Dienstag, 31. März 2009

«The voice» tritt nach 8 Jahren ab

Er gehört zum Inventar des HC Dietikon-Urdorf. Und doch ist einmal Schluss. Hans-Peter Zimmerli , legendäre Stimme an den NLB-Heimspielen des HCDU, tritt kürzer. «Acht Jahre sind genug», sagte der Bergdietiker und legte das Mikrofon nach dem Spiel gegen Steffisburg (27:30-Niederlage) zur Seite. Definitiv. «Keine Angst», meinte er abschliessend und schmunzelte, «ihr werdet mich nicht los. Ich komme auch in der 1.Liga in die Halle. Aber nur als Zuschauer.» Zimmerli wurde von Vereinspräsident Martin Romer gebührend verabschiedet. Ebenso wie Team-Masseur Walti Herzig, der ebenfalls in der neuen Saison nicht mehr dabei sein wird. (RUBU).

Persönliche Anmerkung von Mägi:
Auch ich danke Hans-Peter und Walti herzlich für die vielen Stunden die sie für den HCDU aufgebracht haben. Die vielen Situationen in denen sie mit uns gelitten und sich mit uns gefreut haben werde ich, und hoffentlich auch sie noch ein lebenlang in Erinnerung behalten. Also bis bald in der Halle und "Never say never again" ;-)

Montag, 30. März 2009

FU18: Ein Saisonrückblick auf keine Saison wie jede andere

Ende der letzten Saison und dem verlorenen Cupfinal steckte das Team rund um Stehrenberger, Polozani, Fischhaber und Co. hohe Ziele für die neue Saison. Man wollte um den Meistertitel und den Cupsieg mitreden. Nach der Saison sind beide Ziele deutlich verpasst worden und der Schlussrang dürfte wieder derselbe sein wie letztes Jahr hinter Adliswil, Uster und Stäfa: der vierte Platz. Auf den ersten Blick sollte das Team also nicht wirklich zufrieden sein, im Gegenteil. Wie immer weiss aber mehr, wer einen zweiten Blick wagt.


Vor Saisonbeginn folgte eine Hiobsbotschaft auf die andere. Beim Sponsorenlauf starteten gerade mal sechs Spielerinnen vom ehemals 15 Akteurinnen starken Kader. Es gab keine Absagen wegen Krankheiten oder Ferien, sondern Absagen wegen Vereins-Austritten aus diversen Gründen: Auslandstudium oder -aufenthalt (Nati, Yasi), Freizeit- und Arbeitspriorisierungen (Jessy, Roxy, Julia), lust- und frustbedingte Rücktritte (Ayten, Spreza) oder altersbedingte Abgänge (Misch, Mü). Nicht unbedingt eine gemütliche Ausgangslage für den Rest des Teams, bis eine Spielgemeinschaft mit Berikon zumindest drei neue Gesichter in die Halle spülte. Nach nur gerade zwei Monaten mussten zwei der drei Gesichter wegbedingt aber einen Rückzieher machen, nur die sportvergiftete Lorena blieb dem Verein erhalten. Unabhängig davon ob Sommer- oder Winterzeit: Die Uhr stand auf fünf vor zwölf, es war nur eine Frage der Zeit, bis das Team auseinanderfallen würde. Und alle wussten es. Energisch zogen die verbliebenen Spielerinnen und der Trainer an einem Strick und den Karren aus dem Dreck: Astrid, Martina, Jefi und Marcella stiessen nacheinander zum Team, alle ohne Handballerfahrung, aber alle mit dem Willen, das Spiel zu lernen. Und man hatte sogar noch einige Interessentinnen mehr im Training. Patricia, Laura, Gloria, etc. Schliesslich stiess während der Saison auch Julia wieder zum Team. Die Meisterschaft wurde mit 15 Spielerinnen begonnen und mit 12 beendet. Dazwischen liegen aber nachweislich mehr als bloss drei Abgänge.

Das zweite Problem betraf nach dem Ende der Saison 07/08 die Meisterschaft an sich. In Zürich würde es keine FU19 Meisterschaft geben, die älteste Liga für Juniorinnen sollte in Zürich das FU17 sein, wurde der Trainer via Vereinsvorstand informiert. Eine logische Konsequenz, weil sich nur gerade vier FU19-Teams angemeldet hatten. Glücklicherweise ergab sich durch die Spielgemeinschaft mit Berikon und dem verhältnismässig jungen Kader die Möglichkeit, mit der kompletten Mannschaft im Aargau mitzuspielen. Man stelle sich die Schlagzeile Ende Saison vor: HCDU wird Aargauer Meister. Das hätte kaum jemand nachgemacht.

Der Probleme nicht genug stand ja noch niemand fix zwischen den Pfosten. Andrea musste verletzungsbedingt das Tor verlassen, durfte aber auf dem Feld weiter mittun. Marcella liess sich im Lager mitten in der Saison schliesslich dazu bewegen, ins Tor zu stehen. Und siehe da, es gefalle ihr besser als auf dem Feld. Obs stimmt weiss nur sie, aber an den Fortschritten gemessen muss etwas an der Aussage dran sein. Problematisch dabei war nur, dass Marcella jeden Samstag bis spät abends arbeiten muss und somit in der Qualifikationsrunde kaum zur Verfügung stand.

Somit muss die Saison anders zusammengefasst werden: von den Spielerinnen, die diesen vierten Rang erreicht haben, stehen gerade mal vier länger als zweieinhalb Jahre auf dem Feld, wobei eine davon früher Goalie war. Das Erreichen der Meisterrunde und der vierte Rang sind umso höher einzustufen, wenn man mit obigen Relativierungen die Resultate der Meisterrunde noch einmal Revue passieren lässt: vier klare Niederlagen aus eigenem Unvermögen oder weil der Gegner einfach besser war, zweimal Frick besiegt, das mehrere 1.Liga-Spielerinnen in seinen Reihen zählt, und noch je einmal Zurzibiet (Qualifikationssieger) und Olten (mit mehreren Inter-Juniorinnen) gekitzelt und am Sieg geschnuppert. Genauer betrachtet also gar nicht so übel.

Eigentlich war das oberste Ziel, das Team zusammenzuhalten und in der neuen Saison in Zürich im FU19 wieder an den Start zu gehen. Es wäre ja langweilig, wenn das so einfach geklappt hätte. Auch der ZHV stellt auf die neue Saison auf ein FU18 um, womit der HCDU diverse Spielerinnen altersbedingt abgeben müsste. Um Ziel Nummer eins konsequent weiterverfolgen zu können, musste also eine neue Strategie her. Und die Strategie lautet: Teilnahme am FU19-Inter Qualiturnier, im klaren Bewusstsein, dass die Qualifikationschancen eher klein sind. Aber es wäre die falsche Strategie, es nicht zumindest zu versuchen.

Limmattaler Sportstar

Dass Jonas Affentranger Nachfolger von Curler Thomas Lips wurde und ein Jahr lang den Titel «Limmattaler Sportstar» tragen darf, ist ein Erfolg der gesamten Handball-Szene. Der HC Dietikon-Urdorf machte in den letzten Wochen auf seinerHomepage ununterbrochen Werbungfür seinen prominentesten Akteur.«Noch ein paar Stunden vor Ende der Wahl habe ich zehn SMS geschickt»,schmunzelte Affentrangers Trainer Sascha Schoenholzer. Der Geehrte selbst zeigte sich gerührt. «Ich freue mich über diesen Titel», sagte Affentranger nach der Pokalübergabe. Aus den Händen von Peter Arndt, dem Filialleiter von Athleticum Dietikon, durfte er einen Warengutschein in der Höhe von 1000 Franken entgegennehmen.Was er damit kaufen werde, wusste Affentranger bereits. «Ich habe dem Teamversprochen, dass ich bei einem Sieg in der Wahl allen solche hohe, weisse Socken kaufen werde, wie ich sie trage.»Affentranger bestritt gestern Nachmittag sein letztes Heimspiel für den HCDU. Der Rückraum-Hüne und aktuelle U21-Nationalspieler wechselt auf die kommende Saison in die Nationalliga A zum HSC Suhr Aarau. Vor dem Anpfiffder Partie wurde er von Vereinspräsident Martin Romer für seine Verdienste um den HC Dietikon-Urdorfgeehrt. (RUBU. )

Zwischen Jubel und Enttäuschung

Handballer Jonas Affentranger ist «Sportstar 08» – und mit dem HC Dietikon-Urdorf abgestiegen
RAPHAEL BIERMAYRDER «SPORTSTAR 2008» ist ein Absteiger.Jonas Affentranger erlebte amvergangenen Wochenende eine Achterbahnfahrtder Gefühle. Am Samstagabendm usste der Handballer des HC Dietikon-Urdorf vernehmen, dass Stans die Partie gegen Grauholz gewann und damit den Limmattalerndie letzte Chance auf den Verbleib in der Nationalliga B raubten. Nur ein paar Stunden später wurde er am gestrigen Nachmittag vor der Partie gegen Steffisburg (27:30; siehe separatenArtikel) zum «Limmattaler Sportstar2008» geehrt.
AUCH DER WEG des 19-Jährigen zum beliebtesten Sportler der Region glich einer Achterbahnfahrt. Als Vierter nach der Vorrunde begann er das Feld von hinten aufzurollen. Bei der ersten Zwischenwertung im Viertelfinal-Vergleich mit der Urdorfer Kunstturnerin Linda Stämpfli lag der U21-Nationalspielermit 98 Prozent der Stimmen in Führung, am Ende gewann er mit 97:3 Prozent. Da zeigte sich bereits,dass er mit der Handball-Lobby eine grosse Anhängerschaft hinter sich wusste.
DOCH DIE KONKURRENZ war hart. Im Halbfinale wartete Überflieger Luca Sommavilla aus Oetwil. Der Landhockeyspieler wurde seiner Favoritenrolle als Vorrunden-Erster zunächst gerecht, führte in der ersten Zwischenwertung mit 86 Prozent. Innert vier Tagenschaffte der Handballer den Turnaround– 51:49 stand es kurz vor Schluss, am Ende gewann Jonas Affentrangermit 61 Prozent der Stimmen.
KANN MAN DAS ÜBERBIETEN? Man kann. Im Finale zweier Dietiker lag Affentranger gegen das Tennistalent Raphael Hemmeler zunächst hinten(49:51), dann vorne (54:46; 51:49), um dann, drei Tage vor dem Ende, scheinbar hoffnungslos mit über 200 Stimmen Rückstand zurückzuliegen. Doch die entscheidende Wende gelang. Alleine am letzten Tag der Abstimmungam 22. März gingen 267 Voten für Affentrangerein, genau 200 mehr als für Hemmeler. INSGESAMT GINGEN IM FINALE 824Stimmen für Affentranger ein, für Hemmeler deren 648. Über die gesamteWahl hinweg gesehen holte derHandballer 1253 Stimmen, der Tenniscrack deren 1028. Das Interesse an derWahl war enorm, was sich in der Beteiligungder Leserinnnen und Leserwiderspiegelte: 3517 Stimmen gingen gesamthaft bei der Wahl des «LimmattalerSporstars 2008» ein.
DIESES INTERESSE blieb den Kandidaten nicht verborgen. «Ich wurde vonz wei fremden, älteren Damen auf derStrasse erkannt», lacht der zweitplatzierteRaphael Hemmeler. Der drittplatzierteLuca Sommavilla machte innerhalb seines Klubs, den Grasshoppers,«einen Hype» um seine Person aus. Fussballerin Rahel Lattmann,die Vierte der Wahl, wurde ebenfallsvon den Mitgliedern des FC Schlieren auf die Wahl angesprochen. Sie wohnt als Einzige des Quartetts nicht imLimmattal, was ihr starkes Abschneidenumso eindrücklicher macht.
RAHEL LATTMANN kannte mit der Curlerin Carmen Schäfer und Linda Stämpfli zwei andere Kandidatinnen. Nun, da sie mit weiteren in Kontakt kam, «werde ich mich künftig über ihresportliche Laufbahn informieren».Für die 25-Jährige steht als kommendes Highlight der Cup-Halbfinal gegen Yverdon vom 5. April auf dem Programm.«Der Final ist unser grossesZ iel», sagt sie selbstbewusst. Luca Sommavilla – in der Hallensaison Topskorer seines Teams – wirdmit den Grasshoppers versuchen, im Sommer in die Playoffs zu kommen.Zunächst steht dem 20-Jährigen aberein anderer «Höhepunkt» bevor: die Rekrutenschule in Frauenfeld. Die RS ist für den 17-jährigen Hemmeler noch weit weg. Ihm sind für diese Saison Einsätze im NLA-Interclub-Teamder Grasshoppers in Aussicht gestelltworden. «Darauf freue ich mich sehr.»
AUCH DIE LESER HABEN GRUND ZURFREUDE. Dank den grosszügigen Sponsoren können sie ebenfalls gewinnen.Unter allen, die sich an der Wahl beteiligthaben, werden attraktive Preiseverlost (Gutscheine für Drogierie- undSportartikel sowie Kinobesuche). Die Namen der Gewinner werden übermorgenMittwoch an dieser Stelle veröffentlicht

27:30 zur Dernière

Pleite des HCDU im letzten NLB-Heimspiel
RUEDI BURKART
Eigentlich hätten die Handballer des HC Dietikon-Urdorf gestern gar nicht mehr zur
zweitletzten NLB-Runde gegen Steffisburg antreten müssen. Weil Stans am Samstag
seine Pflichtaufgabe gegen Grauholz erfüllte, sicherten sich die Zentralschweizer
den Ligaerhalt definitiv. Und verbannten damit den HCDU und Dagmersellen
in die 1. Liga. Pikant: Vor zwei Jahren stiegen Dietikon-Urdorf und Dagmersellen
zusammen auf. Trotz der Ausgangslage wollten die Limmattaler dem erfreulich
zahlreich aufmarschierten Publikum im letzten Heimspiel der Saison etwas bieten.
Angeführt vom frisch gekürten «Limmattaler Sportstar» Jonas Affentranger legten
sie gleich los und brachten die Gäste immer wieder mit ihren Tempogegenstössen
in Verlegenheit. Die Herrlichkeit hielt jedoch nicht lange an. Steffisburg drehte
die Partie in Unterzahl und lag zur Pause mit 17:13 in Führung. «Wir hatten
gestern Abend eine Party», schmunzelte Steffisburgs vierfacher Torschütze
Remo Badertscher und blickte verschmitzt Richtung HCDU-Bank, «aber Dietikon
macht es uns leicht.» Die zweiten, stimmungsarmen 30 Minuten standen dann
unter dem Motto «Spielen und spielen lassen». Auch die beiden Unparteiischen
machten munter mit. Und pfiffen das Spiel beim Stande von 30:27 für Steffisburg
ab. Am kommenden Samstagnachmittag geht die katastrophale Saison mit einem Betriebsausflug nach Zollikofen zu Ende.

Auch die 2. Mannschaft taucht
Weil nicht zwei Teams aus demselben Verein in der 1. Liga spielen dürfen, muss auch die 2. Mannschaft des HC Dietikon- Urdorf (gestern 23:21-Sieg gegen Kloten, aktuell Rang 4!) runter.
Dietikon-Urdorf - Steffisburg 27:30 (13:17)
Stadthalle, Dietikon – 350 Zuschauer – SR: Rottmeier, Rutz.
Dietikon-Urdorf: Filippi (1. bis 30./ab 52.), Kilchenmann (31. bis 51.); Affentranger (6), Albrecht, Anderegg, Barben (1), Grendelmeier (1),Imhof (3), Jenni (4), Schoenholzer (1), Polozani (1), Tiefenauer (1), Wiederkehr (5), Morf (4).
Steffisburg: Winkler, Zimmermann; Badertscher(4/1), Blaser, Bourquin, Feierabend, Giannoni
(6), Hess (2), Reusser (1), Schär (7/1), Scheer (1), Trachsel (2), Zeller (7), Zwahlen.
Torfolge: 1:0, 1:1, 3:1, 4:3 7:6, 10:9, 11:10, 11:13,12:14, 13:17 / 14:18, 17:18, 17:19, 18:21, 21:22, 22:25.
Strafen: 3×2 Minuten gegen Dietikon-Urdorf – 5 × 2 Minuten gegen Steffisburg.
Bemerkungen: Dietikon-Urdorf ohne Rüegg,
Baumgartner, Wüthrich und Katicic – Zimmermann hält Siebenmeter von Affentranger
(12./8:8), Filippi hält Siebenmeter (53./22:25), Imhof verschiesst Siebenmeter (57./25:28).

Freitag, 27. März 2009

Fest

Die Saison ist fast vorbei und es folgt das grosse Fest!

Samstag in einer Woche, 4. April, in der Zentrumshalle Urdorf.


Mittwoch, 25. März 2009

Der logische Wechsel

Jonas Affentranger (19) über seinen Wechsel zum HSC Suhr Aarau

Der HC Dietikon-Urdorf verliertauf kommende Saison seinen wichtigsten Akteur. U21-Nationalspieler Jonas Affentranger geht für zwei Jahre nach Suhr (LiZvon gestern). Der 124-fache Saisontorschützein der NLB freutsich auf die Herausforderung.

RUEDI BURKART Jonas Affentranger, das Leben steckt voller Überraschungen.

Jonas Affentranger: (schmunzelt) Stimmt. Vor allem in denletzten paar Wochen.Sie unterschreiben bei Suhr einen Mehrjahresvertrag, Sie haben die Chance auf den Sieg bei der Wahl zum LimmattalerSportstar 08, der HCDU steckt tief im Abstiegskampf .. .

Affentranger: Ja, es ist wirklich etwas los.

Dass Sie den HC Dietikon-Urdorf nach dieser Saison verlassen, ist keine grosse Überraschung.

Affentranger: Ich wusste, dass ich den Verein wechseln muss,wenn ich mich im Sport weiterentwickeln will. Dass ich gerade jetzt gehe, hat aber in keiner Weise mit der schwierigen sportlichen Lage beim HCDU zu tun.

Sondern?

Affentranger: Wie gesagt: Ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich einen Schritt nach vorne machen will. Das kann ich nur in der Nationalliga A.

Sie wechseln zu Suhr, hatten aber auch ein Angebot von Endingen.Endingen wird voraussichtlich nächste Saison ebenfalls wieder in der NLA spielen.

Affentranger: Suhr bietet mir die besseren Perspektiven.

Finanziell?

Affentranger: Das Geld hat keineRolle gespielt. Bei Suhr stimmt für mich alles, vom Umfeld bis zu den Zielsetzungen. Sie studieren in Winterthur,wohnen in Dietikon und spielen künftig bei Suhr in Aarau.

Affentranger: Es wird eine spannendeZeit. Ich freue mich. DasStudium werde ich in nächsterZeit reduzieren und mich auf den Handball konzentrieren.

Sie werden Profihandballer?

Affentranger: Ja, könnte man sagen.ich habe bei Suhr eine 50-prozentige Anstellung erhalten.

Bevor Sie sich aus Dietikon verabschiedenstehen noch zwei Spiele auf dem Programm.

Affentranger: Wir werden zwei Mal gewinnen.

Das reicht für den Ligaerhalt?

Affentranger: Das werden wir sehen. Klar ist, dass wir zwei Mal hoch gewinnen müssen.

Und Stans zwei Mal verlieren.

Affentranger: Ja, klar. Aber zuerstmüssen wir auf uns schauen.Und alles geben. Wenns dann doch nicht reicht, müssen wir uns immerhin keine Vorwürfe machen, es nicht probiert zu haben.

Dienstag, 24. März 2009

HSC Suhr Aarau verpflichtet Jonas Affentranger

Medienmitteilung auf der SHV Homepage
Der HSC Suhr Aarau verstärkt sich auf die kommende Saison mit Jonas Affentranger vom HC Dietikon-Urdorf. Der Schweizer U21-Nationalspieler gehört in der aktuellen Spielzeit zu den fünf besten Torschützen der NLB. Zudem gilt Jonas Affentranger als sehr guter Abwehrspieler. An Jonas Affentranger waren auch diverse andere Vereine interessiert. Er unterzeichnete beim HSC Suhr Aarau einen Zweijahresvertrag.

Montag, 23. März 2009

Der HCDU darf noch hoffen

Stanser Handballer verlieren in der NLB
Dem HC Dietikon-Urdorf bleibt eine kleine Chance auf den Klassenverbleib.
Dank der 25:34-Niederlage von Stans in Horgen ist
die Entscheidung am «Strich» verschoben worden. Gemäss des
Spielberichts auf der Horgner Homepage traten die Zentralschweizer
schwach auf, was sich insbesondere im Überzahlspiel
niederschlug; die «Seebuben» kassierten insgesamt acht Zwei-
Minuten-Strafen, die Stanser deren drei. Zur Pause war die Begegnung
bereits so gut wie entschieden (19:15).
Zwei Runden vor Schluss der Qualifikation beträgt der Rückstand
des HCDU auf die Zentralschweizer vier Punkte. Nach einer
Pause an diesem Wochenende geht es für die Limmattaler
am 29.März gegen Steffisburg weiter (16Uhr, Stadthalle). Vor
diesem Spiel wird der «Sportstar 2008» geehrt. (RAB)

Nationalliga B Nachtragspiel vom Donnerstag
Horgen - Stans 34:25 (19:15)
1. Endingen * 20 19 1 0 692:577 39
2. Lyss * 20 14 2 4 631:568 30
3. Yellow Winterthur 20 13 0 7 585:537 26
4. Biel 20 12 0 8 583:543 24
5. Horgen 20 11 2 7 539:528 24
6. Kadetten GS Schaffh. 20 10 1 9 575:582 21
7. Steffisburg 20 9 0 11 545:573 18
8. Altdorf 20 8 0 12 529:537 16
9. Grauholz 20 7 0 13 550:584 14
10. Stans 20 5 2 13 554:603 12
11. Dietikon-Urdorf 20 3 2 15 528:599 8
12. Dagmersellen 20 3 2 15 505:585 8
* Qualifiziert für die Finalrunde

Die letzten Qualifikationsspiele
Freitag, 27.März: Yellow Winterthur - Altdorf
Samstag, 28.März: Lyss - Endingen. Horgen - SG Kadetten GS Schaffhausen.
Dagmersellen - Biel. Stans - Grauholz.
Sonntag, 29.März: Dietikon-Urdorf - Steffisburg (16 Uhr, Stadthalle).
Samstag, 4.April: Grauholz - Dietikon-Urdorf (17.30 Uhr, MZH Geisshubel, Zollikofen).
Altdorf - Dagmersellen. Biel - Lyss. Endingen - Stans.
SG Kadetten GS Schaffhausen - Yellow Winterthur. Horgen - Steffisburg.

Samstag, 21. März 2009

FU18: Und noch eine Niederlage - Pleiten, Pech und Pannen in Klingnau

Im Bewusstsein, das letzte Spiel der Saison gegen einen Gegner spielen zu können, der schlagbar sein müsste, reiste der HCDU nach Klingnau. Erstes Problem: das Matchtenue reiste nicht mit. Zweites Problem: fünf Minuten vor Abfahrt sagte die Ersatztorhüterin per SMS ab, während Nocco samstags jeweils arbeiten muss und deswegen auch nicht dabei war. Drittes Problem: Brajkovic fand die Halle nicht, obwohl sie sich extra eine separate Fahrgelegenheit organisiert hatte, während Kevic in Zürich den Zug verpasste und erst nach Spielbeginn eintraf. Dennoch: heute wollte das Team an die über weite Strecken gute Leistung gegen Aarau anknüpfen und sich mit einem Sieg eventuell noch den dritten Tabellenrang zu schnappen. Nicht unmöglich, da es ganz so aussah, als würden die Aargauerinnen ebenfalls ohne "richtige" Torhüterin antreten.


Das Spiel begann mit einem taktischen Fehler: der HCDU stellte in der Verteidigung ein 3:2:1 auf in der Annahme, dass die eher behäbig wirkenden Aargauerinnen so aus dem Tritt zu bringen seien. Denkste! Anders als noch vor Wochenfrist wurden die Dietikerinnen mal für mal von der Gegnerin in eins gegen eins Situationen "gefressen". Und vorne passte überhaupt nichts aufeinander. Fehler hüben und drüben, unmotivierte Abschlüsse und verkrampfte Stimmung verhalfen den eigentlich auch nicht wirklich überzeugenden Aargauerinnen zu einem komfortablen Vorsprung nach 15 Minuten. Besonders auffällig war, dass der HCDU im Angriff freistehende Flügel, Kreis und Mitte permanent zu ignorieren schien, genauso wie auch Sperren. Die ganze erste Halbzeit war enttäuschend. Einziger kleiner Lichtblick war Zbinden im Tor (!) des HCDU, die die eine oder andere Chance der Aargauerinnen zunichte machen konnte. Viel mehr gibts aber aus dieser ersten Halbzeit nicht zu berichten, ausser dass es eine der schlechtesten je gezeigten 30 Minuten dieses Teams war. Das Resultat? Lieber nicht, aber wenns sein muss: 14:6 gegen den HCDU. Und das war nicht mal unverdient.

Die Umstellung vom 3:2:1 auf das alte Prügel-6:0 in der zweiten Halbzeit sorgte dann endlich für die vermissten Farbtupfer im Spiel des HCDU - zumindest wenn man eine Abdruckkontrolle beim Gegner durchgeführt hätte. Was sich bewegte wurde niedergeknüppelt, die neun Meter Linie wurde ganz im Sinne von "du kommst hier nicht rein" verteidigt. So kam es denn auch, dass Wehrli in der zweiten Halbzeit im Tor (!) etwas weniger zu tun hatte als Zbinden. In beinahe jedem Angriff der Aargauerinnen mussten die tadellosen Schiedsrichter Zeitspiel anzeigen. Wer sich nun sagt, dass das ja gar nicht schlecht klinge, dem gebe ich recht. In der Verteidigung hatte sich der HCDU gefangen. Nicht aber im Angriff. Enttäuschende 5 Törchen brachte der HCDU in der zweiten Halbzeit zu Stande. Wir erinnern uns: gegen den bereits feststehenden Meister Aarau hatte der HCDU innerhalb der ersten 10 Minuten gleich viele Tore geworfen. Woran lags? Irgendwie schien sich die Schwerkraft in Klingnau auf die Mitte des Tores zu konzentrieren, anders ist nicht erklärbar, wieso die Torhüterin regelmässig abgeschossen wurde. Die andere Erklärung wurde bereits gegeben: das permanente Ignorieren der freien Mitspielerin. So verwundert es nicht, dass der HCDU auch die zweite Halbzeit gegen ein vor deutlichere Probleme gestelltes Handball Zurzibiet mit 8:5 verlor. Und das ist einfach zu schlecht, als dass man sich hier auf die Schulter klopfen könnte.

Anders als noch vor Wochenfrist hinterliessen die Schiedsrichter einen hervorragenden Eindruck. Und da sage noch jemand, dass sich reklamieren nicht lohne. Allerdings war es diesmal der HCDU, der das Niveau der Schiedsrichter nicht mitgehen konnte. Es ist momentan nicht mitanzusehen, was das Team für zwei Gesichter im Training und im Match zeigt. Steht nur eine einzige Verteidigerin des Gegners etwas weiter vorne als die anderen, zerfällt der HCDU in sechs Einzelteile auf dem Feld. Zudem geht das im Training geübte in den Matchsituationen vor lauter Stress anscheinend vergessen: Kreispässe bodenauf, Flügelpässe, nach aussen und nach innen laufen - alles wurde diese Woche geübt, nichts wurde im Match umgesetzt. Janu, die Saison ist für den HCDU mit einer enttäuschenden Leistung zu Ende gegangen. Ganz nach "der König ist tot - lang lebe der König" gehts jetzt aber an das eigentliche Saisonziel: das Qualifikationsturnier für die interregionale Meisterschaft. Es gibt in diesem Monat noch sehr viel zu tun.

Handball Zurzibiet - HCDU 1 22:11 (14:6)
HCDU: Zbinden (1.-30.;1), Wehrli (31.-60.;2); Stehrenberger (1), Polozani (4/1), Kevic (2), Brajkovic, Clematide (1), von Mühlenen, Cubrilo, Linsi, Fischhaber
Strafen: HCDU 1x2min, Zurzibiet 1x2min

Bemerkungen: HCDU ohne Nocco (Arbeit)

Montag, 16. März 2009

Das wars dann wohl, HCDU

In der Nationalliga B verlieren die Handballer in Schaffhausen mit 29:30 – der Abstieg ist ganz nah
Das ist bitter! Denkbar knapp musste sich der grossartig kämpfende HC Dietikon-
Urdorf gestern Abend schlagen lassen. Das entscheidende Tor fiel 45
Sekunden vor Schluss. Die Chance auf den Ligaerhalt ist nur noch theoretischer
Natur.
VON RUEDI BURKART
Noch vor dem Anpfiff in Schaffhausen drang die Kunde des Heimsiegs von Grauholz gegen Steffisburg durch. Damit wurde das Erreichen des Ligaerhalts für den HC Dietikon-Urdorf vor dem ersten Ballwechsel gestern Abend noch eine Spur schwieriger. Und nach der eigenen, ärgerlichen 29:30- Niederlage gegen die Kadetten GS Schaffhausen
fast zur Unmöglichkeit. Der Strohhalm: Stans konnte in seinem Heimspiel gegen Lyss nicht
punkten.
DIE LIMMATTALER machten gestern erfreulicherweise dort weiter, wo sie vor Wochenfrist nach der Gala und dem Heimsieg gegen Altdorf aufgehört hatten. Sie boten den wenigen Fans einen Kampf bis zum Umfallen. Und lange Zeit sah es so aus, als ob sie im Abstiegskampf einen Big Point landen könnten. Die selbstgefälligen Schaffhauser, die zuletzt
zweimal als Verlierer vom Platz mussten, taten sich mit der beherzten Spielweise der Limmattaler erstaunlich schwer. Mit einer 14:13-Führung für den HC Dietikon-Urdorf tauschte man die Seiten.
IN HALBZEIT ZWEI näherten sich die Limmattaler mit jeder Minute der Überraschung. Als es in den ungemein hektischen Schlussspurt ging, stand das Skore 25:25 remis. «Wir spielten wirklich gut», lobte Spielertrainer Sascha Schoenholzer die Vorstellung
seiner Mannschaft. «Aber eben, Schaffhausen steht oben in der Tabelle und hat das Selbstvertrauen. Und wir stehen unten, und uns fehlt eben dieses Selbstvertrauen.» Immerhin konnten die Limmattaler resultatmässig dranbleiben und mit einem ausgeglichenen Skore in die Schlussphase gehen.
TJA, UND DANN KAM die letzte Spielminute. Schaffhausens dreizehnfacher Torschütze Pendic lief beim Stand von 29:29 nach einem Gegenstoss in der Mitte durch und traf 45 Sekunden vor dem Abpfiff zum 30:29. Den allerletzten Angriff des Spiels konnten die Limmattaler nicht mehr erfolgreich abschliessen. Und müssen damit die Hoffnungen auf den Ligaerhalt mit ziemlicher Sicherheit begraben. Dank Stans’ Niederlage gegen Lyss hat sich der Abstieg in die 1. Liga lediglich um zwei Wochen in die zweitletzte Runde verschoben. «Es wird sehr,
sehr schwierig», so HCDU-Spielertrainer Sascha Schoenholzer.
Kadetten GS Schaffh. - Dietikon-Urdorf 30:29 (13:14)
Schweizersbild – 80 Zuschauer.
Kadetten Schaffhausen: Hügli, Behr; Baldauf (1), Erni, Schudel (1), Pendic
(13), Radomir (3/3), Müller (3), Ryhiner (6), Helbling (2), Cvjietic (1).
Dietikon-Urdorf: Filippi; Barben (3),Affentranger (11), Polozani, Jenni (1), Imhof
(7/2),Tiefenauer (1),Wiederkehr (1),Anderegg,Grendelmeier,Albrecht (1),
Schoenholzer, Morf (4).
Torfolge: 1:0, 3:1, 3:6, 5:6, 6:7, 8:8, 10:9, 11:11, 13:13, 13:14 / 13:16, 14:18, 18:20,
19:22, 20:22, 21:23, 23:24, 25:25, 27:27, 29:29, 30:29.
Strafen: 4 x 2 Minuten gegen Kadetten - 3 x 2 Minuten gegen Dietikon-Urdorf.
Bemerkungen: Dietikon-Urdorf ohne Katicic und Wüthrich (beide verletzt).

Raphael Hemmeler meldet sich zurück

Der Tenniscrack macht im Finale zweier Dietiker gegen den Handballer Jonas Affentranger Boden gut
RAPHAEL BIERMAYR
EINE FRAGE BEWEGT das sportbegeisterte Limmattal: Wer wird «Sportstar
2008»? Diese Frage wird bald beantwortet. Das Finale ist im Gang. Dieses ist eine reine
Dietiker Angelegenheit. Tenniscrack Raphael Hemmeler (2. der Vorrunde) trifft
auf Handballer Jonas Affentranger (4.).
IN DER DRITTEN ZWISCHENWERTUNG liegt Affentranger zwar weiterhin vorne,
doch sein Vorsprung ist auf ein Minimum geschmolzen. Betrug sein Vorsprung letzte
Woche 54 Prozent, sind es aktuell noch 51 Prozent (Stand gestern Abend, 17Uhr).
Hemmelers Anhänger haben ihren Favoriten dementsprechend stark unterstützt
und damit Hochspannung in die letzte Woche der Wahl gebracht.
Sie, liebe Leserin, lieber Leser, können den Ausgang des Duells weiterhin beeinflussen.
Die Stimmen werden bis am kommenden Sonntag um 22Uhr gezählt.
ZUM DRITTEN MAL übernimmt die Athleticum Sportmarkets AG in Dietikon das
Patronat der Wahl. Und offeriert dank Filialleiter Peter Arndt denjenigen Sportlerinnen
und Sportlern mit den meisten Stimmen Warengutscheine im Gesamtwert
von 2000Franken. Auch die Leserschaft geht nicht leer aus. Athleticum-,
Kino- und Drogerie-Gutscheine sowie LiZJahresabos – das Mitmachen kann sich
lohnen. MITMACHEN IST EINFACH. Senden Sie eine SMS mit dem Wort Sportstar und der
Nummer Ihres Favoriten (zum Beispiel: Sportstar9) an die Zielnummer2222

Sonntag, 15. März 2009

FU18: Niederlage gegen Aarau beim letzten Heimspiel

Mit dem HSC Suhr Aarau Buchs 1 wartete eine der beiden besten Teams aus dem Aargau auf den HCDU. Aber zunächst wortwörtlich vor verschlossenen Türen. Um 5 vor 11 war die Stadthalle noch geschlossen und die Handys auf Betriebstemperatur, weil beide Teams komplett vor der Halle warteten. Glücklicherweise war der Abwart "eine Stunde vor der ihm mitgeteilten Zeit" bereits in der Halle. Der HCDU trat mit einem eigentlichen Lazarett auf. In den vergangenen zwei Wochen waren nicht weniger als 7 Spielerinnen krank oder verletzt. Fairerweise muss man aber sagen, dass die Grippewelle kaum Halt vor kantonalen Grenzen machen dürfte.


Aber zum Spiel. Klarer Favorit war Aarau, die in der Meisterrunde bisher nur gerade vom zweitplatzierten Olten bezwungen wurden, Wie immer gegen Aarau hielt das Team aber eine kleine Überraschung in der Hinterhand. Im Bewusstsein, dass Aarau eine Deckung im System 6:0 oder sehr offensiv 3:3 erwarten würde, hat sich der HCDU in einem 3:2:1 aufgestellt. Wohlgemerkt wurde das im Training nie geübt, sondern in der Kabine vor dem Match besprochen. Dafür klappte die Defensivarbeit hervorragend, insbesondere in den ersten 15 Minuten. Die gefährlichen Werferinnen der Aaraguerinnen mussten sozusagen in den "Infight" gegen die schnellen und wendigen HCDU-Spielerinnen. Das Ergebnis dieser Duelle schien zuerst sehr für den HCDU zu sprechen: nach 6 Minuten und drei sensationell schön herausgespielten Treffern stand es 3:1, nach 10 Minuten 4:2 und nach rund 15 Minuten 5:5. Dann drehte der HSC so auf, wie der HCDU abbaute. Es schlichen sich zum Teil haarsträubende Fehler ein, die Würfe aufs Tor waren unpräzise und zum Teil sogar mitten auf die Hände der Torhüterin. Man ist versucht zu sagen, dass die grösste Stärke der Limmattalerinnen wieder zuschlug: die Fähigkeit, sich eine sehr gute Leistung gleich selber wieder zunichte zu machen. Und diese Fähigkeit erlaubt dem Gegner jeweils, einen Gegenstoss nach dem anderen zu laufen und ein einfaches Tor nach dem anderen zu werfen. Aus einem 5:5 wurde so sehr schnell ein 7:14.

In der Pause wurde besprochen, was man tun muss, wenn der Gegner ein 5:1 mit einem so offensiven vorgestellten Verteidiger spielt, nämlich hauptsächlich richtig laufen. Von Mühlenen lief ihrerseits Mal für Mal richtig, aber mit zu wenig Überzeugung, als dass sich die Aarauerinnen davon beeindrucken lassen hätten. Die Flügel brauchten die Aargauerinnen ebenfalls nicht mehr zu decken, weil der Ball leider nie den Weg bis dorthin fand, obwohl zum Teil mehr als 2 Meter Platz dafür gewesen wäre. Immerhin, der HCDU hielt die Defensive sehr stabil und liess nicht mehr ganz so viele Gegenstösse zu, sodass die zweite Halbzeit nur noch mit 7:10 verloren ging. 

Ohne Zbinden (krank) im Rückraum fehlt momentan eine Kraft aus der zweiten Reihe, wobei sich Wehrli wacker schlug. Das Spiel war auf einem ziemlich hohen Niveau und der HCDU vermochte einerseits in den ersten 10 Minuten von beiden Halbzeiten zu dominieren, während jeweils rund 10 Minuten mitzuhalten, aber es reichen leider pro Halbzeit 10 schwache Minuten, um so einen Match deutlicher als verdient zu verlieren. Nicht ganz erfreulich ist, dass der Schiedsrichter nicht mit dem Niveau der Partie mithalten konnte. Nur ein Beispiel: Clematide wurde in der ersten Halbzeit im Wurf von den Beinen geholt - im Schwingen würde man von einem "Kniestich" sprechen - aber die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm. Es ist etwas unschön, wenn beide Teams guten Handball spielen, aber der Schiedsrichter die schlechteste Figur auf dem Feld ist. Zumindest für eine Meisterschaft FU18 Meister würde man sich Referees wünschen, die konsequent und auf beide Seiten dasselbe pfeifen. Aber: auch mit einem besseren Schiri hätte der HCDU mit hoher Wahrscheinlichkeit verloren.

HCDU - HSC Suhr Aarau Buchs 1 14:24 (7:14)
HCDU: Nocco (1.-60.); Stehrenberger, Polozani (5/2), Kevic (3), Wehrli (4), Brajkovic, Clematide, von Mühlenen (1), Cubrilo, Linsi, Fischhaber (1)
Strafen: HCDU 1x2min, Aarau 2x2min

Bemerkungen: HCDU ohne Zbinden (krank)

Montag, 9. März 2009

U13 Spieltag in der Zentrumshalle



Heimspiel am 6. Spieltag der Saison und wieder einmal den Start verschlafen. Wann seid Ihr denn ins Bett gegangen? :-)
Dann aber immer besser gespielt...und zum Schluss zwei Siege: So geht das!
Mitgerannt sind dieses Mal Johannes, Dominic, Anton, Til, Jason, Dylan, Nico, Dominik, Florin, Colin und als Rookie Andronit.

Mein Dank gilt allen Helferinnen und Helfer. So macht es Spass, Spieltage zu organisieren!

Sieg im steten Auf und Ab

HCDU gewinnt in der NLB gegen Altdorf mit 32:29
Wenn sie nur immer so gespielt hätten! Gestern Nachmittag
zeigten die Limmattaler die kämpferisch beste Leistung der
gesamten Saison.

VON RUEDI BURKART
Es ging los wie die Feuerwehr. Als die März-Sonne ihre letzten, wärmenden
Strahlen in die Urdorfer Zentrumshalle sandte, stiegen die zuletzt arg gebeutelten
Handballer des HC Dietikon-Urdorf wie Phönix aus der Asche. Angetrieben
aus dem zentralen Rückraum von den beiden Routiniers Sascha Schoenholzer
und Leander Morf legten sie gegen die behäbig wirkenden Altdorfer eine Pace
vor, wie man sie kaum für möglich gehalten hätte. Auch dank vier Treffern
auf Siebenmeter führten sie zwei Minuten vor dem Seitenwechsel mit 15:11.
Zur Pause immer noch mit 15:13. DIE NAGELPROBE FOLGTE in der zweiten
Halbzeit. Kurz nach Wiederanpfiff erzielten die Urner nach einem schnellen
Gegenstoss das Anschlusstor, nach 31:45 Minuten fiel das 15:15. Und zwei Minuten
später lagen die Gäste mit 17:15 in Front. Wie, so die bange Frage unter den
Zuschauern, wie würde der HCDU auf den Fehlstart reagieren?
DIE ANTWORT: mit einem bestechenden Goalie Carlo Filippi, einer disziplinierten
Defensive und viel Drive nach vorne. Luzi Tiefenauer erzielte nach einem
blitzschnellen Break in Unterzahl den Anschlusstreffer zum 17:18. Und dann
lancierte Jonas Affentranger Kreisläufer Albrecht ideal – 18:18. Die Halle tobte.
Und als Daniel Imhof in der 40. Minute einen weiteren Gegenstoss sensationell
zur 20:19-Führung verwertete, erzitterte die Zentrumshalle ganz kurz in ihren
Grundfesten.

UND DIE PARTY GING WEITER. Als DJ sorgte U21-Nationalspieler Jonas Affentranger
für den richtigen Sound. Erst holte er geschickt eine Zweiminutenstrafe
gegen Altdorf heraus und verschaffte dem HCDU eine 6-gegen-4-Situation,
dann schoss er in dieser Phase auch gleich zwei Treffer zum 23:20. Doch die
Herrlichkeit in diesem intensiven Spiel hielt nicht lange an. Als die Limmattaler
in doppelter Unterzahl agieren mussten, glichen die Zentralschweizer
zum 23:23 aus. Und dann begann die Schlussphase, die so gut zum spektakulären
Spiel passte.

HÄTTEN DIE LIMMATTALER nach dieser beherzten Vorstellung noch verloren,
niemand hätte ihnen einen Vorwurf gemacht. Doch sie wollten mehr als eine
erneute Niederlage. Sie wollten endlich den dritten Sieg. Und mit einer kämpferisch
einwandfreien Leistung verdienten sie sich den 32:29-Erfolg und die
Standing Ovations der entzückten Fans nach dem Schlusspfiff redlich.
ALLERDINGS, und das wissen die Spieler selbst am besten, kam dieses Aufbäumen
im Kampf gegen den drohenden Abstieg in die 1. Liga mit grosser Wahrscheinlichkeit
ein paar Wochen zu spät.

Dietikon-Urdorf - Altdorf 32:29 (15:13)
Zentrumshalle,Urdorf – 104 Zuschauer – SR: Nagel, Guignet.
Dietikon-Urdorf: Filippi/Kilchenmann; Tiefenauer (4), Morf (3), Schoenholzer (3/3), Imhof (8/4), Wiederkehr (4), Albrecht (2), Baumgartner, Affentranger (7/1), Anderegg, Grendelmeier,
Rüegg (1).
Altdorf: Luthiner/Stocker; Gregor Bär (2), Hürlimann (4), Hauger (3), Zakarauskas (2), Christian Bär (1), Ivan Fallegger (3), Marc Fallegger (4), Betschart (2/1), Reichmuth (3), Dossenbach, Röösli (5/1).
Torfolge: 1:0, 2:1, 3:2, 3:4, 4:5, 6:7, 9:7, 10:8, 13:9, 13:10, 15:11, 15:13 / 15:17, 16:17, 16:18, 18:18, 18:19, 20:19, 23:20, 23:23, 26:23, 26:25, 27:25, 27:26, 29:26, 30:27, 31:29, 32:29.
Strafen: Je 5 x 2 Minuten.
Bemerkungen: Dietikon-Urdorf ohne Katicic und Wüthrich (beide verletzt) – Schoenholzer verschiesst Siebenmeter (9./4:4), Kilchenmann hält Siebenmeter (20./10:8).

Sonntag, 8. März 2009

FU18: Der HCDU kassiert eine Ohrfeige bei Olten

Nach dem letzten Wochenende und dem nur knapp verlorenen Heimspiel gegen Olten sollte heute alles besser werden. Linsi gab vor dem Match noch bekannt, dass ihr Gefühl sage, "dass wir heute gewinnen". Sie sollte sich täuschen. Das Positive vorweg: die zweite Halbzeit gewann der HCDU mit 10:9. Das Negative: die erste ging mit 4:17 verloren.

Dabei fing alles gar nicht so schlecht an. Die ersten zehn Minuten waren sehr ausgeglichen verlaufen, wobei der HCDU aufgrund der unpräziseren Würfe mit 1:4 im Hintertreffen lag. Dafür klappten alle Spielzüge wie am Schnürchen. Aber Kunst nützt nichts, wenn man davon nicht leben kann. Hinzu kam wieder der umgedrehte Handschuh FU18 ab Minute 11. Aus irgend einem Grund war Ende Feuerwerk, nichts ging mehr. Keine Würfe aus der zweiten Reihe obwohl man um die Schwächen der Torhüterin bei Olten wusste. Die Flügel meldeten sich ob dem Pressing komplett ab und verbrachten eine mehr oder weniger ruhige Zeit auf ihrer Position. Dafür lief der Motor der Oltner Spielerin mit der Nummer 14. Gleich sechs der ersten acht Tore konnte sie buchen, obwohl dem HCDU mehr als bekannt war, dass Olten im Angriff vor allem von dieser Spielerin lebt. Nach nicht ganz 20 Minuten stand das Skore bei 12:2, zur Pause 17:4. Nach den ersten 10 Minuten zeigte sich der HCDU also von einer eher bedenklichen Seite. Hinzu kam, dass vor allem beim HCDU 2-Minuten-Strafen gesprochen wurden. In Minute 18 standen für 4 Sekunden nur gerade vier Dietikerinnen auf dem Feld, wohlgemerkt inklusive Torhüterin Nocco, die ein gutes Spiel zeigte. Störend waren im Prinzip auch nicht die Strafen gegen den HCDU, sondern dass leider auf der anderen Seite gleiche Szenen teilweise nicht einmal mit einem Freistoss bestraft wurden.

In der zweiten Halbzeit und nach keinem Donnerwetter in der Kabine liefs etwas besser. Wohl auch deswegen, weil der Gegner die Intensität etwas zurückschraubte. Gleichzeitig baute der HCDU in der Defensive auf, mal für mal landeten Gegenspielerinnen, die in der ersten Halbzeit noch aus ähnlichen Situationen Tore warfen, auf dem Rücken. Durchaus fair holte sich der HCDU so den einen oder anderen Ball zurück, der vorne verloren ging. Auch Kreispässe zu Kevic kamen nun an und Würfe aus der zweiten Reihe wurden genommen. Und siehe da, der HCDU gewinnt Halbzeit zwei mit 10:9 Toren. Und alles nur mit etwas mehr Einsatz in der Verteidigung, etwas mehr Aufmerksamkeit auf dem Feld und mit etwas mehr erkämpften Glück. Endstand: HCDU 14, Olten 26

Den Zielzustand - oder anders ausgedrückt: wie das Team spielen könnte - sah man heute während den ersten sehr vielversprechenden zehn Minuten. Weshalb nach rund 10 Minuten regelmässig ein Bruch der Leistung stattfindet ist Stand heute nicht erklärbar. An der Kondition kann es kaum liegen, da jeweils gegen Ende der Halbzeit das Feuer zurückkehrt. Auf jeden Fall muss der HCDU das Niveau der ersten 10 Minuten beibehalten können und müssen. 

HV Olten - HCDU 26:14 (17:4)
HCDU: Nocco (1.-60.); Zbinden (4), Stehrenberger (1), Polozani (4), Kevic (4), Wehrli, Brajkovic, Clematide (1), Cubrilo, Linsi, Fischhaber
Strafen: HCDU 6x2min, Olten 2x2min
Bemerkungen: HCDU ohne von Mühlenen (krank), Zbinden verwirft Siebenmeter (50./10:22)

Freitag, 6. März 2009

Ein kleiner Vorteil für den Favoriten

Der Tennisspieler Raphael Hemmeler liegt gegen den Handballer Jonas Affentranger knapp in Front

EINE FRAGE BEWEGT das sportbegeisterte Limmattal in diesen Tagen: Wer wird «Sportstar
2008»? Diese Frage wird bald beantwortet. Das Finale ist seit kurzem im Gang. Dieses
ist eine reine Dietiker Angelegenheit. Tenniscrack Raphael Hemmeler (2. der Vorrunde)
trifft anhand der Vorrunden-Rangliste als Favorit auf Jonas Affentranger (4.).
IN DER ERSTEN ZWISCHENWERTUNG liegt Hemmeler hauchdünn vorne. Das Stimmenverhältnis beträgt 51:49 Prozent (Stand gestern Abend, 17Uhr). Der 17-Jährige zählt weiterhin auf eine treue Anhängerschaft. Eine Vorentscheidung ist das aber keineswegs,
denn auch Affentranger weiss eine grosse Fangemeinde hinter sich.
Sie, liebe Leserin, lieber Leser, können den Ausgang des Duells beeinflussen. Die
Stimmen werden bis am Sonntag, 22.März, um 22Uhr gezählt.
ZUM DRITTEN MAL übernimmt die Athleticum Sportmarkets AG in Dietikon das Patronat
der Wahl. Und offeriert dank Filialleiter Peter Arndt denjenigen Sportlerinnen und
Sportlern mit den meisten Stimmen Warengutscheine im Gesamtwert von 2000Franken.
Auch die Leserschaft geht nicht leer aus. Athleticum-, Kino- und Drogerie-Gutscheine
sowie LiZ-Jahresabos – das Mitmachen kann sich lohnen.
MITMACHEN IST EINFACH. Senden Sie eine SMS mit dem Wort Sportstar und der Nummer
Ihres Favoriten (Beispiel: Sportstar 9) an die Zielnummer2222 (Preis: 50Rappen pro
SMS).
Raphael Hemmeler Sportstar7
Jonas Affentranger Sportstar9

Dienstag, 3. März 2009

Erster Punkt! HSG Limmattal spielt 29:29 gegen Basel

Nach 17 Niederlagen in ebenso vielen Partien haben die Limmattaler
U21-Junioren den ersten Punkte in der Elite-Meisterschaft
gewonnen – 29:29 auswärts gegen Basel.
Die Limmattaler begannen konzentriert im Angriff, defensiv
verliessen sie sich auf ihren guten Goalie Simic. Dennoch begannen
sich die Basler mit der Zeit resultatmässig abzusetzen.
«Wir stellten die Abwehr auf 6:0 um», so Trainer Stefan Maag.
Dennoch mussten die Limmattaler mit einem 14:19-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel ein völlig anderes Bild.
Jetzt waren es die Limmattaler, welche hart verteidigten. Und wenn die Basler
doch zum Abschluss kamen, war der mittlerweile eingewechselte
Goalie Arnet auf dem Posten. 120 Sekunden vor dem Abpfiff
lag die HSG mit 29:27 in Front. Basel verkürzte, dann
wurde den Limmattalern nach einem Foul an Wüthrich der fällige
Penalty nicht zugesprochen. Basel glich im Gegenzug zum
29:29 aus. Maag: «Meine Jungs zeigten eine kämpferisch tadellose
Leistung und eine hervorragende Moral.» (MAG/RUBU. )
Basel Titans - HSG Limmattal 29:29 (19:14)
Rankhof, Basel – 24 Fans – SR: Heusser, Künzle.
Basel: Jäggi, Gilg; Tränker, Nyffenegger (2), Trächslin (1), Carrard (9/1), Furrer (7), Geiser (1),
Golubovic (4), Lesic (5).
HSG Limmattal: Simic, Arnet; Romer (3/1), Hari (6), Beltrami (1), Assenberg, Schlienger, Chan, Lohner (3), Rösli, Senn (7), Wicki (2/2), Wüthrich (6).
Strafen: 3x2Minuten gegen Basel Titans – 4x2Minuten gegen HSG Limmattal.
Bemerkungen: Limmattal vergibt drei Siebenmeter – sehr gute Schiedsrichterleistung.

Montag, 2. März 2009

Sascha Schönholzer Assistenztrainer Herren U17 Nationalmannschaft

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) hat Thomas Umbricht als neuen Trainer der U17-Nationalmannschaft verpflichtet. Er tritt sein Amt im kommenden Sommer an und löst David Egli ab, der neuer Assistenztrainer der Schweizer U21-Auswahl wird. Ebenfalls neu als Assistenztrainer verpflichtet wurden Thomas Sedioli (U21) und Sascha Schönholzer (U17).

Zwei Dietiker bestreiten das Finale

Tenniscrack Raphael Hemmeler trifft auf den überraschenden Handballer Jonas Affentranger

EINE FRAGE BEWEGT das sportbegeisterte Limmattal in diesen Tagen: Wer wird «Sportstar
2008»? Diese Frage wird bald beantwortet.
Denn jetzt steht der entscheidende Durchgang an. Dieser ist eine Dietiker Angelegenheit.
Tenniscrack Raphael Hemmeler (2. der Vorrunde) trifft als Favorit auf Jonas
Affentranger (4.). Der Handballer hat sich dank einem fulminanten Endspurt dafür
qualifiziert. Allein in den letzten drei Tagen des Halbfinals holte er über 100Stimmen.
DER AUSGANG DER HALBFINALS (Stimmenverhältnis in Prozent): Hemmeler -
Rahel Lattmann 62:38. Luca Sommavilla - Affentranger 39:61. Der geschlagene Vorrundensieger Sommavilla darf sich dank der drittmeisten Stimmen immerhin über den
dritten Platz freuen.
ZUM DRITTEN MAL übernimmt die Athleticum Sportmarkets AG in Dietikon das Patronat
der Wahl. Und offeriert dank Filialleiter Peter Arndt denjenigen Sportlerinnen und
Sportlern mit den meisten Stimmen Warengutscheine im Gesamtwert von 2000Franken.
Auch die Leserschaft geht nicht leer aus. Athleticum-, Kino- und Drogerie-Gutscheine
sowie LiZ-Jahresabos – das Mitmachen kann sich lohnen.
MITMACHEN IST EINFACH. Sie können Ihre Stimme per SMS abgeben. Senden Sie eine
SMS mit dem Wort Sportstar und der Nummer Ihres Favoriten (Beispiel: Sportstar 7) an
die Zielnummer2222 (50Rappen pro SMS).
Die Stimmen werden bis am Sonntag, 22.März, um 22Uhr gezählt.
Raphael Hemmeler Sportstar7
Jonas Affentranger Sportstar9

Der erwartete Ausgang

In der Nationalliga B verlieren die Limmattaler auswärts gegen Biel mit 31:36 (16:19)
Nach der 14. Niederlage im 18. Saisonspiel ist der Ligaerhalt für den HC Dietikon-
Urdorf kaum mehr zu erreichen. Der ersatzgeschwächte Gegner Biel
musste mit sieben Feldspielern die Partie beenden.
VON RUEDI BURKART
Wegen Krankheit, Verletzungen und Junioren, die im Nachwuchs spielten, trat die HS Biel gestern vor einer spärlichen Kulisse arg dezimiert zur Pflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten aus dem Limmattal an. Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Schütz (Verdacht auf Nasenbeinbruch nach einem unglücklichen Zusammenprall mit HCDU-Hüne Jonas Affentranger) waren es am Schluss gerade noch sieben Feldspieler, welche die Bieler Farben trugen. Nun, es reichte dennoch zum Sieg gegen einen limitierten HC Dietikon-Urdorf.
ERSTAUNLICHERWEISE spielten sich die Gastgeber just in jener Phase den entscheidenden Vorsprung heraus, in welcher man eigentlich den Schlussspurt des HCDU erwartet hatte. In der letzten Viertelstunde waren es die Bieler, die nur mit zwei Auswechselspielern
angetreten waren, welche den längeren Atem hatten und die Tore zum Sieg erzielten.
«Wir haben unsere Kräfte geschickt eingeteilt und den Gegner auf Distanz gehalten», resümierte Biels fünffacher Torschütze Fabian Heiniger mit einem Schmunzeln die Partie.
TROTZ DER NIEDERLAGE war Sascha Schoenholzer keineswegs sauer. Der Spielertrainer und sechsfache Torschütze des HC Dietikon-Urdorf ärgerte sich zwar über die Niederlage, lobte im selben Atemzug jedoch sein Team. «Natürlich verlieren wir nicht gerne. Aber die Leistung war okay.» Das Stans-Debakel sei seit gestern Abend definitiv überwunden, so Schoenholzer weiter.
DASS DIE LIMMATTALER vor allem sehr wenige Gegentreffer auf Gegenstösse erhalten haben (anders als in den letzten Wochen) sei an dieser Stelle lobend erwähnt. Doch im Kampf um den Ligaerhalt macht man sich keine falschen Hoffnungen. «Wir schauen nicht auf die Tabelle», sagt Schoenholzer. Der rettende 10. Rang ist schon sechs und mehr Verlustpunkte entfernt.
Biel - Dietikon-Urdorf 36:31 (19:16) Sporthalle Strandboden – 100 Zuschauer – SR: Jucker, Ulmann.
Biel: Benkert; Etter (10/4), Heiniger (5), Hofstetter (6), Jeremias (6), Mario
Rüeger,Tobias Rüeger (5), Schütz, Staufer (4).
Dietikon-Urdorf: Filippi/Kilchenmann; Affentranger (5),Albrecht (2),Anderegg
(1), Baumgartner,Grendelmeier, Imhof (10), Jenni (1), Morf (2), Rüegg, Schönholzer
(6/4), Tiefenauer,Wiederkehr (4).
Strafen: 3 x 2 Biel - 6 x2 Dietikon-Urdorf.
Bemerkungen: Biel mit zahlreichen Absenzen – Dietikon-Urdorf ohne Katicic
und Wüthrich (beide verletzt) - Filippi hält Siebenmeter -
Schütz scheidet mit Verdacht auf Nasenbeinbruch aus.

Sonntag, 1. März 2009

FU18: Die ersten zehn Minuten gegen Olten verschlafen

Ersatzgeschwächt trat der HCDU heute gegen Olten an: von Mühlenen und Polozani krank und nicht einsatzfähig, Nocco mit drei verstauchten Fingern im Tor, Zbinden und Clematide gerade auf dem Weg der Besserung. Gemessen am Ergebnis der Qualifikationsrunde schon ein übermächtiger Gegner - der HCDU hatte beim 13:25 in Olten nicht den Hauch einer Chance - also nicht unbedingt die beste Ausgangslage, um weiterhin um den Aargauer Meistertitel mitreden zu können. Aber auch in 60 Minuten kann sich viel bewegen.


Beim HCDU bewegte sich allerdings in den ersten zehn Minuten vor allem das eigene Tornetz. Nach nur 10 Minuten war das Spiel schon halb entschieden, der HCDU lag 0:6 hinten. Nicht dass der HV Olten drückend überlegen war, sie machten einfach mehr aus ihren Chancen. Anders als Clematide, Zbinden und Linsi, die in dieser Phase zwar nicht am Goalie, aber am Pfosten scheiterten, machten die Aargauerinnen selbst aus halben Chancen vom Flügel ein Tor. Der HCDU kam aber nach 15 Minuten langsam aber sicher auf Touren. Zwar stand das Spiel beim Stand von 2:8 alles andere als auf Messers Schneide, dennoch wurde nun mehr gekämpft, im Angriff wie in der Verteidigung. Tor um Tor schob sich der HCDU näher an Olten heran, verspielte beim Stand von 6:9 aber die Chance, den Gegner mit schlotternden Knien in die Pause zu schicken. Es stand nach 30 Minuten nicht unverdient 7:11 für den HV Olten.

Nach der Pause hat der HCDU erfahrungsgemäss jeweils die besten Szenen. So auch heute. Insbesondere Kevic, die einen hervorragenden Match am Kreis zeigte, tat sich mit verwerteten Kreisanspielen hervor. Auch Zbinden legte langsam etwas an Intensität zu. Gleichzeitig steigerte sich das ganze Team in der Defensive und liess innerhalb der ersten 15 Minuten gerade mal zwei Törchen zu. Das Spiel entwickelte sich in dieser Phase zu einem Hin- und Her, leider auch an Fehlern. Der HCDU schloss mit Ehrgeiz, Willen und Können zum 13:13 auf und besass die eine oder andere Chance um in Führung zu gehen. Sehr simple Fehler wie Fehlpässe und Schritte verhinderten aber ein Kippen des Spiels zu Gunsten des HCDU. Aber auch der HV Olten leistete sich einige unnötige Fehler.  Beim Stand von 14:15 verwarf der HCDU zwei Penalties, zwei Strafen für den Gegner kamen zu spät als dass man noch hätte Kapital daraus schlagen können. Immerhin reichte es, um aus einem 14:18 noch ein 16:18 zu machen.

Es ist schwierig zu sagen, was überwiegt: die Freude darüber, dass das Team reifer und kämpferischer geworden ist oder der Ärger darüber, dass das zweite Spiel in Folge wegen eigenem Unvermögen verloren ging. Auf jeden Fall bleibt trotz Niederlage die Gewissheit, dass der HCDU gegen Olten gewinnen kann. Heute reichte es nicht, weil das Team die ersten zehn Minuten verschlief und wieder Schwächen beim Penaltyschiessen zeigte. Sonst hätte das Spiel durchaus einen anderen Sieger kennen können. Bereits nächste Woche in Olten kann der HCDU zwei Punkte gegen denselben Gegner zurückholen.

HCDU - Handball Zurzibiet 16:18 (7:11)
HCDU: Nocco (1.-60.); Zbinden (7/2), Stehrenberger (1), Kevic (4), Wehrli (1), Brajkovic (3/1), Clematide, Cubrilo, Linsi
Strafen: HCDU 2x2min, Olten 5x2min

Bemerkungen: HCDU ohne von Mühlenen (krank), Polozani (krank, auf der Bank)

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