In der 1. Liga siegen die Limmattaler gegen Spitzenklub Frauenfeld mit 31:24 und verlieren Andi Jenni durch Verletzung
Aus ungemütlicher Lage starteten die Limmattaler in die Partie gegen den Tabellenzweiten. Nach den Samstagsspielen und den Punktgewinnen der direkten Konkurrenz um den Ligaerhalt rutschten sie auf den 10. Rang ab. Nach den 60 Minuten blieben Lust und Frust.
RUEDI BURKART
Nach 20 Minuten stockte den wenigen Schaulustigen in der Stadthalle der Atem. Nach einem harten Rencontre mit einem Gegenspieler blieb RückraumspielerAndi Jenni minutenlang liegen. Benommen und mit schmerzverzerrtem Gesicht musste der Pechvogel vom Feld geführt und anschliessend ins Spital überführt werden. «Wir befürchten einen Bruch des Schlüsselbeins», so Spielertrainer Sascha Schoenholzer. Auch wegen dieses Zwischenfalls spielten die Gastgeber fahrig, im Angriff waren sie viel zu harmlos und hinten anfällig. Zur Pause führte Frauenfeld mit 13:12.
Die Wende nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel drehte die Partie. Beim HCDU verlieh Goalie Giusi Katicic (er kam für Filippi) defensive Sicherheit. Und vorne wurden die Treffer plötzlich erzielt. Die Wende zum Guten kam bemerkenswerterweise just, als Polozani seinen ersten Siebenmeter nicht im Tor unterbrachte. Sekunden später brachte Imhof in seiner unnachahmlichen Art den HCDU erstmals in diesem Spiel in Führung (14:13 nach 34 Minuten). Und siehe da, jetzt erwachten auch die wenigen Schaulustigen auf der Tribüne, die diesen herrlichen Sonntag nicht an der Frühlingssonne verbringen wollten. Es kam sogar ein wenig Stimmung auf. Die Spieler dankten es mit zahlreichen schön herausgespielten Treffern in den letzten Minuten. Schliesslich jubelte die ganze Limmattaler Handballgemeinde über einen verdienten31:24-Sieg.
Und jetzt gegen Appenzell
Am kommenden Samstag müssen die Limmattaler beim erstarkten TV Appenzell ran, welcher jüngst Spitzenklub Wohlen in dessen eigener Halle mit 37:25 zerlegte. «Ich werde von Wohlens Trainer Roli Gisiger Infos über die Appenzeller erhalten», so HCDU-Spielertrainer Sascha Schoenholzer. Gisiger war Mitte der 90er-JahreTrainer der Junioren beim HC Dietikon,bei welchen damals auch der jungeSchoenholzer spielte.
Dietikon-Urdorf - Frauenfeld 31:24 (12:13)
Stadthalle. – 50 Zuschauer. –
SR: Eng, Frei. –
Torfolge: 0:1, 1:1, 1:4 (4.), 4:4, 4:5, 5:5, 5:8, 6:9, 9:9 (27.),9:10, 11:12, 12:12, 12:13 / 17:13, 17:14, 19:14, 22:17,22:19, 24:20, 29:22, 30:24, 31:24. –
Strafen: je 5 x 2Minuten.
Dietikon-Urdorf: Filippi (1. bis 30.), Katicic (31. bis 60.); Wüthrich (3), Tiefenauer (3), Rüegg (3), Imhof(9), Wiederkehr (2), Anderegg (3), Barben, Grendelmeier(4), Jenni, Polozani (3/2), Schoenholzer(1).
Frauenfeld: Andreas Schläfli/Odermatt; Frei (3),Hasanovic, Haussener (3), Hug (3), Keller (3), Mathis(3/2), Rohner, Fabian Schläfli, Sutter (2), Claudio Tschirren (1), Manuel Tschirren.
Bemerkungen: Jenni nach 20 Minuten mit Verdacht auf Bruch des Schlüsselbeins ausgeschieden- Odermatt hält Siebenmeter von Polozani(33./13:13).
Montag, 22. Februar 2010
Montag, 8. Februar 2010
Scherben bringen kein Glück
Dietikon-Urdorf verliert in der 1. Liga mit 22:23
RUEDI BURKART
Es war keine Handball-Partie, welche lange in Erinnerung bleiben
wird. Sowohl der HCDU als auch die Gäste aus dem Oberland
zeigten gestern Sonntag ihr Werktagsgesicht. Kein Team vermochte
dem Spiel den Stempel aufzudrücken. Nach einem guten
Beginn (3:1 nach acht Minuten) liessen die Gastgeber nach,
gerieten in Rückstand (3:4), dann gingen sie wieder in Führung
(7:4), um Wetzikon wieder ausgleichen zu lassen (7:7) und wieder
in Führung zu gehen (10:8). Das Auf und Ab endete mit einer
alles in allem verdienten 10:9-Halbzeitführung für den HCDU.
Der HCDU schaute zu
In der Startphase der 2. Halbzeit überkam die Limmattaler
der defensive Wahnsinn. Sie schauten den Wetzikern beim
Toreschiessen bewundernd zu und liessen Goalie Carlo Filippi
im Stich. Wenigstens konnten sie sich vorne auf «Bulle» Ricardo
Rüegg und vor allem «Hochspringer» Luzi Tiefenauer verlassen.
Nach 43 Minuten – und Wetzikons Tor zur 17:16-Führung –
hatte Filippi genug und überliess seine «Schiessbude» Giusi
Katicic. Es brachte alles nichts mehr. Polozanis zweiter verschossener
Siebenmeter war der Anfang vom Ende. Wetzikon
konterte den HCDU aus und ging mit 22:18 in Führung.
Doch dann reklamierten sich die Wetziker ins Elend. Phasenweise
hatten sie drei Akteure auf der Strafbank. Dietikon-
Urdorf glich 100 Sekunden vor Schluss zum 22:22 aus und gewann
doch nicht. Wetzikons sechsfacher Torschütze Huber
erzielte nach 59:00 Minuten das 22:23. Dass Rüegg in der letzten
Sekunde nur den Pfosten traf, war symptomatisch.
Glasscherben auf dem Feld
Unglaublich, aber wahr: In der Stadthalle lagen beim Anpfiff
Glasscherben auf dem Spielfeld. Die Refs sammelten
die gefährlichen Überreste einer Party auf und übergaben sie Zeitnehmer
Theo Meili – und schrieben einen Rapport. «Das ist eine
Sauerei», so Meili, «das wird eine saftige Busse vom Verband geben.» Nicht auszudenken, wenn
sich ein Spieler an so einer Bierflaschenscherbe verletzt hätte.
Dietikon-Urdorf - Wetzikon 22:23 (10:9)Stadthalle, Dietikon. – 60 Zuschauer. –
SR: Frei/Oswald.
Torfolge: 2:0, 2:1, 3:1, 3:4, 7:4, 7:7, 9:7, 10:8, 10:9 / 11:9,11:11, 12:11, 13:12, 14:14, 16:16, 16:18 (45.), 17:18, 17:21(51.), 18:22, 22:22 (58:20), 22:23 (59:00).
Strafen: 2 x 2Minuten gegen Dietikon-Urdorf – 8 x 2 Minuten (inkl.Disqualifikation Riwar) gegen Wetzikon.
Dietikon-Urdorf: Filippi, Katicic; Anderegg (2),Barben, Grendelmeier (1), Imhof (11/1), Jenni (1), Polozani,Rüegg (1), Schoenholzer, Senn, Tiefenauer (3), Wiederkehr(1), Wüthrich (2).
Wetzikon: Hofstetter, Wyss, Bonadimann (6),Eigenmann (4), Hess, Huber (6/1), Raschle, Rast, Riwar,Vogel (2), Wey, Widmer (3/1), Badertscher (2),Baumgartner.
Bemerkungen: Hofstetter hält zwei Siebenmeter von Polozani (20./5:4 und 51./17:20), Filippi hält Siebenmetervon Bonadimann (34./11:10)
Schiedsrichter-Rapport wegen Glasscherben auf dem Spielfeld.
RUEDI BURKART
Es war keine Handball-Partie, welche lange in Erinnerung bleiben
wird. Sowohl der HCDU als auch die Gäste aus dem Oberland
zeigten gestern Sonntag ihr Werktagsgesicht. Kein Team vermochte
dem Spiel den Stempel aufzudrücken. Nach einem guten
Beginn (3:1 nach acht Minuten) liessen die Gastgeber nach,
gerieten in Rückstand (3:4), dann gingen sie wieder in Führung
(7:4), um Wetzikon wieder ausgleichen zu lassen (7:7) und wieder
in Führung zu gehen (10:8). Das Auf und Ab endete mit einer
alles in allem verdienten 10:9-Halbzeitführung für den HCDU.
Der HCDU schaute zu
In der Startphase der 2. Halbzeit überkam die Limmattaler
der defensive Wahnsinn. Sie schauten den Wetzikern beim
Toreschiessen bewundernd zu und liessen Goalie Carlo Filippi
im Stich. Wenigstens konnten sie sich vorne auf «Bulle» Ricardo
Rüegg und vor allem «Hochspringer» Luzi Tiefenauer verlassen.
Nach 43 Minuten – und Wetzikons Tor zur 17:16-Führung –
hatte Filippi genug und überliess seine «Schiessbude» Giusi
Katicic. Es brachte alles nichts mehr. Polozanis zweiter verschossener
Siebenmeter war der Anfang vom Ende. Wetzikon
konterte den HCDU aus und ging mit 22:18 in Führung.
Doch dann reklamierten sich die Wetziker ins Elend. Phasenweise
hatten sie drei Akteure auf der Strafbank. Dietikon-
Urdorf glich 100 Sekunden vor Schluss zum 22:22 aus und gewann
doch nicht. Wetzikons sechsfacher Torschütze Huber
erzielte nach 59:00 Minuten das 22:23. Dass Rüegg in der letzten
Sekunde nur den Pfosten traf, war symptomatisch.
Glasscherben auf dem Feld
Unglaublich, aber wahr: In der Stadthalle lagen beim Anpfiff
Glasscherben auf dem Spielfeld. Die Refs sammelten
die gefährlichen Überreste einer Party auf und übergaben sie Zeitnehmer
Theo Meili – und schrieben einen Rapport. «Das ist eine
Sauerei», so Meili, «das wird eine saftige Busse vom Verband geben.» Nicht auszudenken, wenn
sich ein Spieler an so einer Bierflaschenscherbe verletzt hätte.
Dietikon-Urdorf - Wetzikon 22:23 (10:9)Stadthalle, Dietikon. – 60 Zuschauer. –
SR: Frei/Oswald.
Torfolge: 2:0, 2:1, 3:1, 3:4, 7:4, 7:7, 9:7, 10:8, 10:9 / 11:9,11:11, 12:11, 13:12, 14:14, 16:16, 16:18 (45.), 17:18, 17:21(51.), 18:22, 22:22 (58:20), 22:23 (59:00).
Strafen: 2 x 2Minuten gegen Dietikon-Urdorf – 8 x 2 Minuten (inkl.Disqualifikation Riwar) gegen Wetzikon.
Dietikon-Urdorf: Filippi, Katicic; Anderegg (2),Barben, Grendelmeier (1), Imhof (11/1), Jenni (1), Polozani,Rüegg (1), Schoenholzer, Senn, Tiefenauer (3), Wiederkehr(1), Wüthrich (2).
Wetzikon: Hofstetter, Wyss, Bonadimann (6),Eigenmann (4), Hess, Huber (6/1), Raschle, Rast, Riwar,Vogel (2), Wey, Widmer (3/1), Badertscher (2),Baumgartner.
Bemerkungen: Hofstetter hält zwei Siebenmeter von Polozani (20./5:4 und 51./17:20), Filippi hält Siebenmetervon Bonadimann (34./11:10)
Schiedsrichter-Rapport wegen Glasscherben auf dem Spielfeld.
Sonntag, 7. Februar 2010
Espoirs: ungefährdeter 17:7-Sieg gegen Pfäffikon
Krank, am kränkeln, am krank werden oder gerade auf dem Weg der Genesung - etwa so lässt sich die physische Konstitution der Espoirs derzeit festhalten. Keine guten Vorzeichen, auch wenn das Team im Vergleich zu den letzten Partien heute mit zwei Auswechselspielerinnen antreten konnte und beinahe im Überfluss schwelgte. Die Gegnerinnen wurden diese Saison bereits einmal souverän besiegt, deswegen schien die Ausgangslage dennoch als genügend um heute zwei Punkte zuhause behalten zu können.
Die Taktik heute hiess "Überfahren". Also hinten die Bälle gewinnen oder die Gegnerinnen in schlechte Wurfpositionen zwingen und danach ab die Post. Die Taktik war nicht schlecht, aber Pfosten, Latte und Goalie der Gegnerinnen hatten etwas gegen zu leicht erzielte Tore. So scheiterten die Espoirs in den ersten zwölf Minuten nicht weniger als sechs Mal am Pfosten, ebenso oft wie an der gegnerischen Torhüterin. Nicht erstaunlich, dass das Skore 1:2 lautete - ebenfalls nach zwölf Minuten. Nach dem Timeout rappelte es dann allerdings im Karton. Es wurde weniger die erste Welle gesucht als die zweite. Andrea zog jeweils geschickt zwei Spielerinnen auf sich und schuf so Platz für alle anderen. Dem Gegner gings nun definitiv zu schnell und die Gangart wurde zusehends ruppiger. Immer wieder verteidigte Pfäffikon in Richtung Gesicht, vom sonst sehr guten Unparteiischen jedoch nicht geahndet. Trotzdem liessen sich die Espoirs nicht beeindrucken und zeigten ihrerseits Zähne. Pfäffikon sollte in der restlichen Halbzeit nur noch zwei Tore gelingen, die Espoirs warfen immerhin noch deren sieben. Rechnet man die vier verworfenen Penalties und rund ein Drittel aller vergebenen 100%-Chancen hätten die Espoirs gut und gerne 15 bis 18 Tore erzielen können. So gingen die Teams "nur" mit 9:4 für den HCDU in die Halbzeit.
Nach der Halbzeit knüpfte der HCDU an die Leistung der ersten 30 Minuten an, während sich der Gegner zusehends in sinnloser Aggressivität verlor und darob das Handball spielen vergass. Nun ahndete der Schiedsrichter auch die Attacken gegen die Nase, was zum einen oder anderen Ausschluss führte. Leider war heute ein Penalty eine Strafe für den HCDU, weil von sechs Werferinnen niemand in der Lage war, den Ball ins Netz zu werfen. Entweder war die Torhüterin auf dem Posten oder der Pfosten verhinderte schlimmeres. Nach knapp 48 Minuten führten die Espoirs ungefährdet mit 14:4 - sprich, man hatte in der zweiten Halbzeit noch kein Tor erhalten. Das erste Tor in der zweiten Halbzeit kassierte Svenja vom Flügel und in einer Art, die eher nach "danebengreifen" ausgesehen hat als nach etwas anderem. Die Espoirs wurden noch das eine oder andere Mal rüde angegangen, allen voran Andrea, die heute das Spiel souverän im Griff hatte. Ihr griff man kurzerhand von hinten in den Wurfarm, wohlgemerkt nach dem Durchbruch. Die Espoirs liessen sich aber nicht provozieren, konzentrierten sich fortan ebenfalls auf eine härtere Gangart und gaben dem Gegner noch den einen oder anderen Abdruck mit nach Hause. Zum Schluss stands 17:7 - mit "hätte" und "wäre" wäre wohl auch ein 25:5 oder noch mehr dringelegen. Der Flieger vom Maja auf Martina ging übrigens nur knapp daneben...
Aus den letzten drei Spielen gabs fünf Punkte und 52:29 Tore. Darauf lässt sich gut aufbauen. Diesmal besonders aufgefallen ist Martina, die trotz Schulterverletzung schöne Tore aus der zweiten Reihe werfen konnte. Eher negativ ist die Ausbeute vom Siebenmeter-Punkt. Auch die Gegenstösse mit der ersten Welle wollen noch nicht so, wie sie sollten, aber irgendwann muss man sie ja üben, wenn man schon keine ganze Halle hat. Auf jeden Fall will mans gegen Uznach im letzten Saisonspiel besser machen. Erstens um eine Chance auf den vierten Tabellenrang zu haben und zweitens um sich zu revanchieren für die 10:0-Forfait-Niederlage im Hinspiel. Dazu muss sich der HCDU aber noch bis Anfangs März gedulden.
HCDU Espoirs - HSG Pfäffikon Fehraltorf 17:7 (9:4)
Espoirs: Svenja, Andrea (5), Maja, Julia (2), Martina (4), Astrid (2), Yasmine (2), Isabelle, Lorena (2)
Bemerkungen: Espoirs verwerfen alle sechs Siebenmeter...bitzeli schad
Die Taktik heute hiess "Überfahren". Also hinten die Bälle gewinnen oder die Gegnerinnen in schlechte Wurfpositionen zwingen und danach ab die Post. Die Taktik war nicht schlecht, aber Pfosten, Latte und Goalie der Gegnerinnen hatten etwas gegen zu leicht erzielte Tore. So scheiterten die Espoirs in den ersten zwölf Minuten nicht weniger als sechs Mal am Pfosten, ebenso oft wie an der gegnerischen Torhüterin. Nicht erstaunlich, dass das Skore 1:2 lautete - ebenfalls nach zwölf Minuten. Nach dem Timeout rappelte es dann allerdings im Karton. Es wurde weniger die erste Welle gesucht als die zweite. Andrea zog jeweils geschickt zwei Spielerinnen auf sich und schuf so Platz für alle anderen. Dem Gegner gings nun definitiv zu schnell und die Gangart wurde zusehends ruppiger. Immer wieder verteidigte Pfäffikon in Richtung Gesicht, vom sonst sehr guten Unparteiischen jedoch nicht geahndet. Trotzdem liessen sich die Espoirs nicht beeindrucken und zeigten ihrerseits Zähne. Pfäffikon sollte in der restlichen Halbzeit nur noch zwei Tore gelingen, die Espoirs warfen immerhin noch deren sieben. Rechnet man die vier verworfenen Penalties und rund ein Drittel aller vergebenen 100%-Chancen hätten die Espoirs gut und gerne 15 bis 18 Tore erzielen können. So gingen die Teams "nur" mit 9:4 für den HCDU in die Halbzeit.
Nach der Halbzeit knüpfte der HCDU an die Leistung der ersten 30 Minuten an, während sich der Gegner zusehends in sinnloser Aggressivität verlor und darob das Handball spielen vergass. Nun ahndete der Schiedsrichter auch die Attacken gegen die Nase, was zum einen oder anderen Ausschluss führte. Leider war heute ein Penalty eine Strafe für den HCDU, weil von sechs Werferinnen niemand in der Lage war, den Ball ins Netz zu werfen. Entweder war die Torhüterin auf dem Posten oder der Pfosten verhinderte schlimmeres. Nach knapp 48 Minuten führten die Espoirs ungefährdet mit 14:4 - sprich, man hatte in der zweiten Halbzeit noch kein Tor erhalten. Das erste Tor in der zweiten Halbzeit kassierte Svenja vom Flügel und in einer Art, die eher nach "danebengreifen" ausgesehen hat als nach etwas anderem. Die Espoirs wurden noch das eine oder andere Mal rüde angegangen, allen voran Andrea, die heute das Spiel souverän im Griff hatte. Ihr griff man kurzerhand von hinten in den Wurfarm, wohlgemerkt nach dem Durchbruch. Die Espoirs liessen sich aber nicht provozieren, konzentrierten sich fortan ebenfalls auf eine härtere Gangart und gaben dem Gegner noch den einen oder anderen Abdruck mit nach Hause. Zum Schluss stands 17:7 - mit "hätte" und "wäre" wäre wohl auch ein 25:5 oder noch mehr dringelegen. Der Flieger vom Maja auf Martina ging übrigens nur knapp daneben...
Aus den letzten drei Spielen gabs fünf Punkte und 52:29 Tore. Darauf lässt sich gut aufbauen. Diesmal besonders aufgefallen ist Martina, die trotz Schulterverletzung schöne Tore aus der zweiten Reihe werfen konnte. Eher negativ ist die Ausbeute vom Siebenmeter-Punkt. Auch die Gegenstösse mit der ersten Welle wollen noch nicht so, wie sie sollten, aber irgendwann muss man sie ja üben, wenn man schon keine ganze Halle hat. Auf jeden Fall will mans gegen Uznach im letzten Saisonspiel besser machen. Erstens um eine Chance auf den vierten Tabellenrang zu haben und zweitens um sich zu revanchieren für die 10:0-Forfait-Niederlage im Hinspiel. Dazu muss sich der HCDU aber noch bis Anfangs März gedulden.
HCDU Espoirs - HSG Pfäffikon Fehraltorf 17:7 (9:4)
Espoirs: Svenja, Andrea (5), Maja, Julia (2), Martina (4), Astrid (2), Yasmine (2), Isabelle, Lorena (2)
Bemerkungen: Espoirs verwerfen alle sechs Siebenmeter...bitzeli schad
Die Espoirs zeigen die Zähne - 17:7 gegen Pfäffikon
Krank, am kränkeln, am krank werden oder gerade auf dem Weg der Genesung - etwa so lässt sich die physische Konstitution der Espoirs derzeit festhalten. Keine guten Vorzeichen, auch wenn das Team im Vergleich zu den letzten Partien heute mit zwei Auswechselspielerinnen antreten konnte und beinahe im Überfluss schwelgte. Die Gegnerinnen wurden diese Saison bereits einmal souverän besiegt, deswegen schien die Ausgangslage dennoch als genügend um heute zwei Punkte zuhause behalten zu können.
Die Taktik heute hiess "Überfahren". Also hinten die Bälle gewinnen oder die Gegnerinnen in schlechte Wurfpositionen zwingen und danach ab die Post. Die Taktik war nicht schlecht, aber Pfosten, Latte und Goalie der Gegnerinnen hatten etwas gegen zu leicht erzielte Tore. So scheiterten die Espoirs in den ersten zwölf Minuten nicht weniger als sechs Mal am Pfosten, ebenso oft wie an der gegnerischen Torhüterin. Nicht erstaunlich, dass das Skore 1:2 lautete - ebenfalls nach zwölf Minuten. Nach dem Timeout rappelte es dann allerdings im Karton. Es wurde weniger die erste Welle gesucht als die zweite. Andrea zog jeweils geschickt zwei Spielerinnen auf sich und schuf so Platz für alle anderen. Dem Gegner gings nun definitiv zu schnell und die Gangart wurde zusehends ruppiger. Immer wieder verteidigte Pfäffikon in Richtung Gesicht, vom sonst sehr guten Unparteiischen jedoch nicht geahndet. Trotzdem liessen sich die Espoirs nicht beeindrucken und zeigten ihrerseits Zähne. Pfäffikon sollte in der restlichen Halbzeit nur noch zwei Tore gelingen, die Espoirs warfen immerhin noch deren sieben. Rechnet man die vier verworfenen Penalties und rund ein Drittel aller vergebenen 100%-Chancen hätten die Espoirs gut und gerne 15 bis 18 Tore erzielen können. So gingen die Teams "nur" mit 9:4 für den HCDU in die Halbzeit.
Nach der Halbzeit knüpfte der HCDU an die Leistung der ersten 30 Minuten an, während sich der Gegner zusehends in sinnloser Aggressivität verlor und darob das Handball spielen vergass. Nun ahndete der Schiedsrichter auch die Attacken gegen die Nase, was zum einen oder anderen Ausschluss führte. Leider war heute ein Penalty eine Strafe für den HCDU, weil von sechs Werferinnen niemand in der Lage war, den Ball ins Netz zu werfen. Entweder war die Torhüterin auf dem Posten oder der Pfosten verhinderte schlimmeres. Nach knapp 48 Minuten führten die Espoirs ungefährdet mit 14:4 - sprich, man hatte in der zweiten Halbzeit noch kein Tor erhalten. Das erste Tor in der zweiten Halbzeit kassierte Svenja vom Flügel und in einer Art, die eher nach "danebengreifen" ausgesehen hat als nach etwas anderem. Die Espoirs wurden noch das eine oder andere Mal rüde angegangen, allen voran Andrea, die heute das Spiel souverän im Griff hatte. Ihr griff man kurzerhand von hinten in den Wurfarm, wohlgemerkt nach dem Durchbruch. Die Espoirs liessen sich aber nicht provozieren, konzentrierten sich fortan ebenfalls auf eine härtere Gangart und gaben dem Gegner noch den einen oder anderen Abdruck mit nach Hause. Zum Schluss stands 17:7 - mit "hätte" und "wäre" wäre wohl auch ein 25:5 oder noch mehr dringelegen.
Aus den letzten drei Spielen gabs fünf Punkte und
Die Taktik heute hiess "Überfahren". Also hinten die Bälle gewinnen oder die Gegnerinnen in schlechte Wurfpositionen zwingen und danach ab die Post. Die Taktik war nicht schlecht, aber Pfosten, Latte und Goalie der Gegnerinnen hatten etwas gegen zu leicht erzielte Tore. So scheiterten die Espoirs in den ersten zwölf Minuten nicht weniger als sechs Mal am Pfosten, ebenso oft wie an der gegnerischen Torhüterin. Nicht erstaunlich, dass das Skore 1:2 lautete - ebenfalls nach zwölf Minuten. Nach dem Timeout rappelte es dann allerdings im Karton. Es wurde weniger die erste Welle gesucht als die zweite. Andrea zog jeweils geschickt zwei Spielerinnen auf sich und schuf so Platz für alle anderen. Dem Gegner gings nun definitiv zu schnell und die Gangart wurde zusehends ruppiger. Immer wieder verteidigte Pfäffikon in Richtung Gesicht, vom sonst sehr guten Unparteiischen jedoch nicht geahndet. Trotzdem liessen sich die Espoirs nicht beeindrucken und zeigten ihrerseits Zähne. Pfäffikon sollte in der restlichen Halbzeit nur noch zwei Tore gelingen, die Espoirs warfen immerhin noch deren sieben. Rechnet man die vier verworfenen Penalties und rund ein Drittel aller vergebenen 100%-Chancen hätten die Espoirs gut und gerne 15 bis 18 Tore erzielen können. So gingen die Teams "nur" mit 9:4 für den HCDU in die Halbzeit.
Nach der Halbzeit knüpfte der HCDU an die Leistung der ersten 30 Minuten an, während sich der Gegner zusehends in sinnloser Aggressivität verlor und darob das Handball spielen vergass. Nun ahndete der Schiedsrichter auch die Attacken gegen die Nase, was zum einen oder anderen Ausschluss führte. Leider war heute ein Penalty eine Strafe für den HCDU, weil von sechs Werferinnen niemand in der Lage war, den Ball ins Netz zu werfen. Entweder war die Torhüterin auf dem Posten oder der Pfosten verhinderte schlimmeres. Nach knapp 48 Minuten führten die Espoirs ungefährdet mit 14:4 - sprich, man hatte in der zweiten Halbzeit noch kein Tor erhalten. Das erste Tor in der zweiten Halbzeit kassierte Svenja vom Flügel und in einer Art, die eher nach "danebengreifen" ausgesehen hat als nach etwas anderem. Die Espoirs wurden noch das eine oder andere Mal rüde angegangen, allen voran Andrea, die heute das Spiel souverän im Griff hatte. Ihr griff man kurzerhand von hinten in den Wurfarm, wohlgemerkt nach dem Durchbruch. Die Espoirs liessen sich aber nicht provozieren, konzentrierten sich fortan ebenfalls auf eine härtere Gangart und gaben dem Gegner noch den einen oder anderen Abdruck mit nach Hause. Zum Schluss stands 17:7 - mit "hätte" und "wäre" wäre wohl auch ein 25:5 oder noch mehr dringelegen.
Aus den letzten drei Spielen gabs fünf Punkte und
Montag, 1. Februar 2010
HCDU ringt Uster nieder. 31:29-Exploit beim 1.-Liga-Leader
Durch das samstägliche Schneegestöber fanden die Limmattaler Handballer erst den Weg nach Uster – und dann auch noch jenen zum Sieg.
Sie stoppten Usters Erfolgsserie.
RUEDI BURKART «Im Kampf gegen den Abstiegzählt jeder Punkt, egal gegen wen.»
HCDU-Spielertrainer Sascha Schoenholzer sprach vor dem Auftritt beim souveränen Tabellenleader Klartext. Erwünschte sich einen ähnlichenAuftritt seiner Mannschaft wie zuletzt, als sie mit viel Leidenschaft zu Werke ging. Und zweimal gewann. Im Kampf gegen den Abstieg zählt schliesslich jeder Punkt und jedes Tor.
Die Limmattaler wussten zwar um die Stärken des Gegners vor allem im Tempospiel. Sie waren aber in den ersten Minuten nicht fähig, dagegenzuhalten. Konsequenz: Gleich zweimal mussten die Limmattaler in Unterzahlran, weil sie sich nur noch mit ungeschickten Fouls zu helfen wussten. Vor allem den bulligen Sandro Geiger (ehemals bei GC in der NLA) brachte man zu keiner Zeit unter Kontrolle. Der HCDU geriet zur Pause mit 14:17 in Rückstand, und es zeichnete sich ein Spielverlauf nach «Papierform» ab. Nach der Pause wechselten die Limmattaler zu einer etwas defensiveren Deckung und zusammen mit dem gut aufspielenden Torhüter Giusi Katicic(kam für Filippi) hielt man nun deutlich besser dagegen. Das Resultat war bemerkenswert: Aus dem Spiel heraus kamen die Ustermer kaum mehr zu Chancen. Im Angriff wechselten sich beim HCDU Licht und Schatten munter ab. Auf wunderschöne Tore folgten oft unnötige Fehlpässe.«Aber an Willen und Einsatzmangelte es nie», so Schoenholzer. Und plötzlich lagen die Limmattaler nach 40 Minuten mit zwei Treffern in Front. Wenig später mit 26:22. Überraschend souverän verteidigten die Gäste die Führung. Wenigstens bis kurz vor Schluss. Usters siebenfacher Torschütze Geiger nützte die technischen Fehler aus und brachte die Seinen mittels Gegenstosstoren bis 60 Sekunden vor dem Schlusspfiffauf einen Treffer heran. Interims-Coach Maag zog die Notbremseund nahm sein Timeout. Mit etwas Glück rettete sichder HC Dietikon-Urdorf über die restliche Spielzeit und durfteden dritten Sieg in Folge feiern. Natürlich zog das TrainerduoSchoenholzer/Maag nachdem Abpfiff ein positives Fazit:«Wir machen zwar noch sehr viel falsch und verhalten uns oft unclever. Aber die Mannschafthat begriffen, dass man in dieserLiga mit Wille und vollem Einsatz fast alles wettmachenkann.» Anders war die Gemütslage bei Walter Flessati. Usters Trainer war enttäuscht und meinte nur: «Unsere jungen Spieler können sich nur im Ernstkampf weiterentwickeln.»Gewinnt der HCDU auch amkommenden Sonntag gegen Wetzikon, kann man einigermassenruhig dem Saison-Schlussspurt entgegenblicken.
Uster - Dietikon-Urdorf 29:31 (17:14)
Buchholz. – 100 Zuschauer. – SR Hartmann, Meienberg.
Torfolge: 0:2, 4:3, 10:9, 15:11, 17:14 7 17:15,19:20, 22:26, 28:29, 29:31.
Strafen: Je 3-mal 2 Minuten.
Uster: Schärer, Bosshard; Bleuler (4), Cajochen(4), Flessati, B. Füglister (3), T. Füglister (4), Geiger(7), C.Grimm, R.Grimm (4/4), Häberli (2), Schlumpf(1), Vernier, Weber.
Dietikon-Urdorf: Filippi (1. bis 30.), Katicic (31. bis60.); Senn (4), Polozani (3/3), Imhof (9), Bühlmann,Tiefenauer (4), Wüthrich (2), Wiederkehr (3), Anderegg(5), Rüegg (1), Schoenholzer. Bemerkungen: Uster ohne Jud, Maag und Wyler (keine Freigabe von Stäfa).
Dietikon-Urdorf ohne Jenni (privater Anlass), Grendelmeier (Militär),Barben (verletzt), Kilchenmann und Coach Portmann(beide Zuschauer am EM-Finale), dafür mit Maag als Interims-Coach an der Seitenlinie.
Sie stoppten Usters Erfolgsserie.
RUEDI BURKART «Im Kampf gegen den Abstiegzählt jeder Punkt, egal gegen wen.»
HCDU-Spielertrainer Sascha Schoenholzer sprach vor dem Auftritt beim souveränen Tabellenleader Klartext. Erwünschte sich einen ähnlichenAuftritt seiner Mannschaft wie zuletzt, als sie mit viel Leidenschaft zu Werke ging. Und zweimal gewann. Im Kampf gegen den Abstieg zählt schliesslich jeder Punkt und jedes Tor.
Die Limmattaler wussten zwar um die Stärken des Gegners vor allem im Tempospiel. Sie waren aber in den ersten Minuten nicht fähig, dagegenzuhalten. Konsequenz: Gleich zweimal mussten die Limmattaler in Unterzahlran, weil sie sich nur noch mit ungeschickten Fouls zu helfen wussten. Vor allem den bulligen Sandro Geiger (ehemals bei GC in der NLA) brachte man zu keiner Zeit unter Kontrolle. Der HCDU geriet zur Pause mit 14:17 in Rückstand, und es zeichnete sich ein Spielverlauf nach «Papierform» ab. Nach der Pause wechselten die Limmattaler zu einer etwas defensiveren Deckung und zusammen mit dem gut aufspielenden Torhüter Giusi Katicic(kam für Filippi) hielt man nun deutlich besser dagegen. Das Resultat war bemerkenswert: Aus dem Spiel heraus kamen die Ustermer kaum mehr zu Chancen. Im Angriff wechselten sich beim HCDU Licht und Schatten munter ab. Auf wunderschöne Tore folgten oft unnötige Fehlpässe.«Aber an Willen und Einsatzmangelte es nie», so Schoenholzer. Und plötzlich lagen die Limmattaler nach 40 Minuten mit zwei Treffern in Front. Wenig später mit 26:22. Überraschend souverän verteidigten die Gäste die Führung. Wenigstens bis kurz vor Schluss. Usters siebenfacher Torschütze Geiger nützte die technischen Fehler aus und brachte die Seinen mittels Gegenstosstoren bis 60 Sekunden vor dem Schlusspfiffauf einen Treffer heran. Interims-Coach Maag zog die Notbremseund nahm sein Timeout. Mit etwas Glück rettete sichder HC Dietikon-Urdorf über die restliche Spielzeit und durfteden dritten Sieg in Folge feiern. Natürlich zog das TrainerduoSchoenholzer/Maag nachdem Abpfiff ein positives Fazit:«Wir machen zwar noch sehr viel falsch und verhalten uns oft unclever. Aber die Mannschafthat begriffen, dass man in dieserLiga mit Wille und vollem Einsatz fast alles wettmachenkann.» Anders war die Gemütslage bei Walter Flessati. Usters Trainer war enttäuscht und meinte nur: «Unsere jungen Spieler können sich nur im Ernstkampf weiterentwickeln.»Gewinnt der HCDU auch amkommenden Sonntag gegen Wetzikon, kann man einigermassenruhig dem Saison-Schlussspurt entgegenblicken.
Uster - Dietikon-Urdorf 29:31 (17:14)
Buchholz. – 100 Zuschauer. – SR Hartmann, Meienberg.
Torfolge: 0:2, 4:3, 10:9, 15:11, 17:14 7 17:15,19:20, 22:26, 28:29, 29:31.
Strafen: Je 3-mal 2 Minuten.
Uster: Schärer, Bosshard; Bleuler (4), Cajochen(4), Flessati, B. Füglister (3), T. Füglister (4), Geiger(7), C.Grimm, R.Grimm (4/4), Häberli (2), Schlumpf(1), Vernier, Weber.
Dietikon-Urdorf: Filippi (1. bis 30.), Katicic (31. bis60.); Senn (4), Polozani (3/3), Imhof (9), Bühlmann,Tiefenauer (4), Wüthrich (2), Wiederkehr (3), Anderegg(5), Rüegg (1), Schoenholzer. Bemerkungen: Uster ohne Jud, Maag und Wyler (keine Freigabe von Stäfa).
Dietikon-Urdorf ohne Jenni (privater Anlass), Grendelmeier (Militär),Barben (verletzt), Kilchenmann und Coach Portmann(beide Zuschauer am EM-Finale), dafür mit Maag als Interims-Coach an der Seitenlinie.
Abonnieren
Kommentare (Atom)
Abonnieren von HCDU NEWS