Samstag, 10. September 2011

FU17I: Demonstration von Ami

Das Abenteuer beginnt. Heute spielte das FU17I ihre erste Partie in der höchsten Schweizer Spielklasse - ausgerechnet gegen Amicitia Zürich mit den zwei ehemaligen Dietikerinnen Mara und Aylin. Insbesondere Mara sollte ihre grossen Fortschritte zeigen.

Aber der Reihe nach. Die Devise lautete, so lange wie möglich dran zu bleiben und nicht zu viele Gegenstösse mit unnötigen Fehlern provozieren. Die Vorgabe wurde nach rund 10 Minuten begraben, aber nicht der Kamfpgeist der Limmatwaves. Durchaus eindrücklich war, wie auch beim Stand von 1:7 nach nur sieben Minuten weiter gekämpft und gerannt wurde. Jedes Tor wurde gefeiert, jede Parade ebenso. Leider passierten aber immer wieder Fehler, insbesondere auf der rechten Seite. Mal für Mal wusste der Flügel nicht, wohin mit dem Ball und warf ihn sozusagen auf gut Glück in Richtung blau. Dass man so 80% der Bälle verliert ist klar. Mit "nur" elf Toren Rückstand ging es in die Kabinen. Mit 5:16 schien das Verdikt klar, aber man muss auch sehen, dass aus dem Spiel heraus keine derart deutliche Überlegenheit zu sehen war. Ami schaffte den Unterschied durch Gegenstösse mit der ersten und zweiten Welle.

In der zweiten Halbzeit ging es im gleichen Stil weiter. Ami spürte, dass man etwas für de Tordifferenz machen könnte und die Limmatwaves ihrerseits machten weiterhin zuviele einfache Fehler. Aber ebenfalls erstaunlich: die Moral auf Seiten HCDU war intakt. Bis zur 60. Minute wurde zurückgerannt, bis zur 60. Minute wurde der Torerfolg gesucht, bis zur 60. Minute wurde jede gute Aktion auf dem Bänkli gefeiert. Es nützte nichts, Ami demonstrierte den jungen Limmatwaves, dass der Weg ins Inter zwar geschafft ist, aber dass der Weg hier nicht aufhört. Die orange Übermacht lief in der zweiten Halbzeit die Gegenstösse noch einen Tick konsequenter und gewann das Spiel schliesslich mit 10:38.

Nun gehts auf keinen Fall darum, die Köpfe hängen zu lassen. Heute ging es nicht um den Sieg, sondern darum, das Niveau der Spitze im Inter zu erleben. Denkt man sich die Fehler weg, war die Leistung des HCDU ganz ansprechend. Kommt hinzu, dass nun jede Spielerin und auch der Trainer gemerkt haben dürften, dass das Training intensiver sein darf. Aber Spass hat es trotzdem gemacht. Zu hoffen bleibt, dass die Spielerinnen jetzt nicht geistig abhängen, sondern die Herausforderung "Inter" endgültig annehmen.

Limmatwaves - GC Amicitia Zürich 10:38 (5:16)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.); Rebi (3), Livia (1), Rumer (1), Gina (2), Seraina (1), Casy, Moni, Sabi, Blini, Manu (1), Bettina, Michelle (1)
Bemerkungen: Bettina wirft einen Penalty an den Pfosten, Linda verletzt auf der Spielerbank; Limmatwaves ohne Selina (Arbeiten)

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