Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer und die vielen Fans! Hat Spass gemacht.
Sonntag, 31. Oktober 2010
U13 gewinnt Turnier in Urdorf
Das U13 hat heute das Heimturnier in der Zentrumshalle gewonnen! Die Mannschaft hat sämtliche vier Partien souverän für sich entschieden, wobei in jedem Spiel regelmässig gewechselt wurde und alle 15 (!) Spielerinnen und Spieler eingesetzt wurden. Ein grosses Kompliment vom Trainerduo an Alle.
Samstag, 30. Oktober 2010
FU17: Fünf Spiele, fünf Siege
Heute war der HC Horgen zu Gast bei den Limmatwaves. Der Gegner hatte die Limmattalerinnen beim ersten Aufeinandertreffen beinahe zum Straucheln gebracht. Heute ging es vor allem darum, den Gegner nicht aufzubauen, sondern vielmehr dem Gegner zu zeigen, dass die Limmatwaves nicht vorhaben, gegen irgend einen Gegner Punkte liegen zu lassen.
Das Spiel begann, wie zu erwarten war. Da am Mittwoch die Halle geschlossen war und die Spielerinnen wegen dem intensiven Lager in der ersten Woche in der zweiten Ferienwoche frei hatten, begannen die Limmattalerinnen fehlerhaft. Standhandball im Angriff, durchzogen von Einzelaktionen und eine harmlose Verteidigung. Dennoch reichte es schon zu Beginn, den Gegner in die Schranken zu weisen. Nach neun Minuten war es Zeit für ein TimeOut bei den Limmatwaves, um die Mädchen nochmal daran zu erinnern, dass die Zuschauer heute gerne noch Handball sehen würden. Das Spiel wurde entsprechend etwas besser, aber Bewegung war dennoch viel zu wenig vorhanden, Gegenstösse waren inexistent. Dennoch war man überlegen, konnte das aber nicht in Tore umsetzen. Die Limmattalerinnen führten nach 30 Minuten "nur" 8:5.
In der Pause wurde beschlossen, gegen die sich ebenfalls nicht explosiv bewegenden Gegnerinnen offensiv zu verteidigen um sie zu Fehlern zu zwingen. Das gelang relativ gut, die Limmatwaves konnten das Skore nach und nach zu ihren Gunsten ausbauen. Der eine oder andere Gegenstoss war ebenfalls dabei und die Spielerinnen waren geistig wieder deutlich besser bei der Sache. Dennoch schlichen sich zu viele Fehler ein, die es dem HC Horgen immer wieder erlaubten, den Rückstand im Rahmen zu halten. Das junge Team der Limmatwaves spielte aber gut genug, um die Vorteile in der Athletik zu nutzen und die Nachteile in der Physis vergessen zu machen. Das Team rund um Arlinda und Rumer führte gut zehn Minuten vor Schluss mit 16:8 und gewann schliesslich nach schwachen letzten Minuten "nur" 17:12.
Was den Mädchen offensichtlich für alle Zuschauer fehlt, ist die Ballsicherheit. Zu viele Bälle landen nicht dort wo sie sollten, und falls doch, werden sie nicht gefangen. Was erstaunlicherweise ebenfalls nicht in genügendem Mass vorhanden war, war das Anziehen vom Flügel, respektive eine Ordnung im Spiel allgemein. Es gab keine Aktionen mit Überraschungsmomenten. Das, die Gegenstossauslösung und das Spiel mit dem Kreis werden in den nächsten Trainings die grossen Schwerpunkte sein. Aber es gibt auch Positives zu berichten: Grundsätzlich stand die Defensive einmal mehr grundsolide, Arlinda im Tor war kaum zu überwinden und zeigte einmal mehr eine mehr als überzeugende Leistung. Auch ein Siebenmeter war heute keine Strafe. Die Limmattalerinnen verwerteten drei von vier Würfen vom Penaltypunkt. Und am meisten Zuversicht gibt, dass die Ansätze immer noch gut, sogar sehr gut sind.
Limmatwaves - HC Horgen 17:12 (8:5)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rumer (2), Casi (1), Linda, Livia (2), Moni, Sabrina, Bettina, Selina (1), Rebi (6/1), Gina (5/2)
Das Spiel begann, wie zu erwarten war. Da am Mittwoch die Halle geschlossen war und die Spielerinnen wegen dem intensiven Lager in der ersten Woche in der zweiten Ferienwoche frei hatten, begannen die Limmattalerinnen fehlerhaft. Standhandball im Angriff, durchzogen von Einzelaktionen und eine harmlose Verteidigung. Dennoch reichte es schon zu Beginn, den Gegner in die Schranken zu weisen. Nach neun Minuten war es Zeit für ein TimeOut bei den Limmatwaves, um die Mädchen nochmal daran zu erinnern, dass die Zuschauer heute gerne noch Handball sehen würden. Das Spiel wurde entsprechend etwas besser, aber Bewegung war dennoch viel zu wenig vorhanden, Gegenstösse waren inexistent. Dennoch war man überlegen, konnte das aber nicht in Tore umsetzen. Die Limmattalerinnen führten nach 30 Minuten "nur" 8:5.
In der Pause wurde beschlossen, gegen die sich ebenfalls nicht explosiv bewegenden Gegnerinnen offensiv zu verteidigen um sie zu Fehlern zu zwingen. Das gelang relativ gut, die Limmatwaves konnten das Skore nach und nach zu ihren Gunsten ausbauen. Der eine oder andere Gegenstoss war ebenfalls dabei und die Spielerinnen waren geistig wieder deutlich besser bei der Sache. Dennoch schlichen sich zu viele Fehler ein, die es dem HC Horgen immer wieder erlaubten, den Rückstand im Rahmen zu halten. Das junge Team der Limmatwaves spielte aber gut genug, um die Vorteile in der Athletik zu nutzen und die Nachteile in der Physis vergessen zu machen. Das Team rund um Arlinda und Rumer führte gut zehn Minuten vor Schluss mit 16:8 und gewann schliesslich nach schwachen letzten Minuten "nur" 17:12.
Was den Mädchen offensichtlich für alle Zuschauer fehlt, ist die Ballsicherheit. Zu viele Bälle landen nicht dort wo sie sollten, und falls doch, werden sie nicht gefangen. Was erstaunlicherweise ebenfalls nicht in genügendem Mass vorhanden war, war das Anziehen vom Flügel, respektive eine Ordnung im Spiel allgemein. Es gab keine Aktionen mit Überraschungsmomenten. Das, die Gegenstossauslösung und das Spiel mit dem Kreis werden in den nächsten Trainings die grossen Schwerpunkte sein. Aber es gibt auch Positives zu berichten: Grundsätzlich stand die Defensive einmal mehr grundsolide, Arlinda im Tor war kaum zu überwinden und zeigte einmal mehr eine mehr als überzeugende Leistung. Auch ein Siebenmeter war heute keine Strafe. Die Limmattalerinnen verwerteten drei von vier Würfen vom Penaltypunkt. Und am meisten Zuversicht gibt, dass die Ansätze immer noch gut, sogar sehr gut sind.
Limmatwaves - HC Horgen 17:12 (8:5)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rumer (2), Casi (1), Linda, Livia (2), Moni, Sabrina, Bettina, Selina (1), Rebi (6/1), Gina (5/2)
Sonntag, 24. Oktober 2010
U13 Spieltag in der Zentrumshalle
Am nächsten Sonntag findet in Urdorf der nächste U13 Spieltag statt. Nach dem intensiven Trainingslager hoffen wir natürlich auf viele Tore und auf grosse Unterstützung!
Wer gerne als Helfer dabei wäre (Buffet, Schiri, Schiritisch, Kuchenproduktion,...) darf sich gern bei mir melden.
Donnerstag, 21. Oktober 2010
H1: Der HCDU geht mit wehenden Fahnen unter
Handball Der HC Dietikon-Urdorf verliert im Schweizer Cup gegen St. Otmar St. Gallen mit 27:47
VON MAILA BERMEJO
Es war die klassische Cup-Partie. David gegen Goliath. Der Erstligist HC Dietikon-Urdorf gegen das grosse St. Otmar St. Gallen aus der NLA.Würde es den Limmattaler Handballern gelingen, an einer Sensation zu schnuppern oder würden sie mit wehenden Fahnen untergehen?
Angst hatten die Limmattaler auf jeden Fall keine vor dem grossen Gegner, starteten sie doch furchtlos in die Partie. Vorallem Rückraumspieler Luzi Tiefenauer zeigte sein grosses Potential und lehrte den St. Gallern mit seinen Sprungwürfen das fürchten. Sieben von 13 Treffern in der ersten Halbzeit machte Tiefenauer gleich selbst. Die 250 Zuschauer staunten nicht schlecht, als der HC Dietikon-Urdorf tatsächlich mithalten konnte. Die Gäste hielten die Limmattaler zwar immer auf zwei bis drei Treffer Abstand, doch sie konnten sich nicht absetzen. Als es den Gastgebern gelang in der 16. Minute auf 8:10 heranzukommen, platzte St. Otmar-Trainer Dan Hansen der Kragen und er nahm ein Timeout. Seine lautstarken Anweisungen zeigten ihre Wirkung: St. Otmar konnte sich innert weniger Minuten deutlich absetzen. Obwohl Tiefenauer und Kreisläufer Marco Meier vorne weiter munter punkteten, liess die Fitness der Limmattaler nach der 20. Minute deutlich nach. Das zurückrennen nach einem nicht gelungenen Angriff und das Verteidigen gegen die Ostschweizer Hünen wurde zu einer beinahe unmöglichen Aufgabe für die Erstligisten. Immer öfter konnten die St. Galler schnelle Gegenstösse in zählbares ummünzen, während sich beim HCDU immer mehr Pass-Fehler und Abstimmungsprobleme im Angriff einschlichen. Das Halbzeitresultat von 13:23 war denn auch schon die Vorentscheidung.
Die Verschnaufpause tat den Limmattalern gut. Zu Anfang der zweiten Halbzeit konnten sie wiederrum gut mithalten. Bis zur 42. Minute schoss der HCDU acht Tore, während St. Otmar deren elf zustande brachte. Keine schlechte Bilanz für David gegen Goliath. Doch wieder knickte das Heimteam nach 20 Minuten ein. Eine rote Karte gegen Flügelspieler Manuel Gretler und die schwindenden Kräfte liessen kein Aufbäumen mehr zu. Die Gäste zogen gnadenlos Schlussresultat von 27:47 davon.
HCDU-Spielertrainer Sascha Schoenholzer zeigte sich nach der Partie trotzdem hoch zufrieden: «Die Angriffsleistung war die beste der gesamten Saison.»
Dietikon-Urdorf - St. Otmar St. Gallen 27:47 (13:23)
Dietikon. – 250 Zuschauer. – SR: Süss/Frey. – Strafen: 4-mal 2 Minuten, 3-mal gelbe Karte und 1-mal rote Karte gegen Dietikon-Urdorf, 6-mal 2 Minuten und 2-mal gelbe Karte gegen St. Otmar. Dietikon-Urdorf: Katicic; Barben, Baumgartner (1), Galli (1), Grendelmeier (2), Gretler, Jenni (2), Meier (3), Polozani (3/3), Rüegg (1), Senn (4), Tiefenauer (8), Wüthrich (2).
St. Otmar: Isenrich/Kindler; Engeler, Häni (3), Hojc (6), Keel (7), Liniger (9), Parolo (6), Pendic (6), Usik (2), Wild (8).
VON MAILA BERMEJO
Es war die klassische Cup-Partie. David gegen Goliath. Der Erstligist HC Dietikon-Urdorf gegen das grosse St. Otmar St. Gallen aus der NLA.Würde es den Limmattaler Handballern gelingen, an einer Sensation zu schnuppern oder würden sie mit wehenden Fahnen untergehen?
Angst hatten die Limmattaler auf jeden Fall keine vor dem grossen Gegner, starteten sie doch furchtlos in die Partie. Vorallem Rückraumspieler Luzi Tiefenauer zeigte sein grosses Potential und lehrte den St. Gallern mit seinen Sprungwürfen das fürchten. Sieben von 13 Treffern in der ersten Halbzeit machte Tiefenauer gleich selbst. Die 250 Zuschauer staunten nicht schlecht, als der HC Dietikon-Urdorf tatsächlich mithalten konnte. Die Gäste hielten die Limmattaler zwar immer auf zwei bis drei Treffer Abstand, doch sie konnten sich nicht absetzen. Als es den Gastgebern gelang in der 16. Minute auf 8:10 heranzukommen, platzte St. Otmar-Trainer Dan Hansen der Kragen und er nahm ein Timeout. Seine lautstarken Anweisungen zeigten ihre Wirkung: St. Otmar konnte sich innert weniger Minuten deutlich absetzen. Obwohl Tiefenauer und Kreisläufer Marco Meier vorne weiter munter punkteten, liess die Fitness der Limmattaler nach der 20. Minute deutlich nach. Das zurückrennen nach einem nicht gelungenen Angriff und das Verteidigen gegen die Ostschweizer Hünen wurde zu einer beinahe unmöglichen Aufgabe für die Erstligisten. Immer öfter konnten die St. Galler schnelle Gegenstösse in zählbares ummünzen, während sich beim HCDU immer mehr Pass-Fehler und Abstimmungsprobleme im Angriff einschlichen. Das Halbzeitresultat von 13:23 war denn auch schon die Vorentscheidung.
Die Verschnaufpause tat den Limmattalern gut. Zu Anfang der zweiten Halbzeit konnten sie wiederrum gut mithalten. Bis zur 42. Minute schoss der HCDU acht Tore, während St. Otmar deren elf zustande brachte. Keine schlechte Bilanz für David gegen Goliath. Doch wieder knickte das Heimteam nach 20 Minuten ein. Eine rote Karte gegen Flügelspieler Manuel Gretler und die schwindenden Kräfte liessen kein Aufbäumen mehr zu. Die Gäste zogen gnadenlos Schlussresultat von 27:47 davon.
HCDU-Spielertrainer Sascha Schoenholzer zeigte sich nach der Partie trotzdem hoch zufrieden: «Die Angriffsleistung war die beste der gesamten Saison.»
Dietikon-Urdorf - St. Otmar St. Gallen 27:47 (13:23)
Dietikon. – 250 Zuschauer. – SR: Süss/Frey. – Strafen: 4-mal 2 Minuten, 3-mal gelbe Karte und 1-mal rote Karte gegen Dietikon-Urdorf, 6-mal 2 Minuten und 2-mal gelbe Karte gegen St. Otmar. Dietikon-Urdorf: Katicic; Barben, Baumgartner (1), Galli (1), Grendelmeier (2), Gretler, Jenni (2), Meier (3), Polozani (3/3), Rüegg (1), Senn (4), Tiefenauer (8), Wüthrich (2).
St. Otmar: Isenrich/Kindler; Engeler, Häni (3), Hojc (6), Keel (7), Liniger (9), Parolo (6), Pendic (6), Usik (2), Wild (8).
Mittwoch, 20. Oktober 2010
H1: Keine Gnade für den HCDU
Handball Dietikon-Urdorf spielt heute im Cup gegen St. Otmar St. Gallen
VON MAILA BERMEJO
Nach drei Jahren Lospech im Cup treffen die Limmattaler 1.-Liga-Handballer heute zum ersten Mal wieder auf ein Team aus der NLA (20.30 Uhr, Stadthalle Dietikon). «Wir haben in den vergangenen Saisons immer in derselben Woche gegen einen Gruppengegner in der Meisterschaft und im Cup gespielt», erzählt Spielertrainer Sascha Schönholzer. «Nun haben wir mit St. Otmar St. Gallen nicht nur eine sportlich attraktives, sondern auch ein sympathisches Team gezogen.» Sympathisch deswegen, weil das grosse St. Otmar in den letzten drei Jahren zwei Trainingsspiele gegen den HCDU bestritten hat.
Gegner möglichst lange ärgern
Chancen rechnet sich der krasse Aussenseiter aus dem Limmattal hingegen keine aus. «Realistisch gesehen muss man davon ausgehen, dass wir deutlich verlieren werden», bilanziert HCDU-Trainer Stefan Konkol nüchtern. «Aber wir wollen unsere Haut so teuer wie möglich verkaufen.» Konkret heisst das, den oberklassigen Gegner möglichst lange zu ärgern. Ein schwieriges Unterfangen, denn der HC Dietikon-Urdorf muss heute auf zwei seiner Schlüsselspieler verzichten. Team-Topskorer Daniel Imhof (20 Tore in fünf Meisterschaftsspielen) weilt in den Ferien, Philipp Wallisch ist verletzt und fällt voraussichtlich für sechs Wochen aus.
Nun hat sich der HCDU in den ersten Saisonspielen nicht gerade durch eine hohe Trefferquote ausgezeichnet – es fielen gerade mal zwischen 16 und 24 Tore pro Partie. Bleibt die Frage, ob die Limmattaler ohne Imhof und Wallisch im Angriff auch nur annähernd gefährlich werden können. «Glücklicherweise fehlt ausser den beiden Abwesenden niemand und wir können uns auf ein grosses Kader abstützen», sagt Konkol und fordert: «Jeder Einzelne wird noch mehr arbeiten müssen als sonst und das Beste aus sich herausholen.»
Und das wird bitter nötig sein, denn St. Otmar wird keine Gnade walten lassen und in voller Kampfformation nach Dietikon reisen. Für die NLA-Mannschaft ist der Einzug in die nächste Cup-Runde ein absolutes Muss. «Wir werden nicht mit der Nachwuchsmannschaft auflaufen», bestätigt St.-Otmar-Manager Wolfgang King. «Im Gegenteil, wir wollen voll einfahren.» Wie der HCDU sind auch die St. Galler alles andere als optimal in die Meisterschaft gestartet. So haben sie in den ersten acht Ligaspielen gerade mal sechs mickrige Punkte geholt. «Wir brauchen ein Erfolgserlebnis und der Cupmatch gegen den HC Dietikon-Urdorf ist die ideale Möglichkeit, um uns wieder aufzubauen», so King. Ein Lichtblick bleibt den Limmattalern aber: Auch St. Otmar St. Gallen muss auf zwei Spieler verzichten. Fabian Christ und der dänische Söldner Rasmuss Matthiessen müssen verletzungsbedingt auf dem Bänkli Platz nehmen.
VON MAILA BERMEJO
Nach drei Jahren Lospech im Cup treffen die Limmattaler 1.-Liga-Handballer heute zum ersten Mal wieder auf ein Team aus der NLA (20.30 Uhr, Stadthalle Dietikon). «Wir haben in den vergangenen Saisons immer in derselben Woche gegen einen Gruppengegner in der Meisterschaft und im Cup gespielt», erzählt Spielertrainer Sascha Schönholzer. «Nun haben wir mit St. Otmar St. Gallen nicht nur eine sportlich attraktives, sondern auch ein sympathisches Team gezogen.» Sympathisch deswegen, weil das grosse St. Otmar in den letzten drei Jahren zwei Trainingsspiele gegen den HCDU bestritten hat.
Gegner möglichst lange ärgern
Chancen rechnet sich der krasse Aussenseiter aus dem Limmattal hingegen keine aus. «Realistisch gesehen muss man davon ausgehen, dass wir deutlich verlieren werden», bilanziert HCDU-Trainer Stefan Konkol nüchtern. «Aber wir wollen unsere Haut so teuer wie möglich verkaufen.» Konkret heisst das, den oberklassigen Gegner möglichst lange zu ärgern. Ein schwieriges Unterfangen, denn der HC Dietikon-Urdorf muss heute auf zwei seiner Schlüsselspieler verzichten. Team-Topskorer Daniel Imhof (20 Tore in fünf Meisterschaftsspielen) weilt in den Ferien, Philipp Wallisch ist verletzt und fällt voraussichtlich für sechs Wochen aus.
Nun hat sich der HCDU in den ersten Saisonspielen nicht gerade durch eine hohe Trefferquote ausgezeichnet – es fielen gerade mal zwischen 16 und 24 Tore pro Partie. Bleibt die Frage, ob die Limmattaler ohne Imhof und Wallisch im Angriff auch nur annähernd gefährlich werden können. «Glücklicherweise fehlt ausser den beiden Abwesenden niemand und wir können uns auf ein grosses Kader abstützen», sagt Konkol und fordert: «Jeder Einzelne wird noch mehr arbeiten müssen als sonst und das Beste aus sich herausholen.»
Und das wird bitter nötig sein, denn St. Otmar wird keine Gnade walten lassen und in voller Kampfformation nach Dietikon reisen. Für die NLA-Mannschaft ist der Einzug in die nächste Cup-Runde ein absolutes Muss. «Wir werden nicht mit der Nachwuchsmannschaft auflaufen», bestätigt St.-Otmar-Manager Wolfgang King. «Im Gegenteil, wir wollen voll einfahren.» Wie der HCDU sind auch die St. Galler alles andere als optimal in die Meisterschaft gestartet. So haben sie in den ersten acht Ligaspielen gerade mal sechs mickrige Punkte geholt. «Wir brauchen ein Erfolgserlebnis und der Cupmatch gegen den HC Dietikon-Urdorf ist die ideale Möglichkeit, um uns wieder aufzubauen», so King. Ein Lichtblick bleibt den Limmattalern aber: Auch St. Otmar St. Gallen muss auf zwei Spieler verzichten. Fabian Christ und der dänische Söldner Rasmuss Matthiessen müssen verletzungsbedingt auf dem Bänkli Platz nehmen.
Montag, 18. Oktober 2010
H1: Ein lachendes und ein weinendes Auge
Handball Dietikon-Urdorf ist in der 1. Liga dem ersten Saisonsieg nahe – 23:25 gegen die Foxes
VON RAPHAEL BIERMAYR
Ist es anmassend, wenn sich der klare Aussenseiter, dem die zwei treffsichersten Offensivkräfte fehlen, am Ende über eine knappe Niederlage nervt? Es zeugt zumindest von einem guten Selbstvertrauen. Der HC Dietikon-Urdorf verlor gestern gegen die Albis Foxes zwar auch sein fünftes Saisonspiel, bewies in der zweiten Halbzeit aber, dass einiges in dieser Mannschaft steckt. Mit mehr Cleverness in der Schlussphase hätten sie die Partie gewonnen.
Steigerungslauf des HCDU
Zugetraut hatte man den Limmattalern wenig, insbesondere, weil Daniel Imhof (Ferien) und Philipp Wallisch (verletzt) nicht im Kader standen. Gegen Ende der ersten Halbzeit sah es ganz danach aus, als ob die zu erwartende klare Niederlage eintreffen würde. Nach einem guten Beginn bauten die Limmattaler ab. Mutlos und in Anbetracht der ständigen Rotation infolge der Absenzen ohne taktische Harmonie lagen sie 9:15 im Hintertreffen, vor allem Ron Baumgartner war ein Fremdkörper. Die Gäste um den starken Adrian Blaser hatten das Geschehen im Griff. Doch sie hatten die Rechnung ohne Luzi Tiefenauer gemacht. Der sprunggewaltige Schütze führte den HCDU bis zur Sirene auf 12:15 heran.
Es folgte nach einer erneuten kurzen Baisse die eindrückliche Auferstehung der Limmattaler. Baumgartner schloss einen der nun häufiger lancierten Gegenstösse zum 17:18 ab (39.). Von nun lag Dietikon-Urdorf nie mehr als zwei Tore im Rückstand. Die Rückkehr hing stark mit dem In-Erscheinung-Treten von Ricardo Rüegg zusammen. Er riss den Aufbau an sich. Was aber weder ihm noch einem Teamkollegen gelang: der Ausgleichstreffer. In den letzten zehn Minuten spielten die Gastgeber zumeist in Überzahl, doch Ballverluste und Fehlversuche verhinderten den möglichen Erfolg. Es schien ganz so, als ob die Limmattaler von der viel zitierten Angst vor dem Sieg befallen gewesen wären. Die Foxes erzielten in Unterzahl das 22:24 (57.) und entschieden die Partie zehn Sekunden vor Schluss mit dem 23:25 in das verlassene Tor.
«Am Ende haben uns in der entscheidenden Phase die Lockerheit und vor allem die Cleverness gefehlt», konstatierte Trainer Sascha Schoenholzer, der wie auch seine Spieler mit sich selbst haderte. «Was nützen Herz und Einsatz? Wir hätten dieses Spiel gewinnen müssen», sagte Flügelspieler Manuel Gretler. Am Ende trug das Gesicht des HCDU ein lachendes und ein weinendes Auge.
VON RAPHAEL BIERMAYR
Ist es anmassend, wenn sich der klare Aussenseiter, dem die zwei treffsichersten Offensivkräfte fehlen, am Ende über eine knappe Niederlage nervt? Es zeugt zumindest von einem guten Selbstvertrauen. Der HC Dietikon-Urdorf verlor gestern gegen die Albis Foxes zwar auch sein fünftes Saisonspiel, bewies in der zweiten Halbzeit aber, dass einiges in dieser Mannschaft steckt. Mit mehr Cleverness in der Schlussphase hätten sie die Partie gewonnen.
Steigerungslauf des HCDU
Zugetraut hatte man den Limmattalern wenig, insbesondere, weil Daniel Imhof (Ferien) und Philipp Wallisch (verletzt) nicht im Kader standen. Gegen Ende der ersten Halbzeit sah es ganz danach aus, als ob die zu erwartende klare Niederlage eintreffen würde. Nach einem guten Beginn bauten die Limmattaler ab. Mutlos und in Anbetracht der ständigen Rotation infolge der Absenzen ohne taktische Harmonie lagen sie 9:15 im Hintertreffen, vor allem Ron Baumgartner war ein Fremdkörper. Die Gäste um den starken Adrian Blaser hatten das Geschehen im Griff. Doch sie hatten die Rechnung ohne Luzi Tiefenauer gemacht. Der sprunggewaltige Schütze führte den HCDU bis zur Sirene auf 12:15 heran.
Es folgte nach einer erneuten kurzen Baisse die eindrückliche Auferstehung der Limmattaler. Baumgartner schloss einen der nun häufiger lancierten Gegenstösse zum 17:18 ab (39.). Von nun lag Dietikon-Urdorf nie mehr als zwei Tore im Rückstand. Die Rückkehr hing stark mit dem In-Erscheinung-Treten von Ricardo Rüegg zusammen. Er riss den Aufbau an sich. Was aber weder ihm noch einem Teamkollegen gelang: der Ausgleichstreffer. In den letzten zehn Minuten spielten die Gastgeber zumeist in Überzahl, doch Ballverluste und Fehlversuche verhinderten den möglichen Erfolg. Es schien ganz so, als ob die Limmattaler von der viel zitierten Angst vor dem Sieg befallen gewesen wären. Die Foxes erzielten in Unterzahl das 22:24 (57.) und entschieden die Partie zehn Sekunden vor Schluss mit dem 23:25 in das verlassene Tor.
«Am Ende haben uns in der entscheidenden Phase die Lockerheit und vor allem die Cleverness gefehlt», konstatierte Trainer Sascha Schoenholzer, der wie auch seine Spieler mit sich selbst haderte. «Was nützen Herz und Einsatz? Wir hätten dieses Spiel gewinnen müssen», sagte Flügelspieler Manuel Gretler. Am Ende trug das Gesicht des HCDU ein lachendes und ein weinendes Auge.
4.Liga: Wetzikon vs. HDCDU-Limmat
Körperhärte gegen Spielstärke
Immer noch ungeschlagen, wollte die 4.Liga auch das dritte Spiel gegen die eher stärker einzuschätzenden Wetziker ohne Punktverlust bestreiten.
Mit einem vollzähligem Kader, inkl. Aushilfe von 2.Liga Limmat Torwart Andi Regner, reiste der HC DUL nach Wetzikon.
Einfach sollte es nicht werden, aber das merkten wir schnell.
Im Gegensatz zu den letzten Gegnern spielten die Wetziker nicht besser, dafür härter. Diverse Schläge und versteckte Attacken wurden ausgeteilt, dies nicht zuletzt, weil unsere Spieler schneller und wendiger waren. Leider war der junge Schiedsrichter dem nicht ganz gewachsen und liess die Heimmannschaft ungeniert austeilen.
Trotz üppigem Einstecken, liess man aber das Spiel nicht aus der Hand.
Halbzeit Resultat 7:11
In der zweiten Hälfte legten wir weiter einen Zahn zu und liessen den Vorsprung wachsen. Dank unseren Top-Torhütern Beat Sonderegger und Pascal Stucki trafen die Wetziker in der 2. Hälfte nur noch 4x!
Endstand 11:26
Coach Torsten Tonak (4)
Tor Pascal Stucki/ Beat Sonderegger, Heinz Burla(5), Andi Regner(3), Tom Widmer(1), Patrick Oechslin(3), Martin Schnüeriger (2), Gina-Marco Laube(5), Simon Oeschger (3) Dieter Maag
Immer noch ungeschlagen, wollte die 4.Liga auch das dritte Spiel gegen die eher stärker einzuschätzenden Wetziker ohne Punktverlust bestreiten.
Mit einem vollzähligem Kader, inkl. Aushilfe von 2.Liga Limmat Torwart Andi Regner, reiste der HC DUL nach Wetzikon.
Einfach sollte es nicht werden, aber das merkten wir schnell.
Im Gegensatz zu den letzten Gegnern spielten die Wetziker nicht besser, dafür härter. Diverse Schläge und versteckte Attacken wurden ausgeteilt, dies nicht zuletzt, weil unsere Spieler schneller und wendiger waren. Leider war der junge Schiedsrichter dem nicht ganz gewachsen und liess die Heimmannschaft ungeniert austeilen.
Trotz üppigem Einstecken, liess man aber das Spiel nicht aus der Hand.
Halbzeit Resultat 7:11
In der zweiten Hälfte legten wir weiter einen Zahn zu und liessen den Vorsprung wachsen. Dank unseren Top-Torhütern Beat Sonderegger und Pascal Stucki trafen die Wetziker in der 2. Hälfte nur noch 4x!
Endstand 11:26
Coach Torsten Tonak (4)
Tor Pascal Stucki/ Beat Sonderegger, Heinz Burla(5), Andi Regner(3), Tom Widmer(1), Patrick Oechslin(3), Martin Schnüeriger (2), Gina-Marco Laube(5), Simon Oeschger (3) Dieter Maag
Samstag, 16. Oktober 2010
Juniorentrainingslager 2010 vorbei
Mit der obligatorischen Verteilung von liegengebliebenen Kleidungsstücken und sonstigem Material ist das Juniorenlager 2010 der Limmatwaves zu Ende gegangen. Über 50 Juniorinnen und Junioren des HCDU und des HC Limmat sowie einige Gäste des HC Berikon haben während der ganzen Woche zweimal täglich intensiv in Urdorf trainiert und werden Ihren Gegner hoffentlich zukünftig um einen Schritt voraus sein!
Danke für Euren Einsatz und Danke an alle Trainerinnen und Trainer.
Mittwoch, 6. Oktober 2010
H1: Ein Traumlos für den HCDU
Die Erstliga-Handballer des HC Dietikon-Urdorf haben für die nächste Runde im Schweizer Cup den NLA-Klub St. Otmar St. Gallen zugelost bekommen. «Mit dem Los sind wir aus zwei Gründen glücklich. Erstens, weil wir die letzten drei Jahre in Cup und Meisterschaft stets in derselben Woche gegen einen Gruppengegner spielen mussten. Zweitens, weil wir endlich mal wieder gegen ein Topteam aus der Nationalliga A spielen können», sagt Spielertrainer Sascha Schoenholzer. Chancen rechnet er sich indes keine aus, «aber ein tolles Erlebnis wird es allemal.» Anpfiff ist voraussichtlich am Donnerstag, 21. Oktober, um 20.30 Uhr in der Stadthalle Dietikon.
Dienstag, 5. Oktober 2010
Detailinfos Lager
Hier findet ihr die detaillierten Infos für euch und eure Eltern für das Trainingslager.
Denkt daran: wenn eure Eltern gerne mal als Zuschauer dabei wären in einem Training oder wenn Kollegen / Kolleginnen von euch gerne mittrainieren möchten, sind alle immer willkommen.
Denkt daran: wenn eure Eltern gerne mal als Zuschauer dabei wären in einem Training oder wenn Kollegen / Kolleginnen von euch gerne mittrainieren möchten, sind alle immer willkommen.
Das FU17 ist nicht zu bremsen
In den letzten beiden Wochen standen für das FU17 zwei Spiele auf dem Programm. Ein Heimspiel gegen Regensdorf und ein Auswärtsspiel gegen Rorbas. Man kann es vorweg nehmen: beide Spiele wurden überzeugend gewonnen. Das FU17 steht nach vier Partien mit dem Punktemaximum da. Man liess sich bei der Anfahrt nach Rorbas nicht mal von einem kaputten Transportmittel beirren - der Auspuff von Cami's Auto machte es sich auf dem Kirchplatz bequem.
Im Spiel gegen Regensdorf startete das Team mit vielen Verletzten auf der Tribüne und mit wenig Zusammenhängendem auf dem Feld. Um das Team zu wecken, wurde ab der fünften Spielminute offensiv verteidigt. Nachdem man 0:1 hinten gelegen hatte, konnte der HCDU den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Die Manndeckung funktionierte sogar so gut, dass die Limmatwaves während der ganzen Halbzeit kein weiteres Tor kassierten und mit 9:1 in die Pause gingen.
Nach der Pause wurde wieder umgestellt auf dein 6:0, der Angriff wollte aber immer noch nicht so, wie es jeweils im Training läuft. Und Apropos "wollen" - da waren plötzlich die beiden verletzten Spielerinnen Livia und Gina am Spielfeldrand im Trikot aufgetaucht und wollten spielen. Und kaum waren die beiden auf dem Feld, nahm der Druck auf das gegnerische Tor spürbar zu. Die Limmatwaves waren definitiv nicht mehr zu bremsen. Selbst Flügelspielerin Manuela skorte zweimal vom Kreis aus, während Aufbauerin Bettina ebenfalls am Kreis sehr gute Sperren stellte für ihre Mitspielerinnen. Wie gewohnt souverän auf ihrer Position war Torhüterin Arlinda. Schlussendlich erreichte der HCDU mit dem Schlussergebnis von 23:5 einen souveränen Sieg.
Eine Woche später gegen Rorbas sollte ähnliches gelingen. Das Team gab trotz Anreise per Taxi Vollgas und konnte auch aus dem zweiten Auswärtsspiel der Saison zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Da der Berichtschreiber am Match nicht dabei war, endet der Spielbericht hier :o)
Ein Wermutstropfen bleibt: die Chancenauswertung insbesondere vom Penaltypunkt ist nach wie vor mangelhaft. Im Match gegen Regensdorf gabs vier verworfene Siebenmeter, im Match gegen Rorbas vermutlich auch den einen oder anderen. Gleichzeitig muss noch etwas am Visier bei einzelnen Spielerinnen geschraubt werden. Beispiel: Rebi traf gegen Regensdorf nicht weniger als sechs Mal die Torumrandung. Ja, es knallt jeweils schön, aber ein Tor zählt trotzdem mehr.
Limmatwaves - HC Pfadi Regensdorf 23:5 (9:1)
HCDU: Arlinda (1.-60.), Moni (1), Bettina (1), Rebi (14/2), Gina (2), Livia (2), Michelle, Manu (2), Caro (1)
HC Rorbas - Limmatwaves 12:20
Im Spiel gegen Regensdorf startete das Team mit vielen Verletzten auf der Tribüne und mit wenig Zusammenhängendem auf dem Feld. Um das Team zu wecken, wurde ab der fünften Spielminute offensiv verteidigt. Nachdem man 0:1 hinten gelegen hatte, konnte der HCDU den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Die Manndeckung funktionierte sogar so gut, dass die Limmatwaves während der ganzen Halbzeit kein weiteres Tor kassierten und mit 9:1 in die Pause gingen.
Nach der Pause wurde wieder umgestellt auf dein 6:0, der Angriff wollte aber immer noch nicht so, wie es jeweils im Training läuft. Und Apropos "wollen" - da waren plötzlich die beiden verletzten Spielerinnen Livia und Gina am Spielfeldrand im Trikot aufgetaucht und wollten spielen. Und kaum waren die beiden auf dem Feld, nahm der Druck auf das gegnerische Tor spürbar zu. Die Limmatwaves waren definitiv nicht mehr zu bremsen. Selbst Flügelspielerin Manuela skorte zweimal vom Kreis aus, während Aufbauerin Bettina ebenfalls am Kreis sehr gute Sperren stellte für ihre Mitspielerinnen. Wie gewohnt souverän auf ihrer Position war Torhüterin Arlinda. Schlussendlich erreichte der HCDU mit dem Schlussergebnis von 23:5 einen souveränen Sieg.
Eine Woche später gegen Rorbas sollte ähnliches gelingen. Das Team gab trotz Anreise per Taxi Vollgas und konnte auch aus dem zweiten Auswärtsspiel der Saison zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Da der Berichtschreiber am Match nicht dabei war, endet der Spielbericht hier :o)
Ein Wermutstropfen bleibt: die Chancenauswertung insbesondere vom Penaltypunkt ist nach wie vor mangelhaft. Im Match gegen Regensdorf gabs vier verworfene Siebenmeter, im Match gegen Rorbas vermutlich auch den einen oder anderen. Gleichzeitig muss noch etwas am Visier bei einzelnen Spielerinnen geschraubt werden. Beispiel: Rebi traf gegen Regensdorf nicht weniger als sechs Mal die Torumrandung. Ja, es knallt jeweils schön, aber ein Tor zählt trotzdem mehr.
Limmatwaves - HC Pfadi Regensdorf 23:5 (9:1)
HCDU: Arlinda (1.-60.), Moni (1), Bettina (1), Rebi (14/2), Gina (2), Livia (2), Michelle, Manu (2), Caro (1)
HC Rorbas - Limmatwaves 12:20
Montag, 4. Oktober 2010
H1: Endlich sieht es aus wie Handball
Der HC Dietikon-Urdorf verliert in Kreuzlingen trotz kämpferischer Leistung mit 24:27
VON MAILA BERMEJO
Der HCDU ist da. Gestern zeigten die Limmattaler Erstliga-Handballer erstmals in dieser Saison ihr Potenzial. Sie spielten gegen den HSC Kreuzlingen einen aggressiven, schnellen und über weite Strecken effizienten Handball. Mit einem Quäntchen mehr Spielintelligenz wäre gegen die starken Ostschweizer sogar ein Punkt drin gewesen. «Die Leistungskurve zeigt unabhängig vom Resultat eindeutig nach oben», sagte Spielertrainer Sascha Schoenholzer nach der Partie. «Das hat endlich wie Handball ausgesehen.»
DIE AUFGABE GESTALTETE sich jedoch nicht leicht. Die Egelseehalle strotzte vor HSC-Fans, die ihre gut in die Meisterschaft gestartete Mannschaft lautstark unterstützten. Der HCDU auf der anderen Seite musste gleich auf drei Schlüsselspieler verzichten: Manuel Gretler (Militär), Andreas Jenni (private Verpflichtungen) und Luzi Tiefenauer (verletzt). Die Limmattaler starteten denn auch nach dem alten Muster in das vierte Saisonspiel. In sechs Minuten brachten sie nur ein Tor zustande, der Gegner hingegen verwertete einen Gegenstoss nach dem anderen. Trotzdem sah beim HCDU alles anders aus als in den vergangenen Spielen – präziser, kämpferischer. So liessen denn die Tore nicht auf sich warten. Und auch wenn die Kreuzlinger immer wieder einige Tore davonzogen, die Limmattaler hielten mit und glichen eins ums andere Mal aus. So stand es in der 28. Minute 12:12. Doch anstatt das Unentschieden in die Pause zu retten, agierte der HC Dietikon-Urdorf zu wenig clever und die Gastgeber konnten auf 15:13 erhöhen.
Den Anfang der zweiten Halbzeit verschliefen die Limmattaler vollkommen. Nur dank zwei Treffern von Ta-
rek Grendelmeier und einer schier unglaublichen Leistung von Torhüter Josip Katicic gerieten sie gegen Alexander Mierzwa und Co. nicht stärker in Rückstand. Als beim Stand von 19:16 aus Sicht der Gastgeber der HCDU in eine doppelte Unterzahl geriet, schien die Sache für die Limmattaler gelaufen. Doch Torhüter Katicic lief zur Höchstform auf. Der unbestrittene Mann des Spiels zeigte Parade um Parade, hielt drei Penaltys und liess die Limmattaler bis zuletzt hoffen. Die Vorentscheidung fiel, als Mierzwa in der 25. Minute einen Penalty zum 25:20 für Kreuzlingen versenkte. Dietikon-Urdorf musste sich mit dem Schlussresultat von 27:24 einmal mehr geschlagen geben.
«TROTZ NIEDERLAGE GEHEN wir heute sicher mit einem anderen Gefühl nach Hause als nach den letzten drei Spielen», so Schoenholzer. Auch HCDU-Trainer Stefan Konkol zieht ein vorsichtig-positives Fazit: «Wir haben mit unseren Möglichkeiten viel herausgeholt. Der Weg stimmt», meinte er und fügte an: «Aber wir können noch so gut spielen, von null Punkten können wir uns nichts kaufen.»
VON MAILA BERMEJO
Der HCDU ist da. Gestern zeigten die Limmattaler Erstliga-Handballer erstmals in dieser Saison ihr Potenzial. Sie spielten gegen den HSC Kreuzlingen einen aggressiven, schnellen und über weite Strecken effizienten Handball. Mit einem Quäntchen mehr Spielintelligenz wäre gegen die starken Ostschweizer sogar ein Punkt drin gewesen. «Die Leistungskurve zeigt unabhängig vom Resultat eindeutig nach oben», sagte Spielertrainer Sascha Schoenholzer nach der Partie. «Das hat endlich wie Handball ausgesehen.»
DIE AUFGABE GESTALTETE sich jedoch nicht leicht. Die Egelseehalle strotzte vor HSC-Fans, die ihre gut in die Meisterschaft gestartete Mannschaft lautstark unterstützten. Der HCDU auf der anderen Seite musste gleich auf drei Schlüsselspieler verzichten: Manuel Gretler (Militär), Andreas Jenni (private Verpflichtungen) und Luzi Tiefenauer (verletzt). Die Limmattaler starteten denn auch nach dem alten Muster in das vierte Saisonspiel. In sechs Minuten brachten sie nur ein Tor zustande, der Gegner hingegen verwertete einen Gegenstoss nach dem anderen. Trotzdem sah beim HCDU alles anders aus als in den vergangenen Spielen – präziser, kämpferischer. So liessen denn die Tore nicht auf sich warten. Und auch wenn die Kreuzlinger immer wieder einige Tore davonzogen, die Limmattaler hielten mit und glichen eins ums andere Mal aus. So stand es in der 28. Minute 12:12. Doch anstatt das Unentschieden in die Pause zu retten, agierte der HC Dietikon-Urdorf zu wenig clever und die Gastgeber konnten auf 15:13 erhöhen.
Den Anfang der zweiten Halbzeit verschliefen die Limmattaler vollkommen. Nur dank zwei Treffern von Ta-
rek Grendelmeier und einer schier unglaublichen Leistung von Torhüter Josip Katicic gerieten sie gegen Alexander Mierzwa und Co. nicht stärker in Rückstand. Als beim Stand von 19:16 aus Sicht der Gastgeber der HCDU in eine doppelte Unterzahl geriet, schien die Sache für die Limmattaler gelaufen. Doch Torhüter Katicic lief zur Höchstform auf. Der unbestrittene Mann des Spiels zeigte Parade um Parade, hielt drei Penaltys und liess die Limmattaler bis zuletzt hoffen. Die Vorentscheidung fiel, als Mierzwa in der 25. Minute einen Penalty zum 25:20 für Kreuzlingen versenkte. Dietikon-Urdorf musste sich mit dem Schlussresultat von 27:24 einmal mehr geschlagen geben.
«TROTZ NIEDERLAGE GEHEN wir heute sicher mit einem anderen Gefühl nach Hause als nach den letzten drei Spielen», so Schoenholzer. Auch HCDU-Trainer Stefan Konkol zieht ein vorsichtig-positives Fazit: «Wir haben mit unseren Möglichkeiten viel herausgeholt. Der Weg stimmt», meinte er und fügte an: «Aber wir können noch so gut spielen, von null Punkten können wir uns nichts kaufen.»
H1: Es fliegen auch mal Gegenstände
Dietikon-Urdorf-Trainer Stefan Konkol leidet beim schlecht gestarteten Erstligisten mit
VON MAILA BERMEJO
«Auf dem Feld will ich von meinen Spielern Ehrgeiz, Stolz und Kampfgeist sehen», sagt HC-Dietikon-Urdorf-Trainer Stefan Konkol. Leider liess seine Mannschaft gerade diese Eigenschaften in den ersten Partien der laufenden 1.-Liga-Saison allzu oft vermissen. Drei Spiele, drei Niederlagen lautet die niederschmetternde Bilanz. Nur im Cup konnten sich die Limmattaler bis jetzt durchsetzen – jedoch gegen unterklassige Gegner und oft mit Mühe. «Wir sind zu nett und zu berechenbar», konstatiert Konkol. Man sei im Training nicht hart genug untereinander und dann falle es schwer, in einem Match den Schalter umzulegen und gefährlich zu sein. «Aber das wird schon noch», gibt sich der 32-Jährige optimistisch.
Wandervogel als Spieler
Mit dem Handball angefangen hat der im solothurnischen Biberist aufgewachsene Konkol im Alter von 10 Jahren. In seinem Dorf gab es damals Fussball oder Handball. Für Konkol eine einfache Entscheidung. Bis zum 15. Lebensjahr spielte er im Dorfverein, dann ging das «Klub-Hopping» los. Biel, Solothurn, zurück zu Biel und wieder zurück zu Solothurn, dann der Wechsel nach Zürich zu Kilchberg, es folgte ein kurzes Gastspiel bei Amicitia und drei Saisons in Siggenthal als Spieler und Assistenztrainer. Nach dem Militärdienst nahm Konkol ein BWL-Studium an der Universität Zürich auf, danach stieg er ins Arbeitsleben ein.
«Irgendwie habe ich nie auf die Karte Sport gesetzt. Ich habe es eher gemütlich genommen», gibt er schmunzelnd zu. Er bereut seinen Entscheid aber nicht, schliesslich hat er als Trainer eine neue Aufgabe in seinem Lieblingssport gefunden, die ihn voll ausfüllt. Letztes Jahr coachte Konkol zuerst die U21-Mannschaft des HCDU und nach deren Rückzug die U19-Elite-Equipe des TV Endingen. In der laufenden Saison ist er neben Dietikon-Urdorf auch noch für die Aargauer Frauenauswahl zuständig. Am Handball fasziniert den Finanzexperten, dass man mit genügend Spielintelligenz sehr weit kommen kann. Das möchte er auch seinen Limmattaler Schützlingen mitgeben, die sich darin bis jetzt noch schwertun. «Am liebsten würde ich manchmal selber aufs Feld stürmen», so Konkol. Was hier so ungestüm tönt, kann man sich bei dem ruhigen Riesen Konkol gar nicht vorstellen. Er ist denn auch als Trainer keiner, der wild gestikulierend an der Seitenlinie steht oder seine Spieler anschreit. «Das bringt nichts», meint Konkol. «Ich nehme meine Leute lieber beiseite und gebe dort Inputs.» Trotz aller Besonnenheit – sieht er, dass seine Schützlinge keinen Willen und keinen Ehrgeiz an den Tag legen, «fliegen auch mal Gegenstände durch die Garderobe».
Stefan Konkol
Alter: 32. Wohnort: Mülligen. Zivilstand: Verheiratet, keine Kinder. Job: Finanz-Experte. Hobbys: Handball, Biken, Wandern. Motto: Man sieht sich immer zweimal.
Position als Spieler: Rückraum Mitte und Rechts. Klubs als Spieler: Biberist, Biel, Solothurn, Kilchberg, Amicitia, Siggenthal. Klubs als Trainer: Siggenthal, U21 Dietikon-Urdorf, U19 TV Endingen,1. Mannschaft Dietikon-Urdorf (1. Liga) sowie Regionalauswahl Aargauer Frauen.
VON MAILA BERMEJO
«Auf dem Feld will ich von meinen Spielern Ehrgeiz, Stolz und Kampfgeist sehen», sagt HC-Dietikon-Urdorf-Trainer Stefan Konkol. Leider liess seine Mannschaft gerade diese Eigenschaften in den ersten Partien der laufenden 1.-Liga-Saison allzu oft vermissen. Drei Spiele, drei Niederlagen lautet die niederschmetternde Bilanz. Nur im Cup konnten sich die Limmattaler bis jetzt durchsetzen – jedoch gegen unterklassige Gegner und oft mit Mühe. «Wir sind zu nett und zu berechenbar», konstatiert Konkol. Man sei im Training nicht hart genug untereinander und dann falle es schwer, in einem Match den Schalter umzulegen und gefährlich zu sein. «Aber das wird schon noch», gibt sich der 32-Jährige optimistisch.
Wandervogel als Spieler
Mit dem Handball angefangen hat der im solothurnischen Biberist aufgewachsene Konkol im Alter von 10 Jahren. In seinem Dorf gab es damals Fussball oder Handball. Für Konkol eine einfache Entscheidung. Bis zum 15. Lebensjahr spielte er im Dorfverein, dann ging das «Klub-Hopping» los. Biel, Solothurn, zurück zu Biel und wieder zurück zu Solothurn, dann der Wechsel nach Zürich zu Kilchberg, es folgte ein kurzes Gastspiel bei Amicitia und drei Saisons in Siggenthal als Spieler und Assistenztrainer. Nach dem Militärdienst nahm Konkol ein BWL-Studium an der Universität Zürich auf, danach stieg er ins Arbeitsleben ein.
«Irgendwie habe ich nie auf die Karte Sport gesetzt. Ich habe es eher gemütlich genommen», gibt er schmunzelnd zu. Er bereut seinen Entscheid aber nicht, schliesslich hat er als Trainer eine neue Aufgabe in seinem Lieblingssport gefunden, die ihn voll ausfüllt. Letztes Jahr coachte Konkol zuerst die U21-Mannschaft des HCDU und nach deren Rückzug die U19-Elite-Equipe des TV Endingen. In der laufenden Saison ist er neben Dietikon-Urdorf auch noch für die Aargauer Frauenauswahl zuständig. Am Handball fasziniert den Finanzexperten, dass man mit genügend Spielintelligenz sehr weit kommen kann. Das möchte er auch seinen Limmattaler Schützlingen mitgeben, die sich darin bis jetzt noch schwertun. «Am liebsten würde ich manchmal selber aufs Feld stürmen», so Konkol. Was hier so ungestüm tönt, kann man sich bei dem ruhigen Riesen Konkol gar nicht vorstellen. Er ist denn auch als Trainer keiner, der wild gestikulierend an der Seitenlinie steht oder seine Spieler anschreit. «Das bringt nichts», meint Konkol. «Ich nehme meine Leute lieber beiseite und gebe dort Inputs.» Trotz aller Besonnenheit – sieht er, dass seine Schützlinge keinen Willen und keinen Ehrgeiz an den Tag legen, «fliegen auch mal Gegenstände durch die Garderobe».
Stefan Konkol
Alter: 32. Wohnort: Mülligen. Zivilstand: Verheiratet, keine Kinder. Job: Finanz-Experte. Hobbys: Handball, Biken, Wandern. Motto: Man sieht sich immer zweimal.
Position als Spieler: Rückraum Mitte und Rechts. Klubs als Spieler: Biberist, Biel, Solothurn, Kilchberg, Amicitia, Siggenthal. Klubs als Trainer: Siggenthal, U21 Dietikon-Urdorf, U19 TV Endingen,1. Mannschaft Dietikon-Urdorf (1. Liga) sowie Regionalauswahl Aargauer Frauen.
MU17: Endlich der 1. Sieg
Nach zwei Startniederlagen, davon eine extrem unnötig, wollten die Limmatwaves endlich ihr wahres Leistungsvermögen abrufen und gewinnen. Im Spiel gegen die körperlich grossgewachsenen und fast ausschliesslich mit Jahrgang 1994 spielenden und somit im Schnitt 1 Jahr älteren Einsiedeln/March Höfe, begann man in der Verteidigung unaufmerksam und lies zuviele Tore am Flügel und Kreis zu. Der Angriff erspielte sich hingegen genügend gute Chance, welche leider nicht alle genützt wurden. Nach gut einer Viertelstunde beim Stande von 10:10 versuchten sich die Limmattaler in einem Timeout neu zu organisieren. Dies gelang in der Verteidigung, hingegen litt der Angriff ein wenig darunter. Zur Pause lag man aber immerhin mit 16:14 in Führung. in der 2. Halbzeit zeigte sich dass die Limmatwaves konditionell leistungsfähiger waren. Gegen die mehr abbauenden Gäste konnten nun zahlreiche schnelle Gegenstösse gelaufen werden. Bis zur 48 Minute konnte so der Vorssprung auf 31:18 ausgebaut werden. Danach verloren die Gastgeber die Konzentration ein wenig und Einsiedeln konnte das Resultat noch bescönigen. Der 36:26 Sieg war aber in dieser Höhe durchaus verdient.
Egzon Ameti 1, Renato Romer, Daniel Burla 10, Rico Gretler 10, Brian Schlatter 1, Mithulan Sithamparanathan 3, Gilles Diserens 5, Marius Wiesner 4, Damian Biffiger, David Röthlisberger 2, Jan Tanner
Egzon Ameti 1, Renato Romer, Daniel Burla 10, Rico Gretler 10, Brian Schlatter 1, Mithulan Sithamparanathan 3, Gilles Diserens 5, Marius Wiesner 4, Damian Biffiger, David Röthlisberger 2, Jan Tanner
Samstag, 2. Oktober 2010
FU17 siegt weiter
Auch im vierten Spiel gab sich das Team keine Blösse und gewann das Spiel in Rorbas letztlich deutlich mit 12:20. Aber von diesem Spiel wird wohl wenig in Erinnerung bleiben. Nicht weil es schlecht gewesen wäre, nein, sondern weil sonst einiges anders war als sonst. Details gibt es bei den beteiligten Spielerinnen. :-)
Herzlichen Dank jedenfalls an Lena vom U13 von Limmat fürs spontane Aushelfen, an Gina fürs Durchbeissen, an Bettina für die neue Mitspielerin, an Wyttis Mama für die Express-Post, an den Auspuff fürs Abfallen, an die beiden Taxifahrer fürs Finden der Halle, an die Fans fürs Zurückfahren und dem ganzen Team für die super zweite Halbzeit!