Gegen den Tabellenletzten durfte von den Limmatwaves ein Sieg erwartet werden. Nach einem guten Beginn und einer 3:0 Führung, begannen die Limmattaler aber sehr unkonzentriert zu spielen was schnell zum 3:3 Ausgleich führte. Die Coaches der Waves wollten dies nicht länger zulassen und nahmen ihre Spieler zum Team Timeout zusmmen. Die Ansprache nutzte und für die restlichen 23 Minuten der 1. Halbzeit spieleten die Waves ihre Gegner an die Wand. Der 21:9 Pausenstand war durchaus berechtigt. In der 2. Halbzeit wollte man verschiedene alternative Aufstellungen üben und die Konzentration hochhalten. Ersters gelang gut, zweiteres nur noch teilweise. In den letzten 5 Minuten verlor man gar den Faden nahezu komplett. Bei einer fast 20 Tore Führung ist dies aber zu verzeihen. Dieser klare Sieg ermöglichte den Waves das erneute vorrücken auf den dritten Rang.
Nächste Woche empfangen die Limmatwaves in Urdorf aber die deutlich stärkere SG Wädenswil/Horgen welche nach Verlustpunkten gleichauf zum Heimteam liegen. Für dieses Spiel braucht es während 60 Minuten eine Leistung wie in den 23 Minuten vor dem Pausenpfiff.
Es spielten: Renato Romer, Daniel Burla (10), Rico Gretler (8), Brian Schlatter (4), Mithulan Sithamparanathan (5), Gilles Diserens (9), Marius Wiesner (2), Damian Biffiger, Dominik Jäger (1), Jeffrey Miao (1)
Montag, 29. November 2010
Samstag, 27. November 2010
Das FU17 überzeugt wieder
Nach dem letzten Spiel gegen Rorbas und dem für alle enttäuschenden Unentschieden wartete dieses Wochenende ein ähnlicher, eher stärker einzuschätzender HC Wädenswil. Im ersten Aufeinandertreffen diese Saison überzeugte der HCDU vor allem in der zweiten Halbzeit. Nach der Verunsicherung im letzten Spiel durfte man aber gespannt sein, wie die Limmatwaves ins Spiel einsteigen würden.
Das Team hatte heute zunächst eine andere Taktik gewählt und man wollte den vermeintlich spielerisch starken HC Wädenswil durch eine offensive Deckung zu Ballverlusten zwingen. Das verlief gar nicht nach Wunsch. Der Gegner wusste durch sehr gute Laufwege zu glänzen und ging schnell 3:0 in Führung. Erst beim Stand von 5:2 wurde die Defensive wieder auf das gewohnte 6:0 umgestellt. Und der Effekt liess nicht lange auf sich warten. Plötzlich liefs wie am Schnürchen. In der Defensive kassierte man bis zur Pause (also während rund 20 Minuten) nur noch ein Tor, vorne sah und nutzte man die Sperren oder vernaschte den Gegenspieler im "Infight" eins gegen eins. Und aus einer sicheren Defensive, die alles was nicht die Farben des HCDU trug innerhalb von 9m zurechtstutzte, lief man den einen oder anderen erfolgreichen Gegenstoss. Nach 30 Minuten stand es 8:6 für die Limmatwaves.
Nach der Pause ging es ähnlich weiter, wie das ganze Spiel begonnen hatte. Wädenswil hatte sich seinerseits ebenfalls besser eingestellt auf den HCDU und der Gast bekundete Mühe, gute Chancen zu erarbeiten. Gleichzeitig zeigte das Heimteam im Angriff, dass sie doch mehr könnten, als sie bisher gezeigt hatten. Es stand relativ rasch 9:9 und das Spiel damit auf Messers Schneide. Und plötzlich legte der HCDU den Schalter wieder um. Die Limmatwaves konnten ihre technischen und läuferischen Vorteile besser nutzen als der Gegner seine körperlichen. Der HCDU zog wieder davon und kassierte wiederum innerhalb der letzten zwanzig Minuten nur noch ein einziges Tor. Bei Abpfiff stand es 15:10 für den HCDU.
Das junge Team der Limmatwaves hat sich heute wieder von einer sehr guten Seite gezeigt. Man machte durch doppelten Einsatz das Fehlen von anderen Leistungsträgerinnen wett und vor allem Rumer, Gine und Casy vermochten zu glänzen. Rumer und Gina, weil sie von der ersten bis zur letzten Minute bereit waren und vom Gegner oft nur mit unfairen Mitteln zu bremsen waren. Casy deswegen, weil ihre Sperren erste Klasse waren, nur der Torerfolg blieb ihr versagt. Ein sehr grosser Wermutstropfen ist, dass von neun gepfiffenen Penalties nur deren zwei verwandelt werden konnten. Die Anzahl Penalties unterstreicht aber nur, dass der HCDU doch deutlich überlegen war. Was ebenfalls noch fehlt, sind andere Torschützen neben Rumer, Livia und Gina. Da arbeiten wir aber wöchentlich dran...
HC Wädenswil - Limmatwaves 10:15 (6:8)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rumer (4), Gina (7), Livia (4/2), Moni, Casy, Laura, Sabrina, Selina, Linda
Bemerkungen: Bettina verletzt auf der Bank mit dabei; Gina verwirft drei Penalties, Rumer und Livia je zwei
Das Team hatte heute zunächst eine andere Taktik gewählt und man wollte den vermeintlich spielerisch starken HC Wädenswil durch eine offensive Deckung zu Ballverlusten zwingen. Das verlief gar nicht nach Wunsch. Der Gegner wusste durch sehr gute Laufwege zu glänzen und ging schnell 3:0 in Führung. Erst beim Stand von 5:2 wurde die Defensive wieder auf das gewohnte 6:0 umgestellt. Und der Effekt liess nicht lange auf sich warten. Plötzlich liefs wie am Schnürchen. In der Defensive kassierte man bis zur Pause (also während rund 20 Minuten) nur noch ein Tor, vorne sah und nutzte man die Sperren oder vernaschte den Gegenspieler im "Infight" eins gegen eins. Und aus einer sicheren Defensive, die alles was nicht die Farben des HCDU trug innerhalb von 9m zurechtstutzte, lief man den einen oder anderen erfolgreichen Gegenstoss. Nach 30 Minuten stand es 8:6 für die Limmatwaves.
Nach der Pause ging es ähnlich weiter, wie das ganze Spiel begonnen hatte. Wädenswil hatte sich seinerseits ebenfalls besser eingestellt auf den HCDU und der Gast bekundete Mühe, gute Chancen zu erarbeiten. Gleichzeitig zeigte das Heimteam im Angriff, dass sie doch mehr könnten, als sie bisher gezeigt hatten. Es stand relativ rasch 9:9 und das Spiel damit auf Messers Schneide. Und plötzlich legte der HCDU den Schalter wieder um. Die Limmatwaves konnten ihre technischen und läuferischen Vorteile besser nutzen als der Gegner seine körperlichen. Der HCDU zog wieder davon und kassierte wiederum innerhalb der letzten zwanzig Minuten nur noch ein einziges Tor. Bei Abpfiff stand es 15:10 für den HCDU.
Das junge Team der Limmatwaves hat sich heute wieder von einer sehr guten Seite gezeigt. Man machte durch doppelten Einsatz das Fehlen von anderen Leistungsträgerinnen wett und vor allem Rumer, Gine und Casy vermochten zu glänzen. Rumer und Gina, weil sie von der ersten bis zur letzten Minute bereit waren und vom Gegner oft nur mit unfairen Mitteln zu bremsen waren. Casy deswegen, weil ihre Sperren erste Klasse waren, nur der Torerfolg blieb ihr versagt. Ein sehr grosser Wermutstropfen ist, dass von neun gepfiffenen Penalties nur deren zwei verwandelt werden konnten. Die Anzahl Penalties unterstreicht aber nur, dass der HCDU doch deutlich überlegen war. Was ebenfalls noch fehlt, sind andere Torschützen neben Rumer, Livia und Gina. Da arbeiten wir aber wöchentlich dran...
HC Wädenswil - Limmatwaves 10:15 (6:8)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rumer (4), Gina (7), Livia (4/2), Moni, Casy, Laura, Sabrina, Selina, Linda
Bemerkungen: Bettina verletzt auf der Bank mit dabei; Gina verwirft drei Penalties, Rumer und Livia je zwei
Montag, 22. November 2010
H1: Der HC Dietikon-Urdorf setzt den Aufwärtstrend fort
Dank einer starken Defensivleistung gewann der HCDU in der 1. Liga beim TV Uster 23:15 (12:10) – trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Ricardo Rüegg.
VON FABIAN KERN
Als Tabellenschlusslicht lebt es sich normalerweise etwas ungemütlich. Nicht so beim HC Dietikon-Urdorf. «Bei uns wird man nicht gleich nervös, nur weil man zu Beginn der Saison noch keine Punkte auf dem Konto hat», sagt Sascha Schoenholzer. Dennoch gibt auch der Trainer zu, dass die Zeit der Ausreden nun langsam vorbei sei. Deshalb fuhr der HCDU gestern nicht ganz ohne Druck nach Uster – nach dem Sieg gegen GC Amicitia und der knappen Niederlage gegen Leader Horgen aber auch nicht ganz ohne Selbstvertrauen. «Die Körpersprache meiner Spieler ist viel positiver», stellt Schoenholzer fest.
Den guten Start der Ustemer steckte der HCDU gut weg und fand in der Folge zu einer leichten Dominanz. Die 12:10-Pausenführung der Gäste war die logische Konsequenz daraus. Doch zu Beginn der zweiten Halbzeit folgte für die Limmattaler ein Schock. Nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler blieb Ricardo Rüegg stark
blutend am Boden liegen. Die Platzwunde an der Nasenwurzel schmerzte den Rückraumspieler zwar nicht gross, doch Rüegg musste zum Nähen ins Spital gefahren werden.
Starker Defensivverbund
Das Tabellen-Schlusslicht verkraftete diesen Verlust aber gut. «Erstaunlich gut», wie Schoenholzer erfreut feststellte. In der sehr soliden Abwehr kompensierten Stefan Senn und Daniel Imhof den Abwehrrecken mit grossem Einsatz. Und im Angriff, dem Sorgenkind der Dietiker in der laufenden Saison, war vor allem Andreas Jenni mit seinen Würfen erfolgreich. Die jungen Spieler des TV Uster wurden dadurch verunsichert und warfen aus immer aussichtsloseren Situationen auf das HCDU-Tor. Doch die nur 15 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache. «Die Verteidigung und die Torhüter haben sehr gut gespielt», lobt Schoenholzer.
Mit diesem Erfolg hat sich der HCDU Luft verschafft. «Es ist psychologisch wichtig, dass wir nicht mehr auf einem Abstiegsplatz sind», sagt Schoenholzer, «wir sind schon länger auf dem richtigen Weg, aber jetzt holen wir auch die Punkte.» Mit vier Zählern aus den letzten drei Spielen zeigt die Leistungskurve deutlich nach oben. Insofern ist es gut, hat der HCDU noch drei weitere Spiele vor der Weihnachtspause.
VON FABIAN KERN
Als Tabellenschlusslicht lebt es sich normalerweise etwas ungemütlich. Nicht so beim HC Dietikon-Urdorf. «Bei uns wird man nicht gleich nervös, nur weil man zu Beginn der Saison noch keine Punkte auf dem Konto hat», sagt Sascha Schoenholzer. Dennoch gibt auch der Trainer zu, dass die Zeit der Ausreden nun langsam vorbei sei. Deshalb fuhr der HCDU gestern nicht ganz ohne Druck nach Uster – nach dem Sieg gegen GC Amicitia und der knappen Niederlage gegen Leader Horgen aber auch nicht ganz ohne Selbstvertrauen. «Die Körpersprache meiner Spieler ist viel positiver», stellt Schoenholzer fest.
Den guten Start der Ustemer steckte der HCDU gut weg und fand in der Folge zu einer leichten Dominanz. Die 12:10-Pausenführung der Gäste war die logische Konsequenz daraus. Doch zu Beginn der zweiten Halbzeit folgte für die Limmattaler ein Schock. Nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler blieb Ricardo Rüegg stark
blutend am Boden liegen. Die Platzwunde an der Nasenwurzel schmerzte den Rückraumspieler zwar nicht gross, doch Rüegg musste zum Nähen ins Spital gefahren werden.
Starker Defensivverbund
Das Tabellen-Schlusslicht verkraftete diesen Verlust aber gut. «Erstaunlich gut», wie Schoenholzer erfreut feststellte. In der sehr soliden Abwehr kompensierten Stefan Senn und Daniel Imhof den Abwehrrecken mit grossem Einsatz. Und im Angriff, dem Sorgenkind der Dietiker in der laufenden Saison, war vor allem Andreas Jenni mit seinen Würfen erfolgreich. Die jungen Spieler des TV Uster wurden dadurch verunsichert und warfen aus immer aussichtsloseren Situationen auf das HCDU-Tor. Doch die nur 15 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache. «Die Verteidigung und die Torhüter haben sehr gut gespielt», lobt Schoenholzer.
Mit diesem Erfolg hat sich der HCDU Luft verschafft. «Es ist psychologisch wichtig, dass wir nicht mehr auf einem Abstiegsplatz sind», sagt Schoenholzer, «wir sind schon länger auf dem richtigen Weg, aber jetzt holen wir auch die Punkte.» Mit vier Zählern aus den letzten drei Spielen zeigt die Leistungskurve deutlich nach oben. Insofern ist es gut, hat der HCDU noch drei weitere Spiele vor der Weihnachtspause.
Sonntag, 21. November 2010
FU17 im Pech - 10:10
Wir beginnen unsere Geschichte am letzten Wochenende, als man einen HC Rorbas zuhause mit 25:11 während gut 45 Minuten von A-Z dominierte. Das Team war im Hoch, verständlicherweise. Wer im Hoch ist, kann tief fallen. So geschehen leider auch beim HCDU, verbunden mit viel Pech. Am Dienstag im Training verletzten sich Bettina am Knie (Verdacht auf Bänderdehnung) und Rebi am Fuss (Verdacht auf Bänderanriss). Die beiden verletzten sich unabhängig von einander 10 Minuten und 15 Minuten nach Trainingsstart.
Das Team war am Match ob diesen Verletzungen, resp. vor allem wegen den damit verbundenen personellen Problemen sehr verunsichert. Immerhin konnten Moni vom FU15 und die eigentlich eine Saison pausierende Wanda Böhmer aktiviert werden, um dabei zu sein. Dennoch gabs für das Team kaum Varianten in Angriff und Verteidigung. Deswegen gabs die Anweisung, Kräfte zu sparen und keine Gegenstösse zu laufen. Das führte dazu, dass es ein relativ langweiliges Spiel werden würde, aber ebenfalls im Bewusstseit, dass der HCDU die Gegner in der Defensive jeweils sehr gut im Griff hatte. Das klappte zu Beginn auch sehr gut. Die Limmatwaves kämpften und lagen zur Pause mit 6:4 vorne. Apropos 6:4: Der Schiedsrichter spielte leider eine nicht unwesentliche Rolle und gab einen Treffer für den HC Rorbas, der deutlich nie und nimmer die Torlinie überquert hatte (vom Lattenkreuz direkt in Richtung Seitenaus, ohne weiter abgelenkt worden zu sein). Trotz heftigen Protesten seitens von Arlinda, der ganzen Spielerbank des HCDU und der Hälfte des Publikums, kam der Schiedsrichter nicht auf seinen Entscheid zurück. Aber egal - immerhin Führung.
Die zweite Halbzeit begann so, wie die erste beendet wurde. Der HCDU und auch der HC Rorbas brachten es nicht fertig, Tore zu erzielen. Immerhin schafften es die Limmatwaves, den Vorsprug minimal auf 9:6 nach 50 Minuten auszubauen. Nachdem der Gegner auf 9:7 aufschliessen konnte, erzielte Gina postwendend das 10:7. Es waren noch drei Minuten zu spielen. Nun deckte der Gegner offensiv, man spürte, dass das Spiel noch lange drei Minuten dauern würde. Und prompt verlor der HCDU den Ball im Angriff und kassierte mit einem Zauberwurf das 10:8 - noch zwei Minuten zu spielen. Der HCDU reagierte auf die offensive Deckung zunächst aber gut und es gelang (zwar ohne Torerfolg), durch 1:1 Aktionen die Zeit so weit herunterzuspielen, dass dem Gegner nur noch eine Minute Zeit für zwei Tore blieb. Aber auch der nächste Ball ging verloren, man kassierte das 10:9 mittels Gegenstoss - noch 40 Sekunden zu spielen. Nun wäre die Aufgabe einfach gewesen: 40 Sekunden angreifen ohne den Ball herzugeben. Also genau dsa gleiche, was man vorher eine ganze Minute geschafft hatte. Das gelang diesmal überhaupt nicht. In einer Kurzschluss-Reaktion spielte Gina den Ball an Wanda an den Flügel, die das ganze Spiel lang eng gedeckt war und es kam was kommen musste: die Spielerin des HC Rorbas lief den Ball ab und erzielte nach einem gewürgten Gegenstoss durch 6 Paar Hände hindurch das 10:10 - 12 Sekunden zu spielen. Man könnte erwarten, dass die Limmatwaves diese 12 Sekunden nutzen würden, um das 11:10 zu erzielen, aber das Team blieb nach dem Tor konsterniert an der eigenen 6m Linie stehen, während Trainer Wyttenbach wahrscheinlich 2m im Feld drin stand, um die Spielerinnen anzutreiben - ohne Erfolg. Endresultat: 10:10.
Die Enttäuschung wiegt enorm schwer, vor allem auch, weil der HCDU eigentlich überlegen war, aber z.B. vom Penalty-Punkt mit viel Pech zu kämpfen hatte (vgl. Spiel-Telegramm unten). Was neben den elementaren Dingen wie Laufwegen und Ball fangen dringend geübt werden muss, ist das Spiel mit dem Kreisläufer. Null Tore vom Kreis in einem Spiel, in welchem der Gegner mit einem nicht in jeder Situation sattelfesten 3:2:1 offensiv verteidigt, ist zu schlecht. Der HCDU hat einen Punkt absolut unnötig abgeben müssen. Der HC Rorbas hat in diesem Spiel seine körperlichen Vorteile geschickt ausgespielt, die Limmatwaves die ihrigen (Tempo, Ball laufen lassen) überhaupt nicht. Auch wenn der Altersunterschied beider Teams auf dem Feld kaum grösser sein könnte (beim Team vom HC Rorbas spielten Akteurinnen mit Jahrgang 93, während beim HCDU die Hälfte des Teams aus Jahrganz 97 bestand), war mehr zu erwarten. In der nächsten Partie gegen den HC Wädenswil ist eine Leistungssteigerung notwendig, um an der Tabellenspitze zu bleiben. Nach Verlustpunkten sind die Limmatwaves noch an erster Stelle, aber nur noch ein Punkt vor Witikon und Wädenswil. Das ist aber alles kein Grund, um das Vertrauen zu verlieren, sondern um weiterzuarbeiten an dem was man diese Saison begonnen hat: einem Team, das zusammen an Siegen und Niederlagen wächst. Dass man auf gutem Weg ist, zeigt die Tatsache, dass man eigentlich "trotzdem" ein 10:10 erreicht hat und dass die beiden Verletzten als Fans mit nach Rorbas kamen.
HC Rorbas - Limmatwaves 10:10 (4:6)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Gina (5/2), Rumer (2), Livia (2), Selina (1), Monica, Casandra, Sabrina, Wanda
Bemerkungen: Bettina und Rebeka verletzt auf der Bank, Arlina hält einen Penalty, Gina verwirft zwei Penalties (einen davon Pfosten-Pfosten-Goalie-Pfosten), Rumer wirft einen an den Pfosten
Das Team war am Match ob diesen Verletzungen, resp. vor allem wegen den damit verbundenen personellen Problemen sehr verunsichert. Immerhin konnten Moni vom FU15 und die eigentlich eine Saison pausierende Wanda Böhmer aktiviert werden, um dabei zu sein. Dennoch gabs für das Team kaum Varianten in Angriff und Verteidigung. Deswegen gabs die Anweisung, Kräfte zu sparen und keine Gegenstösse zu laufen. Das führte dazu, dass es ein relativ langweiliges Spiel werden würde, aber ebenfalls im Bewusstseit, dass der HCDU die Gegner in der Defensive jeweils sehr gut im Griff hatte. Das klappte zu Beginn auch sehr gut. Die Limmatwaves kämpften und lagen zur Pause mit 6:4 vorne. Apropos 6:4: Der Schiedsrichter spielte leider eine nicht unwesentliche Rolle und gab einen Treffer für den HC Rorbas, der deutlich nie und nimmer die Torlinie überquert hatte (vom Lattenkreuz direkt in Richtung Seitenaus, ohne weiter abgelenkt worden zu sein). Trotz heftigen Protesten seitens von Arlinda, der ganzen Spielerbank des HCDU und der Hälfte des Publikums, kam der Schiedsrichter nicht auf seinen Entscheid zurück. Aber egal - immerhin Führung.
Die zweite Halbzeit begann so, wie die erste beendet wurde. Der HCDU und auch der HC Rorbas brachten es nicht fertig, Tore zu erzielen. Immerhin schafften es die Limmatwaves, den Vorsprug minimal auf 9:6 nach 50 Minuten auszubauen. Nachdem der Gegner auf 9:7 aufschliessen konnte, erzielte Gina postwendend das 10:7. Es waren noch drei Minuten zu spielen. Nun deckte der Gegner offensiv, man spürte, dass das Spiel noch lange drei Minuten dauern würde. Und prompt verlor der HCDU den Ball im Angriff und kassierte mit einem Zauberwurf das 10:8 - noch zwei Minuten zu spielen. Der HCDU reagierte auf die offensive Deckung zunächst aber gut und es gelang (zwar ohne Torerfolg), durch 1:1 Aktionen die Zeit so weit herunterzuspielen, dass dem Gegner nur noch eine Minute Zeit für zwei Tore blieb. Aber auch der nächste Ball ging verloren, man kassierte das 10:9 mittels Gegenstoss - noch 40 Sekunden zu spielen. Nun wäre die Aufgabe einfach gewesen: 40 Sekunden angreifen ohne den Ball herzugeben. Also genau dsa gleiche, was man vorher eine ganze Minute geschafft hatte. Das gelang diesmal überhaupt nicht. In einer Kurzschluss-Reaktion spielte Gina den Ball an Wanda an den Flügel, die das ganze Spiel lang eng gedeckt war und es kam was kommen musste: die Spielerin des HC Rorbas lief den Ball ab und erzielte nach einem gewürgten Gegenstoss durch 6 Paar Hände hindurch das 10:10 - 12 Sekunden zu spielen. Man könnte erwarten, dass die Limmatwaves diese 12 Sekunden nutzen würden, um das 11:10 zu erzielen, aber das Team blieb nach dem Tor konsterniert an der eigenen 6m Linie stehen, während Trainer Wyttenbach wahrscheinlich 2m im Feld drin stand, um die Spielerinnen anzutreiben - ohne Erfolg. Endresultat: 10:10.
Die Enttäuschung wiegt enorm schwer, vor allem auch, weil der HCDU eigentlich überlegen war, aber z.B. vom Penalty-Punkt mit viel Pech zu kämpfen hatte (vgl. Spiel-Telegramm unten). Was neben den elementaren Dingen wie Laufwegen und Ball fangen dringend geübt werden muss, ist das Spiel mit dem Kreisläufer. Null Tore vom Kreis in einem Spiel, in welchem der Gegner mit einem nicht in jeder Situation sattelfesten 3:2:1 offensiv verteidigt, ist zu schlecht. Der HCDU hat einen Punkt absolut unnötig abgeben müssen. Der HC Rorbas hat in diesem Spiel seine körperlichen Vorteile geschickt ausgespielt, die Limmatwaves die ihrigen (Tempo, Ball laufen lassen) überhaupt nicht. Auch wenn der Altersunterschied beider Teams auf dem Feld kaum grösser sein könnte (beim Team vom HC Rorbas spielten Akteurinnen mit Jahrgang 93, während beim HCDU die Hälfte des Teams aus Jahrganz 97 bestand), war mehr zu erwarten. In der nächsten Partie gegen den HC Wädenswil ist eine Leistungssteigerung notwendig, um an der Tabellenspitze zu bleiben. Nach Verlustpunkten sind die Limmatwaves noch an erster Stelle, aber nur noch ein Punkt vor Witikon und Wädenswil. Das ist aber alles kein Grund, um das Vertrauen zu verlieren, sondern um weiterzuarbeiten an dem was man diese Saison begonnen hat: einem Team, das zusammen an Siegen und Niederlagen wächst. Dass man auf gutem Weg ist, zeigt die Tatsache, dass man eigentlich "trotzdem" ein 10:10 erreicht hat und dass die beiden Verletzten als Fans mit nach Rorbas kamen.
HC Rorbas - Limmatwaves 10:10 (4:6)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Gina (5/2), Rumer (2), Livia (2), Selina (1), Monica, Casandra, Sabrina, Wanda
Bemerkungen: Bettina und Rebeka verletzt auf der Bank, Arlina hält einen Penalty, Gina verwirft zwei Penalties (einen davon Pfosten-Pfosten-Goalie-Pfosten), Rumer wirft einen an den Pfosten
Samstag, 20. November 2010
H1: HCDU hofft auf den zweiten Sieg
Dem HC Urdorf-Dietikon steht am Sonntag eine wichtige Auswärtspartie in der 1. Liga gegen die SG Uster bevor. Die Handballer haben dabei die Chance, die Abstiegsplätze zu verlassen und bis auf einen Punkt zum Gegner von morgen aufzuschliessen. Natürlich sei dies ein Vierpunktespiel, meint der Limmattaler Trainer Sascha Schönholzer. Nervös werde man aber auch im Falle einer Niederlage noch nicht. «Letztes Jahr haben wir auch erst im Januar richtig zu punkten begonnen.»
Dies mag richtig sein, trotzdem ist eine Pleite unbedingt zu vermeiden. Sonst würde sich doch bereits eine kleine Zäsur in der Rangliste auftun. Die Saison ist zwar noch relativ jung, aber eine Aufholjagd scheint in dieser Gruppe schwierig zu werden. «Das Problem ist, dass jeder gegen jeden gewinnen kann. Dies macht es interessant, aber andererseits holen immer wieder Teams Punkte, mit denen man nicht rechnen konnte», so Schönholzer.
Bestätigung des Aufwärtstrends
Mit dem bisherigen Saisonverlauf können die Verantwortlichen beim HCUD überhaupt nicht zufrieden sein. Einem Sieg stehen sechs Niederlagen gegenüber. Der Coach ist jedoch nur vom Ausgang einer Partie wirklich enttäuscht – der 16:23 - Niederlage zu Hause gegen Frauenfeld. Die restlichen Punktverluste erklärt Schönholzer vor allem mit den gehäuften Absenzen und Verletzungsproblemen. Für Luzi Tiefenauer ist die Saison nach einem gerissenen Osmoseband wahrscheinlich sogar ganz vorbei.
Hoffnung auf mehr Erfolg in der zweiten Saisonhälfte machen die letzten beiden Spiele. Dem Sieg gegen GC Amicitia folgte eine knappe Niederlage gegen den Tabellenführer aus Horgen. «Unsere Leistungskurve zeigt schon länger aufwärts. Jetzt muss dies einfach noch an den Resultaten ersichtlich werden», sagt der Trainer. Gegen Uster erwartet er morgen «ein Spiel auf Augenhöhe». Die SGU habe viele junge, talentierte Handballer und momentan sicherlich mehr Selbstvertrauen als seine Spieler. Dafür habe er eindeutig die routiniertere Mannschaft. Mit dieser will er nun den zweiten Saisonsieg erringen und danach das Feld von hinten aufrollen.
Dies mag richtig sein, trotzdem ist eine Pleite unbedingt zu vermeiden. Sonst würde sich doch bereits eine kleine Zäsur in der Rangliste auftun. Die Saison ist zwar noch relativ jung, aber eine Aufholjagd scheint in dieser Gruppe schwierig zu werden. «Das Problem ist, dass jeder gegen jeden gewinnen kann. Dies macht es interessant, aber andererseits holen immer wieder Teams Punkte, mit denen man nicht rechnen konnte», so Schönholzer.
Bestätigung des Aufwärtstrends
Mit dem bisherigen Saisonverlauf können die Verantwortlichen beim HCUD überhaupt nicht zufrieden sein. Einem Sieg stehen sechs Niederlagen gegenüber. Der Coach ist jedoch nur vom Ausgang einer Partie wirklich enttäuscht – der 16:23 - Niederlage zu Hause gegen Frauenfeld. Die restlichen Punktverluste erklärt Schönholzer vor allem mit den gehäuften Absenzen und Verletzungsproblemen. Für Luzi Tiefenauer ist die Saison nach einem gerissenen Osmoseband wahrscheinlich sogar ganz vorbei.
Hoffnung auf mehr Erfolg in der zweiten Saisonhälfte machen die letzten beiden Spiele. Dem Sieg gegen GC Amicitia folgte eine knappe Niederlage gegen den Tabellenführer aus Horgen. «Unsere Leistungskurve zeigt schon länger aufwärts. Jetzt muss dies einfach noch an den Resultaten ersichtlich werden», sagt der Trainer. Gegen Uster erwartet er morgen «ein Spiel auf Augenhöhe». Die SGU habe viele junge, talentierte Handballer und momentan sicherlich mehr Selbstvertrauen als seine Spieler. Dafür habe er eindeutig die routiniertere Mannschaft. Mit dieser will er nun den zweiten Saisonsieg erringen und danach das Feld von hinten aufrollen.
H1: Schlafwandlerisch in die Niederlage
Handball Dietikon-Urdorf unterliegt Tabellenführer Horgen 26:29 in der 1. Liga
VON RAPHAEL BIERMAYR
Anpfiff zur zweiten Halbzeit. Ron Baumgartner bringt Dietikon-Urdorf auf 14:17 heran. Die Hoffnung auf eine Überraschung gegen den Tabellenführer Horgen, sie ist intakt. Trotz der harten roten Karte gegen Andreas Jenni in der 21. Minute. Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Luzi Tiefenauer nach 28 Minuten.
Wenig später war das Spiel verloren. Die Gäste erzielten fünf Treffer en suite, vier davon vorbereitet mit einem Pass vom eigenen Kreis an den gegnerischen. «Gottverdammt – so etwas darf einfach nicht passieren», knurrte Torwart Marc Kilchenmann. Die HCDU-Feldspieler wirkten in dieser Phase wie Schlafwandler, die partout nicht aufwachen wollen. Horgen wechselte in der Folge durch, nahm Kreisläufer Gianni Schüpbach ebenso aus der Begegnung wie den starken Vorbereiter Stefan Stamenkovic und den Powerflügel Fabian Schwitter, der für die Limmattaler bereits zu vergangenen NLB-Zeiten ein kaum zu bändigender Gegner war. Ex-NLA-Akteur Simon Hofer (bei seinem Debüt im Horgner Dress) und der Slowake Milan Kozak reichten vorderhand, um die nun langsam erwachenden Gastgeber in Schach zu halten.
Der erneute Torwartwechsel – Josip Katicic kehrte in die Begegnung zurück – brachte dem HCDU in der Schlussphase die nötigen Impulse, um am Ende eine Ehrenmeldung vermelden zu können. Das 26:29 gegen den Tabellenersten und Aufstiegskandidaten sieht einigermassen versöhnlich aus.
«Tiger» Stefan Konkol
Trainer Stefan Konkol liess sich davon jedoch nicht einlullen. Er zog seine Mannschaft nach der Schlusssirene vor dem eigenen Tor zusammen und geigte ihr die Meinung. Anschliessend verliess Konkol die Halle, um wenig später mit hochrotem Kopf wieder zurückzukehren und herumzutigern. Es war der Moment gekommen, an dem Schluss ist mit seiner Urgemütlichkeit.
Bis zum Jahresende warten vier Partien, in denen der HCDU sich nicht hinter Ehrenmeldungen verstecken kann. Mit Uster, Wetzikon, den Yellow Seen Tigers und Fides St. Gallen warten vier Konkurrenten, die vor der Saison nicht stärker als die Limmattaler eingestuft wurden. Gelängen drei Siege, wäre wohl auch Stefan Konkol wieder beruhigt.
VON RAPHAEL BIERMAYR
Anpfiff zur zweiten Halbzeit. Ron Baumgartner bringt Dietikon-Urdorf auf 14:17 heran. Die Hoffnung auf eine Überraschung gegen den Tabellenführer Horgen, sie ist intakt. Trotz der harten roten Karte gegen Andreas Jenni in der 21. Minute. Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Luzi Tiefenauer nach 28 Minuten.
Wenig später war das Spiel verloren. Die Gäste erzielten fünf Treffer en suite, vier davon vorbereitet mit einem Pass vom eigenen Kreis an den gegnerischen. «Gottverdammt – so etwas darf einfach nicht passieren», knurrte Torwart Marc Kilchenmann. Die HCDU-Feldspieler wirkten in dieser Phase wie Schlafwandler, die partout nicht aufwachen wollen. Horgen wechselte in der Folge durch, nahm Kreisläufer Gianni Schüpbach ebenso aus der Begegnung wie den starken Vorbereiter Stefan Stamenkovic und den Powerflügel Fabian Schwitter, der für die Limmattaler bereits zu vergangenen NLB-Zeiten ein kaum zu bändigender Gegner war. Ex-NLA-Akteur Simon Hofer (bei seinem Debüt im Horgner Dress) und der Slowake Milan Kozak reichten vorderhand, um die nun langsam erwachenden Gastgeber in Schach zu halten.
Der erneute Torwartwechsel – Josip Katicic kehrte in die Begegnung zurück – brachte dem HCDU in der Schlussphase die nötigen Impulse, um am Ende eine Ehrenmeldung vermelden zu können. Das 26:29 gegen den Tabellenersten und Aufstiegskandidaten sieht einigermassen versöhnlich aus.
«Tiger» Stefan Konkol
Trainer Stefan Konkol liess sich davon jedoch nicht einlullen. Er zog seine Mannschaft nach der Schlusssirene vor dem eigenen Tor zusammen und geigte ihr die Meinung. Anschliessend verliess Konkol die Halle, um wenig später mit hochrotem Kopf wieder zurückzukehren und herumzutigern. Es war der Moment gekommen, an dem Schluss ist mit seiner Urgemütlichkeit.
Bis zum Jahresende warten vier Partien, in denen der HCDU sich nicht hinter Ehrenmeldungen verstecken kann. Mit Uster, Wetzikon, den Yellow Seen Tigers und Fides St. Gallen warten vier Konkurrenten, die vor der Saison nicht stärker als die Limmattaler eingestuft wurden. Gelängen drei Siege, wäre wohl auch Stefan Konkol wieder beruhigt.
Donnerstag, 18. November 2010
Mittwoch 22.12. Jo-Jo und Sprungkrafttest
Es ist schon fast ein halbes Jahr her das sich einige Sportler des HCDU und des HC Limmats bei verschieden Tests gemessen haben.
Nun führe ich vor Weihnachten nochmals einen solchen Test durch.
Der Test findet am Mittwoch 22.12.2010 19:00 bis ca. 20:30 im Büel statt.
Wer Interesse hat sich bitte bei mir anmelden (079 785 82 14).
Zum Inhalt
Der Jo-Jo Test ist der Standardtest der schweizer U-Nationalmansschaften. Man muss 20 Meter hin und 20 Meter zurück rennen, danach hat man eine kurze Pause. Zuerst in einem gemütlichen Tempo (ein Piepston gibt das Tempo vor) und dann immer schneller. Der Test sagt sehr viel über die handballspezifische Fitness aus, da der Handballer nicht wie der Langstreckenläufer möglichst lange gleichmässig rennt sondern viele Sprints absolviert.
Daneben werden wir noch den Standweitsprung und 3er Hupf durchführen welche gute Referenzwerte für die Sprungkraft ergeben.
Bisherige Club-Rekorde
Standweitsprung: 2 Meter 48 cm (Mike Widmer)
3 er Hupf: 6 Meter 83 cm (Daniel Burla)
Jo Jo: 19.4 (Philipp Wüthrich)
Standweitsprung Frauen: vakant
3 er Hupf Frauen: vakant
Jo Jo Frauen: vakant
Standweitsprung Junioren: 2 Meter 45 cm (Daniel Burla)
3 er Hupf Junioren: 6 Meter 83 cm (Daniel Burla)
Jo Jo Junioren: 18.6 (Daniel Burla)
Standweitsprung Juniorinnen: vakant
3 er Hupf Juniorinnen: vakant
Jo Jo Juniorinnen: vakant
Nun führe ich vor Weihnachten nochmals einen solchen Test durch.
Der Test findet am Mittwoch 22.12.2010 19:00 bis ca. 20:30 im Büel statt.
Wer Interesse hat sich bitte bei mir anmelden (079 785 82 14).
Zum Inhalt
Der Jo-Jo Test ist der Standardtest der schweizer U-Nationalmansschaften. Man muss 20 Meter hin und 20 Meter zurück rennen, danach hat man eine kurze Pause. Zuerst in einem gemütlichen Tempo (ein Piepston gibt das Tempo vor) und dann immer schneller. Der Test sagt sehr viel über die handballspezifische Fitness aus, da der Handballer nicht wie der Langstreckenläufer möglichst lange gleichmässig rennt sondern viele Sprints absolviert.
Daneben werden wir noch den Standweitsprung und 3er Hupf durchführen welche gute Referenzwerte für die Sprungkraft ergeben.
Bisherige Club-Rekorde
Standweitsprung: 2 Meter 48 cm (Mike Widmer)
3 er Hupf: 6 Meter 83 cm (Daniel Burla)
Jo Jo: 19.4 (Philipp Wüthrich)
Standweitsprung Frauen: vakant
3 er Hupf Frauen: vakant
Jo Jo Frauen: vakant
Standweitsprung Junioren: 2 Meter 45 cm (Daniel Burla)
3 er Hupf Junioren: 6 Meter 83 cm (Daniel Burla)
Jo Jo Junioren: 18.6 (Daniel Burla)
Standweitsprung Juniorinnen: vakant
3 er Hupf Juniorinnen: vakant
Jo Jo Juniorinnen: vakant
Montag, 15. November 2010
MU17: Klarer Sieg gegen den TV Unterstrass
Von der 1. Minute an war klar das die Limmattaler ihre kleine Erfolgsserie ausbauen würden. In den ersten Minuten hielt der gegnerische Torhüter zwar noch ein paar freie Bälle aber dennoch setzen sich die Gastgeber schon ab. Nach etwa 10 Minuten lief die Tormaschinerie richtig heiss. Und klappte es mal im ersten Anlauf nicht hechtete Kreisläufer Marius Wiesner im Stile eines Fussballtorhüter nach dem Ball und faustete ihn ins Tor, und ides immerhin dreimal. Einzig in der Verteidigung verlor man zwischendurch die Konzentration und lies dem Gegner zu viele Chancen. Zur Pause lag man mit 20:14 in Führung. Der leichte Schlendrian in der Verteidigung konnte leider nicht behoben werden. Im Angriff wurde aber weiter druckvoll und erfolgreich gespielt. Auch als man alterntive Spielaufstellungen ausprobierte war kaum ein Bruch im Angriffspiel der Limmattaler zu bemerken. Nächstes Wochenende ist nun spielfrei bevor es in zwei Wochen zum Auswärtsspiel gegen den Tabellenletzten SG Züri Oberland geht.
HC Dietikon-Urdorf - TV Unterstrass 41:27
Es spielten: Egzon Ameti(2), Renato Romer, Daniel Burla(8), Rico Gretler(11), Brian Schlatter(2), Mithulan Sithamparanathan(1), Gilles Diserens(9), Marius Wiesner(6), Damian Biffiger, Franceso Biffiger(1), Oliver von Atzigen, Jeffrey Miao (1)
HC Dietikon-Urdorf - TV Unterstrass 41:27
Es spielten: Egzon Ameti(2), Renato Romer, Daniel Burla(8), Rico Gretler(11), Brian Schlatter(2), Mithulan Sithamparanathan(1), Gilles Diserens(9), Marius Wiesner(6), Damian Biffiger, Franceso Biffiger(1), Oliver von Atzigen, Jeffrey Miao (1)
Sonntag, 14. November 2010
FU17: Sechster Saisonsieg
Ein Ausschnitt aus dem letzten Matchbericht, nach der Niederlage gegen den TV Witikon: "Diese Niederlage ist wahrscheinlich das Beste, was dem Team passieren konnte, weil ab jetzt die Post noch viel mehr abgehen wird. Der Match war eine Lektion, was passiert, wenn man einen Gegner unterschätzt und nicht bereit ist, bereits ab der ersten Sekunde alles zu geben." Oh ja! Der HC Rorbas war heute in den ersten 15 Minuten ein Gegner, danach bis kurz vor Spielende nur noch Opfer.
Die Limmatwaves starteten zwar fehlerhaft in die Partie, aber wesentlich entschlossener als noch im Spiel gegen den TV Witikon. Trotzdem kam man mit den Toren nicht recht vom Fleck. Der Gegner verteidigte offensiv und kam damit dem Limmatwaves eigentlich entgegen. Dennoch gelang es den körperlich unterlegenen, aber schnelleren Limmattalerinnen nicht, die Situationen auszunützen. Casy und Livia stellten sehr gute Sperren am Kreis, aber die Angreiferinnen sahen sie entweder nicht, oder liefen zu wenig konsequent darauf zu. Nach rund 15 Minuten stand es 4:4, danach legten die Limmatwaves gehörig zu. Nach dem Timeout begann man, alles auf dem Feld konsequenter zu machen: verteidigen, auf Sperren laufen, grosse Laufwege machen, den Ball laufen lassen - und sofort war der Widerstand des heutigen Gastes gebrochen. Mal für mal konnten sich die Dietikerinnen durch die Abwehr der Gäste kombinieren, teilweise auf sehenswerte Art und Weise. Die Limmatwaves warfen noch neun zusätzliche Tore, während die wiederum sehr gute Arlinda im Tor nur noch deren zwei kassierte. Zur Halbzeit stand es 13:6 für das Heimteam.
Der Auftrag nach der Pause war einfach: man will 30 Tore werfen und nur deren 10 erhalten. Die Partie begann nach der Halbzeit wie sie aufgehört hatte. Der Gast war überfordert, hinzu kamen noch erfolgreiche Gegenstösse. Zudem gelang es den Limmatwaves, den Gegner in der Verteidigung immer wieder unter Druck zu setzen. Immer wieder konnten Pässe abgefangen werden, immer wieder konnten die Dietikerinnen so einfache Tore erzielen. Die Spielerinnen (und auch der Trainer) gaben alles, um auf 30 Tore zu kommen und akzeptierte auch, dass der HC Rorbas zum einen oder anderen einfachen Tor kam. Dennoch reichte es nicht für 30 Tore, obwohl in den letzten fünf Minuten noch offensiv verteidigt wurde. Der Grund ist schnell gefunden: die Limmatwaves konnten die eine oder andere 100%-Chance nicht in einen Torerfolg ummünzen, sonst hätte es gut und gerne für 30 Tore gereicht. Die Limmatwaves schlugen Rorbas schlussenlich mit 25:11. Ein wichtiger Sieg - auch für die Tabelle, aber noch viel mehr für die Moral.
Heute können die Mädchen zufrieden sein. Man könnte zwar immer noch sagen, was alles nicht stimmte, aber das war die richtige Reaktion auf den letzten Auftritt. Und noch wichtiger: jede einzelne Spielerin konnte noch viel Moral tanken für die weiteren Spiele. Michelle hat heute sehr überzeugt, nachdem sie gegen Witikon aus sechs Würfen kein Tor erzielen konnte. Und ebenfalls überzeugt hat heute das Team als Team - man spielt den Ball mittlerweile gut weiter an eine Kollegin, die besser platziert ist, man freut sich zusammen über Tore und man gewinnt als geschlossenes Team, in welchem jede Tore werfen kann.
Limmatwaves - HC Rorbas 25:11 (13:6)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Michelle (2), Rumer (5), Manuela (3), Casy, Rebeka (5/1), Sabrina, Livia (2), Gina (5/1), Bettina (3), Selina
Bemerkungen: Arlinda hält zwei Penalties, Rebi und Gina verwerfen je einen
Die Limmatwaves starteten zwar fehlerhaft in die Partie, aber wesentlich entschlossener als noch im Spiel gegen den TV Witikon. Trotzdem kam man mit den Toren nicht recht vom Fleck. Der Gegner verteidigte offensiv und kam damit dem Limmatwaves eigentlich entgegen. Dennoch gelang es den körperlich unterlegenen, aber schnelleren Limmattalerinnen nicht, die Situationen auszunützen. Casy und Livia stellten sehr gute Sperren am Kreis, aber die Angreiferinnen sahen sie entweder nicht, oder liefen zu wenig konsequent darauf zu. Nach rund 15 Minuten stand es 4:4, danach legten die Limmatwaves gehörig zu. Nach dem Timeout begann man, alles auf dem Feld konsequenter zu machen: verteidigen, auf Sperren laufen, grosse Laufwege machen, den Ball laufen lassen - und sofort war der Widerstand des heutigen Gastes gebrochen. Mal für mal konnten sich die Dietikerinnen durch die Abwehr der Gäste kombinieren, teilweise auf sehenswerte Art und Weise. Die Limmatwaves warfen noch neun zusätzliche Tore, während die wiederum sehr gute Arlinda im Tor nur noch deren zwei kassierte. Zur Halbzeit stand es 13:6 für das Heimteam.
Der Auftrag nach der Pause war einfach: man will 30 Tore werfen und nur deren 10 erhalten. Die Partie begann nach der Halbzeit wie sie aufgehört hatte. Der Gast war überfordert, hinzu kamen noch erfolgreiche Gegenstösse. Zudem gelang es den Limmatwaves, den Gegner in der Verteidigung immer wieder unter Druck zu setzen. Immer wieder konnten Pässe abgefangen werden, immer wieder konnten die Dietikerinnen so einfache Tore erzielen. Die Spielerinnen (und auch der Trainer) gaben alles, um auf 30 Tore zu kommen und akzeptierte auch, dass der HC Rorbas zum einen oder anderen einfachen Tor kam. Dennoch reichte es nicht für 30 Tore, obwohl in den letzten fünf Minuten noch offensiv verteidigt wurde. Der Grund ist schnell gefunden: die Limmatwaves konnten die eine oder andere 100%-Chance nicht in einen Torerfolg ummünzen, sonst hätte es gut und gerne für 30 Tore gereicht. Die Limmatwaves schlugen Rorbas schlussenlich mit 25:11. Ein wichtiger Sieg - auch für die Tabelle, aber noch viel mehr für die Moral.
Heute können die Mädchen zufrieden sein. Man könnte zwar immer noch sagen, was alles nicht stimmte, aber das war die richtige Reaktion auf den letzten Auftritt. Und noch wichtiger: jede einzelne Spielerin konnte noch viel Moral tanken für die weiteren Spiele. Michelle hat heute sehr überzeugt, nachdem sie gegen Witikon aus sechs Würfen kein Tor erzielen konnte. Und ebenfalls überzeugt hat heute das Team als Team - man spielt den Ball mittlerweile gut weiter an eine Kollegin, die besser platziert ist, man freut sich zusammen über Tore und man gewinnt als geschlossenes Team, in welchem jede Tore werfen kann.
Limmatwaves - HC Rorbas 25:11 (13:6)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Michelle (2), Rumer (5), Manuela (3), Casy, Rebeka (5/1), Sabrina, Livia (2), Gina (5/1), Bettina (3), Selina
Bemerkungen: Arlinda hält zwei Penalties, Rebi und Gina verwerfen je einen
Montag, 8. November 2010
FU17: die erste Niederlage
Das FU17 zierte vor dem Spiel mit dem Punktemaximum die Tabellenspitze, sechs Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten bei einem Spiel mehr. Und eben dieser Zweitplatzierte lud am Samstag zum Auswärtsspiel. Klar war, dass der HCDU unbendingt gewinnen wollte, um nicht einem Team den Anschluss zu ermöglichen. Es sah auch eine Zeit lang so aus, als würden die Limmatwaves auch den letzten Gegner schlagen können.
In der ersten Halbzeit war die Konzentration lange nicht auf einem sehr hohen Niveau. Zumindest nicht bei den Dietikerinnen. Wesentlich fokussierter stiegen die Spielerinnen des TV Witikon in das Match ein. Das spürte der HCDU gleich schon im ersten Angriff: der HCDU verwarf, die Witikerinnen liefen einen Gegenstoss, der aus neun Metern Distanz sehr präzise in der weiten tiefen Ecke verschwand. Arlinda war zum ersten Mal geschlagen, beim ersten Wurf auf das Tor. Immerhin erwachte der sonst sehr starke Goalie bei den Limmatwaves sofort. Innerhalb der nächsten 10 Minuten sollte den Gegnerinnen kein Tor mehr gelingen. Aber die Feldspielerinnen blieben weit hinter ihrer Normalform zurück. Ratlose Gesichter, verschlafene Spielzüge, verspätete Laufwege, nur halbpatzige Durchbruchsversuche und eine ungewohnt unsouverän wirkende Arlinda im Tor - das war man sich vom Team ganz anders gewöhnt. Der Gegner bewegte sich nicht derart überragend, als dass da nicht mehr dringelegen wäre. Trotzdem ging der HCDU 3:1 in Führung, worauf prompt der Faden wieder riss. Zur Pause holte der HCDU immerhin einen 4:6 Rückstand auf und man ging mit einem für die Limmatwaves glücklichen 6:6 in die Pause.
Die zweite Halbzeit begann, wie die erste beendet wurde. Die Limmatwaves schafften es nicht, die Konzentration auf das Wesentliche zu legen. Ein Beispiel: Michelle eroberte nach einer Abwehr von Arlinda den Ball in der eigenen Ecke und spielte ihn in Richtung Penalty-Punkt...wo eine Spielerin des TV Witikon lauerte und Arlinda im Tor keine Chance liess. Diese Szene spielte sich ganze drei Mal ab, mit drei verschiedenen Spielerinnen des HCDU, aber mit immer derselben Akteurin auf Seiten des TV. Bei 12:7 stellten die Limmatwaves komplett um. Die Limmatwaves waren athletisch überlegen und gingen in die Manndeckung. Ein Ball nach dem anderen konnte so erobert werden und ein Gegenstoss nach dem anderen wurde gelaufen. Aber die hervorragende Torhüterin auf Seiten der Gegnerinnen (sie hielt u.a. zwei Penalties von Rebi) schaffte es, Michelle, Rumer, Gina und Co. derart zu verunsichern, dass der Ball aus sechs Metern über das Tor "gestossen" wurde. Zudem war man in manchen sehr schön herausgespielten Situationen sehr glücklos unterwegs. In den letzten 15 Minuten gab es genug Chancen, um das Spiel zweimal zu gewinnen, aber wenn man eine Quote von 30% oder weniger hat, verliert man eben. Entsprechend konnte der HCDU das Spiel nicht mehr drehen und verlor zum ersten Mal diese Saison. 11:13 für den TV Witikon.
Das Team war enttäuscht über die gezeigte Leistung - und das spricht sehr für die Mannschaft. Man will nicht mehr verlieren und man wird in Zukunft sicher wieder konzentrierter in Matches gehen. Diese Niederlage ist wahrscheinlich das Beste, was dem Team passieren konnte, weil ab jetzt die Post noch viel mehr abgehen wird. Der Match war eine Lektion, was passiert, wenn man einen Gegner unterschätzt und nicht bereit ist, bereits ab der ersten Sekunde alles zu geben. Wenn dies auch im Spiel gegen den TV der Fall gewesen wäre, hätte man während dem ganzen Spiel kaum mehr als fünf Tore kassiert.
TV Witikon - Limmatwaves 13:11 (6:6)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Bettina (1), Rebi (4), Gina (2), Rumer (2), Selina, Michelle, Casy, Livia (2)
Bemerkungen: Rebi verwirft zwei Siebenmeter, Arlinda hält einen
In der ersten Halbzeit war die Konzentration lange nicht auf einem sehr hohen Niveau. Zumindest nicht bei den Dietikerinnen. Wesentlich fokussierter stiegen die Spielerinnen des TV Witikon in das Match ein. Das spürte der HCDU gleich schon im ersten Angriff: der HCDU verwarf, die Witikerinnen liefen einen Gegenstoss, der aus neun Metern Distanz sehr präzise in der weiten tiefen Ecke verschwand. Arlinda war zum ersten Mal geschlagen, beim ersten Wurf auf das Tor. Immerhin erwachte der sonst sehr starke Goalie bei den Limmatwaves sofort. Innerhalb der nächsten 10 Minuten sollte den Gegnerinnen kein Tor mehr gelingen. Aber die Feldspielerinnen blieben weit hinter ihrer Normalform zurück. Ratlose Gesichter, verschlafene Spielzüge, verspätete Laufwege, nur halbpatzige Durchbruchsversuche und eine ungewohnt unsouverän wirkende Arlinda im Tor - das war man sich vom Team ganz anders gewöhnt. Der Gegner bewegte sich nicht derart überragend, als dass da nicht mehr dringelegen wäre. Trotzdem ging der HCDU 3:1 in Führung, worauf prompt der Faden wieder riss. Zur Pause holte der HCDU immerhin einen 4:6 Rückstand auf und man ging mit einem für die Limmatwaves glücklichen 6:6 in die Pause.
Die zweite Halbzeit begann, wie die erste beendet wurde. Die Limmatwaves schafften es nicht, die Konzentration auf das Wesentliche zu legen. Ein Beispiel: Michelle eroberte nach einer Abwehr von Arlinda den Ball in der eigenen Ecke und spielte ihn in Richtung Penalty-Punkt...wo eine Spielerin des TV Witikon lauerte und Arlinda im Tor keine Chance liess. Diese Szene spielte sich ganze drei Mal ab, mit drei verschiedenen Spielerinnen des HCDU, aber mit immer derselben Akteurin auf Seiten des TV. Bei 12:7 stellten die Limmatwaves komplett um. Die Limmatwaves waren athletisch überlegen und gingen in die Manndeckung. Ein Ball nach dem anderen konnte so erobert werden und ein Gegenstoss nach dem anderen wurde gelaufen. Aber die hervorragende Torhüterin auf Seiten der Gegnerinnen (sie hielt u.a. zwei Penalties von Rebi) schaffte es, Michelle, Rumer, Gina und Co. derart zu verunsichern, dass der Ball aus sechs Metern über das Tor "gestossen" wurde. Zudem war man in manchen sehr schön herausgespielten Situationen sehr glücklos unterwegs. In den letzten 15 Minuten gab es genug Chancen, um das Spiel zweimal zu gewinnen, aber wenn man eine Quote von 30% oder weniger hat, verliert man eben. Entsprechend konnte der HCDU das Spiel nicht mehr drehen und verlor zum ersten Mal diese Saison. 11:13 für den TV Witikon.
Das Team war enttäuscht über die gezeigte Leistung - und das spricht sehr für die Mannschaft. Man will nicht mehr verlieren und man wird in Zukunft sicher wieder konzentrierter in Matches gehen. Diese Niederlage ist wahrscheinlich das Beste, was dem Team passieren konnte, weil ab jetzt die Post noch viel mehr abgehen wird. Der Match war eine Lektion, was passiert, wenn man einen Gegner unterschätzt und nicht bereit ist, bereits ab der ersten Sekunde alles zu geben. Wenn dies auch im Spiel gegen den TV der Fall gewesen wäre, hätte man während dem ganzen Spiel kaum mehr als fünf Tore kassiert.
TV Witikon - Limmatwaves 13:11 (6:6)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Bettina (1), Rebi (4), Gina (2), Rumer (2), Selina, Michelle, Casy, Livia (2)
Bemerkungen: Rebi verwirft zwei Siebenmeter, Arlinda hält einen
MU17: Sieg im Derby
Nach den Herbstferien und der langen Meisterschaftspause wollte das MU17 der Limmatwaves im Nachbarduell gegen den HSV Säuliamt sich keine Blösse geben. Von Beginn weg zeigten die Limmattaler eine sehr konzentrierte Angriffsleistung und eine stabile Defensive unterstützt durch einen guten Renato Romer im Tor. Nach 20 Minuten schien es zu einer einseitigen Sache zu werden. Etliche Wechsel im Limmattaler Team verursacheten aber ein wenig Sand im Getriebe des Anfriffsspiel und ermöglichten den Säuliamtlern ihre stärkste Waffe im Angriff den Gegenstoss vermehrt erfolgreich einzusetzen. Trotzdem gingen die Gäste mit einer beruhigenden 6 Tore Führung in die Pause. Nach der Pause klappte auf der Limmattaler Seite nicht alles perfekt. Taktisch und mental machten sie aber einfach das Richtige. Sie blieben geduldig und liessen Säuliamt kaum die Möglichkeit für schnelle Konter. Harte Verteidigungsaktio-nen der Gastgeber wurden eingesteckt und man spielte diszipliniert weiter. Diese Coolness lies die Säuliämtler langsam verzweifeln. Neben dem nun immer stärker haltenden Damian Biffiger im Tor lief nun die Gegenstossmaschinerie der SG des HC Limmat und des HCDU’s wieder. Schlussendlich resultierte ein komfortabler 35:23 Sieg. Bemerkenswerteste Einzelaktion war sicher Gilles Diserens Trickschuss beim 7 Meter durch die eigenen Beine.
Nun konnte sich die HSG Limmatwaves schon auf den dritten Rang vorarbeiten. Nächste Woche im Heimspiel gegen den TV Unterstrass müssen aber wieder die beide Punkte eingefahren werden damit man nicht den Kontakt mit der Spitzengruppe verliert.
HSV Säuliamt – HC Dietikon-Urdorf 23:35
Egzon Ameti 1, Renato Romer, Daniel Burla 8, Rico Gretler 9, Brian Schlatter 3, Mithulan Sithamparanathan , Gilles Diserens 11, Marius Wiesner 2, Damian Biffiger, David Röthlisberger, Oliver von Atzigen 1
Nun konnte sich die HSG Limmatwaves schon auf den dritten Rang vorarbeiten. Nächste Woche im Heimspiel gegen den TV Unterstrass müssen aber wieder die beide Punkte eingefahren werden damit man nicht den Kontakt mit der Spitzengruppe verliert.
HSV Säuliamt – HC Dietikon-Urdorf 23:35
Egzon Ameti 1, Renato Romer, Daniel Burla 8, Rico Gretler 9, Brian Schlatter 3, Mithulan Sithamparanathan , Gilles Diserens 11, Marius Wiesner 2, Damian Biffiger, David Röthlisberger, Oliver von Atzigen 1
H1: HCDU wendet Krise ab
Dietikon-Urdorfs Handballer siegen gegen die Amicitia II 24:21 im Kellerduell der 1. Liga
VON RAPHAEL BIERMAYR
58:07 Spielminuten. Spielstand: 21:23. Amicitias Caspar Reiser steigt hoch, schiesst – und scheitert an HCDU-Torwart Marc Kilchenmann. Jetzt ist klar: Die Limmattaler werden ihr erstes Meisterschaftsspiel gewinnen. Und das dank einer grossen Portion Glück. Es siegte nicht die bessere Mannschaft, sondern die weniger fehleranfällige. Aufsteiger GC Amicitia II liess Chance um Chance verstreichen und müsste sich gewaltig steigern, sollte der Klassenverbleib gelingen.
Die Schlüsselszene: Während einer doppelten Überzahl in der 42. Minute resultierte ein 1:1. «Da haben wir ganz schwach gespielt und so die Chance auf den Sieg vergeben», sagte Amicitias Topskorer Florian Geldmacher. Auch HCDU-Trainer Sascha Schoenholzer wertete diese Situation als spielentscheidend.
EBENFALLS TEILTE ER die Ansicht, dass sein Team keine herausragende Leistung zeigte, «aber es war ja in dieser Situation nicht zu erwarten, dass jeder mit Selbstvertrauen rumläuft». Den Unterschied machte der aus dem Urlaub zurückgekehrte Daniel Imhof. Zum Ende beider Halbzeiten riss er das Offensivspiel an sich und war mit neun Treffern bester Schütze. Er brachte sein Team mit den To-ren zum 21:22 und 21:23 in der 55. respektive 57. Minute schliesslich auf die Siegerstrasse.
WEIL ES ABER auch Imhof wie gewohnt unterliess, während der ganzen Zeit Verantwortung zu übernehmen, mühten sich die Limmattaler ab. Der Rückraum der Startaufstellung mit Luzi Tiefenauer rechts, Ricardo Rüegg in der Mitte und Imhof links funktionierte nicht, die drei standen sich auf die Füsse. Das Trainerduo Schoenholzer/Konkol war schon bald zum Ausprobieren gezwungen. Dank dreier Strafen kippte die Partie nicht vollends – Amicitia hatte ein 4:6 (13.) in ein 8:6 (18.) verwandelt. Der HCDU fand in Überzahl zurück in die Partie, führte in der 22. Minute 10:8 und zur Pause 14:12.
VOR DEM SPIEL hatte Sascha Schoenholzer gesagt, dass im Falle einer Niederlage eine Krise ausbrechen würde. Diese hat die Mannschaft nun abgewendet, wenn auch ohne Glanz. «Die zwei Punkte sind die Hauptsache», war sich Schoenholzer bewusst.
VON RAPHAEL BIERMAYR
58:07 Spielminuten. Spielstand: 21:23. Amicitias Caspar Reiser steigt hoch, schiesst – und scheitert an HCDU-Torwart Marc Kilchenmann. Jetzt ist klar: Die Limmattaler werden ihr erstes Meisterschaftsspiel gewinnen. Und das dank einer grossen Portion Glück. Es siegte nicht die bessere Mannschaft, sondern die weniger fehleranfällige. Aufsteiger GC Amicitia II liess Chance um Chance verstreichen und müsste sich gewaltig steigern, sollte der Klassenverbleib gelingen.
Die Schlüsselszene: Während einer doppelten Überzahl in der 42. Minute resultierte ein 1:1. «Da haben wir ganz schwach gespielt und so die Chance auf den Sieg vergeben», sagte Amicitias Topskorer Florian Geldmacher. Auch HCDU-Trainer Sascha Schoenholzer wertete diese Situation als spielentscheidend.
EBENFALLS TEILTE ER die Ansicht, dass sein Team keine herausragende Leistung zeigte, «aber es war ja in dieser Situation nicht zu erwarten, dass jeder mit Selbstvertrauen rumläuft». Den Unterschied machte der aus dem Urlaub zurückgekehrte Daniel Imhof. Zum Ende beider Halbzeiten riss er das Offensivspiel an sich und war mit neun Treffern bester Schütze. Er brachte sein Team mit den To-ren zum 21:22 und 21:23 in der 55. respektive 57. Minute schliesslich auf die Siegerstrasse.
WEIL ES ABER auch Imhof wie gewohnt unterliess, während der ganzen Zeit Verantwortung zu übernehmen, mühten sich die Limmattaler ab. Der Rückraum der Startaufstellung mit Luzi Tiefenauer rechts, Ricardo Rüegg in der Mitte und Imhof links funktionierte nicht, die drei standen sich auf die Füsse. Das Trainerduo Schoenholzer/Konkol war schon bald zum Ausprobieren gezwungen. Dank dreier Strafen kippte die Partie nicht vollends – Amicitia hatte ein 4:6 (13.) in ein 8:6 (18.) verwandelt. Der HCDU fand in Überzahl zurück in die Partie, führte in der 22. Minute 10:8 und zur Pause 14:12.
VOR DEM SPIEL hatte Sascha Schoenholzer gesagt, dass im Falle einer Niederlage eine Krise ausbrechen würde. Diese hat die Mannschaft nun abgewendet, wenn auch ohne Glanz. «Die zwei Punkte sind die Hauptsache», war sich Schoenholzer bewusst.
Samstag, 6. November 2010
H1: Sieg oder Krise
Dietikon-Urdorf steht heute in der 1. Liga unter Druck. Gegen Schlusslicht Amicitia II (16 Uhr, Saalsporthalle) sind
die zweitletztplatzierten Limmattaler zum Siegen verdammt.
VON RAPHAEL BIERMAYR
Verletzungen, Ferien, fehlendes Wettkampfglück – die Palette an Begründungen oder wahlweise Ausreden im Lager des HC Dietikon-Urdorf ist umfassend. Jetzt ist Schluss damit. Heute Nachmittag zählt einzig und alleine der erste Saisonsieg. Andernfalls ist die Blamage perfekt und der HCDU fällt hinter den heutigen Gegner GC Amicitia II auf den letzten Platz zurück.
Trainer Sascha Schoenholzer hält nichts davon, Druck aufzusetzen. «Das bringt gar nichts», ist er überzeugt. Die Ausgangslage lässt aber auch ihn klare Worte finden: «Wenn wir nicht gewinnen, haben wir eine Krise – dann müssten wir reagieren.» Wie ein allfälliges Notfallszenario aussehen würde, interessiere Schoenholzer (noch) nicht. «Wir gehen davon aus, dass wir dieses Spiel gewinnen.» Er hat Grund, optimistisch zu sein. Denn nach dem ansprechenden Cup-Auftritt gegen NLA-Klub St. Otmar machte sein Team Anfang Woche im Trainingsmatch gegen NLB-Team Altdorf eine gute Falle (28:30). Bis auf Philipp Wallisch und Oliver Anderegg sind alle Akteure an Bord, also auch der zuletzt vermisste Topskorer Daniel Imhof.
die zweitletztplatzierten Limmattaler zum Siegen verdammt.
VON RAPHAEL BIERMAYR
Verletzungen, Ferien, fehlendes Wettkampfglück – die Palette an Begründungen oder wahlweise Ausreden im Lager des HC Dietikon-Urdorf ist umfassend. Jetzt ist Schluss damit. Heute Nachmittag zählt einzig und alleine der erste Saisonsieg. Andernfalls ist die Blamage perfekt und der HCDU fällt hinter den heutigen Gegner GC Amicitia II auf den letzten Platz zurück.
Trainer Sascha Schoenholzer hält nichts davon, Druck aufzusetzen. «Das bringt gar nichts», ist er überzeugt. Die Ausgangslage lässt aber auch ihn klare Worte finden: «Wenn wir nicht gewinnen, haben wir eine Krise – dann müssten wir reagieren.» Wie ein allfälliges Notfallszenario aussehen würde, interessiere Schoenholzer (noch) nicht. «Wir gehen davon aus, dass wir dieses Spiel gewinnen.» Er hat Grund, optimistisch zu sein. Denn nach dem ansprechenden Cup-Auftritt gegen NLA-Klub St. Otmar machte sein Team Anfang Woche im Trainingsmatch gegen NLB-Team Altdorf eine gute Falle (28:30). Bis auf Philipp Wallisch und Oliver Anderegg sind alle Akteure an Bord, also auch der zuletzt vermisste Topskorer Daniel Imhof.