Sonntag, 6. Februar 2011

FU17: Zehnter Saisonsieg

Die Limmatwaves waren ganz schön erstaunt, als man heute zu Techno-Klängen, die mehrheitlich aus "Bumm-Bumm-Bumm" bestanden, 60 Minuten Handball spielen musste. Das Problem war, dass der untere Teil der Halle bis Mittag vermietet war, weswegen es nicht einmal möglich war, eine nicht müffelnde und nicht von Partygängern belegte Garderobe zu belegen. Der HCDU zog sich im ersten Stock um, der Gast aus Regensdorf in der Damentoilette.

Das Team war sich bewusst, dass der härteste Konkurrent im Kampf um den ersten Platz in der Promotion vor zwei Wochen einen empfindlichen Rückschlag einstecken musste. Witikon verlor gegen Wädenswil deutlich mit 12:24. Damit stehen die Limmatwaves als Promo-Meister fest, wenn sie in einem der beiden Spiele gegen den TV Witikon gewinnen. Die Devise war klar: eine Kampfansage an den TV Witikon via Resultat gegen den heutigen Gegner aus Regensdorf. Der Tabellenletzte trat mit nur sechs Feldspielerinnen an und hatte sich ab der ersten Minute keine allzu grossen Chancen auf eine Überraschung ausrechnen können. Die Dietikerinnen waren zu gut organisiert in der Abwehr. Dass es nach 15 Minuten dennoch erst 2:0 stand, war vor allem auf die Fehleranzahl in den ersten zehn Minuten und die lausige Chancenauswertung zurückzuführen. Man traf rund ein halbes Dutzend mal die Torumrandung allein in den ersten 30 Minuten. Gleichzeitig waren die Pässe für die Gegenstösse immer noch zu optimistisch. Daran konnte man aber heute gut arbeiten. Vermisst wurde auch etwas von der Stimmung auf dem Feld, ehe nach rund 15 Minuten ein Schub durch das Team ging. Plötzlich liefs deutlich besser, man setzte seine Mitspielerinnen gekonnt in Szene und erhielt für das eine oder andere Tor Applaus. Die Limmatwaves dominierten den HC Pfadi Regensdorf nach Strich und Faden. Dennoch kämpften die Gäste aufopferungsvoll, zu mehr als einem Ehrentreffer in der ersten Halbzeit sollte es aber nicht mehr reichen. Das Heimteam ging mit einem 10:1 Vorsprung in die Pause.

Nach dem Pausentee und noch etwas mehr "Bumm-Bumm-Bumm" gings weiter mit einer guten Defensive, aber leider auch mit dem fahrlässigen Umgang mit den Chancen im Angriff. Mehr als ein Gegenstoss wurde versiebt durch technische Fehler, Fehlwürfe oder Pech, zwei Siebenmeter fanden den Weg ins Tor nicht. Die Limmatwaves hatten also gut und gerne Chancen für 40 Tore. Trotz der drückenden Überlegenheit stand es in der 55. Minute aber "nur" 20:5, ehe der Gegner - seinerseits nun stehend K.O. - nachliess und dem HCDU einige einfache Tore erlaubte. Bis zum Schlusspfiff schossen die Limmatwaves weitere fünf Tore, was zum Endresultat von 25:5 führte.

Abgesehen von den vielen Fehlern war die Leistung des FU17 vom HCDU heute gut. Das Spielverständnis ist gewachsen, man sucht die freie Spielerin im Gegenstoss, man versucht, mit dem Kreis zu arbeiten und man versucht in der Verteidigung mit dem Gegner zu spielen. Diese Eigenschaften sind extrem wichtig für einen Erfolg gegen den TV Witikon. Und daran wird noch gearbeitet in den kommenden Tagen, ehe die Skiferien mit einem Teamevent eingeläutet werden. Danach hat der HCDU am 5. März das erste Matchball-Spiel gegen den TV Witikon, bevor derselbe Gegner am 26. März zu einem eventuellen zweiten Matchballspiel nach Urdorf kommt. Mit Können und mit Glück ist das zweite Spiel bereits die Kür für den HCDU.


Limmatwaves - HC Pfadi Regensdorf 25:5 (10:1)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rebi (7), Rumer (5/1), Gina (3), Sabi (1), Blini (1), Livia (3/1), Selina, Michelle (2), Casi (1), Manu (2)

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