Mittwoch, 25. März 2009

Der logische Wechsel

Jonas Affentranger (19) über seinen Wechsel zum HSC Suhr Aarau

Der HC Dietikon-Urdorf verliertauf kommende Saison seinen wichtigsten Akteur. U21-Nationalspieler Jonas Affentranger geht für zwei Jahre nach Suhr (LiZvon gestern). Der 124-fache Saisontorschützein der NLB freutsich auf die Herausforderung.

RUEDI BURKART Jonas Affentranger, das Leben steckt voller Überraschungen.

Jonas Affentranger: (schmunzelt) Stimmt. Vor allem in denletzten paar Wochen.Sie unterschreiben bei Suhr einen Mehrjahresvertrag, Sie haben die Chance auf den Sieg bei der Wahl zum LimmattalerSportstar 08, der HCDU steckt tief im Abstiegskampf .. .

Affentranger: Ja, es ist wirklich etwas los.

Dass Sie den HC Dietikon-Urdorf nach dieser Saison verlassen, ist keine grosse Überraschung.

Affentranger: Ich wusste, dass ich den Verein wechseln muss,wenn ich mich im Sport weiterentwickeln will. Dass ich gerade jetzt gehe, hat aber in keiner Weise mit der schwierigen sportlichen Lage beim HCDU zu tun.

Sondern?

Affentranger: Wie gesagt: Ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich einen Schritt nach vorne machen will. Das kann ich nur in der Nationalliga A.

Sie wechseln zu Suhr, hatten aber auch ein Angebot von Endingen.Endingen wird voraussichtlich nächste Saison ebenfalls wieder in der NLA spielen.

Affentranger: Suhr bietet mir die besseren Perspektiven.

Finanziell?

Affentranger: Das Geld hat keineRolle gespielt. Bei Suhr stimmt für mich alles, vom Umfeld bis zu den Zielsetzungen. Sie studieren in Winterthur,wohnen in Dietikon und spielen künftig bei Suhr in Aarau.

Affentranger: Es wird eine spannendeZeit. Ich freue mich. DasStudium werde ich in nächsterZeit reduzieren und mich auf den Handball konzentrieren.

Sie werden Profihandballer?

Affentranger: Ja, könnte man sagen.ich habe bei Suhr eine 50-prozentige Anstellung erhalten.

Bevor Sie sich aus Dietikon verabschiedenstehen noch zwei Spiele auf dem Programm.

Affentranger: Wir werden zwei Mal gewinnen.

Das reicht für den Ligaerhalt?

Affentranger: Das werden wir sehen. Klar ist, dass wir zwei Mal hoch gewinnen müssen.

Und Stans zwei Mal verlieren.

Affentranger: Ja, klar. Aber zuerstmüssen wir auf uns schauen.Und alles geben. Wenns dann doch nicht reicht, müssen wir uns immerhin keine Vorwürfe machen, es nicht probiert zu haben.

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