Der Spielertrainer des HC Dietikon-Urdorf Sascha Schönholzer ist mit den Saison-Vorbereitungen seines Teams zufrieden
Vorerst liegt der Fokus des 1.-Liga-Handballklubs auf dem Aufbau der Fitness und dem Kennenlernen untereinander. Ganze fünf neue Spieler werden in der kommenden Saison mit dem Dietikon-Urdorf-Shirt auflaufen. «Auf dem Papier haben wir schon jetzt die bessere Mannschaft als letztes Jahr», ist HCDU-Spielertrainer Sascha Schönholzer überzeugt. Als Verstärkung für die kommende Saison sind der Österreicher Philipp Wallisch (Rückraum), Marco Meier (Kreisläufer) und Christian Hilkiger (linker Flügel) vom 1.-Liga-Klub Kloten gekommen, Torhüter Sven Böhni vom Zweitligisten Schwamendingen und der NLA-Spieler Manuel Gretler (linker Flügel) vom TV Endingen. Sie müssen die Lücke füllen, die die beiden gewichtigen Abgänge von Stamm-Torhüter Carlo Filipi und Captain Marius Wiederkehr hinterlassen haben.
IST JETZT DER ZEITPUNKT für den HCDU gekommen, um einen Angriff auf die Aufstiegsplätze zu wagen? «Wir haben auf allen Ebenen bessere Vorzeichen als vergangene Saison», sagt Schönholzer, «aber nicht nur wir haben spielermässig zugelegt, auch die anderen 1.-Liga-Vereine haben Verstärkung aus der NLA und der NLB geholt. Dementsprechend wird es gleich eng wie letztes Jahr.» Nach gut einem Monat Training, einem Trainingswochenende in Deutschland und drei Testspielen, die alle gewonnen werden konnten, könne man noch keine Prognose für die kommende Saison wagen, meint Schönholzer, der momentan an Krücken geht. Er hat vor einigen Wochen das hintere Kreuzband am linken Knie operiert und wird die Mannschaft für die Spielzeit 2010/2011 nur von der Seitenlinie aus unterstützen können. Doch auch das hat Vorteile. So kann er, während Trainer Stefan Konkol mit der ganzen Gruppe arbeitet, mit einzelnen Spielern Details anschauen und einüben.
SCHÖNHOLZER IST MIT der Leistung seiner Schützlinge bis anhin zufrieden. «Die Präsenz an den Trainings ist sehr gut, und die Neuen haben sich optimal eingelebt », lobt er. «Trotzdem muss man noch abwarten, wie sie sich unter Druck und in den Spielen anstellen.» Momentan liegt der Fokus noch auf dem Aufbau der Fitness und dem Kennenlernen untereinander, ab Ende Juli, Anfang August fängt dann der Ernst des (Sport-)Lebens an. Denn, auch wenn die Konkurrenz ebenfalls aufgestockt hat, der HC Dietikon-Urdorf will nächste Saison auf jeden Fall möglichst weit vorne mitspielen.
(LIZ/ Maila Bermejo)
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