Die Glücksfee bei der Auslosung meinte es gut mit dem Limmatwaves. Nachdem man im Viertelfinal den oberklassigen HC GS Stäfa eliminierte, wurde der HC Horgen als Halbfinal-Gegner zugelost. Der HC Horgen konnte in der laufenden Meisterschaft bereits dreimal besiegt werden, zweimal allerdings nur mit dem Minimalvorsprung von einem Tor Differenz. Man war also gewarnt: die Finalqualifikation wäre möglich, aber nicht selbstverständlich.
Die Limmatwaves zeigten bereits beim Einlaufen, dass sie trotz Kantiball am Vorabend das Team sein wollten, das in den Final kommt. Entsprechend legten sie auch los. Es gab zwar den einen oder anderen Fehler, aber vom Skore her lagen die Dietikerinnen nach 20 Minuten mit 8:3 vorne. Im Angriff wurden die Unaufmerksamkeiten des Gegners konsequent ausgenutzt, in der Defensive hatte man die einzige Spielerin des Gegners, die von neun Metern ins Tor traf, sehr gut unter Kontrolle, dank ebenso konsequenter Manndeckung. Gegen Ende der ersten Halbzeit verliessen den HCDU die Kräfte aber etwas, der Gegner kam bis zur Pause um ein Tor heran auf 12:8. Es schien aber, als hätte der HCDU das Spiel im Griff.
In der zweiten Halbzeit ging der körperlich überlegene Gegner noch etwas härter zur Sache. Dem HCDU gelang es nicht mehr, die gleichen spielerischen Akzente wie in der ersten Halbzeit zu setzen und man beging den einen oder anderen einfachen Fehler im Angriff. Das führte dazu, dass der HC Horgen Morgenluft witterte und die Dietikerinnen in fast 15 Minuten nur mickrige zwei Törchen zustande brachte. Das gute daran war, dass auch der HC Horgen in der Offensive nur drei Tore zustande brachte. Die Limmatwaves liessen zwar in der Offensive nach, aber die Defensive stand nach wie vor hervorragend. Als der Trainer des HC Horgen zehn Minuten vor Schluss umstellte auf eine offensive Verteidigung, wars um den Gastgeber geschehen. Die Limmatwaves konnten ihre spielerischen und läuferischen Vorteile wieder gnadenlos ausnutzen und waren selbst Schuld, dass es am Schluss nur ein Sieg mit vier Toren Differenz war. Endstand 19:15 für die jungen Limmatwaves.
Was bedeutet das? Einerseits dass der HCDU gegen den HC Horgen viermal in dieser Saison gewinnen konnte, andererseits, dass das FU17 das einzige Team des HCDU sein wird, das die Farben des Vereins am Cupfinal in Einsiedeln vertritt. Und damit hat man eine Medaille auf sicher. Gegen den bereits feststehenden Gegner Züri Oberland - aktuell guter Zweitplatzierter im FU17 Meister - kann man also nur noch gewinnen und Spass am Handball haben. Die Meisterschaft (inkl. Cup) war dieses Jahr wie das Erwachen aus dem Dornröschenschlaf - erster Platz in der Meisterschaft und Erreichen des Cupfinals. Wer hätte das gedacht?
Züri Cup Halbfinal
HC Horgen - Limmatwaves 15:19 (8:12)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rebi (3/1), Rumer (3), Gina (3), Michelle (4), Livia (3), Sabi (1), Selina (1), Casi, Moni, Manu (1)
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