Samstag, 2. April 2011

FU17: 13/1/1 und Gold

Im letzten Spiel gegen den HC Wädenswil ging es für beide Teams eigentlich um nichts mehr. Wädi hatte das Spiel gegen Horgen verloren und konnte nicht mehr um den Aufstieg mitreden, die Limmatwaves standen bereits seit drei Runden als Promo-Meister fest. Und trotzdem wollten die Dietikerinnen mit dem letzten Ernstfall vor dem Cupfinal zeigen, dass sie nicht nach Einsiedeln fahren, um die Silbermedaille mit nach Hause zu nehmen.

Das Spiel begann für die Limmatwaves mit viel Pech: gleich vier der ersten fünf Würfe landeten irgendwo an der Torumrandung. Bereits nach 10 Minuten hätte es 7:1 heissen müssen, es stand aber bloss 3:1. Die Dietikerinnen hatten den Gast gut im Griff, man war überlegen trotz körperlichen Nachteilen. Livia konnte sich sehr schön in Szene setzen vom linken Aufbau und tankte sich Mal für Mal gekonnt durch die Abwehr, während Rebi weit über zehn Tore geworfen hätte, wenn ihr Fuss drei Zentimeter kürzer wäre. Gleichzeitig wäre noch das eine oder andere Tor via Penalty dringelegen und auch der eine oder andere Pfiff vom Schiedsrichter blieb aus. Nach gut 25 Minuten und dem Stand von 9:3 wollte man den Gegner noch etwas unter Druck setzen und begann mit einer offensiven 3:3-Deckung. Ergebnis: die Limmatwaves konnten den einen oder anderen Ball noch erobern, vermochten aber alleine vor dem Tor zu wenig zu reüssieren. Wädi hingegen gewähnte sich rasch an die Deckung und konnte noch ein Tor aufholen. Man ging mit 10:5 in die Pause.

Nach der Pause wurde weiter offensiv verteidigt, man eroberte weiter fleissig Bälle, aber im 1:1 wollte es nicht so, wie es sollte. Immer wieder konnte sich die Rückraum Mitte Spielerin des HC gegen die Verteidigerin beim HCDU durchsetzen. Beim Stand von 12:9 wurde die Verteidigung entsprechend wieder umgestellt auf das altbekannte und effiziente 6:0. Der Effekt liess nicht lange auf sich warten. Postwendend rieben sich die Wädenswilerinnen an der Abwehr der Limmatwaves auf, die ihrerseits wieder zum Spiel im Angriff zurückfanden. Auch über den Kreis klappt es immer besser. Casi spielte stark, stellte gute Sperren und war zweimal selber erfolgreich. Die Dietikerinnen zogen sofort wieder davon, liessen dem Gast keine Chance und als noch Bettina ihren Penalty verwandelte, war das Spiel endgültig wieder auf die Seite des Heimteams gekippt. A propos Bettina: sie verwandelte ihren Penalty trotz ihrem gerissenen Kreuzband. Die Limmatwaves brachten den Sieg danach locker nach Hause und gewannen das letzte Spiel der Meisterschaft mit 24:13.

Mit nunmehr 27 Punkten aus 15 Spielen (13 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage) haben die Limmatwaves das Punktemaximum von 30 Punkten nur knapp verpasst. Weil der HC Horgen im heutigen Spiel den TV Witikon besiegt und damit noch vom zweiten Platz verdrängt hat, beträgt der Vorsprung des HCDU auf die neue Nummer 2 sagenhafte 9 Punkte! Die Goldmedaillen wurden den Spielerinnen ebenfalls heute überreicht, wobei es noch mit Sicherheit eine zweite Medaille geben wird. Ob Gold oder Silber wird sich nächstes Wochenende zeigen, wenn die Limmatwaves in Einsiedeln das Team von Handball Züri Oberland fordern.


Limmatwaves - HC Wädenswil 24:13 (10:5)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Casi (2), Selina, Monica, Rebi (7/1), Blini, Sabi, Livia (5), Rumer (3/1), Gina (4), Manu (1), Bettina (1/1), Aline (1)
Bemerkungen: Limmatwaves verwerfen drei Siebenmeter

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