Dienstag, 24. Februar 2009

In eigener Sache: Betreffend Vorschau auf den Match gegen Endingen am 22.2.2009 im Limmattaler

Wir möchten hier die Meinung der sportlichen Führung des HCDU betreffend den Aussagen im Artikel des Limmattalers vom Samstag den 21.2.2009 kommunizieren:
Folgende 2 Meinungen der Limmattaler Zeitung teilen wir so nicht

1. Die Trainer dürfen bleiben:
Nein die Trainer dürfen nicht nur bleiben, sondern wir möchten dass sie mit Ihrer Arbeit fortfahren.
Dies sind unsere Gründe warum wir vollumfänglich hinter einer weiteren Zusammenarbeit stehen.
a) Sie haben Ihre Arbeit bisher gut gemacht haben. Trotz dem derzeitigem Tabellenstand. Natürlich würde sich Vorstand , wie auch Trainer sich einen anderen Tabellenrang wünschen.
b) Sie wollen weitermachen bezw. nicht aufgeben und sehen ihre eigene Arbeit als noch nicht beendet. Eine Auffassung, welche wir teilen.
c) Wir sind überzeugt die beiden Trainer die Kontinuität bieten können, welche die Mannschaft nötig hat.
d) Die Mannschaft und Trainer in der vergangenen Saison den Platz 7 in der NLB erreicht haben und folglich einen guten Leistungsausweis erbracht haben.
e) nach mannschaftsinterner, schriftlicher Vertrauensumfrage sich die Spieler für das Trainerduo ausgesprochen haben
f) Die Zusammenarbeit der Trainer mit den Sportlern und dem Vorstand gut funktioniert.

2. zwei uninspirierten Auftritten, disziplinloser Haufen, 2 vermeintlichen Leistungsträger Jonas Affentranger und Daniel Imhof
Jeder Zuschauer hat wahrscheinlich lieber das Spiel gegen Endingen gesehen als die Auswärtsniederlage in Stans. Der Sport ist aber nun einmal so dass die Spiele gegen Favoriten einfacher sind , da man nichts verlieren kann, als gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Logischerweise ist weder die Mannschaft, Trainer, sportliche Leitung oder Präsident glücklich über das Ergebnis ins Stans. Die Textpassage suggeriert das die Mannschaft fast absichtlich verloren hat. Dies ist absoluter Unsinn. Viele Mitglieder dieser Mannschaft sind schon einige Jahre dabei und haben schon einige Jahre vieles dem Handball und dem Kampf gegen den Abstieg oder für den Wiederaufstieg untergeordnet. Dies notabene ohne Entschädigung (auch wenn dies zum x-ten Mal erwähnt werden muss). Handball ist ihr Hobby und sie empfinden bei Erfolgen natürlich auch Freude und einige werden auch darauf stolz sein NLB spielen zu können. Aber in schwierigen Zeiten kann es für die Spieler auch eine Belastung sein. Ich denke wenige werden am Samstag nach Stans schlechter geschlafen haben als die Spieler und Trainer unserer NLB Mannschaft.
Insbesondere sind Jonas Affentranger und Dani Imhof keine vermeintlichen Leistungsträger sondern echte Leistungsträger und haben vieles zum Erfolg der Mannschaft, ohne den Beitrag aller anderen Mannschaftsmitglieder zu schmälern, in den letzten Jahren beigetragen. Der HCDU ist eine grosse Familie. Nicht immer sind alle Mitglieder genau der gleichen Meinung. Wenn aber ein Ziel noch nicht erreicht werden konnte ist dies niemals die Schuld einer Einzelperson. Es haben alle daran gearbeitet und es hat noch nicht gereicht.

Zum Schluss eine Phrase: Abgerechnet wird nach 22 Spieltagen. Daher werden wir alle zusammen bis dahin um jeden Punkt und jedes Tor kämpfen.

Im Namen des Präsidenten, Sportchef und Manager Herren 1
Martin Romer, Stefan Maag, Thomas Stuber

Montag, 23. Februar 2009

HCDU gewinnt Sympathien zurück

NLB-Handball 28:33-Niederlage gegen Leader
RAPHAEL BIERMAYR
Nach etwas über acht Minuten war es so weit: Der HCDU erzielte seinen fünften Treffer. Das waren gleich viele wie letzte Woche in der gesamten ersten Halbzeit des kapitalen Matches im Abstiegskampf gegen Stans (19:32).
Gestern hiess der Gegner Endingen und war als ungeschlagener Leader in die Stadthalle gekommen. Doch auf die Tabellenlage gaben die Limmattaler keinen Deut. Während des Einschiessens machten sich die Akteure gegenseitig «heiss» und übertrugen diese Haltung auch in die Begegnung.
Der Leader war in Verlegenheit
Von Beginn weg lagen sie vorn, zeitweise gar mit fünf Treffern (9:4, 12:7). Stark verlief auch das Comeback von Leander Morf von der 2. Mannschaft. Der frühere Endinger riss zu Beginn die Verantwortung im Abschluss an sich. Sein Erfolg beflügelte auch seine Teamkollegen.
Sie profitierten dabei auch von einer schwachen Leistung von Torhüter Raphael Aeberhard, der in der 20. Minute nach nur einer einzigen gezeigten Parade auf der Bank Platz nehmen musste. Trainer Zoltan Cordas nahm zudem ein Time-out und nahm sein Team ins Gebet. Gerade die viel gelobte Offensivabteilung blieb ihrem Renommee einiges schuldig, allen voran Liga-Topskorer Borna Franic. Dieser steigerte sich enorm und führte die Aargauer zur 16:15-Pausenführung.
Die Routine setzte sich durch
Die Limmattaler liessen sich davon nicht unterkriegen. Nach der Pause griffen sie abermals an. Mehr als ein 18:18 gelang ihnen aber nicht mehr. In der phasenweise hektischen Schlussphase mit einigen unglücklichen Schiedsrichterentscheiden behielten die routinierten Gäste den kühleren Kopf und zogen beruhigend davon. Am Ende hiess es 28:33.
Trotz der sechsten Niederlage in Serie: Mit diesem Auftritt hat der HCDU einen Grossteil der zuletzt verlorenen Sympathien zurückgewonnen. Jetzt gilt es, den Schwung dieses starken Auftritts in die folgenden Partien mitzunehmen.

Dietikon-Urdorf - Endingen 28:33 (15:16)
Stadthalle – 200 Zuschauer – SR: Rutishauser, Bernhard.
Dietikon-Urdorf: Filippi, Kilchenmann; Affentranger (1), Albrecht (2), Baumgartner, Grendelmeier (1), Imhof (7), Rüegg, Schoenholzer (4/2), Tiefenauer (3), Wiederkehr (6), Morf (4).
Endingen: Aeberhard, Rosenberg (ab 20. bis 43.); Eggenschwiler (4), Fongué (4), Franic (8/2), Gretler (1), Lier, Meier, Schneider (8), Schubnell (7), Zucker.
Torfolge: 2:0, 5:2, 9:4, 12:7 (20.) 12:11 (23.), 14:12, 14:15, 15:15, 15:16 / 15:18, 18:18 (35.), 18:21 (38.), 21:23, 23:26, 24:30, 26:30, 26:32, 28:33.
Strafen: 5 x 2 Minuten gegen Dietikon-Urdorf – 2 x 2 Minuten gegen Endingen.
Bemerkungen: Beide Teams mit vielen Absenzen – Dietikon-Urdorf mit Morf (2. Mannschaft) – Kilchenmann hält Siebenmeter von Franic (36.) – Aeberhard hält Siebenmeter von Imhof (50.).

Sonntag, 22. Februar 2009

Unnötige Niederlage gegen Handball Zurzibiet

Die Ferien dauern in Zürich je nach Region etwas länger als im Kanton Aargau, die Anzahl Spielerinnen in den Trainings in den letzten beiden Wochen waren entsprechend niedrig. Und heute ging es im Heimspiel gegen den Qualisieger Handball Zurzibiet. Diese beiden Punkte wollte das Team unbedingt zuhause behalten, schon nur weil Olten am Samstag den HSC Aarau geschlagen hatte und somit vier Teams mit vier Punkten an der Spitze lagen. Mit den heutigen zwei Punkten wäre der HCDU nach Halbzeit der Meisterrunde auf dem ersten Platz gelegen. Aber es sollte anders kommen.


Das FU18 ging hoch motiviert ins Spiel gegen Aargauerinnen und legten gleich los wie die Feuerwehr. Nach nur gerade zwei Minuten stand es 2:0, nach acht Minuten 4:2. Und dann wurde Clematide, die bis dahin eine sehr gute Partie zeigte, unglücklich von den Beinen geholt. Für sie war das Spiel gelaufen, obwohl sie noch einmal kurz auf dem Feld stand. Eine Gegenspielerin traf sie ungewollt, aber sehr präzise mit einem Kniestich in den Oberschenkel. Nach diesem Ausfall fiel das Team rund um Stehrenberger und Zbinden komplett auseinander. Einerseits das fehlende Training, andererseits fehlende Fitness oder das fehlende Zmorge machten sich immer mehr bemerkbar und Zurzibiet vermochte das blitzschnell auszunutzen. Mit einigen Gegenstössen und ein paar Geschenken der Verteidigung zogen die Qualimeister auf fünf Tore Vorsprung zum 11:6 davon. Immerhin vermochte der HCDU eine Reaktion zu zeigen und konnte bis zur Pause noch auf 11:8 verkürzen.

Nach der Pause und einer kurzen Ansprache in der Garderobe kam das Team seiner besten Phase im Spiel. Innerhalb von nur fünf Minuten glich man das Skore wieder aus und lag sogar wieder in Front. Beim Stand von 15:14 für den HCDU konnte man sogar in numerischer Überzahl spielen. Und wieder riss der Faden. Anstatt die Führung auszubauen, liess die Verteidigung zwei Aargauerinnen gewähren und geriet in Überzahl in Rückstand. Zu allem Unglück musste auch noch gleich Zbinden für ein absolut unnötiges Foul für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen. Handball Zurzibiet. etwas routinierter als der HCDU, vermochte in dieser Phase wieder auf 4 Tore davonzuziehen. Und der HCDU machte nicht mehr den Eindruck, als würde man reagieren können. Deswegen verwundert es leider nicht, dass trotz dem Vorhaben, die zwei Punkte im Limmattal zu behalten, beide Zähler abgegeben werden mussten. 

Mit einer schlussendlich dürftigen, aber immerhin aufgrund der Umstände erklärbaren Niederlage steht der HCDU nun wieder auf Rang vier, vor Frick, aber hinter Zurzibiet, Aarau und Olten. Das soll sich bis Saisonende nocheinmal ändern. Nocco im Tor macht von Spiel zu Spiel grosse Fortschritte und wird immer mehr zu einem sehr guten Rückhalt. Die Defensive war heute aber zu löchrig. Einen Rabenschwarzen Tag einziehen wie Zbinden heute kann allen passieren. Dann aber nicht dafür kämpfen um trotzdem das beste daraus zu machen ist die falsche Einstellung. Manche Spiele gewinnt man über Kampf. Wie zum Beispiel das Spiel von heute.

HCDU - Handball Zurzibiet 23:28 (8:11)
HCDU: Nocco (1.-60.); Zbinden (4/1), Polozani (6/3), Stehrenberger (3), Kevic (5), Wehrli, Brajkovic (2), Clematide (2), Cubrilo (1)
Bemerkungen: HCDU ohne Linsi (gebrochene Nase) und ohne von Mühlenen (Ferien)

Freitag, 20. Februar 2009

Können die Aussenseiter noch aufholen?

Halbfinale Die Favoriten Luca Sommavilla und Raphael Hemmeler liegen in ihren Duellen deutlich vorne
RAPHAEL BIERMAYR EINE FRAGE BEWEGT das sportbegeisterte Limmattal in den kommenden Wochen: Wer wird «Sportstar 2008»? Die Halbfinals sind im Gang. In den Paarungen Luca Sommavilla (1. der Vorrunde) - Jonas Affentranger (4.) und Raphael Hemmeler (2.) - Rahel Lattmann (3.) führen nach der ersten Woche die Favoriten, also diejenigen beiden Sportler, die in der Vorrunde bereits vorne lagen. DER LANDHOCKEYSPIELER SOMMAVILLA und der Tenniscrack Hemmeler liegen gegenüber ihren Konkurrenten mit 86 beziehungsweise 70 Prozent der Stimmen in Führung (Stand gestern Abend, 19 Uhr). Wer schafft es ins Finale und kämpft um die Nachfolge von Curler Thomas Lips? Sie, liebe Leserin, lieber Leser, können etwas am Ausgang der Duelle ändern. Die Stimmen werden bis am Mittwoch, 25. Februar, um 20 Uhr gezählt. Ausserdem wird der Halbfinalverlierer mit mehr Stimmen am Ende Dritter. DIE SIEGEREHRUNG FINDET am Sonntag, 29. März 2009, in der Urdorfer Zentrumshalle anlässlich des NLB-Spiels des Handball-Clubs Dietikon-Urdorf gegen Steffisburg statt. Anpfiff ist um 16 Uhr. ZUM DRITTEN MAL übernimmt die Athleticum Sportmarkets AG in Dietikon das Patronat der Wahl. Und offeriert dank Filialleiter Peter Arndt denjenigen Sportlerinnen und Sportlern mit den meisten Stimmen Warengutscheine im Gesamtwert von 2000 Franken. Auch die Leserschaft geht nicht leer aus. Athleticum-, Kino- und Drogerie-Gutscheine sowie LiZ-Jahresabos – das Mitmachen kann sich lohnen. MITMACHEN IST EINFACH. Sie können Ihre Stimme einzig per SMS abgeben. Senden Sie eine SMS mit dem Wort Sportstar und der Nummer Ihres Favoriten (zum Beispiel: Sportstar 1) an die Zielnummer 2222 (50 Rappen pro SMS). Luca Sommavilla Sportstar 1 Raphael Hemmeler Sportstar 7 Jonas Affentranger Sportstar 9 Rahel Lattmann Sportstar 10

Dienstag, 17. Februar 2009

Limmattal verpasst die Premiere

Handball U21-Team verliert ganz knapp
Nach 15 Niederlagen in ebenso vielen Spielen standen die U21-Junioren der HSG Limmattal vor der Sensation. Gegen Muotathal führten sie bis kurz vor Schluss – um schliesslich doch noch mit 28:29 zu verlieren. Es war die Begegnung der beiden Aufsteiger. Die zwei Vergleiche zuvor entschied Muotathal klar für sich. Doch die Limmattaler waren nach der zuletzt starken Leistung gegen die Kadetten (22:25) hoch motiviert und glaubten an ihre Chance auf die ersten Zähler. Trotzdem begannen sie nervös – ein früher Drei-Tore-Rückstand war die Konsequenz. Doch sie steigerten sich und lagen zur Pause ihrerseits mit 15:14 vorne.
Am Ende zitterte die Hand
Auch in der zweiten Halbzeit lag das Heimteam zumeist in Front. Vier Minuten vor Schluss nahm Limmattal bei einem Ein-Tore-Vorsprung das letzte Time-out. Danach zitterte den Spielern aber die Hand. Fünf gute Chancen liessen sie ungenutzt – und wurden brutal dafür bestraft. 15 Sekunden vor Schluss gingen die Gäste zum ersten Mal seit der 20. Minute wieder in Führung und brachten das 29:28 über die Zeit. Selbst der Muotathaler Coach war der Ansicht, die Limmattaler hätten einen Punkt verdient.
(MAG/RAB) HSG Limmattal - Muotathal 28:29 (15:14) Zentrum, Urdorf – SR: Iselin, Ryter. HSG Limmattal: Simic, Loosli, Beltrami, Schlienger, Wicki, Bühlmann (1), Chan (1), Senn (2), Romer (5/4), Assenberg (3), Hari (6), Rösli (1), Wüthrich (8/1), Lohner (1).
Muotathal: Betschart, M. Gwerder, T. Gwerder, Schelbert, Öchslin, C. Andrey (2), T. Andrey (2), Bächtold (4), Föhn (7), Heinzer (5/3), Huwiler (6/1), Imhof (3). Strafen: 4 x 2 Minuten gegen die HSG Limmattal – 7 x 2 Minuten gegen Muotathal.

Montag, 16. Februar 2009

Wer schafft den Einzug ins Finale?

Im Viertelfinale haben sich die Favoriten durchgesetzt – jetzt wartet für die vier Verbliebenen die nächste Hürde
RAPHAEL BIERMAYR EINE FRAGE BEWEGT das sportbegeisterte Limmattal in den kommenden Wochen: Wer wird «Sportstar 2008»? Nach den Viertelfinals sind noch eine Athletin und drei Athleten im Rennen: Fussballerin Rahel Lattmann (3. der Vorrunde), Landhockeyspieler Luca Sommavilla (1.), Tennisspieler Raphael Hemmeler (2.) und Handballer Jonas Affentranger (4.) konnten ihre Favoritenrolle aus der Vorrunde bestätigen. Der Ausgang der Viertelfinals (Stimmenverhältnis in Prozent): Sommavilla - Marco Cribari 64:36; Hemmeler - Carmen Schäfer 71:29; Lattmann - Tanja Schärer 70:30; Affentranger - Linda Stämpfli 97:3. ANHAND DER VORRUNDEN-RANGLISTE ergeben sich folgende Halbfinalpaarungen: Luca Sommavilla - Jonas Affentranger; Raphael Hemmeler - Rahel Lattmann. Sie, liebe Leserin, lieber Leser, entscheiden über Weiterkommen und Ausscheiden. Wer im jeweiligen Duell mehr Stimmen erhält, zieht ins Finale ein. Ausserdem wird der Halbfinalverlierer mit mehr Stimmen am Ende Dritter. Die Stimmen werden bis am Mittwoch, 25. Februar, um 20 Uhr gezählt. DIE SIEGEREHRUNG FINDET am Sonntag, 29. März 2009, in der Urdorfer Zentrumshalle anlässlich des NLB-Spiels des Handball-Clubs Dietikon-Urdorf gegen Steffisburg statt. Die Partie wird um 16 Uhr angepfiffen. ZUM DRITTEN MAL übernimmt die Athleticum Sportmarkets AG in Dietikon das Patronat der Wahl. Und offeriert dank Filialleiter Peter Arndt denjenigen Sportlerinnen und Sportlern mit den meisten Stimmen Warengutscheine im Gesamtwert von 2000 Franken. Auch die Leserschaft geht nicht leer aus. Athleticum-, Kino- und Drogerie-Gutscheine sowie LiZ-Jahresabos – das Mitmachen kann sich lohnen. MITMACHEN IST EINFACH. Sie können Ihre Stimme einzig per SMS abgeben. Senden Sie eine SMS mit dem Wort Sportstar und der Nummer Ihres Favoriten (zum Beispiel: Sportstar 1) an die Zielnummer 2222 (50 Rappen pro SMS). Luca Sommavilla Sportstar 1 Raphael Hemmeler Sportstar 7 Jonas Affentranger Sportstar 9 Rahel Lattmann Sportstar 10

Da hilft auch «Rocky» nichts mehr

In der Nationalliga B geht der HC Dietikon-Urdorf auch gegen Stans ein – 19:31 und schwindende Hoffnungen auf den Ligaerhalt
Der erneute Abstieg der Handballer in die 1. Liga kreist ab sofort wie ein Schreckgespenst über dem Limmattal. Auch gestern Nachmittag gelang es dem verunsicherten Team nicht, etwas fürs Selbstvertrauen zu tun. Wer kann da noch helfen?
VON RUEDI BURKART AUS STANS «Wenn jeder meiner Spieler ähnlich geladen ist wie ich . . .» HCDU-Coach Stephan Höhn sagte den Satz nicht zu Ende. Doch sein Gesichtsausdruck vor dem Anpfiff des kapitalen Auswärtsspiels bei Aufsteiger Stans sagte alles aus. Um das Team für den Tanz am Strich heiss zu machen, ass man zusammen zu Mittag und schaute sich ein paar Szenen aus den «Rocky»-Filmen an. Allein, genützt hatten auch diese Massnahmen herzlich wenig. Dietikon-Urdorf verlor gestern zum 12. Mal in dieser Saison und kann sich langsam aber sicher mit dem Gedanken einer Saison 2009/10 in den Niederungen der 1. Liga vertraut machen.
DAS ERNEUTE DEBAKEL für den Limmattaler Handball zeichnete sich schon früh ab. Erschreckend lust- und kraftlos ergaben sich die HCDU-Spieler in ihr Schicksal, welches nach 20 Spielminuten (!) bereits besiegelt war. Stans-Goalie Mirko Herceg warf den Ball übers halbe Spielfeld, Flügelspieler Driton Sokolaj sagte artig danke und erzielte ungestört das 10:3. Nur einer gewissen Nonchalance der Gastgeber war es zuzuschreiben, dass der HCDU bei Halbzeit erst 13 Gegentore kassiert hatte. Offensiv ging bei den Limmattalern wenig bis gar nichts. Von den Flügeln kamen keine brauchbaren Bälle, man vertraute nur auf die beiden Shooter Imhof und Affentranger. Doch diese beiden gehören seit Wochen zu den Sorgenkindern der Mannschaft. Gestern gaben sie sich immerhin Mühe . . . IN HALBZEIT 2 setzte der in allen Belangen überlegene BSV Stans zum Schaulaufen an und machte mit zwei Treffern gleich nach dem Wiederanpfiff alles klar – 15:5 nach 32 Minuten. Dann zeigten sich die Nidwalder als nette Gastgeber und liessen es gut sein. Sie taten nicht mehr als nötig, um die wichtigen Punkte im Abstiegskampf zu holen. Und ermöglichten es den Limmattalern, das eine oder andere Tor zu erzielen. Bemerkenswert: Vor Wochenfrist ärgerte sich Coach Höhn unter anderem darüber, dass sein Team bei der Heimniederlage gegen Lyss die erste und einzige Zweiminutenstrafe in der viertletzten Spielminute kassierte und warf ihr zu Recht mangelnden Einsatz vor. Gestern sah Flügelspieler Marius Wiederkehr nach 49 Minuten und der dritten Strafe Rot . . . EINES IST SPäTESTENS seit gestern klar: Will der HCDU den Ligaerhalt mit aller Konsequenz zu schaffen versuchen, muss ein Ruck durch die Mannschaft. Welche Massnahmen zu treffen sind und ob man gar einen Trainerwechsel für die restlichen sechs Spiele anstrebt, wollte Vereinspräsident Martin Romer gestern nicht sagen. Er stand sinnbildlich nach dem Schlusspfiff vor der Halle, und es bliess ihm ein eisiger Wind ins Gesicht. «Wir werden sehen», sagte er nur und blickte den tanzenden Schneeflocken zu. Morgen trifft sich die sportliche Führung zu einer Bestandesaufnahme. Man darf gespannt sein. EIN BLICK auf das restliche Meisterschaftsprogramm des HC Dietikon-Urdorf lässt einen im Hinblick auf die delikate Tabellenlage leer schlucken. Der Reihe nach müssen die Limmattaler gegen die favorisierten Endingen, Biel, Altdorf und Schaffhausen ran. In den letzten beiden Partien der Saison kommts zum Showdown gegen Steffisburg (daheim) und Grauholz (auswärts).
Stans - Dietikon-Urdorf 31:19 (13:5) Sporthalle Eichli - 280 Zuschauer - SR: Nauer, Wipf. Stans: Forny, Herceg; Mohenski, Sidler (1), Niederberger (1). Lenz, Stöckli (4/1), Dossenbach (2), Solokaj (6), Heinimann (2), Patrik Frei (4), Ramon Frei (3/1), Scheuteri (3), Studer (5). Dietikon-Urdorf: Filippi, Kilchenmann; Tiefenauer (2), Imhof (2), Affentranger (4/1), Rüegg, Wiederkehr (1), Anderegg, Baumgartner (2), Grendelmeier, Albrecht (4), Schoenholzer (1), Galli, Polozani (3/2). Torfolge: 2:0, 2:1, 4:1, 5:2, 7:2, 7:3, 10:3, 10:5, 13:5 / 15:5, 18:7, 19:8, 21:11, 23:12, 23:13, 25:15, 26:16, 28:18, 30:19, 31:19. Strafen: 2 x 2 Minuten gegen Stans - 6 x 2 Minuten (inkl. Disqualifikation Wiederkehr) gegen Dietikon-Urdorf. Bemerkungen: Dietikon-Urdorf ohne Jenni, Katicic und Wüthrich (alle verletzt) - Filippi hält Siebenmeter (37./17:7).

Freitag, 13. Februar 2009

Unter Druck

NLB-Handball Der HCDU in Stans
RUEDI BURKART Es gibt keine Ausflüchte mehr. Morgen Nachmittag steht dem HC Dietikon-Urdorf erstmals in dieser Saison das Wasser am Hals – Abstiegskampf pur in Stans. Anpfiff ist um 16 Uhr. Angesprochen auf das 28:40 in der vergangenen Runde gegen Spitzenteam Lyss sagt HCDU-Spielertrainer Sascha Schoenholzer: «Nun gut, die Niederlage kam ja nicht ganz unerwartet. Ich denke mal, wir haben uns gut erholt.» Schoenholzer warnt vor allem vor Stans’ starken Linkshändern Sokolaj und Studer (zusammen 18 Tore letzten Samstag bei der 26:28-Niederlage in Steffisburg).
Stans nach dem Trainerwechsel
Der BSV Stans hat während der Weihnachtspause auf die miserable Bilanz der ersten Meisterschaftsphase (8 Punkte aus 14 Spielen) reagiert, Spieler Thomas Mohenski reaktiviert und Trainer Daniel Lussi durch den früheren Trainer von Borba Luzern und Emmenstrand, Andy Gubler, ersetzt. Vorerst ohne Erfolg, letztes Wochenende gabs für den Aufsteiger wie erwähnt in Steffisburg nichts zu holen. Im Hinspiel trennten sich der HCDU und Stans 26:26 unentschieden. LiZ-Tipp: 30:25
Nationalliga B Yellow Winterthur - Horgen (Mittwoch) 28:23 16. Runde Stans - Dietikon-Urdorf morgen, 16.00 Uhr Grauholz - Altdorf 17.30 Uhr Lyss - Horgen 19.00 Uhr Endingen - Steffisburg 19.30 Uhr Kadetten GS Schaffh. - Biel 20.30 Uhr Dagmersellen - Yellow Sonntag, 18.00 Uhr
1. Endingen 15 14 1 0 508:430 29
2. Lyss 15 11 1 3 463:411 23
3. Horgen 15 10 1 4 401:378 21
4. Yellow Winterthur 15 10 0
5 432:396 20 5. Biel 15 9 0 6 437:398 18
6. Kadetten GS Schaffh. 15 7 1 7 446:454 15
7. Steffisburg 15 7 0 8 393:420 14
8. Altdorf 15 6 0 9 394:403 12
9. Stans 15 3 2 10 402:452 8
10. Grauholz 16 4 0 12 432:472 8
11. Dagmersellen 16 3 2 11 404:447 8
12. Dietikon-Urdorf 15 2 2 11 389:440 6

Montag, 9. Februar 2009

Das Debakel zu Urdorf

In der Nationalliga B lässt sich der HC Dietikon-Urdorf von Lyss vorführen – 28:40 und letzter Platz

DIE FRAGE, OB DIE BERNER SEELäNDER MäSSIG MOTIVIERT INS LIMMATTAL REISEN WüRDEN (SIE WOLLEN BEKANNTLICH NICHT IN DIE NLA AUFSTEIGEN), WAR SCHON NACH WENIGEN SPIELMINUTEN BEANTWORTET. UND ZWAR DEFINITIV. LYSS LAG WäHREND DER GESAMTEN SPIELZEIT STETS IN FüHRUNG.

VON RUEDI BURKART
Der legendäre Hallenspeaker Hans Peter Zimmerli meinte es in der 18. Minute zu gut mit den Limmattalern. Er feuerte sie in der stimmungsarmen Zentrumshalle mit einem «Chömmed, Burschte!» lauthals an. HCDU-Rückraumspieler Veton Polozani nahm sich die Worte sofort zu Herzen, schloss überhastet ab – und Lyss lancierte einen Gegenstoss zum 11:17. Es sollte die frühe Vorentscheidung in einem über weite Strecken überraschend einseitigen Spiel sein. Immerhin kämpften die Limmattaler gegen den übermächtigen Gegner und boten den Zuschauern ein paar schöne Spielzüge (beispielsweise Jennis Zuspiel auf Flügel Baumgartner in der 10. Minute, welcher das 5:7 brachte). Spielerisch mochte der HC Dietikon-Urdorf dem Gast das Wasser aber nie reichen. Das 13:19 nach 30 Minuten entsprach dem Geschehen auf dem Feld.

WER NACH DEM SEITENWECHSEL einen Sturmlauf des HCDU Richtung positives Resultat erhofft hatte, sah sich bitter enttäuscht. Lyss zog voll durch, liess den überforderten und handzahmen Limmattalern (die erste und einzige Zweiminutenstrafe kassierten sie in der 57. Minute durch Polozani) kaum Zeit zum Durchatmen und baute seinen Vorsprung bis zur 40. Minute zum 26:16 aus. Die restlichen 20 Minuten verkamen so zu einem wettkampfmässigen Training. Lyss hielt die Limmattaler auf Distanz und führte sie zum Schluss gar noch vor ihrem eigenen Publikum vor. Letztlich fuhr man mit einem 40:28 zurück ins Seeland. Dass bei Grisanovs’ Treffer zum 28:18 nach 45 Minuten in der Zentrumshalle kurzzeitig das Licht ausging, passte bestens zum Geschehen auf dem Feld.
NUN IST ES JA SO, dass der Abstiegskampf spätestens am kommenden Samstag in Stans in die entscheidende Phase geht. Man muss sich fragen: Welche Trümpfe können die Limmattaler noch aus dem Ärmel zaubern? Oliver Anderegg war am Kreis als Scheurer-Ersatz nicht nur körperlich überfordert und wurde bald durch Albrecht ersetzt. Nachwuchs-Nationalspieler Jonas Affentranger hatte Hochs und Tiefs, die beiden Goalies Rusert und Filippi spielten auch nicht überirdisch – quo vadis, HCDU? Die Körpersprache der niedergeschlagenen Limmattaler nach Spielschluss muss einem zu denken geben …
Dietikon-Urdorf - Lyss 28:40 (13:19)
Zentrumshalle – 80 Zuschauer – SR: Baumann, Cristallo.
Dietikon-Urdorf: Filippi (1. bis 17. und ab 31,), Rusert (18. bis 30.); Wiederkehr (1), Jenni (5), Affentranger (5), Imhof (10/3), Baumgartner (1), Rüegg (1), Anderegg (3), Polozani, Albrecht (1), Grendelmeier, Schoenholzer (1), Tiefenauer.
Lyss: Blunier (1. bis 19.), Vitti (ab 19.); Brand (2), Falk (1), Grisanovs (15), Joder (5), Malär (6), Michel (1), Schäfer (3), Tschanz (4), Daniel Zitterli, Thomas Zitterli (3).
Torfolge: 0:2, 1:2, 2:5, 3:6, 4:7, 6:7 (12.), 6:10, 8:11, 10:13, 10:15, 11:17, 12:19, 13:19 / 13:20, 14:22, 15:22, 16:25, 18:28, 21:28, 21:32 (51.), 23:36 (55.), 24:37, 28:40.
Strafen: 2 Minuten gegen Dietikon-Urdorf – 4 x 2 Minuten gegen Lyss.
Bemerkungen: Dietikon-Urdorf ohne Katicic (Ellbogenverletzung aus dem Training) und Wüthrich (verletzt) – Vitti hält Siebenmeter von Affentranger (20./10:13).

Gemeinsam erst durch und dann aus dem Dreck

HC Dietikon-Urdorf Heute geht in Urdorf der NLB-Abstiegskampf weiter
Mit unkonventionellen Methoden bereiteten sich die Handballer während der letzten sieben Wochen auf den Überlebenskampf vor. Heute kommt Lyss um 16 Uhr in die Zentrumshalle.
RUEDI BURKART
Nach der «gefühlten Niederlage» zum Jahresschluss beim 24:24 in Dagmersellen (der HCDU lag bis 21 Sekunden vor Schluss in Führung) sind sieben Wochen vergangen. Sieben Wochen, in welcher die Meisterschaft in den beiden obersten Ligen pausiert hatte. Und sieben Wochen, in welchen sich der HC Dietikon-Urdorf mit dem Trainerduo Sascha Schoenholzer/Stephan Höhn an der Spitze auf den Abstiegskampf vorbereitete.
«Wir haben bewusst nur zwei Spiele absolviert und vor allem an der Physis gearbeitet», so Schoenholzer. Zu den Spielen: Gegen NLA-Klub BSV Bern Muri gabs eine 24:49-Niederlage, gegen Liga-Konkurrent Steffisburg einen 32:26-Sieg. Zur Physis: Der neu eingerichtete, vereinseigene Kraftraum (LiZ vom 23. Januar) wurde schon mehrmals in Beschlag genommen. «Es ist ein richtiger Rocky-Keller», windet Schoenholzer den Verantwortlichen ein Kränzchen. Mit Postern des «Italian Stallion» an den Wänden und – so hält sich hartnäckig das Gerücht – rohen Eiern im Kühlschrank.
Morgens um fünf mussten die Handballer zwar nicht durchs menschenleere Dietikon rennen. Aber jeweils dreimal pro Woche abends vor den Hallentrainings. Bei Minusgraden gings raus. Eine Runde durch den Dreck und dann zurück in die warme Halle. «Man kann geteilter Meinung darüber sein, ob dies sinnvoll war», so Schoenholzer, «Fakt ist allerdings, dass die Mannschaft dadurch noch näher zusammengerückt ist.»
Und dies ist mit Blick auf die Tabelle auch bitter nötig. Die Limmattaler starten nicht bei Null ins neue Jahr, sondern bei Minus.
Im Kader hat sich die längst bekannte Vakanz ergeben mit dem Rücktritt von Kreisläufer Marcel Scheurer. Er, einer der Besten des Landes seines Fachs, wird eine grosse Lücke hinterlassen. Ob seine Nachfolger Oliver Anderegg (21) und Philipp Albrecht (23) in die Bresche springen können? Man wird sehen. Anderegg kam in der laufenden Saison wegen einer langwierigen Schulterverletzung noch überhaupt nicht zum Einsatz. Zur Not könnten auch Marius Wiederkehr (23) oder Schoenholzer (34) selbst einspringen.
Zum heutigen Gegner, dem Tabellenzweiten PSG Lyss. Die Berner Seeländer haben unlängst bekannt gegeben, dass sie nicht aufsteigen wollen. Man wird sehen, wie motiviert sie heute im Limmattal antreten. Das letzte Spiel im vergangenen Jahr haben sie daheim gegen Steffisburg mit 35:39 verloren.
LiZ-Tipp: 29:28

Freitag, 6. Februar 2009

Die Favoriten liegen in Führung

Viertelfinale Die Teilnehmer aus der oberen Hälfte der Vorrunden-Rangliste sind teilweise klar überlegen
RAPHAEL BIERMAYR EINE FRAGE BEWEGT das sportbegeisterte Limmattal in den kommenden Wochen: Wer wird «Sportstar 2008»? Die Viertelfinals sind im Gang. In den Paarungen Luca Sommavilla (1. der Vorrunde) - Marco Cribari (8.); Raphael Hemmeler (2.) - Carmen Schäfer (7.); Rahel Lattmann (3.) - Tanja Schärer (6.); Jonas Affentranger (4.) - Linda Stämpfli (5.) führen die Favoriten (Stand gestern Abend, 18 Uhr). Das sind diejenigen Sportlerinnen und Sportler, welche die Vorrunde in der oberen Hälfte der von der Leserschaft bestimmten Rangliste abschlossen. Besonders deutlich verlaufen zwei Duelle. Tenniscrack Hemmeler und Handballer Affentranger liegen gegenüber ihren Konkurrentinnen mit 96 beziehungsweise 98 Prozent der Stimmen in Führung. Sie, liebe Leserin, lieber Leser, können etwas am Ausgang der Duelle ändern. Die Stimmen werden bis am 11. Februar, um 20 Uhr, gezählt. DIE SIEGEREHRUNG FINDET am Sonntag, 29. März 2009, in der Urdorfer Zentrumshalle anlässlich des NLB-Spiels des Handball-Clubs Dietikon-Urdorf gegen Steffisburg statt. Die Partie wird um 16 Uhr angepfiffen. ZUM DRITTEN MAL übernimmt die Athleticum Sportmarkets AG in Dietikon das Patronat der Wahl. Und offeriert dank Filialleiter Peter Arndt denjenigen Sportlerinnen und Sportlern mit den meisten Stimmen Warengutscheine im Gesamtwert von 2000 Franken. Auch die Leserschaft geht nicht leer aus. Athleticum-, Kino- und Drogerie-Gutscheine sowie LiZ-Jahresabos – das Mitmachen kann sich lohnen. MITMACHEN IST EINFACH. Sie können Ihre Stimme einzig per SMS abgeben. Senden Sie eine SMS mit dem Wort Sportstar und der Nummer Ihres Favoriten (zum Beispiel: Sportstar 1) an die Zielnummer 2222 (50 Rappen pro SMS). Luca Sommavilla Sportstar 1 Carmen Schäfer Sportstar 2 Linda Stämpfli Sportstar 4 Marco Cribari Sportstar 5 Raphael Hemmeler Sportstar 7 Tanja Schärer Sportstar 8 Jonas Affentranger Sportstar 9 Rahel Lattmann Sportstar 10

Mittwoch, 4. Februar 2009

Knappe Niederlage gegen Schweizermeister Kadetten Schaffhausen

Auch wenn die HSG Limmattal mit 14 Niederlagen im Gepäck nach Schaffhausen reiste, war sie nicht gewillt sich einfach in ihr Schicksal zu ergeben.
Kadetten hatte in den letzten Spielen Personalnostand, sie mussten an einige Spiele mit nur 6 Feldspielern antreten. Da aber die NLA und NLB im Januar spielfrei haben traten die Schaffhauser letzten Samstag in ihrer wahrscheinlich bestmöglichen Aufstellung an.
Neben Cvijetic, welcher diese Sasion in 7 NLB Spielen 53 Tore schoss, traten 5 weitere NLB erfahrene Spieler an.
Senn eröffnete für die Limmattaler das Skore, danach prägten vorerst die Schaffhauser das Spiel und gingen mit 2 Toren in Führung. Ein gut haltender Simic im Tor sorgte dafür dass die HSG in Tuchfühlung blieb. Die offensive Verteidigung der Limmattaler sttelte die Schaffhauser immer wieder vor Probleme. Als es dann im Angriff besser zu laufen begann konnten die Gäste in der 16 Minute sogar mit 9:8 in Führung gehen. Die Hausherren nahmen umgehend ein Timeout. Aber auch danach blieb der Erfolg des noch amtierenden MU21 Schweizermeister nur gering. Einzig die nachlassende Chancenauswertung im Angriff der HSG ermöglichte dem Gastgeber die Pausenführung.
In der zweiten Halbzeit konnten sich weder die Schaffhauser absetzen noch die Limmattaler gleichziehen. Als Kadetten die offensive Deckung der Gäste zu knacken drohte, stellten die Limmattaler sofort auf 5:1 um und die konsequente Deckungsarbeit und der weiterhin überzeugende Simic stellte die Munotstädter weiterhin vor grosse Probleme. Leider blieb der Angriff der HSG zuwenig erfolgreich, nur etwa jeder dritte Ball fand den Weg ins Tor. So bestand der 2 Tore Rückstand auch eine Minute vor Schluss. Nach dem Timeout spielten die Limmattaler im Angriff auf alles oder nichts. Ein Foul an Wüthrich wurde von den ansonsten gut pfeifenden Schiedsrichter nicht gegeben, die Schaffhauser können im Gegenzug das Tor zum Schlusstand von 25:22 erzielen. Fazit ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, entwickelt sich die Mannschaft weiter so ist es nur eine Frage der Zeit bis sich der 1. Sieg einstellt.
Kadetten Schaffhausen - HSG Limmattal 25:22 (13:11)
HSG Limmattal: Simic, Arnet, Grond, Senn 5, Hari 3, Romer 5, Wüthrich 2/1, Rösli, Beltrami, Assenberg 1, Lohner 3, Schlienger, Chan 2, Wicki 1
Kadetten Schaffhausen: Behr, Meier, Cvijetic 5, Mustapic 1, Merki 6/1, Erni 2, Miletic 6, Tecleab, Wipf 1, Helbling 3, Ernst 1
Strafen: 5 x 2 Minuten Kadetten, 5 x2 Minuten Limmattal
SR: Brunner/Salah. gute Leistung.

Montag, 2. Februar 2009

Was lange währt . . . HC Dietikon-Urdorf Die Handballer haben ihren Kraftraum

Seit Jahren stand beim NLB-Klub die Realisierung eines eigenen Kraftraums auf der Pendenzenliste. Letzte Woche war es so weit. Der Raum wurde anlässlich einer kleinen Feier dem Verein offiziell übergeben.
RUEDI BURKART
Markus Portmann, einer der ehemaligen Präsidenten des Handball-Clubs Dietikon-Urdorf, lehnt sich mit einem Glas Apérogetränk in der einen Hand zurück und denkt laut nach. «Ja», sagt Portmann, «es ist sicher schon seit gut 20 Jahren ein Wunschtraum von uns, einen eigenen Kraftraum einzurichten und zu betreiben. Ich freue mich sehr, dass es nun tatsächlich so weit gekommen ist.»
Rückblende: Als im vergangenen April «der Kraftraum» einmal mehr ein Thema im Vorstand war, begann Martin Romer zu wirbeln. Der Vereinspräsident suchte Sponsoren und trieb finanzielle Mittel auf. Einen Monat später war das Geld zusammen. Romers Dank geht «vor allem an die Sponsoren, welche grossartig mitgeholfen haben.»
Die lange Suche nach dem Raum
Wesentlich länger dauerte die Suche nach einem geeigneten Raum. «Es war unglaublich schwierig, etwas Zahlbares zu finden», so Romer. Mitte September wandte sich der Präsident des HCDU an den Bauunternehmer und Stadtrat Roger Brunner. «Eigentlich wollte ich nur einen guten Tipp, wo ich noch nachfragen könnte», schmunzelte Romer. Eine Stunde später hatte der Verein einen rund 100 Quadratmeter grossen Raum gefunden, der erst noch bezahlbar ist. Die Freude war gross. Und die Arbeit fing an. Anfang Oktober legte Romer das Projekt seinen Vorstandskollegen vor und erhielt das Okay.
In den folgenden rund fünf Monaten wurde von den Vereinsmitgliedern in Fronarbeit geräumt, abgebrochen, gemauert, verputzt, umgebaut, gemalt, der Boden eingelegt, montiert und geputzt. Ende Dezember wurden die Kraftgeräte aufgestellt. Romer: «Total rund 50 HCDU-Mitglieder sowie einige sonstige Klubtreue schufteten während Monaten an Abenden und Wochenenden und machten das ehrgeizige Projekt erst möglich.» Es sei, so der Vereinspräsident, kaum zu glauben, mit welchen bescheidenen Mitteln hier etwas auf die Beine gestellt wurde.
Natürlich wandte sich Romer in seiner Ansprache auch kurz an die in der Nationalliga B abstiegsbedrohte 1. Mannschaft. «Ich habe die Hoffnung, dass sich die verbesserten Trainingsmöglichkeiten im Kraftbereich auf die Leistungsfähigkeit unserer Handballerinnen und Handballer auswirken wird.»

Sonntag, 1. Februar 2009

Der Kampf um das Halbfinale beginnt

Die Vorrunde ist abgeschlossen – im Viertelfinale treten die acht Verbliebenen gegeneinander an
RAPHAEL BIERMAYR EINE FRAGE BEWEGT das sportbegeisterte Limmattal in den kommenden Wochen: Wer wird «Sportstar 2008»? Für zwei ist das Rennen nach der Vorrunde vorbei. Snowboarder Marc Iselin und Faustballerin Simone Estermann erhielten die wenigsten Stimmen aus der Leserschaft. Obenaus schwangen hingegen Landhockeyspieler Luca Sommavilla (170 Stimmen), der sich klar vor Tennisspieler Raphael Hemmeler (131) und Fussballerin Rahel Lattmann (124) durchsetzte. JETZT GEHT ES für die Verbliebenen in die Playoffs. Die Viertelfinalpaarungen lauten: Luca Sommavilla (1. der Vorrunde) - Marco Cribari (8.); Raphael Hemmeler (2.) - Carmen Schäfer (7.); Rahel Lattmann (3.) - Tanja Schärer (6.); Jonas Affentranger (4.) - Linda Stämpfli (5.). Sie entscheiden mit ihren Stimmen über Weiterkommen und Ausscheiden. Wer im jeweiligen Duell mehr Stimmen erhält, kommt ins Halbfinale. Der Zwischenstand wird in der Zeitung publiziert. DIE SIEGEREHRUNG FINDET am Sonntag, 29. März 2009, in der Urdorfer Zentrumshalle anlässlich des NLB-Spiels des Handball-Clubs Dietikon-Urdorf gegen Steffisburg statt. Die Partie wird um 16 Uhr angepfiffen. ZUM DRITTEN MAL übernimmt die Athleticum Sportmarkets AG in Dietikon das Patronat der Wahl. Und offeriert dank Filialleiter Peter Arndt denjenigen Sportlerinnen und Sportlern mit den meisten Stimmen Warengutscheine im Gesamtwert von 2000 Franken. Auch die Leserschaft geht nicht leer aus. Athleticum-, Kino- und Drogerie-Gutscheine sowie LiZ-Jahresabos – das Mitmachen kann sich lohnen. Mitmachen ist einfach. Sie können Ihre Stimme einzig per SMS abgeben. Senden Sie eine SMS mit dem Wort Sportstar und der Nummer Ihres Favoriten (zum Beispiel: Sportstar 1) an die Zielnummer 2222 (50 Rappen pro SMS). Die Stimmen werden bis am 11. Februar, um 20 Uhr, gezählt. Luca Sommavilla Sportstar 1 Carmen Schäfer Sportstar 2 Linda Stämpfli Sportstar 4 Marco Cribari Sportstar 5 Raphael Hemmeler Sportstar 7 Tanja Schärer Sportstar 8 Jonas Affentranger Sportstar 9 Rahel Lattmann Sportstar 10

FU18: Und weils so schön war, gleich nochmal eins obendrauf: Sieg gegen Frick

Nach den vor Wochenfrist erkämpften zwei Punkten gegen den TSV Frick stand heute derselbe Gegner auf dem Programm der Dietikerinnen, nur diesmal auswärts. Die Vorgabe war klar: gegen die spielerisch soliden Aargauerinnen gar nicht erst in Rückstand geraten und vor allem bereits in den ersten 10 Minuten alle Hoffnung auf einen Heimsieg für den TSV zerstören.

Gesagt, getan. Anders als noch vor Wochenfrist in den ersten 10 Minuten in Rückstand zu geraten legte der HCDU los wie die Feuerwehr und ging sofort mit drei Toren in Front. Und bereits zu diesem Zeitpunkt hatte man irgendwie das Gefühl, dass der TSV heute nicht so stark auftreten würde, wie noch am letzten Wochenende. Zu ideenlos wirkte der Angriff, zu löchrig die Abwehr. Demgegenüber stand ein bis in die Haarspitzen motiviertes FU18 vom HCDU, das in der Verteidigung nur zwingende Chancen zuliess und im Angriff jede sich bietende Lücke zum Durchspringen oder für Kreispässe dankbar annahm. Auch in der etwas speziellen Aufstellung mit der leicht angeschlagenen Polozani am rechten Flügel konnten Akzente im Angriff gesetzt werden. Vor allem Stehrenberger auf Rückraum Mitte sorgte für einige kreative Elemente und schöne Kreisanspiele. Der HCDU ging mit drei Toren Vorsprung in die Kabine (12:9), obwohl mehr dringelegen wäre. Kurz vor der Pause war der Gast aus Zürich noch mit fünf Toren in Front gelegen.

Nach der Halbzeit wurde der HCDU in der Abwehr etwas mutiger und setzte die gegnerischen Aufbauspielerinnen mit offensiven Zweier-Verteidigerinnen zunehmend unter Druck. Das Rezept funktionierte. Die Aargauerinnen verloren in den ersten 15 Minuten nach der Pause sehr viele Bälle wegen Unkonzentriertheiten und Abspielfehlern. Der HCDU seinerseits nutzte das resolut aus und lief einen Gegenstoss nach dem anderen. Beim Stand von 21:10 in der 45. Minute hatte sich der TSV schon lange aufgegeben. Es lief nicht mehr viel im Angriff, nur noch in der Verteidigung. Das FU18 seinerseits verlor ob dieser deutlichen Führung den Fokus und begann wieder mehr Fehler zu machen. Diverse Fehler, die von einem besseren Gegner ausgenützt worden wären blieben von den Frickerinnen zum Glück ungestraft. Obwohl der HCDU zwischen Minute 45 und 55 kein Tor erzielte, stand es somit kurz vor Abpfiff "bloss" 21:12 für die Zürcherinnen. Mit dem Schlussresultat von 23:14 für den HCDU kann das Team zufrieden sein. Einziger Schönheitsfehler ist, dass der HCDU zwar auf Tabellenrang zwei steht, aber mit einem Torverhältnis von minus 1.

Wiederum kann die Mannschaft zufrieden sein mit der starken Teamleistung, vor allem in den ersten 45 Minuten. Kleine Wermutstropfen sind einerseits von Mühlenen, die ihr Visier nicht richtig eingestellt zu haben schien und auch Nocco im Tor, die erst nach 10 Minuten in die Partie fand, dann aber ein starker Rückhalt war. Gleichzeitig war offensichtlich, dass beim HCDU noch nicht viel in Richtung Gegenstoss und Genenstossauslösung trainiert wurde. Das steht in den nächsten Wochen an. Und dann soll am 22. Februar Handball Zurzibiet in der heimischen Stadthalle endlich die erste Saisonniederlage beigebracht werden.

TSV Frick - HCDU 14:23 (9:12)HCDU: Nocco (1.-60.); Zbinden (5), Polozani (5/1), von Mühlenen (2), Stehrenberger (3), Kevic (2), Wehrli (2), Brajkovic (2), Clematide (2), Cubrilo
Bemerkungen: Nocco hält Siebenmeter (57. / 13:22); HCDU ohne Linsi (gebrochene Nase).