Kurz vor Weihnachten versammelten sich einige junge Sportlerinnen und Sportler zu einem erneuten Testabend. Da das Interesse innerhalb unserem Club gering war, kam das FU19/17 des HSV Säuliamt zu einer Einladung.
Bei den Teilnehmern die schon beim 1. Mal dabei waren zeigte sich ein gewisser Fortschritt.
Es gab auch neue Rekorde
Somit neue gültige "Clubrekorde"
Standweitsprung: 2 Meter 53 cm (Daniel Burla)
3 er Hupf: 7 Meter 25 cm (Daniel Burla)
Yo Yo: 19.4 (Philipp Wüthrich)
Standweitsprung Frauen: vakant
3 er Hupf Frauen: vakant
Yo Yo Frauen: vakant
Standweitsprung Junioren: Standweitsprung: 2 Meter 53 cm (Daniel Burla)
3 er Hupf: 7 Meter 25 cm (Daniel Burla)
Yo Yo Junioren: 18.6 (Daniel Burla)
Standweitsprung Juniorinnen: Pamela Wengi (HSV Säuliamt) 1 Meter 95 cm
3 er Hupf Juniorinnen: Pamela Wengi (HSV Säuliamt) 5 Meter 66 cm
Yo Yo Juniorinnen: Jasmin Eichmann (HSV Säuliamt) 15.3
Montag, 27. Dezember 2010
Samstag, 25. Dezember 2010
Das Herz am rechten Fleck
Handball-Torhüter Josip Katicic über den HC Dietikon-Urdorf, Fussball und darüber, warum er immer noch an den Aufstieg glaubt
Der 24-jährige Urdorfer Josip Katicic ist ein verlässlicher Wert zwischen den Pfosten des HC Dietikon-Urdorf. Sein grösster Wunsch: In einer höheren Liga spielen. Und das am liebsten mit seinem Verein.
VON MAILA BERMEJO
Elf Spiele, acht Niederlagen, sechs Punkte. Gestern setzte es gegen Mitkonkurrent Fides St. Gallen eine 25:32-Pleite (siehe separaten Text). Der HC Dietikon-Urdorf sorgt in der 1. Liga mit seiner Vorrundenbilanz bei den meisten Betrachtern eher für Kopfschütteln als für Freu-
densprünge. Nicht so bei Josip Katicic. Der 24-jährige Torhüter der Limmattaler glaubt trotz schlechtem Saisonstart unerschütterlich an seine Mannschaft. «Wer spricht denn von ‹nicht aufsteigen›?», fragt Katicic. «Mann muss die Ziele immer hochstecken, das spornt an. Ausserdem ist ja erst die Vorrunde gespielt, und alle wissen: Wir sind eine Rückrundenmannschaft», sagt Katicic mit einem Schmunzeln.
TROTZDEM WEISS DER URDORFER mit kroatischen Wurzeln, dass viel mehr drin gewesen wäre für den HCDU, denn auf dem Papier ist die Mannschaft nach den Verpflichtungen um einiges stärker als letzte Saison. Die Zuzüge seien zwar
individuell sehr stark, weiss Katicic, doch dafür hätten sie als Team länger gebraucht, um zum gemeinsamen Spiel zu
«Ich war ein typischer Stürmer, stand einfach vorne rum.»
finden. Mittlerweile scheinen die Limmattaler Handballer aber den Tritt gefunden zu haben: Nach fünf Niederlagen zum Saisonanfang konnten sie von den letzten fünf Spielen drei gewinnen. Und wie geht es weiter mit der Mannschaft? «Wir hatten eine mentale
Blockade, aber nun haben wir den Knopf gelöst und werden langsam, aber sicher aus dem Tabellenkeller rauskriechen», ist der Torhüter überzeugt.
DASS KATICIC HANDBALLGOALIE werden würde, war nicht von Anfang an klar. Im Gegenteil. In seiner Kindheit spielte er neben Handball auch noch Fussball. «Ich war ein typischer Stürmer», erinnert er sich, «stand einfach vorne rum und wartete auf einen Abpraller.» Sein wahres Talent offenbarte sich erst, als er einmal aus Personalmangel zwischen die Pfosten eines Handballtores gestellt wurde. Von diesem Moment an war der Fall klar. Katicic wurde Schweizer Meister mit der U17, wurde in die Regionalaus-
wahl berufen und spielte bei der U21-Elitemannschaft von Pfadi Winterthur. «Der Höhepunkt meiner bisherigen Karriere», so Katicic. Sein Durst nach Erfolg ist damit aber noch lange nicht gestillt. «Ich möchte unbedingt in einer höheren Liga spielen. Am liebsten natürlich mit Dietikon-Urdorf», sagt Katicic, während seine Augen glänzen.
DER BAUMASCHINENMECHANIKER würde zwar auch ein gutes Angebot eines anderen oberklassigen Vereins prüfen, doch es würde ihm schwerfallen, das Limmattal zu verlassen. Der HCDU ist für ihn eine Herzensangelegenheit. Hier fühlt er sich wohl, hier hat er seine Kollegen, hier ist er verwurzelt.
Der 24-jährige Urdorfer Josip Katicic ist ein verlässlicher Wert zwischen den Pfosten des HC Dietikon-Urdorf. Sein grösster Wunsch: In einer höheren Liga spielen. Und das am liebsten mit seinem Verein.
VON MAILA BERMEJO
Elf Spiele, acht Niederlagen, sechs Punkte. Gestern setzte es gegen Mitkonkurrent Fides St. Gallen eine 25:32-Pleite (siehe separaten Text). Der HC Dietikon-Urdorf sorgt in der 1. Liga mit seiner Vorrundenbilanz bei den meisten Betrachtern eher für Kopfschütteln als für Freu-
densprünge. Nicht so bei Josip Katicic. Der 24-jährige Torhüter der Limmattaler glaubt trotz schlechtem Saisonstart unerschütterlich an seine Mannschaft. «Wer spricht denn von ‹nicht aufsteigen›?», fragt Katicic. «Mann muss die Ziele immer hochstecken, das spornt an. Ausserdem ist ja erst die Vorrunde gespielt, und alle wissen: Wir sind eine Rückrundenmannschaft», sagt Katicic mit einem Schmunzeln.
TROTZDEM WEISS DER URDORFER mit kroatischen Wurzeln, dass viel mehr drin gewesen wäre für den HCDU, denn auf dem Papier ist die Mannschaft nach den Verpflichtungen um einiges stärker als letzte Saison. Die Zuzüge seien zwar
individuell sehr stark, weiss Katicic, doch dafür hätten sie als Team länger gebraucht, um zum gemeinsamen Spiel zu
«Ich war ein typischer Stürmer, stand einfach vorne rum.»
finden. Mittlerweile scheinen die Limmattaler Handballer aber den Tritt gefunden zu haben: Nach fünf Niederlagen zum Saisonanfang konnten sie von den letzten fünf Spielen drei gewinnen. Und wie geht es weiter mit der Mannschaft? «Wir hatten eine mentale
Blockade, aber nun haben wir den Knopf gelöst und werden langsam, aber sicher aus dem Tabellenkeller rauskriechen», ist der Torhüter überzeugt.
DASS KATICIC HANDBALLGOALIE werden würde, war nicht von Anfang an klar. Im Gegenteil. In seiner Kindheit spielte er neben Handball auch noch Fussball. «Ich war ein typischer Stürmer», erinnert er sich, «stand einfach vorne rum und wartete auf einen Abpraller.» Sein wahres Talent offenbarte sich erst, als er einmal aus Personalmangel zwischen die Pfosten eines Handballtores gestellt wurde. Von diesem Moment an war der Fall klar. Katicic wurde Schweizer Meister mit der U17, wurde in die Regionalaus-
wahl berufen und spielte bei der U21-Elitemannschaft von Pfadi Winterthur. «Der Höhepunkt meiner bisherigen Karriere», so Katicic. Sein Durst nach Erfolg ist damit aber noch lange nicht gestillt. «Ich möchte unbedingt in einer höheren Liga spielen. Am liebsten natürlich mit Dietikon-Urdorf», sagt Katicic, während seine Augen glänzen.
DER BAUMASCHINENMECHANIKER würde zwar auch ein gutes Angebot eines anderen oberklassigen Vereins prüfen, doch es würde ihm schwerfallen, das Limmattal zu verlassen. Der HCDU ist für ihn eine Herzensangelegenheit. Hier fühlt er sich wohl, hier hat er seine Kollegen, hier ist er verwurzelt.
H1: «Unglaublich unclever»
Die Handballer von Dietikon-Urdorf verlieren in der 1. Liga in St. Gallen mit 25:32
VON MAILA BERMEJO AUS ST. GALLEN
«Wir können einfach nicht mit einem Vorsprung umgehen.» Diese Aussage von HCDU-Spielertrainer Sascha Schoenholzer ist so paradox wie wahr. Die Limmattaler können den positiven Schwung der letzten Partien nicht mitnehmen und müssen sich im letzten Vorrundenspiel in St. Gallen trotz zwischenzeitlicher Vier-Tore-Führung geschlagen geben.
IN DEN ERSTEN MINUTEN wurden vor allem die Latten und Pfosten der beiden Tore getestet. Die Gastgeber waren jedoch ein bisschen effizienter und konnten den HCDU bis zur 18. Minute immer auf eins bis zwei Tore Abstand halten. Doch dann kam die Wende. Dank acht Treffern von Daniel Imhof in der ersten Halbzeit und drei
tollen Paraden von Torhüter Josip Katicic konnte sich Dietikon-Urdorf langsam, aber stetig vom Tabellennachbarn aus der Ostschweiz absetzen. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff stand es 10:14. Ein beruhigendes Bild möchte man meinen, zudem sich die St. Galler noch eine Zwei-Minuten-Strafe einhandelten. Doch die Limmattaler können einfach nicht mit einem Vorsprung umgehen. Die St. Galler kamen in Unterzahl frei zum Abschluss. Konsequenz: drei Schüsse, drei Tore und nur noch einen Eintore-Rückstand zur Halbzeit (14:15).
DAS UNHEIL NAHM SEINEN LAUF.
Die Ostschweizer verwerteten zu Beginn der zweiten Spielhälfte einen Gegenstoss nach dem andern. Gleichzeitig wuchsen sie in der
Verteidigung über sich hinaus. Die Limmattaler waren im Abschluss zu überhastet, zu harmlos oder der gegnerische Torhüter zu stark. Bis zur 56. Spielminute war der Vorsprung der St. Galler auf zehn Tore angewachsen (31:21). Die «Mini-Aufholjagd» der Limmattaler zum Schlussresultat von 32:25 kam definitiv zu spät.
«Wir haben unglaublich unclever agiert», bilanzierte Schoenholzer nach der Partie und sprach von einem Kollektivversagen im Angriff. «Das heutige Spiel ist auch ein Abbild des schlechten Trainingsbesuchs der vergangenen zwei Monate», so Schoenholzer weiter. Ein bisschen mehr Disziplin wäre ein guter Vorsatz für die Spieler im neuen Jahr – dann klappt es vielleicht auch wieder mit dem Gewinnen.
VON MAILA BERMEJO AUS ST. GALLEN
«Wir können einfach nicht mit einem Vorsprung umgehen.» Diese Aussage von HCDU-Spielertrainer Sascha Schoenholzer ist so paradox wie wahr. Die Limmattaler können den positiven Schwung der letzten Partien nicht mitnehmen und müssen sich im letzten Vorrundenspiel in St. Gallen trotz zwischenzeitlicher Vier-Tore-Führung geschlagen geben.
IN DEN ERSTEN MINUTEN wurden vor allem die Latten und Pfosten der beiden Tore getestet. Die Gastgeber waren jedoch ein bisschen effizienter und konnten den HCDU bis zur 18. Minute immer auf eins bis zwei Tore Abstand halten. Doch dann kam die Wende. Dank acht Treffern von Daniel Imhof in der ersten Halbzeit und drei
tollen Paraden von Torhüter Josip Katicic konnte sich Dietikon-Urdorf langsam, aber stetig vom Tabellennachbarn aus der Ostschweiz absetzen. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff stand es 10:14. Ein beruhigendes Bild möchte man meinen, zudem sich die St. Galler noch eine Zwei-Minuten-Strafe einhandelten. Doch die Limmattaler können einfach nicht mit einem Vorsprung umgehen. Die St. Galler kamen in Unterzahl frei zum Abschluss. Konsequenz: drei Schüsse, drei Tore und nur noch einen Eintore-Rückstand zur Halbzeit (14:15).
DAS UNHEIL NAHM SEINEN LAUF.
Die Ostschweizer verwerteten zu Beginn der zweiten Spielhälfte einen Gegenstoss nach dem andern. Gleichzeitig wuchsen sie in der
Verteidigung über sich hinaus. Die Limmattaler waren im Abschluss zu überhastet, zu harmlos oder der gegnerische Torhüter zu stark. Bis zur 56. Spielminute war der Vorsprung der St. Galler auf zehn Tore angewachsen (31:21). Die «Mini-Aufholjagd» der Limmattaler zum Schlussresultat von 32:25 kam definitiv zu spät.
«Wir haben unglaublich unclever agiert», bilanzierte Schoenholzer nach der Partie und sprach von einem Kollektivversagen im Angriff. «Das heutige Spiel ist auch ein Abbild des schlechten Trainingsbesuchs der vergangenen zwei Monate», so Schoenholzer weiter. Ein bisschen mehr Disziplin wäre ein guter Vorsatz für die Spieler im neuen Jahr – dann klappt es vielleicht auch wieder mit dem Gewinnen.
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Altes in neuem Glanz...


Der Kraftraum wurde am letzten Wochenende nach 2 Jahren zum ersten Mal aufgefrischt...an dieser Stelle ein Dankeschön an die Jungs vom H1!
Neben verschiedenen Neuinvestitionen (Hantelbank, Dip-Station, Kurzhanteln und Pullover-Stange) wurden gemeldete Mängel behoben. Der Kraftraum präsentiert sich nach dieser Renovation in neuem Glanz...und sagt dem Winterspeck den Kampf an!
Alle Krafttrainingsgeräte sind wieder funktionstüchtig. An dieser Stelle bitte nochmals der Aufruf zur Ordnung...wer trainiert, räumt danach auch auf! Alle Hantelständer sind jetzt angeschrieben!
Noch in Reparatur befindet sich der Veloergometer. Allerdings wird hier eine "robustere" Lösung angestrebt. Daher hier ein kleiner Aufruf: Sollte jemand ein Spinningvelo haben bzw. jemanden kennen der eines günstig verkaufen könnte/möchte etc. Bitte auf thomaswu@ethz.ch melden.
In diesem Sinne schöne Weihnachten und einen guten Rutsch...und dann viel KRAFT und POWER für den zweiten Teil der Saison! Für Kraftraum-Neulinge kann der Code bei Mägi (Stefan Maag) angefordert werden.
Thomas Wüthrich
Dienstag, 14. Dezember 2010
FU17: Promo-Wintermeister
Wer hätte das gedacht: das letzte Saison arg gebeutelte Team des FU17 hat im Promo Zähne gezeigt und wird mit Sicherheit auch nach der Weihnachtspause auf dem ersten Rang stehen, wenn der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird. Das ist ein erster grosser Erfolg für das noch junge Team, aber es soll nicht der letzte sein. Für die Rückrunde verbleiben sechs Spiele, aus denen man das Punktemaximum holen will. Insbesondere in den beiden Spielen gegen den TV Witikon (einzige Saisonniederlage) und den HC Horgen muss das FU17 eine Top-Leistung bringen.
Kommt hinzu, dass Mitte Januar der HC GS Stäfa aus dem FU17 Meister im Züri-Cup wartet. Auch dort gilt: wir verlieren nur mit wehenden Fahnen. Der oberklassige Gegner wird sich warm anziehen müssen.
Übrigens: Ebenfalls spannend neben der sehr guten Entwicklung auf dem Feld ist die Bildung einer kleinen Fan-Gruppe rund um das FU17, bestehend aus Müttern, Vätern, Göttis, Brüdern, Schwestern, etc., die nicht einmal halt machen vor einer weiten Anreise nach Wädenswil oder Witikon. Fehlen nur noch Trommeln und Transparente :o)
Kommt hinzu, dass Mitte Januar der HC GS Stäfa aus dem FU17 Meister im Züri-Cup wartet. Auch dort gilt: wir verlieren nur mit wehenden Fahnen. Der oberklassige Gegner wird sich warm anziehen müssen.
Übrigens: Ebenfalls spannend neben der sehr guten Entwicklung auf dem Feld ist die Bildung einer kleinen Fan-Gruppe rund um das FU17, bestehend aus Müttern, Vätern, Göttis, Brüdern, Schwestern, etc., die nicht einmal halt machen vor einer weiten Anreise nach Wädenswil oder Witikon. Fehlen nur noch Trommeln und Transparente :o)
Sonntag, 12. Dezember 2010
H1: Erster Heimsieg für Dietikon-Urdorf
Der Handballclub Dietikon-Urdorf besiegt die SG Yellow Seen Tigers mit 33:30 (15:19)
VON BEAT HAGER
Im Rahmen eines Heimspieltages des Partnervereins HC Limmat gastierte der HC Dietikon-Urdorf für einmal in dessen Heimhalle Büel in Unterengstringen. Gegen Yellow Seen Tigers mussten für die Limmattaler Punkte her, um sich in der Tabelle in Richtung Mittelfeld bewegen zu können. Trotz zuletzt vier Niederlagen in Folge spielten die Winterthurer von Beginn an selbstbewusst auf und präsentierten sich in der Startphase äusserst effizient.
Beim Stand von 3:6 nahm der HCDU ein erstes Time-out. Dennoch enttäuschte der Heimklub auf der ganzen Linie und fand gegen die keck aufspielenden Eulachstädter kein Rezept. Erst gegen Ende der ersten Spielhälfte waren beim Schönholzer-Team erste positive Signale erkennbar, und die 19:15-Pausenführung der Gäste entsprach dem Gezeigten in den ersten 30 Minuten. «Wir machten es den Winterthurern in der ersten Halbzeit wirklich einfach. Doch mir ist es angenehmer, wenn wir zu Pause nicht in Führung sind und im zweiten Durchgang dann noch zusetzen können», so der verletzte Spielertrainer Sascha Schönholzer.
«Diese erste Halbzeit vergessen und nach vorne schauen», so die Marschroute von Schönholzer zur Pause an sein
Team. Und seine Mannschaft raffte sich auf. Die beiden Torhüter Josip Katicic und Marc Kilchenmann spielten überragend auf und waren ein sicherer Rückhalt für das ganze Team. Yves Barben gelangen einige wichtige Treffer, während Manuel Gretler mit fünf Toren in dieser Partie sein Durchsetzungsvermögen unter Beweis stellte. HCDU-Topskorer Daniel Imhof wurde über die gesamte Spielzeit manngedeckt, dennoch gelangen dem Rückraumspieler die Saisontreffer 51 bis 53. Als Marco Meier in der 40. Spielminute mit dem Treffer zum 23:22 für die erstmalige Dietikon-Urdorf-Führung sorgte, stand einer Wende in diesem Spiel nichts mehr im Wege. Der Gastgeber liess in der Schlussphase nichts mehr anbrennen und feierte mit 33:30 den ersten Heimsieg in der laufenden Spielzeit. «In der zweiten Halbzeit spielten wir gegenüber den ersten 30 Minuten viel effizienter auf, und mit mehr Präzision im Abschluss hätten wir heute klarer gewinnen können», so Schönholzer weiter.
VON BEAT HAGER
Im Rahmen eines Heimspieltages des Partnervereins HC Limmat gastierte der HC Dietikon-Urdorf für einmal in dessen Heimhalle Büel in Unterengstringen. Gegen Yellow Seen Tigers mussten für die Limmattaler Punkte her, um sich in der Tabelle in Richtung Mittelfeld bewegen zu können. Trotz zuletzt vier Niederlagen in Folge spielten die Winterthurer von Beginn an selbstbewusst auf und präsentierten sich in der Startphase äusserst effizient.
Beim Stand von 3:6 nahm der HCDU ein erstes Time-out. Dennoch enttäuschte der Heimklub auf der ganzen Linie und fand gegen die keck aufspielenden Eulachstädter kein Rezept. Erst gegen Ende der ersten Spielhälfte waren beim Schönholzer-Team erste positive Signale erkennbar, und die 19:15-Pausenführung der Gäste entsprach dem Gezeigten in den ersten 30 Minuten. «Wir machten es den Winterthurern in der ersten Halbzeit wirklich einfach. Doch mir ist es angenehmer, wenn wir zu Pause nicht in Führung sind und im zweiten Durchgang dann noch zusetzen können», so der verletzte Spielertrainer Sascha Schönholzer.
«Diese erste Halbzeit vergessen und nach vorne schauen», so die Marschroute von Schönholzer zur Pause an sein
Team. Und seine Mannschaft raffte sich auf. Die beiden Torhüter Josip Katicic und Marc Kilchenmann spielten überragend auf und waren ein sicherer Rückhalt für das ganze Team. Yves Barben gelangen einige wichtige Treffer, während Manuel Gretler mit fünf Toren in dieser Partie sein Durchsetzungsvermögen unter Beweis stellte. HCDU-Topskorer Daniel Imhof wurde über die gesamte Spielzeit manngedeckt, dennoch gelangen dem Rückraumspieler die Saisontreffer 51 bis 53. Als Marco Meier in der 40. Spielminute mit dem Treffer zum 23:22 für die erstmalige Dietikon-Urdorf-Führung sorgte, stand einer Wende in diesem Spiel nichts mehr im Wege. Der Gastgeber liess in der Schlussphase nichts mehr anbrennen und feierte mit 33:30 den ersten Heimsieg in der laufenden Spielzeit. «In der zweiten Halbzeit spielten wir gegenüber den ersten 30 Minuten viel effizienter auf, und mit mehr Präzision im Abschluss hätten wir heute klarer gewinnen können», so Schönholzer weiter.
Donnerstag, 9. Dezember 2010
Clubfest
Liebe HCDU’ler und Freunde des HCDU
Das Jahr 2011 starten wir mit dem Clubfest. Neu findet die Party im Neujahrsmonat und nicht mehr am Ende der Saison statt.
Die Infos dazu findet ihr auf www.hcdu.ch/events/ oder im Anhang.
Start ist um 17h mit Apéro, ab 18h finden wir raus ob jetzt das weibliche oder männliche Geschlecht das stärkere ist…
Meldet euch bitte unter folgendem Doodle an, damit wir die ungefähre Teilnehmerzahl kennen: Anmeldung
Nehmt Freunde, Partner, Eltern, Kinder mit und leitet das Mail an Ex-HCDUler und bald-HCDUler weiter! Wir freuen uns!
Fürs OK Karin
Dienstag, 7. Dezember 2010
MU17: Rückschlag gegen die SG Wädenswil/Horgen
Die 39:34 Niederlage war schlussendlich verdient. Nach 4 Siegen in Serie waren die Limmatwaves mit einem gewissen Optimismus in die Partie gestiegen. Auch wenn der Gegner sicher um eine Klasse besser als die letzten Gegner war. Nach harzigen Beginn, bei dem vorallem die Limmattaler Abwehr nicht gut aussah, kam man immer besser ins Spiel und konnte vor der Pause mit 17:14 in Führung gehen. Leider riss dann gerade der Faden und man begann sehr fehlerhaft zu spielen. Daraus resultierte ein 17:18 Pausenrückstand.
Auch nach dem Pausenpfiff fand man zu keiner wirklichen Konstanz. Immer wieder wechselten gute Aktionen sich mit haarsträubenden Fehlern. So lag man 5 Minuten mit 6 Toren zurück. Die nun erfolgte Umstellung auf Manndeckung funktionierte zuerst tadellos. Man eroberte Ball um Ball. Leider warf man ihn im Angriff immer wieder weg. Als man dann endlich das Tor traf, schliefen dafür wieder der Torhüter und die Verteidigung.
Leider spielte keiner der Spieler der Limmatwaves wirklich herausragend und einige sogar schlecht, denn dieser Gegner war nicht unschlagbar. Insgesamt kann man sicher sagen dass es ein Spiel auf ansprechendem Niveau war, sicher eines der anspruchsvolleren Spiele der laufenden Saison.
Es spielten: Renato Romer, Daniel Burla 8/2, Rico Gretler 7, Brian Schlatter 1, Mithulan Sithamparanathan 1, Gilles Diserens 6, Marius Wiesner 2, Damian Biffiger, Oliver von Atzigen 2, Jeffrey Miao, Egzon Ameti 7
Auch nach dem Pausenpfiff fand man zu keiner wirklichen Konstanz. Immer wieder wechselten gute Aktionen sich mit haarsträubenden Fehlern. So lag man 5 Minuten mit 6 Toren zurück. Die nun erfolgte Umstellung auf Manndeckung funktionierte zuerst tadellos. Man eroberte Ball um Ball. Leider warf man ihn im Angriff immer wieder weg. Als man dann endlich das Tor traf, schliefen dafür wieder der Torhüter und die Verteidigung.
Leider spielte keiner der Spieler der Limmatwaves wirklich herausragend und einige sogar schlecht, denn dieser Gegner war nicht unschlagbar. Insgesamt kann man sicher sagen dass es ein Spiel auf ansprechendem Niveau war, sicher eines der anspruchsvolleren Spiele der laufenden Saison.
Es spielten: Renato Romer, Daniel Burla 8/2, Rico Gretler 7, Brian Schlatter 1, Mithulan Sithamparanathan 1, Gilles Diserens 6, Marius Wiesner 2, Damian Biffiger, Oliver von Atzigen 2, Jeffrey Miao, Egzon Ameti 7
Montag, 6. Dezember 2010
FU17: Spiel verschoben
Aufgrund des grossen Lazaretts auf Seiten der Limmatwaves wurde das Spiel vom kommenden Samstag, 11.12.10 kurzfristig auf Freitag, 14.01.11 18:30 verschoben. Das dürfte Rebi, Bettina, Gina, Rumer und Livia helfen, die Verletzungen gründlich zu kurieren und im neuen Jahr in alter Frische dort aufzuhören, wo man die Saison begonnen hat.
H1: Kein Lohn für grosse Aufholjagd
Die 1.-Liga-Handballer von Dietikon-Urdorf unterliegen Wetzikon 25:26
VON RAPHAEL BIERMAYR
«Wir waren selbst schuld, dass es nochmals spannend wurde.» Ex-HCDU-Trainer Robin Gerber fasste kaum, was er von seinem aktuellen Team Wetzikon zu sehen bekommen hatte. In der ersten Halbzeit spielten die Oberländer souverän, führten mit sieben Toren Vorsprung (17:10). Doch es war ihnen offensichtlich etwas zu leicht von der Hand gegangen. Denn als die Limmattaler in der Deckung wieder Normalform erreichten und Torwart Josip Katicic die eine oder andere Parade gelang, schwammen die Gastgeber.
Dietikon-Urdorf fand über den Kampf zurück in eine Partie. «Wir hatten nichts mehr zu verlieren», fasste Trainer Sascha Schoenholzer die Ausgangslage nach 30 Minuten treffend zusammen. Er und Trainerkollege Stefan Konkol schickten die junge Garde auf das Feld. Und plötzlich liefs wie am Schnürchen. Die ersten vier Treffer nach dem Seitenwechsel erzielten die Limmattaler. Die starken Tarek Grendelemeier und Yves Barben gaben vorne und hinten den Ton an. Dank dieser Entlastung konnte sich Topskorer Daniel Imhof auf Geniestreiche konzentrieren. Wie in der 42. Minute, als er Torwart Marc Hofstetter mit einem ansatzlosen Handgelenkschlenzer zum 20:19 erwischte – der HCDU war endgültig wieder im Geschäft.
DIE WETZIKER SKORTEN in der Folge zweimal, waren aber verunsichert und sauer, auf sich selbst, aber auch auf die Schiedsrichter. Hofstetter drosch einen Ball mit voller Wucht gegen die Wand, wofür er zwei Minuten erhielt. Da bereits ein Akteur der Gastgeber draussen war, winkte die grosse Chance für die Limmattaler. Doch wie so oft agierten sie in Überzahl schwach, mussten einen Gegentreffer vom Siebenmeterpunkt hinnehmen und kassierten dabei auch gleich eine 2-Minuten-Strafe. Das 23:19 – die Vorentscheidung?
Mitnichten. Die Gäste behielten einen kühlen Kopf und kamen wieder heran. Philipp Wüthrich egalisierte das Skore erstmals seit dem 1:1 wieder zum (24:24/58.). Christian Eigenmann brachte die Gastgeber in Front, Oliver Anderegg glich zum 25:25 aus. Nach Raphael Guittons 26:25 hatten die Limmattaler den letzten Angriff. Wüthrich und Imhof scheiterten an Ersatztor-wart Fabian Schwendemann. Der HCDU stand wieder mit leeren Händen da. «Das ist schon bitter, für so eine tolle Leistung in der zweiten Halbzeit nicht belohnt zu werden», konstatierte Trainer Schoenholzer. Wäre es ihm lieber gewesen, als klarer Verlierer vom Feld zu gehen? «Auf keinen Fall. So haben wir Gewissheit, dass wir spielerisch nicht weit weg sind von Teams wie Wetzikon.» In der Tabelle allerdings trennen die beiden Teams nun satte zehn Zähler.
VON RAPHAEL BIERMAYR
«Wir waren selbst schuld, dass es nochmals spannend wurde.» Ex-HCDU-Trainer Robin Gerber fasste kaum, was er von seinem aktuellen Team Wetzikon zu sehen bekommen hatte. In der ersten Halbzeit spielten die Oberländer souverän, führten mit sieben Toren Vorsprung (17:10). Doch es war ihnen offensichtlich etwas zu leicht von der Hand gegangen. Denn als die Limmattaler in der Deckung wieder Normalform erreichten und Torwart Josip Katicic die eine oder andere Parade gelang, schwammen die Gastgeber.
Dietikon-Urdorf fand über den Kampf zurück in eine Partie. «Wir hatten nichts mehr zu verlieren», fasste Trainer Sascha Schoenholzer die Ausgangslage nach 30 Minuten treffend zusammen. Er und Trainerkollege Stefan Konkol schickten die junge Garde auf das Feld. Und plötzlich liefs wie am Schnürchen. Die ersten vier Treffer nach dem Seitenwechsel erzielten die Limmattaler. Die starken Tarek Grendelemeier und Yves Barben gaben vorne und hinten den Ton an. Dank dieser Entlastung konnte sich Topskorer Daniel Imhof auf Geniestreiche konzentrieren. Wie in der 42. Minute, als er Torwart Marc Hofstetter mit einem ansatzlosen Handgelenkschlenzer zum 20:19 erwischte – der HCDU war endgültig wieder im Geschäft.
DIE WETZIKER SKORTEN in der Folge zweimal, waren aber verunsichert und sauer, auf sich selbst, aber auch auf die Schiedsrichter. Hofstetter drosch einen Ball mit voller Wucht gegen die Wand, wofür er zwei Minuten erhielt. Da bereits ein Akteur der Gastgeber draussen war, winkte die grosse Chance für die Limmattaler. Doch wie so oft agierten sie in Überzahl schwach, mussten einen Gegentreffer vom Siebenmeterpunkt hinnehmen und kassierten dabei auch gleich eine 2-Minuten-Strafe. Das 23:19 – die Vorentscheidung?
Mitnichten. Die Gäste behielten einen kühlen Kopf und kamen wieder heran. Philipp Wüthrich egalisierte das Skore erstmals seit dem 1:1 wieder zum (24:24/58.). Christian Eigenmann brachte die Gastgeber in Front, Oliver Anderegg glich zum 25:25 aus. Nach Raphael Guittons 26:25 hatten die Limmattaler den letzten Angriff. Wüthrich und Imhof scheiterten an Ersatztor-wart Fabian Schwendemann. Der HCDU stand wieder mit leeren Händen da. «Das ist schon bitter, für so eine tolle Leistung in der zweiten Halbzeit nicht belohnt zu werden», konstatierte Trainer Schoenholzer. Wäre es ihm lieber gewesen, als klarer Verlierer vom Feld zu gehen? «Auf keinen Fall. So haben wir Gewissheit, dass wir spielerisch nicht weit weg sind von Teams wie Wetzikon.» In der Tabelle allerdings trennen die beiden Teams nun satte zehn Zähler.
Samstag, 4. Dezember 2010
H1: Der nächste Schritt aus dem Sumpf?
Die 1.-Liga-Handballer von Dietikon-Urdorf sind auferstanden. Mit zwei Siegen aus den letzten zwei Matches haben sich die Limmattaler aus der direkten Abstiegszone gehievt. Trotzdem stecken sie noch mitten im Sumpf einer sechs Teams umfassenden zweiten Klasse der Gruppe 1, die allesamt gegen die Relegation kämpfen. Das letzte Team aus der ersten Klasse ist Wetzikon, bei dem der HCDU heute gastiert (16.45 Uhr, Walenbach). Die Oberländer sind stets ein unangenehmer Gegner für die Limmattaler. Die Bilanz aus den letzten beiden Spielzeiten: ein Sieg gegenüber drei Niederlagen aus der Sicht Dietikon-Urdorfs. Trainer der Wetziker ist ein alter Bekannter: Robin Gerber trainierte den HCDU während der Saisons 2005/06 und 2006/07. Zu seinem Abschied – er ging aus beruflichen Gründen – führte er die Limmattaler das letzte Mal in die Nationalliga B.
Dietikon-Urdorf tritt ohne die verletzten Tiefenauer und Wallisch sowie die verhinderten Kilchenmann und Meier an. Veton Polozani figuriert gar nicht mehr im Kader: Der bei den Limmattalern fast nur als Siebenmeterschütze eingesetzte Akteur wechselte nach Muri, wo er mehr spielen soll.
Dietikon-Urdorf tritt ohne die verletzten Tiefenauer und Wallisch sowie die verhinderten Kilchenmann und Meier an. Veton Polozani figuriert gar nicht mehr im Kader: Der bei den Limmattalern fast nur als Siebenmeterschütze eingesetzte Akteur wechselte nach Muri, wo er mehr spielen soll.