Dienstag, 5. Oktober 2010

Das FU17 ist nicht zu bremsen

In den letzten beiden Wochen standen für das FU17 zwei Spiele auf dem Programm. Ein Heimspiel gegen Regensdorf und ein Auswärtsspiel gegen Rorbas. Man kann es vorweg nehmen: beide Spiele wurden überzeugend gewonnen. Das FU17 steht nach vier Partien mit dem Punktemaximum da. Man liess sich bei der Anfahrt nach Rorbas nicht mal von einem kaputten Transportmittel beirren - der Auspuff von Cami's Auto machte es sich auf dem Kirchplatz bequem.

Im Spiel gegen Regensdorf startete das Team mit vielen Verletzten auf der Tribüne und mit wenig Zusammenhängendem auf dem Feld. Um das Team zu wecken, wurde ab der fünften Spielminute offensiv verteidigt. Nachdem man 0:1 hinten gelegen hatte, konnte der HCDU den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Die Manndeckung funktionierte sogar so gut, dass die Limmatwaves während der ganzen Halbzeit kein weiteres Tor kassierten und mit 9:1 in die Pause gingen.

Nach der Pause wurde wieder umgestellt auf dein 6:0, der Angriff wollte aber immer noch nicht so, wie es jeweils im Training läuft. Und Apropos "wollen" - da waren plötzlich die beiden verletzten Spielerinnen Livia und Gina am Spielfeldrand im Trikot aufgetaucht und wollten spielen. Und kaum waren die beiden auf dem Feld, nahm der Druck auf das gegnerische Tor spürbar zu. Die Limmatwaves waren definitiv nicht mehr zu bremsen. Selbst Flügelspielerin Manuela skorte zweimal vom Kreis aus, während Aufbauerin Bettina ebenfalls am Kreis sehr gute Sperren stellte für ihre Mitspielerinnen. Wie gewohnt souverän auf ihrer Position war Torhüterin Arlinda. Schlussendlich erreichte der HCDU mit dem Schlussergebnis von 23:5 einen souveränen Sieg.

Eine Woche später gegen Rorbas sollte ähnliches gelingen. Das Team gab trotz Anreise per Taxi Vollgas und konnte auch aus dem zweiten Auswärtsspiel der Saison zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Da der Berichtschreiber am Match nicht dabei war, endet der Spielbericht hier :o)

Ein Wermutstropfen bleibt: die Chancenauswertung insbesondere vom Penaltypunkt ist nach wie vor mangelhaft. Im Match gegen Regensdorf gabs vier verworfene Siebenmeter, im Match gegen Rorbas vermutlich auch den einen oder anderen. Gleichzeitig muss noch etwas am Visier bei einzelnen Spielerinnen geschraubt werden. Beispiel: Rebi traf gegen Regensdorf nicht weniger als sechs Mal die Torumrandung. Ja, es knallt jeweils schön, aber ein Tor zählt trotzdem mehr.


Limmatwaves - HC Pfadi Regensdorf 23:5 (9:1)
HCDU: Arlinda (1.-60.), Moni (1), Bettina (1), Rebi (14/2), Gina (2), Livia (2), Michelle, Manu (2), Caro (1)


HC Rorbas - Limmatwaves 12:20

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