Die Erstliga-Handballer des HC Dietikon-Urdorf verlieren auch das dritte Spiel – 16:23 gegen Frauenfeld
So hat man sich das beim HCDU nicht vorgestellt. Nach drei Spielen wartet das mit Ambitionen in die Saison gestartete Team noch immer auf ein Erfolgserlebnis. Jetzt gilt es, auch gegen den Frust anzukämpfen.
VON RAINER SOMMERHALDER
«Wir dürfen uns jetzt nicht ans Verlieren gewöhnen», fordert Trainer Sascha Schoenholzer nach der ebenso unnötigen wie selbst verschuldeten 16:23-Heimniederlage gegen das bescheidene Frauenfeld. Wer nur 16 Tore erzielt, kann im Handball nicht gewinnen. Naheliegend, wo die Probleme des HC Dietikon-Urdorf derzeit liegen. Im Angriffsspiel blieb erneut vieles Stückwerk, wurden vielversprechende Ansätze mit einem ungenauen Zuspiel zu oft selbst abgewürgt. «Es gelang uns nie, den Ball richtig laufen zu lassen. Und unsere Chancenauswertung liess erneut zu wünschen übrig», bilanzierte Schoenholzer.
Immerhin sah der Trainer auch Positives. Etwa die Leistung von Torhüter Katicic, dem besten HCDU-Spieler des Abends. Ihm attestierte Schoenholzer in diesem Spiel «eine Weltklasse-Leistung mit mehr als 20 Paraden». Umso bitterer, dass es trotz dieses Rückhalts nicht zu mehr reichte. Gefallen hat dem Trainer auch das Auftreten seiner Mannschaft. Nachdem das Team von Dietikon-Urdorf am letzten Wochenende gegen Romanshorn im Verlauf des Spiels mehr und mehr in seine Einzelteile zerfiel, sah er gestern niemanden mit hängendem Kopf auf dem Feld herumschleichen. «Ich kann keinem Spieler punkto Einsatz einen Vorwurf machen. Der Wille war da, nur das Fleisch war schwach», meinte Schoenholzer in einem Anflug von Galgenhumor.
Schoenholzer weiss aus der letzten Saison, wie schnell Verlieren chronisch werden kann. Deshalb ist seine wichtigste Sorge, dass der nun spürbar aufkommende Frust der Spieler nicht auf den Glauben an die eigene Fähigkeiten abfärbt. Der Chef ist nach wie vor von den Fähigkeiten seiner Jungs überzeugt. «Es gibt keinen Grund zu zweifeln. Ich bin mir absolut sicher, dass die Mannschaft heute klar weiter ist als vor einem Jahr zum gleichen Zeitpunkt», sagt der Trainer. Auch das Niveau und der Einsatz im Training seien vorbildlich. Alle hätten in dieser Woche voll mitgezogen, auch wenn die Schraube nach dem misslungenen Auftritt in Romanshorn spürbar angezogen wurde. «Vielleicht läuft es bei uns im Training sogar zu harmonisch ab», mutmasst Schoenholzer.
Immerhin müssen die HCDU-Spieler nicht lange warten, um sich zu rehabilitieren. Bereits am Dienstag geht es im Schweizer Cup gegen den Zweitligisten Zurzibiet ums Erreichen der nächsten Runde. Als Aufbaugegner bezeichnen kann man die Aargauer aber nicht. Das mit nationalligaerprobten Spielern gespickte Team gilt im Cup als Favoritenschreck.
Montag, 27. September 2010
Sonntag, 19. September 2010
M1: HCDU schlägt sich selbst
Die Handballer von Dietikon-Urdorf verlieren in Romanshorn mit 23:26
VON MAILA BERMEJO AUS ROMANSHORN
Das zweite Saisonspiel der Limmattaler Erstligisten fing so an, wie es aufhörte: mit einer 2-Minuten-Strafe. Deren 10 handelte sich der HCDU im Laufe der gestrigen Partie gegen den HC Romanshorn ein. Die logische Konsequenz: Dietikon-Urdorf spielte ein Drittel der gesamten Spielzeit in Unterzahl. «Es waren unclevere Strafen», sagte Spielertrainer Sascha Schoenholzer nach dem Schlusspfiff.«Mit der Zeit sollte man merken, was es leiden mag und was nicht.» Damit sprach er vor allem Rückraumspieler Andreas Jenni an. Dieser sah nach drei 2-Minuten-Strafen die rote Karte und musste frühzeitig unter die Dusche. Jenni war aber auch einer der besten und kreativsten Spieler auf dem Feld – er machte drei der neun Tore in der ersten Halbzeit – weitere drei steuerte Manuel Gretler bei.
Beide Teams starteten mit viel Vorsicht und vielen Fehlschüssen in die Partie. Nach fünf Minuten zeigte die Anzeigetafel gerade mal 1:1 – was nicht nur für die schlechte Chancenauswertung sprach, sondern für die auf beiden Seiten hervorragenden Torhüter. Doch dann fanden die Romanshorner ihren Rhythmus und der Ball den Weg ins Netz der Gäste.
Nach elf Minuten waren die Ostschweizer auf 7:2 davongezogen. Bei den Limmattalern zeigte sich ein ähnliches Bild wie vor Wochenfrist: zu viel Hektik im Angriff, Fehlpässe und eine miserable Chancenauswertung. Logisches Halbzeitresultat: 9:16 aus Sicht der Gäste. DER HCDU STARTETE um einiges wacher in die zweite Halbzeit. Bis zur 45. Minute kamen die Limmattaler auf vier Tore (18:22) heran – unter anderem dank fünf Treffern von Rückraumspieler Daniel Imhof. Die Gastgeber wurden in der Folge nervös: Sie agierten überhastet, patzten vor dem Tor und liessen die Überzahlsituationen ungenutzt verstreichen. Der perfekte Zeitpunkt für Dietikon-Urdorf, um das Ruder herumzureissen. Doch anstatt ruhig und cool zu bleiben, vergaben sie einfache Chancen und handelten sich Strafe um Strafe ein. Der HCDU kam zwar in der 28. Minute nochmals auf 23:25 heran, musste sich aber schlussendlich 23:26 geschlagen geben. «Es fehlten die Abgeklärtheit und die Spielintelligenz», lautete die bittere Bilanz von Schoenholzer nach der Partie. «Wir waren zu nett, zu unüberlegt, zu hektisch. Auch der Kampfgeist war nicht bei allen gleich vorhanden. Wir haben uns selber geschlagen», brachte es HCDU-Trainer Stefan Konkol auf den Punkt.
VON MAILA BERMEJO AUS ROMANSHORN
Das zweite Saisonspiel der Limmattaler Erstligisten fing so an, wie es aufhörte: mit einer 2-Minuten-Strafe. Deren 10 handelte sich der HCDU im Laufe der gestrigen Partie gegen den HC Romanshorn ein. Die logische Konsequenz: Dietikon-Urdorf spielte ein Drittel der gesamten Spielzeit in Unterzahl. «Es waren unclevere Strafen», sagte Spielertrainer Sascha Schoenholzer nach dem Schlusspfiff.«Mit der Zeit sollte man merken, was es leiden mag und was nicht.» Damit sprach er vor allem Rückraumspieler Andreas Jenni an. Dieser sah nach drei 2-Minuten-Strafen die rote Karte und musste frühzeitig unter die Dusche. Jenni war aber auch einer der besten und kreativsten Spieler auf dem Feld – er machte drei der neun Tore in der ersten Halbzeit – weitere drei steuerte Manuel Gretler bei.
Beide Teams starteten mit viel Vorsicht und vielen Fehlschüssen in die Partie. Nach fünf Minuten zeigte die Anzeigetafel gerade mal 1:1 – was nicht nur für die schlechte Chancenauswertung sprach, sondern für die auf beiden Seiten hervorragenden Torhüter. Doch dann fanden die Romanshorner ihren Rhythmus und der Ball den Weg ins Netz der Gäste.
Nach elf Minuten waren die Ostschweizer auf 7:2 davongezogen. Bei den Limmattalern zeigte sich ein ähnliches Bild wie vor Wochenfrist: zu viel Hektik im Angriff, Fehlpässe und eine miserable Chancenauswertung. Logisches Halbzeitresultat: 9:16 aus Sicht der Gäste. DER HCDU STARTETE um einiges wacher in die zweite Halbzeit. Bis zur 45. Minute kamen die Limmattaler auf vier Tore (18:22) heran – unter anderem dank fünf Treffern von Rückraumspieler Daniel Imhof. Die Gastgeber wurden in der Folge nervös: Sie agierten überhastet, patzten vor dem Tor und liessen die Überzahlsituationen ungenutzt verstreichen. Der perfekte Zeitpunkt für Dietikon-Urdorf, um das Ruder herumzureissen. Doch anstatt ruhig und cool zu bleiben, vergaben sie einfache Chancen und handelten sich Strafe um Strafe ein. Der HCDU kam zwar in der 28. Minute nochmals auf 23:25 heran, musste sich aber schlussendlich 23:26 geschlagen geben. «Es fehlten die Abgeklärtheit und die Spielintelligenz», lautete die bittere Bilanz von Schoenholzer nach der Partie. «Wir waren zu nett, zu unüberlegt, zu hektisch. Auch der Kampfgeist war nicht bei allen gleich vorhanden. Wir haben uns selber geschlagen», brachte es HCDU-Trainer Stefan Konkol auf den Punkt.
Dienstag, 14. September 2010
M1: Abhaken und weiterarbeiten
Der HCDU verliert gegen Appenzell mit 22:28
Den Erstliga-Handballern von Dietikon-Urdorf misslingt der Saisonauftakt gründlich. Sie schaffen es nicht, eine frühe Sechs-Tore-Führung in einen Sieg umzumünzen.
VON MAILA BERMEJO
Es war ein Start nach Mass: Die Limmattaler Handballer zeigten sich von Anfang an konzentriert und angriffslustig. Vorne gingen die Bälle ins Netz und hinten hielt Keeper Josip Katicic den Kasten sauber. Nach sieben Spielminuten stand es schon 4:0 für die Gastgeber, nach 17 Minuten 7:1. Die Appenzeller kamen nicht vom Fleck: Viele Flüchtigkeitsfehler und Strafen bremsten die Gäste aus der Ostschweiz aus. Einzig die tolle Leistung von Keeper Andreas Masina verhinderte einen noch grösseren Rückstand. Masina, der eine Parade nach der andern zeigte, steigerte sich im Laufe der Partie immer weiter – und mit ihm seine Mannschaft. Während die Appenzeller also langsam Fahrt aufnahmen, schlichen sich bei Dietikon-Urdorf immer mehr Fehler ein. Vor allem im Angriff. Die Bälle prallten an den Pfosten oder am Keeper ab oder kamen aufgrund von Pass- oder Schrittfehlern gar nicht in die Nähe des gegnerischen Tors. So verwandelten die Ostschweizer einen Gegenstoss nach dem andern in Zählbares und konnten sich beim Halbzeitstand von 8:10 auf die Schultern klopfen.
DIE ZWEITE HALBZEIT ging da weiter, wo die erste aufgehört hat: Appenzell punktete munter weiter, glich in der 37. Minute zum Zwischenstand von 12:12 aus und ging weitere sieben Minuten später erstmals mit 16:15 in Führung. Das gewandelte Verhältnis auf der Anzeigetafel schlug sich in der Körpersprache der Akteure und im Lärmpegel in der Halle nieder. Während die Ostschweizer Ersatzspieler ihre Kollegen auf dem Feld lautstark anfeuerten, sah man auf dem Bänkli der Limmattaler schon den einen oder anderen Kopf hängen. Eigentlich wäre zu diesem Zeitpunkt noch alles möglich gewesen, doch die Limmattaler konnten sich nicht mehr fangen. Appenzell zog gnadenlos davon. In der 18. Minute stand es bereits 19:16 für die Gäste – es war die Vorentscheidung. Am Sieg der Appenzeller konnte auch das Timeout, das HCDU-Trainer Stefan Konkol fünf Minuten vor Schluss, beim Stand von 20:24 nahm, nichts mehr ändern. Und als dann noch Rückraum-Akteur Philipp Wallisch drei Minuten vor Schluss eine 2-Minuten-Strafe kassierte, waren die Würfel endgültig gefallen. Bitteres Fazit: Der HC Dietikon-Urdorf hatte in der ersten Halbzeit mit sechs Treffern Vorsprung geführt und am Schluss mit sechs Treffern (22:28) verloren.
«NACH EINEM GUTEN Start haben wir die Gegner ins Spiel kommen lassen und die Gegenstösse verbockt», analysierte der verletzte Spielertrainer Sascha Schoenholzer die Partie. «Wir haben unsere Chancen im Angriff nicht genutzt.» Keine neue Erkenntnis für Schoenholzer, arbeiten er und Trainer Konkol doch intensiv an den Schwächen im Angriffsspiel des HCDU. Die Gäste aus der Ostschweiz seien einfach stärker gewesen, schneller, kaltblütiger. «Insgesamt hat jeder zu viele Fehler gemacht», so Schoenholzer. Doch die Niederlage zum Saisonstart ist kein Grund zum Verzweifeln für den Spielertrainer. «Wir werden ruhig weiterarbeiten und unser Angriffsspiel verbessern.» Nächsten Samstag in Romanshorn haben die Limmattaler die Möglichkeit, das Gelernte umzusetzen.
Den Erstliga-Handballern von Dietikon-Urdorf misslingt der Saisonauftakt gründlich. Sie schaffen es nicht, eine frühe Sechs-Tore-Führung in einen Sieg umzumünzen.
VON MAILA BERMEJO
Es war ein Start nach Mass: Die Limmattaler Handballer zeigten sich von Anfang an konzentriert und angriffslustig. Vorne gingen die Bälle ins Netz und hinten hielt Keeper Josip Katicic den Kasten sauber. Nach sieben Spielminuten stand es schon 4:0 für die Gastgeber, nach 17 Minuten 7:1. Die Appenzeller kamen nicht vom Fleck: Viele Flüchtigkeitsfehler und Strafen bremsten die Gäste aus der Ostschweiz aus. Einzig die tolle Leistung von Keeper Andreas Masina verhinderte einen noch grösseren Rückstand. Masina, der eine Parade nach der andern zeigte, steigerte sich im Laufe der Partie immer weiter – und mit ihm seine Mannschaft. Während die Appenzeller also langsam Fahrt aufnahmen, schlichen sich bei Dietikon-Urdorf immer mehr Fehler ein. Vor allem im Angriff. Die Bälle prallten an den Pfosten oder am Keeper ab oder kamen aufgrund von Pass- oder Schrittfehlern gar nicht in die Nähe des gegnerischen Tors. So verwandelten die Ostschweizer einen Gegenstoss nach dem andern in Zählbares und konnten sich beim Halbzeitstand von 8:10 auf die Schultern klopfen.
DIE ZWEITE HALBZEIT ging da weiter, wo die erste aufgehört hat: Appenzell punktete munter weiter, glich in der 37. Minute zum Zwischenstand von 12:12 aus und ging weitere sieben Minuten später erstmals mit 16:15 in Führung. Das gewandelte Verhältnis auf der Anzeigetafel schlug sich in der Körpersprache der Akteure und im Lärmpegel in der Halle nieder. Während die Ostschweizer Ersatzspieler ihre Kollegen auf dem Feld lautstark anfeuerten, sah man auf dem Bänkli der Limmattaler schon den einen oder anderen Kopf hängen. Eigentlich wäre zu diesem Zeitpunkt noch alles möglich gewesen, doch die Limmattaler konnten sich nicht mehr fangen. Appenzell zog gnadenlos davon. In der 18. Minute stand es bereits 19:16 für die Gäste – es war die Vorentscheidung. Am Sieg der Appenzeller konnte auch das Timeout, das HCDU-Trainer Stefan Konkol fünf Minuten vor Schluss, beim Stand von 20:24 nahm, nichts mehr ändern. Und als dann noch Rückraum-Akteur Philipp Wallisch drei Minuten vor Schluss eine 2-Minuten-Strafe kassierte, waren die Würfel endgültig gefallen. Bitteres Fazit: Der HC Dietikon-Urdorf hatte in der ersten Halbzeit mit sechs Treffern Vorsprung geführt und am Schluss mit sechs Treffern (22:28) verloren.
«NACH EINEM GUTEN Start haben wir die Gegner ins Spiel kommen lassen und die Gegenstösse verbockt», analysierte der verletzte Spielertrainer Sascha Schoenholzer die Partie. «Wir haben unsere Chancen im Angriff nicht genutzt.» Keine neue Erkenntnis für Schoenholzer, arbeiten er und Trainer Konkol doch intensiv an den Schwächen im Angriffsspiel des HCDU. Die Gäste aus der Ostschweiz seien einfach stärker gewesen, schneller, kaltblütiger. «Insgesamt hat jeder zu viele Fehler gemacht», so Schoenholzer. Doch die Niederlage zum Saisonstart ist kein Grund zum Verzweifeln für den Spielertrainer. «Wir werden ruhig weiterarbeiten und unser Angriffsspiel verbessern.» Nächsten Samstag in Romanshorn haben die Limmattaler die Möglichkeit, das Gelernte umzusetzen.
Sonntag, 12. September 2010
FU17: Zweiter Sieg im zweiten Spiel
Die Vorzeichen standen alles andere als gut. Eine nach der anderen meldete sich betreffend Terminkonflikt wegen dem Spiel. Hinzu kam Verletzungspech bei Gina (Fuss) und Sabi (Finger). Es gab also alle Hände voll zu tun, überhaupt genügend Leute zusammen zu kratzen, damit man das Spiel in Horgen nicht 60 Minuten lang in Unterzahl bestreiten zu müssen. Schlussendlich gelang es dennoch, aus dem FU17 und dem FU15 ein Team zusammenzuwürfeln, das mit sieben Feldspielerinnen und einem Goalie nach Horgen reiste. Und das Ziel lautete dennoch: zwei Punkte ins Limmattal entführen.
Dass der Gegner motiviert war, die beiden Punkte am Zürichsee zu behalten spiegelte sich relativ rasch wieder. In den ersten fünf Minuten wurde klar, dass Horgen insbesondere in der Verteidigung zulangte und vorne auf eine Werferin vertraute, die zu Beginn ihr Team gleich mit 3:0 in Front schoss, ehe der HCDU richtig im Spiel war. Und die Limmatwaves machten es ihrem Gegner zu Beginn auch nicht sonderlich schwer. Die Würfe aufs Tor waren und blieben eine ganze Halbzeit lang schwach bis sehr schwach, die Defensive war ungewohnt zurückhaltend. Einzig Arlinda im Tor zeigte nach den ersten drei Toren eine Leistungssteigerung. Und nicht nur irgend eine, sondern eine gewaltige: mal beinahe im Spagat, mal mit der Hand in der obersten Torecke - sie fischte alles raus, was es zu halten gab. Die Manndeckung auf die beste Werferin fruchtete ebenfalls, da die restlichen Spielerinnen des HC Horgen wurf- und überhaupt technisch zu limitiert waren, um die Dietiker Defensive ins Schwitzen zu bringen. Und wenns doch mal einen Wurf aufs Tor gab, war wie erwähnt Arlinda zur Stelle. Aber im Angriff haperte es nach wie vor. Deswegen ging der HCDU verdient mit einem Rückstand von 3:5 in die Pause.
In der zweiten Halbzeit spielte der HCDU mit zwei Kreisspielerinnen. Schwierig war jetzt zusätzlich, dass Rebi den HCDU für die zweite Halbzeit verlassen musste und somit keine Auswechselspielerin zur Verfügung stand. Und das schien endlich zu funktionieren. Noch stimmten zwar die Abschlüsse nicht, aber die Lücken waren jetzt endlich vorhanden. Und siehe da, der HCDU machte innert drei Minuten aus dem Rückstand ein Unentschieden. Und danach knallte es gewaltig. Bettina wurde in der Defensive von einer Gegenspielerin unglücklich, aber brutal niedergemäht. Man könnte denken, dass das Bettina hätte Eindruck machen müssen, nachdem sie einige wenige Minuten mit Kopfschmerzen am Boden lag. Aber denkste - anstelle jetzt zurückzuziehen teilte sie umso mehr aus. Sie blockte unter anderem zwei gegnerische Granaten aus der zweiten Reihe und sorgte im Angriff für viel böse Blicke am gegnerischen Kreis. Rumer wie auch der Rest der Mannschaft schaltete einen Gang höher und hielt das Spiel bis zum 7:7 ausgeglichen. Noch immer sündigten die jungen Spielerinnen des HCDU in aussichtsreichsten Positionen, das Spiel hätte längst entschieden sein können. Wer in der 50. Minute aber gedacht hatte, dass dem HCDU mangels Spielerinnen die Luft ausgehen würde, sah sich getäuscht. Es waren die Limmatwaves, die Gegenstösse liefen und die mittlerweile überforderten Gegnerinnen teilweise vorführten. 9:7 aus Sicht des HCDU stand es nach 55 Minuten, ehe der HC Horgen noch auf 9:8 herankam. In den letzten vier Minuten stand die Glücksfee auf Seiten des HCDU, die Nerven waren nämlich bereits aufgebraucht. Das FU17 hatte das Glück mit Kampfgeist und viel Einsatz erzwungen und verdient 9:8 gewonnen.
Trotz gewichtiger Abwesenheiten und mehr als dem halben Team mit Jahrgang 96 oder jünger (!!!) hat der HCDU zwei Punkte aus Horgen mitnehmen können. Das gibt viel Moral. Besonders positiv ist, dass bis zur letzten Minute gekämpft wurde. Zudem war das Team der Limmatwaves trotz der Absenzen wesentlich ausgeglichener als das des Gegners. Von den acht erhaltenen Toren sind sicher sechs auf das Konto einer Spielerin anzurechnen. Beim HCDU war die Teamleistung der Schlüssel zum Erfolg - und zwar verdient. Kritisch betrachtet wäre deutlich mehr dringelegen. Dazu hätten die Spielerinnen einzig etwas genauer zielen müssen bei den Torwürfen.
HC Horgen - Limmatwaves 8:9 (5:3)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rebi (2/1), Rumer (4), Linda (1), Casy, Livia (2), Bettina, Michelle
Bemerkungen: Arlinda hält drei Siebenmeter, Rebi verwirft einen Siebenmeter; HCDU ohne Gina, Sabi (verletzt)
Dass der Gegner motiviert war, die beiden Punkte am Zürichsee zu behalten spiegelte sich relativ rasch wieder. In den ersten fünf Minuten wurde klar, dass Horgen insbesondere in der Verteidigung zulangte und vorne auf eine Werferin vertraute, die zu Beginn ihr Team gleich mit 3:0 in Front schoss, ehe der HCDU richtig im Spiel war. Und die Limmatwaves machten es ihrem Gegner zu Beginn auch nicht sonderlich schwer. Die Würfe aufs Tor waren und blieben eine ganze Halbzeit lang schwach bis sehr schwach, die Defensive war ungewohnt zurückhaltend. Einzig Arlinda im Tor zeigte nach den ersten drei Toren eine Leistungssteigerung. Und nicht nur irgend eine, sondern eine gewaltige: mal beinahe im Spagat, mal mit der Hand in der obersten Torecke - sie fischte alles raus, was es zu halten gab. Die Manndeckung auf die beste Werferin fruchtete ebenfalls, da die restlichen Spielerinnen des HC Horgen wurf- und überhaupt technisch zu limitiert waren, um die Dietiker Defensive ins Schwitzen zu bringen. Und wenns doch mal einen Wurf aufs Tor gab, war wie erwähnt Arlinda zur Stelle. Aber im Angriff haperte es nach wie vor. Deswegen ging der HCDU verdient mit einem Rückstand von 3:5 in die Pause.
In der zweiten Halbzeit spielte der HCDU mit zwei Kreisspielerinnen. Schwierig war jetzt zusätzlich, dass Rebi den HCDU für die zweite Halbzeit verlassen musste und somit keine Auswechselspielerin zur Verfügung stand. Und das schien endlich zu funktionieren. Noch stimmten zwar die Abschlüsse nicht, aber die Lücken waren jetzt endlich vorhanden. Und siehe da, der HCDU machte innert drei Minuten aus dem Rückstand ein Unentschieden. Und danach knallte es gewaltig. Bettina wurde in der Defensive von einer Gegenspielerin unglücklich, aber brutal niedergemäht. Man könnte denken, dass das Bettina hätte Eindruck machen müssen, nachdem sie einige wenige Minuten mit Kopfschmerzen am Boden lag. Aber denkste - anstelle jetzt zurückzuziehen teilte sie umso mehr aus. Sie blockte unter anderem zwei gegnerische Granaten aus der zweiten Reihe und sorgte im Angriff für viel böse Blicke am gegnerischen Kreis. Rumer wie auch der Rest der Mannschaft schaltete einen Gang höher und hielt das Spiel bis zum 7:7 ausgeglichen. Noch immer sündigten die jungen Spielerinnen des HCDU in aussichtsreichsten Positionen, das Spiel hätte längst entschieden sein können. Wer in der 50. Minute aber gedacht hatte, dass dem HCDU mangels Spielerinnen die Luft ausgehen würde, sah sich getäuscht. Es waren die Limmatwaves, die Gegenstösse liefen und die mittlerweile überforderten Gegnerinnen teilweise vorführten. 9:7 aus Sicht des HCDU stand es nach 55 Minuten, ehe der HC Horgen noch auf 9:8 herankam. In den letzten vier Minuten stand die Glücksfee auf Seiten des HCDU, die Nerven waren nämlich bereits aufgebraucht. Das FU17 hatte das Glück mit Kampfgeist und viel Einsatz erzwungen und verdient 9:8 gewonnen.
Trotz gewichtiger Abwesenheiten und mehr als dem halben Team mit Jahrgang 96 oder jünger (!!!) hat der HCDU zwei Punkte aus Horgen mitnehmen können. Das gibt viel Moral. Besonders positiv ist, dass bis zur letzten Minute gekämpft wurde. Zudem war das Team der Limmatwaves trotz der Absenzen wesentlich ausgeglichener als das des Gegners. Von den acht erhaltenen Toren sind sicher sechs auf das Konto einer Spielerin anzurechnen. Beim HCDU war die Teamleistung der Schlüssel zum Erfolg - und zwar verdient. Kritisch betrachtet wäre deutlich mehr dringelegen. Dazu hätten die Spielerinnen einzig etwas genauer zielen müssen bei den Torwürfen.
HC Horgen - Limmatwaves 8:9 (5:3)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rebi (2/1), Rumer (4), Linda (1), Casy, Livia (2), Bettina, Michelle
Bemerkungen: Arlinda hält drei Siebenmeter, Rebi verwirft einen Siebenmeter; HCDU ohne Gina, Sabi (verletzt)
Dienstag, 7. September 2010
M4 - SG March-Höfe/Einsiedeln vs. SG Dietikon-Urdorf/Limmat
Nach dem ersten Test am Turnier in Schlieren reisten alle voll motiviert an.
Mit 13 Spielern und einem 3. arbeitslosen Torhüter auf der Bank wollten heute alle zeigen, dass wir die guten Ansätze weiter ausbauen konnten.
Das Tempo hielten wir hoch, (zumindest für eine 4.Liga) und dies schien unseren Gegnern etwas Mühe zu bereiten. Doch es zeigten sich auch Schwächen in der Abwehr, welche durch die Schwyzer ausgenutzt wurden. Unsere Torhüter erschwerten ihnen die Erfolge zusätzlich.
Halbzeitresultat 9:14
In der Folge legten wir nach und spielten fast nur über Gegenstösse. Alle Fehler der Heimmannschaft wurden ausgenützt. Topshooter Jürg Zahner verwertete was das Zeug hielt und umging knapp das „Stängeli“.
Alle reihten sich in die Torschützenliste ein. Wir wollen mehr!
Endresultat 16:31
Spielertrainer: Torsten Tonak (4), Coach: Thomas Ammann
Tor Sonderegger/ Stucki, Burla (3), Unternährer (3), Schnüeriger (2), Caviezel (2), Zahner (9), Oeschger (1), Laube (3), Widmer (3), Maag (1),
Mit 13 Spielern und einem 3. arbeitslosen Torhüter auf der Bank wollten heute alle zeigen, dass wir die guten Ansätze weiter ausbauen konnten.
Das Tempo hielten wir hoch, (zumindest für eine 4.Liga) und dies schien unseren Gegnern etwas Mühe zu bereiten. Doch es zeigten sich auch Schwächen in der Abwehr, welche durch die Schwyzer ausgenutzt wurden. Unsere Torhüter erschwerten ihnen die Erfolge zusätzlich.
Halbzeitresultat 9:14
In der Folge legten wir nach und spielten fast nur über Gegenstösse. Alle Fehler der Heimmannschaft wurden ausgenützt. Topshooter Jürg Zahner verwertete was das Zeug hielt und umging knapp das „Stängeli“.
Alle reihten sich in die Torschützenliste ein. Wir wollen mehr!
Endresultat 16:31
Spielertrainer: Torsten Tonak (4), Coach: Thomas Ammann
Tor Sonderegger/ Stucki, Burla (3), Unternährer (3), Schnüeriger (2), Caviezel (2), Zahner (9), Oeschger (1), Laube (3), Widmer (3), Maag (1),
Montag, 6. September 2010
MU17: Kalte Dusche
Waren alle zu nervös ? Keiner weiss es definitv. Aber am letzten Samstag lief nicht vieles rund bei den MU17 Limmatwaves. Schon zu Beginn war man in der Verteidigung immer einen Schritt zu langsam. Im Angriff verlor man den Ball zu häufig ohne Gegnereinwirkung. Es wurde kein Druck Richtung Tor entwickelt. Sicher war die SG Amicitia GC ein gut besetztes Team, mit einigen Spielern die wahrscheinlich auch noch im MU17 Elite zum Einsatz kommen werden, aber die 1. Halbzeit war das schlechteste was das MU17 in dieser Saison bot. Nach dem 18:9 Pausenrückstand, rissen sich die Waves für die zweite Halbzeit zusammen und hielten dies dann auch mit. Trotzdem begann die neue Saison mit einer bitterern 32:19 Pleite. Einziger Lichtblick war Michel Schönenberger der als Gast aus dem MU15 eine sehr ordentliche Leistung bot.
Es spielten: Egzon Ameti, Renato Romer, Daniel Burla, Rico Gretler, Brian Schlatter, Mithulan Sithamparanathan, Gilles Diserens, Marius Wiesner, Damian Biffiger, Michel Schönenberger
Es spielten: Egzon Ameti, Renato Romer, Daniel Burla, Rico Gretler, Brian Schlatter, Mithulan Sithamparanathan, Gilles Diserens, Marius Wiesner, Damian Biffiger, Michel Schönenberger
Samstag, 4. September 2010
FU17: Saisonstart gegen Wädenswil
Bereits am ersten offiziellen Spieltag durfte das Team des FU17 vom HCDU in die Meisterschaft eingreifen. Heute ging es nach einer intensiven Vorbereitungszeit ins erste Spiel, wobei sich das FU17 gut vorbereitet hatte: aus drei Testspielen resultierten zwei Siege und eine unnötige Niederlage. Grund genug, um mit Zuversicht in den heutigen Match gegen den HC Wädenswil einzusteigen. Die Mädchen stiegen denn auch voller Motivation ins Match.
Die ersten Minuten waren geprägt von Unsicherheiten auf beiden Seiten. Der HCDU vermochte die Leistungen der Trainingsspiele nicht abzurufen und fiel in alte Muster zurück: Standhandball und Aktionen aus dem Nichts. Zudem war eine der Teamstützen - nomen est omen - aufgrund von starken Schmerzen am Handgelenk mit einer Stütze unterwegs. Die Limmatwaves waren bemüht, ins Spiel zu finden, nach dem ersten Hammer von Bettina ins linke tiefe Eck geschah aber lange Zeit nichts mehr. Derweil hielt die agile 6:0-Defensive der Limmattalerinnen gut dicht, Arlinda im Tor war einmal mehr eine Klasse für sich. Nach 15 Minuten führte das Team rund um Rumer, Gina und Livia mit 5:2 und Rebeka hielt es nicht mehr auf dem Bänkli aus. Sie besorgte sich kurzerhand eine kleine Rolle Tape, bandagierte sich das Handgelenk und stieg ins Geschehen ein. Nach rund einem Drittel der gesamten Spielzeit befanden sich die Limmattalerinnen beim Stand von 8:3 geistig wohl bereits in der Wohlfühlzone. Es ist nicht anders erklärbar, dass der HC Wädenswil, der in der ersten Halbzeit bemüht war und gut kämpfte, bis zur Pause wieder auf 9:7 herankam.
Das passte den Limmatwaves überhaupt nicht: gegen einen spielerisch unterlegenen Gegner derart Tore zu kassieren und selber keine zu werfen. In der zweiten Halbzeit lautete die Devise deswegen "Wädenswil wirft nicht mehr als 10 Tore, der HCDU deren 20". Und die Halbzeit begann gut. Relativ schnell konnte der HCDU über die guten Sperren am Kreis durch die gegnerische Verteidigung durchmarschieren. Gleichzeitig war die eigene Defensive sehr stabil. Der Gegner fand auch mit zwei Kreisspielerinnen keinen freien Weg aufs Tor und wenn doch, war Arlinda auf dem Posten. Weil die Limmatwaves ihrerseits beste Chancen vergaben, hielt sich der Rückstand von Wädenswil in Grenzen. Fünf Minuten vor Schluss lag der HCDU mit vier Toren in Front, unter anderem dank dem Tor von Sabi vom rechten Flügel - eiskalt via Pfosten in den Winkel gezimmert. Das war dennoch zu wenig für die sichtbare Überlegenheit auf dem Feld. Deswegen wurde in den letzten fünf Minuten offensiv verteidigt, was innert Kürze zu weiteren drei Toren für den HCDU mittels erster Welle führte. Schlussendlich gewann der HCDU sehr verdient mit sieben Toren Vorsprung. Sehr hervorzuheben ist, dass es das Team und Arlinda schafften, ihren Kasten in der zweiten Halbzeit so gut zu verteidigen, dass der HC Wädenswil in der zweiten Halbzeit KEIN (!!!) Tor erzielen konnte. Schlussstand: HCDU 16, Wädenswil 7.
Erstes Spiel, erster Sieg. Das FU17 will diese Saison keinen Match in der Meisterschaft verlieren. Ein erster Schritt ist gemacht. Ob die Gegner stärker oder schwächer werden ist noch ungewiss. Aber die Limmatwaves wissen nun, dass sie auch mit einer stabilen, guten Leistung gewinnen. Sie wissen aber auch, dass ihr Trainer mehr fordert als nur "stabile Leistungen". Verglichen mit letzter Saison sind bereits jetzt riesengrosse Fortschritte erkennbar. Das Potential ist aber noch lange nicht ausgeschöpft. Dieses Team wird dem HCDU noch viel Freude bereiten wollen :o)
Limmatwaves - HC Wädenswil 16:7 (9:7)
für die Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Bettina (1), Rebeka (4), Gina (5), Sabi (1), Moni (1), Caro, Casy, Livia, Michelle (2), Rumer (2)
Bemerkungen: Gina verwirft einen Siebenmeter
Die ersten Minuten waren geprägt von Unsicherheiten auf beiden Seiten. Der HCDU vermochte die Leistungen der Trainingsspiele nicht abzurufen und fiel in alte Muster zurück: Standhandball und Aktionen aus dem Nichts. Zudem war eine der Teamstützen - nomen est omen - aufgrund von starken Schmerzen am Handgelenk mit einer Stütze unterwegs. Die Limmatwaves waren bemüht, ins Spiel zu finden, nach dem ersten Hammer von Bettina ins linke tiefe Eck geschah aber lange Zeit nichts mehr. Derweil hielt die agile 6:0-Defensive der Limmattalerinnen gut dicht, Arlinda im Tor war einmal mehr eine Klasse für sich. Nach 15 Minuten führte das Team rund um Rumer, Gina und Livia mit 5:2 und Rebeka hielt es nicht mehr auf dem Bänkli aus. Sie besorgte sich kurzerhand eine kleine Rolle Tape, bandagierte sich das Handgelenk und stieg ins Geschehen ein. Nach rund einem Drittel der gesamten Spielzeit befanden sich die Limmattalerinnen beim Stand von 8:3 geistig wohl bereits in der Wohlfühlzone. Es ist nicht anders erklärbar, dass der HC Wädenswil, der in der ersten Halbzeit bemüht war und gut kämpfte, bis zur Pause wieder auf 9:7 herankam.
Das passte den Limmatwaves überhaupt nicht: gegen einen spielerisch unterlegenen Gegner derart Tore zu kassieren und selber keine zu werfen. In der zweiten Halbzeit lautete die Devise deswegen "Wädenswil wirft nicht mehr als 10 Tore, der HCDU deren 20". Und die Halbzeit begann gut. Relativ schnell konnte der HCDU über die guten Sperren am Kreis durch die gegnerische Verteidigung durchmarschieren. Gleichzeitig war die eigene Defensive sehr stabil. Der Gegner fand auch mit zwei Kreisspielerinnen keinen freien Weg aufs Tor und wenn doch, war Arlinda auf dem Posten. Weil die Limmatwaves ihrerseits beste Chancen vergaben, hielt sich der Rückstand von Wädenswil in Grenzen. Fünf Minuten vor Schluss lag der HCDU mit vier Toren in Front, unter anderem dank dem Tor von Sabi vom rechten Flügel - eiskalt via Pfosten in den Winkel gezimmert. Das war dennoch zu wenig für die sichtbare Überlegenheit auf dem Feld. Deswegen wurde in den letzten fünf Minuten offensiv verteidigt, was innert Kürze zu weiteren drei Toren für den HCDU mittels erster Welle führte. Schlussendlich gewann der HCDU sehr verdient mit sieben Toren Vorsprung. Sehr hervorzuheben ist, dass es das Team und Arlinda schafften, ihren Kasten in der zweiten Halbzeit so gut zu verteidigen, dass der HC Wädenswil in der zweiten Halbzeit KEIN (!!!) Tor erzielen konnte. Schlussstand: HCDU 16, Wädenswil 7.
Erstes Spiel, erster Sieg. Das FU17 will diese Saison keinen Match in der Meisterschaft verlieren. Ein erster Schritt ist gemacht. Ob die Gegner stärker oder schwächer werden ist noch ungewiss. Aber die Limmatwaves wissen nun, dass sie auch mit einer stabilen, guten Leistung gewinnen. Sie wissen aber auch, dass ihr Trainer mehr fordert als nur "stabile Leistungen". Verglichen mit letzter Saison sind bereits jetzt riesengrosse Fortschritte erkennbar. Das Potential ist aber noch lange nicht ausgeschöpft. Dieses Team wird dem HCDU noch viel Freude bereiten wollen :o)
Limmatwaves - HC Wädenswil 16:7 (9:7)
für die Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Bettina (1), Rebeka (4), Gina (5), Sabi (1), Moni (1), Caro, Casy, Livia, Michelle (2), Rumer (2)
Bemerkungen: Gina verwirft einen Siebenmeter
Freitag, 3. September 2010
Saisonvorbereitung des Herren 1
Lange konnten sich die Teammitglieder des Herren 1 nicht ausruhen, nachdem man die letzte Saison auf dem fünften Tabellenrang in der 1. Liga beendet hatte. Bereits am 06.05.2010 traf man sich zum ersten Hallentraining und lernte den neuen Coach Stefan Konkol kennen. Der Trainer war jedoch nicht das einzige neue Gesicht in der Halle. Vom HC Kloten waren Marco Meier, Christian Hilkinger und Philipp Wallisch dazugestossen. Später sollten dann noch Manuel Gretler vom Ex-SHL-Verein TV Endingen und Sven Böhni von Handball Schwamendingen das Kader der Mannschaft erweitern.
Die Mannschaft schwitzte und schuftete die ersten drei Wochen, was das Zeug hielt, in der Halle und im Kraftrum. Danach stand die Abschlussreise der alten Saison nach Mallorca auf dem Plan. Die Reise war zwar ein Unterbruch in der Vorbereitung, zog die Spieler aber in Scharen in den Kraftraum.
Nachdem alle Spieler heil aus Mallorca zurückkamen folgten auch schon die ersten Trainingsspiele. Als erstes mass man sich am NLB-Absteiger HC Horgen. Obwohl noch nicht die feine Handballkunst geboten wurde, reichte es für einen Sieg. Nur zwei Wochen später reiste die Mannschaft nach Göppingen ins Trainings-Weekend.
Ab Juli ging es dann ans Eingemachte. Die Trainingsintensität wurde gesteigert und weitere Testspiele angesetzt. In einem kleinen Turnier spielte die Mannschaft ein weiteres Mal gegen den Ligakonkurrenten HC Horgen, sowie gegen den Zweitligisten ZMC Amicitia Zürich. Mit einer knappen Niederlage gegen die Horgemer und einem klaren Sieg gegen die Stadtzürcher reiste die Mannschaft zurück ins Limmattal.
Der August stand dann ganz im Zeichen der «Ernstkämpfe». Trainingsspiele gegen den HC Wädenswil, TRS HV Olten, KTV Altdorf, die Vikings Liestal und ein weiteres kleines Turnier waren geplant. Während der ehemalige Erstligist Wädenswil unter der Leitung von Markus Blättler keine grosse Hürde darstellte, tat man sich mit dem Erstligisten Olten sehr schwer. Am Schluss resultierte eine knappe Niederlage. Die Mannschaft liess sich vom Resultat jedoch nicht beirren und präsentierte sich zwei Wochen später mit einer knallharten Verteidigung in Altdorf. Das Spiel gegen den NLB-Klub fiel nur knapp zu Gunsten der Altdorfer aus.
Die letzten Monate waren eine harte aber erfolgreiche Vorbereitungszeit. Neben einigen Siegen, galt es auch mehrere Niederlagen wegzustecken. Die Mannschaft ist auf alle Fälle daran gewachsen und dank des harten Trainings topfit. Ein erster Formtest folgt am kommenden Wochenende gegen das U21 Elite von Horgen im Cup.
Die Mannschaft schwitzte und schuftete die ersten drei Wochen, was das Zeug hielt, in der Halle und im Kraftrum. Danach stand die Abschlussreise der alten Saison nach Mallorca auf dem Plan. Die Reise war zwar ein Unterbruch in der Vorbereitung, zog die Spieler aber in Scharen in den Kraftraum.
Nachdem alle Spieler heil aus Mallorca zurückkamen folgten auch schon die ersten Trainingsspiele. Als erstes mass man sich am NLB-Absteiger HC Horgen. Obwohl noch nicht die feine Handballkunst geboten wurde, reichte es für einen Sieg. Nur zwei Wochen später reiste die Mannschaft nach Göppingen ins Trainings-Weekend.
Ab Juli ging es dann ans Eingemachte. Die Trainingsintensität wurde gesteigert und weitere Testspiele angesetzt. In einem kleinen Turnier spielte die Mannschaft ein weiteres Mal gegen den Ligakonkurrenten HC Horgen, sowie gegen den Zweitligisten ZMC Amicitia Zürich. Mit einer knappen Niederlage gegen die Horgemer und einem klaren Sieg gegen die Stadtzürcher reiste die Mannschaft zurück ins Limmattal.
Der August stand dann ganz im Zeichen der «Ernstkämpfe». Trainingsspiele gegen den HC Wädenswil, TRS HV Olten, KTV Altdorf, die Vikings Liestal und ein weiteres kleines Turnier waren geplant. Während der ehemalige Erstligist Wädenswil unter der Leitung von Markus Blättler keine grosse Hürde darstellte, tat man sich mit dem Erstligisten Olten sehr schwer. Am Schluss resultierte eine knappe Niederlage. Die Mannschaft liess sich vom Resultat jedoch nicht beirren und präsentierte sich zwei Wochen später mit einer knallharten Verteidigung in Altdorf. Das Spiel gegen den NLB-Klub fiel nur knapp zu Gunsten der Altdorfer aus.
Die letzten Monate waren eine harte aber erfolgreiche Vorbereitungszeit. Neben einigen Siegen, galt es auch mehrere Niederlagen wegzustecken. Die Mannschaft ist auf alle Fälle daran gewachsen und dank des harten Trainings topfit. Ein erster Formtest folgt am kommenden Wochenende gegen das U21 Elite von Horgen im Cup.
Donnerstag, 2. September 2010
MU17: Ehrenvolle Niederlage gegen Uster MU17I
Drei Tage vor dem ersten Meisterschaftsspiel bestritt das MU17 ein letztes Trainingsspiel. Zu Gast war das MU17 Inter vom TV Uster. Die SG Limmat Waves legte einen furiosen Start hin, nach wenigen Minuten lag man gegen den in einer höheren Liga spielenden Gegner mit vier Toren in Front. Danach gewöhnten sich aber die Zürcher Oberländer langsam an das offensive Verteidigungsystem. Ein weiterer Grund für die 17:14 Pausenführung der Usterener war sicher dass die Coaches der Waves auch die letzte Gelegenheit vor der Saison nutzten um verschieden Aufstellungen zu testen. Auch in der zweiten Halbzeit eroberten sich dien Liammttaler den einen oder anderen Ball in der Verteidigung und erzielten sehenswerte Tore. In einem sehr zufriedenstellenden Spiel verloren die Waves schlussendlich mit 32:29.
Es spielten: Egzon Ameti, Renato Romer, Daniel Burla, Rico Gretler, Brian Schlatter, Mithulan Sithamparanathan, Gilles Diserens, Marius Wiesner, Oliver von Atzigen, Severin Rüttimann, Jan Tanner, David Röthlisberger
Es spielten: Egzon Ameti, Renato Romer, Daniel Burla, Rico Gretler, Brian Schlatter, Mithulan Sithamparanathan, Gilles Diserens, Marius Wiesner, Oliver von Atzigen, Severin Rüttimann, Jan Tanner, David Röthlisberger