Die Meisterschaft für die Limmatwaves ist eigentlich gelaufen. Man kann nicht mehr eingeholt werden und wird die Promo-Meisterschaft gewinnen. Aber dahinter streiten sich drei Teams um den zweiten Platz, der ebenfalls zum Aufstieg berechtigt. Der TV Witikon (aktuelle Nummer zwei), der HC Wädenswil (aktuelle Nummer drei) und der HC Horgen (aktuelle Nummer vier) sowie auch die Limmatwaves spielen in den letzten beiden Runden kreuzweise gegeneinander. Heute spielte der TV Witikon gegen die Limmatwaves. Und die Ausgangslage für den Gegner war gut, weil der HCDU mit einem Rumpfteam antreten musste. Arlinda (Schnuppern), Casi (irgendwas mit Fotografieren), Michelle (Unfall), Manu (krank) und Blini ("Ferien") standen nicht zur Verfügung. Deswegen durfte Jessy, Torhüterin des FU15, aushelfen und Selina musste zwischen Torhüterin und einziger Auswechselspielerin hin und her wechseln. Auch Laura wurde aus dem FU15 für das Spiel aufgeboten.
Entgegen der Erwartung, dass der TV Witikon diese für sie günstige Konstellation ausnutzen würde, zeigte sich der HCDU von seiner besten Seite. Man liess nur so schlechte Wurfpositionen zu, dass weder Selina, noch Jessy grosse Mühe bekundeten, die Würfe abzuwehren. Auf der anderen Seite lief es im Angriff relativ gut. Zwar stand beim TV wiederum die Torhüterin im Tor, welche die Limmatwaves immer an den Rand der Verzweiflung bringt. Nur war man diesmal konzentrierter im Abschluss und scheiterte nur im Ausnahmefall an der Torhüterin. Es ging schnell und die Waves führten mit 5:1, ehe der TV Witikon eine kurze Schwächephase des HCDU ausnutzte und zum 5:4 aufschliessen konnte. Die Gastgeber konnten aber bis zur Pause nochmal nachlegen und gingen mit 10:6 in die Pause.
Nach der Pause ging es im gleichen Stil weiter. Obwohl mit nur einer Auswechselspielerin angetreten, gelang es den Limmatwaves, den Gegner vor so grosse Probleme zu stellen, dass sie bis zur 50. Minute den Vorsprung auf 17:11 ausbauen konnten. In dieser Phase gab es zwar wieder drei verworfene Penalties zu beklagen, aber immerhin versenkte Rebi einen im Angel. Die Überlegenheit sollte aber doch an die Physis gehen. Der Gegner war zwar ebenfalls nur mit zwei Auswechselspielerinnen angetreten, aber gegen Ende der Partie sollte sich das auszahlen. In der 58. Minute stand es plötzlich 17:15 und man spürte die Nervosität. Anders aber als im Spiel gegen Rorbas, als man noch einen Punkt aus ähnlicher Situation verloren hatte, spielten die Limmatwaves die Zeit cool runter.
Damit wird der TV Witikon im Falle eines Sieges von Wädenswil gegen Horgen heute Abend als Tabellenzweiter abgelöst. Für den TV würde das bedeuten, dass sie in der letzten Runde gegen Horgen gewinnen müssten und gleichzeitig der HCDU gegen Wädenswil besiegen muss, damit sie den zweiten Platz zurückerobern können. Auf seiten der Limmatwaves kann man mit dem heutigen Sieg sehr zufrieden sein. Die schwierige Ausgangslage konnte die Limmatwaves nicht stoppen, weil Selina und Jessy im Tor eine sensationelle Leistung boten und gleichzeitig das Team als solches auf dem Feld funktioniert hat.
Limmatwaves - TV Witikon 17:15 (10:6)
Limmatwaves: Selina (1.-11./26.-60.), Jessy (12.-25.); Sabi, Laura, Rebi (5/1), Rumer (5), Gina (5), Livia (2)
Bemerkungen: Selina hält Siebenmeter (28.; 9:6); Limmatwaves ohne Michelle, Casi, Arlinda, Manu; vier der heutigen Akteurinnen spielten nach dem Match noch im FU15
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