Trotz Niederlagenserie zieht man bei der Handball-Spielgemeinschaft Limmattal eine positive Bilanz
Die HSG Limmattal beendete die erste Saison bei den U21-Elitejunioren auf dem letzten Platz. Aus 25 Partien gabs nur drei Punkte. 25 Spiele, 23 Niederlagen und eine Tordifferenz von sage und schreibe minus 371. Darf und soll man da von einer misslungenen Saison der Spielgemeinschaft des HC Dietikon-Urdorf und des HC Limmat sprechen? «Nein», sagt Trainer Stefan Maag, «uns Verantwortlichen war schon vor der Saison bewusst, dass es in der höchsten Juniorenliga schwierig werden würde.» Abgänge in die 1.Mannschaft, Absenzen aufgrund der Rekrutenschule oder Auslandaufenthalte schwächten den Elite-Neuling merklich. «Uns war klar, dass wir die meisten Spiele nicht nur verlieren, sondern gegen Spitzenteams wie GAN Foxes, St. Otmar oder Pfadi Winterthur auch die eine oder andere Kanterniederlage einstecken werden. Dennoch wollten wird die Gelegenheit wahrnehmen, gegen die Besten dieser Altersklasse zu spielen», verteidigt Maag das Abenteuer. Das Ziel war, die jungen Spieler weiterzubringen. Und, wenn es ganz gut laufen würde, den zweitletzten Platz – und somit den Ligaerhalt – zu erreichen. Das mit dem zweitletzten Platz klappte nicht. «Die ersten Spiele der Saison gegen die Favoriten zeigten, dass der Unterschied zwischen einer engagierten regionalen Mannschaft und einer Nachwuchsequipe eines NLA Vereins sehr gross ist», so Maag. Bemerkenswert: Bei der Konkurrenz trainieren einzelne Spieler bis zu achtmal pro Woche.
Stetige Steigerung
Mit jedem Spiel steigerten sich die Limmattaler. Und als im Dezember 2008 bekannt wurde, dass wegen der Aufstockung auf 12Teams keine Mannschaft wird absteigen müssen, setzte man sich intern neue Ziele. Die erhofften 6 bis 8 Punkte wurden zwar nicht erreicht. Aber in einigen Partien war man die bessere Mannschaft und verlor am Schluss nur durch die eigene Nervenschwäche.
Maag: «Hauptziel erreicht»
Das Hauptziel wurde laut Maag erreicht. «Alle Spieler haben in diesem Jahr viele Fortschritte gemacht und Erfahrungen gesammelt.» Mit Loosli, Wüthrich, Senn und Romer schafften vier Spieler den Sprung ins erweiterte 1.-Liga-Kader. «Es bleibt zu hoffen, dass die jüngeren Jahrgänge sich weiter entwickeln», so Maag. Auch in Zukunft werden der HC Limmat und der HC Dietikon-Urdorf zusammen eine Mannschaft in der ältesten Juniorenkategorie stellen. Maag: «Im Gegensatz zu anderen Klubs in der Region erachten wir es als wichtig für die handballerische Entwicklung, dass die Jungs gegen Gleichaltrige spielen statt in der 3. oder 4. Liga.» Für die kommende Saison konnte mit Stefan Konkol ein von Jugend und Sport ausgebildeter, erfahrener 1.-Liga-Trainer für die U21 der HSG Limmattal vepflichtet werden.
Als Assistent wird ihn Markus «Porti» Portmann unterstützen. Laut Maag ist die Kaderbildung noch im Gang. Klar sei aber jetzt schon, dass auch in der kommenden Saison 2009/10 für jeden Punkt hart gearbeitet werden muss. (MAG/RUBU.
Dienstag, 26. Mai 2009
Dienstag, 19. Mai 2009
JUNIOREN U21, ELITE : GUTER SAISONABSCHLUSSGEGEN DEN VIZEMEISTER
Mit einer 30:39-Niederlage gegen die SG Otmar St. Gallen/Gossauverabschiedeten sich die Junioren der HSG Limmattal in die Sommerpause.Der Schweizer Vizemeisteraus der Ostschweiz hatte bisher alle drei Partien gegen die Limmataler klar gewonnen (das beste Resultat aus Limmattaler Sicht war eine Niederlage mit 18 Toren Differenz). Nach dem jüngsten Sieg gegen Basel war die Moral der Limmattaler wieder top. So hielt sich die Niederlage mit neun Treffern in engen Grenzen. Bemerkenswert: Jonas Affentranger erzielte gleich acht Treffer. Für Romer, Wüthrich, Senn und Schlienger war es altersbedingt das letzte Spiel für die Junioren. (MAG/RUBU. )
St. Otmar/Gossau - HSG Limmattal 39:30 (18:12)
SR: Hess, Zimmermann.
HSG Limmattal: Loosli (1. bis 30./51. bis 60.), Simic (31. bis 50.); Romer (1), Lohner (3), Senn (7), Wüthrich (5/2), Affentranger (8), Rösli (1), Schlienger(1), Bühlmann (1), Wicki (3), Grond.
St. Otmar/Gossau: Annen, Kessler, Ayar (3), Dedaj (3), Lieberherr (1), Oertig (3), Peters (4),Petersen (3/1), Ryser (2), Saccardin (8), Seger(7), Von Ow (2), Wild (3).
Strafen: 3 x 2 Minuten gegen St. Gallen – 5 x 2Minuten gegen HSG Limmattal.
Bemerkungen: Limmattal ohne Beltrami, Hari(verletzt), Chan (Militär), Arnet (Pause) – letztes Spiel bei den Junioren für Romer, Wüthrich, Senn und Schlienger.
St. Otmar/Gossau - HSG Limmattal 39:30 (18:12)
SR: Hess, Zimmermann.
HSG Limmattal: Loosli (1. bis 30./51. bis 60.), Simic (31. bis 50.); Romer (1), Lohner (3), Senn (7), Wüthrich (5/2), Affentranger (8), Rösli (1), Schlienger(1), Bühlmann (1), Wicki (3), Grond.
St. Otmar/Gossau: Annen, Kessler, Ayar (3), Dedaj (3), Lieberherr (1), Oertig (3), Peters (4),Petersen (3/1), Ryser (2), Saccardin (8), Seger(7), Von Ow (2), Wild (3).
Strafen: 3 x 2 Minuten gegen St. Gallen – 5 x 2Minuten gegen HSG Limmattal.
Bemerkungen: Limmattal ohne Beltrami, Hari(verletzt), Chan (Militär), Arnet (Pause) – letztes Spiel bei den Junioren für Romer, Wüthrich, Senn und Schlienger.
Dienstag, 12. Mai 2009
Denkwürdig: 1. Sieg im 24. Spiel
Junioren der Handball-Spielgemeinschaft Limmattal gewinnen in Basel mit 37:33
Na also, es klappt also doch noch. Im zweitletzten Spiel der unglaublich langen Meisterschaft haben die Limmattaler ihren ersten «Zweier» eingefahren. «Die Fortschritte, welche meine Mannschaftin dieser Saison Woche für Woche gemacht hat, waren zwar sichtbar. Aberzum Schluss reichte die Umsetzung auf dem Feld nicht für etwas Zählbares aus», so Trainer Stefan Maag. Und doch hielt das Team die Moral in dieser schwierigen Zeit hoch. Den Lohn konnte man am vergangenen Wochenende mit dem erstenMeisterschaftssieg einstreichen. Gegen eine nahezu vollständig angetretene Basler Mannschaft gabs einen 37:33-Auswärtssieg. Zu Beginn lief es vor allem im Angriff sehr gut. Mit spielerischen Mitteln und einem treffsicheren Senn konnten sich die Limmattaler schnell eine Vier-Tore-Führung erarbeiten. Nach rund einer Viertelstunde schlichen sich im Angriff allerdings einige Fehler ein. Und die Titans nutzten diesfür schnelle Gegenstosstore aus. Auch rächte sich in dieser Phase, dass die Limmattaler zu offensiv und zu statisch verteidigten. Mit der Konsequenz, dass Gastgeber Basel kurz vor der Pause mit 22:19 in Führung ging.
Vorsprung, Rückstand – Sieg!
Sollten sich jene Spiele wiederholen, in welchen die Limmattaler gut starteten und dann doch wieder den Kürzeren zogen? Die Antwort ist: Nein. Maags Team rappelte sich wieder auf und startete mit einer konsequenteren Verteidigungin die zweiten 30 Minuten. Stark in dieser Phase: Goalie Loosli, welcherimmer wieder Ausgangspunkt vieler erfolgreicher Gegenstösse war.
Viele Chancen für die Treffer
Hätten die Limmattaler ihre Chancen nur eine Spur konsequenter ausgenützt, die Partie wäre schon nach 45 Minuten entschieden gewesen. So jedoch dauerte es bis fünf Minuten vor Schluss, ehe mit dem 36:31 die endgültige Entscheidung fiel. (MAG/RUBU. )
Basel Titans- HSG Limmattal 33:37 (22:19) Rankhof
– SR: Quaile/Winkelmann.
HSG Limmattal: Arnet (1. bis 23.), Loosli (24. bis 60.); Lohner(2), Bühlmann (2), Senn (12), Affentranger (6), Wüthrich (5),Wicki (2/2), Beltrami, Schlienger, Chan (1), Rösli, Hari (1),Romer (6/3).
Basel Titans: Tränker, Trächslin (1), Furrer (7), Golubovic(8/1), Kaiser (2), Meier (3), Nyffenegger (1), Payot (1), Emmenegger(1) , Lesic (5), Carrard (4).
Na also, es klappt also doch noch. Im zweitletzten Spiel der unglaublich langen Meisterschaft haben die Limmattaler ihren ersten «Zweier» eingefahren. «Die Fortschritte, welche meine Mannschaftin dieser Saison Woche für Woche gemacht hat, waren zwar sichtbar. Aberzum Schluss reichte die Umsetzung auf dem Feld nicht für etwas Zählbares aus», so Trainer Stefan Maag. Und doch hielt das Team die Moral in dieser schwierigen Zeit hoch. Den Lohn konnte man am vergangenen Wochenende mit dem erstenMeisterschaftssieg einstreichen. Gegen eine nahezu vollständig angetretene Basler Mannschaft gabs einen 37:33-Auswärtssieg. Zu Beginn lief es vor allem im Angriff sehr gut. Mit spielerischen Mitteln und einem treffsicheren Senn konnten sich die Limmattaler schnell eine Vier-Tore-Führung erarbeiten. Nach rund einer Viertelstunde schlichen sich im Angriff allerdings einige Fehler ein. Und die Titans nutzten diesfür schnelle Gegenstosstore aus. Auch rächte sich in dieser Phase, dass die Limmattaler zu offensiv und zu statisch verteidigten. Mit der Konsequenz, dass Gastgeber Basel kurz vor der Pause mit 22:19 in Führung ging.
Vorsprung, Rückstand – Sieg!
Sollten sich jene Spiele wiederholen, in welchen die Limmattaler gut starteten und dann doch wieder den Kürzeren zogen? Die Antwort ist: Nein. Maags Team rappelte sich wieder auf und startete mit einer konsequenteren Verteidigungin die zweiten 30 Minuten. Stark in dieser Phase: Goalie Loosli, welcherimmer wieder Ausgangspunkt vieler erfolgreicher Gegenstösse war.
Viele Chancen für die Treffer
Hätten die Limmattaler ihre Chancen nur eine Spur konsequenter ausgenützt, die Partie wäre schon nach 45 Minuten entschieden gewesen. So jedoch dauerte es bis fünf Minuten vor Schluss, ehe mit dem 36:31 die endgültige Entscheidung fiel. (MAG/RUBU. )
Basel Titans- HSG Limmattal 33:37 (22:19) Rankhof
– SR: Quaile/Winkelmann.
HSG Limmattal: Arnet (1. bis 23.), Loosli (24. bis 60.); Lohner(2), Bühlmann (2), Senn (12), Affentranger (6), Wüthrich (5),Wicki (2/2), Beltrami, Schlienger, Chan (1), Rösli, Hari (1),Romer (6/3).
Basel Titans: Tränker, Trächslin (1), Furrer (7), Golubovic(8/1), Kaiser (2), Meier (3), Nyffenegger (1), Payot (1), Emmenegger(1) , Lesic (5), Carrard (4).
Montag, 11. Mai 2009
Der HCDU kommt in die Gänge
Vor einem Monat wurde der Abstieg des Handball-Clubs Dietikon-Urdorf in die 1. Liga besiegelt. Doch bange machen gilt nicht, die Limmattaler sind bereits seit einer Woche wieder am Trainieren. «So richtig los geht es aber erst nach unserem Abstecher nach Mallorca», schmunzelt Spielertrainer Sascha Schoenholzer. Die Abschlussreise der Mannschaft steht am 21. Mai an. Die Kaderbildung schreitet zügig voran. Der Grossteil der bisherigen Mannschaft macht weiter, bis jetzt klar sind die Abgänge von Jonas Affentranger (zum HSC Suhr Aarau) und Thomas Wüthrich (Trainer der U18-Junioren). Ob der frühere NLA-Rückraumspieler Leander Morf eine Saison in der 1. Liga anhängt, ist laut Schoenholzer noch offen. (RUBU. )
Freitag, 8. Mai 2009
A-Nationalmannschaftsaufgebot für Jan Burkhard
Der 19 jährige Ex HC Limmatspieler Jan Burkhard erhielt von Goran Perkovac ein Aufgebot für das Stützpunkttraining der A-Nationalmannschaft am 28. und 29. Mai.
Der Spieler der GAN Foxes welcher beim HC Limmat mit Handball zu spielen begann, spielte in der Saison 05/06 bei den U17 Junioren der SG Limmat/HCDU bevor er zu den Stadtzürchern wechselte.
Der HCDU und der HC Limmat gratulieren Jan zu seiner Nomination und wünschen ihm in seiner Karriere weiterhin alles Gute.
Der Spieler der GAN Foxes welcher beim HC Limmat mit Handball zu spielen begann, spielte in der Saison 05/06 bei den U17 Junioren der SG Limmat/HCDU bevor er zu den Stadtzürchern wechselte.
Der HCDU und der HC Limmat gratulieren Jan zu seiner Nomination und wünschen ihm in seiner Karriere weiterhin alles Gute.
Dienstag, 5. Mai 2009
Sponsorenlauf 2009
Am 24. Juni treffen wir uns bei der Schulanlage Luberzen in Dietikon, ab 17:00
Uhr werden die Läufe gestartet. Gelaufen wird max. 1 Stunde. Dieses Jahr ist
die Laufstrecke nicht mehr auf der Bahn, sondern wird in die Schulanlage
eingebunden aber hoffentlich spannender zu laufen!
Die Länge wird aber vergleichbar mit den letzten Läufen sein, also etwa 400 Meter pro Runde.
Mannschaften und Laufzeit
U13 / FU14 / MU14/ FU16
17:00 bis 18:00
MU16 / MU18/ FU19 Espoirs
18:00 bis 19:00
MU21 / F1 / F2
19:00 bis 20:00
H1 / H2 / H3
20:00 bis 21:00
Eure Eltern, Verwandten, Bekannten, Sponsoren sind herzlich eingeladen,diesen Abend mit dem HCDU zu verbringen. Auf dem Schulplatz werden wireine kleine Festwirtschaft betreiben, die dazu einlädt, gemütlich zu plaudern,den HCDU kennen zu lernen und auf diese Weise die eifrigen Läufer persönlichzu unterstützen. Ausserdem werden sich dieses Jahr auch einige Sponsoren mitihren Produkten bzw. Dienstleistungen präsentieren.Das Auftreiben von Sponsoren, sowie das erscheinen zum Sponsorenlauf ist fürjeden Junior/-in und jeden Aktiven obligatorisch. Denkt daran, es geht um dasWohl Eures Clubs, und wir werden bestimmt einen tollen Abend gemeinsamverbringen. Pro Spieler erwarten wir mindestens CHF 100 Einnahmen.Beiliegend findet ihr Eure persönliche Sponsorenliste, die Ihr bitteschnellstmöglich ausfüllt und bis spätestens Mittwoch, 17. Juni an Eure Trainerin,Euren Trainer abgebt.Wir freuen uns auf den Anlass und danken im Voraus für Euren sensationellenEinsatz für den HCDU.Das OK-
Samstag, 2. Mai 2009
Das FU18 hat sich am Qualiturnier fürs FU19I versucht und ist gescheitert
Der Spielplan fürs FU18 des HCDU schien gar nicht so schlecht zu sein. Mit dem HV Herzogenbuchsee und den Foxes aus Zürich wurden dem HCDU die beiden schwächsten Teams aus dem letztjährigen Inter zugelost. Die eher als gering einzustufenden Chancen für eine Qualifikation schienen eher zu steigen. Zudem war Mitte April noch jede Spielerin dabei, auch Goalie Nocco. Die Freude währte aber nur kurze Zeit. Eine Woche vor Turnierbeginn stand fest, dass Nocco am Samstag arbeiten werden muss, zwei Tage vorher stand fest, dass Fischhaber krankheitshalber fehlen würde und drei Stunden vor Beginn stand fest, dass auch Linsi aus demselben Grund nicht würde teilnehmen können. Der HCDU reiste mit neun Spielerinnen ans Turnier: sechs davon Aufbauerinnen, wiederum drei davon mit weniger als einem Jahr Handballsport in Beinen und Armen...es war ehrlich gesagt zum schreien.
Nichts desto trotz überraschte der HCDU den HV Herzogenbuchse im ersten Spiel und erwischte den Favoriten fast auf dem falschen Bein. Nach zwölf Minuten stand es 2:4 für den HV, der HCDU spielte innerhalb seiner Möglichkeiten, aber was fehlte war wie so oft die Konstanz und - nicht wirklich überraschend - die Erfahrung und Abgeklärtheit. Mit Polozani im Tor (kein Witz) fehlte eine Variante auf Rückraum Mitte. Als sich die Verteidigung auf Stehrenberger und Clematide am Flügel eingestellt hatte, stellte der HCDU den Favoriten in Halbzeit zwei vor keine grossen Probleme mehr und verlor schliesslich nach einigen Gegenstössen gegen den letztjährigen FU19-Inter-Verein mit 4:9.
Im zweiten Spiel und mit der Gewissheit, dass mit mehr Konstanz ein Gegner wie der HV Herzogenbuchsee zu bezwingen gewesen wäre, wollte man vieles besser machen. Gegner war die SG Wettingen / Siggenthal, ihres Zeichens letztjähriges Spitzenteam im FU17-Inter. Und so spielten sie auch. Wie immer hatte der HCDU Mühe mit einer offensiven Verteidigung. "Mühe" ist aber das falsche Wort, weil die Zürcher Spielerinnen gegen die Aargauer Verteidigung nie ein Rezept fanden. Ein Fehler nach dem anderen liessen den Trainer an der Seitenlinie fast verzweifeln und Polozani im Tor (ja, immer noch) hatte beinahe schon Rückenschmerzen vom Ball aus dem Netz holen. Schlichtweg gegen eine in allen Belangen überlegene Mannschaft kassierte der HCDU die höchste Niederlage des Tages. Schlussstand 22:2 für die Aargauerinnen.
Und endlich gabs eine Erlösung für Polozani im Tor. Wie bereits vorgängig abgestimmt ging nun Stehrenberger für die verbleibenden zwei Partien ins Tor. Und gegen die Foxes aus Zürich begann der HCDU sehr stark. Das sehenswerte 1:0 und der Fangball von Stehrenberger waren zwei Highlights der ersten fünf Minuten, die mit 2:3 dennoch an die Stadtzürcher gingen. Kaum hatten sich die Foxes aber einigermassen auf den HCDU eingestimmt, ratterte es nur noch im Tor vom HCDU: Besonders bitter ist, dass der HCDU vor allem Gegenstösse mit der zweiten Welle kassierte. Die Aufbauerinnen liessen die Verteidigung jeweils nach aussen stehen und erwischten Stehrenberger mehr als einmal mit einem Beinschuss. Immerhin gab es eine weniger hohe NIederlage als im Spiel gegen Wettingen: 22:3...
Im letzten Spiel gegen La Chaux-de-Fonds wäre ein Sieg drin gelegen, wenn nicht der liederliche Schiri-Tisch Tore des HCDU dem Gegner gutgeschrieben und Wechselfehler des Gegners (eine Spielerin sass nur eine Minute ihrer Strafe ab) nicht erst auf Intervention von Trainer Wyttenbach bemerkt hätte. Schlussendlich wäre ein Spielfeldprotest fällig gewesen, wenn es noch um etwas gegangen wäre. Nach dem 2:0 für den HCDU lagen die Romands mit 2:3 vorne, nach dem Ausgleich durch Polozani stand es allerdings immer noch 2:3. Als der HCDU das Tor zum 4:6 warf, wurde beiden Teams ganz im Sinne eines "sozialen Turnieres" ein Tor gutgeschrieben, womit es 4:7 stand. Zuvor hatte die Spielerin, die eine Strafe absitzen sollte, das 3:6 für La Chaux-de-Fonds geworfen. Da die Schiedsrichter ihre Notizzettel auf Basis der Anzeigetafel zu führen schienen, wurde das Endresultat von 5:8 gegen den HCDU akzeptiert.
Fazit aus dem Auftritt in Winterthur ist, dass der HCDU noch Meilen vom Inter-Niveau entfernt ist, aber mit guten Teams aus anderen Regionen durchaus mithalten kann. Wenn nun noch Leistungsträger ihrer Rolle gerecht werden, das Team komplett ist und die Trainingsweltmeisterinnen aus dem Limmattal Ihre Leistung aus dem Training aufs Feld bringen, wird aus dem "mithalten" relativ schnell ein "sicher besiegen". Nun gibts aber erstmal ein "Saisonende-Training", bevor zwei Wochen kein Handball gespielt wird. Und danach wird am "sicher besiegen" gearbeitet.
Freitag, 1. Mai 2009
Sun, Fun und Beachhandball
Dass der HCDU auf Sand zu den besten Teams der Schweiz gehört, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Wer das zum ersten Mal hört, soll sich hier und jetzt in Grund und Boden schämen.
Das Team, bestehend aus ehemaligen und aktuellen Spielern der ersten Mannschaft des HCDU, hat nun endlich auch die lange ersehnte eigene Page. Ihr findet die Seite unter Teams -> HK Ananas.
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