Samstag, 4. September 2010

FU17: Saisonstart gegen Wädenswil

Bereits am ersten offiziellen Spieltag durfte das Team des FU17 vom HCDU in die Meisterschaft eingreifen. Heute ging es nach einer intensiven Vorbereitungszeit ins erste Spiel, wobei sich das FU17 gut vorbereitet hatte: aus drei Testspielen resultierten zwei Siege und eine unnötige Niederlage. Grund genug, um mit Zuversicht in den heutigen Match gegen den HC Wädenswil einzusteigen. Die Mädchen stiegen denn auch voller Motivation ins Match.

Die ersten Minuten waren geprägt von Unsicherheiten auf beiden Seiten. Der HCDU vermochte die Leistungen der Trainingsspiele nicht abzurufen und fiel in alte Muster zurück: Standhandball und Aktionen aus dem Nichts. Zudem war eine der Teamstützen - nomen est omen - aufgrund von starken Schmerzen am Handgelenk mit einer Stütze unterwegs. Die Limmatwaves waren bemüht, ins Spiel zu finden, nach dem ersten Hammer von Bettina ins linke tiefe Eck geschah aber lange Zeit nichts mehr. Derweil hielt die agile 6:0-Defensive der Limmattalerinnen gut dicht, Arlinda im Tor war einmal mehr eine Klasse für sich. Nach 15 Minuten führte das Team rund um Rumer, Gina und Livia mit 5:2 und Rebeka hielt es nicht mehr auf dem Bänkli aus. Sie besorgte sich kurzerhand eine kleine Rolle Tape, bandagierte sich das Handgelenk und stieg ins Geschehen ein. Nach rund einem Drittel der gesamten Spielzeit befanden sich die Limmattalerinnen beim Stand von 8:3 geistig wohl bereits in der Wohlfühlzone. Es ist nicht anders erklärbar, dass der HC Wädenswil, der in der ersten Halbzeit bemüht war und gut kämpfte, bis zur Pause wieder auf 9:7 herankam.

Das passte den Limmatwaves überhaupt nicht: gegen einen spielerisch unterlegenen Gegner derart Tore zu kassieren und selber keine zu werfen. In der zweiten Halbzeit lautete die Devise deswegen "Wädenswil wirft nicht mehr als 10 Tore, der HCDU deren 20". Und die Halbzeit begann gut. Relativ schnell konnte der HCDU über die guten Sperren am Kreis durch die gegnerische Verteidigung durchmarschieren. Gleichzeitig war die eigene Defensive sehr stabil. Der Gegner fand auch mit zwei Kreisspielerinnen keinen freien Weg aufs Tor und wenn doch, war Arlinda auf dem Posten. Weil die Limmatwaves ihrerseits beste Chancen vergaben, hielt sich der Rückstand von Wädenswil in Grenzen. Fünf Minuten vor Schluss lag der HCDU mit vier Toren in Front, unter anderem dank dem Tor von Sabi vom rechten Flügel - eiskalt via Pfosten in den Winkel gezimmert. Das war dennoch zu wenig für die sichtbare Überlegenheit auf dem Feld. Deswegen wurde in den letzten fünf Minuten offensiv verteidigt, was innert Kürze zu weiteren drei Toren für den HCDU mittels erster Welle führte. Schlussendlich gewann der HCDU sehr verdient mit sieben Toren Vorsprung. Sehr hervorzuheben ist, dass es das Team und Arlinda schafften, ihren Kasten in der zweiten Halbzeit so gut zu verteidigen, dass der HC Wädenswil in der zweiten Halbzeit KEIN (!!!) Tor erzielen konnte. Schlussstand: HCDU 16, Wädenswil 7.

Erstes Spiel, erster Sieg. Das FU17 will diese Saison keinen Match in der Meisterschaft verlieren. Ein erster Schritt ist gemacht. Ob die Gegner stärker oder schwächer werden ist noch ungewiss. Aber die Limmatwaves wissen nun, dass sie auch mit einer stabilen, guten Leistung gewinnen. Sie wissen aber auch, dass ihr Trainer mehr fordert als nur "stabile Leistungen". Verglichen mit letzter Saison sind bereits jetzt riesengrosse Fortschritte erkennbar. Das Potential ist aber noch lange nicht ausgeschöpft. Dieses Team wird dem HCDU noch viel Freude bereiten wollen :o)


Limmatwaves - HC Wädenswil 16:7 (9:7)
für die Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Bettina (1), Rebeka (4), Gina (5), Sabi (1), Moni (1), Caro, Casy, Livia, Michelle (2), Rumer (2)
Bemerkungen: Gina verwirft einen Siebenmeter

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