Samstag, 19. Dezember 2009

Espoirs: Weihnachtsevent "Selfmade-Pralinés"

Im Vorfeld stand die Frage, was man denn als Weihnachtsevent machen könnte, nachdem der letztjährige Event mit Kartfahren relativ sportlich dahergekommen ist. Etwas was Glückshormone freisetzt, aber es darf einem wie beim Kartfahren übel davon werden. Was lag also näher, als Schokolade...

Die Espoirs versammelten sich um die Mittagszeit beim Bhf Dietikon im Unwissen, was ihnen denn passieren würde im Laufe des Nachmittags. Dazu ein Beispiel aus dem SMS-Verkehr zwischen Martina (auch Märteli, Bra, M oder MCS genannt) und Cheffe Wytti:

Martina: "Hey was machemer am Teamevent?"
Wytti: "Mir gönd in Zürisee go bade"
Martina: "eh ned, das duuret ned de ganz Nomittag. Du hesch gseit, es gäng öppe 5 Stund"
Wytti: "ok ertappt, mir gönd in Genfersee go bade"

Als dann das Geheimnis gelüftet war, war die Vorfreude auf das Spielen mit der Schokolade fast greifbar. Die Espoirs würden einen Nachmittag lang bei der Konditorei Isler in Kaltbrunn Pralinen selber fabrizieren und verzieren.
Den Weg dorthin meisterte man ohne grössere Probleme, obwohl ab Horgen mehrere Zentimeter Schnee auf der Fahrbahn lagen. Das grösste Problem fabrizierte Astrid bei Ankunft in Kaltbrunn beim Aussteigen: elegant klappte sie den Vordersitz nach hinten und das Tablett mit den Maroni-Schalen nach unten (vgl. Bild).
Schnell war dann wieder sauber, was zuvor nicht dreckig war und ehe man sichs versah, befand man sich in Astrids Paradies (inmitten von diversen Pralinen). Nach einer kurzen Einführung über die DOs and DON'Ts der Pralinenverzierung durften die Espoirs selber Hand anlegen. Weil die Schoggikübel wie Fondue-Caquelons aussahen, machte man sogar aus, dass wer eine Praline verlieren sollte "Tat oder Wahrheit" spielen müsse. Leider waren aber die Espoirs so etwas wie Naturtalente im Umgang mit Schokolade und Kuvertüre. An jeder einzelnen Spielerin schien ein Konditor verloren gegangen zu sein. Pralinen wie von Meisterhand, auch wenn man wie Lorena nur deren eine zur Verfügung hatte. Ganze 3.9kg leckere Pralinen fabrizierte das Team und war dabei nur gerade zu sechst angetreten.

Erst beim Verpacken trennte sich die Spreu (Astrid :o)) wieder vom Weizen (Rest). Astrid brachte es mehr als einmal fertig, aus Paketschnur und Schere anstelle eines "Kringelbandes" ein noch geraderes Band als zuvor herzustellen (vgl. dazu im Bild den oberen Teil des Bandes). Und es war auch Astrid, die es fertigbrachte, die in Förmchen abgefüllten Pralinen im Paket wieder auszuschütten. Schlussendlich gelang aber allen mehr als eine blosse Rettung der Kunstwerke. Die Espoirs konnten sich mit ihren wunderbaren Kreationen aus Kaltbrunn verabschieden. Mehr Bilder vom Event findest du unter "F3 Espoirs" -> "Fotos".

Mittwoch, 16. Dezember 2009

MU13: HCDU gewinnt im Büel

Mit einem Sieg für den HC Dietikon-Urdorf endete der diesjährige Spieltag des HC Limmat fürU13-Teams. Sechs Mannschaften aus dem Limmattal und Umgebung spielten mit. Die gemischten Mannschaften gingen von Anfangan mit vollem Einsatz zur Sache. Da die Buben in dieser Altersklassenoch kaum körperlicheVorteile haben, zeigten ihnen auch die Mädchen immer wieder den Meister. Das Spielniveau war überraschend ausgeglichen, und zu den in dieser Altersklasse sonst üblichen Kantersiegen kam es selten. Geschenke wurden aber keine verteilt. Wie bei den Grossen musste jedes Tor hart erarbeitet werden. Die Spiele waren aber wie immer äusserst fairund so mussten die Schiedsrichter des HC Limmat keine einzige Strafe verteilen. Das Turnier gewann die Mannschaft von HC Dietikon-Urdorf, den zweiten Rang erreichte HCRümlang-Oberglatt knapp gefolgt von HBS-TVSchlieren. Und: Am Schluss gab es doch noch ein kleines Geschenk für alle. (TW)

Schlussrangliste: 1.Dietikon-Urdorf. 2.Rümlang-Oberglatt. 3.Schlieren. 4. Spose Foxes.5.Pfäffikon-Fehraltorf. 6.HC Limmat.

Samstag, 12. Dezember 2009

Espoirs: Niederlage gegen Schwamendingen

Der Doodle zum heutigen Spiel besagte nichts Gutes: Nur 6 Feldspielerinnen und ein Goalie. Einmal mehr setzten sich Cami und Karin für die Espoirs ein und organisierten namhafte Aushilfen. Bitter nur, dass am Dienstag im Training noch Lorena (gebrochene Hand) und Astrid fürs Wochenende ausfallen sollten. Das war gleichbedeutend mit Überstunden für die "Schutzengel" der Espoirs und noch mehr Aushilfsspielerinnen. Schlussendlich standen nur gerade vier Feldpspielerinnen von den Espoirs auf dem Feld.

Das Patchwork-Team machte aber zu Beginn des Spieles eine gute Falle. Nach einem 0:2-Rückstand und mehreren vergebenen guten Chancen waren es die Espoirs, die mit viel Tempo den Rückstand schnell aufholen konnten und mit 3:2 in Führung gingen. Die Spielweise war weiterhin druckvoll und gefällig, leider wie so oft in dieser Saison aber etwas zu ineffizient. Nicht weniger als drei Gegenstösse wurden alleine vor dem Goalie verworfen, hinzu kamen ein verworfener Penalty und zwei weitere technische Fehler im Gegenstoss. Die Spielerinnen hatten den Gegner eigentlich im Griff, Svenja im Tor ebenfalls, bis auf drei etwas faule Tore, die den Weg ins Tor nur fanden weil der Ball den notwendigen Drall annahm, wenn er jeweils vom Pfosten irgendwie und irgendwo an Svenja abprallte. Es hätte also anstelle von 7:10 aus Sicht der Espoirs auch 10:7 heissen können - ebenfalls aus Sicht der Espoirs. Besonders gefiel in der ersten Halbzeit das Tempo der Torhüterin auf dem Feld - Vivi war ein würdiger Ersatz für Lorena.

In Halbzeit zwei wurde gestartet mit dem Willen, die drei Tore so rasch als möglich aufzuholen und dem Gegner während den zweiten 30 Minuten spielerisch zu zeigen, wer der Chef auf dem Feld ist. Das zeigten sie auch - nicht die Espoirs, sondern Schwamendingen. Bei den Espoirs lief einiges nicht rund. Als Beispiel war Yasi in der Verteidigung etwas überfordert von den Sperren und stand öfter Abseits des Spielgeschehens. Ebenfalls nicht mehr auf Ballhöhe zeigte sich der Angriff, der nun doch offenbarte, was es für ein Unterschied sein kann, wenn sechs Spielerinnen auf dem Feld stehen, die zusammen trainieren oder sechs, die zwar allesamt Handball spielen können, aber sich noch nie aneinander gewöhnen konnten. Innert Kürze wurde aus dem 7:10 ein 10:20 und aus der Hoffnung auf zwei Punkte eine Hoffnung auf keine Klatsche. An der Linie wurden die Anweisungen immer lauter, aber deswegen nicht unbedingt verständlicher. Als dann das Team den gemeinsamen "Feind" endlich identifiziert hatte, gings aber wieder aufwärts. Weil alle die Wut auf den Trainer auf das Feld kanalisieren konnten wurde aus einem 13:23 zwischenzeitlich ein 20:24, ohne dass der Gegner nachgelassen hätte. Man stellt sich zurecht die Frage: "Warum nicht von Anfang an?". Das Spiel endete danach mit einer nicht mehr so hohen, aber dennoch wieder unnötigen Niederlage mit 21:27.

Mit diesem Spiel haben die Espoirs, resp. das Patchwork-Team nicht aus der Krise herausgefunden. Aus der heutigen Leistung zuviel schlusszufolgern (oder "zu schlussfolgern"?) wäre ein Fehler aufgrund dem genannten Patchwork auf dem Feld. Man hat aber dennoch einige wichtige Verbesseurngsmöglichkeiten für die Juniorinnen unter den heutigen Espoirs gesehen. Schade nur, dass der HCDU mit dieser Niederlage den Anschluss an die Spitze jetzt definitiv verloren hat. In den letzten fünf Spielen gab es nur zwei Punkte gegen handball züri birch. Und auch dort nur mit Glück. Dass die Espoirs das doch wesentlich besser können, haben sie diese Saison bereits mehrere Male eindrücklich bewiesen. Einen guten Vorsatz fürs neue Jahr zu fassen ist jetzt aber einfach: zurückfinden zum Siegen.

Montag, 7. Dezember 2009

Zwei Unentschieden

Beide MU16 teilten sich die Punkte mit ihren Gegnern.
Das Promotion lag gegen Thalwil über weite Strecken in Rückstand und konnte kurz vor Schluss noch ausgleichen und so mit dem 26:26 einen Punkt erobern.
Das Meister begann im Angriff stark und legte gegen den Tabellenzweiten March Höfe/Einsiedelen bis zur Pause 18:14. Nach der Pause ging der Faden komplett verloren und man fand im Angriff keine Mittel, erst als man in der 45 Minute schon fast geschlagen mit 27:21 zurücklag, wurden die Limmattaler wieder stärker. Tor um Tor wurde aufgeholt und 20 Sekunden vor Schluss hatte man nach einem Ballgewinn sogar noch die Chance mittels eines Gegenstosses den siegtreffer zu erzielen, leider ging der Ball in aus und so blieb es beim 33:33.

Es spielten: Renato Romer, Vlad Agrakov, Diserens Gilles, Marjan Dujak, Egzon Ameti, Adonis Dedushi, Brian Schlatter, Damian Biffiger, David Röthlisberger, Robin Zahnd, Jeffrey Miao, Marco Lemos, Lirak, Burla Daniel, Ensslin Jonathan, Furrer Pascal, Gretler Rico, Wiesner Marius.

Sonntag, 6. Dezember 2009

FU16 mit erstem Sieg!

Im 7. Spiel hat es geklappt: Die junge Mannschaft schlägt Uznach 11:8 und gewinnt das erste Saisonspiel! Wir gratulieren!

Espoirs: Spitzenkampf gegen züri west

Nach der 21:12 Ohrfeige aus dem ersten Spiel gegen die routinierten Spielerinnen von züri west hatte man schon das Gefühl, dass der HCDU unter Wert geschlagen wurde. Deswegen hatte man eine Woche lang im Training Varianten gegen eine offensive Vertedigung einstudiert. Die Anwendung heute im Match sollte den Sieg oder zumindest einen knappen Match garantieren. Ein Sieg für den HCDU wäre fast zwingend notwendig gewesen, um den Kontakt zur Spitze nicht zu verlieren.

Die erste Halbzeit begann allerdings gar nicht gut. Obwohl mehrmals darauf hingewiesen wurde, dass heute nur durch "dem Ball entgegen laufen" unnötige Ballverluste vermieden werden könnten, wurden Pässe über das halbe Spielfeld gespielt. Gefundenes Fressen für züri west und entsprechend geriet das Team relativ schnell in Rückstand. Immerhin hielt sich Mirjam im Tor an die Direktive, auf Würfe in die weite Ecke zu spekulieren. Nur deswegen schaffte es der HCDU, den Rückstand zur Pause mit 5:8 noch einigermassen im Rahmen zu halten. In der ganzen ersten Halbzeit wurde aber schmerzlich irgendeine der in der letzten Woche trainierten Varianten vermisst. Die einzige Variation betraf die Art der Fehler, die gemacht wurden. Da wurde in den ersten 30 Minuten die gesamte Palette gezeigt, vom "im Gegenstoss unabsichtlich von den Beinen holen" über Schritt- und Passfehler hin zu Stürmerfoul und Fangfehlern, und zwar in einer inakzeptablen Menge.

Ein Donnerwetter später wurde wenigstens wieder besser verteidigt. Die Espoirs standen gut, liessen keine zwingenden Chancen zu, vermochten aber jeweils nicht aus den Ballverlusten der Gegnerinnen zu profitieren. Ein Beispiel: eine Spielerin von züri west verliert den Ball vor einer HCDU-Spielerin, letztere schafft es aber nicht, den herrenlosen Ball festzuhalten, sondern spielt ihn direkt zu einer Gegnerin, die wiederum frei zum Torwurf kommt. "Zviel Heu dunne", es gab ein Timeout. Die Mädchen sollten doch endlich das spielen, was in der vergangenen Woche trainiert wurde. Und die Disziplin auf dem Feld wurde ebenso vermisst. Also auf ein Neues beim Stand von 6:9. Nach 48 Minuten stands aber trotzdem 6:12. Nichts vom Besprochenen wurde je umgesetzt, es war weiterhin Standhandball gespickt mit Einzelaktionen. Ironischerweise begann jetzt die Phase des HCDU - aus dem Nichts heraus. Mirjam im Tor hielt ihren Kasten rein bis in Minute 58, die Espoirs schlossen durch sehenswerte Kombinationen auf. Besonders eindrücklich waren die beiden Kreistore von Maja - einmal über den Kopf "gedrückt", einmal ein perfekter Lob. 11:12 nach 57 Minuten, der HCDU war wieder im Spiel und hatte Chancen auszugleichen. Das Timeout von züri west führte aber dazu, dass der HCDU wieder in eine Lethargie verfiel, die in Minute 48 so schnell verschwand wie sie jetzt zurückkehrte. Schliesslich markierten beide Teams noch je ein Tor zum Endstand von 12:13.

Der Vergleich von Hin- und Rückspiel (12:21 vs 12:13) lässt einige Fortschritte erahnen, auf dem Feld sahs jedoch sehr trist aus. Ein Sieg heute wäre zwar wichtig, aber unverdient gewesen. Dass der Sieg möglich gewesen wäre, zeigt die Penalty-Auswertung: von vier Penalties fand einer den Weg hinter die Torlinie. Besonders frustrierend aus Sicht des Trainers ist aber die "Wand", an die Wyttenbach in Ernstkämpfen immer zu reden scheint. Wenns derselbe Schwamm wäre wie im Training, hätte man züri west heute wohl geschlagen - und erst noch verdient.


züri west - HCDU Espoirs 13:12 (8:5)
HCDU: Mirjam (1.-60.), Marcella, Andrea (3/1), Maja (3), Astrid (4), Lorena (2), Yasmine, Isabelle, Jefi, Martina

Montag, 30. November 2009

Souveräner Sieg des MU16P

Dass es am Schluss ein solch deutlicher Sieg 35:23 resultieren sollte war nicht von Beginn weg klar. Aufgrund diverser Absenzen aus Krankheitsgründen oder familiären Feierlichkeiten waren gerade mal 7 Feldspieler und ein Torwart anwesend. Aufgrund nachlässiger Verteidigungsarbeit lag man zur Pause nur mit 16:14 in Führund. Dank einer verbesserten Deckungsarbeit zu Beginn der 2. Halbzeit zog man rasch davon. Bis man in der 50. Minute mit 31:17 in Front lag. Nun war die Puste der 7 Feldspieler aufgebraucht und der Gegner kam wieder zu ein paar einfachen Toren.

Es spielten: Renato Romer, Diserens Gilles, Marjan Dujak, Egzon Ameti, Adonis Dedushi, Brian Schlatter, Damian Biffiger, David Röthlisberger.

Samstag, 28. November 2009

Espoirs: Trotz Sieg in der Krise

Es will einfach nicht mehr so, obwohl im Training seit Wochen immer wieder Fortschritte zu sehen sind. Schnelles Spiel sollte die Waffe der Espoirs sein, im Training ist sie es auch. Aber im Wettkampf wills nicht so, wie der Trainer es gerne hätte. Auch heute war das schnellste des ganzen Abends der rote Volvo vom Trainer. Immerhin gibts davon ein Beweisfoto...

Die Espoirs starteten verhalten in die Partie, konnten aber im Gegensatz zu den bisherigen Spielen schneller gefährlich auf das gegnerische Tor werfen. Etwas unglücklich war jedoch, das die ersten fünf Würfe allesamt am Tor vorbeizischten, wohlgemerkt allesamt halbhoch. Und wenn der Ball trotzdem hinter der Linie lag, wurde zuvor eine übertreten. Aber heute lag durchaus ein Sieg drin, weil handball züri birch spielerisch limitiert und dem HCDU auf keiner Position ebenbürtig war. Dass es nach rund 20 Minuten trotzdem nur 2:2 stand (!!!), lag einerseits an der miserablen Chancenauswertung und an den falschen Entscheidungen, die ständig getroffen wurden. Nach dem Timeout mit der einfachen Predigt, ob das bisher gezeigte eine - pardon - Verarsche sei und ob überhaupt etwas vom Training der letzten Woche hängen geblieben sei, löste sich die Verkrampfung beim HCDU etwas und innerhalb von 5 Minuten machte der HCDU aus dem 2:2 ein 6:3. Wieder waren es individuelle Fehler und Unkonzentriertheiten, die züri birch wieder auf ein Tor aufschliessen liessen. Zur Pause stand es somit 6:5 aus Sicht des Gastes.

Nach der Pause dümpelte das Spiel vor sich hin. Der HCDU spielte stets auf der Kippe zwischen Genie und Wahnsinn, wobei sich das Genie mehrheitlich zu verstecken wusste. Dennoch konnte immer ein Vorsprung von zwei Toren gehalten werden, bis rund zehn Minuten vor Schluss beim Stand von 11:9. Danach verlor das Team wieder komplett den Faden und nur wegen einer grossartig gelaunten Svenja im Tor wurde aus dem Vorsprung kein Rückstand. Ein Zückerli von Svenja's Big Saves in dieser Phase: zwei Minuten vor Schluss entschärfte sie einen Siebenmeter in numerischer Unterzahl, der das 11:12 bedeutet hätte. Aber auch ein 11:11 war ein lausiges Resultat aus Sicht des HCDU. Als noch 30 Sekunden zu spielen waren, gelang es Andrea, einen technischen Fehler des Gegners auszunutzen. Sie schnappte sich den Ball und skorte 20 Sekunden vor Schluss zum 12:11 für den HCDU.

Die Espoirs entwickeln sich zur Minimalistenmannschaft. Jeder Sieg ausser gegen Pfäffikon wurde mit dem kleinstmöglichen Vorsprung von einem Törchen erreicht. Deswegen ziert man auch mit einem grösseren negativen Torverhältnis (minus 15) den zweiten Rang in der Gruppe. Als wirklich negativ hervorzuheben bleibt die Auswertung der Penalty-Chancen. Von total sechs Penalties verwertete nur gerade Martina deren zwei. Dies ist symptomatisch für die geistige Blockade, die die Mädchen in den letzten drei Wochen oder seit dem Spiel gegen Pfäffikon aufgebaut haben. Diese Ladehemmung wieder abzubauen ist theoretisch einfach: das Team muss verstehen, dass Handball nicht dazu da ist, um noch mehr Druck auf sich selber aufzubauen, sondern um den bereits gestauten Frust rauszulassen. Oder anders: auf dem Feld wird zuviel studiert.


handball züri birch 2 - HCDU Espoirs 11:12 (5:6)
HCDU: Svenja (1.-60.), Andrea (4), Martina (2/2), Astrid (3), Maja (2), Julia, Yasmine, Lorena (1), Isabelle, Jefi
Bemerkungen: Svenja hält drei Siebenmeter (einen inkl. Nachschuss); der HCDU verwirft vier Siebenemter

Montag, 23. November 2009

Der HCDU verliert 22:25

In der 1. Liga gabs eine weitere Pleite
Die dritte Niederlage in den letzten vier Meisterschaftspartien kassierten die Handballer des HC Dietikon-Urdorf mit dem 22:25 gestern beim bisherigen Tabellenletzten Kloten.
In der Tabelle bleibt der HCDU auf Rang 7, Kloten kletterte auf den 10. Platz. Die Partie begann mit einem Paukenschlag: Nach 13 Minutenlagen die Limmattaler mit 4:0 in Führung. «Es hätten aber zehn Tore sein müssen», so HCDU Spielertrainer Sascha Schoenholzer, «wenn wir nur eine Spur konsequenter im Angriff gespielt hätten.» Taten sie aber nicht. Und so kamen die Klotener zurück in die Partie. Nach 30Minuten stand die Partie 10:10 remis. In der zweiten Halbzeit war der Mist dann rasch geführt. Kloten zog in den ersten Minuten auf 15:11 davon und hielt die Limmattaler in der Folge tief. «Uns unterliefen schlicht zu viele technische Fehler», so Schoenholzer. Panik sei jetzt aber nicht angebracht. «Klar hätte ich in Kloten lieber gewonnen. Aber wir werden zurückkommen», so Schoenholzer. Der Handball-Club Dietikon-Urdorf hat nun zwei Wochen Zeit, sich auf den Jahresendspurt mit drei Partien vorzubereiten.
(RUBU. ) Kloten - Dietikon-Urdorf 25:22 (10:10)
Ruebisbach – 60 Zuschauer –
SR: Iseli, Rytter.
Dietikon-Urdorf: Filippi, Katicic; Barben (1),Bühlmann, Grendelmeier (3), Jenni (1), Polozani(1), Rüegg (1), Schoenholzer (6/2), Senn, Tiefenauer(2), Wiederkehr (3), Wüthrich (4).
Kloten: Tschumi, Binder; El-Nashar (2), Wilkinger(4), Högger (3), Rothlin (1), Meyer (1), Oberli,Schmid (4/1), Tynovski (3/1), Wallisch (6/3).
Strafen: 4x2 Minuten gegen Kloten plus direkterote Karte gegen Wallisch (57.) – 3x2 Minutengegen Dietikon-Urdorf.
Bemerkungen: Dietikon-Urdorf u. a. ohne Galliund Anderegg (beide verletzt).

MU16 Sieg gegen GAN Foxes

Vorallem dank einer konzentrierten Verteidigungsleistung konnten die Stadtzürcher relativ klar mit 29:21 bezwungen werden. Die Zürcher Füchse sind ein Team welches den jüngereren Spielern der MU17 Elite und allen Spielern der MU15 Inter zusätzliche Spielpraxis ermöglicht. Mit einer agressiven Deckung konnten die Limmattaler schnell mit 3:0 in Führung gehen. Leider ermöglichte man den Gästen aus Zürich danach ein paar einfache Gegenstosstore. Zur Pause lag man daher nur 12:11 in Front. In der zweiten Halbzeit lief es den Gastgebern nun auch im Angriff, vor allem aus dem Rückraum besser. Kombiniert mit den eigenen Gegenstössen welche aus der kompakten Verteidigungsleistung resultierten, konnte nun rasch ein komfortabler Vorsprung herausgespielt werden.
Es spielten: Vlad Agrakov, Renato Romer, Bunjaku Lirak, Burla Daniel, Diserens Gilles, Ensslin Jonathan, Furrer Pascal, Gretler Rico, Marjan Dujak, Wiesner Marius, Oliver von Atzigen, Egzon Ameti

Sonntag, 22. November 2009

Espoirs: Sehr schwacher Auftritt im Spiel gegen züri west

Dass es vor dem Anstoss eine grössere Diskussion um die Auslegung von "strikes Harzverbot" gab (o-Ton: "es herrscht striktes Harzverbot, ausser für interregionale Spiele" -> o-Ton zurück: "wenn es Ausnahmen gibt, ist das Verbot nicht strikt"), war durchaus symptomatisch für den noch bevorstehenden Auftritt der Espoirs. Die Konzentration galt zwar dem Ziel, einen Sieg zu erzielen, aber darob vergass man, Handball zu spielen.

Begonnen hats ganz schlecht und mittlerweile schon fast traditionell mit einem 0:3 Rückstand und dem ersten Wurf aufs gegnerische Tor nach 8 Minuten. Zwar wurde die Anweisung gelebt, die erste Welle im Gegenstoss zu machen. Die Pässe waren aber alle mitten ins Gewühl gespielt und lebten von der Hoffnung. Das Spiel glich in den ersten 15 Minuten eher einem Pingpong-Spiel als Handball. Danach raffte sich das Team auf, gelangte ein ums andere Mal in gute Abschlussposition und nur der Pfosten verhinderte eine Führung mit vier bis fünf Toren. In dieser Phase vermochte der HCDU mit 5:4 in Führung zu gehen, wobei der Gegner vor allem wegen Rückfällen des HCDU zum Pausenstand von 6:6 ausgleichen konnte.

Die Lösung schien einfach, um den Gegner zu schlagen: mehr Tempo, mehr Kreuzen, mehr Sperren, mehr Zug aufs Tor und mehr laufen ohne Ball. Umgesetzt wurde zur Überraschung aller überhaupt nichts davon. Wenn doch, wars meistens der Gegner, der genau das umsetzte, womit der HCDU zum Erfolg kommen wollte. Zudem gelang es auch in der Defensive nicht mehr, gut genug zu stehen. Unerklärlich bleibt, dass ein ums andere Mal plötzlich der Flügel der Gegner frei zum Wurf kam und jeweils präzise den Ball im Tor versenkte. Es ging relativ schnell und der Rückstand wuchs von 6:7 auf 7:14 an. In dieser Halbzeit zeigten die Espoirs die überhaupt schlechteste Leistung der ganzen Saison. Da lief gar nichts mehr. Sämtliche Umstellungen personeller oder taktischer Art halfen überhaupt nichts, wobei das einzige was der Gegner machte war, noch offensiver zu verteidigen als in der ersten Halbzeit. Rein optisch hätte das dem HCDU entgegenkommen sollen, weil man definitiv über die schnelleren Leute verfügte. Rein spielerisch sahs aber anders aus. Logische Konsequenz: 9:19 für züri west. Die letzten drei Tore buchte der HCDU dann noch im Stile, wie man es ab der ersten Sekunde hätte tun müssen: durch Gegenstösse.

Eine absolut ernüchternde Leistung der Espoirs, die eine etwas flaue Leere in der Magengegend hinterlässt. So oft spielt man im Training Basketball mit offensiver Verteidigung, so oft Linienball, so oft Schnappball, und im heutigen Spiel war alles vergessen. Ähnlich wie bei Monopoly: "Gehe zurück zum Start".


HCDU Espoirs - handball züri west 12:21 (6:6)
HCDU: Mirjam (1.-60.), Andrea (5/1), Lorena (1), Maja (1/1), Astrid (4), Martina, Julia (1), Isabelle, Jefi

Donnerstag, 19. November 2009

HC Dietikon-Urdorf verliert das 1.-Liga-Duell gegen Frauenfeld mit 25:27 (10:11)

Gerade mal 20 Zuschauer verlorensich in der Dietiker Stadthalle. Ob dieLimmattaler Handballer deshalb den Start verschliefen?RUEDI BURKARTNach exakt 11 Minuten und 59 Sekunden hatte Markus Portmann genug. Der HCDU Coach konnte der uninspirierten Vorstellung seiner gedanklich abwesend wirkendenMannschaft nicht mehr zuschauen und nahm sein Time-out. Frauenfeld führte zu jenem Zeitpunkt mit 7:3 und der HCDU warnicht fähig dagegenzuhalten. Vor allem inder Offensive klappte gar nichts zusammen. Der Höhepunkt: Grendelmeiers Katastrophenpass über das halbe Spielfeld ins Out. Der Gegenstoss führte zum 3:7 und indirekt zu Portmanns Notbremse mittels Spielunterbruch.
Portmann wechselte, der HCDU erwachte
Was brachte das frühe Time-out? Nichts. Zumindest vorerst. Denn der HCDU patzerte weiterhin in der Offensive und lud die Gäste freundlich zu einem Gegenstossfestival ein. Nach drei weiteren Gegentreffern bis zur 17. Minute beorderte Portmann Mitte der ersten Halbzeit Polozani, Imhof und Schoenholzer aufs Feld. Und siehe da – mit dem neugestalteten Rückraum klopften die Limmattaler den Gästen eins ums andere Mal auf die Finger. Frauenfeld kam gegen die erstarkte Defensive zu keinen billigen Treffern mehr und die jetzt entfesselten Limmattaler startetenzur Aufholjagd. Gestoppt wurden sie erst von der Pausensirene. Mit 10:11 wechselte man die Seiten.Ob die Frauenfelder ahnten, was sie inden zweiten 30 Minuten erwarten würde?Sie blieben jedenfalls gemütlich in der Kabine sitzen, während die Spieler des HCDUs chon längst auf dem Feld bereit standen. Schliesslich wurde die zweite Halbzeit dochnoch angepfiffen. Und nach einer kurzen Anlaufzeit machte der HCDU mit der Aufholjagd weiter. Gefährlich wurde es für Frauenfeld immer dann, wenn HCDU-Spielertrainer Schoenholzer Grendelmeier auf dem rechten Flügel lancierte. Grendelmeiers beide Treffer waren die Initialzündung, Imhof gelang nach 37 Minuten der erstmalige Ausgleich(zum 14:14). Und der Rückraum-Shooter war es auch, welcher 12 Minuten vor Schluss den HCDU in numerischer Überlegenheit mit 21:20 erstmals in Führung brachte.
Frauenfeld im Kopf ein wenig frischer
Auch dank Goalie Carlo Filippi verteidigten die Limmattaler bis in der 55. Minute die knappe Führung. Dann zeigte sich Frauenfeld als die vor allem mental frischere Mannschaft und drehte die Partie noch. Der HC Dietikon-Urdorf verlor mit 25:27 und schied im Schweizer Cup aus.
Dietikon-Urdorf - Frauenfeld 25:27 (10:11)
Stadthalle – 20 Zuschauer – SR: Bätschmann, Schlegel.
Dietikon-Urdorf: Katicic, Filippi; Barben (1), Bühlmann, Grendelmeier(6), Imhof (7), Jenni, Polozani (6/2), Schoenholzer, Senn (1),Tiefenauer (1), Wiederkehr, Wüthrich (3).
Frauenfeld: Odermatt, Andreas Schläfli, Iacopetta; Frei (9), Hasanovic, Haussener (3), Christian Hug (1), Nathanael Hug, Mathis(8/4), Fabian Schläfli (1), Sutter (3), Fabio Tschirren (2), Manuel Tschirren, Mayer.
Torfolge: 0:3, 1:3, 1:4, 3:4 (8.), 3:10 (17.), 8:10 (25.), 8:11, 10:11 / 10:13,12:14, 14:14 (37.), 14:16, 16:18, 17:18, 17:20, 21:20 (49.), 21:21, 22:21,24:23 (55.), 24:26 (58.), 25:26, 25:27.
Strafen: 4x2 Minuten gegen Dietikon-Urdorf – 7x2 Minuten gegen Frauenfeld.
Bemerkungen: HCDU ohne Rüegg (Militär) und Galli (verletzt),dafür erstmals wieder mit dem langjährigen Masseur Walti Herzig

Dienstag, 17. November 2009

Der HCDU im Cup

Heute kommt Frauenfeld nach Dietikon
Nach einem spielfreien Wochenende stehen die 1.-Liga-Handballer des HC Dietikon-Urdorf heute Abend wieder im Einsatz. In der Dietiker Stadthalle treffen sie im Rahmen der
2. Runde des Schweizer Cups um 20.30 Uhr auf Meisterschaftsgegner Frauenfeld. Bei den Limmattalern fehlen werden Ricardo Rüegg (Militär) und Stefan Galli (brach sich im Training
den Fuss) und eventuell auch Daniel Imhof (Militär im Welschland). Mit den Thurgauern hat der HC Dietikon-Urdorf nach der 25:30-Pleite in der 6. Meisterschaftsrunde noch eine
Rechnung offen. «Wir waren damals chancenlos nach der Halbzeitpause», so HCDU-Spielertrainer Schoenholzer, «und wir wollen es diesmal besser machen. » (RUBU. )
LiZ-Tipp: 30:25

Montag, 16. November 2009

Trotz Grippewelle zwei Siege der beiden MU16

Aufgrund Grippekranken und Verletzten musste im MU16 Promotion ein Feldspieler ins Tor. Trotzdem gewann die HSG Limmattal souverän gegen den TV Thalwil mit 32:20.
Das MU16 Meister hatte auch Grippeabsenzen und Spieler welche die ganze Woche krankheitshalber im Bett lagen. Der Gegner lag in Reichweite, hatte er doch gegen Albis verloren, hingegen aber Stäfa bezwungen. Nach einer schwachen Startphase, steigerten sich die Limmattaler und konnten vermehrt aus einer starken Verteidigung, inklusive Torwart Agarkov, agieren und viele schnelle Gegenstosstore schiessen. Fast alle Feldspieler konnten sich als Torschützen betätigen, als sehr treffsicher erwies sich Furrer mit 11 Toren. Am Schluss führte dies zu einem 31:25 Sieg.
Es spielten: Vlad Agrakov, Aziri Kushtrim, Bunjaku Lirak, Burla Daniel, Diserens Gilles, Ensslin Jonathan, Furrer Pascal, Gretler Rico, Lemos Marco, Satan Arif, Marjan Dujak, Wiesner Marius, David Röthlisberger, Oliver von Atzigen, Adonis Dedushi, Jeffry Miao.

Dienstag, 10. November 2009

Espoirs: Die erste echte Niederlage schmeckt bitter

Die Vorgabe ans Team war klar, nachdem die Stäfnerinnen am Vortag ihre Führung in der Tabelle wieder ausbauen konnten: "Drannebliibe" musste die Devise gegen Adliswil lauten, um wieder auf einen Punkt aufschliessen zu können. Nicht ganz einfach, denn Adliswil war bereits im Hinspiel mit Glück nur knapp bezwungen worden. Gleichzeitig dürfte Adliswil in der bisherigen Meisterschaft eher unter Wert geschlagen worden sein.

Bei Spielbeginn wurde auch schnell klar, dass es kein Spaziergang werden würde. Adliswil spielte den Kraftvorteil in der Defensive sehr gut aus, während der HCDU ganz einfach zu viele Fehler machte. Aus den ersten vier Angriffen resultierte kein einziger Wurf aufs Tor. Die Defensive der Dietikerinnen war hingegen einmal mehr gut organisiert und sie hatten mit Svenja einen starken Rückhalt im Tor. Dennoch konnte nicht an die Leistung und an das Tempo vom Spiel gegen Päffikon angeknüpft werden, und zwar aus einem einfachen Grund: der Gegner vermochte das Tempo problemlos mitzugehen und die Fehlerquote der Dietikerinnen war wie bereits erwähnt zu hoch. Überraschend war allerdings, dass der HCDU trotz sichtlicher Probleme aus einem 2:4-Rückstand ein 6:5 machen konnte. Unglücklicherweise verlor man ob der Führung gleich wieder den Faden und aus dem Vorsprung wurde bis zur Pause wieder ein Rückstand - 6:7 aus Sicht des HCDU.

Nach der Pause begann Marcella für Svenja im Tor. Sie vermochte aber ebenfalls nicht an die Leistung vom Donnerstag anzuknüpfen und musste nach 10 glücklosen Minuten wieder ausgewechselt werden. Der HCDU kämpfte in der zweiten Halbzeit zunächst gegen den Gegner. Der Abstand wurde von 6:10 auf 8:10 verkürzt mit der Chance auf den Anschlusstreffer, als der Kampf plötzlich wieder sich selber galt. Aus dem Nichts wurden Bälle anstelle tief wieder hoch aufs Tor geworfen, Abschlüsse wurden zu früh grnommen, etc. Aus der Chance zum 9:10 wurde so leider rasch ein 10:14. Dann entschloss sich die Bank, offensiv zu verteidigen. Mit Erfolg: der Gegner machte Fehler, der HCDU nutzte sie und kam auf 12:14 mit der Chance zum 13:14 heran. Déja-vu? Ja genau, denn plötzlich klappte wieder gar nichts mehr. Den Schlusspunkt setzten die Gäste mit zwei Toren in der letzten Minute.

Die Niederlage ist bitter, insbesondere weil Leistungsträgerinnen gut gedeckt wurden oder einfach mit den Erwartungen nicht umgehen konnten. Zudem kam der Wechsel von der 6:0-Deckung auf eine offensive Abwehr viel zu spät. Plus fehlt es dem Team an gemeinsamen Trainings. Coach Wyttenbach ist aber nach wie vor überzeugt, dass sich dieses Team in näherer Zukunft durchaus für höhere Aufgaben empfehlen könnte. Weitere Niederlagen sind zumindest nicht geplant und Überzahlsituationen werden sicher noch trainiert.

HCDU Espoirs - Adliswil/Kilchberg 12:16 (6:7)
HCDU: Svenja, Marcella; Andrea (3), Astrid (3), Martina (1/1), Lorena (3), Maja (1), Alex (1), Manu, Jefi, Isabelle, Julia

Montag, 9. November 2009

Der HCDU jubelt wieder

Spektakulärer 32:31-Heimsieg gestern in der 1. Liga gegen Appenzell

Festhütte Zentrumshalle.

Gestern Abend versöhnten sich die HCDU-Handballer mit ihren Fans. Daniel Imhofs Siegtreffer fiel mit der Schlusssirene.

RUEDI BURKART

Solche Szenen nach Spielschlusshat man in den letzten Wochen vermisst. HCDU-Spieler, die sich herzen und strahlend ins Publikum winken. «Hauptsache gewonnen. Wie, ist egal», lächelte Goalie Giusi Katicic. Denn der Zwang, endlich wieder einmal eine Partie gewinnen zu müssen, um in der Tabelle nicht noch ganz nach hinten durchgereicht zu werden, lähmte den HCDU zu Beginn. Die Hände der Limmattaler waren zittrig. Bis Mitte der ersten Halbzeit unterliefen ihnen in der Offensive so viele Ballverluste wie normalerweise während 60 Minuten. Zur Pause lagen die Gäste denn auch mit15:13 in Front. Das Plus der Appenzeller: Der 33-jährige, ehemalige NLA-Handballer Rolf Erdin war kaum zu stoppen. Er war immer wieder für die wichtigenTreffer zuständig.Lange sah es nicht nach einer dramatischen Schlussphaseaus. Nach 55 Minuten erzielte Erdinin doppelter nummerischer Appenzeller Unterzahl(!) das30:28 für die Gäste. Doch die Moral bei den Limmattalern stimmt seit dem Abgang von Coach Stephan Höhn wieder. Höhns Nachfolger, Markus Portmann, flösst der Mannschaft das Selbstvertrauen ein, das für Siege nötig ist. Und er stellte Tiefenauer als Bewacher zu Erdin (Portmann: «Der war müde.»).

Imhofs Exploit im Endspurt

Die Massnahme war der eine Grund für die Wende. Der andere war der Exploit von Daniel Imhof. Von seiner Rückenverletzung scheint der Shooter überhaupt nichts mehr zu spüren. Erst erzielte er zwei Tore, dann holte er jenen Penalty heraus,welchen Polozani abgezockt zum 31:31 in die Maschen hämmerte. Und mit der Schlusssirene traf er zum 32:31. Nun brachen alle Dämme. Die Limmattaler jubelten, die Appenzeller trotteten enttäuscht von dannen. Und HCDU Präsident Martin Romer durfte wieder einmal strahlen.

Dietikon-Urdorf - Appenzell 32:31 (13:15)

Zentrumshalle – 80 Zuschauer – SR: Iseli, Ryter.

Dietikon-Urdorf: Katicic (1.23./ab 50.), Kilchenmann;Anderegg (3), Barben, Bühlmann, Grendelmeier(6), Imhof (12), Polozani (3/3), Schoenholzer(3), Senn (1), Tiefenauer (2), Wiederkehr,Wüthrich (2), Jenni.

Appenzell: Masina, Busa; Christ, Erdin (8), Geisser(8), Andreas Inauen (4), Daniel Inauen,Künzler (6/1), Mathies, Marco Sutter (3), SvenSutter (1), Tobias Sutter (1), Walker.

Torfolge: 1:0, 1:2, 2:2, 2:6, 4:6, 4:9 (14.), 9:9 (19.),9:12, 10:13, 11:14, 13:14, 13:15 / 15:15, 15:18, 16:19,18:19, 19:22, 20:24, 22:25, 23:25, 24:26, 25:27, 26:29(54.), 28:30, 30:31, 32:31.

Strafen: 2x2 Minuten gegen Dietikon-Urdorf –6x2 Minuten inkl. Disqualifikation Geisser gegenAppenzell.

Bemerkungen: Polozani schiesst Siebenmeter an den Pfosten (5./2:5).

Niederlagen für beide MU16

Das MU16 Meister verlor in Stäfa klar mit 30:22. Die offensive Verteidigung "verschlief" den Anfang und begann erst ab etwa der 20 Minute die nötigen Bälle zu erobern, leider verhinderten dann die mangelhafte Chancenauswertung bei den sogenannten 100% und über 20 technische Fehler eine erfolgreiche Aufholjagd.
Das MU16 Promotion verlor zwar nur knapp 27:25 gegen Stäfa, kämpfte dabei aber sehr mit dem rutschigen Ball. Nur ein Teil der Mannschaft konnte sich auf diesen äusseren Umstand einstellen, die anderen haderten und so verlor man das Spiel.

Es spielten: Renato Romer, Damian Biffiger, Vlad Agrakov, Aziri Kushtrim, Bunjaku Lirak, Burla Daniel, Diserens Gilles, Ensslin Jonathan, Furrer Pascal, Gretler Rico, Lemos Marco, Satan Arif, Schlatter Brian, Wiesner Marius, David Röthlisberger, Oliver von Atzigen.

Donnerstag, 5. November 2009

Espoirs: Sieg gegen Pfäffikon Fehraltorf

Am Donnerstag um ca. 17:50 abfahren um den Stau zu vermeiden am Brüttiseller Kreuz war Teil eins des Plans. Teil zwei war, mit Fehraltorf einen weiteren Konkurrenten in der Liga zurückzubinden. Der erste Teil des Planes hat ziemlich gar nicht geklappt, Von Limmattaler Kreuz bis und mit Brüttiseller Kreuz war Sense mit jedem Tempo schneller als 60. Rechtzeitig in der Halle war man aber dennoch, um wenigstens Teil 2 des Planes in die Tat umzusetzen.

Begonnen hat es ziemlich vielversprechend. Hinter dem Limmattaler Angriff war viel Druck und in der Defensive stand man sehr sicher, obwohl der Gegner einmal mehr körperlich deutlich überlegen war. Die Überlegenheit konnte Pfäffikon aber nicht ausnutzen. Nach einer kurzen Angewöhnungsphase bis zum Stand von 2:2 nach 5 Minuten löste der HCDU die Handbremse auf eindrückliche Art und Weise. Ein Gegenstoss nach dem anderen wurde gefahren, Spielzüge klappten wunderbar, Penalties wurden versenkt, Kreisanspiele gelangen wie noch nie. Der Gegner war mit dem 10:5 nach 20 Minuten noch sehr gut bedient, leistete sich die junge Equipe um Astrid, Maja und Andrea doch einige Fehlschüsse aus 100%-Chancen. Gleichzeitig fiel das eine oder andere Ei ins Tor der Dietikerinnen, die mit der Führung von schlussendlich "bloss" 11:7 in die Pause gehen durften. Sehr schön mit anzusehen war indes, dass Marcella und Svenja einen "Goaliefight" auf hohem Niveau zeigten, wobei Marcella die erste Halbzeit für sich entscheiden konnte.

In der Pause galt es, die Emotionen wieder flach zu halten und die Euphorie etwas zu brechen. Der bis zu diesem Zeitpunkt gnadenlos überforderte Gegner sei noch nicht geschlagen, das Spiel dauere nochmal 30 Minuten. Und prompt kam es, wie es nicht kommen sollte. Bei jedem angesagten Spielzug wurde Stehrenberger umgehend manngedeckt, während die Kreisanspiele mittlerweile so durchsichtig waren, dass ein Ball nach dem anderen verloren ging. Die Pfäffikerinnen konnten in dieser Phase ohne eigentlich zu glänzen zum 11:11 aufschliessen. Dann hatte der ansonsten gute und unauffällige Schiri seine schwächeren fünf Minuten. Nachdem Astrid eine Gegnerin im Gegenstoss erfolgreich gestört hatte, reklamierte das Publikum ein "grobes Foul" und "einen Angriff auf die Gesundheit der Spielerin". In Tat und Wahrheit traf Astrid den Ball und berührte die Gegnerin überhaupt nicht. Die Krux: Der Schiri hatte das Spiel laufen gelassen, reagierte aber auf die Proteste der Zuschauer. Nach kurzer Konsultation mit dem Schiritisch (der dem Schiri seine Version mitteilen durfte, obwohl der Schiri keine 3 Meter vom Tatort weg war) zeigte er Astrid die rote Karte. Selbst der gegnerische Trainer riet Coach Wyttenbach, hier einen Spielfeldprotest einzulegen, weil das ein krasser Fehlentscheid des Unparteiischen war. Wyttenbach beschloss, dies zu machen, sollte das Spiel zu Ungunsten der Limmattalerinnen ausgehen. Nach diesem kleinen Skandal zeigte das Team aber Moral und legte wieder los wie die Feuerwehr. Innerhalb von 10 Minuten lag man wieder fünf Tore vorne und konnte sich wieder den Luxus leisten, schöne Durchbrüche gleich selber zu sabotieren mit zum Teil unmöglichen Fehlwürfen. Das Spiel wurde schlussendlich mit 18:13 gewonnen, wobei hier sehr wohl ein deutlicheres Resultat zugunsten des HCDU dringelegen wäre.

HSG Pfäffikon-Fehraltorf - HCDU Espoirs 13:18 (7:11)
HCDU: Svenja (1.-15. und 46.-60.), Marcella (16.-45.); Astrid (2), Martina (3/2), Maja (4), Andrea (5/2), Lorena (3), Alexandra (1), Manuela, Isabelle
Bemerkungen: Julia (krank) und Yasmine (verletzt) als Zuschauerinnen auf der Tribüne

Dienstag, 3. November 2009

U13 gewinnt 1. Turnier!


Es ist zwar schon über eine Woche her, aber Grund zur Freude ist es trotzdem noch immer (und die Jungs können ja nichts dafür, dass der Trainer im Geschäft nicht bloggen kann): Am vorletzten Sonntag hat das U13 den Spieltag in Schlieren souverän gewonnen und damit gezeigt, dass sich Bütschwil lohnt! Herzliche Gratulation!

Montag, 2. November 2009

HCDU in der 2.Hauptrunde

27:26-Sieg im 1.-Liga-Duell gegen Olten
RUEDI BURKART
Die Meldung des Tages vorweg: Beim HC Dietikon-Urdorf ist der nach dem Rauswurf von Stephan Höhn verwaiste Posten des Coaches wieder besetzt. Der neue Mann wurde erwartungsgemäss aus den eigenen Reihen rekrutiert. Bis Ende Jahr wird Markus Portmann, aktuell auch Assistenztrainer bei den U18-Junioren, Spielertrainer Sascha Schoenholzer zur Hand gehen. Gestern gab «Porti», wie ihn im Verein alle nennen, beim 27:26-Sieg im Schweizer Cup gegen Olten seinen Einstand.

Guter Beginn, Baisse – Sieg Die Limmattaler starteten trotz der aktuellen Baisse in der Meisterschaft alles andere als verunsichert in die Partie und steckten auch Wüthrichs Penalty-
Fehlschuss nach 44 Sekunden weg. In der Defensive langten sie zu wie selten zuvor in dieser Saison, und Goalie Kilchenmann zeichnete sich ein ums andere Mal aus. In der Offensive brillierten die Limmattaler mit herrlich herausgespielten Gegenstoss-
Toren, mit brachialer Gewalt (Senns Treffer zum 7:4) oder auch mit überlegten Abschlüssen aus der zweiten Reihe (Rüeggs Hammer zum 8:5). Mitte der ersten Halbzeit kam der Bruch im Spiel des HCDU. Die Zuordnung stimmte nicht mehr, Chancen wurde fahrlässig vergeben – und Olten lag Sekunden vor dem Pausenpfiff mit 12:10 in Führung.

Imhofs starke Leistung
In der zweiten Halbzeit entwickelte sich das erwartete Spiel.
Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen,
der Ausgang blieb lange Zeit offen. Dank einer erneut konzentrierten Defensivarbeit kamen die Limmattaler ins Spiel zurück, und dank einem Daniel Imhof in Hochform hielten sie
sich die Solothurner (angetrieben vom 40-jährigen, ehemaligen Nationalspieler André Bichsel) vom Leib. Beeindruckend, wie stark Imhof nach seiner Rückenverletzung schon wieder
aufspielte. Mal verwertete er einen Tempogegenstoss, mal lancierte er einen Mitspieler, dann traf er aus dem Rückraum. Total markierte er zehn Tore.

Nach dem Schlusspfiff freute sich Neo-Coach Portmann: «Es ist noch nicht alles super. Aber wichtig ist der Sieg.» Vereinspräsident Martin Romer. «Es war offensichtlich, dass das Team jetzt wieder Freude am Handballspielen hat.»
In der 2.Cuprunde greifen die NLA-Teams erstmals ein.

Dietikon-Urdorf (1. Liga) - Olten (1.) 27:26 (10:12)
Zentrumshalle, Urdorf – 100 Zuschauer – SR:
Barthelet, Spielmann.
Dietikon-Urdorf: Kilchenmann/Filippi; Anderegg(3), Barben (2), Bühlmann, Grendelmeier
(3), Imhof (10), Polozani (1/1), Rüegg (1),Schoenholzer, Senn (3), Tiefenauer (1), Wiederkehr,
Wüthrich (3).
Olten: Büttiker/Kagerer; Bichsel (3), Brügger,Flüeli, Grolimund, Kaufmann (3), Moor, Quaile
(1), Roth (10/1), Widmer (2), Wiederkehr (1),Wild, Yildirim (6/1).
Torfolge: 2:0, 2:2, 5:2, 6:3, 7:5, 9:5 (17.), 9:10 (27.), 10:10, 10:12 / 13:12, 13:13, 15:13 (37.), 15:15, 16:15, 17:17, 19:17, 20:20, 22:20, 22:22, 23:22, 25:23, 26:26 (58.), 27:26.
Strafen: 4x2 Minuten gegen Dietikon-Urdorf – 5 x 2 Minuten gegen Olten.
Bemerkungen: Dietikon-Urdorf ohne Galli, Katicic
– Büttiker hält Siebenmeter von Wüthrich (1./0:0), Filippi hält Siebenmeter von Yildirim
(23./9:7), Roth verschiesst Siebenmeter (37./15:13).

Sonntag, 1. November 2009

Espoirs: Einen Punkt verloren - 17:17 gegen Schwamendingen

Es ist immer schade, wenn man auf einen Match zurückblickt und zusammenfassend sagen muss, dass man deutlich hätte gewinnen können / sollen / müssen. Mit einem Sieg im heutigen ersten Heimspiel der Saison hätten die Espoirs auf Rang 2 klettern können, nach Verlustpunkten immer noch ex aequo mit dem Tabellenführer. Nichts ists geworden, obwohl es lange Zeit gut ausgesehen hat.

Nach einem guten Start des HCDU und einer Führung von 4:2 nach rund 15 Minuten schien eigentlich alles darauf hinzudeuten, dass heute ein Start-Zielsieg drin liegen könnte. Schon nur deshalb, weil die Dietikerinnen mehrmals frei vor dem Torhüter auftauchen konnten, aber jeweils an der starken Torfrau der Gäste scheiterten. In dieser Phase verpasste der HCDU bereits die Entscheidung. Noch schlimmer: der HCDU verpasste plötzlich die zweiten 15 Minuten der ersten Halbzeit. Aus dem 4:2 mit zwingenden Chancen zum Ausbau der Führung wurde plötzlich ein 4:6 für Schwamendingen. Und das war gleichzeitig der Pausenstand. Man stelle sich vor: die Espoirs werfen in 30 Minuten nur gerade 4 Tore. Da blieb der "Espoir" für mehr Tore in Halbzeit zwei.

Mehr Zug aufs Tor und mehr Tempo mit der zweiten Gegenstoss-Welle brachten den HCDU sehr schnell von einem 4:8 zum 13:10. Alles schien wie am Schnürchen zu laufen, der Gegner hatte die Torfrau ausgewechselt, Andrea hatte einen Glanztag erwischt, Astrid zog langsam mit und auch die anderen spielten mehrere Stufen besser als noch in der ersten Halbzeit. Immer wieder wurden die durchwegs guten Sperren von Jefi sauber ausgenutzt und in der Defensive gabs keine Gratis-Tore mehr. Aber trotz einer 16:14-Führung schafften es die Espoirs nicht, den Vorsprung über die Zeit zu retten. Wegen einigen Konzentrationsfehlern beim HCDU gelang es Schwamendingen dennoch, zum 17:17 Endresultat auszugleichen.

Den Match hat das Team nicht etwa in der zweiten Halbzeit nicht gewonnen, sondern bereits in der ersten. Mit etwas mehr Tempo im Angriff waren die Gegnerinnen sehr rasch aus dem Konzept zu bringen. Das hatte in der ersten Halbzeit gefehlt. Etwas schade ist auch, dass die beiden Rückraumspielerinnen Astrid und Martina etwas Anlaufzeit brauchen, bis der Motor läuft. Wenn beide so werfen und entsprechend treffen würden, wie sie es jeweils im Training zeigen, hätte der HCDU Schwamendingen vom Platz gefegt. Ein Lichtblick war Jefi am Kreis, die Mal für Mal gute Sperren setzte und ihr erstes Saisontor erzielen konnte - auf herrliches Kreisanspiel von Martina. Ein zweiter Lichtblick war, dass die gesetzten Sperren gesehen und genutzt wurden. Im heutigen Spiel vor allem von Andrea. Ein dritter Lichtblick war die im Vergleich zu den vorderen Spielen sehr geringe Anzahl von Fehlern.

HCDU Espoirs - Schwamendingen HandBall 17:17 (4:6)
Espoirs: Svenja (1.-60.), Alex, Manuela, Astrid (3), Lorena (2), Martina (2), Jefimija (1), Isabelle, Andrea (9/3)
Bemerkungen: Martina wirft einen Penalty neben das Tor (12./3:2)

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Der HCDU trennt sich von Stephan Höhn

Letzten Montag haben sich Sportchef und Präsident geeinigt Stephan Höhn von seiner Tätigkeit als Herren 1 Trainer freizustellen. Der Grund war nicht wie im Limmattaler dargestellt, dass ihm schlechte Kommunikation vorgeworfen wurde, sondern die Kommunikation zwischen Vorstand, Sascha Schönholzer und Stephan Höhn funktionierte nicht mehr. Man redete aneinander vorbei. Wir sind der Meinung Kommunikation ist immer eine Sache aller und keine Schuld eines Einzelnen.
Wir Bedauern dass am Schluss dieser Schritt notwendig war.
Wir danken Stephan Höhn für sein gute geleistete Arbeit in den letzten zweieinhalb Jahren.

Sascha Schönholzer und der Vorstand sind nun intensiv an der Arbeit um für die restliche Saison eine möglichst gute Lösung zu finden.

Montag, 26. Oktober 2009

Und wieder keine Punkte

In der 1. Liga verliert der HCDU in Frauenfeld 25:30
Verkehrte Welt in der 1. Liga. Während der letztjährige NLB-Absteiger HC Dietikon-
Urdorf nach sechs Runden nur auf Rang 7 liegt, grüsst Aufsteiger Frauenfeld
nach dem gestrigen 30:25-Heimsieg gegen die Limmattaler von Rang 3.
IN DER ERSTEN HALBZEIT vermochte der
ersatzgeschwächt angetretene HCDU (Topskorer Imhof musste wie befürchtet
wegen seiner Rückenverletzung zuschauen) die Hausherren in die Schranken
zu weisen und lag zuweilen mit bis zu vier Treffern vorne. «Unsere 6:0-Abwehr
stand recht gut», so Spielertrainer Sascha Schoenholzer. Mit 16:14 zugunsten
der Limmattaler wechselte man die Seiten.
BIS ZUR 45. MINUTE waren die beiden Teams resultatmässig stets gleichauf.
Mal führte der HCDU mit einem Tor, dann Frauenfeld. Doch als die Schlussphase
eingeläutet wurde, zog das Heimteam davon. Schnell und uneinholbar.
FÜR DEN HCDU hat spätestens gestern Abend der graue Alltag im Niemandsland
der Tabelle begonnen. (SA/RUBU.)
Frauenfeld - Dietikon-Urdorf 30:25 (14:16)
Rüegerholz – 80 Zuschauer – SR: Iseli, Rytter.
Frauenfeld: Hug,Keller; Frei (4),Hasanovic (5),N. Hug (2),Mathis
(8/4),Odermatt,Ries (1),Rohner (1),Schäfli (2),Sutter (4).
Dietikon-Urdorf: Katicic, Loosli; Anderegg (2), Barben (2),
Bühlmann (1), Grendelmeier (4), Polozani (2/2), Rüegg,
Schoenholzer (6/5), Senn (3), Tiefenauer (4), Wüthrich (1/1).
Strafen: Je 4x 2 Minuten.
Bemerkungen: Frauenfeld ohne Fehr, Kunz, Hausser (alle verletzt)
– Dietikon-Urdorf ohne Jenni, Imhof (beide verletzt),
Kilchenmann (krank).

Daniel Burla mit Aufgebot am Regionalauswahlturnier in Magglingen

Daniel Burla erhielt ein Aufgebot für das Regionalauswahlturnier vom 31.10/1.11 in Magglingen.
Die Regionalauswahl ist die Vorstufe zur MU17 Juniorennationalmannschaft.
Der Vorstand des HCDU gratulieret Daniel zur Nomination.

Beide MU16 gewinnen

Letzten Samstag konnten beide MU16 in Unterengstringen im Büel jubeln. Sie besiegten ihre Gegner klar.
Das MU16 spielte gegen ein zahlenmässig knapp angetretenes Bülach. Die Bülacher waren zwar grösser, aber die Limmattaler schneller. Eine gute Torwart Leistung von Romer und 12 Tore von Bunjaku legten den Grundstein für einen ungefährdeten Sieg 47:25 Sieg. Aber der Schlüssel zum Erfolg war dass es das erste Mal diese Saison eine geschlossen Teamleistung im MU16P war und alle ihren Anteil am Erfolg hatten. Auch Aziri, Lemos und Zahnd welche ihr erstes Spiel in dieser Saison spielten, gefielen durch schöne Aktionen.
Das MU16 M überzeugte vor allem im Angriff. 45 Toren gegen ein Albis Foxes (Reserveteam des Rekordjuniorenschweizermeister GAN Foxes) ist eine ausgezeichnete Leistung. Auch hier gewann das Kollektiv welches schönen Tempohandball mit wenigen Fehlern bot. Um gegen die Spitzenmannschaften in dieser Gruppe zu bestehen muss man sich aber vor allem noch in der Verteidigung noch verbessern. Es wurden dem Gegner zuviel einfache Tore zugestanden.

Es spielten: Renato Romer, Damian Biffiger, Vlad Agrakov, Ameti Egzon. Aziri Kushtrim, Bunjaku Lirak, Burla Daniel, Dedushi Adonis, Diserens Gilles, Ensslin Jonathan, Furrer Pascal, Gretler Rico, Lemos Marco,Satan Arif, Schlatter Brian, Wiesner Marius, Zahnd Robin.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Ex Limmatspieler im A-Nationalmannschaftsaufgebot für Vierländerturnier

Das Schweizer Nationalteam bestreitet vom 30. Oktober bis 1. November am Vierländerturnier im österreichischen Linz die ersten Länderspiele der Saison gegen die Ukraine, Österreich und Slowenien. Nationaltrainer Goran Perkovac nutzt die Woche vor dem Turnier für einen dreitägigen Trainings-Lehrgang in Altdorf und hat dazu nun 20 Spieler aufgeboten. Fünf junge Spieler wurden dabei zum ersten Mal berücksichtigt: Tobias Baumgartner (BSV Bern Muri), Jan Burkhard (Kadetten Schaffhausen), Thomas Hofstetter (HC Kriens-Luzern), Severin Ramseier (HSC Suhr Aarau) und Andrija Pendic (TV Endingen).

Quelle SHV.

Jan Burkhard spielte noch in der Saison 2005/06 in der SG Limmat/Dietikon-Urdorf im MU17 und MU19 Inter.

Montag, 19. Oktober 2009

25:27 – Das pure HCDU-Waterloo

Nichts wurde nach der Pleite gegen Kreuzlingenaus dem Sprung an die 1.-Liga-Spitze
Wie kann man ein solches Spiel noch aus den Händen geben? Mit sechs Toren führte der HC Dietikon-Urdorf gestern nach 53 Minuten. Und ging am Schluss noch mit fliegenden Fahnen unter.
RUEDI BURKART Nach dem Halbzeitpfiff war Stephan Höhn leicht gereizt.«Willst du von mir eine interne Spielsperre?», herrschte der Coach des HC Dietikon-Urdorf einen seiner Akteure an, der im Begriff war, in die Kabine zu marschieren, «ich habe doch gesagt, es sollen alle zu mir kommen.» Ein Grund für die höhnsche Verstimmung mag die Ineffizienz im Abschluss gewesen sein. Die Limmattaler wirkten in den ersten 30 Minuten fahrig,weder Veton Polozani noch Sascha Schoenholzer waren in ihrer Position als Playmaker im Rückraum besonders inspirierend, Topskorer Imhof agierte eine Spur zu lässig. Der HCDU brauchte schlicht zu viele Chancen für die 11 Treffer. Immerhin stand man in der Defensive einigermassen sicher, auch Goalie Josip Katicic zeigte vor der kompakten 6:0-Abwehr eine gute Leistung. Vom 24:18 zum 25:27 in 7 Minuten. In der Pause schien Höhn die richtigen Worte gefunden zuhaben. Die Limmattaler agierten nun so kompakt, wie er es wünschte, und machten vorne weniger Flüchtigkeitsfehler. Konsequenz: Sie gingen bis zur42.Minute mit 19:13 in Front. In dieser Phase erzielten sie drei Treffer in Unterzahl in Serie. Sieben Minuten vor Schluss lag der HCDietikon-Urdorf mit 24:18voraus und schien auf dem Weg zum vierten Sieg der Saison. Denn mit jedem Treffer, den die Limmattaler erzielten regteman sich auf der Bank der Gäste mehr auf. Über die Schiedsrichter, über den Gegner – wahrscheinlich am meisten über die eigenen Unzulänglichkeiten. Aber dann wendete sich die Partie dramatisch.
Die dramatische Wende
Plötzlich unterliefen den Limmattalern in der Offensive wieder Flüchtigkeitsfehler. Einmal schloss Imhof zu überhastet ab, dann unterlief Tiefenauer ein Abspielfehler, Schoenholzer ebenfalls. Und Kreuzlingennahm die Einladungen dankend an, glich aus und ging 75 Sekunden vor Schluss in Überzahl mit 26:25 in Führung. Der HCDU war nun völlig von der Rolle.Und Kreuzlingen rutschte dankdes 27:25-Erfolgs in der Tabelleneu auf den zweiten Tabellenplatz.
Dietikon-Urdorf - Kreuzlingen 25:27 (11:11)Zentrumshalle, Urdorf – 80 Zuschauer –
SR:Anton Hasler, Rolf Hasler.
Dietikon-Urdorf: Katicic (Kilchenmann für2 Penalties); Grendelmeier (6), Imhof (3/1), Polozani(3/2), Tiefenauer (4), Barben (5), Anderegg(3), Schoenholzer, Wüthrich, Wiederkehr, Senn (1), Bühlmann.
Kreuzlingen: Lesko, Allenspach; Bader (1),Baumann (6/4), Briegmann (3), Fehr (1), Fülöp(4), Gacsalyi, Pfeiffer (1), Runge (2), Thoma (7),Urbanke (2), Zeuske.
Torfolge: 0:2, 1:2, 3:3, 3:5, 4:6, 7:10, 10:10, 10:11,11:11 / 12:11, 12:12, 14:12, 14:13 (36.), 19:13 (41.),19:14, 20:15, 22:16, 23:17, 24:18 (53.), 24:22 (55.),24:24, 25:24 (57.), 25:27.
Strafen: Je 5×2 Minuten.
Bemerkungen: Dietikon-Urdorf u. a. ohne Jenni(Aufbautraining) und Rüegg (Militär).

Sonntag, 18. Oktober 2009

Fotos HCDU Lager in Bütschwil

Unter diesem Link oder mittels Klick auf das Bild unten findet ihr die ersten dokumentierten Geschehnisse im Lager 2009. Für alle undokumentierten Geschichten müsst ihr euch wohl oder übel in der Gerüchteküche durchfragen :o)

HCDU Lager 2009

Samstag, 17. Oktober 2009

Espoirs - Des Dramas zweiter Akt: Sieg in Kilchberg gegen Adliswil

Die Espoirs stehen nach zwei gespielten Spielen und vier Punkten sehr gut da (mit Ausnahme der Forfait-Niederlage). Letzte Woche gabs einen Auswärtssieg in Stäfa mit einem Tor, heute dasselbe in Kilchberg. Das wars dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten. In Stäfa war das Glück erkämpft, gegen Adliswil war das Glück einfach nur Glück.

In der ersten Halbzeit hat es lange gedauert, bis der HCDU gegen die körperlich wesentlich stärker gebauten Frauen von Adliswil / Kilchberg überhaupt den Ball aufs Tor brachte. Eine hervorragend gelaunte Svenja im Tor des HCDU sorgte aber dafür, dass der Gegner nie mehr als ein Tor vorlegen konnte. Die Verteidigung zeigte sich etwas weniger stark als gegen Stäfa, was man auf den Respekt vor der Körperlichen Überlegenheit der Adliswilerinnen zurückführen konnte. Diesen Respekt verloren die Dietikerinnen beim Stand von 3:3 und zogen ihrerseits mit 3 Toren davon. Bis zur Pause sollte sich aber Martina noch an der Schulter verletzen und die ohnehin schon von Erkältung geplagten Spielerinnen standen plötzlich ganz ohne Auswechselmöglichkeit da. Das mag erklären, wieso der Gegner zur Halbzeit nur mit 9:7 im Rückstand lag. Eine andere Erklärung ist, dass die "Aushilfen" des F3 bei guter Laune waren und ihrerseits einige wichtige Aktionen und Tore markieren konnten. Daniela beispielsweise hatte aus 3 Würfen aus dem Rückraum ebensoviele Tore erzielt.

In der Pause verlangte der Trainer etwas mehr Tempo und mehr Härte. Beides wurde nur bedingt umgesetzt. Die Adliswilerinnen kamen in Halbzeit zwei nur zu insgesamt fünf Toren, gleichzeitig gelangen dem HCDU aber auch nur gerade deren vier. In dieser Phase war das Spiel ein echtes 3.Liga-Spiel, in welchem die routinierten Gegnerinnen versuchten, mit dem HCDU Katz und Maus zu spielen. Gleichzeitig produzierten beide Teams Fehler en masse und dem HCDU ging sichtlich die Luft aus, je länger das Spiel dauerte. Das entscheidende Tor gelang Andrea mit ihrem ersten Wurf auf das gegnerische Tor eine Minute vor dem Abpfiff. Schlussstand Adliswil 12, HCDU 13.

Bemerkenswert war, dass der Gegner 3 Tore auf Penalty und 4 Tore aus Gegenstössen geworfen hat - oder anders gesagt: nur gerade 5 Tore kassierte der HCDU aus dem Spiel heraus. Dennoch ist die Bilanz aus dem zweiten Spiel ernüchternd, das trotz sehr durchschnittlicher Leistung glücklich gewonnen werden konnte. Die Erklärung für den Sieg ist schnell gefunden: Svenja im Tor und eine frech aufspielende Daniela auf dem Feld. In ihrem Sog steigerten sich auch eine Astrid und eine Lorena in der zweiten Halbzeit. Diese Leistungsbereitschaft der "echten" Espoirs muss aber bereits ab Minute eins vorhanden sein. Sonst war das der letzte Sieg in der dritten Liga.

Adliswil - Spose Kilchberg : HCDU Espoirs 12:13 (7:9)
HCDU: Svenja (1.-60.); Andrea (1), Astrid (4), Martina (1/1), Lorena (3), Jefimija, Claudia, Daniela (4)
Bemerkungen:
Svenja hält einen Penalty (11:12/53.), Martina wirf einen Penalty neben das Tor (9:11/47.)

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Der HCDU siegt mit Zufriedenheit

28:23-Erfolg der Handballer in der 1. Liga gegen Wetzikon
«Heute haben wir nicht nur gewonnen, wir sind auch zufrieden mit der Leistung. Das hat gepasst», sagte Dietikon-Urdorf-Spielertrainer Sascha Schoenholzer nach demgestrigen 28:23 in Wetzikon. Er spielt damit auf das erste Saisonspiel gegen Wädenswil an, das die Limmattaler ebenfalls gewannen, dabei aber phasenweise nicht überzeugten.
DAS KLARE RESULTAT täuscht. Der HCDU musste für den dritten Sieg im vierten Spiel kämpfen. «Die Zweikämpfe waren hart, aber fair – ganz so, wie es sein soll», gerät Schoenholzer fast etwas ins Schwärmen. Den Grundstein für den Erfolg legte sein Team wiederum in der Defensive um Torwart Josip Katicic, die nach der Umstellung von einer 5:1- auf eine 6:0-Deckung in der zweiten Halbzeit (Pausenstand 12:13) ein schwer zu überwindendes Hindernis für die Gastgeber darstellte, die nicht verhehlen konnten, dass sie gegenwärtig in einem Leistungsloch stecken, was nicht zuletzt auf die vielen verletzungsbedingten Absenzen zurückzuführen ist.
WARUM LÄSST Schoenholzer nicht von Beginn weg mit sechs Akteuren am eigenen Kreis verteidigen? Er lacht:«Damit die Spieler auch etwas lernen. 6:0 zu verteidigen ist einfach, 5:1 dagegen nicht. Man ist exponiert und muss sich gut bewegen. Wir (er und Coach Stephan Höhn, Anm. d. Red.) experimentieren gerne, solange es die Situation zulässt. »In der Offensive setzten Daniel Imhof (8Treffer) und Luzi Tiefenauer (5) die meisten Akzente, eingesetzt oft von Marius Wiederkehr, der im Rückraumin der Mitte spielte und diesen Test bestand. «Er hat das sehr gut gemacht», lobt Sascha Schoenholzer. DIE LIMMATTALER klettern nach diesem Sieg auf den zweiten Tabellenplatz und liegen somit erstmals auf einem Platz,der für die Teilnahme an der Finalrunde berechtigt. Am kommenden Sonntagkommt es um 18.30Uhr in der Urdorfer Zentrumshalle zum Spitzenkampf gegen Kreuzlingen. Den Gegner also, den der HCDU während der vergangene Woche im Schweizer Cup mit 31:22 bezwang. (RAB)
Wetzikon - Dietikon-Urdorf 23:28 (12:13) Walenbach – 80 Zuschauer – SR: Künzler, Heusser. Wetzikon: Hofstetter,Wyss (ab 31.); Badertscher (1), Chr. Bonadimann(2), M. Bonadimann, Geiger (3/1), Hess (5), Rast(4), Riwar (4),Vogel (1),Wey,Widmer (3).
Dietikon-Urdorf: Katicic, Kilchenmann (für 1 Penalty); Anderegg(4), Barben (2), Grendelmeier (1), Imhof (8), Polozani(4/3), Senn (2), Tiefenauer (5),Wiederkehr, Wüthrich (2/1).
Strafen: 4 x 2 Minuten gegen Wetzikon – 5 x 2 Minuten gegen Dietikon-Urdorf.
Bemerkungen: Wetzikon mit zahlreichen Absenzen – Dietikon-Urdorf ohne Jenny, Galli (beide verletzt), Rüegg (Militär)und Filippi (nicht im Aufgebot) – Kilchenmann hält Penalty.

MU16: Internationales Trainingsspiel gegen Værløse HK (Dänemark)

Am Schluss strahlten die Spieler beider Teams vor Freude. Zwar hatte die Mannschaft der HSG Limmattal in einem Trainingsspiel über 4x25 Minuten gegen den dänischen Verein Værløse HK mit insgesamt 43:46 verloren. Aber das Erlebnis ein internationales Trainingsspiel zu bestreiten war für alle etwas Spezieles. Die dänischen Gäste aus der Nähe Kopenhagens starteten fulminant, währenddessen die Limmtattaler Startschwierigkeiten bekundeteten. Daher das klare 16:8 für die Gäste nach einem Viertel. Danach war das Spiel eher ausgeglichen. Aufgrund zahlreicher Ferienabsenzen ergänzten drei MU14 und ein MU18 Spieler das Kader der HSG Limmattal.
Es spielten für die HSG Limmattal: Vlad Agarkov, Damian Biffiger, Renato Romer, Brian Schlatter, Oliver von Atzigen, Daniel Burla, Lirak Bunjaku, Marjan Dujak, Adonis Dedushi, Egzon Ameti, Gilles Diserens, David Röthlisberger, Eric Reymond, Jason Brandt, Anton Agarkov, Dario Petricevic

Sonntag, 11. Oktober 2009

Die Espoirs starten durch - 18:17-Auswärtssieg in Stäfa

Samstag um 20:20 Spiel in Stäfa gegen ebendiese, die man in der bisherigen Karriere nie bezwingen konnte, weder im FU16, noch im FU19 - man könnte meinen, dass die eine oder andere Spielerin nicht motiviert war auf diese Reise. Bisher war der HC GS Stäfa auch in dieser Saison noch ungeschlagen und in der letzten Saison belegte das Team hinter Adliswil (mittlerweile 2. Liga) den zweiten Gruppenrang. Zudem führte der Weg (resp. der Fahrer) die Spielerinnen durch die "Stadt der Baustellen", auch bekannt als Zürich und die Reisezeit war etwas gar optimistisch berechnet. Nichts desto trotz: die Espoirs kamen in Stäfa an und erst noch rechtzeitig.

Von wenig Motivation war allerdings überhaupt nichts zu spüren. Der Beginn mit dem ersten Gegenstosstor nach einem technischen Fehler liess zwar überhaupt nichts Gutes erahnen. Als Martina Brajkovic allerdings den Ausgleich aus 11 Metern mit einem herrlichen Wurf ins weite Eck (via Pfosten, sonst wärs ja nur halb so schön gewesen) reinzimmerte, spürte man, dass im Duell der beiden Jugendmannschaften tatsächlich etwas drin liegen könnte. Der HC GS Stäfa lag dennoch mit 1:3 in der eigenen Halle in Front. Wie immer verteidigten die Stäfnerinnen ihr 3:2:1-System, mit welchem sich die Dietikerinnen aber je länger je mehr anfreunden konnten. Viel laufen und zwei Kreisspieler stellten den Gegner vor immer mehr Probleme und der HCDU schaffte aus dem 1:3 ein 6:4. Dann folgte eine Fussball-Lektion von Jefi, was mit unglücklichen aber absolut korrekten zwei Minuten bestraft wurde. Der HCDU verlor in dieser Phase die Führung und lag schnell mit 6:7 hinten. Der Ausgleich zum 7:7 zur Pause war jedoch mehr als verdient.

In der zweiten Halbzeit legte zuerst wieder Stäfa vor, ehe sich der HCDU abermals in Szene setzen konnte. Der Gegner hatte mittlerweile umgestellt auf eine Manndeckung gegen Astrid, was den anderen Spielerinnen mehr Platz gab. Erst nach einem Time-Out wussten sie diesen Platz aber geschickter zu nutzen. Auf einen Zwischenspurt des Heimteams folgte einer des Gastes, der HCDU lag wieder vorne. Das Spiel war in dieser Phase zwar nicht hochklassig zum Zuschauen, aber vom Einsatz her sehr intensiv. Die Stäfnerinnen konzentrierten sich darauf, dem HCDU keinen Spielfluss zu ermöglichen, die Dietikerinnen ihrerseits liessen den Gegner jeweils schon fast routiniert auf ihre 6:0-Verteidigung auflaufen. Beim Stande von 18:17 für den HCDU waren noch 20 Sekunden zu spielen, als sich die beste Werferin der Stäfnerinnen den Fuss übertrat. Die an ihrer Stelle eingesetzte Spielerin nahm den letzten Wurf ca. 5 Sekunden vor Schluss und traf zum Leidwesen des gegnerischen Trainers nur die Torumrandung in Form des Innenpfostens. "Drama, Baby, Drama" mit dem besseren Ende für den HCDU.

Im ersten Ernstkampf der Saison (nach dem 0:10 Forfait gegen den TV Uznach) gabs also gleich die ersten beiden Punkte. Und das erst noch gegen einen "Angstgegner", der in der bisherigen Saison sehr überzeugt hatte. Zudem macht sehr Freude, dass die Spielerinnen, die letztes Jahr noch keine Verantwortung übernehmen mussten, in den letzten 12 Monaten sehr viel dazugelernt haben. Genug, um als Team auf dem Feld sehr gut zu funktionieren und den Sieg auch als Mannschaft zu erkämpfen. Negativ am heutigen Auftritt waren einzig zwei Dinge: zuviele technische Fehler und zwei verworfene Penalties. Die Verteidigung war sehr stark, der Angriff agierte teils glücklich, aber ausschliesslich mit erkämpftem Glück. Nicht umsonst steht auf der Homepage der Leitspruch "Talent wins games, but teamwork and intelligence wins championships". Heute hat das Teamwork gewonnen - und es tut saugut.

Übrigens: Auf dem Nachhause-Weg gabs noch eine gratis Stadtbesichtigung in Zürich :o)


HC GS Stäfa - HCDU Espoirs 17:18 (7:7)
HCDU: Mirjam (1.-60.); Astrid (3), Andrea (4), Martina (3/1), Isabelle, Jefimija, Maja (3), Yasmine (3), Lorena (1)

Bemerkungen:
Martina und Astrid verschiessen je einen Penalty
Espoirs ohne Julia, Marcella, Svenja

Montag, 28. September 2009

Handballcamp Bütschwil vom 03. - 09. Oktober 2009

Nächsten Samstag gehts los - hier die letzten Infos (Download Dokument):

Hinreise: Samstag, 03. Oktober 2009
Besammlung und Materialverlad am Bahnhof Dietikon: 11.30 Uhr
Abfahrt Bahnhof Dietikon: 12.30 Uhr
Ankunft Bahnhof Bütschwil: 14.15 Uhr

Rückreise: Freitag, 09. Oktober 2000
Abfahrt Bahnhof Bütschwil: 17.15 Uhr
Ankunft Bahnhof Dietikon: 18.49 Uhr

Lageradresse:
Sportzentrum Breite, Grämigerstrasse, 9606 Bütschwil

Notfall Tel.:
079 685 93 41 (Küchenchefin Lisbeth Binder
079 207 33 46 (Leitung, Sascha Schoenholzer)
079 417 40 93 (Leitung, Mathias Camenzind)

Der HCDU tut sich unnötig schwer

Die Limmattaler Handballer schlagen Uster in einer phasenweise schwachen 1.-Liga-Partie 25:19

Dietikon-Urdorf hatte Glück, nach vielen Fehlern zu Beginn nicht weit zurückzuliegen. Uster baute nach der Pause (12:13) so stark ab, dass die Begegnung wider Erwarten zum Spaziergang für die Limmattaler wurde.

RAPHAEL BIERMAYR Es brauchte so wenig, um diese Partie zu gewinnen. Einfach ausgedrückt, reichten dem HC Dietikon-Urdorf gestern Nachmittag zehn konzentrierteMinuten, um den zweiten Saisonsieg im dritten Match einzufahren. In der 42.Minute lagen die Gastgeber in der Stadthalle gegen Uster 13:17 im Rückstand, zehn Zeigerumdrehungen später lautete das Skore 21:18.

Uster bricht ein

Was sich dazwischen ereignete? Uster fiel in sich zusammen. Ihre vier Treffer seit der Pause hatten die Gäste allesamt in Überzahl erzielt. Bei gleicher Anzahl Spielern machten sie keinen Stich mehr. Das lag einerseitsan der konsequenteren Deckung derLimmattaler, andererseits an Torwart Marc Kilchenmann, der seit der 14.Minuteden unglücklichen Josip Katicic vertrat, der keinen einzigen Ball gehalten hatte. Katicic hatte aber auchseinen Anteil am Erfolg. In der 54.Minuteparierte er einen Siebenmeter von Kevin Jud und zog den Ustermern so den Zahn endgültig.Erfreulich: Beim HCDU war dieVerantwortung im Angriff in der zweiten Halbzeit auf mehrere Schultern verteilt. Daniel Imhof (bester Werfermit 8Toren), Veton Polozani (4), TarekGrendelmeier (3) und Stefan Senn (2) sorgten in der Offensive für die Musik.«Nicht mehr Mist gebaut als nötig» Die Frage lautete nach der Schlusssirene:War diese Aufholjagd der Limmattaler überhaupt nötig? In Tat und Wahrheit war Uster ein schwacher Gegner, der nur durch Fehler der Limmattaler überhaupt je führen konnte.«Wir haben nicht mehr Mist gebaut als nötig, während Uster immer noch viele Fehler machte, als es daraufankam», analysierte HCDU-Spielertrainer Sascha Schoenholzer. Er teilte die Meinung nicht, dass die Partie phasenweise sehr schwach und ihr Ausgang lange absolut beliebigwar. Das eindeutigste Indiz für diese Ansicht: Die ersten neun Angriffe der zweiten Halbzeit brachten keinenTreffer ein und verzeichneten gerade einmal zwei Abschlussversuche. Ansonsten: Schrittfehler, Stürmerfouls, Fehlpässe. «Intensität und Tempo haben gestimmt. Im Angriff hat aber auf beiden Seiten nicht immer alles gepasst», so Schoenholzer, der augenzwinkerndanfügt: «Es gibt schon einen Grund, weshalb die beiden Mannschaften in der 1. Liga spielen.»

Ein Steigerungslauf im Programm.

Am kommenden Wochenende pausieren die Limmattaler. Dann gehts gegen das schwach eingeschätzten Wetzikon (am vergangenen Samstag19:27 in Wohlen), bevor mit Kreuzlingen(30:28 gegen Bruggen/Fides) ein echter Prüfstein wartet. Spätestens gegen die Thurgauer würde eine derartlaunische Vorstellung wie gegen Uster wohl hart bestraft.

Dietikon-Urdorf - Uster 25:19 (12:13)Stadthalle – 60 Zuschauer – SR: Sicurella, Staunovo.

Dietikon-Urdorf: Katicic (1. bis 14. sowie für 2 Penaltys),Kilchenmann (ab 14.); Anderegg, Barben (2), Grendelmeier(3), Imhof (8/3), Polozani (4), Rüegg, Senn (2), Tiefenauer(4), Wüthrich, Wiederkehr (2).

Uster: Schärer, Schnider (ab 31.); Bleuler (2), Cajochen(2), T. Füglister, B. Füglister, Grimm (7), Jud (4), Maag (2),Mock, Mörgeli, Radeck (2), Wyler.

Torfolge: 0:2, 4:2, 4:5, 5:5, 5:7, 9:8, 10:11, 11:13, 12:13 /13:13, 13:17 (42.), 17:18 (45.) 24:18 (56.), 25:19.Strafen: 5 x 2 Minuten gegen Dietikon-Urdorf – 3 x 2 Minutengegen Uster.Bemerkungen: Dietikon-Urdorf ohne Jenny (verletzt),Schoenholzer (nicht eingesetzt) und Filippi (nicht im Aufgebot) – Schnider hält Siebenmeter von Imhof (48./18:18) – Katicic hält Siebenmeter von Jud (54./22:18).

Hohe Niederlage des MU16M gegen Wädenswil

Am Schluss hiess es 48:21 für die Mannschaft vom Zürichsee.
Den HSG Limmattalern waren vorallem in der 1. Halbzeit überfordert. Die Gäste waren immer einen Schritt schneller. In der 2. Halbzeit konnte eine Steigerung der Einheimischen festgestellt werden, aber auch hier zeigte sich dass alle Leistungsträger eine Topform haben müssten um mit dieser Spitzenmannschaft des MU16 mithalten zu können. Nun folgt die Gelegenheit in Bütschwil in vielen Trainingsstunden einige Schwachstellen zu verbessern.

Es spielten Adonis Dedushi, Damian Biffiger, Egzon Ameti, Lirak Bunjaku, Marjan Dujak, Jonathan Ensslin, Vlad Agrakov, Daniel Burla, Gilles Diserens, Pascal Furrer, Rico Gretler, Brian Schlatter, Marius Wiesner, Oliver von Atzigen

Montag, 21. September 2009

Die erste Pleite

Der HC Dietikon-Urdorf verliert in der 1.Liga in Romanshorn mit 21:25

Schluss mit der sauberen Weste. Gestern kassierte derNLB-Absteiger aus dem Limmattal seine erste Niederlage in der noch jungen 1.-Liga-Saison.

VON RUEDI BURKART«Heute kann ich mit dieser Niederlage leben. Wenn wir in drei Monaten ähnlich spielen und verlieren, dann läuft etwas falsch.» Sascha Schoenholzer sprach gestern nach dem Schlusspfiff Tacheles. Vor dem eigenen Kreis spielte sein Team akzeptabel, und auch die beiden 23-jährigen Goalies Marc Kilchenmann und Jospi Katicic (je eine Halbzeit) hielten gut. Im Angriff allerdings passte nicht viel zusammen. «Vor allem aus dem Rückraum heraus versiebten wir viel zu viele Chancen»,so der HCDU-Spielertrainer, «so kann man nicht gewinnen.»

ENTTÄUSCHEND agierten die jungen Senn, Tiefenauer und Polozani. Drei, die noch beim ersten Spiel für Glanzlichter gesorgt hatten. Stefan Senn erzielte vor Wochenfrist beim Sieg gegen Wädenswil allein mehr Treffer als das Trio gestern zusammen. «Aber sie waren nicht allein verantwortlich für die Niederlage»,schwächt Schoenholzer ab. Auch dieRoutiniers wie er und Daniel Imhof liefen gestern ihrer Normalform erfolglos hinterher.

NACH EINER ausgeglichenen ersten Halbzeit gingen die beiden Teams mit einem leistungsgerechten 10:10 in die Pause. Dann kam es dick für den HC Dietikon-Urdorf. Von der 31. bis zur 47.Minute brachten die Limmattaler gerade mal drei Törchen zustande. Und fanden sich 13 Minuten vor dem Schluss mit fünf Treffern in Rückstand. «In jener Phase haben wir den gegnerischen Goalie richtiggehend warm geschossen»,befand Schoenholzer. Und Romanshorns vierfacher Torschütze Lukas Raggenbass doppelte Minuten nachdem Schlusspfiff verbal nach: «Dietikon hätte viel mehr aus seinen Chancen machen müssen. Aber wir sagten da natürlich danke schön.»IN DER SCHLUSSPHASE hatten dieLimmattaler keine Chance mehr,das Resultat zu korrigieren. Sie lagen bis zum Schlusspfiff immer mindestens mit drei Treffern in Rückstand. Und schlitterten so in eine Niederlage, die vor dem Anpfiff niemand auf der Rechnung hatte.WEITER GEHTS für den HC Dietikon-Urdorf am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen den TV Uster. In den 90er-Jahren waren Spielegegen die Oberländer ein wahrer Strassenfeger, damals stand man sich noch in der Nationalliga B und einmal gar – in der Saison 1995/96 –in der NLA-Aufstiegrunde gegenüber. Doch diese Zeiten sind lange her. Sehr lange.

Romanshorn - Dietikon-Urdorf 25:21 (10:10)

Kantonsschule – 300 Fans – SR: Bourquin, Steiner.

Romanshorn: Buss, Hubmann; Schneider (4), Himmelberger(2), Vögeli, Strasser, Stürzinger (1/1), Kozak(10/3), Geser (1), Lukas Raggenbass (4), Elias Raggenbass,Florian, Kaddour (3), Rüegge.

Dietikon-Urdorf: Kilchenmann, Katicic; Senn (2), Barben(2), Polozani, Imhof (5), Galli, Tiefenauer (2), Wüthrich,Wiederkehr (5),Anderegg (2),Rüegg,Schoenholzer(2), Grendelmeier (1).

Strafen: 6 x 2 Romanshorn – 4 x 2 Minuten.

Bemerkungen: Romanshorn ohne Jung, Looser, Müllerund Almeida – Dietikon-Urdorf ohne Jenny (verletzt)und Filipp (auf der Tribüne).

Niederlage des MU16P

Die MU16P der HSGLimmattal verlor auswärts mit 26:30 gegen Zürich Birch. Die Niederlage war unnötig da man sich das Leben und das Spiel mit nahezu 30 technischen Fehlern selber schwer machte.
Es spielten : Adonis Dedushi, Damian Biffiger, Egzon Ameti, Jeffrey Miao, Lirak Bunjaku, Marjan Dujak, Jonathan Ensslin, Renato Romer, David Röthlisberger, Pascal Furrer, Rico Gretler, Brian Schlatter

Montag, 14. September 2009

Gemischte Ergebnisse der beiden MU16's

Die Promotionsmannschaft verlor gegen den TV Unterstrass mit 25:30. Etliche Absenzen aufgrund von Verletzungen führten dazu dass das Team noch zusammengewürfleter war als sonst. Es gab etliche individuelle Lichtblitze, aber das Zusammenspiel klappte verständlicherweise noch nicht so gut.

Die Meistermannschaft eröffnete ihre Saison hingegen mit einem 40:8 Kantersieg gegen den HC Horgen. Erfreulich war dass trotz der hohen Pausenführung von 20:4 auch in der 2. Halbzeit seriös weitergespielt wurde. Natürlich gibt es noch einiges Verbesserungspotential, besonders bei der Chancenauswertung und der Ballsicherheit. Die Horgener, welche im Schnitt wahrscheinlich ein Jahr jünger waren, können noch nicht als Gradmesser genommen werden. Das Spiel in zwei Wochen gegen Wädenswil, welche letztes Jahr MU15 Inter gespielt haben, wird sicher ein anderes Kaliber sein.

Gespielt haben: Adonis Dedushi, Damian Biffiger, Egzon Ameti, Jeffrey Miao, Lirak Bunjaku, Marjan Dujak, Jonathan Ensslin, Romer Renato, David Röthlisberger, Vlad Agrakov, Daniel Burla, Gilles Diserens, Pascal Furrer, Rico Gretler, Brian Schlatter, Marius Wiesner

Ein glanzloser Erfolg zum Start

Die Handballer von Dietikon-Urdorf besiegen Wädenswil zum 1.-Liga-Auftakt mit 23:20.
Auch eine Liga weiter unten gilt für den HCDU: Keine Konstanz über 60 Minuten. Der Absteigerü berrante Wädenswil zu Beginn, verlor dann aber immer mehr an Boden. Bis am Ende die Routiniers Sascha Schoenholzer und Daniel Imhof das Heft in die Hand nahmen.
RAPHAEL BIERMAYR«Wir hätten dieses Spiel auch verlieren können.» Sascha Schoenholzer, Spielertrainerdes HC Dietikon-Urdorf, war froh, dass seinem Team der Auftakt in die 1.-Liga-Saison gegen Wädenswil geglückt war – mehr auch nicht. Als Schoenholzer die Begegnung Revue passieren liess, musste er das eine oder andere Mal schmunzeln. «Es war eigentlich klar, dass es nicht so leicht weitergehen konnte», meinte er auf den Beginn angesprochen, als die Limmattaler die Gäste überrumpelten und nach 16 Minuten bereits mit 8:3führten. Ein starkes Debüt erwischte Stefan Senn. In der letzten Spielzeit mit den Elitejunioren Dauerverlierer,wollte er unbedingt zeigen, was er draufhat. Von den ersten acht Treffern erzielte er aus dem linken Rückraum die Hälfte. Völlig abgemeldet hingegen war der langjährige Topskorer Daniel Imhof, der manngedeckt wurde.Seine Zeit sollte noch kommen.Doch zunächst erlebten die rund 100 Zuschauer in der Zentrumshalle Altbekanntes. Konzentration und Resolutheitl iessen nach dem Startfuriosozu wünschen übrig. Wädenswil kam unter der Regie des grossen Talents Christian Gürber immer näherheran. In der 29.Minute gingen die«Seebuben» erstmals in Front (9:10), zur Pause führten sie ebenfalls (10:11).«Plötzlich fehlte halt das Selbstvertrauen», fasste Sascha Schoenholzer diese Minuten zusammen. Er konnte das mit einem Lächeln konstatieren –schliesslich gewann sein Team am Ende doch noch. Daran hatte er einen grossen Anteil. Im Gegensatz zur NLB, wo sie oft nicht fruchtete, kann seine langsame,von Übersicht geprägte Spielweiseeine Klasse tiefer Gold wert sein. In der Schlussphase sah er ab und zu die Lücke in der Deckung und kam zumAbschluss, oder aber er bediente Imhof,der in der «heissen» Phase wieder auf seine angestammten Position im linken Rückraum zurückkehrte und die zwei Punkte mit den Treffern zum22:20 und 23:20 sicherte. Es waren die Tore vier und fünf des HCDU en suitein den letzten sieben Minuten. Erwähnenswert sind ausserdem die roten Karten gegen Dietikons Veton Polozani (5.) und Wädenswils Gürber(60.). Beide rempelten ihren Gegenspieler bei einem schnellen Gegenstoss,wobei der Entscheid im Falle von Polozani strittig war. «Ich rechne nicht mit einer Sperre», so Schoenholzer.
Dietikon-Urdorf - Wädenswil 23:20 (10:11)
Zentrumshalle – 100 Zuschauer –
SR: Heusser, Künzle.
Dietikon-Urdorf: Kilchenmann, Katicic (ab 31.); Anderegg(2), Imhof (5/2), Polozani, Rüegg, Schoenholzer (2),Senn (5), Tiefenauer (4), Wiederkehr (4), Barben.
Wädenswil: Glättli; Blättler (2), Gürber (6/3), Hungerbühler,Jöhl, Karlen (3), Mächler, Sigg (2), Walber (7).Torfolge: 1:0, 1:1, 4:1, 8:3 (17.), 9:7 (22.), 9:10 (29.), 10:10,10:11 / 11:11, 11:13, 13:14, 15:15 (40.), 16:15, 18:17 (47.),18:20 (53.), 23:20.
Strafen: 7 x 2Minuten plus rote Karte gegen Polozani(5.) gegen Dietikon-Urdorf – 5 x 2 Minuten plus rote Kartegegen Gürber (60.).
Bemerkungen: Dietikon-Urdorf ohne Galli, Jenny, Romer,Filippi (alle verletzt) und Grendelmeier (Militär) –Wädenswil setzt Brändli, Hauser und Huonder nicht ein– Kilchenmann hält Siebenmeter von Blättler (5.)

Samstag, 12. September 2009

Espoirs: Forfaitniederlage gegen TV Uznach

Im Doodle hatten sich genügend Leute eingetragen - vorerst. Blöd nur, dass sich Andrea eine mühsame Verletzung an der Nase zuzog und Lea die Weisheitszähne ziehen musste. Trotzdem wären noch immerhin 5 Feldspielerinnen und eine Torhüterin "übrig" gewesen, nachdem alle Versuche, eine weitere Spielerin (ehemalige und aktuelle) aufzutreiben fehlschlugen. Man hätte also in Uznach immerhin Unterzahl-Situationen üben können.

Kurz vor Besammlung wurde allerdings bekannt, dass die Frauen 2. Liga ohne Torhüterin spielen müssten. Da die Espoirs mit Svenja die einzige einsatzfähige Torhüterin hatten, musste leider der Goalie getauscht werden. Das F2 würde Svenja kriegen, die Espoirs den Goalie des F2: keinen. Da man so nicht nach Uznach fahren wollte und kurz vor Besammlung kein anderer Goalie aufzutreiben war, musste das Kräftemessen kampflos abgesagt werden. Uznach gewinnt 10:0 forfait.

Donnerstag, 3. September 2009

1. NLA Tor von Jonas Affentranger

Jonas Affentranger schoss gestern in seinem 1. NLA gleich sein 1. Tor. Jonas spielte die letzten zweieinhalb Jahre in unserem Herren 1.
Dien ehemaligen Clubkollegen gratulieren und wünschen Dir auf Deinem Weg weiterhin viel Glück und alles gute.

Mittwoch, 2. September 2009

Rückzug des MU21-Team der HSG Limmattal

Der Vorstand und die Trainer sah sich leider gezwungen, das MU21-Team der HSG Limmattal vor dem Start der Meisterschaft zurückzuziehen. Verletzungen und berufliche Rücktritte haben das Team so stark geschwächt, dass eine ambitionierte Teilnahme an der Saison nicht mehr möglich gewesen wäre.
Wir wollten ebenfalls verhindern, dass junge oder angeschlagene Spieler mit der harten Saison überfordert worden wären. Das Risiko zusätzlicher Verletzungen oder Abgänge schien uns viel zu gross.

Sonntag, 30. August 2009

Espoirs: Der Auftritt in St. Gallen war wie das Wetter - mal Licht, mal Schatten

Und begonnen hats ganz dunkel. Bereits bekannt war, dass Julia, Yasmine und Lorena nicht dabeisein könnten, am Sonntagmorgen musste aber Andrea krankheitshalber zusätzlich passen. Zum Glück wurden die Espoirs unterstützt von Ayten und Yvonne aus dem F2. Aufgrund der Abwesenheiten sank das Durchschnittsalter schon fast auf das einer FU18 Frauschaft.

Im ersten Spiel gegen die Zweitligisten aus Sissach war ebenfalls noch kaum Licht auszumachen. Etwas gar harmlos agierten die Espoirs, die ihrem Namen in dieser Phase keine Ehre machten. Es war eher zum verzweifeln, die Gedanken der meisten Spielerinnen schienen noch in den Daunenkissen zu hängen. Entsprechend war das Resultat nicht ganz schmeichelhaft. Wenn die vier Holztreffer im Tor gelandet wären, hätte das Skore anders ausgesehen - da Pfosten und Latte aber Sissacher zu sein schienen gabs ein bitteres 0:8 zum Start. Die Erklärung ist schnell gefunden: Der Aufbau war mit im Schnitt knapp unter 16 Jahren der deutlich jüngste aller Teams, mit eingerechnet die Teams des gleichzeitigen FU19 Turnieres. Der HCDU vermochte einfach körperlich nicht mit den wesentlich routinierter agierenden Sissacherinnen mitzuhalten.

Das Team war sich trotz deutlicher Unterlegeneheit dennoch einig, dass das eher eine dürftige Leistung war und eher "Despoirs" entsprochen hatte. Im zweiten Spiel wollten die Juniorinnen des HCDU Vendetta für die gebotene Leistung. Gegen den BSC Goldach wär das auch dringelegen. Mittlerweile war zwar der Geist willig, aber das Fleisch noch schwach. Dennoch wars eine um Welten bessere Leistung als noch im Spiel zuvor. Martina als Erbin der Position von Andrea auf Rückraum Mitte machte eine gute Falle, ebenso der Rest des Teams. Bitter war aber, dass die Goldacherinnen vor allem auf der Torhüterposition übermächtig besetzt waren. Viermal scheiterten die Zürcherinnen alleine vor dem Goalie, hinzu kamen zwei Holztreffer und eine Menge gegnerischer Gegenstösse. So lautete denn das Resultat ein weiteres Mal 0:8 aus Sicht der Espoirs. Aber immerhin: da war ein Licht am Ende des Tunnels.

Und der HCDU ging ins Licht. Das Team war äusserlich nicht verändert, aber im Match um 12:30 schienen endlich auch die Muskeln mitzuspielen. In einem sehr spannenden Spiel, das stets auf der Kippe zu liegen schien, schafften die Espoirs mit einer geschlossen sehr guten Leistung von Marcella im Tor bis zu Ayten am Kreis eine 3:0 Führung gegen Wil. Die Wilerinnen hatten Mühe gegen die aggressive Vertedigung der Zürcherinnen. Diese ihrerseits zeigten Doppelkreuzen und Sperren/Lösen vom Feinsten. Dass es dennoch eine 5:6 Niederlage absetzte lag vor allem daran, dass ein Gegenstoss der Zürcherinnen zehn Sekunden vor Schluss von den Ostschweizerinnen abgefangen und für den HCDU zum Bumerang wurde. Vier Sekunden vor dem Ende realisierte Wil den Siegtreffer, wobei der HCDU durchaus die Change gehabt hätte, das Spiel für sich zu entscheiden.

Und noch eine Niederlage gab es gegen Brühl mit 5:7. Vor dem letzten Gruppenspiel legten sich mehrere Spielerinnen schlafen im wahrsten Sinn des Wortes. Und es gelang nicht, wieder komplett aufzuwachen und die spielerisch unterlegenen Brühlerinnen zu dominieren. Trotz zwischenzeitlicher Führung war nicht mehr genug Energie übrig, um gegen die robusten St. Gallerinnen zu bestehen. Kein Wunder, hatte doch der Aufbau zu diesem Zeitpunkt unverändert vier Partien durchgespielt. Das Licht wich also wieder dem Schatten - der HCDU belegte in der Gruppe den fünften Rang von ebensovielen Teams.

Im Finalspiel der beiden Fünftplatzierten gabs noch ein Rencontre mit dem TV Appenzell, leider ohne die legendären "Appenzeller Biberli". Das Finalspiel war im Tor Svenja vorbehalten, die den ganzen Tag vor allem MArcella immer erfolgreicher coachte. Und Svenja zeigte auch gleich mit zwei Fangbällen, dass sie doch noch weiss, wie man im Tor stehen muss. Trotz wiederum schwacher Angriffsleistung resultierte so ein mehr oder weniger ungefährdeter 4:3 Sieg, wobei festgehalten werden muss, dass die Appenzellerinnen ausschliesslich über den Penaltypunkt zum Torerfolg kamen.

Als Fazit aus diesem ersten offiziellen Auftritt als Drittliga-Team kann folgendes festgehalten werden:
1.) Vergesst Matches vor 12:00, das kommt gar nicht gut
2.) Auch wenn die Espoirs körperlich unterlegen waren, wusste der HCDU vor allem durch sehr gutes "Anziehen" den Gegner Mal für Mal in Verlegenheit zu bringen
3.) Im Tor machte Marcella eine sehr gute Figur, auch bei den schärfsten Würfen
4.) Auch ohne die vier abwesenden Leistungsträgerinnen schlug sich das Team fabelhaft
5.) Der dritte Gruppenrang wäre mit etwas mehr Konzentration dringelegen, mit etwas mehr Glück zusätzlich vielleicht sogar noch mehr

Am 12. September beginnt die Meisterschaft in Uznach. Wenn die Espoirs lernen, nicht im Schatten stehen zu bleiben, sondern im Licht, dann kommts ganz gut. Und trotz der Niederlagen kam auch der Spass nicht zu kurz. Oder wer macht schon Bilderrätsel in St. Gallen, wenn nicht die Espoirs? Freiheitsstatue "Bü" - kein Geschenk der Franzosen, aber immerhin eins der Aargauer :o)

Für die Espoirs: Marcella, Svenja, Isabelle B., Isabelle K., Martina, Astrid, Lea, Maja, Jefi, Yvonne, Ayten

Montag, 24. August 2009

Juniorenlager Bütschwil 2009

Das 28. Nachwuchscamp Bütschwil des Handballclubs Dietikon Urdorf steht vor der Tür. Unter der Leitung von qualifizierten Nachwuchstrainer/innen werden die Spieler/innen in der ersten Herbstferienwoche im beschaulichen Bütschwil an ihrer Handballtechnik feilen. Die Fortschritte die in dieser Woche erzielt werden können sind jedes Jahr aufs neue so erstaunlich wie erfreulich.
Einen grossen Verdienst daran haben alle Leiter und Trainer, die für diese Woche alles stehen und liegen lassen um die Jugendlichen zu betreuen. Im Lager wird vor allem intensiv, individuell oder in der Mannschaft trainiert, aber auch der Förderung der Kollegialität im und unter den Vereinen (es hat z.Bsp auch Teilnehmer des HC Limmat dabei), sowie innerhalb der Mannschaft wird viel Bedeutung beigemessen. Denn natürlich haben neben den sportlichen Zielen auch Spass und Entspannung ihren Platz (auch das sind schliesslich leistungsfördernde Faktoren – im Richtigen Mass ;o)).
Warte nicht – Melde Dich einfach an: lade gleich hier und jetzt den Anmeldezettel herunter und schick ihn vollständig ausgefüllt an Sascha Schönholzer!










Donnerstag, 20. August 2009

Schweizer Handballer in der EWS Arena

Der Handball-Club Dietikon-Urdorf, der in der dritthöchsten Liga der Schweiz spielt, war zu Gast im Kreis Göppingen und absolvierte im Rahmen seines Trainingslagers Freundschaftsspiele gegen die Württembergligisten TSV Heiningen und TS Göppingen. Die erste Trainingseinheit fand in Heiningen statt. Schwerpunkt waren die individuelle Angriffsschulung sowie die Deckungsarbeit bei einer 3:2:1-Abwehr. Im Heininger Starennest gab es eine kleine Stärkung, bevor die Gäste am Abend ihre zweite Trainingseinheit, ein Testspiel gegen den TSV Heiningen, absolvierten. Man merkte beiden Teams an, dass sie zuvor bereits fleißig trainiert hatten. Immer wieder blitzten schöne Spielzüge auf, aber auch einige Fehlpässe kamen zustande. Während die Gäste viel über den Kreis spielten, kam der TSV Heiningen vor allem über blitzschnelle Konter und tolle Kempa-Anspiele zu Toren. Der Gastgeber setzte sich mit 41:33 durch. Anschließend wurde in Göppingen Quartier bezogen und man ließ den Abend gemütlich ausklingen.

Die nächste Trainingseinheit mit Coach Stephan Höhn stand in Heiningen an, dieses Mal über 120 Minuten. Die individuelle Balltechnik sowie Gegenstoß und erweiterter Gegenstoß standen zunächst auf dem Plan. Danach wurde erneut die 3:2:1-Deckung geübt. Abschließend wurde der eigene Angriff geschult danach hieß es dann "Gut Spiel" in der neuen EWS-Arena gegen die Turnerschaft Göppingen. Gespielt wurden dreimal 20 Minuten. Beide Mannschaften schenkten sich in einem fairen Spiel nichts und boten eine muntere und ansehnliche Vorstellung. Die TS Göppingen setzte sich mit 32:27 durch. Am Ende war Trainer Höhn vollauf zufrieden mit der Leistung seines Teams und bedankte sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung zur Realisierung dieses kurzfristig geplanten Trainingslagers unter dem Hohenstaufen. sl
Quelle Göppinger Kreisnachrichten

Donnerstag, 13. August 2009

Internationales Trainingsspiel gegen Værløse HK

Am 14.10.09 findet in der Zentrumshalle Urdorf ein Trainingsspiel des MU16 gegen Værløse HK (Dänemark) statt.

http://www.furesoehaandbold.dk/vhk/index.php

Weitere Infos folgen.

Dienstag, 21. Juli 2009

Ex-HCDU'ler in der U17 Nationalmannschaft

Der 15-jährige Simon Schelling qualifizierte sich letzte Woche im Trainingslager in Magglingen für die U17 Juniorennationalmannschaft. Der junge Torhüter spielte und trainierte seit Anfangs 2006 bis letzten Mai in der Juniorenabteilung des HC Dietikon - Urdorf.
Das Umfeld in der Region ermöglichte ihm diesen ersten Schritt Richtung Spitzensport zu machen. Für die kommende Saison 09/10 wechselt er zu dem Serienmeister GAN Foxes aus Zürich. In einvernehmlichen Gesprächen zwischen Simon, seinen Eltern und den Verantwortlichen beider Clubs zeigte sich schnell dass dieser Schritt der logische Nächste in Richtung Spitzensport ist. Es ist zu hoffen dass mit Simon Schelling, nach Jonas Affentranger und Jan Burhard, ein weiterer Limmattaler möglichst lange die Farben der Schweizer Nationalmannschaft trägt.

Der HCDU gratuliert Simon herzlich und wünscht viel Glück in seiner weiteren sportlichen Karriere.

Montag, 20. Juli 2009

Ferienspass in Urdorf

Auch diesem Jahr ist der HCDU beim Ferienspass in Urdorf wieder dabei
Datum/Zeit: 30.7./ 6.8. / 13.8., jeweils 10-12 Uhr
Ort: Urdorf (Zentrumshalle, am 13.8. Turnhalle Bahnhofstrasse)
freiwilliges Ferienangebot, Anmeldung bei Mathias Camenzind (mcamenzind(at)gmx.ch)

http://www.urdorferferienspass.ch/start.html

Siehe auch U13 Detailseite



Sonntag, 5. Juli 2009

Espoirs: Sommer, Sonne und Strand - die Sandhasis in Münsingen

Weil man Zürich bereits bestens kennt, hats die Espoirs nach dem letztjährigen Ausflug ans Beachturnier in Kriens diesmal nach Münsingen verschlagen. Nachdem sich die üblichen Verdächtigen mehr oder weniger abgemeldet hatten, zog dennoch eine grössere Delegation von Spielerinnen und einem Spieler nach Bern.


Wie üblich gabs zuerst die Proteste wegen dem frühen Aufstehen, was danach aber kam war neu. In Dietikon wars das frühe Aufstehen (rund um 06:30), in Aarau wars dann der Nebel und die Angst vor Niederschlag und nassem Sand und in Bern die Sonne, die beim spielen blenden könnte. Im übrigen lernten die Espoirs im Zug von Dietikon nach Aarau noch, wieso man nicht stehen darf wo man will, auch wenn man Steuern bezahlt und dass Pfäffikon mit der S3 in Richtung Aargau nicht zu erreichen ist.

In den drei Gruppenspielen gabs für die Espoirs zwei knappe Niederlagen und einen knappen Sieg. Es gilt aber zu betonen, dass die Espoirs als einziges Team nur gerade mit einem männlichen Unterstützer anreisten (an dieser Stelle gebührt der Dank noch T. Z. aus W. :-)). Die Espoirs waren ihren Gegnern auch nicht wirklich deutlich unterlegen, keine Halbzeit ging mit mehr als 5 Punkten Unterschied verloren. Julia als Beispiel legte einen Typen nach dem anderen im Sand auf den Rücken, Sybil würgte sich mit Ball jeweils zwischen allen Verteidigern durch zum souveränen Torerfolg und Misch als Coach leistete ihren Beitrag, damit auch alle wirklich zum schwitzen kamen. Wobei - man munkelt immer noch, dass Martina nicht geschwitzt hat...

Da sich leider ein Team deutlicher von den anderen absetzen konnte und sich die anderen drei Teams gegenseitig schlugen, musste der HCDU trotz Sieg als viertplatziertes Team in die Finalspiele steigen. Immerhin gabs einen Sieg zum Abschluss, womit der HCDU Platz 7 unter acht Teams belegte, aber von der Spass-Seite her sicher unter den Top 3 lag. Zumindest war die Stimmung bei den Toren bei keinem anderen Team so gut wie bei den Sandhasis.


Sandhasis: Sybil (Keyplayer 1), Andrea, Amira, Astrid, Maddy, Martina, Michelle, Yasmine, Julia, Lorena, Wytti (Keyplayer 2)

Freitag, 19. Juni 2009

15. August 2009 Papiersammlung Dietikon und Urdorf

Es ist wieder mal so weit, wie jedes Jahr steht die Papiersammlung bevor. Deshalb reserviert euch unbedingt den Samstag 15. August 2009. Die Papiersammlung findet in Dietikon und Urdorf am gleichen Tag statt.

Wir wissen alle, dass dann Schulferien sind, somit sind wir auf jede/jeden angewiesen.

Ab MU16/FU16 ist die Teilnahme an der Papiersammlung obligatorisch.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Protokoll GV 2008

Hier das Protokoll der letztjährigen GV (als pdf) und die Bilanz per 31. Mai 09.
Wir freuen uns alle HCDUler an der GV am 30. Juni 2009 um 19:30 zu begrüssen!!

Dienstag, 26. Mai 2009

Die Zukunft hat bereits begonnen

Trotz Niederlagenserie zieht man bei der Handball-Spielgemeinschaft Limmattal eine positive Bilanz
Die HSG Limmattal beendete die erste Saison bei den U21-Elitejunioren auf dem letzten Platz. Aus 25 Partien gabs nur drei Punkte. 25 Spiele, 23 Niederlagen und eine Tordifferenz von sage und schreibe minus 371. Darf und soll man da von einer misslungenen Saison der Spielgemeinschaft des HC Dietikon-Urdorf und des HC Limmat sprechen? «Nein», sagt Trainer Stefan Maag, «uns Verantwortlichen war schon vor der Saison bewusst, dass es in der höchsten Juniorenliga schwierig werden würde.» Abgänge in die 1.Mannschaft, Absenzen aufgrund der Rekrutenschule oder Auslandaufenthalte schwächten den Elite-Neuling merklich. «Uns war klar, dass wir die meisten Spiele nicht nur verlieren, sondern gegen Spitzenteams wie GAN Foxes, St. Otmar oder Pfadi Winterthur auch die eine oder andere Kanterniederlage einstecken werden. Dennoch wollten wird die Gelegenheit wahrnehmen, gegen die Besten dieser Altersklasse zu spielen», verteidigt Maag das Abenteuer. Das Ziel war, die jungen Spieler weiterzubringen. Und, wenn es ganz gut laufen würde, den zweitletzten Platz – und somit den Ligaerhalt – zu erreichen. Das mit dem zweitletzten Platz klappte nicht. «Die ersten Spiele der Saison gegen die Favoriten zeigten, dass der Unterschied zwischen einer engagierten regionalen Mannschaft und einer Nachwuchsequipe eines NLA Vereins sehr gross ist», so Maag. Bemerkenswert: Bei der Konkurrenz trainieren einzelne Spieler bis zu achtmal pro Woche.
Stetige Steigerung
Mit jedem Spiel steigerten sich die Limmattaler. Und als im Dezember 2008 bekannt wurde, dass wegen der Aufstockung auf 12Teams keine Mannschaft wird absteigen müssen, setzte man sich intern neue Ziele. Die erhofften 6 bis 8 Punkte wurden zwar nicht erreicht. Aber in einigen Partien war man die bessere Mannschaft und verlor am Schluss nur durch die eigene Nervenschwäche.
Maag: «Hauptziel erreicht»
Das Hauptziel wurde laut Maag erreicht. «Alle Spieler haben in diesem Jahr viele Fortschritte gemacht und Erfahrungen gesammelt.» Mit Loosli, Wüthrich, Senn und Romer schafften vier Spieler den Sprung ins erweiterte 1.-Liga-Kader. «Es bleibt zu hoffen, dass die jüngeren Jahrgänge sich weiter entwickeln», so Maag. Auch in Zukunft werden der HC Limmat und der HC Dietikon-Urdorf zusammen eine Mannschaft in der ältesten Juniorenkategorie stellen. Maag: «Im Gegensatz zu anderen Klubs in der Region erachten wir es als wichtig für die handballerische Entwicklung, dass die Jungs gegen Gleichaltrige spielen statt in der 3. oder 4. Liga.» Für die kommende Saison konnte mit Stefan Konkol ein von Jugend und Sport ausgebildeter, erfahrener 1.-Liga-Trainer für die U21 der HSG Limmattal vepflichtet werden.
Als Assistent wird ihn Markus «Porti» Portmann unterstützen. Laut Maag ist die Kaderbildung noch im Gang. Klar sei aber jetzt schon, dass auch in der kommenden Saison 2009/10 für jeden Punkt hart gearbeitet werden muss. (MAG/RUBU.