Dietikon-Urdorfs Handballer siegen gegen die Amicitia II 24:21 im Kellerduell der 1. Liga
VON RAPHAEL BIERMAYR
58:07 Spielminuten. Spielstand: 21:23. Amicitias Caspar Reiser steigt hoch, schiesst – und scheitert an HCDU-Torwart Marc Kilchenmann. Jetzt ist klar: Die Limmattaler werden ihr erstes Meisterschaftsspiel gewinnen. Und das dank einer grossen Portion Glück. Es siegte nicht die bessere Mannschaft, sondern die weniger fehleranfällige. Aufsteiger GC Amicitia II liess Chance um Chance verstreichen und müsste sich gewaltig steigern, sollte der Klassenverbleib gelingen.
Die Schlüsselszene: Während einer doppelten Überzahl in der 42. Minute resultierte ein 1:1. «Da haben wir ganz schwach gespielt und so die Chance auf den Sieg vergeben», sagte Amicitias Topskorer Florian Geldmacher. Auch HCDU-Trainer Sascha Schoenholzer wertete diese Situation als spielentscheidend.
EBENFALLS TEILTE ER die Ansicht, dass sein Team keine herausragende Leistung zeigte, «aber es war ja in dieser Situation nicht zu erwarten, dass jeder mit Selbstvertrauen rumläuft». Den Unterschied machte der aus dem Urlaub zurückgekehrte Daniel Imhof. Zum Ende beider Halbzeiten riss er das Offensivspiel an sich und war mit neun Treffern bester Schütze. Er brachte sein Team mit den To-ren zum 21:22 und 21:23 in der 55. respektive 57. Minute schliesslich auf die Siegerstrasse.
WEIL ES ABER auch Imhof wie gewohnt unterliess, während der ganzen Zeit Verantwortung zu übernehmen, mühten sich die Limmattaler ab. Der Rückraum der Startaufstellung mit Luzi Tiefenauer rechts, Ricardo Rüegg in der Mitte und Imhof links funktionierte nicht, die drei standen sich auf die Füsse. Das Trainerduo Schoenholzer/Konkol war schon bald zum Ausprobieren gezwungen. Dank dreier Strafen kippte die Partie nicht vollends – Amicitia hatte ein 4:6 (13.) in ein 8:6 (18.) verwandelt. Der HCDU fand in Überzahl zurück in die Partie, führte in der 22. Minute 10:8 und zur Pause 14:12.
VOR DEM SPIEL hatte Sascha Schoenholzer gesagt, dass im Falle einer Niederlage eine Krise ausbrechen würde. Diese hat die Mannschaft nun abgewendet, wenn auch ohne Glanz. «Die zwei Punkte sind die Hauptsache», war sich Schoenholzer bewusst.
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