Montag, 2. Februar 2009

Was lange währt . . . HC Dietikon-Urdorf Die Handballer haben ihren Kraftraum

Seit Jahren stand beim NLB-Klub die Realisierung eines eigenen Kraftraums auf der Pendenzenliste. Letzte Woche war es so weit. Der Raum wurde anlässlich einer kleinen Feier dem Verein offiziell übergeben.
RUEDI BURKART
Markus Portmann, einer der ehemaligen Präsidenten des Handball-Clubs Dietikon-Urdorf, lehnt sich mit einem Glas Apérogetränk in der einen Hand zurück und denkt laut nach. «Ja», sagt Portmann, «es ist sicher schon seit gut 20 Jahren ein Wunschtraum von uns, einen eigenen Kraftraum einzurichten und zu betreiben. Ich freue mich sehr, dass es nun tatsächlich so weit gekommen ist.»
Rückblende: Als im vergangenen April «der Kraftraum» einmal mehr ein Thema im Vorstand war, begann Martin Romer zu wirbeln. Der Vereinspräsident suchte Sponsoren und trieb finanzielle Mittel auf. Einen Monat später war das Geld zusammen. Romers Dank geht «vor allem an die Sponsoren, welche grossartig mitgeholfen haben.»
Die lange Suche nach dem Raum
Wesentlich länger dauerte die Suche nach einem geeigneten Raum. «Es war unglaublich schwierig, etwas Zahlbares zu finden», so Romer. Mitte September wandte sich der Präsident des HCDU an den Bauunternehmer und Stadtrat Roger Brunner. «Eigentlich wollte ich nur einen guten Tipp, wo ich noch nachfragen könnte», schmunzelte Romer. Eine Stunde später hatte der Verein einen rund 100 Quadratmeter grossen Raum gefunden, der erst noch bezahlbar ist. Die Freude war gross. Und die Arbeit fing an. Anfang Oktober legte Romer das Projekt seinen Vorstandskollegen vor und erhielt das Okay.
In den folgenden rund fünf Monaten wurde von den Vereinsmitgliedern in Fronarbeit geräumt, abgebrochen, gemauert, verputzt, umgebaut, gemalt, der Boden eingelegt, montiert und geputzt. Ende Dezember wurden die Kraftgeräte aufgestellt. Romer: «Total rund 50 HCDU-Mitglieder sowie einige sonstige Klubtreue schufteten während Monaten an Abenden und Wochenenden und machten das ehrgeizige Projekt erst möglich.» Es sei, so der Vereinspräsident, kaum zu glauben, mit welchen bescheidenen Mitteln hier etwas auf die Beine gestellt wurde.
Natürlich wandte sich Romer in seiner Ansprache auch kurz an die in der Nationalliga B abstiegsbedrohte 1. Mannschaft. «Ich habe die Hoffnung, dass sich die verbesserten Trainingsmöglichkeiten im Kraftbereich auf die Leistungsfähigkeit unserer Handballerinnen und Handballer auswirken wird.»

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