Sascha Schoenholzer (35), Spielertrainer des HCDU, zieht Bilanz
Heute geht die 1.-Liga-Saison der Handballer zu Ende. Spielertrainer Sascha Schoenholzer äussert sich zur durchwachsenen Meisterschaft.
Sascha Schoenholzer, Sie können entspannt ins letzte Spiel steigen. Sind Sie zufrieden mit der Saison 2009/10?
Sascha Schoenholzer: Ja, eigentlich schon.
Letztes Jahr noch in der Nationalliga B, zitterte der HCDU bis zuletzt vor dem Fall in die Abstiegs-Barrage, die nun ja nicht stattfindet. Können Sie da zufrieden sein?
Schoenholzer: Wissen Sie, ich war letzten Sommer nicht ganz so euphorisch wie andere im Verein, was die 1. Mannschaft betrifft. Wir mussten die Abgänge von Affentranger und Albrecht verkraften und Junge einbauen.
Und dann war da noch das Theater mit Ihrem Coach Stephan Höhn und dessen geräuschvoller Absetzung.
Scheonholzer: Das Ganze hat sicher nicht zur Stabilität in der Mannschaft beigetragen.
Ich möchte aber betonen, dass Stephan auch gute Arbeit für das Team geleistet hat.
Was hat Sie in den vergangenen Monaten erfreut?
Schoenholzer: Positiv war die zweite Saisonhälfte. Wir haben ab Januar schon fast eine
Art «Winnermentalität» entwickelt. Welche Spieler haben Sie überzeugt?
Schoenholzer: Es gibt da einige. Oli Anderegg zum Beispiel. Er war ursprünglich am Kreis als Nummer 2 vorgesehen und rutschte in die Stammformation. Er zeigte auch defensiv gute Leistungen. Luzi Tiefenauer etablierte sich als unser zweitbester Skorer hinter Dani Imhof. Die Goalies sind bei uns sowieso immer gut . . .
Wer enttäuschte?
Schoenholzer: Niemand persönlich. Aber als Team haben wir in den Überzahlsituationen phasenweise miserabel gespielt. Da müssen wir uns im Hinblick auf die neue Saison verbessern.
Sie gehen bald in ihre vierte Saison als Spielertrainer des HC Dietikon-Urdorf. Im ersten Jahr schaffte man den Ligaerhalt in der NLB, dann kam der Abstieg in die 1. Liga, und diesmal zitterte man lange darum, nicht in die Barrage zu müssen. Wo steht der HCDU in fünf Jahren?
Schoenholzer: Es muss unser Ziel sein, uns an der Spitze der 1. Liga zu etablieren. Mit Blick
Richtung Aufstiegsspiele in die Nationalliga B.
Wie präsentiert sich das Kader in der neuen Saison?
Schoenholzer: Filippi und Wiederkehr hören auf. Dafür kehrt Stefan Galli nach seinen langwierigen Leistenproblemen zurück, und auch Andi Jenni wird nach seiner Genesung
noch eine Saison dranhängen. Neu im Kader wird Marco Meier sein, ein Kreisläufer aus Kloten.
Mit wie vielen Spielern steigen Sie in die Vorbereitung?
Schoenholzer: Mein Ziel ist es, 16 Feldspieler und 3 Goalies zur Verfügung zu haben
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