Heute spielte das FU17I gegen Brühl, die Nummer zwei der Gruppe. Das Hinspiel ging mehr als diskussionslos mit 9:38 verloren. Aber heute wollte das Team wieder zeigen, dass man Fortschritte macht.
Los gings, wie man es nicht erwarten durfte. Die Gastgeber spielten sehr gut mit und hatten bis zur 15. Minute gute Chancen, in Führung zu gehen. Vor allem aufgrund von mangelhafter Chancenauswertung - insbesondere vom Siebenmeter-Punkt - lagen die Limmatwaves 2:4 hinten. Die Anweisungen des Trainers wurden allerdings hervorragend umgesetzt: man liess fast keine Gegenstösse zu und spielte über den eigenen Kreis. Arlinda (heute mit leichtem Fieber im Tor, aber wie immer grossartig) leistete ihren grossen Beitrag dazu, dass die Verteidigung bis zur Pause nur 13 Tore zulassen sollte. Blöd allerdings, dass man nur noch eins warf. Die Limmatwaves zogen zehn ganz unterdurchschnittliche Minuten ein und lagen plötzlich mit 2:9 hinten. Plötzlich war alles, was so hervorragend klappte, wie weggewischt. Immerhin fing man sich wieder in den letzten fünf Minuten, rein vom Resultat her wurde es aber nicht besser. Die Waves gingen mit einem Resultat von 3:13 in die Pause.
Nach der Pause zeigten die jungen Limmattalerinnen die bisher beste Saisonleistung. Man lag rein auf die Halbzeit gerechnet teilweise sogar mit drei Toren vorn. Das Spel über den Kreis funktionierte sehr gut, Livia und auch Casy konnten immer wieder angespielt werden und setzten sich sehr gut in Szene. Nicht weniger als drei Siebenmeter haben die Kreisläuferinnen herausgeholt, nochmal deren drei die blendend gelaunten Aufbauerinnen. Wermutstropfen: von den sechs Penalties konnte nur einer verwertet werden. Trotzdem gelang es gegen diesen Klassegegner, eine Halbzeit Unentschieden zu spielen. Mit der sehr guten Leistung und einem 13:13 in der zweiten Halbzeit endete das Spiel mit 16:26 aus Sicht der Limmatwaves - also 19 Tore weniger Differenz als im Hinspiel.
Die Leistung macht Mut! Die bisher beste Saisonleistung jeder einzelnen Spielerin kam zustande durch beherztes Spiel, vollen Einsatz und sehr gute Stimmung auf der Spielerbank. Selina hatte Zug aufs Tor, Seraina und Rebi nutzten ihre guten Täuschungen, Blini zeigte insbesondere in der Defensive eine sehr tolle Leistung - die Liste liesse sich beliebig weiterführen. Zusammenfassend: jede im Team ging für die andere. Jedes Tor wurde gefeiert, jede gute Verteidigungsaktion ebenso. Der TV Uster wird sich warm anziehen müssen, die Limmatwaves haben sich endich gefunden! Einen besonderen Erfolg gab es heute für Casy und Selina, die beide ihr erstes Tor im FU17 Inter erzielen konnten.
Limmatwaves - Brühl Handball 16:26 (3:13)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.); Rumer (4/1), Gina (5), Linda, Sabi, Blini, Selina (1), Casy (1), Livia (3), Rebi (2), Seraina
Bemerkungen: die Limmatwaves verwerfen 5 Siebenmeter; Limmatwaves ohne Bettina (J+S Kurs), Moni und Michelle (beide Familienanlass)
Sonntag, 13. November 2011
Montag, 7. November 2011
Auf dem Weg Richtung Tabellenspitze
Die 1.-Liga-Handballer vom HC Dietikon-Urdorf bezwingen Wetzikon mit 27:25 und gewinnen damit das dritte Spiel in Folge.
Der HCDU scheint sein Erfolgsrezept gefunden zu haben: Kampfgeist und Katicic. Dank diesen beiden «Ks» konnten sich die Limmattaler gegen Wetzikon durchsetzen und feierten den vierten Sieg im sechsten Spiel.
Beim HC Dietikon-Urdorf ist die Trainerfrage noch immer oder, besser gesagt, schon wieder nicht geklärt: Interimstrainer Felix Erzinger, der vergangene Woche seinen Rücktritt bekannt gab, stand gestern im 1.-Liga-Spiel HC Dietikon Urdorf gegen HC KZO Wetzikon bereits nicht mehr als Trainer im Einsatz. HCDU-Spieler Ricardo Rüegg übernahm den Posten an der Seitenlinie. Und das äusserst erfolgreich: Sein erster Einsatz als Trainer wurde mit einem 27:25-Sieg gekrönt. War das die Premiere eines zukünftigen Erfolgstrainers beim Limmattaler Verein? «Dass ich eingesprungen bin, war bloss die Notlösung. Natürlich macht es mir Spass, doch wie es weitergeht, wird der Vorstand bestimmen», erklärte Rüegg nach der gestrigen Partie.
Zufrieden mit seinem Einsatz dürften auch die Spieler des HCDU sein. Nach der roten Karte gegen Yves Barben in der 33. Minute musste Rüegg umstellen. Die darauffolgenden Wechsel bereiteten ihm jedoch keine Mühe. Das Team zeigte über die gesamte Spielzeit hinweg eine souveräne Leistung. Nur beim Start hatten die Limmattaler etwas Mühe. Vor dem Tor gingen sie unsorgfältig mit dem Ball um und wurden in der Folge immer wieder von schnellen Angriffen der Wetziker geplagt.
GLÜCKLICHERWEISE KONNTEN die Gastgeber auf ihren Torhüter setzen, der eine Parade nach der anderen lieferte. Laut Rüegg ist die gestrige Leistung von Keeper Josip Katicic Standard, er spiele konstant in dieser Form und sei eine wichtige Teamstütze. In den letzten fünf Spielminuten konnte Katicic dann nochmals sein ganzes Können präsentieren, denn beim Stand von 25:23 wenige Minuten vor Schluss waren Nerven aus Stahl gefragt. Die Limmattaler starteten einen Angriff nach dem anderen, konnten durch unsaubere Abschlüsse jedoch nicht mehr gross überzeugen. Ganz anders die Gäste aus Wetzikon: Sie holten nochmals ihre letzten Energiereserven hervor. Nach schönen Kombinationen und guten Abschlüssen war es aber auch in der Schlussphase wieder Katicic, der den Ball bloss noch zweimal im Netz zappeln liess.
MIT DEM KNAPPEN SIEG ist Interimstrainer Rüegg zufrieden: «Wir wussten, dass es ein harter Kampf werden würde. Doch in der zweiten Halbzeit hatten wir den Gegner im Griff. Dann hiess das Ziel ‹Vorsprung ausbauen›, was uns aber nur mässig gelungen ist.» Auch der Mann, der das Spiel von hinten betrachtete, Josip Katicic, fand lobende Worte für die Leistung seines Teams: «Heute haben die Einstellung und der Fightspirit unseren Sieg ausgemacht. Wir hätten nur etwas präziser sein und sorgfältiger mit dem Ball umgehen müssen, dann hätten wir auch den Vorsprung noch ausbauen können.»
Dietikon-Urdorf ist mit dem dritten Sieg in Folge nun auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt. Bleibt zu hoffen, dass das Leistungshoch nun anhält – vielleicht sogar mit einem neuen Trainer.
(Melanie Wirz, Limmattaler Zeitung, 06.11.11)
Der HCDU scheint sein Erfolgsrezept gefunden zu haben: Kampfgeist und Katicic. Dank diesen beiden «Ks» konnten sich die Limmattaler gegen Wetzikon durchsetzen und feierten den vierten Sieg im sechsten Spiel.
Beim HC Dietikon-Urdorf ist die Trainerfrage noch immer oder, besser gesagt, schon wieder nicht geklärt: Interimstrainer Felix Erzinger, der vergangene Woche seinen Rücktritt bekannt gab, stand gestern im 1.-Liga-Spiel HC Dietikon Urdorf gegen HC KZO Wetzikon bereits nicht mehr als Trainer im Einsatz. HCDU-Spieler Ricardo Rüegg übernahm den Posten an der Seitenlinie. Und das äusserst erfolgreich: Sein erster Einsatz als Trainer wurde mit einem 27:25-Sieg gekrönt. War das die Premiere eines zukünftigen Erfolgstrainers beim Limmattaler Verein? «Dass ich eingesprungen bin, war bloss die Notlösung. Natürlich macht es mir Spass, doch wie es weitergeht, wird der Vorstand bestimmen», erklärte Rüegg nach der gestrigen Partie.
Zufrieden mit seinem Einsatz dürften auch die Spieler des HCDU sein. Nach der roten Karte gegen Yves Barben in der 33. Minute musste Rüegg umstellen. Die darauffolgenden Wechsel bereiteten ihm jedoch keine Mühe. Das Team zeigte über die gesamte Spielzeit hinweg eine souveräne Leistung. Nur beim Start hatten die Limmattaler etwas Mühe. Vor dem Tor gingen sie unsorgfältig mit dem Ball um und wurden in der Folge immer wieder von schnellen Angriffen der Wetziker geplagt.
GLÜCKLICHERWEISE KONNTEN die Gastgeber auf ihren Torhüter setzen, der eine Parade nach der anderen lieferte. Laut Rüegg ist die gestrige Leistung von Keeper Josip Katicic Standard, er spiele konstant in dieser Form und sei eine wichtige Teamstütze. In den letzten fünf Spielminuten konnte Katicic dann nochmals sein ganzes Können präsentieren, denn beim Stand von 25:23 wenige Minuten vor Schluss waren Nerven aus Stahl gefragt. Die Limmattaler starteten einen Angriff nach dem anderen, konnten durch unsaubere Abschlüsse jedoch nicht mehr gross überzeugen. Ganz anders die Gäste aus Wetzikon: Sie holten nochmals ihre letzten Energiereserven hervor. Nach schönen Kombinationen und guten Abschlüssen war es aber auch in der Schlussphase wieder Katicic, der den Ball bloss noch zweimal im Netz zappeln liess.
MIT DEM KNAPPEN SIEG ist Interimstrainer Rüegg zufrieden: «Wir wussten, dass es ein harter Kampf werden würde. Doch in der zweiten Halbzeit hatten wir den Gegner im Griff. Dann hiess das Ziel ‹Vorsprung ausbauen›, was uns aber nur mässig gelungen ist.» Auch der Mann, der das Spiel von hinten betrachtete, Josip Katicic, fand lobende Worte für die Leistung seines Teams: «Heute haben die Einstellung und der Fightspirit unseren Sieg ausgemacht. Wir hätten nur etwas präziser sein und sorgfältiger mit dem Ball umgehen müssen, dann hätten wir auch den Vorsprung noch ausbauen können.»
Dietikon-Urdorf ist mit dem dritten Sieg in Folge nun auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt. Bleibt zu hoffen, dass das Leistungshoch nun anhält – vielleicht sogar mit einem neuen Trainer.
(Melanie Wirz, Limmattaler Zeitung, 06.11.11)
Samstag, 29. Oktober 2011
FU17I mit verbesserter Defensive
Gegen Ami gabs im ersten Spiel und beiden Teams in Vollbesetzung eine gnadenlose 9:39-Niederlage. Heute sollte das Team nicht auf das Resultat achten, sondern die Fortschritte zeigen. Leichter gesagt als getan. Während bei den Limmatwaves fünf Akteurinnen nicht dabei waren, stand die Ami-Wand unverändert zum Hinspiel da.
Und trotzdem liess sich viel Positives erkennen, begonnen damit, dass man bis zur 15. Minute nur 6:0 hinten lag. Die "6" für Ami war aus Sicht der Limmattalerinnen sensationell gut, die "0" allerdings sehr schlecht und darauf zurückzuführen, dass man in den ersten Minuten nur gerade drei Mal auf das Tor geschossen hatte. Alle anderen Angriffe gingen in technischen Fehlern auf. Wiederum positiv: die ehemalige HCDU-Akteurin Mara Beck - mittlerweile Teil der U17 Nationalmannschaft - wurde von der Defensive dominiert und brachte kein Bein vor das andere. Selbst zwei freie Würfe und einen Penalty hielt die überragende Arlinda im Tor der Limmatwaves von Mara. Die letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit gewann der HCDU sogar noch mit 4:3, ging aber trotzdem mit 15:4 in die Pause. Die einzigen Tränen gab es aber auf Seiten des Favoriten, die schier an der Abwehr verzweifeten. Leider konnte man nur zu selten 6:6 verteidigen, weil man immer wieder Gegenstösse wegen einfachen Ballverlusten ermöglichte.
Die zweite Halbzeit lief genau gleich wie die erste, aber Ami schaltete nochmal einen Gang zu und begann, in der Defensive Bälle zu erobern. Die technischen Fehler und die Ratlosigkeit bei den Limmatwaves blieben. Damit ist die zweite Halbzeit schnell erzählt: obwohl man Mara Beck sensationell gut im Griff hatte und Ami sichtlich schockiert war ob der Tatsache, das sie niemanden mehr haben, der sonst von hinten trifft, liess man die einzige Waffe zu, die Ami noch spielen konnte - die Gegenstösse. Mal für Mal tauchten alleine vor Arlinda eine oder zwei orange Spielerinnen auf, die natürlich nicht mehr viel Mühe hatten zu skoren. Arlinda konnte sich auch immer seltener auszeichnen, hielt ihren Kasten aber so rein wie möglich. Zum Schluss stand es ohne Leistungsträgerinnen auf Seiten der Limmatwaves und ohne grosse Auswechselmöglichkeiten im Aufbau 6:33.
Heute wäre gegen Ami kein Sieg, aber definitiv viel mehr dringelegen, aber der Grundsatz gilt eisern: die Limmatwaves haben nur Chancen im Inter, wenn das ganze Team dabei ist. Immerhin: die Tränen flossen nicht bei den Limmatwaves, sondern auf der anderen Seite.
GC Ami Zürich - Limmatwaves 33:6 (15:4)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rebi (1), Bettina (1), Livia (2), Michelle (1), Sabi, Casy, Linda (1), Moni, Selina
Bemerkungen: Arlinda hält in den ersten 15 Minuten alle Würfe von Mara Beck (inkl. 1 Penalty); Limmatwaves ohne Rumer, Gina, Blini (Konfirmations-Anlass), Manu (Arbeit), Seraina (Match mit Berikon); Michelle und Bettina spielen trotz leichten Verletzungen sehr gut mit
Und trotzdem liess sich viel Positives erkennen, begonnen damit, dass man bis zur 15. Minute nur 6:0 hinten lag. Die "6" für Ami war aus Sicht der Limmattalerinnen sensationell gut, die "0" allerdings sehr schlecht und darauf zurückzuführen, dass man in den ersten Minuten nur gerade drei Mal auf das Tor geschossen hatte. Alle anderen Angriffe gingen in technischen Fehlern auf. Wiederum positiv: die ehemalige HCDU-Akteurin Mara Beck - mittlerweile Teil der U17 Nationalmannschaft - wurde von der Defensive dominiert und brachte kein Bein vor das andere. Selbst zwei freie Würfe und einen Penalty hielt die überragende Arlinda im Tor der Limmatwaves von Mara. Die letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit gewann der HCDU sogar noch mit 4:3, ging aber trotzdem mit 15:4 in die Pause. Die einzigen Tränen gab es aber auf Seiten des Favoriten, die schier an der Abwehr verzweifeten. Leider konnte man nur zu selten 6:6 verteidigen, weil man immer wieder Gegenstösse wegen einfachen Ballverlusten ermöglichte.
Die zweite Halbzeit lief genau gleich wie die erste, aber Ami schaltete nochmal einen Gang zu und begann, in der Defensive Bälle zu erobern. Die technischen Fehler und die Ratlosigkeit bei den Limmatwaves blieben. Damit ist die zweite Halbzeit schnell erzählt: obwohl man Mara Beck sensationell gut im Griff hatte und Ami sichtlich schockiert war ob der Tatsache, das sie niemanden mehr haben, der sonst von hinten trifft, liess man die einzige Waffe zu, die Ami noch spielen konnte - die Gegenstösse. Mal für Mal tauchten alleine vor Arlinda eine oder zwei orange Spielerinnen auf, die natürlich nicht mehr viel Mühe hatten zu skoren. Arlinda konnte sich auch immer seltener auszeichnen, hielt ihren Kasten aber so rein wie möglich. Zum Schluss stand es ohne Leistungsträgerinnen auf Seiten der Limmatwaves und ohne grosse Auswechselmöglichkeiten im Aufbau 6:33.
Heute wäre gegen Ami kein Sieg, aber definitiv viel mehr dringelegen, aber der Grundsatz gilt eisern: die Limmatwaves haben nur Chancen im Inter, wenn das ganze Team dabei ist. Immerhin: die Tränen flossen nicht bei den Limmatwaves, sondern auf der anderen Seite.
GC Ami Zürich - Limmatwaves 33:6 (15:4)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rebi (1), Bettina (1), Livia (2), Michelle (1), Sabi, Casy, Linda (1), Moni, Selina
Bemerkungen: Arlinda hält in den ersten 15 Minuten alle Würfe von Mara Beck (inkl. 1 Penalty); Limmatwaves ohne Rumer, Gina, Blini (Konfirmations-Anlass), Manu (Arbeit), Seraina (Match mit Berikon); Michelle und Bettina spielen trotz leichten Verletzungen sehr gut mit
Montag, 24. Oktober 2011
Der HC Dietikon-Urdorf setzt seine Siegesserie fort
Der HC Dietikon-Urdorf setzt seine Siegesserie fort und besiegt Romanshorn klar mit 30:22 - Imhof und Wallisch in Höchstform
Eine Woche nach dem überraschenden 21:19-Heimsieg gegen GC/Amicitia vermochte Dietikon-Urdorf gestern gegen Romanshorn seinen Aufwärtstrend zu bestätigen. In seinem dritten und letzten Spiel als Interimstrainer durfte Felix Erzinger mit seinem Team einen diskussionslosen Sieg feiern.
Mit viel Schwung startete Dietikon-Urdorf in die Partie und schon früh lagen die Einheimischen mit 5:1 im Vordertreffen. Die Gäste fanden nach dem klaren Rückstand aber immer besser ins Spiel und es entwickelte sich eine ausgeglichene und spannende Partie. Der 16:15-Pausenstand war Garant für eine spannende zweite Spielhälfte.
Euphorische Gastgeber
Zur Pause forderte Erzinger von seiner Truppe eine solidere und aggressivere Spielweise und das Team vermochte die taktische Marschroute des jungen Trainers umzusetzen. Drei Treffer in Folge sorgten für eine zwischenzeitliche 19:15-Führung, während sich der 42-jährige Stefan Maag als Penaltyheld feiern liess, als er gleich drei Siebenmeter zunichte machte. Der Gastgeber vermochte die Führung kontinuierlich auszubauen, wobei Daniel Imhof mit neun Toren sowie Philipp Wallisch mit acht Toren ihre Abschlussstärke unter Beweis stellten. Dietikon-Urdorf kam in der zweiten Halbzeit nie mehr in Gefahr, die Führung aus den Händen zu geben. Zu stilsicher und kompakt spielten die Einheimischen, die die Romanshorner mit einer klaren 22:30-Niederlage an den Bodensee zurück schickten.
Kampfgeist und Applaus
Der Jubel beim HCDU-Anhang nach dem neuerlichen Sieg war ebenso gross wie bei den Spielern, die jetzt vor einer vierwöchigen (Anmerkung HCDU-H1: Es sind lediglich 2 Wochen --> nächstes Spiel bereits wieder am Sa 05.11.2011 in Urdorf) Meisterschaftspause stehen. «Der Kampfgeist sowie die tolle Mannschaftsleistung waren die Basis zum Erfolg, wobei ich mich auch bei der Unterstützung des Publikum ganz herzlich bedanken möchte», so Erzinger weiter. Der 25-Jährige wird nach seiner Schulterverletzung Ende November wieder ins Team zurückkehren.
(von Beat Hager, Limmattalerzeitung, 24.10.11)
Eine Woche nach dem überraschenden 21:19-Heimsieg gegen GC/Amicitia vermochte Dietikon-Urdorf gestern gegen Romanshorn seinen Aufwärtstrend zu bestätigen. In seinem dritten und letzten Spiel als Interimstrainer durfte Felix Erzinger mit seinem Team einen diskussionslosen Sieg feiern.
Mit viel Schwung startete Dietikon-Urdorf in die Partie und schon früh lagen die Einheimischen mit 5:1 im Vordertreffen. Die Gäste fanden nach dem klaren Rückstand aber immer besser ins Spiel und es entwickelte sich eine ausgeglichene und spannende Partie. Der 16:15-Pausenstand war Garant für eine spannende zweite Spielhälfte.
Euphorische Gastgeber
Zur Pause forderte Erzinger von seiner Truppe eine solidere und aggressivere Spielweise und das Team vermochte die taktische Marschroute des jungen Trainers umzusetzen. Drei Treffer in Folge sorgten für eine zwischenzeitliche 19:15-Führung, während sich der 42-jährige Stefan Maag als Penaltyheld feiern liess, als er gleich drei Siebenmeter zunichte machte. Der Gastgeber vermochte die Führung kontinuierlich auszubauen, wobei Daniel Imhof mit neun Toren sowie Philipp Wallisch mit acht Toren ihre Abschlussstärke unter Beweis stellten. Dietikon-Urdorf kam in der zweiten Halbzeit nie mehr in Gefahr, die Führung aus den Händen zu geben. Zu stilsicher und kompakt spielten die Einheimischen, die die Romanshorner mit einer klaren 22:30-Niederlage an den Bodensee zurück schickten.
Kampfgeist und Applaus
Der Jubel beim HCDU-Anhang nach dem neuerlichen Sieg war ebenso gross wie bei den Spielern, die jetzt vor einer vierwöchigen (Anmerkung HCDU-H1: Es sind lediglich 2 Wochen --> nächstes Spiel bereits wieder am Sa 05.11.2011 in Urdorf) Meisterschaftspause stehen. «Der Kampfgeist sowie die tolle Mannschaftsleistung waren die Basis zum Erfolg, wobei ich mich auch bei der Unterstützung des Publikum ganz herzlich bedanken möchte», so Erzinger weiter. Der 25-Jährige wird nach seiner Schulterverletzung Ende November wieder ins Team zurückkehren.
(von Beat Hager, Limmattalerzeitung, 24.10.11)
Montag, 17. Oktober 2011
Erstligist HC Dietikon-Urdorf bezwingt die SG Amicitia/RWZ mit 20:19
Was für ein Handball-Abend! Der arg gebeutelte HCDU zeigte gegen die Stadtzürcher Spielgemeinschaft Kampfgeist und Siegeswillen und holte den zweiten Sieg im vierten Spiel.
Das Bild, das sich gestern in der Zentrumshalle in Urdorf bot, hat Seltenheitswert: Bombenstimmung auf der Zuschauertribüne, strahlende Gesichter auf dem Feld. Ein Genuss für die Limmattaler Handballseele, die in den vergangenen Wochen gar arg gebeutelt wurde. Sportliche Durchhänger, Trainerwechsel, mangelnde Disziplin – Dietikon-Urdorf gab wahrlich wenig Anlass für positive Schlagzeilen. Doch gestern war dies alles vergessen: Die Limmattaler zeigten den 70 begeisterten Zuschauern in der Zentrumshalle in Urdorf, was wirklich in ihnen steckt und die Fans dankten es ihnen mit Begeisterungsstürmen und tosendem Applaus.
DIE PARTIE GESTALTETE sich lange Zeit ausgeglichen. Auf beiden Seiten wurde munter neben die Tore geschossen und so stand es in der 15. Spielminute erst 5:5. Ein erstes starkes Lebenszeichen zeigte der HCDU, als er in Unterzahl mit zwei Toren in Führung gehen konnte (10:8). Massgeblich daran beteiligt war Kreisläufer Marco Meier (4 Tore insgesamt), der in der ersten Halbzeit sprichwörtlich zur richtigen Zeit am richtigen Ort stand. Der Gast schien in dieser Phase vollkommen planlos – trotzdem schafften es die Limmattaler nicht, sich entscheidend abzusetzen und kassierten kurz vor dem Halbzeitpfiff noch zwei Tore zum 11:10-Pausenresultat. Danach zerfiel das Team von Interimstrainer Felix Erzinger vollkommen. Mit den zwei Gegentreffern vor der Pause kassierte Dietikon-Urdorf sieben Tore hintereinander. Beim Stand von 11:15 machte sich bei den Zuschauern auf der Tribüne bereits Resignation breit. «Schon wieder nichts», hörte man es murmeln. Die Limmattaler straften ihre Kritiker jedoch Lügen und erzielten ihrerseits sieben Tore in Folge. Der Krimi war neu lanciert. Doch Amicitia/RWZ gab sich noch nicht geschlagen, nach wiederum vier Treffern in Folge für die Stadtzürcher stand es eine Minute vor Schluss 19:19. Mit einem Tor von dem stark aufspielenden Daniel Imhof (8 insgesamt) und einer Parade des noch stärker aufspielenden Torhüters Josip Katicic (22 insgesamt) entschieden die Limmattaler das Spiel für sich.
«Ich bin sehr zufrieden mit der heutigen Leistung», erklärte ein sichtlich erleichterter Erzinger nach dem Spiel. «Ich kann nur Komplimente verteilen.» Der erst 25-jährige Interimstrainer bedankte sich auch beim Publikum: «Die Spieler spürten den Rückhalt der Fans, das war vor allem in der Schlussphase des Spiels eminent wichtig.»
(von Maila Bermejo, Limmattalerzeitung, 16.10.11)
Das Bild, das sich gestern in der Zentrumshalle in Urdorf bot, hat Seltenheitswert: Bombenstimmung auf der Zuschauertribüne, strahlende Gesichter auf dem Feld. Ein Genuss für die Limmattaler Handballseele, die in den vergangenen Wochen gar arg gebeutelt wurde. Sportliche Durchhänger, Trainerwechsel, mangelnde Disziplin – Dietikon-Urdorf gab wahrlich wenig Anlass für positive Schlagzeilen. Doch gestern war dies alles vergessen: Die Limmattaler zeigten den 70 begeisterten Zuschauern in der Zentrumshalle in Urdorf, was wirklich in ihnen steckt und die Fans dankten es ihnen mit Begeisterungsstürmen und tosendem Applaus.
DIE PARTIE GESTALTETE sich lange Zeit ausgeglichen. Auf beiden Seiten wurde munter neben die Tore geschossen und so stand es in der 15. Spielminute erst 5:5. Ein erstes starkes Lebenszeichen zeigte der HCDU, als er in Unterzahl mit zwei Toren in Führung gehen konnte (10:8). Massgeblich daran beteiligt war Kreisläufer Marco Meier (4 Tore insgesamt), der in der ersten Halbzeit sprichwörtlich zur richtigen Zeit am richtigen Ort stand. Der Gast schien in dieser Phase vollkommen planlos – trotzdem schafften es die Limmattaler nicht, sich entscheidend abzusetzen und kassierten kurz vor dem Halbzeitpfiff noch zwei Tore zum 11:10-Pausenresultat. Danach zerfiel das Team von Interimstrainer Felix Erzinger vollkommen. Mit den zwei Gegentreffern vor der Pause kassierte Dietikon-Urdorf sieben Tore hintereinander. Beim Stand von 11:15 machte sich bei den Zuschauern auf der Tribüne bereits Resignation breit. «Schon wieder nichts», hörte man es murmeln. Die Limmattaler straften ihre Kritiker jedoch Lügen und erzielten ihrerseits sieben Tore in Folge. Der Krimi war neu lanciert. Doch Amicitia/RWZ gab sich noch nicht geschlagen, nach wiederum vier Treffern in Folge für die Stadtzürcher stand es eine Minute vor Schluss 19:19. Mit einem Tor von dem stark aufspielenden Daniel Imhof (8 insgesamt) und einer Parade des noch stärker aufspielenden Torhüters Josip Katicic (22 insgesamt) entschieden die Limmattaler das Spiel für sich.
«Ich bin sehr zufrieden mit der heutigen Leistung», erklärte ein sichtlich erleichterter Erzinger nach dem Spiel. «Ich kann nur Komplimente verteilen.» Der erst 25-jährige Interimstrainer bedankte sich auch beim Publikum: «Die Spieler spürten den Rückhalt der Fans, das war vor allem in der Schlussphase des Spiels eminent wichtig.»
(von Maila Bermejo, Limmattalerzeitung, 16.10.11)
Sonntag, 16. Oktober 2011
FU17: Fortschritte trotz Niederlage
Das FU17 liegt auch nach dem fünften Spiel mit null Punkten am Tabellenende. Und trotzdem blasen nur die Pessimisten Trübsal. Das Team wächst mit jedem Spiel und jedem kleinen erreichten Meilenstein weiter. Gegen Wil Kathi gab es die ersten Halbzeit, die mit einem Unentschieden ausging. Gegen Yellow und im Lager sollten zwei weitere Meilensteine folgen, die den Pessimisten zeigen, dass sie falsch liegen.
Gegen Yellow, die nur zwei Wochen zuvor gegen Ami mit einem Remis in die Pause gingen, war das Team trotz Lageraufenthalt sehr motiviert. Rebi war zwar angeschlagen, aber das Team hat mittlerweile genügend Teamleaderinnen, welche die Mannschaft mitreissen können. Gegen Yellow lag man während gut 40 Minuten sehr gut im Rennen. Der Gegner war nur bedingt besser und die Limmatwaves lagen sogar bis zur 15. Minute mit einem Tor in Führung. Leider verpasste man es in dieser Phase, den Vorsprung auszubauen, sodass der Favorit noch vor der Pause die erwarteten Kräfteverhältnisse wiederherstellen konnte und mit 9:5 führte. Wohlgemerkt nur mit 9:5, denn die Limmatwaves waren über weite Strecken mindestens ebenbürtig.
Nach der Pause stellten die Gastgeberinnen etws um, womit die Gäste aus dem Limmattal etwas Mühe hatten. Eine etwas agilere Verteidigerin auf dem Spitz machte den Angreiferinnen das Leben schwerer und ehe man sich daran gewöhnt hatte, lag Winterthur mit acht Toren voraus. Danach aber konnte man mal verkürzen auf fünf Tore, danach lag man wieder mit acht zurück - ein hin und her zwischen zwei weitgehend ebenbürtigen Teams. Schlussendlich siegte Yellow doch noch mit 26:16.
Einmal mehr überragend waren Gina mit sechs Toren, die mehrere Knöpfe in gegnerische Beine zauberte und auch Arlinda, die bis zur zwanzigsten Minute weit mehr als 50% Haltequote hatte (und übrigens auch danach nur knapp darunter). Die Gegenstösse waren es schliesslich, die dieses Match zu Gunsten der Gastgeberinnen entschieden hatte. Aber die junge Equipe des HCDU lag zum ersten Mal von Beginn an auf Augenhöhe mit dem Gegner, lag in Führung und spielte frech auf und mit. Das macht Freude - und diesen Weg der kleinen Erfolge geht das FU17I konsequent weiter. Dann stellt sich früher oder später ein grosser Erfolg ein.
Yellow Winterthur - Limmatwaves 26:16 (9:5)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rebi, Manu, Gina (6), Rumer (3/1), Casi, Linda (1), Michelle, Selina (1), Seraina, Bettina (2/1), Livia (3)
Bemerkungen: Bettina spielt zum ersten Mal seit elf Monaten wieder auf dem Feld, Gina liegt auf Rang 10 der Torschützenliste, Arlinda hält Siebenmeter der FU17I Topskorerin
Gegen Yellow, die nur zwei Wochen zuvor gegen Ami mit einem Remis in die Pause gingen, war das Team trotz Lageraufenthalt sehr motiviert. Rebi war zwar angeschlagen, aber das Team hat mittlerweile genügend Teamleaderinnen, welche die Mannschaft mitreissen können. Gegen Yellow lag man während gut 40 Minuten sehr gut im Rennen. Der Gegner war nur bedingt besser und die Limmatwaves lagen sogar bis zur 15. Minute mit einem Tor in Führung. Leider verpasste man es in dieser Phase, den Vorsprung auszubauen, sodass der Favorit noch vor der Pause die erwarteten Kräfteverhältnisse wiederherstellen konnte und mit 9:5 führte. Wohlgemerkt nur mit 9:5, denn die Limmatwaves waren über weite Strecken mindestens ebenbürtig.
Nach der Pause stellten die Gastgeberinnen etws um, womit die Gäste aus dem Limmattal etwas Mühe hatten. Eine etwas agilere Verteidigerin auf dem Spitz machte den Angreiferinnen das Leben schwerer und ehe man sich daran gewöhnt hatte, lag Winterthur mit acht Toren voraus. Danach aber konnte man mal verkürzen auf fünf Tore, danach lag man wieder mit acht zurück - ein hin und her zwischen zwei weitgehend ebenbürtigen Teams. Schlussendlich siegte Yellow doch noch mit 26:16.
Einmal mehr überragend waren Gina mit sechs Toren, die mehrere Knöpfe in gegnerische Beine zauberte und auch Arlinda, die bis zur zwanzigsten Minute weit mehr als 50% Haltequote hatte (und übrigens auch danach nur knapp darunter). Die Gegenstösse waren es schliesslich, die dieses Match zu Gunsten der Gastgeberinnen entschieden hatte. Aber die junge Equipe des HCDU lag zum ersten Mal von Beginn an auf Augenhöhe mit dem Gegner, lag in Führung und spielte frech auf und mit. Das macht Freude - und diesen Weg der kleinen Erfolge geht das FU17I konsequent weiter. Dann stellt sich früher oder später ein grosser Erfolg ein.
Yellow Winterthur - Limmatwaves 26:16 (9:5)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rebi, Manu, Gina (6), Rumer (3/1), Casi, Linda (1), Michelle, Selina (1), Seraina, Bettina (2/1), Livia (3)
Bemerkungen: Bettina spielt zum ersten Mal seit elf Monaten wieder auf dem Feld, Gina liegt auf Rang 10 der Torschützenliste, Arlinda hält Siebenmeter der FU17I Topskorerin
Montag, 3. Oktober 2011
Infos zum Lager
Hier gibts die aktuellen Infos zum Lager. Wer sie nicht per Mail erhalten hat, hat bei der Anmeldung eventuell keine oder eine falsche eMail Adresse angegeben.
FU17I: mit Pech zur vierten Niederlage
Die im letzten Jahr sehr erfolgsverwöhnte Mannschaft des FU17 muss momentan unten durch und bezahlt viel Lehrgeld im Inter. Der Trend zeigt aber deutlich nach oben, auch betreffend Einstellung der Spielerinnen. Am Match gegen Wil waren alle Akteurinnen mit Ausnahme von Caro dabei. Und das Team hat gesehen, dass wenn alle Vollgas geben, dass es dann zu mehr reichen kann.
Wil begann ähnlich wie der HCDU mit einer anständigen Defensive, aber einem fehlerhaften Angriff. Das Heimteam verstrickte sich bereits in den Anfangsminuten in etwas zu vielen Einzelaktionen und der Ball lief ohne Überraschungsmoment durch die eigenen Reihen. Bis zur 15. Minute sollten die Limmatwaves mit 1:8 zurückliegen, trafen aber in dieser Zeit mindestens sechs Mal die Torumrandung. Gleichzeitig verhinderte der eher grenzwertige Unparteiische den einen oder anderen Siebenmeter, obwohl es genügend Gelegenheiten dazu gegeben hätte, etwas zu pfeifen: Gina wurde mehr als nur einmal von der Seite angegangen oder sogar von hinten zurückgezogen und auch Livia war am Kreis sehr stark und manchmal nur durch Verteidigung im Kreis zu bändigen. Alles reklamieren half nichts, der Unparteiische übersah sogar willentlich eine Gegenspielerin die im Kreis abgeschlossen hatte, um dem Trainer der Limmatwaves zu sagen, dass er sich nicht beeinflussen lasse - das Tor zählte. Janu, gestohlen hatte Wil die Pausenführung sicher nicht, aber die Limmatwaves hatten auch objektiv gesehen sehr viel Pech. Zur Pause lag der Gast mit 3:11 in Front.
Aber die Limmatwaves waren bereit, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Die zweiten dreissig Minuten waren die erste Halbzeit Vollgas-Handball von allen Beteiligten. Selbst Mägi und Heinz wurden aus ihren privaten Diskussionen gerissen. Innert kürzester Zeit liessen die Limmatwaves wieder hoffen und schlossen binnen acht Minuten auf fünf Tore auf, auch mit der Chance, auf vier Tore heranzukommen. In dieser Phase drehte das Glück, die Wèrfe gingen via Pfosten von allen Positionen rein und auch der Schiedsrichter gab die Penalties konsequenter, was dazu führte, dass allein in der zweiten Halbzeit neun Siebenmeter für den HCD gepfiffen wurde. Übrigens, in der ersten Halbzeit war es nur einer. Und noch besser: alle ausser dreien wurden souverän verwertet! Wir erinnern uns an letztes Jahr, als noch Siebenmeter zu Dutzenden verschossen wurden. Wegen mehr Risiko in der Abwehr reichte es aber dennoch "nur" für die erste Halbzeit im Inte rmit Unentschieden - und der Gewissheit, dass man Wil mit Vollgas bezwingen kann. Dass man in der zweiten Hälfte 16 Tore werfen konnte bedeutet zusätzlich, dass die Limmatwaves in 60 Minuten rein rechnerisch auch über 30 Tore werfen können. Man muss einfach 60 Minuten 100% geben.
Das Team wächst in den Niederlagen und man kann nur hoffen, dass der Trend so weitergeht - weniger die Niederlagen als das Gelernte aus den Spielen. Alle Spielerinnen zeigten sich heute von ihrer besten Seite und es ist hoffentlich nicht nur ein Zufallsprodukt, dass alle Spielerinnen anwesend waren. Gegen Yellow werden wir ebenfalls aus dem Vollen schöpfen und Yellow vielleicht sogar ärgern. Insbesondere das Spiel über den Kreis darf weiter so gut funktionieren wie in der zweiten Halbzeit.
Limmatwaves - KTV Wil Kathi 19:27 (3:11)Limmatwaves: Arlinda (1.-60.); Selina, Livia (3/1), Gina (2), Casy, Blini, Michelle (2), Rumer (6/2), Moni, Linda, Rebi (2), Bettina (4/4), Seraina
Bemerkungen: Arlinda hält einen Siebenmeter, Manu und Sabi verletzt auf der Bank, Caro abwesend (Pause)
Wil begann ähnlich wie der HCDU mit einer anständigen Defensive, aber einem fehlerhaften Angriff. Das Heimteam verstrickte sich bereits in den Anfangsminuten in etwas zu vielen Einzelaktionen und der Ball lief ohne Überraschungsmoment durch die eigenen Reihen. Bis zur 15. Minute sollten die Limmatwaves mit 1:8 zurückliegen, trafen aber in dieser Zeit mindestens sechs Mal die Torumrandung. Gleichzeitig verhinderte der eher grenzwertige Unparteiische den einen oder anderen Siebenmeter, obwohl es genügend Gelegenheiten dazu gegeben hätte, etwas zu pfeifen: Gina wurde mehr als nur einmal von der Seite angegangen oder sogar von hinten zurückgezogen und auch Livia war am Kreis sehr stark und manchmal nur durch Verteidigung im Kreis zu bändigen. Alles reklamieren half nichts, der Unparteiische übersah sogar willentlich eine Gegenspielerin die im Kreis abgeschlossen hatte, um dem Trainer der Limmatwaves zu sagen, dass er sich nicht beeinflussen lasse - das Tor zählte. Janu, gestohlen hatte Wil die Pausenführung sicher nicht, aber die Limmatwaves hatten auch objektiv gesehen sehr viel Pech. Zur Pause lag der Gast mit 3:11 in Front.
Aber die Limmatwaves waren bereit, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Die zweiten dreissig Minuten waren die erste Halbzeit Vollgas-Handball von allen Beteiligten. Selbst Mägi und Heinz wurden aus ihren privaten Diskussionen gerissen. Innert kürzester Zeit liessen die Limmatwaves wieder hoffen und schlossen binnen acht Minuten auf fünf Tore auf, auch mit der Chance, auf vier Tore heranzukommen. In dieser Phase drehte das Glück, die Wèrfe gingen via Pfosten von allen Positionen rein und auch der Schiedsrichter gab die Penalties konsequenter, was dazu führte, dass allein in der zweiten Halbzeit neun Siebenmeter für den HCD gepfiffen wurde. Übrigens, in der ersten Halbzeit war es nur einer. Und noch besser: alle ausser dreien wurden souverän verwertet! Wir erinnern uns an letztes Jahr, als noch Siebenmeter zu Dutzenden verschossen wurden. Wegen mehr Risiko in der Abwehr reichte es aber dennoch "nur" für die erste Halbzeit im Inte rmit Unentschieden - und der Gewissheit, dass man Wil mit Vollgas bezwingen kann. Dass man in der zweiten Hälfte 16 Tore werfen konnte bedeutet zusätzlich, dass die Limmatwaves in 60 Minuten rein rechnerisch auch über 30 Tore werfen können. Man muss einfach 60 Minuten 100% geben.
Das Team wächst in den Niederlagen und man kann nur hoffen, dass der Trend so weitergeht - weniger die Niederlagen als das Gelernte aus den Spielen. Alle Spielerinnen zeigten sich heute von ihrer besten Seite und es ist hoffentlich nicht nur ein Zufallsprodukt, dass alle Spielerinnen anwesend waren. Gegen Yellow werden wir ebenfalls aus dem Vollen schöpfen und Yellow vielleicht sogar ärgern. Insbesondere das Spiel über den Kreis darf weiter so gut funktionieren wie in der zweiten Halbzeit.
Limmatwaves - KTV Wil Kathi 19:27 (3:11)Limmatwaves: Arlinda (1.-60.); Selina, Livia (3/1), Gina (2), Casy, Blini, Michelle (2), Rumer (6/2), Moni, Linda, Rebi (2), Bettina (4/4), Seraina
Bemerkungen: Arlinda hält einen Siebenmeter, Manu und Sabi verletzt auf der Bank, Caro abwesend (Pause)
Montag, 26. September 2011
Dietikon-Urdorf besteht Charaktertest
Die Limmattaler bezwingen Frauenfeld nach anderthalb Jahren wieder – 20:19 in der 1. Liga
«Wir haben das Frauenfeld-Syndrom besiegt.» HCDU-Trainer Stefan Konkol war gelöst nach dem Sieg gestern. Er schwitzte gar mehr als mancher seiner Spieler. «Das Resultat ist der Grund für die Hitze in mir», sagte Konkol lächelnd. Nach der 15:24-Pleite zum Start gegen Uster vor zwei Wochen war die Partie gegen Frauenfeld schon an sich eine Probe für die Limmattaler. Dank der Vorgeschichte war es sogar ein veritabler Charaktertest. Die Ostschweizer verkörperten in der vergangenen Spielzeit geradezu die Unzulänglichkeiten des HCDU. Die Resultate von 16:21 und 17:23
sprechen Bände. Was davon blieb, war die geringe Anzahl an Treffern. In der zweiten Halbzeit fielen nur gerade deren 15. «Wir haben konsequente Deckungsarbeit geleistet», freute sich Konkol. Zu Recht. Denn den Gastgeber gelang es – vor der erneut traurigen Kulisse von nicht einmal 50 Zuschauern –, den Frauenfelder Spielmacher Edin Hasanovic oft zu neutralisieren respektive seinen Radius früh einzuschränken.
Imhofs starker Auftritt
Vor allem Tarek Grendelmeier zeichnete sich hierbei aus. Er war es auch, der in den heiklen Phasen den Stars des HCDU den Rücken freihielt, als diese durchatmen mussten. Das galt insbesondere für Daniel Imhof, dessen ferienbedingte Absenz im Startmatch schwerwiegende Folgen
hatte. Wie wichtig er ist, verdeutlicht Folgendes: Imhof stand gestern wähhrend fast 50 Minuten auf dem Feld, ehe er nach deutlichen Konzentrationsmängeln – beispielsweise ein daneben geschossener Siebenmeter – auf die Bank beordert wurde. Er war die Figur der ersten Halbzeit gewesen, als er 7 der 13 Treffer des HCDU erzielt hatte. Nach dem Seitenwechsel trat er vor allem in der Deckung in Erscheinung. Dort überzeugte auch der zweite wichtige Rückkehrer, Philipp Wallisch, dem offensiv jedoch wenig gelang. Daniel Imhof war nach seiner Pause für den Höhepunkt der Partie zuständig: Bei einem Frauenfelder Gegenstoss in der letzten Minute spurtete
er zurück – und schnappte den beiden verdutzten Angreifern den Ball weg. Als die Gäste wenig später einen Gegenstoss mit einem Fehlpass abschlossen, stand der Sieger fest.
Trainer Konkol hob die Einsatzfreudigkeit von Imhof hervor, bedachte aber auch Torwart Josip Katicic mit Lob: «Als es darauf ankam, war auf ihn Verlass.» Der Angesprochene selbst meinte: «Nach der Niederlage (gegen Uster, Anm. d. Red.) fiel die Kritik hart aus. Heute haben wir bewiesen, dass wir es draufhaben.»
«Wir haben das Frauenfeld-Syndrom besiegt.» HCDU-Trainer Stefan Konkol war gelöst nach dem Sieg gestern. Er schwitzte gar mehr als mancher seiner Spieler. «Das Resultat ist der Grund für die Hitze in mir», sagte Konkol lächelnd. Nach der 15:24-Pleite zum Start gegen Uster vor zwei Wochen war die Partie gegen Frauenfeld schon an sich eine Probe für die Limmattaler. Dank der Vorgeschichte war es sogar ein veritabler Charaktertest. Die Ostschweizer verkörperten in der vergangenen Spielzeit geradezu die Unzulänglichkeiten des HCDU. Die Resultate von 16:21 und 17:23
sprechen Bände. Was davon blieb, war die geringe Anzahl an Treffern. In der zweiten Halbzeit fielen nur gerade deren 15. «Wir haben konsequente Deckungsarbeit geleistet», freute sich Konkol. Zu Recht. Denn den Gastgeber gelang es – vor der erneut traurigen Kulisse von nicht einmal 50 Zuschauern –, den Frauenfelder Spielmacher Edin Hasanovic oft zu neutralisieren respektive seinen Radius früh einzuschränken.
Imhofs starker Auftritt
Vor allem Tarek Grendelmeier zeichnete sich hierbei aus. Er war es auch, der in den heiklen Phasen den Stars des HCDU den Rücken freihielt, als diese durchatmen mussten. Das galt insbesondere für Daniel Imhof, dessen ferienbedingte Absenz im Startmatch schwerwiegende Folgen
hatte. Wie wichtig er ist, verdeutlicht Folgendes: Imhof stand gestern wähhrend fast 50 Minuten auf dem Feld, ehe er nach deutlichen Konzentrationsmängeln – beispielsweise ein daneben geschossener Siebenmeter – auf die Bank beordert wurde. Er war die Figur der ersten Halbzeit gewesen, als er 7 der 13 Treffer des HCDU erzielt hatte. Nach dem Seitenwechsel trat er vor allem in der Deckung in Erscheinung. Dort überzeugte auch der zweite wichtige Rückkehrer, Philipp Wallisch, dem offensiv jedoch wenig gelang. Daniel Imhof war nach seiner Pause für den Höhepunkt der Partie zuständig: Bei einem Frauenfelder Gegenstoss in der letzten Minute spurtete
er zurück – und schnappte den beiden verdutzten Angreifern den Ball weg. Als die Gäste wenig später einen Gegenstoss mit einem Fehlpass abschlossen, stand der Sieger fest.
Trainer Konkol hob die Einsatzfreudigkeit von Imhof hervor, bedachte aber auch Torwart Josip Katicic mit Lob: «Als es darauf ankam, war auf ihn Verlass.» Der Angesprochene selbst meinte: «Nach der Niederlage (gegen Uster, Anm. d. Red.) fiel die Kritik hart aus. Heute haben wir bewiesen, dass wir es draufhaben.»
Sonntag, 25. September 2011
FU17I: Niederlage gegen Uster
Das FU17 hatte gegen die Grossmächte Ami und Brühl zwar das Nachsehen, aber man hat gesehen, dass auch die Spitzenteams vor allem mit Wasser kochen. Nach den beiden sehr hohen Niederlagen wollte die Truppe eigentlich etwa Moral tanken, das war aber schlicht nicht möglich. Die Limmatwaves haben sich heute selber zwei Beine gestellt, weil gegen den heutigen Gegner wäre eine spannendere Partie dringelegen.
Das Spiel begann denkbar schlecht. Schnell stand es 4:0 für Uster, obwohl es fast vier Minuten dauerte, bis das Skore eröffnet wurde. Auch in diesem Spiel war es das Tempo, das bei den Limmatwaves fehlte. Kunststück - man hatte ja auch keine Auswechselspieler, keinen gelernten Goalie und keinen gelernten linken Flügel dabei... Abe rgekämpft wurde trotzdem, was stellenweise gar nicht so schlecht aussah. Plötzlich gingen die Löcher in der Abwehr von Uster auf und insbesondere Gina trumpfte sehr gross auf. Bis zum Schluss sollten es acht Tore von ihr werden. Leider riss der Faden in der 16. Minute beim Stand von 5:7 aus Sicht der Gäste. Bis zur Pause sollte es bitter für die gar nicht derart unterlegenen Limmatwaves werden, weil schlicht und einfach die Kräfte fehlten und auch der Schiedsrichter in der ersten Halbzeit etwas einseitig gepfiffen hatte, ja einmal sogar die falsche Spielerin vom Feld stellen wollte, resp. einmal tatsächlich die falsche Spielerin vom Feld stellte. Zur Pause stand es 6:15, die Dietikerinnen sahen aber, dass hier in Vollbesetzung durchaus ein Unentschieden oder gar mehr drinliegen würde.
Nach der Pause ging es sehr ähnlich weiter. Die gefährlichste Spielerin beim HCDU blieb Gina, die mal für mal die sehr guten Sperren nutzte und skoren konnte. Leider lief es bei den anderen Spielerinnen nicht ganz so gut, die Aktionen waren teilweise etwas unglücklich gewählt. Nach 56 Minuten und der dritten zwei Minuten Strafe sah zudem Rebi die rote Karte und die Limmatwaves spielten das Spiel auf dem Feld zu fünft zu Ende. Just in dieser Phase entschärfte Selina im Tor die eine oder andere Grosschance des TVU, inklusive einem Penalty. Apropos Penalty: den einzigen Siebenmeter, den der Schiedsrichter dem HCDU zugestand, verwandelte Rumer souverän. Zum Schluss war das Spiel knapper als die beiden vorhergehenden ausgegangen, aber von einem knappen Resultat an sich zu sprechen wäre leicht vermessen. Uster schlägt die dezimierten Limmatwaves mit 32:12.
Dass es so nicht weitergeht, dürfte allen klar sein. Nur zu sehen, dass auch die anderen nur mit Wasser kochen und Schwachstellen haben, reicht nicht aus. Das Team braucht dringend ein gutes Ergebnis auch für die eigene Motivation. Und das Team braucht die anderen Spielerinnen, damit es eine Chance auf Punkte hat. Nur zu sechst geht nix, auch wenn so gekämpft wird wie heute. Besserung ist in Sicht, aber hoffentlich nicht nur für die nächsten zwei, drei Spiele... Das Team ist gefragt. Und um noch etwas positives herauszustreichen: bei Gina hats definitiv "Klick" gemacht.
TV Uster - Limmatwaves 32:12 (15:6)
Limmatwaves: Selina (1.-60.), Rumer (3/1), Casy, Livia (1), Rebi, Linda, Gina (8)
Bemerkungen: Limmatwaves ohne Arlinda (Arbeit), Sabi (verletzt), Blini (Familie), Michelle (Familie), Moni (Pferd), Bettina (verletzt / Familie), Seraina (HC Berikon), Manu (Weisheitszähne), Caro (Pause)
Bemerkungen: Selina hält einen Penalty (56.), Rebi erhält nach 3x2min die rote Karte (56.)
Das Spiel begann denkbar schlecht. Schnell stand es 4:0 für Uster, obwohl es fast vier Minuten dauerte, bis das Skore eröffnet wurde. Auch in diesem Spiel war es das Tempo, das bei den Limmatwaves fehlte. Kunststück - man hatte ja auch keine Auswechselspieler, keinen gelernten Goalie und keinen gelernten linken Flügel dabei... Abe rgekämpft wurde trotzdem, was stellenweise gar nicht so schlecht aussah. Plötzlich gingen die Löcher in der Abwehr von Uster auf und insbesondere Gina trumpfte sehr gross auf. Bis zum Schluss sollten es acht Tore von ihr werden. Leider riss der Faden in der 16. Minute beim Stand von 5:7 aus Sicht der Gäste. Bis zur Pause sollte es bitter für die gar nicht derart unterlegenen Limmatwaves werden, weil schlicht und einfach die Kräfte fehlten und auch der Schiedsrichter in der ersten Halbzeit etwas einseitig gepfiffen hatte, ja einmal sogar die falsche Spielerin vom Feld stellen wollte, resp. einmal tatsächlich die falsche Spielerin vom Feld stellte. Zur Pause stand es 6:15, die Dietikerinnen sahen aber, dass hier in Vollbesetzung durchaus ein Unentschieden oder gar mehr drinliegen würde.
Nach der Pause ging es sehr ähnlich weiter. Die gefährlichste Spielerin beim HCDU blieb Gina, die mal für mal die sehr guten Sperren nutzte und skoren konnte. Leider lief es bei den anderen Spielerinnen nicht ganz so gut, die Aktionen waren teilweise etwas unglücklich gewählt. Nach 56 Minuten und der dritten zwei Minuten Strafe sah zudem Rebi die rote Karte und die Limmatwaves spielten das Spiel auf dem Feld zu fünft zu Ende. Just in dieser Phase entschärfte Selina im Tor die eine oder andere Grosschance des TVU, inklusive einem Penalty. Apropos Penalty: den einzigen Siebenmeter, den der Schiedsrichter dem HCDU zugestand, verwandelte Rumer souverän. Zum Schluss war das Spiel knapper als die beiden vorhergehenden ausgegangen, aber von einem knappen Resultat an sich zu sprechen wäre leicht vermessen. Uster schlägt die dezimierten Limmatwaves mit 32:12.
Dass es so nicht weitergeht, dürfte allen klar sein. Nur zu sehen, dass auch die anderen nur mit Wasser kochen und Schwachstellen haben, reicht nicht aus. Das Team braucht dringend ein gutes Ergebnis auch für die eigene Motivation. Und das Team braucht die anderen Spielerinnen, damit es eine Chance auf Punkte hat. Nur zu sechst geht nix, auch wenn so gekämpft wird wie heute. Besserung ist in Sicht, aber hoffentlich nicht nur für die nächsten zwei, drei Spiele... Das Team ist gefragt. Und um noch etwas positives herauszustreichen: bei Gina hats definitiv "Klick" gemacht.
TV Uster - Limmatwaves 32:12 (15:6)
Limmatwaves: Selina (1.-60.), Rumer (3/1), Casy, Livia (1), Rebi, Linda, Gina (8)
Bemerkungen: Limmatwaves ohne Arlinda (Arbeit), Sabi (verletzt), Blini (Familie), Michelle (Familie), Moni (Pferd), Bettina (verletzt / Familie), Seraina (HC Berikon), Manu (Weisheitszähne), Caro (Pause)
Bemerkungen: Selina hält einen Penalty (56.), Rebi erhält nach 3x2min die rote Karte (56.)
Sonntag, 18. September 2011
FU17I: Chancenlos in St. Gallen
Im Inter gibts neben dem LK Zug und Spono Nottwil (beide in der anderen Gruppe) zwei grosse Brocken: Ami und Brühl. Die Limmatwaves haben das Pech, in ihrer ersten Inter-Saison gleich die ersten beiden Spiele gegen die beiden Übermächte zu bestreiten. Nach dem Ami-Spiel wartete also heute der LC Brühl auswärts.
Die Vorzeichen standen nicht unbedingt günstig: man hatte zwar vier Aufbauerinnen dabei, aber eine musste ins Tor stehen (Selina), weil Arlinda nicht dabei war. Bettina ist immer noch verletzt und Seraina stand beim HC Berikon im Einsatz. Entsprechend spielte Rebi auf Rückraum Mitte und Livia anstelle am Kreis auf dem linken Aufbau. Am Kreis spielte dafür Casy und manchmal auch Moni. Auswechslung im Aufbau waren Michelle und Sabi. In der Aufstellung gabs also ziemlich viel geschiebe von Positionen... Oder nochmal anders: es gab Zeiten, da standen eine Spielerin mit Jahrgang 96 auf dem Feld, der Rest mit Jahrgang 97. Und das gegen Brühl. Hinzu kommt: der Trainer verodnete ein Gegenstoss-Verbot, um die Energie auf die Defensive und das Zurückrennen zu legen. Spielerisch wusste Brühl im Angriff nur über kurze Strecken zu überzeugen. Sie standen mal für mal an beim sehr gut organisierten offensiven 6:0 der Gäste aus dem Limmattal. Dafür hatten sie eine sehr gute erste Welle im Gegenstoss. Die Dietikerinnen ihrerseits hatten enorm Mühe gegen die Verteidigung des Gegners (4:2 und manchmal 3:2:1). Wurfpositionen waren gut, aber die Würfe waren kraftlos, sodass der Goalie der Ostschweizerinnen den Ball aus der Luft pflücken und auf die Spielerin der ersten Welle werfen konnte. In der ersten Halbzeit war es Gina, die ab uns zu gegen drei Spielerinnen allein einen Gegenstoss unterbrechen konnte. Aber eben: Gegenstösse kassieren und vorne keine Tore werfen bedeutete ein brutales 2:16 zur Pause, wobei das Heimteam mehr als 10 Tore aus Gegenstössen warf. Aber ebenfalls gut: von der 11. Minute bis zur 30. kassierten die Limmatwaves vor allem wegen besserem Zurückrennen nur sechs Tore.
In der zweiten Halbzeit ging es im Angriff bis zur 50. Minute mehr oder weniger erfolglos weiter, obwohl man genau besprochen hatte, wie die Verteidigung vom LC Brühl zu knacken wäre: mit Sperren vom Kreis und Laufen vom Aufbau. Das klappte aber erst ab der 50. Minute, als Brühl wieder enorm drückte, Gegenstösse lief und immer aggressiver verteidigte. Umso erstaunlicher, dass die Limmatwaves beim Stand von 32:4 den Turbo doch noch zündeten. Die letzten zehn Minuten gingen mit nur einem Tor verloren, nicht etwa 0:1, sondern 5:6. In dieser Phase zeigten insbesondere Gina und Michelle, dass sie Verantwortung übernehmen können und wollen. Das gefiel schon sehr gut! Leider zählten die letzten zehn Minuten zu den vorherigen 50 dazu, was als Gesamtskore ein 9:38 ergab.
Gina meinte nach dem Spiel und mehreren Komplimenten für die Leistung in den letzten zehn Minuten, dass sie das nicht über 60 Minuten durchstehen würde. Aber wir sehen die Dinge wieder positiv: wenn die Limmatwaves Gas geben, sind sie nicht chancenlos. Sie dürfen einfach nicht mit der Handbremse fahren bis in die 50. Minute. Weil die letzten zehn Minuten waren wirklich Spitze. Und auch gut: die Moral ist weiterhin hoch. Was es nun braucht, ist ein gutes Resultat gegen Uster, damit diese Moral nicht plötzlich der Schein-Erkenntnis weicht, dass man im Inter nichts zu suchen habe. Wenn wir nämlich die Resultate der ZHV FU18-Gruppe näher anschauen liegt der TV Unterstrass auf Rang zwei, sie haben dieses Wochenende das FU18 Team von Ami geschlagen. Am Vorbereitungsturnier hatten die Limmatwaves den TV Unterstrass mit 10 Toren Differenz in nur 40 Minuten besiegt. Im FU18M wäre es den Limmatwaves vermutlich langweilig...
LC Brühl - Limmatwaves 38:9 (16:2)
Limmatwaves: Selina (1.-60.), Rebi (2), Gina (2), Livia (3/1), Blini, Sabi, Linda, Michelle (2), Moni, Casy
Bemerkungen: Selina hält einen Siebenmeter und zwei Gegenstösse; Linda war nach Verletzungspause wieder dabei; Limmatwaves ohne Arlinda (Arbeiten), Rumer (Greifensee-Lauf), Seraina (HC Berikon), Bettina (verletzt)
Die Vorzeichen standen nicht unbedingt günstig: man hatte zwar vier Aufbauerinnen dabei, aber eine musste ins Tor stehen (Selina), weil Arlinda nicht dabei war. Bettina ist immer noch verletzt und Seraina stand beim HC Berikon im Einsatz. Entsprechend spielte Rebi auf Rückraum Mitte und Livia anstelle am Kreis auf dem linken Aufbau. Am Kreis spielte dafür Casy und manchmal auch Moni. Auswechslung im Aufbau waren Michelle und Sabi. In der Aufstellung gabs also ziemlich viel geschiebe von Positionen... Oder nochmal anders: es gab Zeiten, da standen eine Spielerin mit Jahrgang 96 auf dem Feld, der Rest mit Jahrgang 97. Und das gegen Brühl. Hinzu kommt: der Trainer verodnete ein Gegenstoss-Verbot, um die Energie auf die Defensive und das Zurückrennen zu legen. Spielerisch wusste Brühl im Angriff nur über kurze Strecken zu überzeugen. Sie standen mal für mal an beim sehr gut organisierten offensiven 6:0 der Gäste aus dem Limmattal. Dafür hatten sie eine sehr gute erste Welle im Gegenstoss. Die Dietikerinnen ihrerseits hatten enorm Mühe gegen die Verteidigung des Gegners (4:2 und manchmal 3:2:1). Wurfpositionen waren gut, aber die Würfe waren kraftlos, sodass der Goalie der Ostschweizerinnen den Ball aus der Luft pflücken und auf die Spielerin der ersten Welle werfen konnte. In der ersten Halbzeit war es Gina, die ab uns zu gegen drei Spielerinnen allein einen Gegenstoss unterbrechen konnte. Aber eben: Gegenstösse kassieren und vorne keine Tore werfen bedeutete ein brutales 2:16 zur Pause, wobei das Heimteam mehr als 10 Tore aus Gegenstössen warf. Aber ebenfalls gut: von der 11. Minute bis zur 30. kassierten die Limmatwaves vor allem wegen besserem Zurückrennen nur sechs Tore.
In der zweiten Halbzeit ging es im Angriff bis zur 50. Minute mehr oder weniger erfolglos weiter, obwohl man genau besprochen hatte, wie die Verteidigung vom LC Brühl zu knacken wäre: mit Sperren vom Kreis und Laufen vom Aufbau. Das klappte aber erst ab der 50. Minute, als Brühl wieder enorm drückte, Gegenstösse lief und immer aggressiver verteidigte. Umso erstaunlicher, dass die Limmatwaves beim Stand von 32:4 den Turbo doch noch zündeten. Die letzten zehn Minuten gingen mit nur einem Tor verloren, nicht etwa 0:1, sondern 5:6. In dieser Phase zeigten insbesondere Gina und Michelle, dass sie Verantwortung übernehmen können und wollen. Das gefiel schon sehr gut! Leider zählten die letzten zehn Minuten zu den vorherigen 50 dazu, was als Gesamtskore ein 9:38 ergab.
Gina meinte nach dem Spiel und mehreren Komplimenten für die Leistung in den letzten zehn Minuten, dass sie das nicht über 60 Minuten durchstehen würde. Aber wir sehen die Dinge wieder positiv: wenn die Limmatwaves Gas geben, sind sie nicht chancenlos. Sie dürfen einfach nicht mit der Handbremse fahren bis in die 50. Minute. Weil die letzten zehn Minuten waren wirklich Spitze. Und auch gut: die Moral ist weiterhin hoch. Was es nun braucht, ist ein gutes Resultat gegen Uster, damit diese Moral nicht plötzlich der Schein-Erkenntnis weicht, dass man im Inter nichts zu suchen habe. Wenn wir nämlich die Resultate der ZHV FU18-Gruppe näher anschauen liegt der TV Unterstrass auf Rang zwei, sie haben dieses Wochenende das FU18 Team von Ami geschlagen. Am Vorbereitungsturnier hatten die Limmatwaves den TV Unterstrass mit 10 Toren Differenz in nur 40 Minuten besiegt. Im FU18M wäre es den Limmatwaves vermutlich langweilig...
LC Brühl - Limmatwaves 38:9 (16:2)
Limmatwaves: Selina (1.-60.), Rebi (2), Gina (2), Livia (3/1), Blini, Sabi, Linda, Michelle (2), Moni, Casy
Bemerkungen: Selina hält einen Siebenmeter und zwei Gegenstösse; Linda war nach Verletzungspause wieder dabei; Limmatwaves ohne Arlinda (Arbeiten), Rumer (Greifensee-Lauf), Seraina (HC Berikon), Bettina (verletzt)
Montag, 12. September 2011
Dietikon-Urdorf blamiert sich
Die Limmattaler Handballer werden zum 1.-Liga-Start von Uster abgewatscht – 15:24
Mit einem Verlegenheitsteamhat der HCDU keine Chance.Wären die Ustermer sich in der ersten Halbzeit nicht selbst im Weg gestanden, wäre die Niederlage noch höher ausgefallen.
Das machte keine Lust auf mehr. Dem dezimierten HCDU wurden gestern gegen Uster die Grenzen aufgezeigt. Die ferienbedingten Absenzen der Führungsspieler Imhof, Wallisch sowie weiterer Routiniers wirkten sich gnadenlos aus. Wegen der zahlreichen Absenzen kamen mit Marco
Wyttenbach, Daniel Schütterle und Olaf Rusert drei Urgesteine nach Jahren wieder zu einem Aufgebot für das Fanionteam. So stand eine Mannschaft auf dem Feld, die nie harmonierte.
Die 15 erzielten Tore sind der tiefste Wert der letzten zehn Jahre.
Trainer Stefan Konkol konnte und wollte nichts beschönigen: «Wenn es so aussieht wie bei uns heute, ist ein peinlicher Auftritt die logische Folge.» Er sprach korrekterweise auch an, dass man in der ersten Halbzeit «vieles kaschieren» konnte. Das 9:9 nach 30 Minuten entsprach bei weitem nicht den Spielanteilen. Die Ustermer hatten mehr Abschlüsse, von denen aber die meisten entweder schwach waren oder von Torhüter Josip Katicic abgewehrt wurden – einen unbedrängt abgegebenen Schuss konnte er sogar fangen. Diese seltene Szene war sinnbildlich: Das Niveau war sehr tief, die Offensivabteilungen der 1. Liga kaum würdig.
Es war aber augenscheinlich, dass bei den Gästen noch Luft nach oben war, während beim HCDU die Luft bereits nahezu draussen war. Bis zur 47. Minute konnte er dank Einzelaktionen noch mithalten (14:15), ehe die nun den Tritt gefundenen Gäste wie eine riesige Welle über die Limmattaler hereinbrachen. Sieben Minuten später lautete das Skore 14:21. Die Verhältnisse waren zurechtgerückt.
Mit dem 24:15-Sieg revanchierten sich die Ustermer für die 15:23-Heimniederlage vom vergangenen Jahr. «Wir haben es ihnen nicht schwierig gemacht», sagte HCDU-Trainer Konkol, der es wohl kaum erwarten kann, bis seine wichtigsten Spieler wieder aus den Ferien zurück sind. Dass es nur besser werden kann als gestern, ist immerhin ein Grund zur Zuversicht.
Quelle: Limmattaler Zeitung vom 11.09.2011
Mit einem Verlegenheitsteamhat der HCDU keine Chance.Wären die Ustermer sich in der ersten Halbzeit nicht selbst im Weg gestanden, wäre die Niederlage noch höher ausgefallen.
Das machte keine Lust auf mehr. Dem dezimierten HCDU wurden gestern gegen Uster die Grenzen aufgezeigt. Die ferienbedingten Absenzen der Führungsspieler Imhof, Wallisch sowie weiterer Routiniers wirkten sich gnadenlos aus. Wegen der zahlreichen Absenzen kamen mit Marco
Wyttenbach, Daniel Schütterle und Olaf Rusert drei Urgesteine nach Jahren wieder zu einem Aufgebot für das Fanionteam. So stand eine Mannschaft auf dem Feld, die nie harmonierte.
Die 15 erzielten Tore sind der tiefste Wert der letzten zehn Jahre.
Trainer Stefan Konkol konnte und wollte nichts beschönigen: «Wenn es so aussieht wie bei uns heute, ist ein peinlicher Auftritt die logische Folge.» Er sprach korrekterweise auch an, dass man in der ersten Halbzeit «vieles kaschieren» konnte. Das 9:9 nach 30 Minuten entsprach bei weitem nicht den Spielanteilen. Die Ustermer hatten mehr Abschlüsse, von denen aber die meisten entweder schwach waren oder von Torhüter Josip Katicic abgewehrt wurden – einen unbedrängt abgegebenen Schuss konnte er sogar fangen. Diese seltene Szene war sinnbildlich: Das Niveau war sehr tief, die Offensivabteilungen der 1. Liga kaum würdig.
Es war aber augenscheinlich, dass bei den Gästen noch Luft nach oben war, während beim HCDU die Luft bereits nahezu draussen war. Bis zur 47. Minute konnte er dank Einzelaktionen noch mithalten (14:15), ehe die nun den Tritt gefundenen Gäste wie eine riesige Welle über die Limmattaler hereinbrachen. Sieben Minuten später lautete das Skore 14:21. Die Verhältnisse waren zurechtgerückt.
Mit dem 24:15-Sieg revanchierten sich die Ustermer für die 15:23-Heimniederlage vom vergangenen Jahr. «Wir haben es ihnen nicht schwierig gemacht», sagte HCDU-Trainer Konkol, der es wohl kaum erwarten kann, bis seine wichtigsten Spieler wieder aus den Ferien zurück sind. Dass es nur besser werden kann als gestern, ist immerhin ein Grund zur Zuversicht.
Quelle: Limmattaler Zeitung vom 11.09.2011
Wir können nur erfolgreich sein
Handball: Dietikon-Urdorf-Trainer Stefan Konkol blickt auf die heute beginnende 1.-Liga-Saison
«Das Ziel ist klar – Aufstieg!» So lautete eine Schlagzeile dieser Zeitung über
einer Saisonvorschau des HC Dietikon-Urdorf. Sie scheint schon lange
her zu sein. Doch es sind seither erstfünf Jahre vergangen. 2006 gingen die
Limmattaler nach der ersten 1.-Liga-Saison der Vereinsgeschichte, in der
sie den direkten Wiederaufstieg knapp verpasst hatten, mit breiter
Brust in die Spielzeit. Und fürwahr: Sie kehrten in die zweithöchste Spielklasse
zurück. Tempi passati. Nach dem Abstieg 2009 kämpfte der HCDU
in der 1. Liga gar gegen den Abstieg. Das Team um den nun alleinigen Trainer
Stefan Konkol (33) unternimmt nun einen neuen Anlauf, um wenigstens
wieder in die Nähe der Vergangenheit zu kommen. Heute (17 Uhr,
Zentrum, Urdorf) startet die neue Saison gegen Uster. LiZ-Tipp: 27:31
Stefan Konkol, wann hörten Sie zuletzt den Begriff «NLB» in Verbindung mit Ihrem Team?
Stefan Konkol: Das war vor ein paar Wochen an der GV, als von der Vision
2020 die Rede war, nach der die 1. Mannschaft mittelfristig wieder
das Zugpferd sein soll, auch, um für die eigenen Junioren einen Anreiz,
eine Perspektive zu bieten.
Stichwort Junioren: Sie waren der letzte U21-Trainer des HCDU. Die Mannschaft wurde in der vorletzten Saison wegen Spielermangel zurückgezogen. Bis heute gibt es keinen Nachwuchs in der ältesten Spielklasse. Düstere Aussichten.
Der Schritt von den Junioren zu den Aktiven ist unter diesen Voraussetzungen enorm schwierig.
Mein Wunsch wären Interregional-Teams auf allen Stufen, um den Leistungsgedanken zu fördern.
Bis so etwas aufgebaut ist, können Jahre vergehen, wie das mir aus
meiner Zeit in Solothurn in Erinnerung ist: Es dauerte sieben Jahre.
Ist der Leistungsgedanke in der 1. Mannschaft ausgeprägt?
Wir hatten eine sehr gute Vorbereitung, in der alle mitzogen. Die Mannschaft
ist auch näher zusammengerückt dank Aktivitäten neben der Halle. Jeder geht für jeden.
Die Vorbereitung war lang und mitvielen Spielen intensiv. Machen Sie Koller aus?
Man kann schon Gefahr laufen, zu viele Testspiele zu machen. Bei uns passte es aber. In den letzten beiden Saisons waren Ambitionen nach vorn jeweils schon bei Saisonhälfte kein Thema mehr.
Wird es diesmal anders?
Wer gut startet, liegt gut im Rennen. Sechs der ersten sieben Spiele tragen wir zu Hause aus, was nachweislich wichtig ist für diese Mannschaft. Leider haben wir am Samstag ein Problem im Rückraum, weil einige Spieler es wieder geschafft haben, ihre Ferien so zu legen, dass das erste Meisterschaftsspiel davon betroffen ist.
Das alte Problem des HCDU also. Sind Sie frustriert darüber?
Auf jeden Fall. Man ist schon desillusioniert, wenn man so lange und intensiv
mit den Spielern zusammenarbeitete und es plötzlich heisst: Ich bin dann und dann weg.
Ärgerlich ist vor allem, dass einem das erst kurz vorher mitgeteilt wird. Das scheint
ein Generationenproblem zu sein. Der Teamgedanke zählt nicht mehr so viel wie zu meiner Zeit.
Das ist ein Widerspruch zu Ihrer Aussage, nach der jeder für jeden gehen würde.
Das sehe ich nicht so. Zwischen den Spielern ist das kein Thema; für sie funktioniert das so.
Das ist ein Machtinstrument der Spieler gegen Sie.
Damit muss ich leben.
Haben Sie nie daran gedacht, hinzuschmeissen?
In solchen Momenten stellt man sich immer Grundsatzfragen, denn ein
Team funktioniert wie ein Puzzle. Fehlt ein Teil, ist es nicht komplett.
Warum machen Sie denn den Job?
Es gibt zwei Möglichkeiten für mich: «teubelä» oder aus den Spielern, die mir zur Verfügung stehen, das Beste herausholen und mit ihnen Gas zu geben. Ich habe mich für das Zweite entschieden.
Fällt Ihnen die Arbeit nach dem Rücktritt von Sascha Schoenholzer
als Mit-Trainer leichter?
Was das Sportliche anbelangt, hält sich die Veränderung in Grenzen, wir hatten klar abgesprochene Verantwortungsbereiche. Zwischenmenschlich hingegen ist es leichter, wenn nur einer der Chef ist.
Weil man nicht mehr gegen einen
anderen ausgespielt wird?
Genau. Die direkte Kommunikation ist viel wichtiger geworden.
Der HCDU lockte zuletzt immer weniger Zuschauer an. Gibt es Vorhaben, dem entgegenzuwirken?
An Ideen fehlt es dem Verein weniger als an Helfern, die diese umsetzen.
Als Mannschaft können wir nur eines machen: erfolgreich sein.
Quelle: Limmattaler Zeitung vom 10.09.2011
«Das Ziel ist klar – Aufstieg!» So lautete eine Schlagzeile dieser Zeitung über
einer Saisonvorschau des HC Dietikon-Urdorf. Sie scheint schon lange
her zu sein. Doch es sind seither erstfünf Jahre vergangen. 2006 gingen die
Limmattaler nach der ersten 1.-Liga-Saison der Vereinsgeschichte, in der
sie den direkten Wiederaufstieg knapp verpasst hatten, mit breiter
Brust in die Spielzeit. Und fürwahr: Sie kehrten in die zweithöchste Spielklasse
zurück. Tempi passati. Nach dem Abstieg 2009 kämpfte der HCDU
in der 1. Liga gar gegen den Abstieg. Das Team um den nun alleinigen Trainer
Stefan Konkol (33) unternimmt nun einen neuen Anlauf, um wenigstens
wieder in die Nähe der Vergangenheit zu kommen. Heute (17 Uhr,
Zentrum, Urdorf) startet die neue Saison gegen Uster. LiZ-Tipp: 27:31
Stefan Konkol, wann hörten Sie zuletzt den Begriff «NLB» in Verbindung mit Ihrem Team?
Stefan Konkol: Das war vor ein paar Wochen an der GV, als von der Vision
2020 die Rede war, nach der die 1. Mannschaft mittelfristig wieder
das Zugpferd sein soll, auch, um für die eigenen Junioren einen Anreiz,
eine Perspektive zu bieten.
Stichwort Junioren: Sie waren der letzte U21-Trainer des HCDU. Die Mannschaft wurde in der vorletzten Saison wegen Spielermangel zurückgezogen. Bis heute gibt es keinen Nachwuchs in der ältesten Spielklasse. Düstere Aussichten.
Der Schritt von den Junioren zu den Aktiven ist unter diesen Voraussetzungen enorm schwierig.
Mein Wunsch wären Interregional-Teams auf allen Stufen, um den Leistungsgedanken zu fördern.
Bis so etwas aufgebaut ist, können Jahre vergehen, wie das mir aus
meiner Zeit in Solothurn in Erinnerung ist: Es dauerte sieben Jahre.
Ist der Leistungsgedanke in der 1. Mannschaft ausgeprägt?
Wir hatten eine sehr gute Vorbereitung, in der alle mitzogen. Die Mannschaft
ist auch näher zusammengerückt dank Aktivitäten neben der Halle. Jeder geht für jeden.
Die Vorbereitung war lang und mitvielen Spielen intensiv. Machen Sie Koller aus?
Man kann schon Gefahr laufen, zu viele Testspiele zu machen. Bei uns passte es aber. In den letzten beiden Saisons waren Ambitionen nach vorn jeweils schon bei Saisonhälfte kein Thema mehr.
Wird es diesmal anders?
Wer gut startet, liegt gut im Rennen. Sechs der ersten sieben Spiele tragen wir zu Hause aus, was nachweislich wichtig ist für diese Mannschaft. Leider haben wir am Samstag ein Problem im Rückraum, weil einige Spieler es wieder geschafft haben, ihre Ferien so zu legen, dass das erste Meisterschaftsspiel davon betroffen ist.
Das alte Problem des HCDU also. Sind Sie frustriert darüber?
Auf jeden Fall. Man ist schon desillusioniert, wenn man so lange und intensiv
mit den Spielern zusammenarbeitete und es plötzlich heisst: Ich bin dann und dann weg.
Ärgerlich ist vor allem, dass einem das erst kurz vorher mitgeteilt wird. Das scheint
ein Generationenproblem zu sein. Der Teamgedanke zählt nicht mehr so viel wie zu meiner Zeit.
Das ist ein Widerspruch zu Ihrer Aussage, nach der jeder für jeden gehen würde.
Das sehe ich nicht so. Zwischen den Spielern ist das kein Thema; für sie funktioniert das so.
Das ist ein Machtinstrument der Spieler gegen Sie.
Damit muss ich leben.
Haben Sie nie daran gedacht, hinzuschmeissen?
In solchen Momenten stellt man sich immer Grundsatzfragen, denn ein
Team funktioniert wie ein Puzzle. Fehlt ein Teil, ist es nicht komplett.
Warum machen Sie denn den Job?
Es gibt zwei Möglichkeiten für mich: «teubelä» oder aus den Spielern, die mir zur Verfügung stehen, das Beste herausholen und mit ihnen Gas zu geben. Ich habe mich für das Zweite entschieden.
Fällt Ihnen die Arbeit nach dem Rücktritt von Sascha Schoenholzer
als Mit-Trainer leichter?
Was das Sportliche anbelangt, hält sich die Veränderung in Grenzen, wir hatten klar abgesprochene Verantwortungsbereiche. Zwischenmenschlich hingegen ist es leichter, wenn nur einer der Chef ist.
Weil man nicht mehr gegen einen
anderen ausgespielt wird?
Genau. Die direkte Kommunikation ist viel wichtiger geworden.
Der HCDU lockte zuletzt immer weniger Zuschauer an. Gibt es Vorhaben, dem entgegenzuwirken?
An Ideen fehlt es dem Verein weniger als an Helfern, die diese umsetzen.
Als Mannschaft können wir nur eines machen: erfolgreich sein.
Quelle: Limmattaler Zeitung vom 10.09.2011
Samstag, 10. September 2011
FU17I: Demonstration von Ami
Das Abenteuer beginnt. Heute spielte das FU17I ihre erste Partie in der höchsten Schweizer Spielklasse - ausgerechnet gegen Amicitia Zürich mit den zwei ehemaligen Dietikerinnen Mara und Aylin. Insbesondere Mara sollte ihre grossen Fortschritte zeigen.
Aber der Reihe nach. Die Devise lautete, so lange wie möglich dran zu bleiben und nicht zu viele Gegenstösse mit unnötigen Fehlern provozieren. Die Vorgabe wurde nach rund 10 Minuten begraben, aber nicht der Kamfpgeist der Limmatwaves. Durchaus eindrücklich war, wie auch beim Stand von 1:7 nach nur sieben Minuten weiter gekämpft und gerannt wurde. Jedes Tor wurde gefeiert, jede Parade ebenso. Leider passierten aber immer wieder Fehler, insbesondere auf der rechten Seite. Mal für Mal wusste der Flügel nicht, wohin mit dem Ball und warf ihn sozusagen auf gut Glück in Richtung blau. Dass man so 80% der Bälle verliert ist klar. Mit "nur" elf Toren Rückstand ging es in die Kabinen. Mit 5:16 schien das Verdikt klar, aber man muss auch sehen, dass aus dem Spiel heraus keine derart deutliche Überlegenheit zu sehen war. Ami schaffte den Unterschied durch Gegenstösse mit der ersten und zweiten Welle.
In der zweiten Halbzeit ging es im gleichen Stil weiter. Ami spürte, dass man etwas für de Tordifferenz machen könnte und die Limmatwaves ihrerseits machten weiterhin zuviele einfache Fehler. Aber ebenfalls erstaunlich: die Moral auf Seiten HCDU war intakt. Bis zur 60. Minute wurde zurückgerannt, bis zur 60. Minute wurde der Torerfolg gesucht, bis zur 60. Minute wurde jede gute Aktion auf dem Bänkli gefeiert. Es nützte nichts, Ami demonstrierte den jungen Limmatwaves, dass der Weg ins Inter zwar geschafft ist, aber dass der Weg hier nicht aufhört. Die orange Übermacht lief in der zweiten Halbzeit die Gegenstösse noch einen Tick konsequenter und gewann das Spiel schliesslich mit 10:38.
Nun gehts auf keinen Fall darum, die Köpfe hängen zu lassen. Heute ging es nicht um den Sieg, sondern darum, das Niveau der Spitze im Inter zu erleben. Denkt man sich die Fehler weg, war die Leistung des HCDU ganz ansprechend. Kommt hinzu, dass nun jede Spielerin und auch der Trainer gemerkt haben dürften, dass das Training intensiver sein darf. Aber Spass hat es trotzdem gemacht. Zu hoffen bleibt, dass die Spielerinnen jetzt nicht geistig abhängen, sondern die Herausforderung "Inter" endgültig annehmen.
Limmatwaves - GC Amicitia Zürich 10:38 (5:16)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.); Rebi (3), Livia (1), Rumer (1), Gina (2), Seraina (1), Casy, Moni, Sabi, Blini, Manu (1), Bettina, Michelle (1)
Bemerkungen: Bettina wirft einen Penalty an den Pfosten, Linda verletzt auf der Spielerbank; Limmatwaves ohne Selina (Arbeiten)
Aber der Reihe nach. Die Devise lautete, so lange wie möglich dran zu bleiben und nicht zu viele Gegenstösse mit unnötigen Fehlern provozieren. Die Vorgabe wurde nach rund 10 Minuten begraben, aber nicht der Kamfpgeist der Limmatwaves. Durchaus eindrücklich war, wie auch beim Stand von 1:7 nach nur sieben Minuten weiter gekämpft und gerannt wurde. Jedes Tor wurde gefeiert, jede Parade ebenso. Leider passierten aber immer wieder Fehler, insbesondere auf der rechten Seite. Mal für Mal wusste der Flügel nicht, wohin mit dem Ball und warf ihn sozusagen auf gut Glück in Richtung blau. Dass man so 80% der Bälle verliert ist klar. Mit "nur" elf Toren Rückstand ging es in die Kabinen. Mit 5:16 schien das Verdikt klar, aber man muss auch sehen, dass aus dem Spiel heraus keine derart deutliche Überlegenheit zu sehen war. Ami schaffte den Unterschied durch Gegenstösse mit der ersten und zweiten Welle.
In der zweiten Halbzeit ging es im gleichen Stil weiter. Ami spürte, dass man etwas für de Tordifferenz machen könnte und die Limmatwaves ihrerseits machten weiterhin zuviele einfache Fehler. Aber ebenfalls erstaunlich: die Moral auf Seiten HCDU war intakt. Bis zur 60. Minute wurde zurückgerannt, bis zur 60. Minute wurde der Torerfolg gesucht, bis zur 60. Minute wurde jede gute Aktion auf dem Bänkli gefeiert. Es nützte nichts, Ami demonstrierte den jungen Limmatwaves, dass der Weg ins Inter zwar geschafft ist, aber dass der Weg hier nicht aufhört. Die orange Übermacht lief in der zweiten Halbzeit die Gegenstösse noch einen Tick konsequenter und gewann das Spiel schliesslich mit 10:38.
Nun gehts auf keinen Fall darum, die Köpfe hängen zu lassen. Heute ging es nicht um den Sieg, sondern darum, das Niveau der Spitze im Inter zu erleben. Denkt man sich die Fehler weg, war die Leistung des HCDU ganz ansprechend. Kommt hinzu, dass nun jede Spielerin und auch der Trainer gemerkt haben dürften, dass das Training intensiver sein darf. Aber Spass hat es trotzdem gemacht. Zu hoffen bleibt, dass die Spielerinnen jetzt nicht geistig abhängen, sondern die Herausforderung "Inter" endgültig annehmen.
Limmatwaves - GC Amicitia Zürich 10:38 (5:16)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.); Rebi (3), Livia (1), Rumer (1), Gina (2), Seraina (1), Casy, Moni, Sabi, Blini, Manu (1), Bettina, Michelle (1)
Bemerkungen: Bettina wirft einen Penalty an den Pfosten, Linda verletzt auf der Spielerbank; Limmatwaves ohne Selina (Arbeiten)
Mittwoch, 7. September 2011
Ein Sieg ist das Wichtigste
Erster Ernstkampf, erster Sieg, eingelungener Start. Doch wer voll-
brachte diese gute handballerischeLeistung? Ganz einfach: Es war der
HC Dietikon-Urdorf. Der 1.-Ligist bestritt sein erstes Cupspiel gegen den
TV Kleinbasel. Trotz eher dünnemKader, aufgrund von angeschlagenen
Spielern oder Absenzen, holten dieLimmattaler mit 32:30 den Sieg nach
Hause. «Die Partie war sehr ausgeglichen. Doch in der zweiten Halbzeit
konnten wir uns durchsetzen und das Tempo erhöhen, womit Kleinba-
sel seine Mühe hatte», so Trainer Stefan Konkol.
Aber nicht nur das vergangene Duell gegen die Baselbieter war gut,
sondern auch die Stimmung im Team. «Alle haben sich auf den Be-
ginn gefreut, waren aber auch einwenig nervös, man hat schon auch
etwas Anspannung gespürt.» Weiter sagt er: «Die Harmonie ist aber auf je-
den Fall vorhanden und die Spieler unterstützen einander.»
Mehr System und Struktur
Trotzdem sieht der Trainer noch Verbesserungspotenzial. Zum Beispiel
sei ihm wichtig, dass noch mehr System und Struktur ins Spiel der Mann-
schaft komme. «Auch einige Abläufe müssen noch mehr automatisiert wer-
den.» Das Ziel des Teams ist es, Runde um Runde bestehen zu können und
nur gegen eine besser klassierte Mannschaft, sprich ein Verein der
NLA oder B, aus dem Cup auszuscheiden. «Ein Sieg ist das Wichtigste. Ich
sehe meine Mannschaft lieber eine Runde weiter, obwohl sie vielleicht
nicht so gut gespielt haben, als dass sie eine Top-Leistung erbrachten und
es trotzdem nicht gereicht hat», so der HCDU-Funktionär. (DMA)
Quelle: Limmattaler Zeitung (05.09.2011)
brachte diese gute handballerischeLeistung? Ganz einfach: Es war der
HC Dietikon-Urdorf. Der 1.-Ligist bestritt sein erstes Cupspiel gegen den
TV Kleinbasel. Trotz eher dünnemKader, aufgrund von angeschlagenen
Spielern oder Absenzen, holten dieLimmattaler mit 32:30 den Sieg nach
Hause. «Die Partie war sehr ausgeglichen. Doch in der zweiten Halbzeit
konnten wir uns durchsetzen und das Tempo erhöhen, womit Kleinba-
sel seine Mühe hatte», so Trainer Stefan Konkol.
Aber nicht nur das vergangene Duell gegen die Baselbieter war gut,
sondern auch die Stimmung im Team. «Alle haben sich auf den Be-
ginn gefreut, waren aber auch einwenig nervös, man hat schon auch
etwas Anspannung gespürt.» Weiter sagt er: «Die Harmonie ist aber auf je-
den Fall vorhanden und die Spieler unterstützen einander.»
Mehr System und Struktur
Trotzdem sieht der Trainer noch Verbesserungspotenzial. Zum Beispiel
sei ihm wichtig, dass noch mehr System und Struktur ins Spiel der Mann-
schaft komme. «Auch einige Abläufe müssen noch mehr automatisiert wer-
den.» Das Ziel des Teams ist es, Runde um Runde bestehen zu können und
nur gegen eine besser klassierte Mannschaft, sprich ein Verein der
NLA oder B, aus dem Cup auszuscheiden. «Ein Sieg ist das Wichtigste. Ich
sehe meine Mannschaft lieber eine Runde weiter, obwohl sie vielleicht
nicht so gut gespielt haben, als dass sie eine Top-Leistung erbrachten und
es trotzdem nicht gereicht hat», so der HCDU-Funktionär. (DMA)
Quelle: Limmattaler Zeitung (05.09.2011)
Samstag, 27. August 2011
FU17I: Trainingstag und Turniersieg
Die Erfolgswelle des FU17 will und will nicht abreissen. Nach der guten Leistung im Trainingsspiel gegen die SG Aargau West, ging es darum, am heutigen Trainingstag und am darauffolgenden Turnier zu zeigen, was das FU17 besser macht als noch vor einem Jahr.
Das Training am Morgen war verhältnismässig locker. Es ging vor allem um die Defensivarbeit und um das Festigen des Verteidgungssystems. Danach gabs (etwas gar viel) Pizza und eine vergnügte Fotosession (ausgewählte Bilder folgen). Am Nachmittag ging das Team ans Turnier vom TV Unterstrass - wohlgemerkt ohne Goalie. Aber die Mannschaft hatte schon grössere Probleme zu stemmen, also würde man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen durch solche Lapalien.
Im ersten Spiel legten die Limmatwaves ein gutes Tempo vor, der körperlich überlegene Gegner HC Rorbas (FU18M) war überfordert. Auch im Tor zeigte Céline, mit Doppellizenz beim HCDU im FU17I dabei, eine starke Leistung. Zudem wurden die unötigen Fehler relativ tief gehalten und das eine oder andere ausprobiert. Schlussendlich gewannen die Limmatwaves mit 13 Toren Vorsprung und einem Gesamtskore von 19:6.
Im zweiten Spiel wurde der Gegner besser, die Limmatwaves ihrerseits bauten aber sehr stark ab. Von "Waves" zu reden, wäre vermessen - in diesem Spiel war es eher ein "stilles Wasser". Die Mädels liessen sich von einer sehr offensiven Verteidigung von Borba Luzern (FU18M) den Schneid etwas zu günstig abkaufen und hinten lief es nicht nach Wunsch. Im Tor stand die ausgeliehene Ersatz-Torfrau des Gegners in diesem Spiel. Schlussendlich verlor man das Spiel nicht in der Defensive, sondern klar in der Offensive. Wer nur 10 Tore wirft, muss sich nicht wundern, dass er 12 kassiert.
Der TV Unterstrass (FU18M) war danach der letzte Gegner, der teilweise schon auf Rugby umgestellt hatte. Gina und Livia waren in den einen oder anderen Boxkampf verwickelt, wobei sie nur einsteckten. Aufstecken war aber nicht - die Mädels gingen rasch 7:1 in Führung und verwalteten den Vorsprung geschickt bis zum Ende der Partie. Am Schluss stand es 16:10 für die Dietikerinnen.
Rangliste FU18-Turnier:
1. Limmatwaves 3 Spiele, 2 Siege, +17 Tore
2. TV Unterstrass 3 Spiele, 2 Siege, +3 Tore
3. Borba Luzern 3 Spiele, 2 Siege, +0 Tore
4. HC Rorbas 3 Spiele, 0 Siege
Das Training am Morgen war verhältnismässig locker. Es ging vor allem um die Defensivarbeit und um das Festigen des Verteidgungssystems. Danach gabs (etwas gar viel) Pizza und eine vergnügte Fotosession (ausgewählte Bilder folgen). Am Nachmittag ging das Team ans Turnier vom TV Unterstrass - wohlgemerkt ohne Goalie. Aber die Mannschaft hatte schon grössere Probleme zu stemmen, also würde man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen durch solche Lapalien.
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Im ersten Spiel legten die Limmatwaves ein gutes Tempo vor, der körperlich überlegene Gegner HC Rorbas (FU18M) war überfordert. Auch im Tor zeigte Céline, mit Doppellizenz beim HCDU im FU17I dabei, eine starke Leistung. Zudem wurden die unötigen Fehler relativ tief gehalten und das eine oder andere ausprobiert. Schlussendlich gewannen die Limmatwaves mit 13 Toren Vorsprung und einem Gesamtskore von 19:6.
Im zweiten Spiel wurde der Gegner besser, die Limmatwaves ihrerseits bauten aber sehr stark ab. Von "Waves" zu reden, wäre vermessen - in diesem Spiel war es eher ein "stilles Wasser". Die Mädels liessen sich von einer sehr offensiven Verteidigung von Borba Luzern (FU18M) den Schneid etwas zu günstig abkaufen und hinten lief es nicht nach Wunsch. Im Tor stand die ausgeliehene Ersatz-Torfrau des Gegners in diesem Spiel. Schlussendlich verlor man das Spiel nicht in der Defensive, sondern klar in der Offensive. Wer nur 10 Tore wirft, muss sich nicht wundern, dass er 12 kassiert.
Der TV Unterstrass (FU18M) war danach der letzte Gegner, der teilweise schon auf Rugby umgestellt hatte. Gina und Livia waren in den einen oder anderen Boxkampf verwickelt, wobei sie nur einsteckten. Aufstecken war aber nicht - die Mädels gingen rasch 7:1 in Führung und verwalteten den Vorsprung geschickt bis zum Ende der Partie. Am Schluss stand es 16:10 für die Dietikerinnen.
Rangliste FU18-Turnier:
1. Limmatwaves 3 Spiele, 2 Siege, +17 Tore
2. TV Unterstrass 3 Spiele, 2 Siege, +3 Tore
3. Borba Luzern 3 Spiele, 2 Siege, +0 Tore
4. HC Rorbas 3 Spiele, 0 Siege
Mittwoch, 24. August 2011
Bütschwil 2011
Nachdem wir letztes Jahr im ‚Exil‘ in Urdorf trainierten, kehren wir dieses Jahr mit dem Camp wieder in unsere ‚Heimat‘ nach Bütschwil zurück. Im schönen Toggenburg werden wir an der Handballtechnik feilen.
Die Fortschritte die in dieser Woche erzielt werden können sind jedes Jahr aufs neue so erstaunlich wie erfreulich.
Hier gehts zum Anmeldeformular.
Die Fortschritte die in dieser Woche erzielt werden können sind jedes Jahr aufs neue so erstaunlich wie erfreulich.
Hier gehts zum Anmeldeformular.
Dienstag, 23. August 2011
FU17I: Trainingsspiel gegen Aargau West
Ja was denn jetzt? Die Gefühle beim FU17I sind gemischt. Die eine Hälfte des Teams hat Bedenken, weil man ja auch mal wieder Spiele verlieren könnte und die andere Hälfte (die kleinere...) freut sich auf die Herausforderung. Um dem Team noch vor Saisonbeginn mit dem Spiel gegen Ami einen Eindruck des Niveaus zu geben, war heute de SG Aargau West (Aarau, Buchs, Zofingen) zu Gast in Urdorf. Gespielt wurde in drei Dritteln à je 20 Minuten.
Erstes Drittel:
Die Limmatwaves starteten sehr gut angesichts der Tatsache, dass einige Spielerinnen gerade eben von fünf Wochen Urlaub zurückgekehrt sind - und das noch mit bis zu 9 Stunden Zeitverschiebung. Entsprechend konnte der Gast die zunehmenden Unachtsamkeiten immer mehr ausnutzen und lief einen Gegenstoss nach dem anderen. Nach der 3:2 Führung wurde der HCDU regelrecht überfahren. Der LKW mit Aufschrift Aargau West führte rasch mit 4:10, wobei das Drittel mit 5:12 aus Sicht der Limmatwaves endete.
Fazit des Drittels: ohne Zurücklaufen und mit einfachen Passfehlern gibts halt eins auf die Backe.
Zweites Drittel:
Die Limmatwaves wussten, dass sie sich etwas zu stark unter Wert geschlagen hatten und dass mit etwas mehr Konstanz und Konzentration schnell mehr drinliegen würde. Mit etwas mehr Einsatz in der Verteidigung und weniger Passfehlern im Angriff gestaltete man die zweiten zwanzig Minuten sehr ausgeglichen. Weil die eine oder andere Unachtsamkeit in der Verteidigung blieb - beispielsweise dass der Flügel in den Gegenstoss lief, während der Abpraller komplett vergessen ging - ging auch das zweite Drittel knapp mit 6:8 verloren.
Fazit des Drittels: na also, es geht ja
Drittes Drittel:
Und nochmal eine Schippe obendrauf. Den Limmatwaves gelang es, die Fehleranzahl noch weiter zu senken. Gleichzeitig begann man auch noch, den einen oder anderen Gegenstoss zu laufen und teilweise wunderbar mit dem Kreis zusammen zu spielen. Sofort spielte man auf dem Niveau vom Gast mit und lieferte sich einen spannenden Schlagabtausch. Das Drittel ging schlussendlich mit 11:9 an den HCDU.
Fazit des Drittels: Inter-Niveau für 20 Minuten
Fazit des ganzen Spiels:
Sehr gut! Das Team hat vor allem das Niveau im Inter gesehen und genossen. Keine einzige Spielerin fand es "uncool", auf diesem Niveau gegen einen guten Gegner zu spielen. Das eine ums andere Mal kombinierten sich die Limmatwaves durch die gegnerische Abwehr, fanden gute Lösungen für Entscheidungssituationen und waren auch kreativ mit dem Kreis. Nun gilt es, nochmal alles zu festigen (Abwehr, Spielzüge, Kreisspiel, Laufwege, Verteidigung in Unterzahl), dann sind die Limmatwaves bereit für Ami.
Limmatwaves - SG Aargau West 22:29 (5:12, 6:8, 11:9)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Selina (1), Casy (1), Seraina, Gina (4), Rebi (3), Bettina (1/1), Sabi (1), Blini (1), Michelle (4), Livia (5), Rumer (1), Manu, Moni, Linda
Erstes Drittel:
Die Limmatwaves starteten sehr gut angesichts der Tatsache, dass einige Spielerinnen gerade eben von fünf Wochen Urlaub zurückgekehrt sind - und das noch mit bis zu 9 Stunden Zeitverschiebung. Entsprechend konnte der Gast die zunehmenden Unachtsamkeiten immer mehr ausnutzen und lief einen Gegenstoss nach dem anderen. Nach der 3:2 Führung wurde der HCDU regelrecht überfahren. Der LKW mit Aufschrift Aargau West führte rasch mit 4:10, wobei das Drittel mit 5:12 aus Sicht der Limmatwaves endete.
Fazit des Drittels: ohne Zurücklaufen und mit einfachen Passfehlern gibts halt eins auf die Backe.
Zweites Drittel:
Die Limmatwaves wussten, dass sie sich etwas zu stark unter Wert geschlagen hatten und dass mit etwas mehr Konstanz und Konzentration schnell mehr drinliegen würde. Mit etwas mehr Einsatz in der Verteidigung und weniger Passfehlern im Angriff gestaltete man die zweiten zwanzig Minuten sehr ausgeglichen. Weil die eine oder andere Unachtsamkeit in der Verteidigung blieb - beispielsweise dass der Flügel in den Gegenstoss lief, während der Abpraller komplett vergessen ging - ging auch das zweite Drittel knapp mit 6:8 verloren.
Fazit des Drittels: na also, es geht ja
Drittes Drittel:
Und nochmal eine Schippe obendrauf. Den Limmatwaves gelang es, die Fehleranzahl noch weiter zu senken. Gleichzeitig begann man auch noch, den einen oder anderen Gegenstoss zu laufen und teilweise wunderbar mit dem Kreis zusammen zu spielen. Sofort spielte man auf dem Niveau vom Gast mit und lieferte sich einen spannenden Schlagabtausch. Das Drittel ging schlussendlich mit 11:9 an den HCDU.
Fazit des Drittels: Inter-Niveau für 20 Minuten
Fazit des ganzen Spiels:
Sehr gut! Das Team hat vor allem das Niveau im Inter gesehen und genossen. Keine einzige Spielerin fand es "uncool", auf diesem Niveau gegen einen guten Gegner zu spielen. Das eine ums andere Mal kombinierten sich die Limmatwaves durch die gegnerische Abwehr, fanden gute Lösungen für Entscheidungssituationen und waren auch kreativ mit dem Kreis. Nun gilt es, nochmal alles zu festigen (Abwehr, Spielzüge, Kreisspiel, Laufwege, Verteidigung in Unterzahl), dann sind die Limmatwaves bereit für Ami.
Limmatwaves - SG Aargau West 22:29 (5:12, 6:8, 11:9)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Selina (1), Casy (1), Seraina, Gina (4), Rebi (3), Bettina (1/1), Sabi (1), Blini (1), Michelle (4), Livia (5), Rumer (1), Manu, Moni, Linda
Montag, 22. August 2011
Sonntag: Turniersieg
Das Auftaktspiel (alle Spiele je 2x20min) gegen STV Baden (1. Liga) gewannen wir deutlich mit 20:13 und waren dem Gegner wie es das Resultat zeigt überlegen und kontrollierten das Spiel über die gesamte Spielzeit. Das zweite Spiel gegen den Gastgeber TV Unterstrass (2. Liga) war dann ein erknorzter oder anders ausgedrückt ein erkämpfter 15:13 Sieg da der Trainer vor allem die Spieler lange spielen liess welche sonst eher weniger Einsatzzeit erhalten. Diese machten ihre Sache dennoch gut und konnten den Sieg sicherstellen.
So kam es zum Abschluss gegen die junge Truppe des TV Muri zum entscheidenden Spiel um den Turniersieg. Die erste Halbzeit war mit leichten Vorteilen für den HCDU noch ausgeglichen (10:8), nach der Pause hatte uns auch Muri nichts mehr entgegen zu setzen und ging regelrecht unter. Dieses Spiel gewannen wir sehr hoch mit 28:12.
So kam es zum Abschluss gegen die junge Truppe des TV Muri zum entscheidenden Spiel um den Turniersieg. Die erste Halbzeit war mit leichten Vorteilen für den HCDU noch ausgeglichen (10:8), nach der Pause hatte uns auch Muri nichts mehr entgegen zu setzen und ging regelrecht unter. Dieses Spiel gewannen wir sehr hoch mit 28:12.
Samstag: Einzug in den kleinen Final knapp verpasst
In Lyss starteten wir im Feld mit 8 Teilnehmer ( 4 NLB, 4 1. Liga, Spielzeit 1x30min) als Aussenseiter. So waren wir in den ersten beiden Spielen gegen Siggenthal und Zofingen „mit dabei“, verloren aber beide Spiele. Das erste gegen Siggenthal (NLB) mit 14:9, wobei ein Teil der Spieler noch nicht ganz bei der Sache war, was sich dann noch „rächen“ sollte. Beim zweiten Spiel gegen ein starkes Zofingen (NLB) spielten wir lange gut mit, schlussendlich war Zofingen doch etwas abgeklärter und gewann mit 18:15. Zum Abschluss resultierte gegen Lyss (1. Liga) doch noch ein deutlicher 16:13 Sieg in einem Spiel in welchem wir dem Gegner spielerisch wie athletisch überlegen waren. So waren wir mit Lyss und Siggenthal punktgleich, Siggenthal hatte aber (auch wegen der gewonnenen Direktbegegnung) das knapp bessere Torverhältnis und zog in das Spiel um Platz 3 ein. Für uns war das Turnier nach 3 Spielen zu Ende.
Montag, 25. Juli 2011
H1 – Kurze Sommerpause / Schweizer Cup
Die erste Mannschaft des HCDU gönnt sich von Ende Juli bis Anfang August eine kurze Sommerpause. Im August geht es dann mit dem letzten Teil der Vorbereitung weiter, dabei liegt der Fokus ganz klar bei der Feinarbeit im spielerischen Bereich. Dazu steht zuerst das Trainings-Weekend im österreichischen Feldkirch an, bevor dann gegen Monatsende noch die Teilnahme an 2 Turnieren auf dem Programm steht:
- am 20.8. Philipps Cup in Lyss (Sporthalle Grien)
- am 21.8. Turnier beim TV Unterstrass (Fronwaldhalle Zürich)
Der erste Ernstkampf bestreitet dann das Team am Wochenende des 3./4. September an welchem die erste Zwischenrunde im Schweizer Cup auf dem Programm steht. Der HCDU trifft dabei in einem Auswärtsspiel auf den TV Kleinbasel aus der 1. Liga Gruppe 3.
- am 20.8. Philipps Cup in Lyss (Sporthalle Grien)
- am 21.8. Turnier beim TV Unterstrass (Fronwaldhalle Zürich)
Der erste Ernstkampf bestreitet dann das Team am Wochenende des 3./4. September an welchem die erste Zwischenrunde im Schweizer Cup auf dem Programm steht. Der HCDU trifft dabei in einem Auswärtsspiel auf den TV Kleinbasel aus der 1. Liga Gruppe 3.
Dienstag, 12. Juli 2011
H1 - Testspiel gegen Horgen nicht zu Ende gespielt
Das Spiel gegen den HC Horgen wurde kurz vor Schluss nach einer Tätlichkeit eines gegnerischen Verteidigers und der daraus entstandenen unnötigen Massenrangelei nicht mehr fortgesetzt. Der HCDU lag während der gesamten 1. Halbzeit dank ausgezeichneter Verteidigungsarbeit in Front. Die zweite Halbzeit war in diesem harten und intensiven Testspiel ziemlich ausgeglichen, wurde aber nach wie vor beidseits ganz klar von den jeweiligen Verteidigungslinien bestimmt. Trotz der hohen Temperatur in der Stadthalle zog der HCDU sein Tempospiel konsequent durch. Ebenfalls kam in diesem letzten Testspiel vor der Sommerpause nochmals jeder Spieler zu einer Einsatzmöglichkeit.
Die nächsten Testspiele werden dann nach einer Trainingspause Ende Juli in der ersten August-Hälfte ausgetragen.
Resultat kurz vor Schluss: HCDU – HC Horgen 21:22 (10:8), Spielzeit 2x30Mi
Die nächsten Testspiele werden dann nach einer Trainingspause Ende Juli in der ersten August-Hälfte ausgetragen.
Resultat kurz vor Schluss: HCDU – HC Horgen 21:22 (10:8), Spielzeit 2x30Mi
Freitag, 8. Juli 2011
Weitere TW-Trainings
Es finden im August 4 weitere Goalietrainings statt:
Sa 6.8.2011 10:30-12:00 Zentrumshalle (andere Hälfte F1)
Sa 13.8.2011 10:30-12:00 Zentrumshalle (andere Hälfte F1)
Sa 20.8.2011 10:30-12:00 Zentrumshalle (andere Hälfte F1)
Sa 27.8.2011 10:00-11:30 Büel (andere Hälfte FU17)
Gruss Mägi
Sa 6.8.2011 10:30-12:00 Zentrumshalle (andere Hälfte F1)
Sa 13.8.2011 10:30-12:00 Zentrumshalle (andere Hälfte F1)
Sa 20.8.2011 10:30-12:00 Zentrumshalle (andere Hälfte F1)
Sa 27.8.2011 10:00-11:30 Büel (andere Hälfte FU17)
Gruss Mägi
H1 – Test-Spiel gegen den TV Dagmersellen auswärts aus der Hand gegeben
Eine gute und konzentrierte erste Halbzeit, des trotz einigen gewichtigen Absenzen konstant temporeich aufspielenden HCDU, und gute erste 15 Minuten in der 2. Halbzeit reichten nicht für den Sieg, da das offensive Spielkonzept in der Schlussviertelstunde vernachlässigt wurde und im gesamten Spiel viele Torchancen alleine vor dem gegnerischen Torhüter vergeben worden sind.
Nachdem der HCDU in den ersten 30 Min nie in Rückstand war und zur Pause verdient mit 14:12 in Front lag, konnte der Vorsprung bis knapp Mitte der zweiten Halbzeit auf 20:15 ausgebaut werden. Anschliessend ging der Spielfluss im Angriff aber total verloren, die Spieler versuchten sich fast ausschliesslich in 1 gegen 1 Situationen und hielten sich nicht mehr an die Vorgaben des Trainers – der TVD konnte das Spiel noch drehen und mit 26:24 gewinnen.
Dennoch konnte wieder ein neues Verteidigungs-System ausführlich getestet werden sowie im Angriff mit verschiedenen Aufstellungen gespielt werden.
Schlussresultat: TVD-HCDU 26:24 (12:14)
Nächstes Testspiel: Montag,11.7.11, Spielbeginn 20.30 Uhr, Stadthalle Dietikon, Gegner: HC Horgen 1. Liga
Nachdem der HCDU in den ersten 30 Min nie in Rückstand war und zur Pause verdient mit 14:12 in Front lag, konnte der Vorsprung bis knapp Mitte der zweiten Halbzeit auf 20:15 ausgebaut werden. Anschliessend ging der Spielfluss im Angriff aber total verloren, die Spieler versuchten sich fast ausschliesslich in 1 gegen 1 Situationen und hielten sich nicht mehr an die Vorgaben des Trainers – der TVD konnte das Spiel noch drehen und mit 26:24 gewinnen.
Dennoch konnte wieder ein neues Verteidigungs-System ausführlich getestet werden sowie im Angriff mit verschiedenen Aufstellungen gespielt werden.
Schlussresultat: TVD-HCDU 26:24 (12:14)
Nächstes Testspiel: Montag,11.7.11, Spielbeginn 20.30 Uhr, Stadthalle Dietikon, Gegner: HC Horgen 1. Liga
Freitag, 1. Juli 2011
H1 – Weiterer Testspiel-Sieg
Das Testspiel gegen den 2. Liga-Vertreter TV Unterstrass war mit 28:17 (15:8) eine deutliche Angelegenheit für den HCDU. Nach 15 Minuten war die Partie mit 10:2 für den HCDU bereits entschieden. Ein wirklicher Gradmesser war der Gegner gestern nicht, speziell mit dem Tempo waren sie deutlich überfordert. So konnten wiederum einige Elemente und Aufstellungen getestet werden. Aufschlussreicher werden dann die nächsten Tests gegen 1.Liga Teams wo dann auch ein spielerischer Vergleich besser möglich ist.
Nächstes Testspiel:
Das nächste Testspiel findet am Montag, 11.07.11 statt. Spielbeginn ist um 20.30 Uhr in der Stadthalle Dietikon. Gegner ist der HC Horgen (1. Liga).
Nächstes Testspiel:
Das nächste Testspiel findet am Montag, 11.07.11 statt. Spielbeginn ist um 20.30 Uhr in der Stadthalle Dietikon. Gegner ist der HC Horgen (1. Liga).
Mittwoch, 29. Juni 2011
In Gedenken an Hans-Peter Zimmerli
Jeder HCDU'ler kannte seine Stimme! Keiner hatte so blumige und treffende Kommentare, hatte die grösste Freude an Toren und tollen Aktionen wie unser ehemaliger Speaker Hans-Peter Zimmerli. Er brachte Emotionen in die Halle und sorgte für Stimmung. Zimi hat während mehreren Jahren unser Herren 1 lautstark am Spielertisch unterstützt und war zur Stelle wenn der Verein ihn brauchte.
Deine Stimme ist diese Woche verstummt, aber in Gedanken wirst du uns weiterhin anfeuern.
Dein HCDU.
Deine Stimme ist diese Woche verstummt, aber in Gedanken wirst du uns weiterhin anfeuern.
Dein HCDU.
Dienstag, 28. Juni 2011
H1 – Deutlicher Erfolg im ersten Testspiel
Das erste Testspiel gegen den 1. Liga-Vertreter aus der Innerschweiz, Handball Emmen, konnte nach 70 Minuten Spielzeit deutlich mit 31:24 gewonnen werden. Nach einer defensiv wie offensiv äusserst harzigen Startphase mit vor allem offensiv vielen zu genauen Würfen an die Torumrandung führte Handball Emmen das Spiel während 15 Minuten an. Anschliessend setzten sich aber die doch bessere Physis und vor allem die ausgeprägtere Spielweise des HCDU problemlos durch.
Die Vorgaben des Trainers wurden grösstenteils umgesetzt – die entsprechenden Spielelemente konnten so bereits ein erstes Mal in einem Ernstkampf getestet werden. Weiter gab es die Möglichkeit das Team in verschiedenen Besetzungen spielen zu lassen und die neuen Spieler so auch ins Team mit einzubinden.
Nächstes Testspiel:
Das nächste Testspiel findet bereits am kommenden Donnerstag, 30.06.11 statt. Spielbeginn ist um 20.45 Uhr in der Fronwaldhalle in Zürich. Gegner ist der TV Unterstrass (2. Liga).
Die Vorgaben des Trainers wurden grösstenteils umgesetzt – die entsprechenden Spielelemente konnten so bereits ein erstes Mal in einem Ernstkampf getestet werden. Weiter gab es die Möglichkeit das Team in verschiedenen Besetzungen spielen zu lassen und die neuen Spieler so auch ins Team mit einzubinden.
Nächstes Testspiel:
Das nächste Testspiel findet bereits am kommenden Donnerstag, 30.06.11 statt. Spielbeginn ist um 20.45 Uhr in der Fronwaldhalle in Zürich. Gegner ist der TV Unterstrass (2. Liga).
Montag, 27. Juni 2011
Das Loser-Image ablegen
Der Handballklub Dietikon-Urdorf will die vergangene 1.-Liga-Saison vergessen machen
Der HC Dietikon-Urdorf war in den letzten Jahren nie für ein ausuferndes Sommertraining bekannt. Weder von der Intensität noch vom Besuch her. Jetzt hat Trainer Stefan Konkol in diesem Bereich den Hebel angesetzt, «auf den Wunsch einiger Spieler hin», fügt er hinzu. Von der Verbesserung des körperlichen Zustands verspricht sich Konkol neben der gesteigerten Kondition einen weiteren Effekt: «Mit mehr Robustheit und Athletik mindert sich die Verletzungsgefahr. So fallen die Spieler nicht mehr wegen jeden ‹Bobos› aus.»
KONKOL DENKT DABEI vor allem an das Wohl des Gesamtteams. Denn die Kaderdecke ist dünn. Neben den drei länger bekannten Abgängen (Jenni, Wüthrich, Torwart Kilchenmann) hat Ricardo Rüegg den Erstligisten in Richtung NLB verlassen (GC/Amicitia), Stefan Senn spielt neu für den Zweitligisten Schwamendingen.Mit Sven Böhni verliess ein weiterer Torhüter die Equipe mit unbekanntem Ziel. Die Zuzüge bislang: Andreas Regner (28) wechselt als zweiter Schlussmann hinter Josip Katicic vom Lokalrivalen HC Limmat zum HCDU, mit Cédric Pernet (Rückraum, zuletzt wegen beruflichen Englandaufenthalts bei Great Dane London) und Felix Erzinger (25, Flügel links und Rückraum Mitte, Kloten) sind zwei neue Rückraumspieler im Team. Auch der eigene Nachwuchs erhält die Chance, sich zu präsentieren und allenfalls für die 1. Mannschaft aufzudrängen. Einer hat es Konkol bereits angetan: Elgadaf Gash, der sich berechtigte Chancen auf Einsätze im Fanionteam ausrechnendürfe. So lobenswert das auch ist: Der Unterschied von der U19 (in der vergangenen Saison hatte der HCDU keine U21-Equipe) zur 1. Liga ist enorm. Das weiss der vormalige Nachwuchstrainer Konkol sehr gut. Er sei im Gespräch mit weiteren etablierten Akteuren.
SO ODER SO: Der Kader wird überschaubar sein. Stefan Konkol macht aus der Not eine Tugend: «Wir sind im Gegensatz zur letzten Saison eingespielt, können intensiver arbeiten und sind weiter als damals.» Die andere Seite der Medaille ist die grosse Macht der Spieler, die um ihren Platz im Team wissen. Da beim HCDU kein Geld im Spiel ist, sind die Sanktionierungsmöglichkeiten gering. Als Beispiel dient Daniel Imhof, seit Jahren die Lebensversicherung des HCDU und letzte Saison mit 150 Toren Topskorer der 1. Liga, der nicht unbedingt als Trainingsweltmeister gilt. Konkol
hält dagegen: «Bei Dani habe ich keine Bedenken. Er ist vielleicht nicht immer da, aber wenn, dann gibt er immer alles.» Bei anderen Akteuren hingegen habe er eher die Befürchtung, dass sie die Situation ausnützen könnten. Um der Gefahr beizukommen, setzt Konkol auf die Stärkung des Teamgeists: «Einige Spieler müssen lernen, nicht auf sich selbst zu schauen, sondern auf das Team. Schliesslich gewinnt meistens das Team mit der besten Einstellung.»
MIT DIESER AUSSAGE spielt Konkol auf die enttäuschende Vorrunde der vergangenen Saison an. Er findet klare Worte für das, was sich hinsichtlich der nächsten ändern muss: «Wir müssen das Loser-Image ablegen.» Dieses habe sich vom ersten Spiel weg entwickelt. Warum sollte sich das nicht wiederholen? «Jetzt kennen sich die Spieler besser und sind als Team weiter als vor einem Jahr», sagt Trainer Konkol. In diesem Kontext nennt er einen interessanten weiteren
Aspekt: Als er und der abgetretene Sascha Schoenholzer die Mannschaft zusammenführten, habe es Situationen gegeben, in denen die beiden gegeneinander ausgespielt worden seien. «Deshalb will ich keinen Assistenztrainer mehr.» Morgen beginnt die Testspiel-reiche nächste Vorbereitungsphase mit dem Match gegen Erstligist Emmen (Stadthalle Dietikon, 20.30 Uhr). Die 1.-Liga-Meisterschaft beginnt am 10. September mitdem Heimspiel gegen Uster.
Quelle: Limmattaler Zeitung (26.06)
Der HC Dietikon-Urdorf war in den letzten Jahren nie für ein ausuferndes Sommertraining bekannt. Weder von der Intensität noch vom Besuch her. Jetzt hat Trainer Stefan Konkol in diesem Bereich den Hebel angesetzt, «auf den Wunsch einiger Spieler hin», fügt er hinzu. Von der Verbesserung des körperlichen Zustands verspricht sich Konkol neben der gesteigerten Kondition einen weiteren Effekt: «Mit mehr Robustheit und Athletik mindert sich die Verletzungsgefahr. So fallen die Spieler nicht mehr wegen jeden ‹Bobos› aus.»
KONKOL DENKT DABEI vor allem an das Wohl des Gesamtteams. Denn die Kaderdecke ist dünn. Neben den drei länger bekannten Abgängen (Jenni, Wüthrich, Torwart Kilchenmann) hat Ricardo Rüegg den Erstligisten in Richtung NLB verlassen (GC/Amicitia), Stefan Senn spielt neu für den Zweitligisten Schwamendingen.Mit Sven Böhni verliess ein weiterer Torhüter die Equipe mit unbekanntem Ziel. Die Zuzüge bislang: Andreas Regner (28) wechselt als zweiter Schlussmann hinter Josip Katicic vom Lokalrivalen HC Limmat zum HCDU, mit Cédric Pernet (Rückraum, zuletzt wegen beruflichen Englandaufenthalts bei Great Dane London) und Felix Erzinger (25, Flügel links und Rückraum Mitte, Kloten) sind zwei neue Rückraumspieler im Team. Auch der eigene Nachwuchs erhält die Chance, sich zu präsentieren und allenfalls für die 1. Mannschaft aufzudrängen. Einer hat es Konkol bereits angetan: Elgadaf Gash, der sich berechtigte Chancen auf Einsätze im Fanionteam ausrechnendürfe. So lobenswert das auch ist: Der Unterschied von der U19 (in der vergangenen Saison hatte der HCDU keine U21-Equipe) zur 1. Liga ist enorm. Das weiss der vormalige Nachwuchstrainer Konkol sehr gut. Er sei im Gespräch mit weiteren etablierten Akteuren.
SO ODER SO: Der Kader wird überschaubar sein. Stefan Konkol macht aus der Not eine Tugend: «Wir sind im Gegensatz zur letzten Saison eingespielt, können intensiver arbeiten und sind weiter als damals.» Die andere Seite der Medaille ist die grosse Macht der Spieler, die um ihren Platz im Team wissen. Da beim HCDU kein Geld im Spiel ist, sind die Sanktionierungsmöglichkeiten gering. Als Beispiel dient Daniel Imhof, seit Jahren die Lebensversicherung des HCDU und letzte Saison mit 150 Toren Topskorer der 1. Liga, der nicht unbedingt als Trainingsweltmeister gilt. Konkol
hält dagegen: «Bei Dani habe ich keine Bedenken. Er ist vielleicht nicht immer da, aber wenn, dann gibt er immer alles.» Bei anderen Akteuren hingegen habe er eher die Befürchtung, dass sie die Situation ausnützen könnten. Um der Gefahr beizukommen, setzt Konkol auf die Stärkung des Teamgeists: «Einige Spieler müssen lernen, nicht auf sich selbst zu schauen, sondern auf das Team. Schliesslich gewinnt meistens das Team mit der besten Einstellung.»
MIT DIESER AUSSAGE spielt Konkol auf die enttäuschende Vorrunde der vergangenen Saison an. Er findet klare Worte für das, was sich hinsichtlich der nächsten ändern muss: «Wir müssen das Loser-Image ablegen.» Dieses habe sich vom ersten Spiel weg entwickelt. Warum sollte sich das nicht wiederholen? «Jetzt kennen sich die Spieler besser und sind als Team weiter als vor einem Jahr», sagt Trainer Konkol. In diesem Kontext nennt er einen interessanten weiteren
Aspekt: Als er und der abgetretene Sascha Schoenholzer die Mannschaft zusammenführten, habe es Situationen gegeben, in denen die beiden gegeneinander ausgespielt worden seien. «Deshalb will ich keinen Assistenztrainer mehr.» Morgen beginnt die Testspiel-reiche nächste Vorbereitungsphase mit dem Match gegen Erstligist Emmen (Stadthalle Dietikon, 20.30 Uhr). Die 1.-Liga-Meisterschaft beginnt am 10. September mitdem Heimspiel gegen Uster.
Quelle: Limmattaler Zeitung (26.06)
Donnerstag, 23. Juni 2011
HCDU H1 - Testspielübersicht
In der ersten Vorbereitungsphase bestreitet die 1. Liga-Mannschaft des HCDU folgende Testspiele:
Datum Anlass Ort Zeit
27.6 Testspiel HB Emmen (1. Liga) Dietikon Stadthalle 20.30 Uhr
30.06 Testspiel TV Unterstrass (2. Liga) Zürich Fronwald 20.45 Uhr
07.7. Testspiel TV Dagmersellen (1. Liga) Dagmersellen Chrüzmatt 20.30 Uhr
11.7. Testspiel HC Horgen (1. Liga) Dietikon Stadthalle 20.30 Uhr
Änderungen bleiben vorbehalten
Datum Anlass Ort Zeit
27.6 Testspiel HB Emmen (1. Liga) Dietikon Stadthalle 20.30 Uhr
30.06 Testspiel TV Unterstrass (2. Liga) Zürich Fronwald 20.45 Uhr
07.7. Testspiel TV Dagmersellen (1. Liga) Dagmersellen Chrüzmatt 20.30 Uhr
11.7. Testspiel HC Horgen (1. Liga) Dietikon Stadthalle 20.30 Uhr
Änderungen bleiben vorbehalten
Dienstag, 21. Juni 2011
TW Training am 25.6. und am 9.7
Es finden zwei Torwarttrainings am Samstagmorgen statt.
Samstag 25.6.11 11:30-13:00 in der Zentrumshalle
Samstag 9.7.11 11:30-13:00 in der Zentrumshalle
Gruss Mägi
Samstag 25.6.11 11:30-13:00 in der Zentrumshalle
Samstag 9.7.11 11:30-13:00 in der Zentrumshalle
Gruss Mägi
Montag, 20. Juni 2011
Start in die Vorbereitungsphase
Nach rund einmonatiger Trainingspause, die dennoch vom Grossteil des Teams sportlich überbrückt wurde, startete die erste Mannschaft des HCDU Mitte Mai in die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit 2011/12.
Der Fokus in den ersten 6 bis 8 Wochen liegt deutlich im athletischen Bereich wobei die Trainingselemente spezifisch auf die Ausdauer und die Kraft ausgerichtet sind. Die Spieler schwitzen bei Sonne und Regen und das nicht nur in der Halle, sondern auch draussen. Die Intensität wurde nach den ersten Angewöhnungs-Trainings laufend gesteigert, den Spielern wird auch in den nächsten Wochen physisch noch einiges abverlangt, damit die Basis für die kommende schwierige Saison ideal gelegt wird.
Damit wir die spielerischen Elemente auch bereits frühzeitig trainieren und vor allem umsetzen können, bestreiten wir ab Mitte Juni auch regelmässig Testspiele. Über deren Ansetzung und Ausgang halten wir Sie an gleicher Stelle natürlich auf aktuellem Stand.
Die Gruppeneinteilung für die kommende Spielzeit hat keine Überraschungen ergeben, die erste Mannschaft des HCDU spielt wiederum in der 1. Liga Gruppe 1 und trifft dabei auf folgende Gegner: SG Uster, TV Appenzell, SC Frauenfeld, HSC Kreuzlingen, SG GC Amicitia Zürich/RWZ, HC Romanshorn, KZO Wetzikon, SC Volketswil (Aufsteiger), SV Fides St. Gallen, HC Horgen und die SG Seen Tigers/Yellow Winterthur (Aufsteiger).
Schauen Sie regelmässig auf der Homepage des HCDU bei der ersten Mannschaft vorbei und besuchen Sie uns an den Testspielen. Das Team freut sich und begrüsst Sie sehr gerne in der Halle!
Stefan Konkol
Trainer HCDU H1
Der Fokus in den ersten 6 bis 8 Wochen liegt deutlich im athletischen Bereich wobei die Trainingselemente spezifisch auf die Ausdauer und die Kraft ausgerichtet sind. Die Spieler schwitzen bei Sonne und Regen und das nicht nur in der Halle, sondern auch draussen. Die Intensität wurde nach den ersten Angewöhnungs-Trainings laufend gesteigert, den Spielern wird auch in den nächsten Wochen physisch noch einiges abverlangt, damit die Basis für die kommende schwierige Saison ideal gelegt wird.
Damit wir die spielerischen Elemente auch bereits frühzeitig trainieren und vor allem umsetzen können, bestreiten wir ab Mitte Juni auch regelmässig Testspiele. Über deren Ansetzung und Ausgang halten wir Sie an gleicher Stelle natürlich auf aktuellem Stand.
Die Gruppeneinteilung für die kommende Spielzeit hat keine Überraschungen ergeben, die erste Mannschaft des HCDU spielt wiederum in der 1. Liga Gruppe 1 und trifft dabei auf folgende Gegner: SG Uster, TV Appenzell, SC Frauenfeld, HSC Kreuzlingen, SG GC Amicitia Zürich/RWZ, HC Romanshorn, KZO Wetzikon, SC Volketswil (Aufsteiger), SV Fides St. Gallen, HC Horgen und die SG Seen Tigers/Yellow Winterthur (Aufsteiger).
Schauen Sie regelmässig auf der Homepage des HCDU bei der ersten Mannschaft vorbei und besuchen Sie uns an den Testspielen. Das Team freut sich und begrüsst Sie sehr gerne in der Halle!
Stefan Konkol
Trainer HCDU H1
Montag, 13. Juni 2011
Updated: HCDU Generalversammlung 2011
Wie jedes Jahr steht die GV des HCDU an. Wir treffen uns am Dienstag, 5. Juli 2011, im "grossen Saal" des Restaurants Sommerau in Dietikon. Die Türöffnung ist um 19:00 Uhr, die GV beginnt offiziell um 19:30 Uhr.
Anbei das Protokoll der GV 2010 und Bilanz und Erfolgrechnung 2010/11.
Anbei das Protokoll der GV 2010 und Bilanz und Erfolgrechnung 2010/11.
Sonntag, 15. Mai 2011
FU17 am Inter-Qualiturnier
Eine Silbermedaille für den Vize-Cupsieg und eine Goldmedaille für den ersten Platz in der Liga FU17P war die Ausbeute der Saison. Wenn man jetzt noch die Inter-Quali schaffen würde wäre das dann schon etwas übertrieben für eine Saison. Und mal ehrlich: wenn jemand nach der desaströsen vorletzten Saison gesagt hätte "easy, nächste Saison gibts Gold, Silber und Interaufstieg", wäre der definitiv als Spinner abgestempelt worden.
Nichts desto trotz ging das FU17 des HCDU an die Inter-Quali in Herzogenbuchsee, einfach um mal zu schauen, woran es noch fehlt. Und einfach um ein bisschen Opfer zu spielen im Sinne von "wir werden eh keine Chance haben". Mit den Limmatwaves waren auch der FU17M Meister GW Effretikon (wobei GW nicht für "Grössenwahn", sondern "Grün Weiss" steht) und die FU17M-Mannschaft vom TV Unterstrass am Turnier.
Die Auslosung schien eigentlich gut zu sein. Es wartete das Team von Leimental, die Vertreter von Visp / Visperterminen und der TV Unterstrass. Dass man den TV Unterstrass bezwingen könnte, wusste man seit den Vorbereitungsspielen. Die anderen beiden Teams waren aber NoNames - ehe Mägi etwas recherchierte... Mit dem Team von Leimental war dem HCDU der FU15 Vize-Schweizermeister vor zwei Jahren zugelost worden. Und die hatten nicht weniger als drei Trainer/Coaches dabei...schon eindrücklich.
Leimental - Limmatwaves
Im ersten Spiel gings dann auch gleich ab die Post mit dem Spiel gegen eben dieses Basler-Team. Man vermochte zu Beginn erstaunlich gut mithalten, liess aber in wichtigen Augenblicken gute Chancen aus. Es stand zur Pause 3:7 und hatte aber durchaus Chancen für mehr. In der zweiten Halbzeit zogen die Limmatwaves fast sensationell das Tempo an. Körperlich gnadenlos unterlegen, aber spielerisch mindestens ebenbürtig kämpfte man sich auf 7:9 heran und hatte zu dem Zeitpunkt bereits fünf Siebenmeter verworfen. Das sollte sich noch rächen. Leider war der Gegner zu gut, als dass die Sensation noch dringelegen wäre. Das erste Spiel ging mit 7:11 also standesgemäss an den Favoriten. Dennoch war das Resultat mehr als nur positiv. Auch auf die Information hin, dass die Baslerinnen mit Spielerinnen aus dem NLB-Team angetreten waren.
Limmatwaves - Unterstrass
Von Beginn an war der HCDU überlegen. Aber es sollte etwas harziger werden als der Beginn so vielversprechend war. Man liess keine Chance zu vor dem eigenen Tor und war gefährlich und schnell vor dem des Gegners. Schnell stand es 3:0, danach aber riss der Faden. Nach 15 Minuten stand es 4:2 aus Sicht der Limmatwaves, ehe in der zweiten Halbzeit die Post wirklich abging. Am Schloss dominierten die Limmattalerinnen den TVU und gewann 10:4
Visp - Limmatwaves
Der zweite Platz würde berechtigen zum Spiel gegen den Gruppendritten der anderen Gruppe. Das wäre dann eine sehr vielversprechende Affiche gewesen und rein vom Papier her immer einfacher, als gegen den Zweiten zu gewinnen. Alles was es dazu brauchte, wäre ein Sieg gegen Visp. Der beginn wurde aber komplett verpennt. Es stand schnell 3:6 für die Walliser und diese Hypothek war trotz zwischenzeitlicher Zweitore-Führung
zu gross. Das Spiel ging denkbar knapp mit 11:12 verloren.
Nun gings also gegen den Zweitplatzierten HC Servette, der in der Gruppe mit dem Züri-Meister (ihres Zeichens Letzte der Gruppe) relativ souverän blieben. Einziger Vorteil: bei Servette gab es genau eine sehr gefährliche Spielerin, alle anderen waren bloss "gut". Gleichzeitig zeigte die Formkurve der Limmatwaves nicht unbedingt nach oben. Dennoch galt: mit einem Sieg wären die Limmatwaves im Inter.
Servette - Limmatwaves
Und das Spiel sollte sensationell werden. Man merkte, dass das die Limmattalerinnen die Gelegenheit beim Schopf packen und ins Inter aufsteigen wollte. Entsprechend strengte sich jede Spielerin an und holte das Letzte aus sich heraus. Die Limmatwaves spielten so stabil wie noch nie an diesem Tag. In der Verteidigung wurde geprügelt, im Angriff gelaufen. Die Limmatwaves schafften die Sensation! 11:9 gewann das junge Team im Entscheidungsspiel und wird nächste Saison im FU17 Inter spielen!
Qualifizierte Teams für FU17I 2011/12:
Limmatwaves
HV Herzogenbuchsee
HSG Leimental
Visp oder Wil
Nichts desto trotz ging das FU17 des HCDU an die Inter-Quali in Herzogenbuchsee, einfach um mal zu schauen, woran es noch fehlt. Und einfach um ein bisschen Opfer zu spielen im Sinne von "wir werden eh keine Chance haben". Mit den Limmatwaves waren auch der FU17M Meister GW Effretikon (wobei GW nicht für "Grössenwahn", sondern "Grün Weiss" steht) und die FU17M-Mannschaft vom TV Unterstrass am Turnier.
Die Auslosung schien eigentlich gut zu sein. Es wartete das Team von Leimental, die Vertreter von Visp / Visperterminen und der TV Unterstrass. Dass man den TV Unterstrass bezwingen könnte, wusste man seit den Vorbereitungsspielen. Die anderen beiden Teams waren aber NoNames - ehe Mägi etwas recherchierte... Mit dem Team von Leimental war dem HCDU der FU15 Vize-Schweizermeister vor zwei Jahren zugelost worden. Und die hatten nicht weniger als drei Trainer/Coaches dabei...schon eindrücklich.
Leimental - Limmatwaves
Im ersten Spiel gings dann auch gleich ab die Post mit dem Spiel gegen eben dieses Basler-Team. Man vermochte zu Beginn erstaunlich gut mithalten, liess aber in wichtigen Augenblicken gute Chancen aus. Es stand zur Pause 3:7 und hatte aber durchaus Chancen für mehr. In der zweiten Halbzeit zogen die Limmatwaves fast sensationell das Tempo an. Körperlich gnadenlos unterlegen, aber spielerisch mindestens ebenbürtig kämpfte man sich auf 7:9 heran und hatte zu dem Zeitpunkt bereits fünf Siebenmeter verworfen. Das sollte sich noch rächen. Leider war der Gegner zu gut, als dass die Sensation noch dringelegen wäre. Das erste Spiel ging mit 7:11 also standesgemäss an den Favoriten. Dennoch war das Resultat mehr als nur positiv. Auch auf die Information hin, dass die Baslerinnen mit Spielerinnen aus dem NLB-Team angetreten waren.
Limmatwaves - Unterstrass
Von Beginn an war der HCDU überlegen. Aber es sollte etwas harziger werden als der Beginn so vielversprechend war. Man liess keine Chance zu vor dem eigenen Tor und war gefährlich und schnell vor dem des Gegners. Schnell stand es 3:0, danach aber riss der Faden. Nach 15 Minuten stand es 4:2 aus Sicht der Limmatwaves, ehe in der zweiten Halbzeit die Post wirklich abging. Am Schloss dominierten die Limmattalerinnen den TVU und gewann 10:4
Visp - Limmatwaves
Der zweite Platz würde berechtigen zum Spiel gegen den Gruppendritten der anderen Gruppe. Das wäre dann eine sehr vielversprechende Affiche gewesen und rein vom Papier her immer einfacher, als gegen den Zweiten zu gewinnen. Alles was es dazu brauchte, wäre ein Sieg gegen Visp. Der beginn wurde aber komplett verpennt. Es stand schnell 3:6 für die Walliser und diese Hypothek war trotz zwischenzeitlicher Zweitore-Führung
zu gross. Das Spiel ging denkbar knapp mit 11:12 verloren.
Nun gings also gegen den Zweitplatzierten HC Servette, der in der Gruppe mit dem Züri-Meister (ihres Zeichens Letzte der Gruppe) relativ souverän blieben. Einziger Vorteil: bei Servette gab es genau eine sehr gefährliche Spielerin, alle anderen waren bloss "gut". Gleichzeitig zeigte die Formkurve der Limmatwaves nicht unbedingt nach oben. Dennoch galt: mit einem Sieg wären die Limmatwaves im Inter.
Servette - Limmatwaves
Und das Spiel sollte sensationell werden. Man merkte, dass das die Limmattalerinnen die Gelegenheit beim Schopf packen und ins Inter aufsteigen wollte. Entsprechend strengte sich jede Spielerin an und holte das Letzte aus sich heraus. Die Limmatwaves spielten so stabil wie noch nie an diesem Tag. In der Verteidigung wurde geprügelt, im Angriff gelaufen. Die Limmatwaves schafften die Sensation! 11:9 gewann das junge Team im Entscheidungsspiel und wird nächste Saison im FU17 Inter spielen!
Qualifizierte Teams für FU17I 2011/12:
Limmatwaves
HV Herzogenbuchsee
HSG Leimental
Visp oder Wil
Samstag, 14. Mai 2011
HCDU Schulsport Plauschturnier in Urdorf
18 Schulsportler aus Dietikon und Urdorf sind der Einladung zu einem Handballmorgen in die Zentrumshalle gefolgt und wurden dort von Organisator Thomas und 7 weiteren bekannten Gesichtern aus Aktivmannschaften des HCDU begrüsst.
Verschwitzte Leibchen und das zufriedene Lachen beweisen: Es war ein gelungener Anlass. Und wer weiss, vielleicht finden wir einige der kleinen Kerle hier einmal in den Shirts der Grossen wieder!
Sonntag, 10. April 2011
FU17 erst im Cupfinale gestoppt
Mittwoch, 6. April 2011
H1: «Unnötig spannend»
Der HC Dietikon-Urdorf gewinnt in der 1. Liga gegen das besser platzierte Wetzikon mit 27:26
VON MAILA BERMEJO
Den Vorsprung verwalten – das gehört nicht gerade zu den Stärken der Handballer von Dietikon-Urdorf. Oft gingen die Limmattaler in dieser Saison in Führung und zu oft haben sie diese wieder abgegeben. Das gleiche Szenario drohte
auch gestern im Spiel gegen Wetzikon. Die Partie gegen den Tabellenfünften begann mit zwei starken Paraden von Torhüter Josip Katicic und ging mit einem ebenso starken Angriffsspiel des HCDU weiter. In den letzten Matches hatte sich Dietikon-Urdorf im Spiel nach vorne stetig steigern können und heute ging diese positive Entwicklung zur Freude der 52 Zuschauer weiter: Die Limmattaler arbeiteten konzentriert und machten vor dem gegnerischen Tor beinahe keine Fehler. Nach sieben Spielminuten stand es schon 6:3 für den Gastgeber.
Ricardo Rüegg, der gestern ausnahmsweise am Kreis aushalf, gelang in der Startphase des Spiels ein Treffer nach dem andern und so erstaunt es nicht, dass der HCDU seine Führung weiter ausbauen konnte. Als es in der 20. Spielminute 12:6 aus Sicht der Limmattaler stand, wechselte der Wetziker Trainer und Ex-HCDU-Coach Robin Gerber seinen Torhüter aus. Dieser rachte eine kleine Verbesserung, sodass der Gast mit «nur» vier Toren unterschied (12:16) in die Kabine ging.
NUN KAM ABER ERST die grosse Herausforderung für den HCDU: Den Vorsprung verwalten. Diese Aufgabe misslang den Limmattalern wie schon so oft zuvor gründlich. Etwa im gleichen Masse, wie sich die Gegner aus dem Zürcher Oberland verbesserten, verschlechterte sich Dietikon-Urdorf. Den Wetzikern gelangen Tor um Tor, bis sie den Anschlusstreffer zum 19:18 erzielten. Konnten die Limmattaler ihr Muster durchbrechen oder würden sie den sicher geglaubten Sieg wieder aus den Händen geben?
Torhüter Marc Kilchenmann, der in der 42. Minute Josip Katicic im Tor von Dietikon-Urdorf ersetzte, gelang zu seinem Einstand gleich eine wichtige Parade. Ein gutes Omen. Die Limmattaler fassten sich, vermochten sich aber nicht entscheidend abzusetzen. So pendelten die Ziffern auf der Anzeigetafel zwischen Unentschieden und eins bis zwei Toren Vorsprung für den HCDU hin und her. Bis eine Minute vor Schluss Yves Barben den Siegestreffer zum 27:26-Schlussresultat erzielte. «Es war mal wieder unnötig spannend», bilanzierte Sascha Schoenholzer nach der Partie halb ernst, halb schmunzelnd.
VON MAILA BERMEJO
Den Vorsprung verwalten – das gehört nicht gerade zu den Stärken der Handballer von Dietikon-Urdorf. Oft gingen die Limmattaler in dieser Saison in Führung und zu oft haben sie diese wieder abgegeben. Das gleiche Szenario drohte
auch gestern im Spiel gegen Wetzikon. Die Partie gegen den Tabellenfünften begann mit zwei starken Paraden von Torhüter Josip Katicic und ging mit einem ebenso starken Angriffsspiel des HCDU weiter. In den letzten Matches hatte sich Dietikon-Urdorf im Spiel nach vorne stetig steigern können und heute ging diese positive Entwicklung zur Freude der 52 Zuschauer weiter: Die Limmattaler arbeiteten konzentriert und machten vor dem gegnerischen Tor beinahe keine Fehler. Nach sieben Spielminuten stand es schon 6:3 für den Gastgeber.
Ricardo Rüegg, der gestern ausnahmsweise am Kreis aushalf, gelang in der Startphase des Spiels ein Treffer nach dem andern und so erstaunt es nicht, dass der HCDU seine Führung weiter ausbauen konnte. Als es in der 20. Spielminute 12:6 aus Sicht der Limmattaler stand, wechselte der Wetziker Trainer und Ex-HCDU-Coach Robin Gerber seinen Torhüter aus. Dieser rachte eine kleine Verbesserung, sodass der Gast mit «nur» vier Toren unterschied (12:16) in die Kabine ging.
NUN KAM ABER ERST die grosse Herausforderung für den HCDU: Den Vorsprung verwalten. Diese Aufgabe misslang den Limmattalern wie schon so oft zuvor gründlich. Etwa im gleichen Masse, wie sich die Gegner aus dem Zürcher Oberland verbesserten, verschlechterte sich Dietikon-Urdorf. Den Wetzikern gelangen Tor um Tor, bis sie den Anschlusstreffer zum 19:18 erzielten. Konnten die Limmattaler ihr Muster durchbrechen oder würden sie den sicher geglaubten Sieg wieder aus den Händen geben?
Torhüter Marc Kilchenmann, der in der 42. Minute Josip Katicic im Tor von Dietikon-Urdorf ersetzte, gelang zu seinem Einstand gleich eine wichtige Parade. Ein gutes Omen. Die Limmattaler fassten sich, vermochten sich aber nicht entscheidend abzusetzen. So pendelten die Ziffern auf der Anzeigetafel zwischen Unentschieden und eins bis zwei Toren Vorsprung für den HCDU hin und her. Bis eine Minute vor Schluss Yves Barben den Siegestreffer zum 27:26-Schlussresultat erzielte. «Es war mal wieder unnötig spannend», bilanzierte Sascha Schoenholzer nach der Partie halb ernst, halb schmunzelnd.
Samstag, 2. April 2011
FU17: 13/1/1 und Gold
Im letzten Spiel gegen den HC Wädenswil ging es für beide Teams eigentlich um nichts mehr. Wädi hatte das Spiel gegen Horgen verloren und konnte nicht mehr um den Aufstieg mitreden, die Limmatwaves standen bereits seit drei Runden als Promo-Meister fest. Und trotzdem wollten die Dietikerinnen mit dem letzten Ernstfall vor dem Cupfinal zeigen, dass sie nicht nach Einsiedeln fahren, um die Silbermedaille mit nach Hause zu nehmen.
Das Spiel begann für die Limmatwaves mit viel Pech: gleich vier der ersten fünf Würfe landeten irgendwo an der Torumrandung. Bereits nach 10 Minuten hätte es 7:1 heissen müssen, es stand aber bloss 3:1. Die Dietikerinnen hatten den Gast gut im Griff, man war überlegen trotz körperlichen Nachteilen. Livia konnte sich sehr schön in Szene setzen vom linken Aufbau und tankte sich Mal für Mal gekonnt durch die Abwehr, während Rebi weit über zehn Tore geworfen hätte, wenn ihr Fuss drei Zentimeter kürzer wäre. Gleichzeitig wäre noch das eine oder andere Tor via Penalty dringelegen und auch der eine oder andere Pfiff vom Schiedsrichter blieb aus. Nach gut 25 Minuten und dem Stand von 9:3 wollte man den Gegner noch etwas unter Druck setzen und begann mit einer offensiven 3:3-Deckung. Ergebnis: die Limmatwaves konnten den einen oder anderen Ball noch erobern, vermochten aber alleine vor dem Tor zu wenig zu reüssieren. Wädi hingegen gewähnte sich rasch an die Deckung und konnte noch ein Tor aufholen. Man ging mit 10:5 in die Pause.
Nach der Pause wurde weiter offensiv verteidigt, man eroberte weiter fleissig Bälle, aber im 1:1 wollte es nicht so, wie es sollte. Immer wieder konnte sich die Rückraum Mitte Spielerin des HC gegen die Verteidigerin beim HCDU durchsetzen. Beim Stand von 12:9 wurde die Verteidigung entsprechend wieder umgestellt auf das altbekannte und effiziente 6:0. Der Effekt liess nicht lange auf sich warten. Postwendend rieben sich die Wädenswilerinnen an der Abwehr der Limmatwaves auf, die ihrerseits wieder zum Spiel im Angriff zurückfanden. Auch über den Kreis klappt es immer besser. Casi spielte stark, stellte gute Sperren und war zweimal selber erfolgreich. Die Dietikerinnen zogen sofort wieder davon, liessen dem Gast keine Chance und als noch Bettina ihren Penalty verwandelte, war das Spiel endgültig wieder auf die Seite des Heimteams gekippt. A propos Bettina: sie verwandelte ihren Penalty trotz ihrem gerissenen Kreuzband. Die Limmatwaves brachten den Sieg danach locker nach Hause und gewannen das letzte Spiel der Meisterschaft mit 24:13.
Mit nunmehr 27 Punkten aus 15 Spielen (13 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage) haben die Limmatwaves das Punktemaximum von 30 Punkten nur knapp verpasst. Weil der HC Horgen im heutigen Spiel den TV Witikon besiegt und damit noch vom zweiten Platz verdrängt hat, beträgt der Vorsprung des HCDU auf die neue Nummer 2 sagenhafte 9 Punkte! Die Goldmedaillen wurden den Spielerinnen ebenfalls heute überreicht, wobei es noch mit Sicherheit eine zweite Medaille geben wird. Ob Gold oder Silber wird sich nächstes Wochenende zeigen, wenn die Limmatwaves in Einsiedeln das Team von Handball Züri Oberland fordern.
Limmatwaves - HC Wädenswil 24:13 (10:5)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Casi (2), Selina, Monica, Rebi (7/1), Blini, Sabi, Livia (5), Rumer (3/1), Gina (4), Manu (1), Bettina (1/1), Aline (1)
Bemerkungen: Limmatwaves verwerfen drei Siebenmeter
Das Spiel begann für die Limmatwaves mit viel Pech: gleich vier der ersten fünf Würfe landeten irgendwo an der Torumrandung. Bereits nach 10 Minuten hätte es 7:1 heissen müssen, es stand aber bloss 3:1. Die Dietikerinnen hatten den Gast gut im Griff, man war überlegen trotz körperlichen Nachteilen. Livia konnte sich sehr schön in Szene setzen vom linken Aufbau und tankte sich Mal für Mal gekonnt durch die Abwehr, während Rebi weit über zehn Tore geworfen hätte, wenn ihr Fuss drei Zentimeter kürzer wäre. Gleichzeitig wäre noch das eine oder andere Tor via Penalty dringelegen und auch der eine oder andere Pfiff vom Schiedsrichter blieb aus. Nach gut 25 Minuten und dem Stand von 9:3 wollte man den Gegner noch etwas unter Druck setzen und begann mit einer offensiven 3:3-Deckung. Ergebnis: die Limmatwaves konnten den einen oder anderen Ball noch erobern, vermochten aber alleine vor dem Tor zu wenig zu reüssieren. Wädi hingegen gewähnte sich rasch an die Deckung und konnte noch ein Tor aufholen. Man ging mit 10:5 in die Pause.
Nach der Pause wurde weiter offensiv verteidigt, man eroberte weiter fleissig Bälle, aber im 1:1 wollte es nicht so, wie es sollte. Immer wieder konnte sich die Rückraum Mitte Spielerin des HC gegen die Verteidigerin beim HCDU durchsetzen. Beim Stand von 12:9 wurde die Verteidigung entsprechend wieder umgestellt auf das altbekannte und effiziente 6:0. Der Effekt liess nicht lange auf sich warten. Postwendend rieben sich die Wädenswilerinnen an der Abwehr der Limmatwaves auf, die ihrerseits wieder zum Spiel im Angriff zurückfanden. Auch über den Kreis klappt es immer besser. Casi spielte stark, stellte gute Sperren und war zweimal selber erfolgreich. Die Dietikerinnen zogen sofort wieder davon, liessen dem Gast keine Chance und als noch Bettina ihren Penalty verwandelte, war das Spiel endgültig wieder auf die Seite des Heimteams gekippt. A propos Bettina: sie verwandelte ihren Penalty trotz ihrem gerissenen Kreuzband. Die Limmatwaves brachten den Sieg danach locker nach Hause und gewannen das letzte Spiel der Meisterschaft mit 24:13.
Mit nunmehr 27 Punkten aus 15 Spielen (13 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage) haben die Limmatwaves das Punktemaximum von 30 Punkten nur knapp verpasst. Weil der HC Horgen im heutigen Spiel den TV Witikon besiegt und damit noch vom zweiten Platz verdrängt hat, beträgt der Vorsprung des HCDU auf die neue Nummer 2 sagenhafte 9 Punkte! Die Goldmedaillen wurden den Spielerinnen ebenfalls heute überreicht, wobei es noch mit Sicherheit eine zweite Medaille geben wird. Ob Gold oder Silber wird sich nächstes Wochenende zeigen, wenn die Limmatwaves in Einsiedeln das Team von Handball Züri Oberland fordern.
Limmatwaves - HC Wädenswil 24:13 (10:5)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Casi (2), Selina, Monica, Rebi (7/1), Blini, Sabi, Livia (5), Rumer (3/1), Gina (4), Manu (1), Bettina (1/1), Aline (1)
Bemerkungen: Limmatwaves verwerfen drei Siebenmeter
Freitag, 1. April 2011
H1: HCDU gewinnt knapp
Dietikon-Urdorf sichert sich mit einem 28:27-Sieg gegen Uster den Ligaerhalt
Mit einem Tor Vorsprung hat sich der HC Dietikon-Urdorf den Sieg in der Partie gegen den TV Uster und damit den Verbleib in der 1. Liga gesichert. In einer von Fehlpässen und viel Hektik geprägten Partie erwischten beide Mannschaften einen schlechten Start. Ganze acht Minuten dauerte es, ehe Imhof sich als erster Torschütze des Spiels feiern lassen konnte – bezeichnenderweise traf er per Siebenmeter.
Danach gerieten die Limmattaler in Rückstand. Es war das einzige Mal in der gesamten Partie. Nach dem 3:2 bestimmten sie das Geschehen und konnten teilweise mit bis zu sieben Toren davonziehen, was auch am Ustermer Torhüter Schärer lag, der einen schlechten Tag einzog.
NACH DER PAUSE wurde die Partie immer hektischer: Fouls und Strafen häuften sich, die Proteste auf der jeweiligen Spielerbank wurden lauter. Und ausgerechnet in dieser Phase beurteilte das Schiedsrichtergespann ähnliche Spielszenen nicht immer mit derselben Konsequenz. Das brachte sowohl die Zuschauer als auch die beiden Trainer in Rage, die beide die gelbe Karte kassierten. «Ich äussere mich eigentlich nicht über die Leistung der Schiedsrichter», sagte Dietikon-Urdorf-Trainer Sascha Schönholzer nach der Partie. «Aber die Schiedsrichter tragen eine gewisse Mitschuld, dass das Spiel so hektisch geworden ist.»
In der Schlussphase profitierte der HCDU allerdings auch von einigen Schiedsrichterentscheiden, zum Beispiel als in der letzten Minute bei einem Unterbruch die Spieluhr nicht gestoppt werden konnte und so die Ustermer um ein paar Sekunden betrogen wurden. Trotzdem war der 28:27-Sieg des Heimteams verdient.
UND DARÜBER FREUTE sich Schönholzer umso mehr. «Wir haben solche Spiele in der Vergangenheit oft verloren», sagte er. «Nun haben wir doch genug Routine, dass wir in solchen Situationen auch kühlen Kopf bewahren können.» Damit ist der HCDU also gerettet. Und nun wollen die Limmattaler auch noch die restlichen Saisonspiele gewinnen. «Wir können jetzt befreit aufspielen», meinte Schönholzer. (MSU)
Mit einem Tor Vorsprung hat sich der HC Dietikon-Urdorf den Sieg in der Partie gegen den TV Uster und damit den Verbleib in der 1. Liga gesichert. In einer von Fehlpässen und viel Hektik geprägten Partie erwischten beide Mannschaften einen schlechten Start. Ganze acht Minuten dauerte es, ehe Imhof sich als erster Torschütze des Spiels feiern lassen konnte – bezeichnenderweise traf er per Siebenmeter.
Danach gerieten die Limmattaler in Rückstand. Es war das einzige Mal in der gesamten Partie. Nach dem 3:2 bestimmten sie das Geschehen und konnten teilweise mit bis zu sieben Toren davonziehen, was auch am Ustermer Torhüter Schärer lag, der einen schlechten Tag einzog.
NACH DER PAUSE wurde die Partie immer hektischer: Fouls und Strafen häuften sich, die Proteste auf der jeweiligen Spielerbank wurden lauter. Und ausgerechnet in dieser Phase beurteilte das Schiedsrichtergespann ähnliche Spielszenen nicht immer mit derselben Konsequenz. Das brachte sowohl die Zuschauer als auch die beiden Trainer in Rage, die beide die gelbe Karte kassierten. «Ich äussere mich eigentlich nicht über die Leistung der Schiedsrichter», sagte Dietikon-Urdorf-Trainer Sascha Schönholzer nach der Partie. «Aber die Schiedsrichter tragen eine gewisse Mitschuld, dass das Spiel so hektisch geworden ist.»
In der Schlussphase profitierte der HCDU allerdings auch von einigen Schiedsrichterentscheiden, zum Beispiel als in der letzten Minute bei einem Unterbruch die Spieluhr nicht gestoppt werden konnte und so die Ustermer um ein paar Sekunden betrogen wurden. Trotzdem war der 28:27-Sieg des Heimteams verdient.
UND DARÜBER FREUTE sich Schönholzer umso mehr. «Wir haben solche Spiele in der Vergangenheit oft verloren», sagte er. «Nun haben wir doch genug Routine, dass wir in solchen Situationen auch kühlen Kopf bewahren können.» Damit ist der HCDU also gerettet. Und nun wollen die Limmattaler auch noch die restlichen Saisonspiele gewinnen. «Wir können jetzt befreit aufspielen», meinte Schönholzer. (MSU)
Dienstag, 29. März 2011
Montag, 28. März 2011
MU17: Verschlafene 1. Halbzeit
Zu Beginn waren die Limmattaler leider nicht richtig wach. Im Angriff unternahm nur Gilles Diserens etwas, leider ab und zu auch zuviel. In der erteidigung liess man die Gebrüder Ganter von Wädenswil zu fest gewähren. So lag man bald mal zurück und ging mit einem 22:13 Rückstand in die Pause. Zu Beginn der 2. Halbzeit wollten die Waves etwas probieren und machten eine Manndeckung. Die Gastgeber bekamen tatsächlich ein wenig Probleme, leider warfen die Limmattaler den Ball nach der Eroberung in der Verteidigung sage und schreibe neunmal in Serie weg. Nun schien es schon Richtung Debakel zu gehen, man lag 26:13 zurück. Gottseidank fingen sich die die Limmattaler nochmals ein wenig und konnten den Rest des Spieles wenigstens noch ausgeglichen gestalten.
Am Schluss beendet man die Meisterschaft auf dem 3.Rang.
SG Wädenswil/Horgen - SG Limmatwaves 40:28 (22:13)
Es spielten: Renato Romer, Damian Biffiger, Gilles Diserens 14, Basil Maag 1, Brian Schlatter 1,Daniel Burla 4, Egzon Ameti 2, Jeffrey Miao , Mithulan Sithamparanthan 5, Oliver von Atzigen 1
Am Schluss beendet man die Meisterschaft auf dem 3.Rang.
SG Wädenswil/Horgen - SG Limmatwaves 40:28 (22:13)
Es spielten: Renato Romer, Damian Biffiger, Gilles Diserens 14, Basil Maag 1, Brian Schlatter 1,Daniel Burla 4, Egzon Ameti 2, Jeffrey Miao , Mithulan Sithamparanthan 5, Oliver von Atzigen 1
Samstag, 26. März 2011
FU17: Wer wird Zweiter hinter den Limmatwaves?
Die Meisterschaft für die Limmatwaves ist eigentlich gelaufen. Man kann nicht mehr eingeholt werden und wird die Promo-Meisterschaft gewinnen. Aber dahinter streiten sich drei Teams um den zweiten Platz, der ebenfalls zum Aufstieg berechtigt. Der TV Witikon (aktuelle Nummer zwei), der HC Wädenswil (aktuelle Nummer drei) und der HC Horgen (aktuelle Nummer vier) sowie auch die Limmatwaves spielen in den letzten beiden Runden kreuzweise gegeneinander. Heute spielte der TV Witikon gegen die Limmatwaves. Und die Ausgangslage für den Gegner war gut, weil der HCDU mit einem Rumpfteam antreten musste. Arlinda (Schnuppern), Casi (irgendwas mit Fotografieren), Michelle (Unfall), Manu (krank) und Blini ("Ferien") standen nicht zur Verfügung. Deswegen durfte Jessy, Torhüterin des FU15, aushelfen und Selina musste zwischen Torhüterin und einziger Auswechselspielerin hin und her wechseln. Auch Laura wurde aus dem FU15 für das Spiel aufgeboten.
Entgegen der Erwartung, dass der TV Witikon diese für sie günstige Konstellation ausnutzen würde, zeigte sich der HCDU von seiner besten Seite. Man liess nur so schlechte Wurfpositionen zu, dass weder Selina, noch Jessy grosse Mühe bekundeten, die Würfe abzuwehren. Auf der anderen Seite lief es im Angriff relativ gut. Zwar stand beim TV wiederum die Torhüterin im Tor, welche die Limmatwaves immer an den Rand der Verzweiflung bringt. Nur war man diesmal konzentrierter im Abschluss und scheiterte nur im Ausnahmefall an der Torhüterin. Es ging schnell und die Waves führten mit 5:1, ehe der TV Witikon eine kurze Schwächephase des HCDU ausnutzte und zum 5:4 aufschliessen konnte. Die Gastgeber konnten aber bis zur Pause nochmal nachlegen und gingen mit 10:6 in die Pause.
Nach der Pause ging es im gleichen Stil weiter. Obwohl mit nur einer Auswechselspielerin angetreten, gelang es den Limmatwaves, den Gegner vor so grosse Probleme zu stellen, dass sie bis zur 50. Minute den Vorsprung auf 17:11 ausbauen konnten. In dieser Phase gab es zwar wieder drei verworfene Penalties zu beklagen, aber immerhin versenkte Rebi einen im Angel. Die Überlegenheit sollte aber doch an die Physis gehen. Der Gegner war zwar ebenfalls nur mit zwei Auswechselspielerinnen angetreten, aber gegen Ende der Partie sollte sich das auszahlen. In der 58. Minute stand es plötzlich 17:15 und man spürte die Nervosität. Anders aber als im Spiel gegen Rorbas, als man noch einen Punkt aus ähnlicher Situation verloren hatte, spielten die Limmatwaves die Zeit cool runter.
Damit wird der TV Witikon im Falle eines Sieges von Wädenswil gegen Horgen heute Abend als Tabellenzweiter abgelöst. Für den TV würde das bedeuten, dass sie in der letzten Runde gegen Horgen gewinnen müssten und gleichzeitig der HCDU gegen Wädenswil besiegen muss, damit sie den zweiten Platz zurückerobern können. Auf seiten der Limmatwaves kann man mit dem heutigen Sieg sehr zufrieden sein. Die schwierige Ausgangslage konnte die Limmatwaves nicht stoppen, weil Selina und Jessy im Tor eine sensationelle Leistung boten und gleichzeitig das Team als solches auf dem Feld funktioniert hat.
Limmatwaves - TV Witikon 17:15 (10:6)
Limmatwaves: Selina (1.-11./26.-60.), Jessy (12.-25.); Sabi, Laura, Rebi (5/1), Rumer (5), Gina (5), Livia (2)
Bemerkungen: Selina hält Siebenmeter (28.; 9:6); Limmatwaves ohne Michelle, Casi, Arlinda, Manu; vier der heutigen Akteurinnen spielten nach dem Match noch im FU15
Entgegen der Erwartung, dass der TV Witikon diese für sie günstige Konstellation ausnutzen würde, zeigte sich der HCDU von seiner besten Seite. Man liess nur so schlechte Wurfpositionen zu, dass weder Selina, noch Jessy grosse Mühe bekundeten, die Würfe abzuwehren. Auf der anderen Seite lief es im Angriff relativ gut. Zwar stand beim TV wiederum die Torhüterin im Tor, welche die Limmatwaves immer an den Rand der Verzweiflung bringt. Nur war man diesmal konzentrierter im Abschluss und scheiterte nur im Ausnahmefall an der Torhüterin. Es ging schnell und die Waves führten mit 5:1, ehe der TV Witikon eine kurze Schwächephase des HCDU ausnutzte und zum 5:4 aufschliessen konnte. Die Gastgeber konnten aber bis zur Pause nochmal nachlegen und gingen mit 10:6 in die Pause.
Nach der Pause ging es im gleichen Stil weiter. Obwohl mit nur einer Auswechselspielerin angetreten, gelang es den Limmatwaves, den Gegner vor so grosse Probleme zu stellen, dass sie bis zur 50. Minute den Vorsprung auf 17:11 ausbauen konnten. In dieser Phase gab es zwar wieder drei verworfene Penalties zu beklagen, aber immerhin versenkte Rebi einen im Angel. Die Überlegenheit sollte aber doch an die Physis gehen. Der Gegner war zwar ebenfalls nur mit zwei Auswechselspielerinnen angetreten, aber gegen Ende der Partie sollte sich das auszahlen. In der 58. Minute stand es plötzlich 17:15 und man spürte die Nervosität. Anders aber als im Spiel gegen Rorbas, als man noch einen Punkt aus ähnlicher Situation verloren hatte, spielten die Limmatwaves die Zeit cool runter.
Damit wird der TV Witikon im Falle eines Sieges von Wädenswil gegen Horgen heute Abend als Tabellenzweiter abgelöst. Für den TV würde das bedeuten, dass sie in der letzten Runde gegen Horgen gewinnen müssten und gleichzeitig der HCDU gegen Wädenswil besiegen muss, damit sie den zweiten Platz zurückerobern können. Auf seiten der Limmatwaves kann man mit dem heutigen Sieg sehr zufrieden sein. Die schwierige Ausgangslage konnte die Limmatwaves nicht stoppen, weil Selina und Jessy im Tor eine sensationelle Leistung boten und gleichzeitig das Team als solches auf dem Feld funktioniert hat.
Limmatwaves - TV Witikon 17:15 (10:6)
Limmatwaves: Selina (1.-11./26.-60.), Jessy (12.-25.); Sabi, Laura, Rebi (5/1), Rumer (5), Gina (5), Livia (2)
Bemerkungen: Selina hält Siebenmeter (28.; 9:6); Limmatwaves ohne Michelle, Casi, Arlinda, Manu; vier der heutigen Akteurinnen spielten nach dem Match noch im FU15
Montag, 21. März 2011
H1: Angriff top, Verteidigung Flop
Der HC Dietikon-Urdorf verliert gegen Leader Horgen mit 32:26
Unerwartet kreativ und erfolgreich starteten die 1.-Liga-Handballer des HCDU in die Partie gegen Tabellenleader Horgen. Zwar schafften es die Limmattaler in dieser Anfangsphase nie, in Führung zu gehen, doch sie blieben lange Zeit am Gegner dran: In der elften Spielminute stand es gerade mal 6:5 aus Sicht des Gastgebers. Ein Auftakt nach Mass.
Dietikon-Urdorf spielte konzentriert und wartete mit Spielzügen auf, die in dieser Saison noch nie gesehen wurden. Rückraumspieler Manuel Gretler, der gestern fünf Tore schoss, fungierte dabei als Regisseur und wurde seiner Rolle mehr als gerecht. Doch so stark die Leistung im Angriff war, so schwach zeigten sich die Limmattaler für einmal in der Verteidigung: Sie sprinteten zu wenig schnell zurück und hatten zu lange, bis sie sich organisierten. So gelangen den Gastgebern mehrere schnelle Gegenstösse – teilweise tauchten gleich drei Horgener alleine vor dem HCDU-Torhüter auf. Doch auf Josip Katicic war Verlass wie immer. In der ersten Spielhälfte gelangen ihm vier wichtige Paraden und er hielt einen Penalty. Doch auch Horgens Torhüter Florian Javet hielt gut und dank dem starken Blockspiel der «Seebuben» hiess das Halbzeitresultat 16:12.
DOCH DER HCDU zeigte einen starken Auftakt in die zweite Halbzeit. Bis zur 35. Minute kamen die Gäste auf 19:17 heran. Würde dem Underdog Dietikon- Urdorf die Wende gelingen? Beim Stand von 26:23 zehn Minuten vor Schluss schien noch alles möglich. Doch die Gastgeber gaben sich keine Blösse: Sie rissen sich zusammen, besannen sich auf ihre Stärken und zogen unaufhaltsam davon. Daran konnte auch Daniel Imhof mit seinen 13 Toren nichts ändern. Der Favorit gewann die Partie überraschend knapp mit 32:26.
«Heute haben wir zwei bis drei Tore zu hoch verloren», sagte HCDU-Trainer Sascha Schoenholzer nach der Partie. «Leider haben wir es nicht geschafft, die Angriffe der Horgener früher zu stören und ihnen so das Diktat über das Spiel zu entreissen.» Ausserdem haderte Schoenholzer mit den vielen Verletzten, wie Tarek Grendelmeier und Stefan Senn. Wäre Dietikon-Urdorf in Vollbesetzung aufgelaufen und hätte Philipp Wallisch zudem noch sein ganzes Können abrufen können, wäre vielleicht eine kleine Sensation drin gewesen. (MBM)
Unerwartet kreativ und erfolgreich starteten die 1.-Liga-Handballer des HCDU in die Partie gegen Tabellenleader Horgen. Zwar schafften es die Limmattaler in dieser Anfangsphase nie, in Führung zu gehen, doch sie blieben lange Zeit am Gegner dran: In der elften Spielminute stand es gerade mal 6:5 aus Sicht des Gastgebers. Ein Auftakt nach Mass.
Dietikon-Urdorf spielte konzentriert und wartete mit Spielzügen auf, die in dieser Saison noch nie gesehen wurden. Rückraumspieler Manuel Gretler, der gestern fünf Tore schoss, fungierte dabei als Regisseur und wurde seiner Rolle mehr als gerecht. Doch so stark die Leistung im Angriff war, so schwach zeigten sich die Limmattaler für einmal in der Verteidigung: Sie sprinteten zu wenig schnell zurück und hatten zu lange, bis sie sich organisierten. So gelangen den Gastgebern mehrere schnelle Gegenstösse – teilweise tauchten gleich drei Horgener alleine vor dem HCDU-Torhüter auf. Doch auf Josip Katicic war Verlass wie immer. In der ersten Spielhälfte gelangen ihm vier wichtige Paraden und er hielt einen Penalty. Doch auch Horgens Torhüter Florian Javet hielt gut und dank dem starken Blockspiel der «Seebuben» hiess das Halbzeitresultat 16:12.
DOCH DER HCDU zeigte einen starken Auftakt in die zweite Halbzeit. Bis zur 35. Minute kamen die Gäste auf 19:17 heran. Würde dem Underdog Dietikon- Urdorf die Wende gelingen? Beim Stand von 26:23 zehn Minuten vor Schluss schien noch alles möglich. Doch die Gastgeber gaben sich keine Blösse: Sie rissen sich zusammen, besannen sich auf ihre Stärken und zogen unaufhaltsam davon. Daran konnte auch Daniel Imhof mit seinen 13 Toren nichts ändern. Der Favorit gewann die Partie überraschend knapp mit 32:26.
«Heute haben wir zwei bis drei Tore zu hoch verloren», sagte HCDU-Trainer Sascha Schoenholzer nach der Partie. «Leider haben wir es nicht geschafft, die Angriffe der Horgener früher zu stören und ihnen so das Diktat über das Spiel zu entreissen.» Ausserdem haderte Schoenholzer mit den vielen Verletzten, wie Tarek Grendelmeier und Stefan Senn. Wäre Dietikon-Urdorf in Vollbesetzung aufgelaufen und hätte Philipp Wallisch zudem noch sein ganzes Können abrufen können, wäre vielleicht eine kleine Sensation drin gewesen. (MBM)
MU17: kämpferisch tadellose Leistung
Die Gäste aus dem Säuliamt begannen das Spiel voll motiviert, vielleicht sogar übermotiviert. Man hörte die Schläge welche sie in der Verteidigung verteilten in der ganzen Halle. Dies schüchterte die Limmatwaves ein wenig ein, aber sie konnten durch eine ebenfalls sehr engagierte Verteidigung, welche ein wenig regelkonformer war, das Score offenhalten. Nach etwa 10 Minuten erkannten die Limmattaler wo die Lücken in der gegnerischen Verteidigung und beim gegnerischen Torhüter waren. Sie begannen regelmässig zu scoren, holten auf und gingen danach in Führung. Nach der Pause, als der Schiedsrichter die unsauberen Verteidigungsarbeit konsequenter bestrafte, zogen die Einheimischen davon. Am Schluss resultierte ein klarer 35:26 Sieg. Nun ist man eine Runde vor Schluss wieder auf dem 3. Tabellenrang.
SG Limmatwaves - HSV Säuliamt 35:26 (16:13)
Es spielten:
Renato Romer, Damian Biffiger, Basil Maag , Brian Schlatter 4,Daniel Burla 6, David Röthlisberger, Egzon Ameti 4, Gilles Diserens 6, Jeffrey Miao 1, Mithulan Sithamparanthan 2, Oliver von Atzigen 3, Rico Gretler 9
SG Limmatwaves - HSV Säuliamt 35:26 (16:13)
Es spielten:
Renato Romer, Damian Biffiger, Basil Maag , Brian Schlatter 4,Daniel Burla 6, David Röthlisberger, Egzon Ameti 4, Gilles Diserens 6, Jeffrey Miao 1, Mithulan Sithamparanthan 2, Oliver von Atzigen 3, Rico Gretler 9
Sonntag, 20. März 2011
FU17: CUPFINAL!
Die Glücksfee bei der Auslosung meinte es gut mit dem Limmatwaves. Nachdem man im Viertelfinal den oberklassigen HC GS Stäfa eliminierte, wurde der HC Horgen als Halbfinal-Gegner zugelost. Der HC Horgen konnte in der laufenden Meisterschaft bereits dreimal besiegt werden, zweimal allerdings nur mit dem Minimalvorsprung von einem Tor Differenz. Man war also gewarnt: die Finalqualifikation wäre möglich, aber nicht selbstverständlich.
Die Limmatwaves zeigten bereits beim Einlaufen, dass sie trotz Kantiball am Vorabend das Team sein wollten, das in den Final kommt. Entsprechend legten sie auch los. Es gab zwar den einen oder anderen Fehler, aber vom Skore her lagen die Dietikerinnen nach 20 Minuten mit 8:3 vorne. Im Angriff wurden die Unaufmerksamkeiten des Gegners konsequent ausgenutzt, in der Defensive hatte man die einzige Spielerin des Gegners, die von neun Metern ins Tor traf, sehr gut unter Kontrolle, dank ebenso konsequenter Manndeckung. Gegen Ende der ersten Halbzeit verliessen den HCDU die Kräfte aber etwas, der Gegner kam bis zur Pause um ein Tor heran auf 12:8. Es schien aber, als hätte der HCDU das Spiel im Griff.
In der zweiten Halbzeit ging der körperlich überlegene Gegner noch etwas härter zur Sache. Dem HCDU gelang es nicht mehr, die gleichen spielerischen Akzente wie in der ersten Halbzeit zu setzen und man beging den einen oder anderen einfachen Fehler im Angriff. Das führte dazu, dass der HC Horgen Morgenluft witterte und die Dietikerinnen in fast 15 Minuten nur mickrige zwei Törchen zustande brachte. Das gute daran war, dass auch der HC Horgen in der Offensive nur drei Tore zustande brachte. Die Limmatwaves liessen zwar in der Offensive nach, aber die Defensive stand nach wie vor hervorragend. Als der Trainer des HC Horgen zehn Minuten vor Schluss umstellte auf eine offensive Verteidigung, wars um den Gastgeber geschehen. Die Limmatwaves konnten ihre spielerischen und läuferischen Vorteile wieder gnadenlos ausnutzen und waren selbst Schuld, dass es am Schluss nur ein Sieg mit vier Toren Differenz war. Endstand 19:15 für die jungen Limmatwaves.
Was bedeutet das? Einerseits dass der HCDU gegen den HC Horgen viermal in dieser Saison gewinnen konnte, andererseits, dass das FU17 das einzige Team des HCDU sein wird, das die Farben des Vereins am Cupfinal in Einsiedeln vertritt. Und damit hat man eine Medaille auf sicher. Gegen den bereits feststehenden Gegner Züri Oberland - aktuell guter Zweitplatzierter im FU17 Meister - kann man also nur noch gewinnen und Spass am Handball haben. Die Meisterschaft (inkl. Cup) war dieses Jahr wie das Erwachen aus dem Dornröschenschlaf - erster Platz in der Meisterschaft und Erreichen des Cupfinals. Wer hätte das gedacht?
Züri Cup Halbfinal
HC Horgen - Limmatwaves 15:19 (8:12)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rebi (3/1), Rumer (3), Gina (3), Michelle (4), Livia (3), Sabi (1), Selina (1), Casi, Moni, Manu (1)
Die Limmatwaves zeigten bereits beim Einlaufen, dass sie trotz Kantiball am Vorabend das Team sein wollten, das in den Final kommt. Entsprechend legten sie auch los. Es gab zwar den einen oder anderen Fehler, aber vom Skore her lagen die Dietikerinnen nach 20 Minuten mit 8:3 vorne. Im Angriff wurden die Unaufmerksamkeiten des Gegners konsequent ausgenutzt, in der Defensive hatte man die einzige Spielerin des Gegners, die von neun Metern ins Tor traf, sehr gut unter Kontrolle, dank ebenso konsequenter Manndeckung. Gegen Ende der ersten Halbzeit verliessen den HCDU die Kräfte aber etwas, der Gegner kam bis zur Pause um ein Tor heran auf 12:8. Es schien aber, als hätte der HCDU das Spiel im Griff.
In der zweiten Halbzeit ging der körperlich überlegene Gegner noch etwas härter zur Sache. Dem HCDU gelang es nicht mehr, die gleichen spielerischen Akzente wie in der ersten Halbzeit zu setzen und man beging den einen oder anderen einfachen Fehler im Angriff. Das führte dazu, dass der HC Horgen Morgenluft witterte und die Dietikerinnen in fast 15 Minuten nur mickrige zwei Törchen zustande brachte. Das gute daran war, dass auch der HC Horgen in der Offensive nur drei Tore zustande brachte. Die Limmatwaves liessen zwar in der Offensive nach, aber die Defensive stand nach wie vor hervorragend. Als der Trainer des HC Horgen zehn Minuten vor Schluss umstellte auf eine offensive Verteidigung, wars um den Gastgeber geschehen. Die Limmatwaves konnten ihre spielerischen und läuferischen Vorteile wieder gnadenlos ausnutzen und waren selbst Schuld, dass es am Schluss nur ein Sieg mit vier Toren Differenz war. Endstand 19:15 für die jungen Limmatwaves.
Was bedeutet das? Einerseits dass der HCDU gegen den HC Horgen viermal in dieser Saison gewinnen konnte, andererseits, dass das FU17 das einzige Team des HCDU sein wird, das die Farben des Vereins am Cupfinal in Einsiedeln vertritt. Und damit hat man eine Medaille auf sicher. Gegen den bereits feststehenden Gegner Züri Oberland - aktuell guter Zweitplatzierter im FU17 Meister - kann man also nur noch gewinnen und Spass am Handball haben. Die Meisterschaft (inkl. Cup) war dieses Jahr wie das Erwachen aus dem Dornröschenschlaf - erster Platz in der Meisterschaft und Erreichen des Cupfinals. Wer hätte das gedacht?
Züri Cup Halbfinal
HC Horgen - Limmatwaves 15:19 (8:12)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rebi (3/1), Rumer (3), Gina (3), Michelle (4), Livia (3), Sabi (1), Selina (1), Casi, Moni, Manu (1)
Montag, 14. März 2011
MU17: Hoher Sieg in der Meisterschaft aber das Aus im Cup
Leider hat das MU17 dieses Wochenende das falsche Spiel gewonnen. Aber der Reihe nach. Am Samstag fand das erste Spiel,das Meisterschaftsspiel, gegen die Albis Foxes statt. Die Limmatwa-ves mit insgesamt vier Verstärkungen aus den beiden MU15 spielten ein temporeiches Spiel nach vorne. Die Gegenwehr der Foxes war nur sehr beschränkt. Als Gegengeschenk liessen auch die Limmattaler den Stadtzürcher viel Raum und es entwickelte sich ein torreiches Spiel. Welches zur Pause 19:15 und zum Schluss 41:32 zugunsten der Waves ausging.
Am Sonntag im Cup bot sich ein völlig anderes Bild. Beiden Defensivreihen liessen dem Gegner kaum Freiraum. Auch die beiden Torhüter hielten um einige Klassen besser als am Samstag und verhinderten viele Grosschancen. Die Limmatwaves begannen sehr fehlerhaft. Dies ermöglichte den Foxes einige Gegenstosstore. Aber mit viel Kampfkraft heilten die Einheimischen das Spiel offen und gingen mit einem 10:8 Rückstand in die Pause. Nach der Pause konnten die Limmattaler ein wenig zulegen und gingen kurz vor Ende mit 21:20 in Führung. Leider wurden danach vier Chancen in Serie vergeben so dass man am Schluss mit 22:21 unterlag.
Samstag Meisterschaft: Limmatwaves :Albis Foxes 41:32 (19:16)
Es spielten:
Renato Romer, Damian Biffiger, Basil Maag 1, Brian Schlatter 4,Daniel Burla 3, David Röthlisber-ger, Egzon Ameti 2, Gilles Diserens 9, Jeffrey Miao 2, Mithulan Sithamparanthan 2, Oliver von Atzi-gen 2, Rico Gretler 11, Dominic Jäger 2, Francesco Biffiger 3
Sonntag Cup: Limmatwaves :Albis Foxes 21:22 (8:10)
Es spielten:
Renato Romer, Damian Biffiger, Basil Maag 3, Brian Schlatter 1,Daniel Burla 6, Egzon Ameti 2, Gil-les Diserens 2, Jeffrey Miao , Mithulan Sithamparanthan , Rico Gretler 7, Dany Schöffel
Am Sonntag im Cup bot sich ein völlig anderes Bild. Beiden Defensivreihen liessen dem Gegner kaum Freiraum. Auch die beiden Torhüter hielten um einige Klassen besser als am Samstag und verhinderten viele Grosschancen. Die Limmatwaves begannen sehr fehlerhaft. Dies ermöglichte den Foxes einige Gegenstosstore. Aber mit viel Kampfkraft heilten die Einheimischen das Spiel offen und gingen mit einem 10:8 Rückstand in die Pause. Nach der Pause konnten die Limmattaler ein wenig zulegen und gingen kurz vor Ende mit 21:20 in Führung. Leider wurden danach vier Chancen in Serie vergeben so dass man am Schluss mit 22:21 unterlag.
Samstag Meisterschaft: Limmatwaves :Albis Foxes 41:32 (19:16)
Es spielten:
Renato Romer, Damian Biffiger, Basil Maag 1, Brian Schlatter 4,Daniel Burla 3, David Röthlisber-ger, Egzon Ameti 2, Gilles Diserens 9, Jeffrey Miao 2, Mithulan Sithamparanthan 2, Oliver von Atzi-gen 2, Rico Gretler 11, Dominic Jäger 2, Francesco Biffiger 3
Sonntag Cup: Limmatwaves :Albis Foxes 21:22 (8:10)
Es spielten:
Renato Romer, Damian Biffiger, Basil Maag 3, Brian Schlatter 1,Daniel Burla 6, Egzon Ameti 2, Gil-les Diserens 2, Jeffrey Miao , Mithulan Sithamparanthan , Rico Gretler 7, Dany Schöffel
Montag, 7. März 2011
H1: Locker aus dem Schlamassel
Handball Dietikon-Urdorf gewinnt gegen GC Amicitia II 31:25 in der 1. Liga
VON RAPHAEL BIERMAYR
Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Das gilt auch für den HC Dietikon-Urdorf, der gestern fast im Vorbeigehen zu zwei Punkten kam. Das 31:25 gegen den harmlosen Aufsteiger GC Amicitia war ein schmeichelhaftes Resultat aus Sicht der Stadtzürcher. Wären die Limmattaler auch die zweite Halbzeit (12:15) mit aufrichtigem Ernst angegangen, hätte der Sieg mit 20 Treffern Differenz ausfallen können. «Das wäre heute tatsächlich möglich gewesen. Doch dazu sind wir einerseits nicht stabil genug und andererseits ist es auch klar, dass wir bei einer solchen Überlegenheit auch durchwechseln», sagte HCDU-Trainer Sascha Schoenholzer zu diesem Luxusproblem.
Auf dem Weg zum dritten Erfolg in Serie – das ist erstmals seit Januar 2010 der Fall – konnten es sich die Gastgeber leisten, den Anfang zu verschlafen. Beiderseits regierte Unsicherheit, welche die Limmattaler allerdings im Gegensatz zu ihrem Kontrahenten ablegen konnte. Mit dem 13:7 nach rund 22 Minuten war die Partie so gut wie entschieden. Die Tatsache, dass die Gastgeber bis zu diesem Zeitpunkt vier Treffer durch den Kreisläufer (Anderegg) erzielten, spricht Bände für die Deckungsqualitäten von GC Amicitia.
Wallisch dirigiert die Offensive
Angesichts der Dominanz begann Dietikon-Urdorf gar zu zaubern. Daniel Imhof, mit zehn Treffern bester Torschütze der Partie, verzückte die Zuschauer. Mal traf er mit einem herrlichen Trickschuss vom Flügel, mal tankte er sich gegen zwei Gegenspieler durch und traf im Fallen, mal fand er bei einem Freiwurf einen Weg vorbei an der mehrarmigen Mauer. Topskorer Imhof (insgesamt 115 Tore) mochte einmal mehr der beste Werfer gewesen sein, überragender Mann war Philipp Wallisch, der auf der Mitteposition die Offensive dirigierte. Einmal mehr bewies er bei Anspielen sein ausserordentliches Auge für die Mitspieler.
Dank dem Sieg gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ist die direkte Relegation nur noch rechnerisch möglich. Auf Platz zehn, der in die Barrage führt, haben die Limmattaler nach der Verlust-Punkte-Rechnung nun vier Zähler Vorsprung. Es scheint ganz so, als ob der HCDU doch noch aus dem Schlamassel gefunden hätte.
VON RAPHAEL BIERMAYR
Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Das gilt auch für den HC Dietikon-Urdorf, der gestern fast im Vorbeigehen zu zwei Punkten kam. Das 31:25 gegen den harmlosen Aufsteiger GC Amicitia war ein schmeichelhaftes Resultat aus Sicht der Stadtzürcher. Wären die Limmattaler auch die zweite Halbzeit (12:15) mit aufrichtigem Ernst angegangen, hätte der Sieg mit 20 Treffern Differenz ausfallen können. «Das wäre heute tatsächlich möglich gewesen. Doch dazu sind wir einerseits nicht stabil genug und andererseits ist es auch klar, dass wir bei einer solchen Überlegenheit auch durchwechseln», sagte HCDU-Trainer Sascha Schoenholzer zu diesem Luxusproblem.
Auf dem Weg zum dritten Erfolg in Serie – das ist erstmals seit Januar 2010 der Fall – konnten es sich die Gastgeber leisten, den Anfang zu verschlafen. Beiderseits regierte Unsicherheit, welche die Limmattaler allerdings im Gegensatz zu ihrem Kontrahenten ablegen konnte. Mit dem 13:7 nach rund 22 Minuten war die Partie so gut wie entschieden. Die Tatsache, dass die Gastgeber bis zu diesem Zeitpunkt vier Treffer durch den Kreisläufer (Anderegg) erzielten, spricht Bände für die Deckungsqualitäten von GC Amicitia.
Wallisch dirigiert die Offensive
Angesichts der Dominanz begann Dietikon-Urdorf gar zu zaubern. Daniel Imhof, mit zehn Treffern bester Torschütze der Partie, verzückte die Zuschauer. Mal traf er mit einem herrlichen Trickschuss vom Flügel, mal tankte er sich gegen zwei Gegenspieler durch und traf im Fallen, mal fand er bei einem Freiwurf einen Weg vorbei an der mehrarmigen Mauer. Topskorer Imhof (insgesamt 115 Tore) mochte einmal mehr der beste Werfer gewesen sein, überragender Mann war Philipp Wallisch, der auf der Mitteposition die Offensive dirigierte. Einmal mehr bewies er bei Anspielen sein ausserordentliches Auge für die Mitspieler.
Dank dem Sieg gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ist die direkte Relegation nur noch rechnerisch möglich. Auf Platz zehn, der in die Barrage führt, haben die Limmattaler nach der Verlust-Punkte-Rechnung nun vier Zähler Vorsprung. Es scheint ganz so, als ob der HCDU doch noch aus dem Schlamassel gefunden hätte.
