Samstag, 30. Oktober 2010

FU17: Fünf Spiele, fünf Siege

Heute war der HC Horgen zu Gast bei den Limmatwaves. Der Gegner hatte die Limmattalerinnen beim ersten Aufeinandertreffen beinahe zum Straucheln gebracht. Heute ging es vor allem darum, den Gegner nicht aufzubauen, sondern vielmehr dem Gegner zu zeigen, dass die Limmatwaves nicht vorhaben, gegen irgend einen Gegner Punkte liegen zu lassen.

Das Spiel begann, wie zu erwarten war. Da am Mittwoch die Halle geschlossen war und die Spielerinnen wegen dem intensiven Lager in der ersten Woche in der zweiten Ferienwoche frei hatten, begannen die Limmattalerinnen fehlerhaft. Standhandball im Angriff, durchzogen von Einzelaktionen und eine harmlose Verteidigung. Dennoch reichte es schon zu Beginn, den Gegner in die Schranken zu weisen. Nach neun Minuten war es Zeit für ein TimeOut bei den Limmatwaves, um die Mädchen nochmal daran zu erinnern, dass die Zuschauer heute gerne noch Handball sehen würden. Das Spiel wurde entsprechend etwas besser, aber Bewegung war dennoch viel zu wenig vorhanden, Gegenstösse waren inexistent. Dennoch war man überlegen, konnte das aber nicht in Tore umsetzen. Die Limmattalerinnen führten nach 30 Minuten "nur" 8:5.

In der Pause wurde beschlossen, gegen die sich ebenfalls nicht explosiv bewegenden Gegnerinnen offensiv zu verteidigen um sie zu Fehlern zu zwingen. Das gelang relativ gut, die Limmatwaves konnten das Skore nach und nach zu ihren Gunsten ausbauen. Der eine oder andere Gegenstoss war ebenfalls dabei und die Spielerinnen waren geistig wieder deutlich besser bei der Sache. Dennoch schlichen sich zu viele Fehler ein, die es dem HC Horgen immer wieder erlaubten, den Rückstand im Rahmen zu halten. Das junge Team der Limmatwaves spielte aber gut genug, um die Vorteile in der Athletik zu nutzen und die Nachteile in der Physis vergessen zu machen. Das Team rund um Arlinda und Rumer führte gut zehn Minuten vor Schluss mit 16:8 und gewann schliesslich nach schwachen letzten Minuten "nur" 17:12.

Was den Mädchen offensichtlich für alle Zuschauer fehlt, ist die Ballsicherheit. Zu viele Bälle landen nicht dort wo sie sollten, und falls doch, werden sie nicht gefangen. Was erstaunlicherweise ebenfalls nicht in genügendem Mass vorhanden war, war das Anziehen vom Flügel, respektive eine Ordnung im Spiel allgemein. Es gab keine Aktionen mit Überraschungsmomenten. Das, die Gegenstossauslösung und das Spiel mit dem Kreis werden in den nächsten Trainings die grossen Schwerpunkte sein. Aber es gibt auch Positives zu berichten: Grundsätzlich stand die Defensive einmal mehr grundsolide, Arlinda im Tor war kaum zu überwinden und zeigte einmal mehr eine mehr als überzeugende Leistung. Auch ein Siebenmeter war heute keine Strafe. Die Limmattalerinnen verwerteten drei von vier Würfen vom Penaltypunkt. Und am meisten Zuversicht gibt, dass die Ansätze immer noch gut, sogar sehr gut sind.


Limmatwaves - HC Horgen 17:12 (8:5)
Limmatwaves: Arlinda (1.-60.), Rumer (2), Casi (1), Linda, Livia (2), Moni, Sabrina, Bettina, Selina (1), Rebi (6/1), Gina (5/2)

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