Samstag, 22. Januar 2011

Das FU17 im Cup-Halbfinal

Mit dem HC GS Stäfa wartete im Cup ein oberklassiger Gegner auf die Limmatwaves. Die letzte Resultate des heutigen Antipoden liessen allerdings darauf schliessen, dass sich die Limmatwaves durchaus Chancen auf ein Weiterkommen ausrechnen durfte. Dem entgegen standen die Resultate im FU16 aus dem letzten Jahr gegen Stäfa, nämlich 18:37 und 9:26 - zwei überdeutliche Niederlagen.

Die beiden sehr jungen Teams begannen nervös. Zu Beginn des Spiels prallten beinahe alle Angriffe wirkungslos an den beiden Defensiven ab, wobei der HCDU die eine oder andere Chance durch simple Fehler selber zunichte machte. Und ebenfalls sehr erwähnenswert waren die sehr guten Leistungen der Torhüterinnen beiderseits, die während 60 Minuten nur die besten Würfe passieren lassen mussten. Die Limmatwaves versuchten, durch Gegenstösse zum Erfolg zu kommen. Das gelang zwar gut, aber der Weg zur "Gegenstoss-Mannschaft" ist noch lang. Pässe kamen leider noch nicht in der Zuverlässigkeit an, Würfe wurden von 9 Metern anstelle von 6 Metern genommen und die zweite Welle ist noch nicht existent. Dennoch hats gereicht für eine schnelle 4:0 Führung und die Limmatwaves hatten den Gegner im Griff. Zur Pause stand es 7:4, wobei es vor allem der HCDU versäumte, mit mehr als 10 Toren Differenz zu führen. In dieser Phase wurden am meisten Chancen vergeben, allen voran Linda am rechten Flügel: sämtliech Entscheidungen waren sehr gut und die Bälle landeten regelmässig im Tor, aber beim Abschluss stand sie immer im Kreis.

Was in diesem Spiel zu sehr viel Erfolg geführt hätte, ist das Spiel mit dem Kreis. Das klappt aber immer noch nicht wunschgemäss. Die Sperren werden nach wie vor zu wenig genutzt und ein Pass findet äusserst selten den Weg. Darauf wird in den kommenden Wochen sicher ein Fokus gelegt. In der zweiten Halbzeit garantierte vor allem Arlinda und die gute Defensive für das Halten des Vorsprungs. Während die Verteidigerinnen alles, was sich in Griffnähe aufhielt und nicht die HCDU-Farben trug, gut störten, unterbrachen und zu schlechten Entscheidungen zwangen, hielt Arlinda ihrerseits alle Penalties der Gegner. Der HCDU lief nie mehr Gefahr, das Spiel aus der Hand zu geben, auch wenn die Konzentration und die Konsequenz zusehends nachliess. Endstand: Limmatwaves 12, Stäfa 9.

Limmatwaves - HC GS Stäfa 12:9
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rebeka (3), Rumer (4), Gina (3), Michelle (2), Monica, Sabrina, Manuela, Livia (2), Linda, Casi
Bemerkungen: Arlinda hält 3 Siebenmeter, Rebeka und Livia verwerfen je einen Siebenmeter

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