Mit dem HC Horgen wartete heute ein ungemütlicher Gegner. Die Horgnerinnen konnten bereits zweimal bezwungen werden, einmal mit viel Glück, beim zweiten Mal mit viel Können. Heute sollte der dritte Sieg her. Die Vorzeichen standen nicht besonders gut, aber auch nicht extrem schlecht. Grundsätzlich hatte auch der Gegner noch Ferien und sicher Probleme, alle Spielerinnen aufzubieten. Auf Seiten des HCDU fehlten allerdings Gina (Ferien) und Bettina (Kreuzbandriss), Rebi war noch nicht ganz erholt von der Fussverletzung und Arlinda hatte zwei Wochen, Rumer vier Wochen lang nicht trainiert.
Der Start ging allerdings gut los: die Limmatwaves überfuhren den Gegner. Nach nur elf Minuten stand es 6:1 für das junge Team aus Dietikon. Nach dem 1:0 Rückstand spielte die Mannschaft rund um Livia und Michelle den Gegner an die Wand und erzielte durch schnelles Spiel schöne Tore. Erst als der HC Horgen von einem 5:1 auf ein 6:0 umstellte und die physische Überlegenheit auszuspielen begann, wurde es harziger. Aus dem 6:1 wurde schnell ein 7:4. Immerhin konnte der HCDU den Vorsprung halten und ging mit einem verdienten 9:6 in die Pause. Bemerkenswert aber war, dass der HCDU nicht gegen den HC Horgen spielte, sondern einzig gegen die beiden Rückraumspielerinnen des Gegners mit den Nummern 6 und 8. Zum Glück zeigte Arlinda eine starke Leistung und hielt ihr Team mit sehr wichtigen Paraden im Vorsprung.
In der zweiten Halbzeit wurde der Horgner Shooter mit der Nummer 6 enger gedeckt. Dennoch schaffte sie es immer wieder durch die Verteidigung durchzubrechen und alleine vor Arlinda abzuschliessen. Aus dem Vorsprung wurde ein 9:9. Das Team wachte aber immer wieder aus dem Sekundenschlaf auf und erzielte dann wenn es wichtig war, Treffer. Interessanterweise gelang dem HCDU kein einziger Treffer aus der zweiten Reihe, was dazu führte, dass der HC Horgen in der Verteidigung kaum mehr in Verlegenheit gebracht werden konnte. Immerhin waren die Dietikerinnen etwas geschickter, als der Gegner. Immer wieder gelang es, den Ball zu erobern und Gegenstösse zu laufen, die jeweils sicher verwandelt wurden. Ganz zum Schluss wurde es wieder hektisch. Der HC Horgen war einmal mehr mit 11:11 drauf und dran, das Spiel kurz vor Schluss zu drehen, als die Glücksgöttin endgültig auf Seiten des HCDU wechselte. Bereits zu Beginn des Spiels retteten Pfosten und Latte mehrmals für die bereits geschlagene Arlinda und in der hektischen Schlussphase begingen die Spielerinnen des HC Horgen einfache Fehler wie z.B. Fuss bewegen beim Penalty. Als der HCDU 15 Sekunden vor Schluss mit 13:12 in Führung lag, hatte die Nummer 6 des Gegners zwar zehn Tore geworfen, aber es sollte reichen, obwohl man drei Sekunden vor Schluss den Ball nochmal hergeben musste.
Heute startete der HCDU mit einer sehr guten Leistung, nach 15 Minuten war aber die Luft draussen. Die Kadergrösse der Limmatwaves lässt aktuell keine konstante Leistung über 60 Minuten zu, weil einfach die Auswechslungsmöglichkeiten fehlen. ALs Beispiel: am linken Flügel spielte Michelle eine gute Partie während 60 Minuten und die noch immer nicht ganz genesene Rebi musste 60 Minuten verteidigen und den einen oder anderen Gegenstoss laufen. Was sicher geübt werden muss im neuen Jahr sind die Würfe aus der zweiten Reihe. Wenn ein physisch überlegenes Team gegen den HCDU mit 6:0 verteidigt, wirds ganz schwer, wenn man keine Schützen hat. Gleichzeitig ist das Spiel mit dem Kreis noch immer nicht so, wie es sein könnte. Nun hat der HCDU zwei Wochen Spielpause, bevor es wieder losgeht mit dem Knaller gegen den HC GS Stäfa im Züri-Cup. Bereits heute gibts aber Grund zu feiern: Sabrina warf ihr erstes Tor im FU17 und spielte auch sonst eine stabile Partie.
HC Horgen - Limmatwaves 12:13 (6:9)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rumer (3), Rebi (2), Livia (4), Sabrina (1), Michelle (3), Casy, Caroline, Selina
Bemerkungen: Rumer verwirft einen Penalty, Limmatwaves ohne Gina (Ferien) und Bettina (Kreuzbandriss)
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