Sonntag, 14. November 2010

FU17: Sechster Saisonsieg

Ein Ausschnitt aus dem letzten Matchbericht, nach der Niederlage gegen den TV Witikon: "Diese Niederlage ist wahrscheinlich das Beste, was dem Team passieren konnte, weil ab jetzt die Post noch viel mehr abgehen wird. Der Match war eine Lektion, was passiert, wenn man einen Gegner unterschätzt und nicht bereit ist, bereits ab der ersten Sekunde alles zu geben." Oh ja! Der HC Rorbas war heute in den ersten 15 Minuten ein Gegner, danach bis kurz vor Spielende nur noch Opfer.

Die Limmatwaves starteten zwar fehlerhaft in die Partie, aber wesentlich entschlossener als noch im Spiel gegen den TV Witikon. Trotzdem kam man mit den Toren nicht recht vom Fleck. Der Gegner verteidigte offensiv und kam damit dem Limmatwaves eigentlich entgegen. Dennoch gelang es den körperlich unterlegenen, aber schnelleren Limmattalerinnen nicht, die Situationen auszunützen. Casy und Livia stellten sehr gute Sperren am Kreis, aber die Angreiferinnen sahen sie entweder nicht, oder liefen zu wenig konsequent darauf zu. Nach rund 15 Minuten stand es 4:4, danach legten die Limmatwaves gehörig zu. Nach dem Timeout begann man, alles auf dem Feld konsequenter zu machen: verteidigen, auf Sperren laufen, grosse Laufwege machen, den Ball laufen lassen - und sofort war der Widerstand des heutigen Gastes gebrochen. Mal für mal konnten sich die Dietikerinnen durch die Abwehr der Gäste kombinieren, teilweise auf sehenswerte Art und Weise. Die Limmatwaves warfen noch neun zusätzliche Tore, während die wiederum sehr gute Arlinda im Tor nur noch deren zwei kassierte. Zur Halbzeit stand es 13:6 für das Heimteam.

Der Auftrag nach der Pause war einfach: man will 30 Tore werfen und nur deren 10 erhalten. Die Partie begann nach der Halbzeit wie sie aufgehört hatte. Der Gast war überfordert, hinzu kamen noch erfolgreiche Gegenstösse. Zudem gelang es den Limmatwaves, den Gegner in der Verteidigung immer wieder unter Druck zu setzen. Immer wieder konnten Pässe abgefangen werden, immer wieder konnten die Dietikerinnen so einfache Tore erzielen. Die Spielerinnen (und auch der Trainer) gaben alles, um auf 30 Tore zu kommen und akzeptierte auch, dass der HC Rorbas zum einen oder anderen einfachen Tor kam. Dennoch reichte es nicht für 30 Tore, obwohl in den letzten fünf Minuten noch offensiv verteidigt wurde. Der Grund ist schnell gefunden: die Limmatwaves konnten die eine oder andere 100%-Chance nicht in einen Torerfolg ummünzen, sonst hätte es gut und gerne für 30 Tore gereicht. Die Limmatwaves schlugen Rorbas schlussenlich mit 25:11. Ein wichtiger Sieg - auch für die Tabelle, aber noch viel mehr für die Moral.

Heute können die Mädchen zufrieden sein. Man könnte zwar immer noch sagen, was alles nicht stimmte, aber das war die richtige Reaktion auf den letzten Auftritt. Und noch wichtiger: jede einzelne Spielerin konnte noch viel Moral tanken für die weiteren Spiele. Michelle hat heute sehr überzeugt, nachdem sie gegen Witikon aus sechs Würfen kein Tor erzielen konnte. Und ebenfalls überzeugt hat heute das Team als Team - man spielt den Ball mittlerweile gut weiter an eine Kollegin, die besser platziert ist, man freut sich zusammen über Tore und man gewinnt als geschlossenes Team, in welchem jede Tore werfen kann.


Limmatwaves - HC Rorbas 25:11 (13:6)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Michelle (2), Rumer (5), Manuela (3), Casy, Rebeka (5/1), Sabrina, Livia (2), Gina (5/1), Bettina (3), Selina
Bemerkungen: Arlinda hält zwei Penalties, Rebi und Gina verwerfen je einen

Keine Kommentare: