NLB-Handballer verloren gestern Abend auch in Steffisburg mit 27:33 – zur Pause führten sie noch
Trotz einer ansprechenden ersten Halbzeit gabs erneut nichts zu feiern für die Limmattaler. Als Steffisburg nach dem Seitenwechsel aufdrehte, wars um den HCDU geschehen.
VON RUEDI BURKART
Jetzt stecken sie vollends im Sumpf. Nichts geht mehr bei den Limmattaler Handballern. Das 27:33 gegen Steffisburg war die achte Niederlage im zehnten Spiel. Und bedeutete den Fall ans Ende der Tabelle.
DABEI HATTE GESTERN in der Fremde alles so gut angefangen. Der HCDU nützte die schwache Deckung der Gastgeber in den ersten Minuten aus und spielte sich nach Belieben durch die gegnerischen Reihen. Mit dem Erfolg, dass man nach acht Minuten mit 7:3 in Führung lag. «Das reicht», dachte man sich auf der Steffisburger Bank, nahm ein Time-out, stellte auf HCDU-Shooter Jonas Affentranger eine Manndeckung ab – und die Partie begann nun mit jeder Minute mehr gegen die Limmattaler zu laufen.
ZWAR GING DAS TEAM um Spielertrainer Sascha Schoenholzer mit einer Ein-Tor-Führung in die Pause. Doch man spürte in der engen Halle, dass das Ende nahe ist. Technische Fehler in der Offensive luden die Gastgeber immer wieder zu Tempogegenstössen ein. «Defensiv standen wir nicht schlecht», so Schoenholzer, «aber im Angriff fehlte es überall ein bisschen.» Spätestens Mitte der zweiten Halbzeit hatten die Berner die Partie definitiv gedreht. Und spielten die beiden Punkte locker nach Hause.
AM KOMMENDEN SONNTAG geht der Abstiegskampf weiter. Zum Ende der Vorrunde spielt der HCDU in Dietikon gegen das erstarkte Handball Grauholz. Der kecke Aufsteiger aus dem Bernbiet hat in den letzten drei Partien Lyss und Stans (gestern mit 35:28) geschlagen und gegen Steffisburg mit viel Pech verloren. Klar, dass die Berner mit viel Selbstvertrauen ins Limmattal reisen.
Steffisburg - Dietikon-Urdorf 33:27 (13:14)
Musterplatz – 150 Fans – SR: Bernhard, Rutishauser.
Steffisburg: Gugger/Zimmermann; Badertscher (5/2), Blaser (1), Burquin, Dähler (6), Hess (3), Rathgeb (2), Schär (9), Trachsel, Feller (5), Zwahlen (2).
Dietikon-Urdorf: Filippi/Katicic; Affentranger (8), Albrecht (2), Baumgartner, Galli (1), Grendelmeier (3), Imhof (2), Jenni (3), Polozani, Rüegg (3), Schoenholzer (4/2), Wicki, Wiederkehr (1).
Torfolge: 2:3, 3:7, 7:8, 10:10, 12:12, 13:14 / 17:15, 20:17, 23:20, 26:22, 30:23, 33:27.
Strafen: Je 5 x 2 Minuten.
Bemerkungen: Steffisburg ohne Giannoni, Reusser (beide verletzt) – Dietikon-Urdorf ohne Scheurer (Ferien), Wüthrich, Tiefenauer, Anderegg, Barben (alle verletzt).
Montag, 17. November 2008
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