Die Vorgabe ans Team war klar, nachdem die Stäfnerinnen am Vortag ihre Führung in der Tabelle wieder ausbauen konnten: "Drannebliibe" musste die Devise gegen Adliswil lauten, um wieder auf einen Punkt aufschliessen zu können. Nicht ganz einfach, denn Adliswil war bereits im Hinspiel mit Glück nur knapp bezwungen worden. Gleichzeitig dürfte Adliswil in der bisherigen Meisterschaft eher unter Wert geschlagen worden sein.
Bei Spielbeginn wurde auch schnell klar, dass es kein Spaziergang werden würde. Adliswil spielte den Kraftvorteil in der Defensive sehr gut aus, während der HCDU ganz einfach zu viele Fehler machte. Aus den ersten vier Angriffen resultierte kein einziger Wurf aufs Tor. Die Defensive der Dietikerinnen war hingegen einmal mehr gut organisiert und sie hatten mit Svenja einen starken Rückhalt im Tor. Dennoch konnte nicht an die Leistung und an das Tempo vom Spiel gegen Päffikon angeknüpft werden, und zwar aus einem einfachen Grund: der Gegner vermochte das Tempo problemlos mitzugehen und die Fehlerquote der Dietikerinnen war wie bereits erwähnt zu hoch. Überraschend war allerdings, dass der HCDU trotz sichtlicher Probleme aus einem 2:4-Rückstand ein 6:5 machen konnte. Unglücklicherweise verlor man ob der Führung gleich wieder den Faden und aus dem Vorsprung wurde bis zur Pause wieder ein Rückstand - 6:7 aus Sicht des HCDU.
Nach der Pause begann Marcella für Svenja im Tor. Sie vermochte aber ebenfalls nicht an die Leistung vom Donnerstag anzuknüpfen und musste nach 10 glücklosen Minuten wieder ausgewechselt werden. Der HCDU kämpfte in der zweiten Halbzeit zunächst gegen den Gegner. Der Abstand wurde von 6:10 auf 8:10 verkürzt mit der Chance auf den Anschlusstreffer, als der Kampf plötzlich wieder sich selber galt. Aus dem Nichts wurden Bälle anstelle tief wieder hoch aufs Tor geworfen, Abschlüsse wurden zu früh grnommen, etc. Aus der Chance zum 9:10 wurde so leider rasch ein 10:14. Dann entschloss sich die Bank, offensiv zu verteidigen. Mit Erfolg: der Gegner machte Fehler, der HCDU nutzte sie und kam auf 12:14 mit der Chance zum 13:14 heran. Déja-vu? Ja genau, denn plötzlich klappte wieder gar nichts mehr. Den Schlusspunkt setzten die Gäste mit zwei Toren in der letzten Minute.
Die Niederlage ist bitter, insbesondere weil Leistungsträgerinnen gut gedeckt wurden oder einfach mit den Erwartungen nicht umgehen konnten. Zudem kam der Wechsel von der 6:0-Deckung auf eine offensive Abwehr viel zu spät. Plus fehlt es dem Team an gemeinsamen Trainings. Coach Wyttenbach ist aber nach wie vor überzeugt, dass sich dieses Team in näherer Zukunft durchaus für höhere Aufgaben empfehlen könnte. Weitere Niederlagen sind zumindest nicht geplant und Überzahlsituationen werden sicher noch trainiert.
HCDU Espoirs - Adliswil/Kilchberg 12:16 (6:7)
HCDU: Svenja, Marcella; Andrea (3), Astrid (3), Martina (1/1), Lorena (3), Maja (1), Alex (1), Manu, Jefi, Isabelle, Julia
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