Dienstag, 29. März 2011
Montag, 28. März 2011
MU17: Verschlafene 1. Halbzeit
Zu Beginn waren die Limmattaler leider nicht richtig wach. Im Angriff unternahm nur Gilles Diserens etwas, leider ab und zu auch zuviel. In der erteidigung liess man die Gebrüder Ganter von Wädenswil zu fest gewähren. So lag man bald mal zurück und ging mit einem 22:13 Rückstand in die Pause. Zu Beginn der 2. Halbzeit wollten die Waves etwas probieren und machten eine Manndeckung. Die Gastgeber bekamen tatsächlich ein wenig Probleme, leider warfen die Limmattaler den Ball nach der Eroberung in der Verteidigung sage und schreibe neunmal in Serie weg. Nun schien es schon Richtung Debakel zu gehen, man lag 26:13 zurück. Gottseidank fingen sich die die Limmattaler nochmals ein wenig und konnten den Rest des Spieles wenigstens noch ausgeglichen gestalten.
Am Schluss beendet man die Meisterschaft auf dem 3.Rang.
SG Wädenswil/Horgen - SG Limmatwaves 40:28 (22:13)
Es spielten: Renato Romer, Damian Biffiger, Gilles Diserens 14, Basil Maag 1, Brian Schlatter 1,Daniel Burla 4, Egzon Ameti 2, Jeffrey Miao , Mithulan Sithamparanthan 5, Oliver von Atzigen 1
Am Schluss beendet man die Meisterschaft auf dem 3.Rang.
SG Wädenswil/Horgen - SG Limmatwaves 40:28 (22:13)
Es spielten: Renato Romer, Damian Biffiger, Gilles Diserens 14, Basil Maag 1, Brian Schlatter 1,Daniel Burla 4, Egzon Ameti 2, Jeffrey Miao , Mithulan Sithamparanthan 5, Oliver von Atzigen 1
Samstag, 26. März 2011
FU17: Wer wird Zweiter hinter den Limmatwaves?
Die Meisterschaft für die Limmatwaves ist eigentlich gelaufen. Man kann nicht mehr eingeholt werden und wird die Promo-Meisterschaft gewinnen. Aber dahinter streiten sich drei Teams um den zweiten Platz, der ebenfalls zum Aufstieg berechtigt. Der TV Witikon (aktuelle Nummer zwei), der HC Wädenswil (aktuelle Nummer drei) und der HC Horgen (aktuelle Nummer vier) sowie auch die Limmatwaves spielen in den letzten beiden Runden kreuzweise gegeneinander. Heute spielte der TV Witikon gegen die Limmatwaves. Und die Ausgangslage für den Gegner war gut, weil der HCDU mit einem Rumpfteam antreten musste. Arlinda (Schnuppern), Casi (irgendwas mit Fotografieren), Michelle (Unfall), Manu (krank) und Blini ("Ferien") standen nicht zur Verfügung. Deswegen durfte Jessy, Torhüterin des FU15, aushelfen und Selina musste zwischen Torhüterin und einziger Auswechselspielerin hin und her wechseln. Auch Laura wurde aus dem FU15 für das Spiel aufgeboten.
Entgegen der Erwartung, dass der TV Witikon diese für sie günstige Konstellation ausnutzen würde, zeigte sich der HCDU von seiner besten Seite. Man liess nur so schlechte Wurfpositionen zu, dass weder Selina, noch Jessy grosse Mühe bekundeten, die Würfe abzuwehren. Auf der anderen Seite lief es im Angriff relativ gut. Zwar stand beim TV wiederum die Torhüterin im Tor, welche die Limmatwaves immer an den Rand der Verzweiflung bringt. Nur war man diesmal konzentrierter im Abschluss und scheiterte nur im Ausnahmefall an der Torhüterin. Es ging schnell und die Waves führten mit 5:1, ehe der TV Witikon eine kurze Schwächephase des HCDU ausnutzte und zum 5:4 aufschliessen konnte. Die Gastgeber konnten aber bis zur Pause nochmal nachlegen und gingen mit 10:6 in die Pause.
Nach der Pause ging es im gleichen Stil weiter. Obwohl mit nur einer Auswechselspielerin angetreten, gelang es den Limmatwaves, den Gegner vor so grosse Probleme zu stellen, dass sie bis zur 50. Minute den Vorsprung auf 17:11 ausbauen konnten. In dieser Phase gab es zwar wieder drei verworfene Penalties zu beklagen, aber immerhin versenkte Rebi einen im Angel. Die Überlegenheit sollte aber doch an die Physis gehen. Der Gegner war zwar ebenfalls nur mit zwei Auswechselspielerinnen angetreten, aber gegen Ende der Partie sollte sich das auszahlen. In der 58. Minute stand es plötzlich 17:15 und man spürte die Nervosität. Anders aber als im Spiel gegen Rorbas, als man noch einen Punkt aus ähnlicher Situation verloren hatte, spielten die Limmatwaves die Zeit cool runter.
Damit wird der TV Witikon im Falle eines Sieges von Wädenswil gegen Horgen heute Abend als Tabellenzweiter abgelöst. Für den TV würde das bedeuten, dass sie in der letzten Runde gegen Horgen gewinnen müssten und gleichzeitig der HCDU gegen Wädenswil besiegen muss, damit sie den zweiten Platz zurückerobern können. Auf seiten der Limmatwaves kann man mit dem heutigen Sieg sehr zufrieden sein. Die schwierige Ausgangslage konnte die Limmatwaves nicht stoppen, weil Selina und Jessy im Tor eine sensationelle Leistung boten und gleichzeitig das Team als solches auf dem Feld funktioniert hat.
Limmatwaves - TV Witikon 17:15 (10:6)
Limmatwaves: Selina (1.-11./26.-60.), Jessy (12.-25.); Sabi, Laura, Rebi (5/1), Rumer (5), Gina (5), Livia (2)
Bemerkungen: Selina hält Siebenmeter (28.; 9:6); Limmatwaves ohne Michelle, Casi, Arlinda, Manu; vier der heutigen Akteurinnen spielten nach dem Match noch im FU15
Entgegen der Erwartung, dass der TV Witikon diese für sie günstige Konstellation ausnutzen würde, zeigte sich der HCDU von seiner besten Seite. Man liess nur so schlechte Wurfpositionen zu, dass weder Selina, noch Jessy grosse Mühe bekundeten, die Würfe abzuwehren. Auf der anderen Seite lief es im Angriff relativ gut. Zwar stand beim TV wiederum die Torhüterin im Tor, welche die Limmatwaves immer an den Rand der Verzweiflung bringt. Nur war man diesmal konzentrierter im Abschluss und scheiterte nur im Ausnahmefall an der Torhüterin. Es ging schnell und die Waves führten mit 5:1, ehe der TV Witikon eine kurze Schwächephase des HCDU ausnutzte und zum 5:4 aufschliessen konnte. Die Gastgeber konnten aber bis zur Pause nochmal nachlegen und gingen mit 10:6 in die Pause.
Nach der Pause ging es im gleichen Stil weiter. Obwohl mit nur einer Auswechselspielerin angetreten, gelang es den Limmatwaves, den Gegner vor so grosse Probleme zu stellen, dass sie bis zur 50. Minute den Vorsprung auf 17:11 ausbauen konnten. In dieser Phase gab es zwar wieder drei verworfene Penalties zu beklagen, aber immerhin versenkte Rebi einen im Angel. Die Überlegenheit sollte aber doch an die Physis gehen. Der Gegner war zwar ebenfalls nur mit zwei Auswechselspielerinnen angetreten, aber gegen Ende der Partie sollte sich das auszahlen. In der 58. Minute stand es plötzlich 17:15 und man spürte die Nervosität. Anders aber als im Spiel gegen Rorbas, als man noch einen Punkt aus ähnlicher Situation verloren hatte, spielten die Limmatwaves die Zeit cool runter.
Damit wird der TV Witikon im Falle eines Sieges von Wädenswil gegen Horgen heute Abend als Tabellenzweiter abgelöst. Für den TV würde das bedeuten, dass sie in der letzten Runde gegen Horgen gewinnen müssten und gleichzeitig der HCDU gegen Wädenswil besiegen muss, damit sie den zweiten Platz zurückerobern können. Auf seiten der Limmatwaves kann man mit dem heutigen Sieg sehr zufrieden sein. Die schwierige Ausgangslage konnte die Limmatwaves nicht stoppen, weil Selina und Jessy im Tor eine sensationelle Leistung boten und gleichzeitig das Team als solches auf dem Feld funktioniert hat.
Limmatwaves - TV Witikon 17:15 (10:6)
Limmatwaves: Selina (1.-11./26.-60.), Jessy (12.-25.); Sabi, Laura, Rebi (5/1), Rumer (5), Gina (5), Livia (2)
Bemerkungen: Selina hält Siebenmeter (28.; 9:6); Limmatwaves ohne Michelle, Casi, Arlinda, Manu; vier der heutigen Akteurinnen spielten nach dem Match noch im FU15
Montag, 21. März 2011
H1: Angriff top, Verteidigung Flop
Der HC Dietikon-Urdorf verliert gegen Leader Horgen mit 32:26
Unerwartet kreativ und erfolgreich starteten die 1.-Liga-Handballer des HCDU in die Partie gegen Tabellenleader Horgen. Zwar schafften es die Limmattaler in dieser Anfangsphase nie, in Führung zu gehen, doch sie blieben lange Zeit am Gegner dran: In der elften Spielminute stand es gerade mal 6:5 aus Sicht des Gastgebers. Ein Auftakt nach Mass.
Dietikon-Urdorf spielte konzentriert und wartete mit Spielzügen auf, die in dieser Saison noch nie gesehen wurden. Rückraumspieler Manuel Gretler, der gestern fünf Tore schoss, fungierte dabei als Regisseur und wurde seiner Rolle mehr als gerecht. Doch so stark die Leistung im Angriff war, so schwach zeigten sich die Limmattaler für einmal in der Verteidigung: Sie sprinteten zu wenig schnell zurück und hatten zu lange, bis sie sich organisierten. So gelangen den Gastgebern mehrere schnelle Gegenstösse – teilweise tauchten gleich drei Horgener alleine vor dem HCDU-Torhüter auf. Doch auf Josip Katicic war Verlass wie immer. In der ersten Spielhälfte gelangen ihm vier wichtige Paraden und er hielt einen Penalty. Doch auch Horgens Torhüter Florian Javet hielt gut und dank dem starken Blockspiel der «Seebuben» hiess das Halbzeitresultat 16:12.
DOCH DER HCDU zeigte einen starken Auftakt in die zweite Halbzeit. Bis zur 35. Minute kamen die Gäste auf 19:17 heran. Würde dem Underdog Dietikon- Urdorf die Wende gelingen? Beim Stand von 26:23 zehn Minuten vor Schluss schien noch alles möglich. Doch die Gastgeber gaben sich keine Blösse: Sie rissen sich zusammen, besannen sich auf ihre Stärken und zogen unaufhaltsam davon. Daran konnte auch Daniel Imhof mit seinen 13 Toren nichts ändern. Der Favorit gewann die Partie überraschend knapp mit 32:26.
«Heute haben wir zwei bis drei Tore zu hoch verloren», sagte HCDU-Trainer Sascha Schoenholzer nach der Partie. «Leider haben wir es nicht geschafft, die Angriffe der Horgener früher zu stören und ihnen so das Diktat über das Spiel zu entreissen.» Ausserdem haderte Schoenholzer mit den vielen Verletzten, wie Tarek Grendelmeier und Stefan Senn. Wäre Dietikon-Urdorf in Vollbesetzung aufgelaufen und hätte Philipp Wallisch zudem noch sein ganzes Können abrufen können, wäre vielleicht eine kleine Sensation drin gewesen. (MBM)
Unerwartet kreativ und erfolgreich starteten die 1.-Liga-Handballer des HCDU in die Partie gegen Tabellenleader Horgen. Zwar schafften es die Limmattaler in dieser Anfangsphase nie, in Führung zu gehen, doch sie blieben lange Zeit am Gegner dran: In der elften Spielminute stand es gerade mal 6:5 aus Sicht des Gastgebers. Ein Auftakt nach Mass.
Dietikon-Urdorf spielte konzentriert und wartete mit Spielzügen auf, die in dieser Saison noch nie gesehen wurden. Rückraumspieler Manuel Gretler, der gestern fünf Tore schoss, fungierte dabei als Regisseur und wurde seiner Rolle mehr als gerecht. Doch so stark die Leistung im Angriff war, so schwach zeigten sich die Limmattaler für einmal in der Verteidigung: Sie sprinteten zu wenig schnell zurück und hatten zu lange, bis sie sich organisierten. So gelangen den Gastgebern mehrere schnelle Gegenstösse – teilweise tauchten gleich drei Horgener alleine vor dem HCDU-Torhüter auf. Doch auf Josip Katicic war Verlass wie immer. In der ersten Spielhälfte gelangen ihm vier wichtige Paraden und er hielt einen Penalty. Doch auch Horgens Torhüter Florian Javet hielt gut und dank dem starken Blockspiel der «Seebuben» hiess das Halbzeitresultat 16:12.
DOCH DER HCDU zeigte einen starken Auftakt in die zweite Halbzeit. Bis zur 35. Minute kamen die Gäste auf 19:17 heran. Würde dem Underdog Dietikon- Urdorf die Wende gelingen? Beim Stand von 26:23 zehn Minuten vor Schluss schien noch alles möglich. Doch die Gastgeber gaben sich keine Blösse: Sie rissen sich zusammen, besannen sich auf ihre Stärken und zogen unaufhaltsam davon. Daran konnte auch Daniel Imhof mit seinen 13 Toren nichts ändern. Der Favorit gewann die Partie überraschend knapp mit 32:26.
«Heute haben wir zwei bis drei Tore zu hoch verloren», sagte HCDU-Trainer Sascha Schoenholzer nach der Partie. «Leider haben wir es nicht geschafft, die Angriffe der Horgener früher zu stören und ihnen so das Diktat über das Spiel zu entreissen.» Ausserdem haderte Schoenholzer mit den vielen Verletzten, wie Tarek Grendelmeier und Stefan Senn. Wäre Dietikon-Urdorf in Vollbesetzung aufgelaufen und hätte Philipp Wallisch zudem noch sein ganzes Können abrufen können, wäre vielleicht eine kleine Sensation drin gewesen. (MBM)
MU17: kämpferisch tadellose Leistung
Die Gäste aus dem Säuliamt begannen das Spiel voll motiviert, vielleicht sogar übermotiviert. Man hörte die Schläge welche sie in der Verteidigung verteilten in der ganzen Halle. Dies schüchterte die Limmatwaves ein wenig ein, aber sie konnten durch eine ebenfalls sehr engagierte Verteidigung, welche ein wenig regelkonformer war, das Score offenhalten. Nach etwa 10 Minuten erkannten die Limmattaler wo die Lücken in der gegnerischen Verteidigung und beim gegnerischen Torhüter waren. Sie begannen regelmässig zu scoren, holten auf und gingen danach in Führung. Nach der Pause, als der Schiedsrichter die unsauberen Verteidigungsarbeit konsequenter bestrafte, zogen die Einheimischen davon. Am Schluss resultierte ein klarer 35:26 Sieg. Nun ist man eine Runde vor Schluss wieder auf dem 3. Tabellenrang.
SG Limmatwaves - HSV Säuliamt 35:26 (16:13)
Es spielten:
Renato Romer, Damian Biffiger, Basil Maag , Brian Schlatter 4,Daniel Burla 6, David Röthlisberger, Egzon Ameti 4, Gilles Diserens 6, Jeffrey Miao 1, Mithulan Sithamparanthan 2, Oliver von Atzigen 3, Rico Gretler 9
SG Limmatwaves - HSV Säuliamt 35:26 (16:13)
Es spielten:
Renato Romer, Damian Biffiger, Basil Maag , Brian Schlatter 4,Daniel Burla 6, David Röthlisberger, Egzon Ameti 4, Gilles Diserens 6, Jeffrey Miao 1, Mithulan Sithamparanthan 2, Oliver von Atzigen 3, Rico Gretler 9
Sonntag, 20. März 2011
FU17: CUPFINAL!
Die Glücksfee bei der Auslosung meinte es gut mit dem Limmatwaves. Nachdem man im Viertelfinal den oberklassigen HC GS Stäfa eliminierte, wurde der HC Horgen als Halbfinal-Gegner zugelost. Der HC Horgen konnte in der laufenden Meisterschaft bereits dreimal besiegt werden, zweimal allerdings nur mit dem Minimalvorsprung von einem Tor Differenz. Man war also gewarnt: die Finalqualifikation wäre möglich, aber nicht selbstverständlich.
Die Limmatwaves zeigten bereits beim Einlaufen, dass sie trotz Kantiball am Vorabend das Team sein wollten, das in den Final kommt. Entsprechend legten sie auch los. Es gab zwar den einen oder anderen Fehler, aber vom Skore her lagen die Dietikerinnen nach 20 Minuten mit 8:3 vorne. Im Angriff wurden die Unaufmerksamkeiten des Gegners konsequent ausgenutzt, in der Defensive hatte man die einzige Spielerin des Gegners, die von neun Metern ins Tor traf, sehr gut unter Kontrolle, dank ebenso konsequenter Manndeckung. Gegen Ende der ersten Halbzeit verliessen den HCDU die Kräfte aber etwas, der Gegner kam bis zur Pause um ein Tor heran auf 12:8. Es schien aber, als hätte der HCDU das Spiel im Griff.
In der zweiten Halbzeit ging der körperlich überlegene Gegner noch etwas härter zur Sache. Dem HCDU gelang es nicht mehr, die gleichen spielerischen Akzente wie in der ersten Halbzeit zu setzen und man beging den einen oder anderen einfachen Fehler im Angriff. Das führte dazu, dass der HC Horgen Morgenluft witterte und die Dietikerinnen in fast 15 Minuten nur mickrige zwei Törchen zustande brachte. Das gute daran war, dass auch der HC Horgen in der Offensive nur drei Tore zustande brachte. Die Limmatwaves liessen zwar in der Offensive nach, aber die Defensive stand nach wie vor hervorragend. Als der Trainer des HC Horgen zehn Minuten vor Schluss umstellte auf eine offensive Verteidigung, wars um den Gastgeber geschehen. Die Limmatwaves konnten ihre spielerischen und läuferischen Vorteile wieder gnadenlos ausnutzen und waren selbst Schuld, dass es am Schluss nur ein Sieg mit vier Toren Differenz war. Endstand 19:15 für die jungen Limmatwaves.
Was bedeutet das? Einerseits dass der HCDU gegen den HC Horgen viermal in dieser Saison gewinnen konnte, andererseits, dass das FU17 das einzige Team des HCDU sein wird, das die Farben des Vereins am Cupfinal in Einsiedeln vertritt. Und damit hat man eine Medaille auf sicher. Gegen den bereits feststehenden Gegner Züri Oberland - aktuell guter Zweitplatzierter im FU17 Meister - kann man also nur noch gewinnen und Spass am Handball haben. Die Meisterschaft (inkl. Cup) war dieses Jahr wie das Erwachen aus dem Dornröschenschlaf - erster Platz in der Meisterschaft und Erreichen des Cupfinals. Wer hätte das gedacht?
Züri Cup Halbfinal
HC Horgen - Limmatwaves 15:19 (8:12)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rebi (3/1), Rumer (3), Gina (3), Michelle (4), Livia (3), Sabi (1), Selina (1), Casi, Moni, Manu (1)
Die Limmatwaves zeigten bereits beim Einlaufen, dass sie trotz Kantiball am Vorabend das Team sein wollten, das in den Final kommt. Entsprechend legten sie auch los. Es gab zwar den einen oder anderen Fehler, aber vom Skore her lagen die Dietikerinnen nach 20 Minuten mit 8:3 vorne. Im Angriff wurden die Unaufmerksamkeiten des Gegners konsequent ausgenutzt, in der Defensive hatte man die einzige Spielerin des Gegners, die von neun Metern ins Tor traf, sehr gut unter Kontrolle, dank ebenso konsequenter Manndeckung. Gegen Ende der ersten Halbzeit verliessen den HCDU die Kräfte aber etwas, der Gegner kam bis zur Pause um ein Tor heran auf 12:8. Es schien aber, als hätte der HCDU das Spiel im Griff.
In der zweiten Halbzeit ging der körperlich überlegene Gegner noch etwas härter zur Sache. Dem HCDU gelang es nicht mehr, die gleichen spielerischen Akzente wie in der ersten Halbzeit zu setzen und man beging den einen oder anderen einfachen Fehler im Angriff. Das führte dazu, dass der HC Horgen Morgenluft witterte und die Dietikerinnen in fast 15 Minuten nur mickrige zwei Törchen zustande brachte. Das gute daran war, dass auch der HC Horgen in der Offensive nur drei Tore zustande brachte. Die Limmatwaves liessen zwar in der Offensive nach, aber die Defensive stand nach wie vor hervorragend. Als der Trainer des HC Horgen zehn Minuten vor Schluss umstellte auf eine offensive Verteidigung, wars um den Gastgeber geschehen. Die Limmatwaves konnten ihre spielerischen und läuferischen Vorteile wieder gnadenlos ausnutzen und waren selbst Schuld, dass es am Schluss nur ein Sieg mit vier Toren Differenz war. Endstand 19:15 für die jungen Limmatwaves.
Was bedeutet das? Einerseits dass der HCDU gegen den HC Horgen viermal in dieser Saison gewinnen konnte, andererseits, dass das FU17 das einzige Team des HCDU sein wird, das die Farben des Vereins am Cupfinal in Einsiedeln vertritt. Und damit hat man eine Medaille auf sicher. Gegen den bereits feststehenden Gegner Züri Oberland - aktuell guter Zweitplatzierter im FU17 Meister - kann man also nur noch gewinnen und Spass am Handball haben. Die Meisterschaft (inkl. Cup) war dieses Jahr wie das Erwachen aus dem Dornröschenschlaf - erster Platz in der Meisterschaft und Erreichen des Cupfinals. Wer hätte das gedacht?
Züri Cup Halbfinal
HC Horgen - Limmatwaves 15:19 (8:12)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rebi (3/1), Rumer (3), Gina (3), Michelle (4), Livia (3), Sabi (1), Selina (1), Casi, Moni, Manu (1)
Montag, 14. März 2011
MU17: Hoher Sieg in der Meisterschaft aber das Aus im Cup
Leider hat das MU17 dieses Wochenende das falsche Spiel gewonnen. Aber der Reihe nach. Am Samstag fand das erste Spiel,das Meisterschaftsspiel, gegen die Albis Foxes statt. Die Limmatwa-ves mit insgesamt vier Verstärkungen aus den beiden MU15 spielten ein temporeiches Spiel nach vorne. Die Gegenwehr der Foxes war nur sehr beschränkt. Als Gegengeschenk liessen auch die Limmattaler den Stadtzürcher viel Raum und es entwickelte sich ein torreiches Spiel. Welches zur Pause 19:15 und zum Schluss 41:32 zugunsten der Waves ausging.
Am Sonntag im Cup bot sich ein völlig anderes Bild. Beiden Defensivreihen liessen dem Gegner kaum Freiraum. Auch die beiden Torhüter hielten um einige Klassen besser als am Samstag und verhinderten viele Grosschancen. Die Limmatwaves begannen sehr fehlerhaft. Dies ermöglichte den Foxes einige Gegenstosstore. Aber mit viel Kampfkraft heilten die Einheimischen das Spiel offen und gingen mit einem 10:8 Rückstand in die Pause. Nach der Pause konnten die Limmattaler ein wenig zulegen und gingen kurz vor Ende mit 21:20 in Führung. Leider wurden danach vier Chancen in Serie vergeben so dass man am Schluss mit 22:21 unterlag.
Samstag Meisterschaft: Limmatwaves :Albis Foxes 41:32 (19:16)
Es spielten:
Renato Romer, Damian Biffiger, Basil Maag 1, Brian Schlatter 4,Daniel Burla 3, David Röthlisber-ger, Egzon Ameti 2, Gilles Diserens 9, Jeffrey Miao 2, Mithulan Sithamparanthan 2, Oliver von Atzi-gen 2, Rico Gretler 11, Dominic Jäger 2, Francesco Biffiger 3
Sonntag Cup: Limmatwaves :Albis Foxes 21:22 (8:10)
Es spielten:
Renato Romer, Damian Biffiger, Basil Maag 3, Brian Schlatter 1,Daniel Burla 6, Egzon Ameti 2, Gil-les Diserens 2, Jeffrey Miao , Mithulan Sithamparanthan , Rico Gretler 7, Dany Schöffel
Am Sonntag im Cup bot sich ein völlig anderes Bild. Beiden Defensivreihen liessen dem Gegner kaum Freiraum. Auch die beiden Torhüter hielten um einige Klassen besser als am Samstag und verhinderten viele Grosschancen. Die Limmatwaves begannen sehr fehlerhaft. Dies ermöglichte den Foxes einige Gegenstosstore. Aber mit viel Kampfkraft heilten die Einheimischen das Spiel offen und gingen mit einem 10:8 Rückstand in die Pause. Nach der Pause konnten die Limmattaler ein wenig zulegen und gingen kurz vor Ende mit 21:20 in Führung. Leider wurden danach vier Chancen in Serie vergeben so dass man am Schluss mit 22:21 unterlag.
Samstag Meisterschaft: Limmatwaves :Albis Foxes 41:32 (19:16)
Es spielten:
Renato Romer, Damian Biffiger, Basil Maag 1, Brian Schlatter 4,Daniel Burla 3, David Röthlisber-ger, Egzon Ameti 2, Gilles Diserens 9, Jeffrey Miao 2, Mithulan Sithamparanthan 2, Oliver von Atzi-gen 2, Rico Gretler 11, Dominic Jäger 2, Francesco Biffiger 3
Sonntag Cup: Limmatwaves :Albis Foxes 21:22 (8:10)
Es spielten:
Renato Romer, Damian Biffiger, Basil Maag 3, Brian Schlatter 1,Daniel Burla 6, Egzon Ameti 2, Gil-les Diserens 2, Jeffrey Miao , Mithulan Sithamparanthan , Rico Gretler 7, Dany Schöffel
Montag, 7. März 2011
H1: Locker aus dem Schlamassel
Handball Dietikon-Urdorf gewinnt gegen GC Amicitia II 31:25 in der 1. Liga
VON RAPHAEL BIERMAYR
Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Das gilt auch für den HC Dietikon-Urdorf, der gestern fast im Vorbeigehen zu zwei Punkten kam. Das 31:25 gegen den harmlosen Aufsteiger GC Amicitia war ein schmeichelhaftes Resultat aus Sicht der Stadtzürcher. Wären die Limmattaler auch die zweite Halbzeit (12:15) mit aufrichtigem Ernst angegangen, hätte der Sieg mit 20 Treffern Differenz ausfallen können. «Das wäre heute tatsächlich möglich gewesen. Doch dazu sind wir einerseits nicht stabil genug und andererseits ist es auch klar, dass wir bei einer solchen Überlegenheit auch durchwechseln», sagte HCDU-Trainer Sascha Schoenholzer zu diesem Luxusproblem.
Auf dem Weg zum dritten Erfolg in Serie – das ist erstmals seit Januar 2010 der Fall – konnten es sich die Gastgeber leisten, den Anfang zu verschlafen. Beiderseits regierte Unsicherheit, welche die Limmattaler allerdings im Gegensatz zu ihrem Kontrahenten ablegen konnte. Mit dem 13:7 nach rund 22 Minuten war die Partie so gut wie entschieden. Die Tatsache, dass die Gastgeber bis zu diesem Zeitpunkt vier Treffer durch den Kreisläufer (Anderegg) erzielten, spricht Bände für die Deckungsqualitäten von GC Amicitia.
Wallisch dirigiert die Offensive
Angesichts der Dominanz begann Dietikon-Urdorf gar zu zaubern. Daniel Imhof, mit zehn Treffern bester Torschütze der Partie, verzückte die Zuschauer. Mal traf er mit einem herrlichen Trickschuss vom Flügel, mal tankte er sich gegen zwei Gegenspieler durch und traf im Fallen, mal fand er bei einem Freiwurf einen Weg vorbei an der mehrarmigen Mauer. Topskorer Imhof (insgesamt 115 Tore) mochte einmal mehr der beste Werfer gewesen sein, überragender Mann war Philipp Wallisch, der auf der Mitteposition die Offensive dirigierte. Einmal mehr bewies er bei Anspielen sein ausserordentliches Auge für die Mitspieler.
Dank dem Sieg gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ist die direkte Relegation nur noch rechnerisch möglich. Auf Platz zehn, der in die Barrage führt, haben die Limmattaler nach der Verlust-Punkte-Rechnung nun vier Zähler Vorsprung. Es scheint ganz so, als ob der HCDU doch noch aus dem Schlamassel gefunden hätte.
VON RAPHAEL BIERMAYR
Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Das gilt auch für den HC Dietikon-Urdorf, der gestern fast im Vorbeigehen zu zwei Punkten kam. Das 31:25 gegen den harmlosen Aufsteiger GC Amicitia war ein schmeichelhaftes Resultat aus Sicht der Stadtzürcher. Wären die Limmattaler auch die zweite Halbzeit (12:15) mit aufrichtigem Ernst angegangen, hätte der Sieg mit 20 Treffern Differenz ausfallen können. «Das wäre heute tatsächlich möglich gewesen. Doch dazu sind wir einerseits nicht stabil genug und andererseits ist es auch klar, dass wir bei einer solchen Überlegenheit auch durchwechseln», sagte HCDU-Trainer Sascha Schoenholzer zu diesem Luxusproblem.
Auf dem Weg zum dritten Erfolg in Serie – das ist erstmals seit Januar 2010 der Fall – konnten es sich die Gastgeber leisten, den Anfang zu verschlafen. Beiderseits regierte Unsicherheit, welche die Limmattaler allerdings im Gegensatz zu ihrem Kontrahenten ablegen konnte. Mit dem 13:7 nach rund 22 Minuten war die Partie so gut wie entschieden. Die Tatsache, dass die Gastgeber bis zu diesem Zeitpunkt vier Treffer durch den Kreisläufer (Anderegg) erzielten, spricht Bände für die Deckungsqualitäten von GC Amicitia.
Wallisch dirigiert die Offensive
Angesichts der Dominanz begann Dietikon-Urdorf gar zu zaubern. Daniel Imhof, mit zehn Treffern bester Torschütze der Partie, verzückte die Zuschauer. Mal traf er mit einem herrlichen Trickschuss vom Flügel, mal tankte er sich gegen zwei Gegenspieler durch und traf im Fallen, mal fand er bei einem Freiwurf einen Weg vorbei an der mehrarmigen Mauer. Topskorer Imhof (insgesamt 115 Tore) mochte einmal mehr der beste Werfer gewesen sein, überragender Mann war Philipp Wallisch, der auf der Mitteposition die Offensive dirigierte. Einmal mehr bewies er bei Anspielen sein ausserordentliches Auge für die Mitspieler.
Dank dem Sieg gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ist die direkte Relegation nur noch rechnerisch möglich. Auf Platz zehn, der in die Barrage führt, haben die Limmattaler nach der Verlust-Punkte-Rechnung nun vier Zähler Vorsprung. Es scheint ganz so, als ob der HCDU doch noch aus dem Schlamassel gefunden hätte.
MU17:Hoher Sieg ohne Verteidigung
Der erwarte hohe Sieg gegen den Tabellenletzten wurde zwar realisiert. Mit einem 49:30 Sieg sollte man eigentlich zufrieden sein, wenn aber die Zielsetzung in einer guten Abwehrleistung bestand, kann man trotzdem nicht von einem guten Spiel reden. Gegen einen nur mit 8 Spielern angereisten Gegner spielte man im Angriff vorwiegend seriös und effizient. So konnte man mit einer 24:14 Führung in Pause gehen. Dies frustrierte den gegnerischen Torhüter anscheinend soweit dass er in Pause nach hause ging und nun beim Gegner ein Feldspieler ins Tor musste. Trotz der erneuten Zielsetzung der Limmatwaves in der Verteidigung zuzulegen, war diese weiterhin nahezu inexistent.
Nächste Woche stehen nun zwei Spiele gegen Albis Foxes an, eines in der Meisterschaft, das andere im Cuphalbfinal. In diesen Spielen braucht es in der Verteidigung die gleiche Konsequenz und Erbarmungslosigkeit welche die Waves diesen Samstag im Angriff gezeigt haben.
Es spielten: Renato Romer, Damian Biffiger, Basil Maag 1, Brian Schlatter 3,Daniel Burla 5, David Röthlisberger, Egzon Ameti 6, Gilles Diserens 21, Jeffrey Miao 3, Mithulan Sithamparanthan, Oliver von Atzigen 1, Rico Gretler 9
Nächste Woche stehen nun zwei Spiele gegen Albis Foxes an, eines in der Meisterschaft, das andere im Cuphalbfinal. In diesen Spielen braucht es in der Verteidigung die gleiche Konsequenz und Erbarmungslosigkeit welche die Waves diesen Samstag im Angriff gezeigt haben.
Es spielten: Renato Romer, Damian Biffiger, Basil Maag 1, Brian Schlatter 3,Daniel Burla 5, David Röthlisberger, Egzon Ameti 6, Gilles Diserens 21, Jeffrey Miao 3, Mithulan Sithamparanthan, Oliver von Atzigen 1, Rico Gretler 9
Samstag, 5. März 2011
FU17: PROMO-MEISTER
Die Limmatwaves sinnten auf Revanche. Die einzige Saisonniederlage hatte ihnen der TV Witikon zugefügt, derselbe Gegner, gegen den die Limmatwaves heute einen Meisterschafts-Matchball hatten: mit einem Sieg wären die Dietikerinnen vorzeitig Promo-Meister, im Falle einer Niederlage zwar immer noch Erstplatzierte, aber nur noch mit einem Punkt Vorsprung auf - natürlich - den TV Witikon.
Das Spiel startete erwartet fast wie ein Fussball-Spiel. Nach 15 Minuten stand es 1:1. Das lag aber nicht etwa daran, dass je 11 Spielerinnen auf dem Feld standen, sondern dass die beiden Defensiven sehr solid und beide Torhüterinnen sehr souverän waren. Einerseits die körperlich bevorteilten Spielerinnen des TV, auf der anderen Seite die technisch und spielerisch feinere Klinge des HCDU. Bis zur Pause sollten beide Teams den jeweils anderen Goalie noch ziemlich heiss werfen. Man ging nach einer kämpferisch einwandfreien, aber resultatmässig eher schwachen Halbzeit mit 5:3 aus Sicht des HCDU in die Pause. Woran lags, dass das Spiel derart knapp gehalten wurde? Einerseits untersagte der Schiedsrichter den einen oder anderen Foulpfiff, beispielsweise als Rebi von hinten im Gegenstoss runtergeknebelt wurde. Andererseits gelang es den Limmatwaves auch nicht, ihre spielerischen Vorteile in Tore umzumünzen. Zu oft wurden schlechte Wurfpositionen zum Wurf genutzt, die guten hingegen wurden nicht gesehen. Auch die läuferische Überlegenheit konnte bei den Limmatwaves nicht mehr ausgenutzt werden wie im ersten Spiel. Der Gegner war gut vorbereitet auf die Manndeckung. Gleichzeitig vermochten die Limmattalerinnen das gegnerische Spiel durch sehr gutes Blockspiel zu zerstören.
In der zweiten Halbzeit sollte alles besser werden. Die Sperren wurden neu nicht mehr auf der Mitte gesetzt, sondern auf dem Zweier und siehe da, man erreichte das eine ums andere Mal eine sehr gute Torchance. Die ersten zwei Minuten der zweiten Halbzeit gehörten dennoch dem Gegner: zwei Unkonzentriertheiten liessen den TV Witikon ohne Aufwand zum 5:5 aufschliessen. Danach starteten die Limmatwaves aber den Turbo. Von 5:5 ging es auf 12:6 mit Tempo und weil der Schiedsrichter die Strafen, die er in er ersten Halbzeit nicht gegeben hatte, nun laufend und zu Recht gab. So zeigt sich die Überlegenheit des HCDU in der zweiten Halbzeit, indem nicht weniger als 5 Siebenmeter herausgeholt wurden. Notabene wurde keiner davon versenkt, aber janu... Immer wieder in Überzahl konnte der HCDU nun den Platz und die Schnelligkeit nutzen und auf starke Flügel zählen. Michelle erwischte einen Traumtag und auch Linda machte ihre Sache sehr gut. Zudem erfüllten Selina, Casi und Sabrina sie Vorgaben ebenfalls bei weitem. Es gab in beiden Halbzeiten zusammengezählt etwa 10 technische Fehler, nur einer davon ein Passfehler. Das Spiel war in der 50. Minute entschieden, als die Limmatwaves beim Stand von 13:7 einen Gang zurückschalten und den Gegner anrennen lassen konnten. Schlussstand: 15:7 aus Sicht des HCDU => PROMO-MEISTER!
Geduscht wurde in der Garderobe nicht mit Wasser, sondern mit Champagner (an alle Eltern: natürlich alkoholfrei). Die Verlierer-Truppe des letzten Jahres schwingt in der Meisterschaft oben aus. Und die Saison ist noch nicht vorbei, man kann noch im Cup eine Sensation schaffen. Und wir werden alles dafür tun.
TV Witikon - Limmatwaves 7:15 (3:5)
HCDU: Arlinda (1.-60.), Rebi (1), Rumer (2), Gina (1), Michelle (5), Linda (3), Casi, Sabi, Livia (1), Manu, Selina (2)
Bemerkungen: die Limmatwaves verwerfen fünf Siebenmeter (Rumer, Gina, Manu, Rebi, Arlinda)
Das Spiel startete erwartet fast wie ein Fussball-Spiel. Nach 15 Minuten stand es 1:1. Das lag aber nicht etwa daran, dass je 11 Spielerinnen auf dem Feld standen, sondern dass die beiden Defensiven sehr solid und beide Torhüterinnen sehr souverän waren. Einerseits die körperlich bevorteilten Spielerinnen des TV, auf der anderen Seite die technisch und spielerisch feinere Klinge des HCDU. Bis zur Pause sollten beide Teams den jeweils anderen Goalie noch ziemlich heiss werfen. Man ging nach einer kämpferisch einwandfreien, aber resultatmässig eher schwachen Halbzeit mit 5:3 aus Sicht des HCDU in die Pause. Woran lags, dass das Spiel derart knapp gehalten wurde? Einerseits untersagte der Schiedsrichter den einen oder anderen Foulpfiff, beispielsweise als Rebi von hinten im Gegenstoss runtergeknebelt wurde. Andererseits gelang es den Limmatwaves auch nicht, ihre spielerischen Vorteile in Tore umzumünzen. Zu oft wurden schlechte Wurfpositionen zum Wurf genutzt, die guten hingegen wurden nicht gesehen. Auch die läuferische Überlegenheit konnte bei den Limmatwaves nicht mehr ausgenutzt werden wie im ersten Spiel. Der Gegner war gut vorbereitet auf die Manndeckung. Gleichzeitig vermochten die Limmattalerinnen das gegnerische Spiel durch sehr gutes Blockspiel zu zerstören.
In der zweiten Halbzeit sollte alles besser werden. Die Sperren wurden neu nicht mehr auf der Mitte gesetzt, sondern auf dem Zweier und siehe da, man erreichte das eine ums andere Mal eine sehr gute Torchance. Die ersten zwei Minuten der zweiten Halbzeit gehörten dennoch dem Gegner: zwei Unkonzentriertheiten liessen den TV Witikon ohne Aufwand zum 5:5 aufschliessen. Danach starteten die Limmatwaves aber den Turbo. Von 5:5 ging es auf 12:6 mit Tempo und weil der Schiedsrichter die Strafen, die er in er ersten Halbzeit nicht gegeben hatte, nun laufend und zu Recht gab. So zeigt sich die Überlegenheit des HCDU in der zweiten Halbzeit, indem nicht weniger als 5 Siebenmeter herausgeholt wurden. Notabene wurde keiner davon versenkt, aber janu... Immer wieder in Überzahl konnte der HCDU nun den Platz und die Schnelligkeit nutzen und auf starke Flügel zählen. Michelle erwischte einen Traumtag und auch Linda machte ihre Sache sehr gut. Zudem erfüllten Selina, Casi und Sabrina sie Vorgaben ebenfalls bei weitem. Es gab in beiden Halbzeiten zusammengezählt etwa 10 technische Fehler, nur einer davon ein Passfehler. Das Spiel war in der 50. Minute entschieden, als die Limmatwaves beim Stand von 13:7 einen Gang zurückschalten und den Gegner anrennen lassen konnten. Schlussstand: 15:7 aus Sicht des HCDU => PROMO-MEISTER!
Geduscht wurde in der Garderobe nicht mit Wasser, sondern mit Champagner (an alle Eltern: natürlich alkoholfrei). Die Verlierer-Truppe des letzten Jahres schwingt in der Meisterschaft oben aus. Und die Saison ist noch nicht vorbei, man kann noch im Cup eine Sensation schaffen. Und wir werden alles dafür tun.
TV Witikon - Limmatwaves 7:15 (3:5)
HCDU: Arlinda (1.-60.), Rebi (1), Rumer (2), Gina (1), Michelle (5), Linda (3), Casi, Sabi, Livia (1), Manu, Selina (2)
Bemerkungen: die Limmatwaves verwerfen fünf Siebenmeter (Rumer, Gina, Manu, Rebi, Arlinda)
Dienstag, 1. März 2011
H1: «Wir können jeden in der Gruppe schlagen»
Den Handballern von Dietikon-Urdorf gelingt in der 1. Liga mit einem 28:26-Auswärtssieg über die Albis Foxes eine Sensation
VON TIRZA GAUTSCHI
«Das war eines der besten, wenn nicht sogar das beste Spiel der ganzen Saison», meint Torhüter Josip Katicic. Der Goalie ist begeistert über die Leistung seiner Mannschaft, wobei er selbst nicht gerade unschuldig ist an dem Überraschungssieg im Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten.
«Am Anfang waren die Albis Foxes die besseren Spieler, sie haben die Partie klar angeführt», kommentiert Katicic die ersten 15. Minuten. Kurz darauf wechselt Dietikon-Urdorf den Torhüter aus und Katicic kommt ins Spiel. «Ich denke, das war der Punkt, an dem sich das Spiel gewendet hat. Albis Foxes konnte seine Chance nicht mehr richtig ausnutzen und wir nutzen sie umso mehr.» Mit zwei Gegenstosspässen direkt vor das Tor kurz vor Halbzeitende konnte Katicic seine Mannschaft auf Augenhöhe mit dem Gastgeber bringen und damit in die Pause schicken.
«DIE ZWEITE HALBZEIT war ein Spiel auf hohem Niveau. Sie machten ihre Tore und wir unsere.» Obwohl die Teams in der Tabelle sage und schreibe sechs Plätze voneinander trennen, war davon während der zweiten Halbzeit nichts mehr zu merken. Dietikon-Urdorf schaffte es sogar, den favorisierten Gastgeber während mehrerer Spielminuten auf Abstand zu halten, bevor die Albis Foxes in der Schlussphase wieder auf ein Tor Rückstand aufschliessen konnten. Dietikon-Urdorf konnte den Vorsprung dennoch halten und verlängerte auf einen 28:26-Sieg.
KATICIC DER MIT ZEHN GEHALTENEN Bällen in der zweiten Halbzeit ebenfalls zu Höchstform auflief, lobt vor allem das Spiel in der vorderen Reihe: «Unsere Angreifer haben ihre bisher beste Leitung überhaupt gezeigt.» Für den Torhüter war der Sieg aber dann doch nicht ganz so überraschend. «Es ist schon lange ein Schub durch unser Team gegangen, das ist jetzt endlich das Resultat der Veränderung», erklärt er den Wandel in der Mannschaft. «Mit unserer Qualität könnten wir jeden in der Gruppe schlagen. Man gewinnt schliesslich nicht einfach so gegen den Zweitplatzierten.» Um diesen Fortschritt zu beweisen, hat sich Katicic hohe Ziele gesetzt: «Ich möchte in den letzten fünf Spielen mindestens drei oder vier davon gewinnen. So können wir zeigen, dass der Saisonstart bloss ein Ausrutscher war.»
VON TIRZA GAUTSCHI
«Das war eines der besten, wenn nicht sogar das beste Spiel der ganzen Saison», meint Torhüter Josip Katicic. Der Goalie ist begeistert über die Leistung seiner Mannschaft, wobei er selbst nicht gerade unschuldig ist an dem Überraschungssieg im Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten.
«Am Anfang waren die Albis Foxes die besseren Spieler, sie haben die Partie klar angeführt», kommentiert Katicic die ersten 15. Minuten. Kurz darauf wechselt Dietikon-Urdorf den Torhüter aus und Katicic kommt ins Spiel. «Ich denke, das war der Punkt, an dem sich das Spiel gewendet hat. Albis Foxes konnte seine Chance nicht mehr richtig ausnutzen und wir nutzen sie umso mehr.» Mit zwei Gegenstosspässen direkt vor das Tor kurz vor Halbzeitende konnte Katicic seine Mannschaft auf Augenhöhe mit dem Gastgeber bringen und damit in die Pause schicken.
«DIE ZWEITE HALBZEIT war ein Spiel auf hohem Niveau. Sie machten ihre Tore und wir unsere.» Obwohl die Teams in der Tabelle sage und schreibe sechs Plätze voneinander trennen, war davon während der zweiten Halbzeit nichts mehr zu merken. Dietikon-Urdorf schaffte es sogar, den favorisierten Gastgeber während mehrerer Spielminuten auf Abstand zu halten, bevor die Albis Foxes in der Schlussphase wieder auf ein Tor Rückstand aufschliessen konnten. Dietikon-Urdorf konnte den Vorsprung dennoch halten und verlängerte auf einen 28:26-Sieg.
KATICIC DER MIT ZEHN GEHALTENEN Bällen in der zweiten Halbzeit ebenfalls zu Höchstform auflief, lobt vor allem das Spiel in der vorderen Reihe: «Unsere Angreifer haben ihre bisher beste Leitung überhaupt gezeigt.» Für den Torhüter war der Sieg aber dann doch nicht ganz so überraschend. «Es ist schon lange ein Schub durch unser Team gegangen, das ist jetzt endlich das Resultat der Veränderung», erklärt er den Wandel in der Mannschaft. «Mit unserer Qualität könnten wir jeden in der Gruppe schlagen. Man gewinnt schliesslich nicht einfach so gegen den Zweitplatzierten.» Um diesen Fortschritt zu beweisen, hat sich Katicic hohe Ziele gesetzt: «Ich möchte in den letzten fünf Spielen mindestens drei oder vier davon gewinnen. So können wir zeigen, dass der Saisonstart bloss ein Ausrutscher war.»
Abonnieren
Kommentare (Atom)
News-Archiv
-
▼
2011
(60)
-
▼
März
(11)
- ZHV-Cup Finals in Einsiedeln 9./10.4.11
- MU17: Verschlafene 1. Halbzeit
- FU17: Wer wird Zweiter hinter den Limmatwaves?
- H1: Angriff top, Verteidigung Flop
- MU17: kämpferisch tadellose Leistung
- FU17: CUPFINAL!
- MU17: Hoher Sieg in der Meisterschaft aber das Aus...
- H1: Locker aus dem Schlamassel
- MU17:Hoher Sieg ohne Verteidigung
- FU17: PROMO-MEISTER
- H1: «Wir können jeden in der Gruppe schlagen»
-
▼
März
(11)
Abonnieren von HCDU NEWS