Sonntag, 10. April 2011

FU17 erst im Cupfinale gestoppt


Gratulation dem Team zu einem beherzten Match gegen einen (zu) starken Gegner!
Die langen Matchberichte überlasse ich dann wieder dem Cheftrainer. :-)

Mittwoch, 6. April 2011

H1: «Unnötig spannend»

Der HC Dietikon-Urdorf gewinnt in der 1. Liga gegen das besser platzierte Wetzikon mit 27:26

VON MAILA BERMEJO
Den Vorsprung verwalten – das gehört nicht gerade zu den Stärken der Handballer von Dietikon-Urdorf. Oft gingen die Limmattaler in dieser Saison in Führung und zu oft haben sie diese wieder abgegeben. Das gleiche Szenario drohte
auch gestern im Spiel gegen Wetzikon. Die Partie gegen den Tabellenfünften begann mit zwei starken Paraden von Torhüter Josip Katicic und ging mit einem ebenso starken Angriffsspiel des HCDU weiter. In den letzten Matches hatte sich Dietikon-Urdorf im Spiel nach vorne stetig steigern können und heute ging diese positive Entwicklung zur Freude der 52 Zuschauer weiter: Die Limmattaler arbeiteten konzentriert und machten vor dem gegnerischen Tor beinahe keine Fehler. Nach sieben Spielminuten stand es schon 6:3 für den Gastgeber.
Ricardo Rüegg, der gestern ausnahmsweise am Kreis aushalf, gelang in der Startphase des Spiels ein Treffer nach dem andern und so erstaunt es nicht, dass der HCDU seine Führung weiter ausbauen konnte. Als es in der 20. Spielminute 12:6 aus Sicht der Limmattaler stand, wechselte der Wetziker Trainer und Ex-HCDU-Coach Robin Gerber seinen Torhüter aus. Dieser rachte eine kleine Verbesserung, sodass der Gast mit «nur» vier Toren unterschied (12:16) in die Kabine ging.

NUN KAM ABER ERST die grosse Herausforderung für den HCDU: Den Vorsprung verwalten. Diese Aufgabe misslang den Limmattalern wie schon so oft zuvor gründlich. Etwa im gleichen Masse, wie sich die Gegner aus dem Zürcher Oberland verbesserten, verschlechterte sich Dietikon-Urdorf. Den Wetzikern gelangen Tor um Tor, bis sie den Anschlusstreffer zum 19:18 erzielten. Konnten die Limmattaler ihr Muster durchbrechen oder würden sie den sicher geglaubten Sieg wieder aus den Händen geben?
Torhüter Marc Kilchenmann, der in der 42. Minute Josip Katicic im Tor von Dietikon-Urdorf ersetzte, gelang zu seinem Einstand gleich eine wichtige Parade. Ein gutes Omen. Die Limmattaler fassten sich, vermochten sich aber nicht entscheidend abzusetzen. So pendelten die Ziffern auf der Anzeigetafel zwischen Unentschieden und eins bis zwei Toren Vorsprung für den HCDU hin und her. Bis eine Minute vor Schluss Yves Barben den Siegestreffer zum 27:26-Schlussresultat erzielte. «Es war mal wieder unnötig spannend», bilanzierte Sascha Schoenholzer nach der Partie halb ernst, halb schmunzelnd.

Samstag, 2. April 2011

FU17: 13/1/1 und Gold

Im letzten Spiel gegen den HC Wädenswil ging es für beide Teams eigentlich um nichts mehr. Wädi hatte das Spiel gegen Horgen verloren und konnte nicht mehr um den Aufstieg mitreden, die Limmatwaves standen bereits seit drei Runden als Promo-Meister fest. Und trotzdem wollten die Dietikerinnen mit dem letzten Ernstfall vor dem Cupfinal zeigen, dass sie nicht nach Einsiedeln fahren, um die Silbermedaille mit nach Hause zu nehmen.

Das Spiel begann für die Limmatwaves mit viel Pech: gleich vier der ersten fünf Würfe landeten irgendwo an der Torumrandung. Bereits nach 10 Minuten hätte es 7:1 heissen müssen, es stand aber bloss 3:1. Die Dietikerinnen hatten den Gast gut im Griff, man war überlegen trotz körperlichen Nachteilen. Livia konnte sich sehr schön in Szene setzen vom linken Aufbau und tankte sich Mal für Mal gekonnt durch die Abwehr, während Rebi weit über zehn Tore geworfen hätte, wenn ihr Fuss drei Zentimeter kürzer wäre. Gleichzeitig wäre noch das eine oder andere Tor via Penalty dringelegen und auch der eine oder andere Pfiff vom Schiedsrichter blieb aus. Nach gut 25 Minuten und dem Stand von 9:3 wollte man den Gegner noch etwas unter Druck setzen und begann mit einer offensiven 3:3-Deckung. Ergebnis: die Limmatwaves konnten den einen oder anderen Ball noch erobern, vermochten aber alleine vor dem Tor zu wenig zu reüssieren. Wädi hingegen gewähnte sich rasch an die Deckung und konnte noch ein Tor aufholen. Man ging mit 10:5 in die Pause.

Nach der Pause wurde weiter offensiv verteidigt, man eroberte weiter fleissig Bälle, aber im 1:1 wollte es nicht so, wie es sollte. Immer wieder konnte sich die Rückraum Mitte Spielerin des HC gegen die Verteidigerin beim HCDU durchsetzen. Beim Stand von 12:9 wurde die Verteidigung entsprechend wieder umgestellt auf das altbekannte und effiziente 6:0. Der Effekt liess nicht lange auf sich warten. Postwendend rieben sich die Wädenswilerinnen an der Abwehr der Limmatwaves auf, die ihrerseits wieder zum Spiel im Angriff zurückfanden. Auch über den Kreis klappt es immer besser. Casi spielte stark, stellte gute Sperren und war zweimal selber erfolgreich. Die Dietikerinnen zogen sofort wieder davon, liessen dem Gast keine Chance und als noch Bettina ihren Penalty verwandelte, war das Spiel endgültig wieder auf die Seite des Heimteams gekippt. A propos Bettina: sie verwandelte ihren Penalty trotz ihrem gerissenen Kreuzband. Die Limmatwaves brachten den Sieg danach locker nach Hause und gewannen das letzte Spiel der Meisterschaft mit 24:13.

Mit nunmehr 27 Punkten aus 15 Spielen (13 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage) haben die Limmatwaves das Punktemaximum von 30 Punkten nur knapp verpasst. Weil der HC Horgen im heutigen Spiel den TV Witikon besiegt und damit noch vom zweiten Platz verdrängt hat, beträgt der Vorsprung des HCDU auf die neue Nummer 2 sagenhafte 9 Punkte! Die Goldmedaillen wurden den Spielerinnen ebenfalls heute überreicht, wobei es noch mit Sicherheit eine zweite Medaille geben wird. Ob Gold oder Silber wird sich nächstes Wochenende zeigen, wenn die Limmatwaves in Einsiedeln das Team von Handball Züri Oberland fordern.


Limmatwaves - HC Wädenswil 24:13 (10:5)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Casi (2), Selina, Monica, Rebi (7/1), Blini, Sabi, Livia (5), Rumer (3/1), Gina (4), Manu (1), Bettina (1/1), Aline (1)
Bemerkungen: Limmatwaves verwerfen drei Siebenmeter

Freitag, 1. April 2011

H1: HCDU gewinnt knapp

Dietikon-Urdorf sichert sich mit einem 28:27-Sieg gegen Uster den Ligaerhalt

Mit einem Tor Vorsprung hat sich der HC Dietikon-Urdorf den Sieg in der Partie gegen den TV Uster und damit den Verbleib in der 1. Liga gesichert. In einer von Fehlpässen und viel Hektik geprägten Partie erwischten beide Mannschaften einen schlechten Start. Ganze acht Minuten dauerte es, ehe Imhof sich als erster Torschütze des Spiels feiern lassen konnte – bezeichnenderweise traf er per Siebenmeter.
Danach gerieten die Limmattaler in Rückstand. Es war das einzige Mal in der gesamten Partie. Nach dem 3:2 bestimmten sie das Geschehen und konnten teilweise mit bis zu sieben Toren davonziehen, was auch am Ustermer Torhüter Schärer lag, der einen schlechten Tag einzog.

NACH DER PAUSE wurde die Partie immer hektischer: Fouls und Strafen häuften sich, die Proteste auf der jeweiligen Spielerbank wurden lauter. Und ausgerechnet in dieser Phase beurteilte das Schiedsrichtergespann ähnliche Spielszenen nicht immer mit derselben Konsequenz. Das brachte sowohl die Zuschauer als auch die beiden Trainer in Rage, die beide die gelbe Karte kassierten. «Ich äussere mich eigentlich nicht über die Leistung der Schiedsrichter», sagte Dietikon-Urdorf-Trainer Sascha Schönholzer nach der Partie. «Aber die Schiedsrichter tragen eine gewisse Mitschuld, dass das Spiel so hektisch geworden ist.»
In der Schlussphase profitierte der HCDU allerdings auch von einigen Schiedsrichterentscheiden, zum Beispiel als in der letzten Minute bei einem Unterbruch die Spieluhr nicht gestoppt werden konnte und so die Ustermer um ein paar Sekunden betrogen wurden. Trotzdem war der 28:27-Sieg des Heimteams verdient.

UND DARÜBER FREUTE sich Schönholzer umso mehr. «Wir haben solche Spiele in der Vergangenheit oft verloren», sagte er. «Nun haben wir doch genug Routine, dass wir in solchen Situationen auch kühlen Kopf bewahren können.» Damit ist der HCDU also gerettet. Und nun wollen die Limmattaler auch noch die restlichen Saisonspiele gewinnen. «Wir können jetzt befreit aufspielen», meinte Schönholzer. (MSU)