Samstag, 19. Dezember 2009

Espoirs: Weihnachtsevent "Selfmade-Pralinés"

Im Vorfeld stand die Frage, was man denn als Weihnachtsevent machen könnte, nachdem der letztjährige Event mit Kartfahren relativ sportlich dahergekommen ist. Etwas was Glückshormone freisetzt, aber es darf einem wie beim Kartfahren übel davon werden. Was lag also näher, als Schokolade...

Die Espoirs versammelten sich um die Mittagszeit beim Bhf Dietikon im Unwissen, was ihnen denn passieren würde im Laufe des Nachmittags. Dazu ein Beispiel aus dem SMS-Verkehr zwischen Martina (auch Märteli, Bra, M oder MCS genannt) und Cheffe Wytti:

Martina: "Hey was machemer am Teamevent?"
Wytti: "Mir gönd in Zürisee go bade"
Martina: "eh ned, das duuret ned de ganz Nomittag. Du hesch gseit, es gäng öppe 5 Stund"
Wytti: "ok ertappt, mir gönd in Genfersee go bade"

Als dann das Geheimnis gelüftet war, war die Vorfreude auf das Spielen mit der Schokolade fast greifbar. Die Espoirs würden einen Nachmittag lang bei der Konditorei Isler in Kaltbrunn Pralinen selber fabrizieren und verzieren.
Den Weg dorthin meisterte man ohne grössere Probleme, obwohl ab Horgen mehrere Zentimeter Schnee auf der Fahrbahn lagen. Das grösste Problem fabrizierte Astrid bei Ankunft in Kaltbrunn beim Aussteigen: elegant klappte sie den Vordersitz nach hinten und das Tablett mit den Maroni-Schalen nach unten (vgl. Bild).
Schnell war dann wieder sauber, was zuvor nicht dreckig war und ehe man sichs versah, befand man sich in Astrids Paradies (inmitten von diversen Pralinen). Nach einer kurzen Einführung über die DOs and DON'Ts der Pralinenverzierung durften die Espoirs selber Hand anlegen. Weil die Schoggikübel wie Fondue-Caquelons aussahen, machte man sogar aus, dass wer eine Praline verlieren sollte "Tat oder Wahrheit" spielen müsse. Leider waren aber die Espoirs so etwas wie Naturtalente im Umgang mit Schokolade und Kuvertüre. An jeder einzelnen Spielerin schien ein Konditor verloren gegangen zu sein. Pralinen wie von Meisterhand, auch wenn man wie Lorena nur deren eine zur Verfügung hatte. Ganze 3.9kg leckere Pralinen fabrizierte das Team und war dabei nur gerade zu sechst angetreten.

Erst beim Verpacken trennte sich die Spreu (Astrid :o)) wieder vom Weizen (Rest). Astrid brachte es mehr als einmal fertig, aus Paketschnur und Schere anstelle eines "Kringelbandes" ein noch geraderes Band als zuvor herzustellen (vgl. dazu im Bild den oberen Teil des Bandes). Und es war auch Astrid, die es fertigbrachte, die in Förmchen abgefüllten Pralinen im Paket wieder auszuschütten. Schlussendlich gelang aber allen mehr als eine blosse Rettung der Kunstwerke. Die Espoirs konnten sich mit ihren wunderbaren Kreationen aus Kaltbrunn verabschieden. Mehr Bilder vom Event findest du unter "F3 Espoirs" -> "Fotos".

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