Den Handballern von Dietikon-Urdorf gelingt in der 1. Liga mit einem 28:26-Auswärtssieg über die Albis Foxes eine Sensation
VON TIRZA GAUTSCHI
«Das war eines der besten, wenn nicht sogar das beste Spiel der ganzen Saison», meint Torhüter Josip Katicic. Der Goalie ist begeistert über die Leistung seiner Mannschaft, wobei er selbst nicht gerade unschuldig ist an dem Überraschungssieg im Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten.
«Am Anfang waren die Albis Foxes die besseren Spieler, sie haben die Partie klar angeführt», kommentiert Katicic die ersten 15. Minuten. Kurz darauf wechselt Dietikon-Urdorf den Torhüter aus und Katicic kommt ins Spiel. «Ich denke, das war der Punkt, an dem sich das Spiel gewendet hat. Albis Foxes konnte seine Chance nicht mehr richtig ausnutzen und wir nutzen sie umso mehr.» Mit zwei Gegenstosspässen direkt vor das Tor kurz vor Halbzeitende konnte Katicic seine Mannschaft auf Augenhöhe mit dem Gastgeber bringen und damit in die Pause schicken.
«DIE ZWEITE HALBZEIT war ein Spiel auf hohem Niveau. Sie machten ihre Tore und wir unsere.» Obwohl die Teams in der Tabelle sage und schreibe sechs Plätze voneinander trennen, war davon während der zweiten Halbzeit nichts mehr zu merken. Dietikon-Urdorf schaffte es sogar, den favorisierten Gastgeber während mehrerer Spielminuten auf Abstand zu halten, bevor die Albis Foxes in der Schlussphase wieder auf ein Tor Rückstand aufschliessen konnten. Dietikon-Urdorf konnte den Vorsprung dennoch halten und verlängerte auf einen 28:26-Sieg.
KATICIC DER MIT ZEHN GEHALTENEN Bällen in der zweiten Halbzeit ebenfalls zu Höchstform auflief, lobt vor allem das Spiel in der vorderen Reihe: «Unsere Angreifer haben ihre bisher beste Leitung überhaupt gezeigt.» Für den Torhüter war der Sieg aber dann doch nicht ganz so überraschend. «Es ist schon lange ein Schub durch unser Team gegangen, das ist jetzt endlich das Resultat der Veränderung», erklärt er den Wandel in der Mannschaft. «Mit unserer Qualität könnten wir jeden in der Gruppe schlagen. Man gewinnt schliesslich nicht einfach so gegen den Zweitplatzierten.» Um diesen Fortschritt zu beweisen, hat sich Katicic hohe Ziele gesetzt: «Ich möchte in den letzten fünf Spielen mindestens drei oder vier davon gewinnen. So können wir zeigen, dass der Saisonstart bloss ein Ausrutscher war.»
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