Samstag, 29. Oktober 2011

FU17I mit verbesserter Defensive

Gegen Ami gabs im ersten Spiel und beiden Teams in Vollbesetzung eine gnadenlose 9:39-Niederlage. Heute sollte das Team nicht auf das Resultat achten, sondern die Fortschritte zeigen. Leichter gesagt als getan. Während bei den Limmatwaves fünf Akteurinnen nicht dabei waren, stand die Ami-Wand unverändert zum Hinspiel da.

Und trotzdem liess sich viel Positives erkennen, begonnen damit, dass man bis zur 15. Minute nur 6:0 hinten lag. Die "6" für Ami war aus Sicht der Limmattalerinnen sensationell gut, die "0" allerdings sehr schlecht und darauf zurückzuführen, dass man in den ersten Minuten nur gerade drei Mal auf das Tor geschossen hatte. Alle anderen Angriffe gingen in technischen Fehlern auf. Wiederum positiv: die ehemalige HCDU-Akteurin Mara Beck - mittlerweile Teil der U17 Nationalmannschaft - wurde von der Defensive dominiert und brachte kein Bein vor das andere. Selbst zwei freie Würfe und einen Penalty hielt die überragende Arlinda im Tor der Limmatwaves von Mara. Die letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit gewann der HCDU sogar noch mit 4:3, ging aber trotzdem mit 15:4 in die Pause. Die einzigen Tränen gab es aber auf Seiten des Favoriten, die schier an der Abwehr verzweifeten. Leider konnte man nur zu selten 6:6 verteidigen, weil man immer wieder Gegenstösse wegen einfachen Ballverlusten ermöglichte.

Die zweite Halbzeit lief genau gleich wie die erste, aber Ami schaltete nochmal einen Gang zu und begann, in der Defensive Bälle zu erobern. Die technischen Fehler und die Ratlosigkeit bei den Limmatwaves blieben. Damit ist die zweite Halbzeit schnell erzählt: obwohl man Mara Beck sensationell gut im Griff hatte und Ami sichtlich schockiert war ob der Tatsache, das sie niemanden mehr haben, der sonst von hinten trifft, liess man die einzige Waffe zu, die Ami noch spielen konnte - die Gegenstösse. Mal für Mal tauchten alleine vor Arlinda eine oder zwei orange Spielerinnen auf, die natürlich nicht mehr viel Mühe hatten zu skoren. Arlinda konnte sich auch immer seltener auszeichnen, hielt ihren Kasten aber so rein wie möglich. Zum Schluss stand es ohne Leistungsträgerinnen auf Seiten der Limmatwaves und ohne grosse Auswechselmöglichkeiten im Aufbau 6:33.

Heute wäre gegen Ami kein Sieg, aber definitiv viel mehr dringelegen, aber der Grundsatz gilt eisern: die Limmatwaves haben nur Chancen im Inter, wenn das ganze Team dabei ist. Immerhin: die Tränen flossen nicht bei den Limmatwaves, sondern auf der anderen Seite.


GC Ami Zürich - Limmatwaves 33:6 (15:4)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rebi (1), Bettina (1), Livia (2), Michelle (1), Sabi, Casy, Linda (1), Moni, Selina
Bemerkungen: Arlinda hält in den ersten 15 Minuten alle Würfe von Mara Beck (inkl. 1 Penalty); Limmatwaves ohne Rumer, Gina, Blini (Konfirmations-Anlass), Manu (Arbeit), Seraina (Match mit Berikon); Michelle und Bettina spielen trotz leichten Verletzungen sehr gut mit

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