Montag, 27. Dezember 2010

2. JoJo und Sprungkrafttest

Kurz vor Weihnachten versammelten sich einige junge Sportlerinnen und Sportler zu einem erneuten Testabend. Da das Interesse innerhalb unserem Club gering war, kam das FU19/17 des HSV Säuliamt zu einer Einladung.
Bei den Teilnehmern die schon beim 1. Mal dabei waren zeigte sich ein gewisser Fortschritt.


Es gab auch neue Rekorde

Somit neue gültige "Clubrekorde"
Standweitsprung: 2 Meter 53 cm (Daniel Burla)
3 er Hupf: 7 Meter 25 cm (Daniel Burla)
Yo Yo: 19.4 (Philipp Wüthrich)

Standweitsprung Frauen: vakant
3 er Hupf Frauen: vakant
Yo Yo Frauen: vakant

Standweitsprung Junioren: Standweitsprung: 2 Meter 53 cm (Daniel Burla)
3 er Hupf: 7 Meter 25 cm (Daniel Burla)
Yo Yo Junioren: 18.6 (Daniel Burla)

Standweitsprung Juniorinnen: Pamela Wengi (HSV Säuliamt) 1 Meter 95 cm
3 er Hupf Juniorinnen: Pamela Wengi (HSV Säuliamt) 5 Meter 66 cm
Yo Yo Juniorinnen: Jasmin Eichmann (HSV Säuliamt) 15.3

Samstag, 25. Dezember 2010

Das Herz am rechten Fleck

Handball-Torhüter Josip Katicic über den HC Dietikon-Urdorf, Fussball und darüber, warum er immer noch an den Aufstieg glaubt

Der 24-jährige Urdorfer Josip Katicic ist ein verlässlicher Wert zwischen den Pfosten des HC Dietikon-Urdorf. Sein grösster Wunsch: In einer höheren Liga spielen. Und das am liebsten mit seinem Verein.

VON MAILA BERMEJO
Elf Spiele, acht Niederlagen, sechs Punkte. Gestern setzte es gegen Mitkonkurrent Fides St. Gallen eine 25:32-Pleite (siehe separaten Text). Der HC Dietikon-Urdorf sorgt in der 1. Liga mit seiner Vorrundenbilanz bei den meisten Betrachtern eher für Kopfschütteln als für Freu-
densprünge. Nicht so bei Josip Katicic. Der 24-jährige Torhüter der Limmattaler glaubt trotz schlechtem Saisonstart unerschütterlich an seine Mannschaft. «Wer spricht denn von ‹nicht aufsteigen›?», fragt Katicic. «Mann muss die Ziele immer hochstecken, das spornt an. Ausserdem ist ja erst die Vorrunde gespielt, und alle wissen: Wir sind eine Rückrundenmannschaft», sagt Katicic mit einem Schmunzeln.
TROTZDEM WEISS DER URDORFER mit kroatischen Wurzeln, dass viel mehr drin gewesen wäre für den HCDU, denn auf dem Papier ist die Mannschaft nach den Verpflichtungen um einiges stärker als letzte Saison. Die Zuzüge seien zwar
individuell sehr stark, weiss Katicic, doch dafür hätten sie als Team länger gebraucht, um zum gemeinsamen Spiel zu
«Ich war ein typischer Stürmer, stand einfach vorne rum.»
finden. Mittlerweile scheinen die Limmattaler Handballer aber den Tritt gefunden zu haben: Nach fünf Niederlagen zum Saisonanfang konnten sie von den letzten fünf Spielen drei gewinnen. Und wie geht es weiter mit der Mannschaft? «Wir hatten eine mentale
Blockade, aber nun haben wir den Knopf gelöst und werden langsam, aber sicher aus dem Tabellenkeller rauskriechen», ist der Torhüter überzeugt.
DASS KATICIC HANDBALLGOALIE werden würde, war nicht von Anfang an klar. Im Gegenteil. In seiner Kindheit spielte er neben Handball auch noch Fussball. «Ich war ein typischer Stürmer», erinnert er sich, «stand einfach vorne rum und wartete auf einen Abpraller.» Sein wahres Talent offenbarte sich erst, als er einmal aus Personalmangel zwischen die Pfosten eines Handballtores gestellt wurde. Von diesem Moment an war der Fall klar. Katicic wurde Schweizer Meister mit der U17, wurde in die Regionalaus-
wahl berufen und spielte bei der U21-Elitemannschaft von Pfadi Winterthur. «Der Höhepunkt meiner bisherigen Karriere», so Katicic. Sein Durst nach Erfolg ist damit aber noch lange nicht gestillt. «Ich möchte unbedingt in einer höheren Liga spielen. Am liebsten natürlich mit Dietikon-Urdorf», sagt Katicic, während seine Augen glänzen.
DER BAUMASCHINENMECHANIKER würde zwar auch ein gutes Angebot eines anderen oberklassigen Vereins prüfen, doch es würde ihm schwerfallen, das Limmattal zu verlassen. Der HCDU ist für ihn eine Herzensangelegenheit. Hier fühlt er sich wohl, hier hat er seine Kollegen, hier ist er verwurzelt.

H1: «Unglaublich unclever»

Die Handballer von Dietikon-Urdorf verlieren in der 1. Liga in St. Gallen mit 25:32

VON MAILA BERMEJO AUS ST. GALLEN
«Wir können einfach nicht mit einem Vorsprung umgehen.» Diese Aussage von HCDU-Spielertrainer Sascha Schoenholzer ist so paradox wie wahr. Die Limmattaler können den positiven Schwung der letzten Partien nicht mitnehmen und müssen sich im letzten Vorrundenspiel in St. Gallen trotz zwischenzeitlicher Vier-Tore-Führung geschlagen geben.
IN DEN ERSTEN MINUTEN wurden vor allem die Latten und Pfosten der beiden Tore getestet. Die Gastgeber waren jedoch ein bisschen effizienter und konnten den HCDU bis zur 18. Minute immer auf eins bis zwei Tore Abstand halten. Doch dann kam die Wende. Dank acht Treffern von Daniel Imhof in der ersten Halbzeit und drei
tollen Paraden von Torhüter Josip Katicic konnte sich Dietikon-Urdorf langsam, aber stetig vom Tabellennachbarn aus der Ostschweiz absetzen. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff stand es 10:14. Ein beruhigendes Bild möchte man meinen, zudem sich die St. Galler noch eine Zwei-Minuten-Strafe einhandelten. Doch die Limmattaler können einfach nicht mit einem Vorsprung umgehen. Die St. Galler kamen in Unterzahl frei zum Abschluss. Konsequenz: drei Schüsse, drei Tore und nur noch einen Eintore-Rückstand zur Halbzeit (14:15).
DAS UNHEIL NAHM SEINEN LAUF.
Die Ostschweizer verwerteten zu Beginn der zweiten Spielhälfte einen Gegenstoss nach dem andern. Gleichzeitig wuchsen sie in der
Verteidigung über sich hinaus. Die Limmattaler waren im Abschluss zu überhastet, zu harmlos oder der gegnerische Torhüter zu stark. Bis zur 56. Spielminute war der Vorsprung der St. Galler auf zehn Tore angewachsen (31:21). Die «Mini-Aufholjagd» der Limmattaler zum Schlussresultat von 32:25 kam definitiv zu spät.
«Wir haben unglaublich unclever agiert», bilanzierte Schoenholzer nach der Partie und sprach von einem Kollektivversagen im Angriff. «Das heutige Spiel ist auch ein Abbild des schlechten Trainingsbesuchs der vergangenen zwei Monate», so Schoenholzer weiter. Ein bisschen mehr Disziplin wäre ein guter Vorsatz für die Spieler im neuen Jahr – dann klappt es vielleicht auch wieder mit dem Gewinnen.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Altes in neuem Glanz...




Der Kraftraum wurde am letzten Wochenende nach 2 Jahren zum ersten Mal aufgefrischt...an dieser Stelle ein Dankeschön an die Jungs vom H1!

Neben verschiedenen Neuinvestitionen (Hantelbank, Dip-Station, Kurzhanteln und Pullover-Stange) wurden gemeldete Mängel behoben. Der Kraftraum präsentiert sich nach dieser Renovation in neuem Glanz...und sagt dem Winterspeck den Kampf an!

Alle Krafttrainingsgeräte sind wieder funktionstüchtig. An dieser Stelle bitte nochmals der Aufruf zur Ordnung...wer trainiert, räumt danach auch auf! Alle Hantelständer sind jetzt angeschrieben!

Noch in Reparatur befindet sich der Veloergometer. Allerdings wird hier eine "robustere" Lösung angestrebt. Daher hier ein kleiner Aufruf: Sollte jemand ein Spinningvelo haben bzw. jemanden kennen der eines günstig verkaufen könnte/möchte etc. Bitte auf thomaswu@ethz.ch melden.

In diesem Sinne schöne Weihnachten und einen guten Rutsch...und dann viel KRAFT und POWER für den zweiten Teil der Saison! Für Kraftraum-Neulinge kann der Code bei Mägi (Stefan Maag) angefordert werden.

Thomas Wüthrich

Dienstag, 14. Dezember 2010

FU17: Promo-Wintermeister

Wer hätte das gedacht: das letzte Saison arg gebeutelte Team des FU17 hat im Promo Zähne gezeigt und wird mit Sicherheit auch nach der Weihnachtspause auf dem ersten Rang stehen, wenn der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird. Das ist ein erster grosser Erfolg für das noch junge Team, aber es soll nicht der letzte sein. Für die Rückrunde verbleiben sechs Spiele, aus denen man das Punktemaximum holen will. Insbesondere in den beiden Spielen gegen den TV Witikon (einzige Saisonniederlage) und den HC Horgen muss das FU17 eine Top-Leistung bringen.

Kommt hinzu, dass Mitte Januar der HC GS Stäfa aus dem FU17 Meister im Züri-Cup wartet. Auch dort gilt: wir verlieren nur mit wehenden Fahnen. Der oberklassige Gegner wird sich warm anziehen müssen.

Übrigens: Ebenfalls spannend neben der sehr guten Entwicklung auf dem Feld ist die Bildung einer kleinen Fan-Gruppe rund um das FU17, bestehend aus Müttern, Vätern, Göttis, Brüdern, Schwestern, etc., die nicht einmal halt machen vor einer weiten Anreise nach Wädenswil oder Witikon. Fehlen nur noch Trommeln und Transparente :o)

Sonntag, 12. Dezember 2010

H1: Erster Heimsieg für Dietikon-Urdorf

Der Handballclub Dietikon-Urdorf besiegt die SG Yellow Seen Tigers mit 33:30 (15:19)

VON BEAT HAGER
Im Rahmen eines Heimspieltages des Partnervereins HC Limmat gastierte der HC Dietikon-Urdorf für einmal in dessen Heimhalle Büel in Unterengstringen. Gegen Yellow Seen Tigers mussten für die Limmattaler Punkte her, um sich in der Tabelle in Richtung Mittelfeld bewegen zu können. Trotz zuletzt vier Niederlagen in Folge spielten die Winterthurer von Beginn an selbstbewusst auf und präsentierten sich in der Startphase äusserst effizient.
Beim Stand von 3:6 nahm der HCDU ein erstes Time-out. Dennoch enttäuschte der Heimklub auf der ganzen Linie und fand gegen die keck aufspielenden Eulachstädter kein Rezept. Erst gegen Ende der ersten Spielhälfte waren beim Schönholzer-Team erste positive Signale erkennbar, und die 19:15-Pausenführung der Gäste entsprach dem Gezeigten in den ersten 30 Minuten. «Wir machten es den Winterthurern in der ersten Halbzeit wirklich einfach. Doch mir ist es angenehmer, wenn wir zu Pause nicht in Führung sind und im zweiten Durchgang dann noch zusetzen können», so der verletzte Spielertrainer Sascha Schönholzer.

«Diese erste Halbzeit vergessen und nach vorne schauen», so die Marschroute von Schönholzer zur Pause an sein
Team. Und seine Mannschaft raffte sich auf. Die beiden Torhüter Josip Katicic und Marc Kilchenmann spielten überragend auf und waren ein sicherer Rückhalt für das ganze Team. Yves Barben gelangen einige wichtige Treffer, während Manuel Gretler mit fünf Toren in dieser Partie sein Durchsetzungsvermögen unter Beweis stellte. HCDU-Topskorer Daniel Imhof wurde über die gesamte Spielzeit manngedeckt, dennoch gelangen dem Rückraumspieler die Saisontreffer 51 bis 53. Als Marco Meier in der 40. Spielminute mit dem Treffer zum 23:22 für die erstmalige Dietikon-Urdorf-Führung sorgte, stand einer Wende in diesem Spiel nichts mehr im Wege. Der Gastgeber liess in der Schlussphase nichts mehr anbrennen und feierte mit 33:30 den ersten Heimsieg in der laufenden Spielzeit. «In der zweiten Halbzeit spielten wir gegenüber den ersten 30 Minuten viel effizienter auf, und mit mehr Präzision im Abschluss hätten wir heute klarer gewinnen können», so Schönholzer weiter.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Clubfest

Liebe HCDU’ler und Freunde des HCDU

Das Jahr 2011 starten wir mit dem Clubfest. Neu findet die Party im Neujahrsmonat und nicht mehr am Ende der Saison statt.

Die Infos dazu findet ihr auf www.hcdu.ch/events/ oder im Anhang.

Start ist um 17h mit Apéro, ab 18h finden wir raus ob jetzt das weibliche oder männliche Geschlecht das stärkere ist…

Meldet euch bitte unter folgendem Doodle an, damit wir die ungefähre Teilnehmerzahl kennen: Anmeldung

Nehmt Freunde, Partner, Eltern, Kinder mit und leitet das Mail an Ex-HCDUler und bald-HCDUler weiter! Wir freuen uns!


Fürs OK Karin

Dienstag, 7. Dezember 2010

MU17: Rückschlag gegen die SG Wädenswil/Horgen

Die 39:34 Niederlage war schlussendlich verdient. Nach 4 Siegen in Serie waren die Limmatwaves mit einem gewissen Optimismus in die Partie gestiegen. Auch wenn der Gegner sicher um eine Klasse besser als die letzten Gegner war. Nach harzigen Beginn, bei dem vorallem die Limmattaler Abwehr nicht gut aussah, kam man immer besser ins Spiel und konnte vor der Pause mit 17:14 in Führung gehen. Leider riss dann gerade der Faden und man begann sehr fehlerhaft zu spielen. Daraus resultierte ein 17:18 Pausenrückstand.
Auch nach dem Pausenpfiff fand man zu keiner wirklichen Konstanz. Immer wieder wechselten gute Aktionen sich mit haarsträubenden Fehlern. So lag man 5 Minuten mit 6 Toren zurück. Die nun erfolgte Umstellung auf Manndeckung funktionierte zuerst tadellos. Man eroberte Ball um Ball. Leider warf man ihn im Angriff immer wieder weg. Als man dann endlich das Tor traf, schliefen dafür wieder der Torhüter und die Verteidigung.
Leider spielte keiner der Spieler der Limmatwaves wirklich herausragend und einige sogar schlecht, denn dieser Gegner war nicht unschlagbar. Insgesamt kann man sicher sagen dass es ein Spiel auf ansprechendem Niveau war, sicher eines der anspruchsvolleren Spiele der laufenden Saison.
Es spielten: Renato Romer, Daniel Burla 8/2, Rico Gretler 7, Brian Schlatter 1, Mithulan Sithamparanathan 1, Gilles Diserens 6, Marius Wiesner 2, Damian Biffiger, Oliver von Atzigen 2, Jeffrey Miao, Egzon Ameti 7

Montag, 6. Dezember 2010

FU17: Spiel verschoben

Aufgrund des grossen Lazaretts auf Seiten der Limmatwaves wurde das Spiel vom kommenden Samstag, 11.12.10 kurzfristig auf Freitag, 14.01.11 18:30 verschoben. Das dürfte Rebi, Bettina, Gina, Rumer und Livia helfen, die Verletzungen gründlich zu kurieren und im neuen Jahr in alter Frische dort aufzuhören, wo man die Saison begonnen hat.

H1: Kein Lohn für grosse Aufholjagd

Die 1.-Liga-Handballer von Dietikon-Urdorf unterliegen Wetzikon 25:26
VON RAPHAEL BIERMAYR

«Wir waren selbst schuld, dass es nochmals spannend wurde.» Ex-HCDU-Trainer Robin Gerber fasste kaum, was er von seinem aktuellen Team Wetzikon zu sehen bekommen hatte. In der ersten Halbzeit spielten die Oberländer souverän, führten mit sieben Toren Vorsprung (17:10). Doch es war ihnen offensichtlich etwas zu leicht von der Hand gegangen. Denn als die Limmattaler in der Deckung wieder Normalform erreichten und Torwart Josip Katicic die eine oder andere Parade gelang, schwammen die Gastgeber.
Dietikon-Urdorf fand über den Kampf zurück in eine Partie. «Wir hatten nichts mehr zu verlieren», fasste Trainer Sascha Schoenholzer die Ausgangslage nach 30 Minuten treffend zusammen. Er und Trainerkollege Stefan Konkol schickten die junge Garde auf das Feld. Und plötzlich liefs wie am Schnürchen. Die ersten vier Treffer nach dem Seitenwechsel erzielten die Limmattaler. Die starken Tarek Grendelemeier und Yves Barben gaben vorne und hinten den Ton an. Dank dieser Entlastung konnte sich Topskorer Daniel Imhof auf Geniestreiche konzentrieren. Wie in der 42. Minute, als er Torwart Marc Hofstetter mit einem ansatzlosen Handgelenkschlenzer zum 20:19 erwischte – der HCDU war endgültig wieder im Geschäft.

DIE WETZIKER SKORTEN in der Folge zweimal, waren aber verunsichert und sauer, auf sich selbst, aber auch auf die Schiedsrichter. Hofstetter drosch einen Ball mit voller Wucht gegen die Wand, wofür er zwei Minuten erhielt. Da bereits ein Akteur der Gastgeber draussen war, winkte die grosse Chance für die Limmattaler. Doch wie so oft agierten sie in Überzahl schwach, mussten einen Gegentreffer vom Siebenmeterpunkt hinnehmen und kassierten dabei auch gleich eine 2-Minuten-Strafe. Das 23:19 – die Vorentscheidung?
Mitnichten. Die Gäste behielten einen kühlen Kopf und kamen wieder heran. Philipp Wüthrich egalisierte das Skore erstmals seit dem 1:1 wieder zum (24:24/58.). Christian Eigenmann brachte die Gastgeber in Front, Oliver Anderegg glich zum 25:25 aus. Nach Raphael Guittons 26:25 hatten die Limmattaler den letzten Angriff. Wüthrich und Imhof scheiterten an Ersatztor-wart Fabian Schwendemann. Der HCDU stand wieder mit leeren Händen da. «Das ist schon bitter, für so eine tolle Leistung in der zweiten Halbzeit nicht belohnt zu werden», konstatierte Trainer Schoenholzer. Wäre es ihm lieber gewesen, als klarer Verlierer vom Feld zu gehen? «Auf keinen Fall. So haben wir Gewissheit, dass wir spielerisch nicht weit weg sind von Teams wie Wetzikon.» In der Tabelle allerdings trennen die beiden Teams nun satte zehn Zähler.

Samstag, 4. Dezember 2010

H1: Der nächste Schritt aus dem Sumpf?

Die 1.-Liga-Handballer von Dietikon-Urdorf sind auferstanden. Mit zwei Siegen aus den letzten zwei Matches haben sich die Limmattaler aus der direkten Abstiegszone gehievt. Trotzdem stecken sie noch mitten im Sumpf einer sechs Teams umfassenden zweiten Klasse der Gruppe 1, die allesamt gegen die Relegation kämpfen. Das letzte Team aus der ersten Klasse ist Wetzikon, bei dem der HCDU heute gastiert (16.45 Uhr, Walenbach). Die Oberländer sind stets ein unangenehmer Gegner für die Limmattaler. Die Bilanz aus den letzten beiden Spielzeiten: ein Sieg gegenüber drei Niederlagen aus der Sicht Dietikon-Urdorfs. Trainer der Wetziker ist ein alter Bekannter: Robin Gerber trainierte den HCDU während der Saisons 2005/06 und 2006/07. Zu seinem Abschied – er ging aus beruflichen Gründen – führte er die Limmattaler das letzte Mal in die Nationalliga B.
Dietikon-Urdorf tritt ohne die verletzten Tiefenauer und Wallisch sowie die verhinderten Kilchenmann und Meier an. Veton Polozani figuriert gar nicht mehr im Kader: Der bei den Limmattalern fast nur als Siebenmeterschütze eingesetzte Akteur wechselte nach Muri, wo er mehr spielen soll.

Montag, 29. November 2010

Klarer 40:22 Sieg gegen Oberland

Gegen den Tabellenletzten durfte von den Limmatwaves ein Sieg erwartet werden. Nach einem guten Beginn und einer 3:0 Führung, begannen die Limmattaler aber sehr unkonzentriert zu spielen was schnell zum 3:3 Ausgleich führte. Die Coaches der Waves wollten dies nicht länger zulassen und nahmen ihre Spieler zum Team Timeout zusmmen. Die Ansprache nutzte und für die restlichen 23 Minuten der 1. Halbzeit spieleten die Waves ihre Gegner an die Wand. Der 21:9 Pausenstand war durchaus berechtigt. In der 2. Halbzeit wollte man verschiedene alternative Aufstellungen üben und die Konzentration hochhalten. Ersters gelang gut, zweiteres nur noch teilweise. In den letzten 5 Minuten verlor man gar den Faden nahezu komplett. Bei einer fast 20 Tore Führung ist dies aber zu verzeihen. Dieser klare Sieg ermöglichte den Waves das erneute vorrücken auf den dritten Rang.
Nächste Woche empfangen die Limmatwaves in Urdorf aber die deutlich stärkere SG Wädenswil/Horgen welche nach Verlustpunkten gleichauf zum Heimteam liegen. Für dieses Spiel braucht es während 60 Minuten eine Leistung wie in den 23 Minuten vor dem Pausenpfiff.

Es spielten: Renato Romer, Daniel Burla (10), Rico Gretler (8), Brian Schlatter (4), Mithulan Sithamparanathan (5), Gilles Diserens (9), Marius Wiesner (2), Damian Biffiger, Dominik Jäger (1), Jeffrey Miao (1)

Samstag, 27. November 2010

Das FU17 überzeugt wieder

Nach dem letzten Spiel gegen Rorbas und dem für alle enttäuschenden Unentschieden wartete dieses Wochenende ein ähnlicher, eher stärker einzuschätzender HC Wädenswil. Im ersten Aufeinandertreffen diese Saison überzeugte der HCDU vor allem in der zweiten Halbzeit. Nach der Verunsicherung im letzten Spiel durfte man aber gespannt sein, wie die Limmatwaves ins Spiel einsteigen würden.

Das Team hatte heute zunächst eine andere Taktik gewählt und man wollte den vermeintlich spielerisch starken HC Wädenswil durch eine offensive Deckung zu Ballverlusten zwingen. Das verlief gar nicht nach Wunsch. Der Gegner wusste durch sehr gute Laufwege zu glänzen und ging schnell 3:0 in Führung. Erst beim Stand von 5:2 wurde die Defensive wieder auf das gewohnte 6:0 umgestellt. Und der Effekt liess nicht lange auf sich warten. Plötzlich liefs wie am Schnürchen. In der Defensive kassierte man bis zur Pause (also während rund 20 Minuten) nur noch ein Tor, vorne sah und nutzte man die Sperren oder vernaschte den Gegenspieler im "Infight" eins gegen eins. Und aus einer sicheren Defensive, die alles was nicht die Farben des HCDU trug innerhalb von 9m zurechtstutzte, lief man den einen oder anderen erfolgreichen Gegenstoss. Nach 30 Minuten stand es 8:6 für die Limmatwaves.

Nach der Pause ging es ähnlich weiter, wie das ganze Spiel begonnen hatte. Wädenswil hatte sich seinerseits ebenfalls besser eingestellt auf den HCDU und der Gast bekundete Mühe, gute Chancen zu erarbeiten. Gleichzeitig zeigte das Heimteam im Angriff, dass sie doch mehr könnten, als sie bisher gezeigt hatten. Es stand relativ rasch 9:9 und das Spiel damit auf Messers Schneide. Und plötzlich legte der HCDU den Schalter wieder um. Die Limmatwaves konnten ihre technischen und läuferischen Vorteile besser nutzen als der Gegner seine körperlichen. Der HCDU zog wieder davon und kassierte wiederum innerhalb der letzten zwanzig Minuten nur noch ein einziges Tor. Bei Abpfiff stand es 15:10 für den HCDU.

Das junge Team der Limmatwaves hat sich heute wieder von einer sehr guten Seite gezeigt. Man machte durch doppelten Einsatz das Fehlen von anderen Leistungsträgerinnen wett und vor allem Rumer, Gine und Casy vermochten zu glänzen. Rumer und Gina, weil sie von der ersten bis zur letzten Minute bereit waren und vom Gegner oft nur mit unfairen Mitteln zu bremsen waren. Casy deswegen, weil ihre Sperren erste Klasse waren, nur der Torerfolg blieb ihr versagt. Ein sehr grosser Wermutstropfen ist, dass von neun gepfiffenen Penalties nur deren zwei verwandelt werden konnten. Die Anzahl Penalties unterstreicht aber nur, dass der HCDU doch deutlich überlegen war. Was ebenfalls noch fehlt, sind andere Torschützen neben Rumer, Livia und Gina. Da arbeiten wir aber wöchentlich dran...


HC Wädenswil - Limmatwaves 10:15 (6:8)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rumer (4), Gina (7), Livia (4/2), Moni, Casy, Laura, Sabrina, Selina, Linda
Bemerkungen: Bettina verletzt auf der Bank mit dabei; Gina verwirft drei Penalties, Rumer und Livia je zwei

Montag, 22. November 2010

H1: Der HC Dietikon-Urdorf setzt den Aufwärtstrend fort

Dank einer starken Defensivleistung gewann der HCDU in der 1. Liga beim TV Uster 23:15 (12:10) – trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Ricardo Rüegg.
VON FABIAN KERN

Als Tabellenschlusslicht lebt es sich normalerweise etwas ungemütlich. Nicht so beim HC Dietikon-Urdorf. «Bei uns wird man nicht gleich nervös, nur weil man zu Beginn der Saison noch keine Punkte auf dem Konto hat», sagt Sascha Schoenholzer. Dennoch gibt auch der Trainer zu, dass die Zeit der Ausreden nun langsam vorbei sei. Deshalb fuhr der HCDU gestern nicht ganz ohne Druck nach Uster – nach dem Sieg gegen GC Amicitia und der knappen Niederlage gegen Leader Horgen aber auch nicht ganz ohne Selbstvertrauen. «Die Körpersprache meiner Spieler ist viel positiver», stellt Schoenholzer fest.
Den guten Start der Ustemer steckte der HCDU gut weg und fand in der Folge zu einer leichten Dominanz. Die 12:10-Pausenführung der Gäste war die logische Konsequenz daraus. Doch zu Beginn der zweiten Halbzeit folgte für die Limmattaler ein Schock. Nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler blieb Ricardo Rüegg stark
blutend am Boden liegen. Die Platzwunde an der Nasenwurzel schmerzte den Rückraumspieler zwar nicht gross, doch Rüegg musste zum Nähen ins Spital gefahren werden.

Starker Defensivverbund
Das Tabellen-Schlusslicht verkraftete diesen Verlust aber gut. «Erstaunlich gut», wie Schoenholzer erfreut feststellte. In der sehr soliden Abwehr kompensierten Stefan Senn und Daniel Imhof den Abwehrrecken mit grossem Einsatz. Und im Angriff, dem Sorgenkind der Dietiker in der laufenden Saison, war vor allem Andreas Jenni mit seinen Würfen erfolgreich. Die jungen Spieler des TV Uster wurden dadurch verunsichert und warfen aus immer aussichtsloseren Situationen auf das HCDU-Tor. Doch die nur 15 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache. «Die Verteidigung und die Torhüter haben sehr gut gespielt», lobt Schoenholzer.
Mit diesem Erfolg hat sich der HCDU Luft verschafft. «Es ist psychologisch wichtig, dass wir nicht mehr auf einem Abstiegsplatz sind», sagt Schoenholzer, «wir sind schon länger auf dem richtigen Weg, aber jetzt holen wir auch die Punkte.» Mit vier Zählern aus den letzten drei Spielen zeigt die Leistungskurve deutlich nach oben. Insofern ist es gut, hat der HCDU noch drei weitere Spiele vor der Weihnachtspause.

Sonntag, 21. November 2010

FU17 im Pech - 10:10

Wir beginnen unsere Geschichte am letzten Wochenende, als man einen HC Rorbas zuhause mit 25:11 während gut 45 Minuten von A-Z dominierte. Das Team war im Hoch, verständlicherweise. Wer im Hoch ist, kann tief fallen. So geschehen leider auch beim HCDU, verbunden mit viel Pech. Am Dienstag im Training verletzten sich Bettina am Knie (Verdacht auf Bänderdehnung) und Rebi am Fuss (Verdacht auf Bänderanriss). Die beiden verletzten sich unabhängig von einander 10 Minuten und 15 Minuten nach Trainingsstart.

Das Team war am Match ob diesen Verletzungen, resp. vor allem wegen den damit verbundenen personellen Problemen sehr verunsichert. Immerhin konnten Moni vom FU15 und die eigentlich eine Saison pausierende Wanda Böhmer aktiviert werden, um dabei zu sein. Dennoch gabs für das Team kaum Varianten in Angriff und Verteidigung. Deswegen gabs die Anweisung, Kräfte zu sparen und keine Gegenstösse zu laufen. Das führte dazu, dass es ein relativ langweiliges Spiel werden würde, aber ebenfalls im Bewusstseit, dass der HCDU die Gegner in der Defensive jeweils sehr gut im Griff hatte. Das klappte zu Beginn auch sehr gut. Die Limmatwaves kämpften und lagen zur Pause mit 6:4 vorne. Apropos 6:4: Der Schiedsrichter spielte leider eine nicht unwesentliche Rolle und gab einen Treffer für den HC Rorbas, der deutlich nie und nimmer die Torlinie überquert hatte (vom Lattenkreuz direkt in Richtung Seitenaus, ohne weiter abgelenkt worden zu sein). Trotz heftigen Protesten seitens von Arlinda, der ganzen Spielerbank des HCDU und der Hälfte des Publikums, kam der Schiedsrichter nicht auf seinen Entscheid zurück. Aber egal - immerhin Führung.

Die zweite Halbzeit begann so, wie die erste beendet wurde. Der HCDU und auch der HC Rorbas brachten es nicht fertig, Tore zu erzielen. Immerhin schafften es die Limmatwaves, den Vorsprug minimal auf 9:6 nach 50 Minuten auszubauen. Nachdem der Gegner auf 9:7 aufschliessen konnte, erzielte Gina postwendend das 10:7. Es waren noch drei Minuten zu spielen. Nun deckte der Gegner offensiv, man spürte, dass das Spiel noch lange drei Minuten dauern würde. Und prompt verlor der HCDU den Ball im Angriff und kassierte mit einem Zauberwurf das 10:8 - noch zwei Minuten zu spielen. Der HCDU reagierte auf die offensive Deckung zunächst aber gut und es gelang (zwar ohne Torerfolg), durch 1:1 Aktionen die Zeit so weit herunterzuspielen, dass dem Gegner nur noch eine Minute Zeit für zwei Tore blieb. Aber auch der nächste Ball ging verloren, man kassierte das 10:9 mittels Gegenstoss - noch 40 Sekunden zu spielen. Nun wäre die Aufgabe einfach gewesen: 40 Sekunden angreifen ohne den Ball herzugeben. Also genau dsa gleiche, was man vorher eine ganze Minute geschafft hatte. Das gelang diesmal überhaupt nicht. In einer Kurzschluss-Reaktion spielte Gina den Ball an Wanda an den Flügel, die das ganze Spiel lang eng gedeckt war und es kam was kommen musste: die Spielerin des HC Rorbas lief den Ball ab und erzielte nach einem gewürgten Gegenstoss durch 6 Paar Hände hindurch das 10:10 - 12 Sekunden zu spielen. Man könnte erwarten, dass die Limmatwaves diese 12 Sekunden nutzen würden, um das 11:10 zu erzielen, aber das Team blieb nach dem Tor konsterniert an der eigenen 6m Linie stehen, während Trainer Wyttenbach wahrscheinlich 2m im Feld drin stand, um die Spielerinnen anzutreiben - ohne Erfolg. Endresultat: 10:10.

Die Enttäuschung wiegt enorm schwer, vor allem auch, weil der HCDU eigentlich überlegen war, aber z.B. vom Penalty-Punkt mit viel Pech zu kämpfen hatte (vgl. Spiel-Telegramm unten). Was neben den elementaren Dingen wie Laufwegen und Ball fangen dringend geübt werden muss, ist das Spiel mit dem Kreisläufer. Null Tore vom Kreis in einem Spiel, in welchem der Gegner mit einem nicht in jeder Situation sattelfesten 3:2:1 offensiv verteidigt, ist zu schlecht. Der HCDU hat einen Punkt absolut unnötig abgeben müssen. Der HC Rorbas hat in diesem Spiel seine körperlichen Vorteile geschickt ausgespielt, die Limmatwaves die ihrigen (Tempo, Ball laufen lassen) überhaupt nicht. Auch wenn der Altersunterschied beider Teams auf dem Feld kaum grösser sein könnte (beim Team vom HC Rorbas spielten Akteurinnen mit Jahrgang 93, während beim HCDU die Hälfte des Teams aus Jahrganz 97 bestand), war mehr zu erwarten. In der nächsten Partie gegen den HC Wädenswil ist eine Leistungssteigerung notwendig, um an der Tabellenspitze zu bleiben. Nach Verlustpunkten sind die Limmatwaves noch an erster Stelle, aber nur noch ein Punkt vor Witikon und Wädenswil. Das ist aber alles kein Grund, um das Vertrauen zu verlieren, sondern um weiterzuarbeiten an dem was man diese Saison begonnen hat: einem Team, das zusammen an Siegen und Niederlagen wächst. Dass man auf gutem Weg ist, zeigt die Tatsache, dass man eigentlich "trotzdem" ein 10:10 erreicht hat und dass die beiden Verletzten als Fans mit nach Rorbas kamen.


HC Rorbas - Limmatwaves 10:10 (4:6)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Gina (5/2), Rumer (2), Livia (2), Selina (1), Monica, Casandra, Sabrina, Wanda
Bemerkungen: Bettina und Rebeka verletzt auf der Bank, Arlina hält einen Penalty, Gina verwirft zwei Penalties (einen davon Pfosten-Pfosten-Goalie-Pfosten), Rumer wirft einen an den Pfosten

Samstag, 20. November 2010

H1: HCDU hofft auf den zweiten Sieg

Dem HC Urdorf-Dietikon steht am Sonntag eine wichtige Auswärtspartie in der 1. Liga gegen die SG Uster bevor. Die Handballer haben dabei die Chance, die Abstiegsplätze zu verlassen und bis auf einen Punkt zum Gegner von morgen aufzuschliessen. Natürlich sei dies ein Vierpunktespiel, meint der Limmattaler Trainer Sascha Schönholzer. Nervös werde man aber auch im Falle einer Niederlage noch nicht. «Letztes Jahr haben wir auch erst im Januar richtig zu punkten begonnen.»
Dies mag richtig sein, trotzdem ist eine Pleite unbedingt zu vermeiden. Sonst würde sich doch bereits eine kleine Zäsur in der Rangliste auftun. Die Saison ist zwar noch relativ jung, aber eine Aufholjagd scheint in dieser Gruppe schwierig zu werden. «Das Problem ist, dass jeder gegen jeden gewinnen kann. Dies macht es interessant, aber andererseits holen immer wieder Teams Punkte, mit denen man nicht rechnen konnte», so Schönholzer.

Bestätigung des Aufwärtstrends

Mit dem bisherigen Saisonverlauf können die Verantwortlichen beim HCUD überhaupt nicht zufrieden sein. Einem Sieg stehen sechs Niederlagen gegenüber. Der Coach ist jedoch nur vom Ausgang einer Partie wirklich enttäuscht – der 16:23 - Niederlage zu Hause gegen Frauenfeld. Die restlichen Punktverluste erklärt Schönholzer vor allem mit den gehäuften Absenzen und Verletzungsproblemen. Für Luzi Tiefenauer ist die Saison nach einem gerissenen Osmoseband wahrscheinlich sogar ganz vorbei.
Hoffnung auf mehr Erfolg in der zweiten Saisonhälfte machen die letzten beiden Spiele. Dem Sieg gegen GC Amicitia folgte eine knappe Niederlage gegen den Tabellenführer aus Horgen. «Unsere Leistungskurve zeigt schon länger aufwärts. Jetzt muss dies einfach noch an den Resultaten ersichtlich werden», sagt der Trainer. Gegen Uster erwartet er morgen «ein Spiel auf Augenhöhe». Die SGU habe viele junge, talentierte Handballer und momentan sicherlich mehr Selbstvertrauen als seine Spieler. Dafür habe er eindeutig die routiniertere Mannschaft. Mit dieser will er nun den zweiten Saisonsieg erringen und danach das Feld von hinten aufrollen.

H1: Schlafwandlerisch in die Niederlage

Handball Dietikon-Urdorf unterliegt Tabellenführer Horgen 26:29 in der 1. Liga
VON RAPHAEL BIERMAYR

Anpfiff zur zweiten Halbzeit. Ron Baumgartner bringt Dietikon-Urdorf auf 14:17 heran. Die Hoffnung auf eine Überraschung gegen den Tabellenführer Horgen, sie ist intakt. Trotz der harten roten Karte gegen Andreas Jenni in der 21. Minute. Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Luzi Tiefenauer nach 28 Minuten.

Wenig später war das Spiel verloren. Die Gäste erzielten fünf Treffer en suite, vier davon vorbereitet mit einem Pass vom eigenen Kreis an den gegnerischen. «Gottverdammt – so etwas darf einfach nicht passieren», knurrte Torwart Marc Kilchenmann. Die HCDU-Feldspieler wirkten in dieser Phase wie Schlafwandler, die partout nicht aufwachen wollen. Horgen wechselte in der Folge durch, nahm Kreisläufer Gianni Schüpbach ebenso aus der Begegnung wie den starken Vorbereiter Stefan Stamenkovic und den Powerflügel Fabian Schwitter, der für die Limmattaler bereits zu vergangenen NLB-Zeiten ein kaum zu bändigender Gegner war. Ex-NLA-Akteur Simon Hofer (bei seinem Debüt im Horgner Dress) und der Slowake Milan Kozak reichten vorderhand, um die nun langsam erwachenden Gastgeber in Schach zu halten.

Der erneute Torwartwechsel – Josip Katicic kehrte in die Begegnung zurück – brachte dem HCDU in der Schlussphase die nötigen Impulse, um am Ende eine Ehrenmeldung vermelden zu können. Das 26:29 gegen den Tabellenersten und Aufstiegskandidaten sieht einigermassen versöhnlich aus.

«Tiger» Stefan Konkol
Trainer Stefan Konkol liess sich davon jedoch nicht einlullen. Er zog seine Mannschaft nach der Schlusssirene vor dem eigenen Tor zusammen und geigte ihr die Meinung. Anschliessend verliess Konkol die Halle, um wenig später mit hochrotem Kopf wieder zurückzukehren und herumzutigern. Es war der Moment gekommen, an dem Schluss ist mit seiner Urgemütlichkeit.
Bis zum Jahresende warten vier Partien, in denen der HCDU sich nicht hinter Ehrenmeldungen verstecken kann. Mit Uster, Wetzikon, den Yellow Seen Tigers und Fides St. Gallen warten vier Konkurrenten, die vor der Saison nicht stärker als die Limmattaler eingestuft wurden. Gelängen drei Siege, wäre wohl auch Stefan Konkol wieder beruhigt.

Donnerstag, 18. November 2010

Mittwoch 22.12. Jo-Jo und Sprungkrafttest

Es ist schon fast ein halbes Jahr her das sich einige Sportler des HCDU und des HC Limmats bei verschieden Tests gemessen haben.
Nun führe ich vor Weihnachten nochmals einen solchen Test durch.
Der Test findet am Mittwoch 22.12.2010 19:00 bis ca. 20:30 im Büel statt.
Wer Interesse hat sich bitte bei mir anmelden (079 785 82 14).

Zum Inhalt
Der Jo-Jo Test ist der Standardtest der schweizer U-Nationalmansschaften. Man muss 20 Meter hin und 20 Meter zurück rennen, danach hat man eine kurze Pause. Zuerst in einem gemütlichen Tempo (ein Piepston gibt das Tempo vor) und dann immer schneller. Der Test sagt sehr viel über die handballspezifische Fitness aus, da der Handballer nicht wie der Langstreckenläufer möglichst lange gleichmässig rennt sondern viele Sprints absolviert.

Daneben werden wir noch den Standweitsprung und 3er Hupf durchführen welche gute Referenzwerte für die Sprungkraft ergeben.

Bisherige Club-Rekorde

Standweitsprung: 2 Meter 48 cm (Mike Widmer)
3 er Hupf: 6 Meter 83 cm (Daniel Burla)
Jo Jo: 19.4 (Philipp Wüthrich)

Standweitsprung Frauen: vakant
3 er Hupf Frauen: vakant
Jo Jo Frauen: vakant

Standweitsprung Junioren: 2 Meter 45 cm (Daniel Burla)
3 er Hupf Junioren: 6 Meter 83 cm (Daniel Burla)
Jo Jo Junioren: 18.6 (Daniel Burla)

Standweitsprung Juniorinnen: vakant
3 er Hupf Juniorinnen: vakant
Jo Jo Juniorinnen: vakant

Montag, 15. November 2010

MU17: Klarer Sieg gegen den TV Unterstrass

Von der 1. Minute an war klar das die Limmattaler ihre kleine Erfolgsserie ausbauen würden. In den ersten Minuten hielt der gegnerische Torhüter zwar noch ein paar freie Bälle aber dennoch setzen sich die Gastgeber schon ab. Nach etwa 10 Minuten lief die Tormaschinerie richtig heiss. Und klappte es mal im ersten Anlauf nicht hechtete Kreisläufer Marius Wiesner im Stile eines Fussballtorhüter nach dem Ball und faustete ihn ins Tor, und ides immerhin dreimal. Einzig in der Verteidigung verlor man zwischendurch die Konzentration und lies dem Gegner zu viele Chancen. Zur Pause lag man mit 20:14 in Führung. Der leichte Schlendrian in der Verteidigung konnte leider nicht behoben werden. Im Angriff wurde aber weiter druckvoll und erfolgreich gespielt. Auch als man alterntive Spielaufstellungen ausprobierte war kaum ein Bruch im Angriffspiel der Limmattaler zu bemerken. Nächstes Wochenende ist nun spielfrei bevor es in zwei Wochen zum Auswärtsspiel gegen den Tabellenletzten SG Züri Oberland geht.

HC Dietikon-Urdorf - TV Unterstrass 41:27
Es spielten: Egzon Ameti(2), Renato Romer, Daniel Burla(8), Rico Gretler(11), Brian Schlatter(2), Mithulan Sithamparanathan(1), Gilles Diserens(9), Marius Wiesner(6), Damian Biffiger, Franceso Biffiger(1), Oliver von Atzigen, Jeffrey Miao (1)

Sonntag, 14. November 2010

FU17: Sechster Saisonsieg

Ein Ausschnitt aus dem letzten Matchbericht, nach der Niederlage gegen den TV Witikon: "Diese Niederlage ist wahrscheinlich das Beste, was dem Team passieren konnte, weil ab jetzt die Post noch viel mehr abgehen wird. Der Match war eine Lektion, was passiert, wenn man einen Gegner unterschätzt und nicht bereit ist, bereits ab der ersten Sekunde alles zu geben." Oh ja! Der HC Rorbas war heute in den ersten 15 Minuten ein Gegner, danach bis kurz vor Spielende nur noch Opfer.

Die Limmatwaves starteten zwar fehlerhaft in die Partie, aber wesentlich entschlossener als noch im Spiel gegen den TV Witikon. Trotzdem kam man mit den Toren nicht recht vom Fleck. Der Gegner verteidigte offensiv und kam damit dem Limmatwaves eigentlich entgegen. Dennoch gelang es den körperlich unterlegenen, aber schnelleren Limmattalerinnen nicht, die Situationen auszunützen. Casy und Livia stellten sehr gute Sperren am Kreis, aber die Angreiferinnen sahen sie entweder nicht, oder liefen zu wenig konsequent darauf zu. Nach rund 15 Minuten stand es 4:4, danach legten die Limmatwaves gehörig zu. Nach dem Timeout begann man, alles auf dem Feld konsequenter zu machen: verteidigen, auf Sperren laufen, grosse Laufwege machen, den Ball laufen lassen - und sofort war der Widerstand des heutigen Gastes gebrochen. Mal für mal konnten sich die Dietikerinnen durch die Abwehr der Gäste kombinieren, teilweise auf sehenswerte Art und Weise. Die Limmatwaves warfen noch neun zusätzliche Tore, während die wiederum sehr gute Arlinda im Tor nur noch deren zwei kassierte. Zur Halbzeit stand es 13:6 für das Heimteam.

Der Auftrag nach der Pause war einfach: man will 30 Tore werfen und nur deren 10 erhalten. Die Partie begann nach der Halbzeit wie sie aufgehört hatte. Der Gast war überfordert, hinzu kamen noch erfolgreiche Gegenstösse. Zudem gelang es den Limmatwaves, den Gegner in der Verteidigung immer wieder unter Druck zu setzen. Immer wieder konnten Pässe abgefangen werden, immer wieder konnten die Dietikerinnen so einfache Tore erzielen. Die Spielerinnen (und auch der Trainer) gaben alles, um auf 30 Tore zu kommen und akzeptierte auch, dass der HC Rorbas zum einen oder anderen einfachen Tor kam. Dennoch reichte es nicht für 30 Tore, obwohl in den letzten fünf Minuten noch offensiv verteidigt wurde. Der Grund ist schnell gefunden: die Limmatwaves konnten die eine oder andere 100%-Chance nicht in einen Torerfolg ummünzen, sonst hätte es gut und gerne für 30 Tore gereicht. Die Limmatwaves schlugen Rorbas schlussenlich mit 25:11. Ein wichtiger Sieg - auch für die Tabelle, aber noch viel mehr für die Moral.

Heute können die Mädchen zufrieden sein. Man könnte zwar immer noch sagen, was alles nicht stimmte, aber das war die richtige Reaktion auf den letzten Auftritt. Und noch wichtiger: jede einzelne Spielerin konnte noch viel Moral tanken für die weiteren Spiele. Michelle hat heute sehr überzeugt, nachdem sie gegen Witikon aus sechs Würfen kein Tor erzielen konnte. Und ebenfalls überzeugt hat heute das Team als Team - man spielt den Ball mittlerweile gut weiter an eine Kollegin, die besser platziert ist, man freut sich zusammen über Tore und man gewinnt als geschlossenes Team, in welchem jede Tore werfen kann.


Limmatwaves - HC Rorbas 25:11 (13:6)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Michelle (2), Rumer (5), Manuela (3), Casy, Rebeka (5/1), Sabrina, Livia (2), Gina (5/1), Bettina (3), Selina
Bemerkungen: Arlinda hält zwei Penalties, Rebi und Gina verwerfen je einen

Montag, 8. November 2010

FU17: die erste Niederlage

Das FU17 zierte vor dem Spiel mit dem Punktemaximum die Tabellenspitze, sechs Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten bei einem Spiel mehr. Und eben dieser Zweitplatzierte lud am Samstag zum Auswärtsspiel. Klar war, dass der HCDU unbendingt gewinnen wollte, um nicht einem Team den Anschluss zu ermöglichen. Es sah auch eine Zeit lang so aus, als würden die Limmatwaves auch den letzten Gegner schlagen können.

In der ersten Halbzeit war die Konzentration lange nicht auf einem sehr hohen Niveau. Zumindest nicht bei den Dietikerinnen. Wesentlich fokussierter stiegen die Spielerinnen des TV Witikon in das Match ein. Das spürte der HCDU gleich schon im ersten Angriff: der HCDU verwarf, die Witikerinnen liefen einen Gegenstoss, der aus neun Metern Distanz sehr präzise in der weiten tiefen Ecke verschwand. Arlinda war zum ersten Mal geschlagen, beim ersten Wurf auf das Tor. Immerhin erwachte der sonst sehr starke Goalie bei den Limmatwaves sofort. Innerhalb der nächsten 10 Minuten sollte den Gegnerinnen kein Tor mehr gelingen. Aber die Feldspielerinnen blieben weit hinter ihrer Normalform zurück. Ratlose Gesichter, verschlafene Spielzüge, verspätete Laufwege, nur halbpatzige Durchbruchsversuche und eine ungewohnt unsouverän wirkende Arlinda im Tor - das war man sich vom Team ganz anders gewöhnt. Der Gegner bewegte sich nicht derart überragend, als dass da nicht mehr dringelegen wäre. Trotzdem ging der HCDU 3:1 in Führung, worauf prompt der Faden wieder riss. Zur Pause holte der HCDU immerhin einen 4:6 Rückstand auf und man ging mit einem für die Limmatwaves glücklichen 6:6 in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste beendet wurde. Die Limmatwaves schafften es nicht, die Konzentration auf das Wesentliche zu legen. Ein Beispiel: Michelle eroberte nach einer Abwehr von Arlinda den Ball in der eigenen Ecke und spielte ihn in Richtung Penalty-Punkt...wo eine Spielerin des TV Witikon lauerte und Arlinda im Tor keine Chance liess. Diese Szene spielte sich ganze drei Mal ab, mit drei verschiedenen Spielerinnen des HCDU, aber mit immer derselben Akteurin auf Seiten des TV. Bei 12:7 stellten die Limmatwaves komplett um. Die Limmatwaves waren athletisch überlegen und gingen in die Manndeckung. Ein Ball nach dem anderen konnte so erobert werden und ein Gegenstoss nach dem anderen wurde gelaufen. Aber die hervorragende Torhüterin auf Seiten der Gegnerinnen (sie hielt u.a. zwei Penalties von Rebi) schaffte es, Michelle, Rumer, Gina und Co. derart zu verunsichern, dass der Ball aus sechs Metern über das Tor "gestossen" wurde. Zudem war man in manchen sehr schön herausgespielten Situationen sehr glücklos unterwegs. In den letzten 15 Minuten gab es genug Chancen, um das Spiel zweimal zu gewinnen, aber wenn man eine Quote von 30% oder weniger hat, verliert man eben. Entsprechend konnte der HCDU das Spiel nicht mehr drehen und verlor zum ersten Mal diese Saison. 11:13 für den TV Witikon.

Das Team war enttäuscht über die gezeigte Leistung - und das spricht sehr für die Mannschaft. Man will nicht mehr verlieren und man wird in Zukunft sicher wieder konzentrierter in Matches gehen. Diese Niederlage ist wahrscheinlich das Beste, was dem Team passieren konnte, weil ab jetzt die Post noch viel mehr abgehen wird. Der Match war eine Lektion, was passiert, wenn man einen Gegner unterschätzt und nicht bereit ist, bereits ab der ersten Sekunde alles zu geben. Wenn dies auch im Spiel gegen den TV der Fall gewesen wäre, hätte man während dem ganzen Spiel kaum mehr als fünf Tore kassiert.


TV Witikon - Limmatwaves 13:11 (6:6)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Bettina (1), Rebi (4), Gina (2), Rumer (2), Selina, Michelle, Casy, Livia (2)
Bemerkungen: Rebi verwirft zwei Siebenmeter, Arlinda hält einen

MU17: Sieg im Derby

Nach den Herbstferien und der langen Meisterschaftspause wollte das MU17 der Limmatwaves im Nachbarduell gegen den HSV Säuliamt sich keine Blösse geben. Von Beginn weg zeigten die Limmattaler eine sehr konzentrierte Angriffsleistung und eine stabile Defensive unterstützt durch einen guten Renato Romer im Tor. Nach 20 Minuten schien es zu einer einseitigen Sache zu werden. Etliche Wechsel im Limmattaler Team verursacheten aber ein wenig Sand im Getriebe des Anfriffsspiel und ermöglichten den Säuliamtlern ihre stärkste Waffe im Angriff den Gegenstoss vermehrt erfolgreich einzusetzen. Trotzdem gingen die Gäste mit einer beruhigenden 6 Tore Führung in die Pause. Nach der Pause klappte auf der Limmattaler Seite nicht alles perfekt. Taktisch und mental machten sie aber einfach das Richtige. Sie blieben geduldig und liessen Säuliamt kaum die Möglichkeit für schnelle Konter. Harte Verteidigungsaktio-nen der Gastgeber wurden eingesteckt und man spielte diszipliniert weiter. Diese Coolness lies die Säuliämtler langsam verzweifeln. Neben dem nun immer stärker haltenden Damian Biffiger im Tor lief nun die Gegenstossmaschinerie der SG des HC Limmat und des HCDU’s wieder. Schlussendlich resultierte ein komfortabler 35:23 Sieg. Bemerkenswerteste Einzelaktion war sicher Gilles Diserens Trickschuss beim 7 Meter durch die eigenen Beine.

Nun konnte sich die HSG Limmatwaves schon auf den dritten Rang vorarbeiten. Nächste Woche im Heimspiel gegen den TV Unterstrass müssen aber wieder die beide Punkte eingefahren werden damit man nicht den Kontakt mit der Spitzengruppe verliert.

HSV Säuliamt – HC Dietikon-Urdorf 23:35
Egzon Ameti 1, Renato Romer, Daniel Burla 8, Rico Gretler 9, Brian Schlatter 3, Mithulan Sithamparanathan , Gilles Diserens 11, Marius Wiesner 2, Damian Biffiger, David Röthlisberger, Oliver von Atzigen 1

H1: HCDU wendet Krise ab

Dietikon-Urdorfs Handballer siegen gegen die Amicitia II 24:21 im Kellerduell der 1. Liga

VON RAPHAEL BIERMAYR

58:07 Spielminuten. Spielstand: 21:23. Amicitias Caspar Reiser steigt hoch, schiesst – und scheitert an HCDU-Torwart Marc Kilchenmann. Jetzt ist klar: Die Limmattaler werden ihr erstes Meisterschaftsspiel gewinnen. Und das dank einer grossen Portion Glück. Es siegte nicht die bessere Mannschaft, sondern die weniger fehleranfällige. Aufsteiger GC Amicitia II liess Chance um Chance verstreichen und müsste sich gewaltig steigern, sollte der Klassenverbleib gelingen.
Die Schlüsselszene: Während einer doppelten Überzahl in der 42. Minute resultierte ein 1:1. «Da haben wir ganz schwach gespielt und so die Chance auf den Sieg vergeben», sagte Amicitias Topskorer Florian Geldmacher. Auch HCDU-Trainer Sascha Schoenholzer wertete diese Situation als spielentscheidend.

EBENFALLS TEILTE ER
die Ansicht, dass sein Team keine herausragende Leistung zeigte, «aber es war ja in dieser Situation nicht zu erwarten, dass jeder mit Selbstvertrauen rumläuft». Den Unterschied machte der aus dem Urlaub zurückgekehrte Daniel Imhof. Zum Ende beider Halbzeiten riss er das Offensivspiel an sich und war mit neun Treffern bester Schütze. Er brachte sein Team mit den To-ren zum 21:22 und 21:23 in der 55. respektive 57. Minute schliesslich auf die Siegerstrasse.

WEIL ES ABER auch Imhof wie gewohnt unterliess, während der ganzen Zeit Verantwortung zu übernehmen, mühten sich die Limmattaler ab. Der Rückraum der Startaufstellung mit Luzi Tiefenauer rechts, Ricardo Rüegg in der Mitte und Imhof links funktionierte nicht, die drei standen sich auf die Füsse. Das Trainerduo Schoenholzer/Konkol war schon bald zum Ausprobieren gezwungen. Dank dreier Strafen kippte die Partie nicht vollends – Amicitia hatte ein 4:6 (13.) in ein 8:6 (18.) verwandelt. Der HCDU fand in Überzahl zurück in die Partie, führte in der 22. Minute 10:8 und zur Pause 14:12.

VOR DEM SPIEL hatte Sascha Schoenholzer gesagt, dass im Falle einer Niederlage eine Krise ausbrechen würde. Diese hat die Mannschaft nun abgewendet, wenn auch ohne Glanz. «Die zwei Punkte sind die Hauptsache», war sich Schoenholzer bewusst.

Samstag, 6. November 2010

H1: Sieg oder Krise

Dietikon-Urdorf steht heute in der 1. Liga unter Druck. Gegen Schlusslicht Amicitia II (16 Uhr, Saalsporthalle) sind
die zweitletztplatzierten Limmattaler zum Siegen verdammt.

VON RAPHAEL BIERMAYR

Verletzungen, Ferien, fehlendes Wettkampfglück – die Palette an Begründungen oder wahlweise Ausreden im Lager des HC Dietikon-Urdorf ist umfassend. Jetzt ist Schluss damit. Heute Nachmittag zählt einzig und alleine der erste Saisonsieg. Andernfalls ist die Blamage perfekt und der HCDU fällt hinter den heutigen Gegner GC Amicitia II auf den letzten Platz zurück.
Trainer Sascha Schoenholzer hält nichts davon, Druck aufzusetzen. «Das bringt gar nichts», ist er überzeugt. Die Ausgangslage lässt aber auch ihn klare Worte finden: «Wenn wir nicht gewinnen, haben wir eine Krise – dann müssten wir reagieren.» Wie ein allfälliges Notfallszenario aussehen würde, interessiere Schoenholzer (noch) nicht. «Wir gehen davon aus, dass wir dieses Spiel gewinnen.» Er hat Grund, optimistisch zu sein. Denn nach dem ansprechenden Cup-Auftritt gegen NLA-Klub St. Otmar machte sein Team Anfang Woche im Trainingsmatch gegen NLB-Team Altdorf eine gute Falle (28:30). Bis auf Philipp Wallisch und Oliver Anderegg sind alle Akteure an Bord, also auch der zuletzt vermisste Topskorer Daniel Imhof.

Sonntag, 31. Oktober 2010

U13 gewinnt Turnier in Urdorf

Das U13 hat heute das Heimturnier in der Zentrumshalle gewonnen! Die Mannschaft hat sämtliche vier Partien souverän für sich entschieden, wobei in jedem Spiel regelmässig gewechselt wurde und alle 15 (!) Spielerinnen und Spieler eingesetzt wurden. Ein grosses Kompliment vom Trainerduo an Alle.
Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer und die vielen Fans! Hat Spass gemacht.

Samstag, 30. Oktober 2010

FU17: Fünf Spiele, fünf Siege

Heute war der HC Horgen zu Gast bei den Limmatwaves. Der Gegner hatte die Limmattalerinnen beim ersten Aufeinandertreffen beinahe zum Straucheln gebracht. Heute ging es vor allem darum, den Gegner nicht aufzubauen, sondern vielmehr dem Gegner zu zeigen, dass die Limmatwaves nicht vorhaben, gegen irgend einen Gegner Punkte liegen zu lassen.

Das Spiel begann, wie zu erwarten war. Da am Mittwoch die Halle geschlossen war und die Spielerinnen wegen dem intensiven Lager in der ersten Woche in der zweiten Ferienwoche frei hatten, begannen die Limmattalerinnen fehlerhaft. Standhandball im Angriff, durchzogen von Einzelaktionen und eine harmlose Verteidigung. Dennoch reichte es schon zu Beginn, den Gegner in die Schranken zu weisen. Nach neun Minuten war es Zeit für ein TimeOut bei den Limmatwaves, um die Mädchen nochmal daran zu erinnern, dass die Zuschauer heute gerne noch Handball sehen würden. Das Spiel wurde entsprechend etwas besser, aber Bewegung war dennoch viel zu wenig vorhanden, Gegenstösse waren inexistent. Dennoch war man überlegen, konnte das aber nicht in Tore umsetzen. Die Limmattalerinnen führten nach 30 Minuten "nur" 8:5.

In der Pause wurde beschlossen, gegen die sich ebenfalls nicht explosiv bewegenden Gegnerinnen offensiv zu verteidigen um sie zu Fehlern zu zwingen. Das gelang relativ gut, die Limmatwaves konnten das Skore nach und nach zu ihren Gunsten ausbauen. Der eine oder andere Gegenstoss war ebenfalls dabei und die Spielerinnen waren geistig wieder deutlich besser bei der Sache. Dennoch schlichen sich zu viele Fehler ein, die es dem HC Horgen immer wieder erlaubten, den Rückstand im Rahmen zu halten. Das junge Team der Limmatwaves spielte aber gut genug, um die Vorteile in der Athletik zu nutzen und die Nachteile in der Physis vergessen zu machen. Das Team rund um Arlinda und Rumer führte gut zehn Minuten vor Schluss mit 16:8 und gewann schliesslich nach schwachen letzten Minuten "nur" 17:12.

Was den Mädchen offensichtlich für alle Zuschauer fehlt, ist die Ballsicherheit. Zu viele Bälle landen nicht dort wo sie sollten, und falls doch, werden sie nicht gefangen. Was erstaunlicherweise ebenfalls nicht in genügendem Mass vorhanden war, war das Anziehen vom Flügel, respektive eine Ordnung im Spiel allgemein. Es gab keine Aktionen mit Überraschungsmomenten. Das, die Gegenstossauslösung und das Spiel mit dem Kreis werden in den nächsten Trainings die grossen Schwerpunkte sein. Aber es gibt auch Positives zu berichten: Grundsätzlich stand die Defensive einmal mehr grundsolide, Arlinda im Tor war kaum zu überwinden und zeigte einmal mehr eine mehr als überzeugende Leistung. Auch ein Siebenmeter war heute keine Strafe. Die Limmattalerinnen verwerteten drei von vier Würfen vom Penaltypunkt. Und am meisten Zuversicht gibt, dass die Ansätze immer noch gut, sogar sehr gut sind.


Limmatwaves - HC Horgen 17:12 (8:5)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rumer (2), Casi (1), Linda, Livia (2), Moni, Sabrina, Bettina, Selina (1), Rebi (6/1), Gina (5/2)

Sonntag, 24. Oktober 2010

U13 Spieltag in der Zentrumshalle

Am nächsten Sonntag findet in Urdorf der nächste U13 Spieltag statt. Nach dem intensiven Trainingslager hoffen wir natürlich auf viele Tore und auf grosse Unterstützung!
Wer gerne als Helfer dabei wäre (Buffet, Schiri, Schiritisch, Kuchenproduktion,...) darf sich gern bei mir melden.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

H1: Der HCDU geht mit wehenden Fahnen unter

Handball Der HC Dietikon-Urdorf verliert im Schweizer Cup gegen St. Otmar St. Gallen mit 27:47
VON MAILA BERMEJO

Es war die klassische Cup-Partie. David gegen Goliath. Der Erstligist HC Dietikon-Urdorf gegen das grosse St. Otmar St. Gallen aus der NLA.Würde es den Limmattaler Handballern gelingen, an einer Sensation zu schnuppern oder würden sie mit wehenden Fahnen untergehen?
Angst hatten die Limmattaler auf jeden Fall keine vor dem grossen Gegner, starteten sie doch furchtlos in die Partie. Vorallem Rückraumspieler Luzi Tiefenauer zeigte sein grosses Potential und lehrte den St. Gallern mit seinen Sprungwürfen das fürchten. Sieben von 13 Treffern in der ersten Halbzeit machte Tiefenauer gleich selbst. Die 250 Zuschauer staunten nicht schlecht, als der HC Dietikon-Urdorf tatsächlich mithalten konnte. Die Gäste hielten die Limmattaler zwar immer auf zwei bis drei Treffer Abstand, doch sie konnten sich nicht absetzen. Als es den Gastgebern gelang in der 16. Minute auf 8:10 heranzukommen, platzte St. Otmar-Trainer Dan Hansen der Kragen und er nahm ein Timeout. Seine lautstarken Anweisungen zeigten ihre Wirkung: St. Otmar konnte sich innert weniger Minuten deutlich absetzen. Obwohl Tiefenauer und Kreisläufer Marco Meier vorne weiter munter punkteten, liess die Fitness der Limmattaler nach der 20. Minute deutlich nach. Das zurückrennen nach einem nicht gelungenen Angriff und das Verteidigen gegen die Ostschweizer Hünen wurde zu einer beinahe unmöglichen Aufgabe für die Erstligisten. Immer öfter konnten die St. Galler schnelle Gegenstösse in zählbares ummünzen, während sich beim HCDU immer mehr Pass-Fehler und Abstimmungsprobleme im Angriff einschlichen. Das Halbzeitresultat von 13:23 war denn auch schon die Vorentscheidung.
Die Verschnaufpause tat den Limmattalern gut. Zu Anfang der zweiten Halbzeit konnten sie wiederrum gut mithalten. Bis zur 42. Minute schoss der HCDU acht Tore, während St. Otmar deren elf zustande brachte. Keine schlechte Bilanz für David gegen Goliath. Doch wieder knickte das Heimteam nach 20 Minuten ein. Eine rote Karte gegen Flügelspieler Manuel Gretler und die schwindenden Kräfte liessen kein Aufbäumen mehr zu. Die Gäste zogen gnadenlos Schlussresultat von 27:47 davon.
HCDU-Spielertrainer Sascha Schoenholzer zeigte sich nach der Partie trotzdem hoch zufrieden: «Die Angriffsleistung war die beste der gesamten Saison.»

Dietikon-Urdorf - St. Otmar St. Gallen 27:47 (13:23)
Dietikon. – 250 Zuschauer. – SR: Süss/Frey. – Strafen: 4-mal 2 Minuten, 3-mal gelbe Karte und 1-mal rote Karte gegen Dietikon-Urdorf, 6-mal 2 Minuten und 2-mal gelbe Karte gegen St. Otmar. Dietikon-Urdorf: Katicic; Barben, Baumgartner (1), Galli (1), Grendelmeier (2), Gretler, Jenni (2), Meier (3), Polozani (3/3), Rüegg (1), Senn (4), Tiefenauer (8), Wüthrich (2).
St. Otmar: Isenrich/Kindler; Engeler, Häni (3), Hojc (6), Keel (7), Liniger (9), Parolo (6), Pendic (6), Usik (2), Wild (8).

Mittwoch, 20. Oktober 2010

H1: Keine Gnade für den HCDU

Handball Dietikon-Urdorf spielt heute im Cup gegen St. Otmar St. Gallen
VON MAILA BERMEJO

Nach drei Jahren Lospech im Cup treffen die Limmattaler 1.-Liga-Handballer heute zum ersten Mal wieder auf ein Team aus der NLA (20.30 Uhr, Stadthalle Dietikon). «Wir haben in den vergangenen Saisons immer in derselben Woche gegen einen Gruppengegner in der Meisterschaft und im Cup gespielt», erzählt Spielertrainer Sascha Schönholzer. «Nun haben wir mit St. Otmar St. Gallen nicht nur eine sportlich attraktives, sondern auch ein sympathisches Team gezogen.» Sympathisch deswegen, weil das grosse St. Otmar in den letzten drei Jahren zwei Trainingsspiele gegen den HCDU bestritten hat.

Gegner möglichst lange ärgern
Chancen rechnet sich der krasse Aussenseiter aus dem Limmattal hingegen keine aus. «Realistisch gesehen muss man davon ausgehen, dass wir deutlich verlieren werden», bilanziert HCDU-Trainer Stefan Konkol nüchtern. «Aber wir wollen unsere Haut so teuer wie möglich verkaufen.» Konkret heisst das, den oberklassigen Gegner möglichst lange zu ärgern. Ein schwieriges Unterfangen, denn der HC Dietikon-Urdorf muss heute auf zwei seiner Schlüsselspieler verzichten. Team-Topskorer Daniel Imhof (20 Tore in fünf Meisterschaftsspielen) weilt in den Ferien, Philipp Wallisch ist verletzt und fällt voraussichtlich für sechs Wochen aus.

Nun hat sich der HCDU in den ersten Saisonspielen nicht gerade durch eine hohe Trefferquote ausgezeichnet – es fielen gerade mal zwischen 16 und 24 Tore pro Partie. Bleibt die Frage, ob die Limmattaler ohne Imhof und Wallisch im Angriff auch nur annähernd gefährlich werden können. «Glücklicherweise fehlt ausser den beiden Abwesenden niemand und wir können uns auf ein grosses Kader abstützen», sagt Konkol und fordert: «Jeder Einzelne wird noch mehr arbeiten müssen als sonst und das Beste aus sich herausholen.»
Und das wird bitter nötig sein, denn St. Otmar wird keine Gnade walten lassen und in voller Kampfformation nach Dietikon reisen. Für die NLA-Mannschaft ist der Einzug in die nächste Cup-Runde ein absolutes Muss. «Wir werden nicht mit der Nachwuchsmannschaft auflaufen», bestätigt St.-Otmar-Manager Wolfgang King. «Im Gegenteil, wir wollen voll einfahren.» Wie der HCDU sind auch die St. Galler alles andere als optimal in die Meisterschaft gestartet. So haben sie in den ersten acht Ligaspielen gerade mal sechs mickrige Punkte geholt. «Wir brauchen ein Erfolgserlebnis und der Cupmatch gegen den HC Dietikon-Urdorf ist die ideale Möglichkeit, um uns wieder aufzubauen», so King. Ein Lichtblick bleibt den Limmattalern aber: Auch St. Otmar St. Gallen muss auf zwei Spieler verzichten. Fabian Christ und der dänische Söldner Rasmuss Matthiessen müssen verletzungsbedingt auf dem Bänkli Platz nehmen.

Montag, 18. Oktober 2010

H1: Ein lachendes und ein weinendes Auge

Handball Dietikon-Urdorf ist in der 1. Liga dem ersten Saisonsieg nahe – 23:25 gegen die Foxes
VON RAPHAEL BIERMAYR

Ist es anmassend, wenn sich der klare Aussenseiter, dem die zwei treffsichersten Offensivkräfte fehlen, am Ende über eine knappe Niederlage nervt? Es zeugt zumindest von einem guten Selbstvertrauen. Der HC Dietikon-Urdorf verlor gestern gegen die Albis Foxes zwar auch sein fünftes Saisonspiel, bewies in der zweiten Halbzeit aber, dass einiges in dieser Mannschaft steckt. Mit mehr Cleverness in der Schlussphase hätten sie die Partie gewonnen.

Steigerungslauf des HCDU

Zugetraut hatte man den Limmattalern wenig, insbesondere, weil Daniel Imhof (Ferien) und Philipp Wallisch (verletzt) nicht im Kader standen. Gegen Ende der ersten Halbzeit sah es ganz danach aus, als ob die zu erwartende klare Niederlage eintreffen würde. Nach einem guten Beginn bauten die Limmattaler ab. Mutlos und in Anbetracht der ständigen Rotation infolge der Absenzen ohne taktische Harmonie lagen sie 9:15 im Hintertreffen, vor allem Ron Baumgartner war ein Fremdkörper. Die Gäste um den starken Adrian Blaser hatten das Geschehen im Griff. Doch sie hatten die Rechnung ohne Luzi Tiefenauer gemacht. Der sprunggewaltige Schütze führte den HCDU bis zur Sirene auf 12:15 heran.
Es folgte nach einer erneuten kurzen Baisse die eindrückliche Auferstehung der Limmattaler. Baumgartner schloss einen der nun häufiger lancierten Gegenstösse zum 17:18 ab (39.). Von nun lag Dietikon-Urdorf nie mehr als zwei Tore im Rückstand. Die Rückkehr hing stark mit dem In-Erscheinung-Treten von Ricardo Rüegg zusammen. Er riss den Aufbau an sich. Was aber weder ihm noch einem Teamkollegen gelang: der Ausgleichstreffer. In den letzten zehn Minuten spielten die Gastgeber zumeist in Überzahl, doch Ballverluste und Fehlversuche verhinderten den möglichen Erfolg. Es schien ganz so, als ob die Limmattaler von der viel zitierten Angst vor dem Sieg befallen gewesen wären. Die Foxes erzielten in Unterzahl das 22:24 (57.) und entschieden die Partie zehn Sekunden vor Schluss mit dem 23:25 in das verlassene Tor.

«Am Ende haben uns in der entscheidenden Phase die Lockerheit und vor allem die Cleverness gefehlt», konstatierte Trainer Sascha Schoenholzer, der wie auch seine Spieler mit sich selbst haderte. «Was nützen Herz und Einsatz? Wir hätten dieses Spiel gewinnen müssen», sagte Flügelspieler Manuel Gretler. Am Ende trug das Gesicht des HCDU ein lachendes und ein weinendes Auge.

4.Liga: Wetzikon vs. HDCDU-Limmat

Körperhärte gegen Spielstärke

Immer noch ungeschlagen, wollte die 4.Liga auch das dritte Spiel gegen die eher stärker einzuschätzenden Wetziker ohne Punktverlust bestreiten.
Mit einem vollzähligem Kader, inkl. Aushilfe von 2.Liga Limmat Torwart Andi Regner, reiste der HC DUL nach Wetzikon.
Einfach sollte es nicht werden, aber das merkten wir schnell.

Im Gegensatz zu den letzten Gegnern spielten die Wetziker nicht besser, dafür härter. Diverse Schläge und versteckte Attacken wurden ausgeteilt, dies nicht zuletzt, weil unsere Spieler schneller und wendiger waren. Leider war der junge Schiedsrichter dem nicht ganz gewachsen und liess die Heimmannschaft ungeniert austeilen.

Trotz üppigem Einstecken, liess man aber das Spiel nicht aus der Hand.
Halbzeit Resultat 7:11

In der zweiten Hälfte legten wir weiter einen Zahn zu und liessen den Vorsprung wachsen. Dank unseren Top-Torhütern Beat Sonderegger und Pascal Stucki trafen die Wetziker in der 2. Hälfte nur noch 4x!

Endstand 11:26


Coach Torsten Tonak (4)
Tor Pascal Stucki/ Beat Sonderegger, Heinz Burla(5), Andi Regner(3), Tom Widmer(1), Patrick Oechslin(3), Martin Schnüeriger (2), Gina-Marco Laube(5), Simon Oeschger (3) Dieter Maag

Samstag, 16. Oktober 2010

Juniorentrainingslager 2010 vorbei


Mit der obligatorischen Verteilung von liegengebliebenen Kleidungsstücken und sonstigem Material ist das Juniorenlager 2010 der Limmatwaves zu Ende gegangen. Über 50 Juniorinnen und Junioren des HCDU und des HC Limmat sowie einige Gäste des HC Berikon haben während der ganzen Woche zweimal täglich intensiv in Urdorf trainiert und werden Ihren Gegner hoffentlich zukünftig um einen Schritt voraus sein!
Danke für Euren Einsatz und Danke an alle Trainerinnen und Trainer.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

H1: Ein Traumlos für den HCDU

Die Erstliga-Handballer des HC Dietikon-Urdorf haben für die nächste Runde im Schweizer Cup den NLA-Klub St. Otmar St. Gallen zugelost bekommen. «Mit dem Los sind wir aus zwei Gründen glücklich. Erstens, weil wir die letzten drei Jahre in Cup und Meisterschaft stets in derselben Woche gegen einen Gruppengegner spielen mussten. Zweitens, weil wir endlich mal wieder gegen ein Topteam aus der Nationalliga A spielen können», sagt Spielertrainer Sascha Schoenholzer. Chancen rechnet er sich indes keine aus, «aber ein tolles Erlebnis wird es allemal.» Anpfiff ist voraussichtlich am Donnerstag, 21. Oktober, um 20.30 Uhr in der Stadthalle Dietikon.

Dienstag, 5. Oktober 2010

Detailinfos Lager

Hier findet ihr die detaillierten Infos für euch und eure Eltern für das Trainingslager.

Denkt daran: wenn eure Eltern gerne mal als Zuschauer dabei wären in einem Training oder wenn Kollegen / Kolleginnen von euch gerne mittrainieren möchten, sind alle immer willkommen.


Das FU17 ist nicht zu bremsen

In den letzten beiden Wochen standen für das FU17 zwei Spiele auf dem Programm. Ein Heimspiel gegen Regensdorf und ein Auswärtsspiel gegen Rorbas. Man kann es vorweg nehmen: beide Spiele wurden überzeugend gewonnen. Das FU17 steht nach vier Partien mit dem Punktemaximum da. Man liess sich bei der Anfahrt nach Rorbas nicht mal von einem kaputten Transportmittel beirren - der Auspuff von Cami's Auto machte es sich auf dem Kirchplatz bequem.

Im Spiel gegen Regensdorf startete das Team mit vielen Verletzten auf der Tribüne und mit wenig Zusammenhängendem auf dem Feld. Um das Team zu wecken, wurde ab der fünften Spielminute offensiv verteidigt. Nachdem man 0:1 hinten gelegen hatte, konnte der HCDU den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Die Manndeckung funktionierte sogar so gut, dass die Limmatwaves während der ganzen Halbzeit kein weiteres Tor kassierten und mit 9:1 in die Pause gingen.

Nach der Pause wurde wieder umgestellt auf dein 6:0, der Angriff wollte aber immer noch nicht so, wie es jeweils im Training läuft. Und Apropos "wollen" - da waren plötzlich die beiden verletzten Spielerinnen Livia und Gina am Spielfeldrand im Trikot aufgetaucht und wollten spielen. Und kaum waren die beiden auf dem Feld, nahm der Druck auf das gegnerische Tor spürbar zu. Die Limmatwaves waren definitiv nicht mehr zu bremsen. Selbst Flügelspielerin Manuela skorte zweimal vom Kreis aus, während Aufbauerin Bettina ebenfalls am Kreis sehr gute Sperren stellte für ihre Mitspielerinnen. Wie gewohnt souverän auf ihrer Position war Torhüterin Arlinda. Schlussendlich erreichte der HCDU mit dem Schlussergebnis von 23:5 einen souveränen Sieg.

Eine Woche später gegen Rorbas sollte ähnliches gelingen. Das Team gab trotz Anreise per Taxi Vollgas und konnte auch aus dem zweiten Auswärtsspiel der Saison zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Da der Berichtschreiber am Match nicht dabei war, endet der Spielbericht hier :o)

Ein Wermutstropfen bleibt: die Chancenauswertung insbesondere vom Penaltypunkt ist nach wie vor mangelhaft. Im Match gegen Regensdorf gabs vier verworfene Siebenmeter, im Match gegen Rorbas vermutlich auch den einen oder anderen. Gleichzeitig muss noch etwas am Visier bei einzelnen Spielerinnen geschraubt werden. Beispiel: Rebi traf gegen Regensdorf nicht weniger als sechs Mal die Torumrandung. Ja, es knallt jeweils schön, aber ein Tor zählt trotzdem mehr.


Limmatwaves - HC Pfadi Regensdorf 23:5 (9:1)
HCDU: Arlinda (1.-60.), Moni (1), Bettina (1), Rebi (14/2), Gina (2), Livia (2), Michelle, Manu (2), Caro (1)


HC Rorbas - Limmatwaves 12:20

Montag, 4. Oktober 2010

H1: Endlich sieht es aus wie Handball

Der HC Dietikon-Urdorf verliert in Kreuzlingen trotz kämpferischer Leistung mit 24:27

VON MAILA BERMEJO
Der HCDU ist da. Gestern zeigten die Limmattaler Erstliga-Handballer erstmals in dieser Saison ihr Potenzial. Sie spielten gegen den HSC Kreuzlingen einen aggressiven, schnellen und über weite Strecken effizienten Handball. Mit einem Quäntchen mehr Spielintelligenz wäre gegen die starken Ostschweizer sogar ein Punkt drin gewesen. «Die Leistungskurve zeigt unabhängig vom Resultat eindeutig nach oben», sagte Spielertrainer Sascha Schoenholzer nach der Partie. «Das hat endlich wie Handball ausgesehen.»

DIE AUFGABE GESTALTETE sich jedoch nicht leicht. Die Egelseehalle strotzte vor HSC-Fans, die ihre gut in die Meisterschaft gestartete Mannschaft lautstark unterstützten. Der HCDU auf der anderen Seite musste gleich auf drei Schlüsselspieler verzichten: Manuel Gretler (Militär), Andreas Jenni (private Verpflichtungen) und Luzi Tiefenauer (verletzt). Die Limmattaler starteten denn auch nach dem alten Muster in das vierte Saisonspiel. In sechs Minuten brachten sie nur ein Tor zustande, der Gegner hingegen verwertete einen Gegenstoss nach dem anderen. Trotzdem sah beim HCDU alles anders aus als in den vergangenen Spielen – präziser, kämpferischer. So liessen denn die Tore nicht auf sich warten. Und auch wenn die Kreuzlinger immer wieder einige Tore davonzogen, die Limmattaler hielten mit und glichen eins ums andere Mal aus. So stand es in der 28. Minute 12:12. Doch anstatt das Unentschieden in die Pause zu retten, agierte der HC Dietikon-Urdorf zu wenig clever und die Gastgeber konnten auf 15:13 erhöhen.

Den Anfang der zweiten Halbzeit verschliefen die Limmattaler vollkommen. Nur dank zwei Treffern von Ta-
rek Grendelmeier und einer schier unglaublichen Leistung von Torhüter Josip Katicic gerieten sie gegen Alexander Mierzwa und Co. nicht stärker in Rückstand. Als beim Stand von 19:16 aus Sicht der Gastgeber der HCDU in eine doppelte Unterzahl geriet, schien die Sache für die Limmattaler gelaufen. Doch Torhüter Katicic lief zur Höchstform auf. Der unbestrittene Mann des Spiels zeigte Parade um Parade, hielt drei Penaltys und liess die Limmattaler bis zuletzt hoffen. Die Vorentscheidung fiel, als Mierzwa in der 25. Minute einen Penalty zum 25:20 für Kreuzlingen versenkte. Dietikon-Urdorf musste sich mit dem Schlussresultat von 27:24 einmal mehr geschlagen geben.

«TROTZ NIEDERLAGE GEHEN wir heute sicher mit einem anderen Gefühl nach Hause als nach den letzten drei Spielen», so Schoenholzer. Auch HCDU-Trainer Stefan Konkol zieht ein vorsichtig-positives Fazit: «Wir haben mit unseren Möglichkeiten viel herausgeholt. Der Weg stimmt», meinte er und fügte an: «Aber wir können noch so gut spielen, von null Punkten können wir uns nichts kaufen.»

H1: Es fliegen auch mal Gegenstände

Dietikon-Urdorf-Trainer Stefan Konkol leidet beim schlecht gestarteten Erstligisten mit

VON MAILA BERMEJO
«Auf dem Feld will ich von meinen Spielern Ehrgeiz, Stolz und Kampfgeist sehen», sagt HC-Dietikon-Urdorf-Trainer Stefan Konkol. Leider liess seine Mannschaft gerade diese Eigenschaften in den ersten Partien der laufenden 1.-Liga-Saison allzu oft vermissen. Drei Spiele, drei Niederlagen lautet die niederschmetternde Bilanz. Nur im Cup konnten sich die Limmattaler bis jetzt durchsetzen – jedoch gegen unterklassige Gegner und oft mit Mühe. «Wir sind zu nett und zu berechenbar», konstatiert Konkol. Man sei im Training nicht hart genug untereinander und dann falle es schwer, in einem Match den Schalter umzulegen und gefährlich zu sein. «Aber das wird schon noch», gibt sich der 32-Jährige optimistisch.

Wandervogel als Spieler
Mit dem Handball angefangen hat der im solothurnischen Biberist aufgewachsene Konkol im Alter von 10 Jahren. In seinem Dorf gab es damals Fussball oder Handball. Für Konkol eine einfache Entscheidung. Bis zum 15. Lebensjahr spielte er im Dorfverein, dann ging das «Klub-Hopping» los. Biel, Solothurn, zurück zu Biel und wieder zurück zu Solothurn, dann der Wechsel nach Zürich zu Kilchberg, es folgte ein kurzes Gastspiel bei Amicitia und drei Saisons in Siggenthal als Spieler und Assistenztrainer. Nach dem Militärdienst nahm Konkol ein BWL-Studium an der Universität Zürich auf, danach stieg er ins Arbeitsleben ein.

«Irgendwie habe ich nie auf die Karte Sport gesetzt. Ich habe es eher gemütlich genommen», gibt er schmunzelnd zu. Er bereut seinen Entscheid aber nicht, schliesslich hat er als Trainer eine neue Aufgabe in seinem Lieblingssport gefunden, die ihn voll ausfüllt. Letztes Jahr coachte Konkol zuerst die U21-Mannschaft des HCDU und nach deren Rückzug die U19-Elite-Equipe des TV Endingen. In der laufenden Saison ist er neben Dietikon-Urdorf auch noch für die Aargauer Frauenauswahl zuständig. Am Handball fasziniert den Finanzexperten, dass man mit genügend Spielintelligenz sehr weit kommen kann. Das möchte er auch seinen Limmattaler Schützlingen mitgeben, die sich darin bis jetzt noch schwertun. «Am liebsten würde ich manchmal selber aufs Feld stürmen», so Konkol. Was hier so ungestüm tönt, kann man sich bei dem ruhigen Riesen Konkol gar nicht vorstellen. Er ist denn auch als Trainer keiner, der wild gestikulierend an der Seitenlinie steht oder seine Spieler anschreit. «Das bringt nichts», meint Konkol. «Ich nehme meine Leute lieber beiseite und gebe dort Inputs.» Trotz aller Besonnenheit – sieht er, dass seine Schützlinge keinen Willen und keinen Ehrgeiz an den Tag legen, «fliegen auch mal Gegenstände durch die Garderobe».

Stefan Konkol
Alter: 32. Wohnort: Mülligen. Zivilstand: Verheiratet, keine Kinder. Job: Finanz-Experte. Hobbys: Handball, Biken, Wandern. Motto: Man sieht sich immer zweimal.
Position als Spieler: Rückraum Mitte und Rechts. Klubs als Spieler: Biberist, Biel, Solothurn, Kilchberg, Amicitia, Siggenthal. Klubs als Trainer: Siggenthal, U21 Dietikon-Urdorf, U19 TV Endingen,1. Mannschaft Dietikon-Urdorf (1. Liga) sowie Regionalauswahl Aargauer Frauen.

MU17: Endlich der 1. Sieg

Nach zwei Startniederlagen, davon eine extrem unnötig, wollten die Limmatwaves endlich ihr wahres Leistungsvermögen abrufen und gewinnen. Im Spiel gegen die körperlich grossgewachsenen und fast ausschliesslich mit Jahrgang 1994 spielenden und somit im Schnitt 1 Jahr älteren Einsiedeln/March Höfe, begann man in der Verteidigung unaufmerksam und lies zuviele Tore am Flügel und Kreis zu. Der Angriff erspielte sich hingegen genügend gute Chance, welche leider nicht alle genützt wurden. Nach gut einer Viertelstunde beim Stande von 10:10 versuchten sich die Limmattaler in einem Timeout neu zu organisieren. Dies gelang in der Verteidigung, hingegen litt der Angriff ein wenig darunter. Zur Pause lag man aber immerhin mit 16:14 in Führung. in der 2. Halbzeit zeigte sich dass die Limmatwaves konditionell leistungsfähiger waren. Gegen die mehr abbauenden Gäste konnten nun zahlreiche schnelle Gegenstösse gelaufen werden. Bis zur 48 Minute konnte so der Vorssprung auf 31:18 ausgebaut werden. Danach verloren die Gastgeber die Konzentration ein wenig und Einsiedeln konnte das Resultat noch bescönigen. Der 36:26 Sieg war aber in dieser Höhe durchaus verdient.

Egzon Ameti 1, Renato Romer, Daniel Burla 10, Rico Gretler 10, Brian Schlatter 1, Mithulan Sithamparanathan 3, Gilles Diserens 5, Marius Wiesner 4, Damian Biffiger, David Röthlisberger 2, Jan Tanner

Samstag, 2. Oktober 2010

FU17 siegt weiter

Auch im vierten Spiel gab sich das Team keine Blösse und gewann das Spiel in Rorbas letztlich deutlich mit 12:20. Aber von diesem Spiel wird wohl wenig in Erinnerung bleiben. Nicht weil es schlecht gewesen wäre, nein, sondern weil sonst einiges anders war als sonst. Details gibt es bei den beteiligten Spielerinnen. :-)
Herzlichen Dank jedenfalls an Lena vom U13 von Limmat fürs spontane Aushelfen, an Gina fürs Durchbeissen, an Bettina für die neue Mitspielerin, an Wyttis Mama für die Express-Post, an den Auspuff fürs Abfallen, an die beiden Taxifahrer fürs Finden der Halle, an die Fans fürs Zurückfahren und dem ganzen Team für die super zweite Halbzeit!

Montag, 27. September 2010

H1: Der Fehlstart ist perfekt

Die Erstliga-Handballer des HC Dietikon-Urdorf verlieren auch das dritte Spiel – 16:23 gegen Frauenfeld

So hat man sich das beim HCDU nicht vorgestellt. Nach drei Spielen wartet das mit Ambitionen in die Saison gestartete Team noch immer auf ein Erfolgserlebnis. Jetzt gilt es, auch gegen den Frust anzukämpfen.
VON RAINER SOMMERHALDER


«Wir dürfen uns jetzt nicht ans Verlieren gewöhnen», fordert Trainer Sascha Schoenholzer nach der ebenso unnötigen wie selbst verschuldeten 16:23-Heimniederlage gegen das bescheidene Frauenfeld. Wer nur 16 Tore erzielt, kann im Handball nicht gewinnen. Naheliegend, wo die Probleme des HC Dietikon-Urdorf derzeit liegen. Im Angriffsspiel blieb erneut vieles Stückwerk, wurden vielversprechende Ansätze mit einem ungenauen Zuspiel zu oft selbst abgewürgt. «Es gelang uns nie, den Ball richtig laufen zu lassen. Und unsere Chancenauswertung liess erneut zu wünschen übrig», bilanzierte Schoenholzer.

Immerhin sah der Trainer auch Positives. Etwa die Leistung von Torhüter Katicic, dem besten HCDU-Spieler des Abends. Ihm attestierte Schoenholzer in diesem Spiel «eine Weltklasse-Leistung mit mehr als 20 Paraden». Umso bitterer, dass es trotz dieses Rückhalts nicht zu mehr reichte. Gefallen hat dem Trainer auch das Auftreten seiner Mannschaft. Nachdem das Team von Dietikon-Urdorf am letzten Wochenende gegen Romanshorn im Verlauf des Spiels mehr und mehr in seine Einzelteile zerfiel, sah er gestern niemanden mit hängendem Kopf auf dem Feld herumschleichen. «Ich kann keinem Spieler punkto Einsatz einen Vorwurf machen. Der Wille war da, nur das Fleisch war schwach», meinte Schoenholzer in einem Anflug von Galgenhumor.

Schoenholzer weiss aus der letzten Saison, wie schnell Verlieren chronisch werden kann. Deshalb ist seine wichtigste Sorge, dass der nun spürbar aufkommende Frust der Spieler nicht auf den Glauben an die eigene Fähigkeiten abfärbt. Der Chef ist nach wie vor von den Fähigkeiten seiner Jungs überzeugt. «Es gibt keinen Grund zu zweifeln. Ich bin mir absolut sicher, dass die Mannschaft heute klar weiter ist als vor einem Jahr zum gleichen Zeitpunkt», sagt der Trainer. Auch das Niveau und der Einsatz im Training seien vorbildlich. Alle hätten in dieser Woche voll mitgezogen, auch wenn die Schraube nach dem misslungenen Auftritt in Romanshorn spürbar angezogen wurde. «Vielleicht läuft es bei uns im Training sogar zu harmonisch ab», mutmasst Schoenholzer.

Immerhin müssen die HCDU-Spieler nicht lange warten, um sich zu rehabilitieren. Bereits am Dienstag geht es im Schweizer Cup gegen den Zweitligisten Zurzibiet ums Erreichen der nächsten Runde. Als Aufbaugegner bezeichnen kann man die Aargauer aber nicht. Das mit nationalligaerprobten Spielern gespickte Team gilt im Cup als Favoritenschreck.

Sonntag, 19. September 2010

M1: HCDU schlägt sich selbst

Die Handballer von Dietikon-Urdorf verlieren in Romanshorn mit 23:26
VON MAILA BERMEJO AUS ROMANSHORN

Das zweite Saisonspiel der Limmattaler Erstligisten fing so an, wie es aufhörte: mit einer 2-Minuten-Strafe. Deren 10 handelte sich der HCDU im Laufe der gestrigen Partie gegen den HC Romanshorn ein. Die logische Konsequenz: Dietikon-Urdorf spielte ein Drittel der gesamten Spielzeit in Unterzahl. «Es waren unclevere Strafen», sagte Spielertrainer Sascha Schoenholzer nach dem Schlusspfiff.«Mit der Zeit sollte man merken, was es leiden mag und was nicht.» Damit sprach er vor allem Rückraumspieler Andreas Jenni an. Dieser sah nach drei 2-Minuten-Strafen die rote Karte und musste frühzeitig unter die Dusche. Jenni war aber auch einer der besten und kreativsten Spieler auf dem Feld – er machte drei der neun Tore in der ersten Halbzeit – weitere drei steuerte Manuel Gretler bei.

Beide Teams starteten mit viel Vorsicht und vielen Fehlschüssen in die Partie. Nach fünf Minuten zeigte die Anzeigetafel gerade mal 1:1 – was nicht nur für die schlechte Chancenauswertung sprach, sondern für die auf beiden Seiten hervorragenden Torhüter. Doch dann fanden die Romanshorner ihren Rhythmus und der Ball den Weg ins Netz der Gäste.

Nach elf Minuten waren die Ostschweizer auf 7:2 davongezogen. Bei den Limmattalern zeigte sich ein ähnliches Bild wie vor Wochenfrist: zu viel Hektik im Angriff, Fehlpässe und eine miserable Chancenauswertung. Logisches Halbzeitresultat: 9:16 aus Sicht der Gäste.
DER HCDU STARTETE um einiges wacher in die zweite Halbzeit. Bis zur 45. Minute kamen die Limmattaler auf vier Tore (18:22) heran – unter anderem dank fünf Treffern von Rückraumspieler Daniel Imhof. Die Gastgeber wurden in der Folge nervös: Sie agierten überhastet, patzten vor dem Tor und liessen die Überzahlsituationen ungenutzt verstreichen. Der perfekte Zeitpunkt für Dietikon-Urdorf, um das Ruder herumzureissen. Doch anstatt ruhig und cool zu bleiben, vergaben sie einfache Chancen und handelten sich Strafe um Strafe ein. Der HCDU kam zwar in der 28. Minute nochmals auf 23:25 heran, musste sich aber schlussendlich 23:26 geschlagen geben. «Es fehlten die Abgeklärtheit und die Spielintelligenz», lautete die bittere Bilanz von Schoenholzer nach der Partie. «Wir waren zu nett, zu unüberlegt, zu hektisch. Auch der Kampfgeist war nicht bei allen gleich vorhanden. Wir haben uns selber geschlagen», brachte es HCDU-Trainer Stefan Konkol auf den Punkt.

Dienstag, 14. September 2010

M1: Abhaken und weiterarbeiten

Der HCDU verliert gegen Appenzell mit 22:28

Den Erstliga-Handballern von Dietikon-Urdorf misslingt der Saisonauftakt gründlich. Sie schaffen es nicht, eine frühe Sechs-Tore-Führung in einen Sieg umzumünzen.
VON MAILA BERMEJO

Es war ein Start nach Mass: Die Limmattaler Handballer zeigten sich von Anfang an konzentriert und angriffslustig. Vorne gingen die Bälle ins Netz und hinten hielt Keeper Josip Katicic den Kasten sauber. Nach sieben Spielminuten stand es schon 4:0 für die Gastgeber, nach 17 Minuten 7:1. Die Appenzeller kamen nicht vom Fleck: Viele Flüchtigkeitsfehler und Strafen bremsten die Gäste aus der Ostschweiz aus. Einzig die tolle Leistung von Keeper Andreas Masina verhinderte einen noch grösseren Rückstand. Masina, der eine Parade nach der andern zeigte, steigerte sich im Laufe der Partie immer weiter – und mit ihm seine Mannschaft. Während die Appenzeller also langsam Fahrt aufnahmen, schlichen sich bei Dietikon-Urdorf immer mehr Fehler ein. Vor allem im Angriff. Die Bälle prallten an den Pfosten oder am Keeper ab oder kamen aufgrund von Pass- oder Schrittfehlern gar nicht in die Nähe des gegnerischen Tors. So verwandelten die Ostschweizer einen Gegenstoss nach dem andern in Zählbares und konnten sich beim Halbzeitstand von 8:10 auf die Schultern klopfen.

DIE ZWEITE HALBZEIT ging da weiter, wo die erste aufgehört hat: Appenzell punktete munter weiter, glich in der 37. Minute zum Zwischenstand von 12:12 aus und ging weitere sieben Minuten später erstmals mit 16:15 in Führung. Das gewandelte Verhältnis auf der Anzeigetafel schlug sich in der Körpersprache der Akteure und im Lärmpegel in der Halle nieder. Während die Ostschweizer Ersatzspieler ihre Kollegen auf dem Feld lautstark anfeuerten, sah man auf dem Bänkli der Limmattaler schon den einen oder anderen Kopf hängen. Eigentlich wäre zu diesem Zeitpunkt noch alles möglich gewesen, doch die Limmattaler konnten sich nicht mehr fangen. Appenzell zog gnadenlos davon. In der 18. Minute stand es bereits 19:16 für die Gäste – es war die Vorentscheidung. Am Sieg der Appenzeller konnte auch das Timeout, das HCDU-Trainer Stefan Konkol fünf Minuten vor Schluss, beim Stand von 20:24 nahm, nichts mehr ändern. Und als dann noch Rückraum-Akteur Philipp Wallisch drei Minuten vor Schluss eine 2-Minuten-Strafe kassierte, waren die Würfel endgültig gefallen. Bitteres Fazit: Der HC Dietikon-Urdorf hatte in der ersten Halbzeit mit sechs Treffern Vorsprung geführt und am Schluss mit sechs Treffern (22:28) verloren.

«NACH EINEM GUTEN Start haben wir die Gegner ins Spiel kommen lassen und die Gegenstösse verbockt», analysierte der verletzte Spielertrainer Sascha Schoenholzer die Partie. «Wir haben unsere Chancen im Angriff nicht genutzt.» Keine neue Erkenntnis für Schoenholzer, arbeiten er und Trainer Konkol doch intensiv an den Schwächen im Angriffsspiel des HCDU. Die Gäste aus der Ostschweiz seien einfach stärker gewesen, schneller, kaltblütiger. «Insgesamt hat jeder zu viele Fehler gemacht», so Schoenholzer. Doch die Niederlage zum Saisonstart ist kein Grund zum Verzweifeln für den Spielertrainer. «Wir werden ruhig weiterarbeiten und unser Angriffsspiel verbessern.» Nächsten Samstag in Romanshorn haben die Limmattaler die Möglichkeit, das Gelernte umzusetzen.

Sonntag, 12. September 2010

FU17: Zweiter Sieg im zweiten Spiel

Die Vorzeichen standen alles andere als gut. Eine nach der anderen meldete sich betreffend Terminkonflikt wegen dem Spiel. Hinzu kam Verletzungspech bei Gina (Fuss) und Sabi (Finger). Es gab also alle Hände voll zu tun, überhaupt genügend Leute zusammen zu kratzen, damit man das Spiel in Horgen nicht 60 Minuten lang in Unterzahl bestreiten zu müssen. Schlussendlich gelang es dennoch, aus dem FU17 und dem FU15 ein Team zusammenzuwürfeln, das mit sieben Feldspielerinnen und einem Goalie nach Horgen reiste. Und das Ziel lautete dennoch: zwei Punkte ins Limmattal entführen.

Dass der Gegner motiviert war, die beiden Punkte am Zürichsee zu behalten spiegelte sich relativ rasch wieder. In den ersten fünf Minuten wurde klar, dass Horgen insbesondere in der Verteidigung zulangte und vorne auf eine Werferin vertraute, die zu Beginn ihr Team gleich mit 3:0 in Front schoss, ehe der HCDU richtig im Spiel war. Und die Limmatwaves machten es ihrem Gegner zu Beginn auch nicht sonderlich schwer. Die Würfe aufs Tor waren und blieben eine ganze Halbzeit lang schwach bis sehr schwach, die Defensive war ungewohnt zurückhaltend. Einzig Arlinda im Tor zeigte nach den ersten drei Toren eine Leistungssteigerung. Und nicht nur irgend eine, sondern eine gewaltige: mal beinahe im Spagat, mal mit der Hand in der obersten Torecke - sie fischte alles raus, was es zu halten gab. Die Manndeckung auf die beste Werferin fruchtete ebenfalls, da die restlichen Spielerinnen des HC Horgen wurf- und überhaupt technisch zu limitiert waren, um die Dietiker Defensive ins Schwitzen zu bringen. Und wenns doch mal einen Wurf aufs Tor gab, war wie erwähnt Arlinda zur Stelle. Aber im Angriff haperte es nach wie vor. Deswegen ging der HCDU verdient mit einem Rückstand von 3:5 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit spielte der HCDU mit zwei Kreisspielerinnen. Schwierig war jetzt zusätzlich, dass Rebi den HCDU für die zweite Halbzeit verlassen musste und somit keine Auswechselspielerin zur Verfügung stand. Und das schien endlich zu funktionieren. Noch stimmten zwar die Abschlüsse nicht, aber die Lücken waren jetzt endlich vorhanden. Und siehe da, der HCDU machte innert drei Minuten aus dem Rückstand ein Unentschieden. Und danach knallte es gewaltig. Bettina wurde in der Defensive von einer Gegenspielerin unglücklich, aber brutal niedergemäht. Man könnte denken, dass das Bettina hätte Eindruck machen müssen, nachdem sie einige wenige Minuten mit Kopfschmerzen am Boden lag. Aber denkste - anstelle jetzt zurückzuziehen teilte sie umso mehr aus. Sie blockte unter anderem zwei gegnerische Granaten aus der zweiten Reihe und sorgte im Angriff für viel böse Blicke am gegnerischen Kreis. Rumer wie auch der Rest der Mannschaft schaltete einen Gang höher und hielt das Spiel bis zum 7:7 ausgeglichen. Noch immer sündigten die jungen Spielerinnen des HCDU in aussichtsreichsten Positionen, das Spiel hätte längst entschieden sein können. Wer in der 50. Minute aber gedacht hatte, dass dem HCDU mangels Spielerinnen die Luft ausgehen würde, sah sich getäuscht. Es waren die Limmatwaves, die Gegenstösse liefen und die mittlerweile überforderten Gegnerinnen teilweise vorführten. 9:7 aus Sicht des HCDU stand es nach 55 Minuten, ehe der HC Horgen noch auf 9:8 herankam. In den letzten vier Minuten stand die Glücksfee auf Seiten des HCDU, die Nerven waren nämlich bereits aufgebraucht. Das FU17 hatte das Glück mit Kampfgeist und viel Einsatz erzwungen und verdient 9:8 gewonnen.

Trotz gewichtiger Abwesenheiten und mehr als dem halben Team mit Jahrgang 96 oder jünger (!!!) hat der HCDU zwei Punkte aus Horgen mitnehmen können. Das gibt viel Moral. Besonders positiv ist, dass bis zur letzten Minute gekämpft wurde. Zudem war das Team der Limmatwaves trotz der Absenzen wesentlich ausgeglichener als das des Gegners. Von den acht erhaltenen Toren sind sicher sechs auf das Konto einer Spielerin anzurechnen. Beim HCDU war die Teamleistung der Schlüssel zum Erfolg - und zwar verdient. Kritisch betrachtet wäre deutlich mehr dringelegen. Dazu hätten die Spielerinnen einzig etwas genauer zielen müssen bei den Torwürfen.


HC Horgen - Limmatwaves 8:9 (5:3)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rebi (2/1), Rumer (4), Linda (1), Casy, Livia (2), Bettina, Michelle
Bemerkungen: Arlinda hält drei Siebenmeter, Rebi verwirft einen Siebenmeter; HCDU ohne Gina, Sabi (verletzt)

Dienstag, 7. September 2010

M4 - SG March-Höfe/Einsiedeln vs. SG Dietikon-Urdorf/Limmat

Nach dem ersten Test am Turnier in Schlieren reisten alle voll motiviert an.
Mit 13 Spielern und einem 3. arbeitslosen Torhüter auf der Bank wollten heute alle zeigen, dass wir die guten Ansätze weiter ausbauen konnten.

Das Tempo hielten wir hoch, (zumindest für eine 4.Liga) und dies schien unseren Gegnern etwas Mühe zu bereiten. Doch es zeigten sich auch Schwächen in der Abwehr, welche durch die Schwyzer ausgenutzt wurden. Unsere Torhüter erschwerten ihnen die Erfolge zusätzlich.
Halbzeitresultat 9:14

In der Folge legten wir nach und spielten fast nur über Gegenstösse. Alle Fehler der Heimmannschaft wurden ausgenützt. Topshooter Jürg Zahner verwertete was das Zeug hielt und umging knapp das „Stängeli“.

Alle reihten sich in die Torschützenliste ein. Wir wollen mehr!

Endresultat 16:31

Spielertrainer: Torsten Tonak (4), Coach: Thomas Ammann
Tor Sonderegger/ Stucki, Burla (3), Unternährer (3), Schnüeriger (2), Caviezel (2), Zahner (9), Oeschger (1), Laube (3), Widmer (3), Maag (1),