(3), Barben (2), Bühlmann, Grendelmeier
(3), Imhof (10), Polozani (1/1), Rüegg (1),Schoenholzer, Senn (3), Tiefenauer (1), Wiederkehr,
Wüthrich (3).
Olten: Büttiker/Kagerer; Bichsel (3), Brügger,Flüeli, Grolimund, Kaufmann (3), Moor, Quaile
(1), Roth (10/1), Widmer (2), Wiederkehr (1),Wild, Yildirim (6/1).
Torfolge: 2:0, 2:2, 5:2, 6:3, 7:5, 9:5 (17.), 9:10 (27.), 10:10, 10:12 / 13:12, 13:13, 15:13 (37.), 15:15, 16:15, 17:17, 19:17, 20:20, 22:20, 22:22, 23:22, 25:23, 26:26 (58.), 27:26.
Strafen: 4x2 Minuten gegen Dietikon-Urdorf – 5 x 2 Minuten gegen Olten.
Bemerkungen: Dietikon-Urdorf ohne Galli, Katicic
– Büttiker hält Siebenmeter von Wüthrich (1./0:0), Filippi hält Siebenmeter von Yildirim
(23./9:7), Roth verschiesst Siebenmeter (37./15:13).

Sonntag, 1. November 2009

Espoirs: Einen Punkt verloren - 17:17 gegen Schwamendingen

Es ist immer schade, wenn man auf einen Match zurückblickt und zusammenfassend sagen muss, dass man deutlich hätte gewinnen können / sollen / müssen. Mit einem Sieg im heutigen ersten Heimspiel der Saison hätten die Espoirs auf Rang 2 klettern können, nach Verlustpunkten immer noch ex aequo mit dem Tabellenführer. Nichts ists geworden, obwohl es lange Zeit gut ausgesehen hat.

Nach einem guten Start des HCDU und einer Führung von 4:2 nach rund 15 Minuten schien eigentlich alles darauf hinzudeuten, dass heute ein Start-Zielsieg drin liegen könnte. Schon nur deshalb, weil die Dietikerinnen mehrmals frei vor dem Torhüter auftauchen konnten, aber jeweils an der starken Torfrau der Gäste scheiterten. In dieser Phase verpasste der HCDU bereits die Entscheidung. Noch schlimmer: der HCDU verpasste plötzlich die zweiten 15 Minuten der ersten Halbzeit. Aus dem 4:2 mit zwingenden Chancen zum Ausbau der Führung wurde plötzlich ein 4:6 für Schwamendingen. Und das war gleichzeitig der Pausenstand. Man stelle sich vor: die Espoirs werfen in 30 Minuten nur gerade 4 Tore. Da blieb der "Espoir" für mehr Tore in Halbzeit zwei.

Mehr Zug aufs Tor und mehr Tempo mit der zweiten Gegenstoss-Welle brachten den HCDU sehr schnell von einem 4:8 zum 13:10. Alles schien wie am Schnürchen zu laufen, der Gegner hatte die Torfrau ausgewechselt, Andrea hatte einen Glanztag erwischt, Astrid zog langsam mit und auch die anderen spielten mehrere Stufen besser als noch in der ersten Halbzeit. Immer wieder wurden die durchwegs guten Sperren von Jefi sauber ausgenutzt und in der Defensive gabs keine Gratis-Tore mehr. Aber trotz einer 16:14-Führung schafften es die Espoirs nicht, den Vorsprung über die Zeit zu retten. Wegen einigen Konzentrationsfehlern beim HCDU gelang es Schwamendingen dennoch, zum 17:17 Endresultat auszugleichen.

Den Match hat das Team nicht etwa in der zweiten Halbzeit nicht gewonnen, sondern bereits in der ersten. Mit etwas mehr Tempo im Angriff waren die Gegnerinnen sehr rasch aus dem Konzept zu bringen. Das hatte in der ersten Halbzeit gefehlt. Etwas schade ist auch, dass die beiden Rückraumspielerinnen Astrid und Martina etwas Anlaufzeit brauchen, bis der Motor läuft. Wenn beide so werfen und entsprechend treffen würden, wie sie es jeweils im Training zeigen, hätte der HCDU Schwamendingen vom Platz gefegt. Ein Lichtblick war Jefi am Kreis, die Mal für Mal gute Sperren setzte und ihr erstes Saisontor erzielen konnte - auf herrliches Kreisanspiel von Martina. Ein zweiter Lichtblick war, dass die gesetzten Sperren gesehen und genutzt wurden. Im heutigen Spiel vor allem von Andrea. Ein dritter Lichtblick war die im Vergleich zu den vorderen Spielen sehr geringe Anzahl von Fehlern.

HCDU Espoirs - Schwamendingen HandBall 17:17 (4:6)
Espoirs: Svenja (1.-60.), Alex, Manuela, Astrid (3), Lorena (2), Martina (2), Jefimija (1), Isabelle, Andrea (9/3)
Bemerkungen: Martina wirft einen Penalty neben das Tor (12./3:2)